DE2005001B2 - Schaltungsanordnung zum erzeugen eines saegezahnfoermigen stromes in einer zeilenablenkspule fuer eine einen strahl strom fuehrende wiedergaberoehre und einer hochspannung - Google Patents
Schaltungsanordnung zum erzeugen eines saegezahnfoermigen stromes in einer zeilenablenkspule fuer eine einen strahl strom fuehrende wiedergaberoehre und einer hochspannungInfo
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Description
Zusammenfassung:
Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines sägezahnförmigen Stromes in einer Zeilenablenkspule
und zur Erzeugung einer Hochspannung, mit zwei 5 Generatoren, wobei der eine, der Hauptgenerator,
einen Teil des Ablenkstromes und die Hochspannung liefert, während der andere, der Hilfsgenerator, den
fehlenden Teil des Ablenkstromes liefert. Der Hauptgenerator wird nahezu ausschließlich gegen Schwan- ι ο
kungen der Hochspannung infolge des Strahlstromes und gegen Alterung stabilisiert, wobei seine Arbeitslinie gerade über oder auf der Sättigungsgrenze liegt.
Der Hilfsgenerator wird gegen Schwankungen der Speisespannung stabilisiert, wobei der Stabilisierungskreis
zugleich durch eine teilbildfrequente parabelförmige Spannung zur Korrektur der Ost-West-Kissenverzeichnung
moduliert werden kann. Die Schaltungsanordnung bezweckt, die Breite des Bildes unter allen Umständen konstant zu halten. In einer
bevorzugten Ausführungsform sind die Anteile der beiden Generatoren zum Ablenkstrom gleich, wodurch
die Stabilisierung der Bildbreite und die Einstellung der Hochspannung unabhängig voneinander
werden.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines sägezahnförmigen
Stromes in einer Zeilenablenkspule für eine einen Strahlstrom führende Wiedergaberöhre und zum
Erzeugen einer Hochspannung, insbesondere in einem Farbfen ,ehempfänger, welche Schaltungsanordnung
Mi'.te' zum Herleiten einer Speisespannung aus dem Netz. eim..i Generator und einen ersten Stabilisierungskreis
enthält, der den Generator nahezu ausschließlich gegen Schwankungen der Hochspannung
infolge von Strahlstromschwankungen sowie gegen durch Alterung von Teilen verursachte Schwankungen
auf eine derartige Weise stabilisiert, daß das Steuerelement im Generator gerade über oder auf
der Sättigungsgrenze arbeitet, wobei der genannte Generator einen Teil des sägezahnförmigen Stromes
liefert und wobei ein Hilfsgenerator, der einen anderen Teil des sägezahnförmigen Stromes liefert, sowie ein
zweiter Stabilisierungskreis, der den Hilfsgenerator gegen Schwankungen der Speisespannung stabilisiert,
vorhanden sind.
Fine derartige Schaltungsanordnung ist aus der deutschen Auslcgcschrift 1013 016 bekannt. Darin
ist eine Schaltungsanordnung beschrieben worden zum Erzeugen eines durch eine Induktivität, meistens
die Zeilenablenkspule eines Fernsehempfängers fließenden sägezahnförmigen Stromes, in der das
Steuerelement eine Röhre ist. Diese ist auf eine derartige Weise eingestellt, daß die Arbcitslinie derselben
im I11-V0-FeId gerade über die Sättigungsgren/c
kommt. Dies ist dadurch ermöglicht, daß eine StEtbilisicrungsschaltung vorhanden ist. bei der
eine Diode verwendet wird, deren Kathode über eine Wicklung der als Transformator ausgebildeten
Induktivität an eine Speisespannung gelegt ist und &>
mit der beabsichtigt wird, die Spannungsspitzen, die während des Rücklaufes in der genannten Wicklung
induziert werden und die über die genannte Speisespannung hinausragen, gleichzurichten. Die
an der Anode der Diode entstandene negative Spannung hat dann einen Wert, der dem genannten Spantiungsuntcrschicd
proportional ist und als Regeltpannung für das erste Gitter der Steuerröhre des
sägezahnförmigen Stromes verwendet wird, Auf diese Weise ist das Ziel der Stabilisierung der Arbeitslinie
im I11-Vn-FeId gerade über der Sättigungsgrenze (dem
sogenannten Knie) erreicht.
Die oben beschriebene Schaltungsanordnung wird oft als solche oder als irgendeine Abwandlung derselben
verwendet. Sie weist jedoch den untenstehenden Nachteil aul. Die Speisespannung, die als Referenz
für die Amplitude der gleichzurichtenden Spannungsspitzen dient, wird meistens unmittelbar aus dem
Netz hergeleitet, wodurch sich diese Speisespannung proportional mit den unvermeidlichen Schwankungen
der Netzspannung mit ändert. Dies hat zur Folge, daß die Breite des wiedergegebenen Bildes sowie
die Hochspannung sich ebenfalls je nach dem Augenblickswert der Netzspannung ändern. Dies ist daher
der Grund, daß andere Stabilisierungsschaltungen verwendet werden, bei denen die Bildbreite und
die Hochspannung unabhängig von den Schwankungen der Netzspannung konstant gehalten werden.
Eine derartige Schaltungsanordnung ist beispielsweise aus der deutschen Patentschrift 1 052 005
bekannt.
Bei einer derartigen Schaltungsanordnung muß die ArbeitsJinia im I0-Vn-FeId weit über den Kennlinien-Knick
der Netzspannung gewählt werden, damit die Arbsitslinie nicht unter den Kennlinien-Knick
gerät, wenn die Netzspannung auf ihren niedrigsten Wert gesunken ist. Mit anderen Worten, die Anodenspannung
der Zeilenendröhre muß viel größer sein als im Falle der genannten deutschen Auslegeschrift.
Weil der Strom, der durch d;e Induktivität fließen muß, ziemlich groß sein muß, bedeutet diese Lösung
einen beträchtlichen Leistungsverlust. In dem Fall, wo ein Transistor als Steuerelement verwendet wird,
ist diese Anforderung noch einschneidender, weil derartige Transistoren sofort zerstört werden, wenn
beim Fliei3sn des verhältnismäßig starken Stromes
die Koltektorspannung zu hoch wird.
Im Falle des Farbfernsehens, wobei große Leistungen für den Ablenkstrom und für die Hochspannung
erforderlich sind, kann dies jedoch auch für Röhren eine unzulässige zusätzliche Verlustleistung verursachen.
So muß beispielsweise ein Strahlstrom von 2 mA (und sogar mehr) von der Hochspannungsquelle
geliefert werden, bei einer Hochspannung von etwa 25 kV; dies ist eine Leistung von etwa
50 W. während entsprechende Zahlen für Schwarz-Weiß-Fernsehen sind: 0.5 mA. 18 kV, d.h. 9 W.
Es dürfte daher einleuchten, daß es nicht möglich ist. allen gestellten Anforderungen gleichzeitig gerecht
zu werden, d. h. die Lieferung der Ablenk- und Hochspannungsenergie und die Stabilisierung
gegen Hochspannungsschwankungen, Alterung der Teile und Schwankungen der aus dem Netz hergeleiteten
Speisespannung.
In der deutschen Patentschrift 1 270 084 ist eine Schaltungsanordnung beschrieben, in der zwei Generatoren
zur Energielieferung verwendet werden. In dieser bekannten Anordnung wird eine Stabilisierung
der Hochspannung bezweckt, was mittels des zweiten Generators erreicht wird. Im Gegensatz dazu beabsichtigt
die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung keine vollständige Stabilisierung der Hochspannung und der Amplitude des durch die Ablenkspulen
fließenden Stromes. Denn die Innenimpedanz der Hochspannungsquelle, die zwar durch den ersten
Stabilisierungskreis verringert ist, ist nicht Null,
was übrigens aus deutlichen Sicherheitsgründen
nicht erwünscht ist. Außerdem braucht weder der vom Hauptgenerntor gelieferte Teil des Ablenkstromcs noch die Hochspannung gegen Speisespannungsänderungen stabilisiert werden. Es ist trotzdem möglich, die Breite des wiedergegebenen Bildes zu stabilisieren. Bekanntlich kann nämlich diese Breite konstant gehalten werden, wenn sich die Hochspannung um denselben Prozentsatz wie die Speisespannung und der Ablenkstrom um den halben Prozentsatz ändert. Steigt beispielsweise die Netzspannung und somit auch die Speisespannung um 10%, so muß die Hochspannung um 10% und der Ablenkstrom um 5% steigen.
nicht erwünscht ist. Außerdem braucht weder der vom Hauptgenerntor gelieferte Teil des Ablenkstromcs noch die Hochspannung gegen Speisespannungsänderungen stabilisiert werden. Es ist trotzdem möglich, die Breite des wiedergegebenen Bildes zu stabilisieren. Bekanntlich kann nämlich diese Breite konstant gehalten werden, wenn sich die Hochspannung um denselben Prozentsatz wie die Speisespannung und der Ablenkstrom um den halben Prozentsatz ändert. Steigt beispielsweise die Netzspannung und somit auch die Speisespannung um 10%, so muß die Hochspannung um 10% und der Ablenkstrom um 5% steigen.
Weiterhin kann der Stabilisierungskreis des Hilfsgenerators
zur Verwirklichung der sogenannten Ost-West-Teilbildkorrektur der Kissenverzeichnung verwendet
werden. Will man, daß die Längen der am Schirm wiedergegebenen Zeilen während des Hinlaufes
einer Teilbildperiode konstant bleiben, so muß sich die Amplitude des sägezahnförmigen Zeilenablenkstromes
während dieses Hinlaufes nach einer Parabelfunktion ändern, und zwar derart, daß nahezu
in der Mitte des Hinlaufes ein maximaler Wert erreicht wird. Diese Ost-West-Korrektur wird dadurch
erhalten, daß der sägezahnförmige Zeilenablenkstrom durch eine teilbildfrequente parabelförmige
Funktion moduliert wird. Dies läßt sich im Prinzip auf einfache Weise dadurch verwirklichen, daß dem
Gitter der Zeilenendröhre, der der zeilenfrequente Steuerimpuls zugeführt wird, eine teilbildfrequente
parallelförmige Spannung zugeführt wird. Es läßt sich jedoch leicht erkennen, daß das gewünschte
Ziel mit dieser Maßnahme nicht gut erreicht werden kann, da die eingeführte Amplitudenänderung dem
ersten Stabilisierungskreis entgegenwirkt, der ja bestrebt ist, die Amplitude des Zeilenablenkstromes
konstant zu halten. Mit den bekannten Anordnungen kann eine dergleiche Modulation nicht ohne weiteres
erreicht werden, denn die Hochspannung würde durch dif Modulation ebenfalls geände t. Dies würde
einerseits die durchzuführende Ost-Wesi-Korrektur wieder einigermaßen beeinträchtigen und andererseits
eine Leuchtdichteschwankung in einer Teilbildzeit verursachen.
Die Erfindung bezweckt, die erwähnte Aufgabe zu lösen, und die erfindunasgemäße Schaltungsanordnung
weist dazu da.« Kennzeichen auf, daß beide Generatoren gegeneinander entkoppelt sind
und der Generator die Hochspannung liefert, um die Breite des am Schirm der Wiedergaberöhre wiedergegebenen
Bildes unter allen Umständen konstant zu halten.
Dadurch kann ausschließlich der Hilfsgenerator moduliert werden, ohne daß die Hochspannung
beeinflußt wird. Außerdem sei bemerkt, daß wegen
der Tatsache, daß cer Hauptgenerator geraoe noch
über oder auf der Sättigungsgrenze stabilisiert ist, seine eigene Verlustleistung immer minimal ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden
näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 das allgemeine Prinzip zum Koppeln des Haupt- und Hilfsgcnerators an die Zeilenablenkspulen,
F i g. 2 eine Ausfiihrungsform einer Zeilenablenkschaltung mit Röhren, in der die Zeilenablenkspulen
parallclgcschaltet sind,
F i g. 3 und 4 die Arbeitslinie im \a-V„- bzw. lc-Vf-FeId
des Haupt- bzw. Hilfsgenerators,
Fig. 5, 6, 7 und 8 weitere Ausfuhrungsbtispiele
des zweiten Stabilisierungskreises in Fig. 2,
F i g. 9 und 10 eine erfindungsgemäße Scha tungsanordnung, in der die Zeilenablenkspulen in Reihe geschaltet sind,
F i g. 9 und 10 eine erfindungsgemäße Scha tungsanordnung, in der die Zeilenablenkspulen in Reihe geschaltet sind,
F i g. 11 eine Darstellung einer Schaltung! Unordnung,
in der die Steuerelemente Transistor^ sind.
ίο In F i g. 1 sind mit 1 und 2 der Haupt- bzw Hilfsgenerator
bezeichnet, welche Generatoren über Transformatoren 3 und 4 an die Zeilenablenkspuli 5 gekoppelt
sind. Der Hauptgenerator 1 wird unmi telbar mittels der Wicklung 6 an den TransformatO! 3 ge-
koppelt, während die Zeilenablenkspule 5 nittels
einer Wicklung 7 (n7 Windungen) an denselben "ransformator
gekoppelt ist. Weiter sind eine Wick ung 8 (/I8 Windungen) auf dem Transformator 3 uu i eine
Wicklung 9 («9 Windungen) auf dem Transfom. itor 4
ίο gewickelt, welche Wicklungen über eine Hiifcsf ale 10
miteinander verbunden sind, wobei die Sf. ι Ie 10
ausschließlich zur Entkopplung der General 7ren 1 und 2 vorgesehen ist. Wicklungen 11 und Π (n12
Windungen) auf dem Transformator 4 entsp: sehen
den Wicklungen 6 bzw. 7 auf dem Transform tor 3. Beide Generatoren tragen zum sägezahnför nigen
Ablenkstrom iy bei, der durch die Zeilena ilenkspule
5 fließt, während ein Ausgleichstrom ik durch die Hilfsspule 10 fließt.
Nun darf der Hilfsgenerator 2 keinen E nfluß auf den Hauptgenerator 1 ausüben können, d. h.,
der vom Hilfsgenerator 2 herrührende Ablenk strom darf keinen Fluß in dem Transformator 3 indu; ieren,
mit anderen Worten, die Spannungen V1 ur i 1^,
die durch den Generator 2 an den Klemme ι der Wicklungen 7 und 8 verursacht werden, π üssen
Null sein. Dies läßt sich bei ausgeschaltetem G> aerator
1 berechnen, und in diesem Fall gelten die nachfolgenden Beziehungen:
und
"7
<h
ik ">
Lw
in denen L5 und L10 die Induktivitätswerte der S ule 5
bzw. 10 sind. Daraus läßt sich das Verhältru ; der
Induktivitäten L5 und L10 berechnen:
L5 lh
»12
Umgekehrt darf der Generator 1 keinen Ei ifluß
auf den Generator 2 ausüben können, mit an.eren
Worten, bei ausgeschaltetem Generator 2 missen die Spannungen Vn und V9 Null sein. In diesen. Fall
gelten die folgenden Beziehungen:
'* »12
und
V1
Iy I»
ik <"
Daraus folgl:
»7
Jh-
«12
Dies ist dieselbe Bedingung wie die obenstehende, mit anderen Worten, wenn diese erfüllt ist, sind beide
Generatoren untereinander völlig entkoppelt. Wie aus F i g. 1 hervorgeht, ist dies dadurch erreicht,
daß die Wicklungen 8 und 9 gleichsam den Wicklungen 7 und 12 entgegengesetzt gekoppelt werden.
In der Praxis läßt sich das beschriebene Schaltbild verschiedenartig ausbilden. Ein erstes Ausführungsbeispiel wird in F i g. 2 dargestellt, wobei entsprechende
Elemente mit denselben Bezugszeichen wie in F i g. 1 angedeutet sind. Darin sind mit 1 und 2 beide
Zeilenablenkgeneratoren bezeichnet, die auf bekannte Weise ausgebildet werden können, und mit einem
Parallel- oder Reihen-Sparkreis versehen sind; in diesem Ausführungsbeispiel sind beide mit einem
Reihen-Sparkreis versehen. Der Hauptgenerator 1 wird durch ein Steuersignal 13 gesteuert und ist
als Rücklaufhochspannungsgenerator zum Erzeugen der Hochspannung V„ ausgebildet, wobei die Hochspannungswicklung
14 auf dem Transformator 3 gewickelt ist. D:eser hat zum Ziel, die während des
Rücklaufes auftretenden hohen Spitzen aufzutransformieren, um nach Gleichrichtung die Hochspannung
Vn zu erhalten. Der Transformator 3 ist auf bekannte Weise mit Hilfe des Kreises 16 auf zwei
Parallelschwingungen abgestimmt, von knen die eine die Rücklauffrequenz und die andere nahezu
eine ungeradzahlige Harmonische der ersten ist. wobei der Kondensator 15 eine wechselstrommäßige
Verbindung zwischen der Primär- und der Sekundärwicklung ist. Der Hilfsgenerator 2 wird von demselben
Steuersignal 13 wie der Hauptgenerator 1 gesteuert oder unabhängig von einer anderen Quelle
als 1, insofern ein gleichförmiges zeilenfrequentes Steuersignal seinem Steuergitter zugeführt wird. Die
Spute 10 stellt die Hilfsspule dar. während die zwei halben Zeilenablenkspulen 5 in diesem Ausfuhrungsbeispiel
parallel geschaltet sind. Der Transformator 17 dient dazu, den Zeilenablenkstrom durch die
beiden halben Spulen 5 zu modulieren (die sogenannte Differenzstromsteuerung), damit der Effekt des anisotropen
Astigmatismus in den Ecken der Bildwiedergaberöhre aufgehoben wird (s. die deutsche Patentanmeldung
1 931 641). Weil der Transformator 17 bifilar gewickelt ist und mit den beiden halben Ablenkspulen
eine Brückenschaltung in Gleichgewicht bildet, bedeutet er für den Ablenkstrom iy keine
Impedanz. Die einstellbare und gedämpfte Induktivität 18, durch die der Strom iy fließt, dient für die
übliche Linearitätskorrektur. Die Punkte in F i g. 2 bei den Wicklungen 12 und 9 auf dem Transformator 4
bedeuten, daß der in der Wicklung 12 durch den Strom iy erzeugte Fluß dem durch den Strom ik in
der Wicklung 9 erzeugten Fluß entgegengesetzt ist. Dies entspricht der Art der Entkopplung, wie diese
in F i g. 1 beschrieben ist. Weil der Transformator 4 nicht zur Erzeugung einer Hochspannung verwendet
wird, würde ein nicht abgestimmter Transformator ausreichen. Es stellt sich jedoch heraus, daß es vorteilhaft
ist, ihn trotzdem auf oben beschriebene bekannte Weise abzustimmen, weil auch der Transformator
4 eine Streuinduktivität aufweist. Ohne die genannte Abstimmung würden Schwingungen entstehen,
und außerdem könnten die Rücklaufzeiten beider Generatoren ungleich werden.
Der Kondensator 19 für die S-Korrektur muß
mit der Wicklung 7 auf dem Transformator 3 des Hauptgenerators 1 in Reihe geschaltet werden. Denn
der Strom, der durch die Wicklung 8 fließt, ist nicht der Ablenkstrom iT, sondern
wobei ik der Ausgleichstrom durch die Hilfsspule 10
und i. der Primärstrom des Transformators 3 ist. Weil der Kathodenstrom der Pentode 20 im Generator
1 dem Ablenkstrom iy nicht proportional ist, läßt sich dieser Strom nicht zur Zentrierung verwenden,
und diese muß mittels der Schaltungsanordnung 21 erfolgen, damit es nach wie vor einen Zusammenhang
zwischen der Verschiebung und dem Ablenkstrom gibt. Der von der Schaltung 21 aufgenommene
Strom ist gegenüber dem Ablenkstrom L so gering, daß der Strom durch den Kondensator 19
und den Widerstand 22 dem Strom i, nahezu entspricht. Weiter ist in Reihe mit dem Kondensator 19
ein kleiner Widerstand 22 aufgenommen. Dadurch, daß der durch den Kondensator 19 fließende Strom
sägezahnförmig ist. ist die Spannung am Widerstand 22 die Kombination einer sägezahnförmigen
und einer parabelförmigen Spannung. Ist der Widerstand 22 als Potentiometer ausgebildet, so ist für den
Fall, daß die Schaltungsanordnung nach F i g. 2
in einem Farbfernsehempfänger verwendet wird, die Spannung zwischen dem Schleifer von dem Potentiometer
22 und dem Knotenpunkt 19-22 für die Einstellung der dynamischen Konvergenz verwendbar.
Der Hauptgenerator I ist mit einem Stabilisierungskreis versehen, der ihn auf eine an sich bekannte
Weise gegen Schwankungen der Hochspannung infolge von Strahlstromschwankungen in Abhängigkeit
der Leuchtdichte (= der Belastung auf der Wicklung 14) sowie gegen durch Alterung der Teile verursachte
Schwankungen stabilisiert. In F i g. 2 ist dazu beispielsweise ein spannungsabhängiger Widerstand
[VDR) 23 genommen, der die Zeilenrücklaufimpulse
gleichrichtet, wobei eine negative Spannung entsteht, die als Regelspannung für das Steuergitter
der Pentode 20 im Generator 1 wirksam ist Die untere Seite des VDR 23 wird mit dem Schleifer
eines Potentiometers 24' verbunden, dessen eine Seite an Erde liegt und dessen andere Seite über
einen groß<;n Widerstand mit dem Seriensparkondensator verbunden ist. Wenn sich der Schleifer des
Potentiometers 24' an der Unterseite befindet, irt der Hauptgenerator 1 pftgen Netzspannungsschwankungen
nicht stabilisiert; bei einer anderen Lage dieses Schleifers ist das Ausmaß der Stabilisierung
gegen Netzspannungsschwankungen beliebig einstellbar.
Weil die in der Wicklung 6 des Transformators 3 während des Zeilenrücklaufs induzierten Impulse
dem Augenblickswert der Speisespannung nahezu proportional sind, ist es vorteilhaft, mittels des
Gleichrichters 25 die an einer Anzapfung der Wicklung 6 entstehenden Impulse gleichzurichten, damit
eine Spannung für ein zweites Gitter de* Wiedergaberöhre erzeugt wird. Die Spannungen an den Kathoden
und den Wehneltzylindern dieser Wiedergaberöhre laufen ja mit der Speisespannung mit. Weiter wird
der Hauptgenerator 1 mittels des Potentiometers 24' und 24" derart eingestellt, daß dessen Arbeitslinie
im I0-V0-FeId der Pentode 20 durch die Linie PQ
6S in F i g. 3 dargestellt werden kann. Wie eingangs
bereits erwähnt, wird die Linie PQ möglichst nahe bei der durch den Linienabschnitt NO dargestellten
Sättigungsgrenze gelegt, damit die eigene Verlust-
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leistung dieser Pentode möglichst gering gehalten wird.
Der Hilfsgsnerator 2 ist mit einem zweiten Stabilisierungskreis
versehen, der ihn auf eine an sich bekannte Weise gegen Speisespannungsschwankungen
stabilisiert. In F i g. 2 dient dazu die Kombination einer Triode 26 und eines weiteren spannungsabhängigen
Widerstandes [VDR) 27, der in die Kathodenleitung
der Triode aufgenommen ist. An der Anode der Triode entsteht bekanntlich eine negative Spannung,
die als Regelspannung für das Steuergitter der Pentode 28 im Generator 2 wirksam ist. Die
Einstellung dieser Pentode wird derart gewählt (s. F i g. 4), daß die Arbeitslinie derselben im I0-V0-FeId
weit genug über das Knie gelegt ist. so daß die beabsichtigte Stabilisierung gegen Speisespannungsschwankungen
verwirklichbar ist. Fs gehört zur Erkenntnis der Erfindung, die bei der Nennspeisespannung
genannte Arbeitslinie derart zu wählen, daß sich bei den größten auftretenden Speise-Spannungsschwankungen
in negativer Richtung die Arbeitslinie bis gerade über das Knie verschiebt. In einem derartigen Fall wird ja noch immer vom
Hilfsgenerator 2 derselbe Beitrag zum Ablenkstrom i\. geliefert, während die Verlustleistung minimal gehalten
wird. Obenstehendes läßt sich an Hand der untenstehenden Zahlen erläutern. Ist beispielsweise
die Pentode 20 eine PL 509 und ist die Steuerspannung 13 derselben sägezahnförmig. so kann bei
Nennspeisespannung der Anodenstrom dieser Pentode in der Hinlaufzeit von Null bis etwa 800 mA ansteigen,
was einen Durchschnittswert über die ganze Zeilenperiode von etwa 360 mA bedeutet, während
die durchschnittliche Anodenspannung etwa 50 V beträgt. Die eigentliche Verlustleistung ist im Mittel
360 χ 50 χ 10 ~s = 18 W. Hätte man die Speisespannungsschwankungen
berücksichtigen müs«en. so hätte man beispielsweise bei Nenn-Netzspannung
eine Anodenspannung von 70 V wählen müssen, das bedeutet eine zusätzliche Erhöhung um
360 χ 20 χ 10 3 = 7.2 W. Bei einer maximalen Netzspannung
von 240 V muß außerdem eine zusätzliche Leistung von 7.2 W geliefert werden.
Aus demselben Grunde muß die Anzahl Windungen der Wicklungen 8 und 9 derart gewählt werden.
daß kein Ausgleichsstrom ik durch die Ausgleichshilfsspule
10 fließt, wenn die Speisespannung auf ihren niedrigsten Wert gesunken ist: weil beide
Generatoren ausschließlich Ablenkenergie liefern, ist der Wirkungsgrad der Schaltungsanordnung dann
maximal, und weil beide Röhren dann gerade über ihrem Knie eingestellt sind, ist die gesamte Verlustleistung
unter diesen Umstanden minimal. Nötigenfalls kann die Hilfsspule 10 zwischen Anzapfpunkte
der Wicklungen 8 und 9 geschaltet werden.
Wie eingangs bereits erwähnt, wird zur Korrektur der Ost-West-Kissenverzeichnung der zweite Stabilisierungskreis
durch eine teilbildfrequente parabelförmige Spannung moduliert. Dies ist nach dem Ausführungsbeispiel
aus F i g. 2 dadurch zu verwirk- fo liehen, daß eine vom Teilbildgenerator herrührende
sägezahnförmige Spannung 29 mittels eines RC-Netzwerkes
30-31 integriert wird und die auf diese Weise entstandene parabelförmige Spannung 32 dem Gitter
der Triode 26 zugeführt wird. Auch ist es möglich (s. F i g. 5), diese teilbildfrequsnte parabelförmige
Spannung 32, aber dann mit einer gegenüber dem vorigen Fall umgekehrten Polarität, mit dem VDR 27
in Reihe zu schalten. Zwar verliert man dann den Vorteil der höheren Eingangsimpedanz de., Gitters,
wodurch die parabelförmige Spann"ng eine etwas größere Amplitude haben muß, aber man muß die
Tatsache berücksichtigen, daß eine teilbildffequente sägezahnförmige Spannung nicht immer mit der gewünschten
Polarität im Fernsehempfänger, in dem die Schaltungsanordnung verwendet wird, verfügbar
ist.
Im Ausführungsbeispiel nach F i g. 2. in dem der
zweite Stabilisierungskreis die teilbildfrequente Spannung am Gitter der Triode 26 zugeführt bekommt,
wird der Integrationskondensator 31 des RC-Integrators
zwischen das genannte Gitter und die Speisespannung geschaltet. Auf diese einfache Weise ist der
Kondensator 31 zugleich dazu wirksam, die Sr* i<sespannungsschwankungen
schnell an den zwu'ten Stabilisierungskreis
zu übertragen. Dasse'be gilt für das Ausführungsbeispiel nach H i g. 5.
In F i g. 2 ist der /weite Stabilisierungskren als
Kombinatton tmer Triode und eines VDR ausgebildet.
Es dürfte einleuchten, daß jede andere bekannte Stabilisierungsschaltung für die Zeilenablenkung dazu
ebenfalls geeignet ist. So kann der genannte Stabilisierungskreis als VDR 33 ausgebildet werden, dem
die parabelförmige Spannung auch zugeführt wird, insofern diese groß genug ist. da die Verstärkung der
Triode nicht mehr verfügbar ist (s. F i g. 6).
Weil der zweite Stabilisierungskreis auf eine der beschriebenen Weisen durcr die parabelförmige Spannung
moduliert wird, tut sich folgendes Problem dar. Der vom Hilfsgenerator 2 gelieferte Strom ist nämlich
von Speisespannungsschwankungen unabhängig gemacht, was sich auch dadurch ausdrücken läßt,
indem gesagt wird, daß der Beitrag des Hilfsgenerators
2 zum gesamten Ablenks:rom vom Wert dieser Speisespannung abhängig ist. Sind nämlich η i, und
β iy die Beiträge des erste., bzw. zweiten Generators
zum Ablenkstrom, so ändert sich α mit der Speisespannung,
während rf konstant bleibt, woraus hervorgeht, daß das Verhältnis β: α eine Funktion der
Speisespannung ist. Ist nun die Amplitude der modulierenden parabelförmigen Spannung 32 konstant, so
ergibt dies eine über- bzw. Untermodulation bei Änderungen der Speisespannung. Wenn beispielsweise
die beiden Generatoren bei der Nennspeisespannung je die Hälfte des Ablenkstromes i, liefern
und die Amplitude des modulierende: Stromes 20% von iy beträgt, so liefern die beiden Generatoren
0.5 iy bzw. (0,5 + 0,2) iy. Nimmt nun die Speisespannung
um 10% ab. so liefert der gegen diese Schwankung nicht stabilisierte Hauptgenerator 0,45 ir während
der Hilfsgenerator nach wie vor (0,5 + 0,2) iy liefert, was bedeutet, daß der modulierende Strom
20:95 = 21% des neuen Ablenkstromes geworden ist. Es tritt also eine tJberkompensation auf.
Das gestellte Problem läßt sich nun auf elegante Weise lösen, wenn die zugeführte parabelförmige
Spannung nicht konstant bleibt, sondern um denselben Faktor wie der Zeüenablenkstrom ändert,
d. h. wie obenstehend bereits erwähnt, um einen Faktor, der die Hälfte desjenigen beträgt, um den sich
die Speisespannung ändert. Im obenstehenden Rechenbeispiel nimmt dann der modulierende Strom um
einen Faktor 5% ab, der Hilfsgenerator liefert also (0.5 + 0,19) ir Die Amplitude des modulierenden
Stromes ist 19:95 = 20% des Ablenkstromes also verhältnismäßig konstant geblieben. Eine ähnliche
109548/391
Begründung gilt, wenn die Speisespannung 7<anehmen
würde. Die beschriebene Maßnahme läßt sich dadurch durchrühren., daß der Teilbildgenerator mit
einer Gleichspannung gespeist wird, die dem Zeilenablenkstrom proportional ist, welche Oleichspannung
durch Oleichrichtung mit Hilfe der Diode 34 in F i g. 2 der am Kondensator 19 für die S-Korrektur entstehenden
Spannung gleichgerichtet wird. Die dem Punkt 35 entnommene Oleichspannung kann dem
Teilbildgenerator zugeführt werden. Der durch den Kondensator 19 fließende Strom ist ja nichts anderes
Als der Ablenkstrcrm ir da der Strom durch die
Schaltung 21 ihm gegenüber vernachlässigbar klein Ist. Es ist auch möglich, eine zusätzliche Wicklung
Huf den beiden Transformatoren 3 und 4 vorzusehen, Und zwar auf eine derartige Weise, daß sich die darin
Induzierten Spannungen wie die Beiträge der beiden Generatoren mim Ablenkstrom ir zueinander verhalten.
Man kann diese Spannungen addieren und die feien daraus ergebende Spannung mittels der Diode 34
gleichrichten.
Der Transformator 3 des Haupigenerato'-s 1 ist
mit einer Wicklung; 36 versehen, an der Zeilenrücklaufimpuise
entstehen, die über das Potentiometer 37 dem zweiten Stabilhierungskreis zugeführt sind, während
auch Rücklaufimpulse aus der Wicklung 38 des Transformators 4 des Hilfsgenerators 2 demselben
Stabilisierungskreis zugeführt sind. Denn dieser Stabilisierungskreis muß eine Information in bezug auf
ten Augenblickswert des Ablenkstromes erhalten. Das Potentiometer 37 dient dann dazu, den dem zweiten
Stabilisierungskreis zugeführten Impulsen ein Verhältnis zu erteilen, das dem Verhältnis der Beiträge
der beiden Generatoren zum Ablenkstrom entspricht. Aber weil die Amplitude der an der Wicklung
36 erzeugten Impulse auch von den Schwankungen der Hochspannung V11 infolge deren nicht vertiachlässigbaren
Innenimpedanz abhängig ist. würde der vom Hilfsgenerator 2 gelieferte Teil des Ablenk-Stromes
auch mitändern, was eine Änderung der bildbreite verursachen würde. Deswegen muß der
fcweite Stabilisierungskreis auch eine Information in
bezug auf diese Änderungen der Hochspannung zugeführt bekommen. Im Ausführungsbeispiel der F i g. 2
Wird dies dadurch erreicht, daß die untere Seite des Potentiometers 39 nicht an Erde, sondern an ein
RC-Parallelnetzwerk 40 gelegt wird, das sich an der Unteren Seite der Wicklung 14 befindet. An diesem
Netzwerk 40 entsteht nämlich eine einstellbare Gleichspannung, die dem Strahlstrom direkt proportional
ist. Auf diese Weise nimmt der vom Hilfsgenerator 2 gelieferte Ablenkstrom etwas ab, wenn der Strahl-Strom
zunimmt Die am Netzwerk 40 entstandene Gleichspannung kann übrigens anderswo in der
Wiedergabevorrichtung dazu verwendet werden, zu vermeiden, daß der Strahlstrom einen bestimmten
Wirt überschreitet
Wie obenstehend bereits erwähnt, muß nach der Erkenntnis der Erfindung d<*.r Ablenkstrom sich um
einen Prozentsatz ändern, der der Hälfte von dem der
Speisespannungsschwankung entspricht. Der zweite Stabilisierungskreis muß a!.;o einen Stabilisierungsfaktor gegenüber der Speisespannung aufweisen, der
gleich 2 ist Dies stellt man mittels des Potentiometers 39 ein.
Die oben beschriebene Stabilisierungsschaltung für den Hilfsgenerator 2 weist jedoch den Nachteil auf,
daß sie zwei Einstellmöglichkeiten hat und zwar die Potentiometer 37 und 39. Zu jeder Stellung des
einen Potentiometers gehört eine Stellung des anderen, mit dem die Reihensparspannung des Hilfsgenerators
einstellbar ist, aber es gibt nur eine Stellung, bei der sich die Breite des Bildes nicht mit der Speisespannung
ändert. Dies ist nicht sehr praktisch. Dieser Nachteil läßt sich mit der in F i g. 7 dargestellten Schaltungsanordnung
vermeiden. Darin ist der zweite Stabilisierungskreis als Transistor 41 ausgebildet, in dessen
Basisleitung ein Widerstand 42 in Reihe mit einem eine Bezugsspannung liefernden Element 43. beispielsweise einer Zener-Diode, aufgenommen, und zwar
auf eine derartige Weise, daß die Spannungen an dem Widerstand 42 und der Zener-Diode 43 sith bi * den
Nennspeisespannungen wie die Beiträge der beiden Generatoren zum Ablenkstrom zueinander verhalten
Dann ändert sich die Basisspannung wie die Hälfte der Schwankungen der Speisespannung. Der Emitter
des Transistors 41 wird von einer zum Ablenkstrom 1, proportionalen zeilenfrequenten Spannung gesteuert,
die sich beispielsweise dadurch erhalten läßt, daß ein kleiner Wide-stand 44 mit der Parallelschaltung der
beiden Ablenkspulhälften 5 in Reihe geschaltet wird, oder dadurch, daß einige Windungen auf dem Joch
der Ablenkeinheit angeordnet werden, oder mittels eines Hilfatransformators auf den Zeilenablenkspulen.
während der Basis die parabelförmige Spannung 32 zugeführt wird. Dasselbe Ziel wie das obenstehende
ist nun mit Hilfe nur einer Einstellung, d. h. der Einstellung des Transistors 41. erreicht. Man kann auch
ohne weiteres den Widerstand 42 und die Zener-Diode 43 in die Emitterleitung des Transistors 41
und die dem Zeilenablenkstrom proportionale Information in die Basisleitung aufnehmen.
Als Nachteil der oben beschriebenen SUoilisierungsschaltung
läßt sich die Tatsache nennen, daß die am Steuergitter der Pentode 28 vorhandene Spannung
während der ganzen Zeilenperiode negativ bleiben muß. d. h. eine mittlere Gitterspannung von etwa
- 30 bis - 60 V. je nach der Wellenform, der Größe der Steuerspannung und der negativen Spannung,
die am Ende des Hinlaufes notwendig ist. Da diese Gitterspannung als Kollektorspannung für den Transistor
41 dient, ist dieser Mittelwert, wenigstens für viele Transistoren, ziemlich hoch. F i g. 8 zeigt ein
in dieser Hinsicht besseres Ausfuhrungsbeispiel. Darin wird die Kollektorspannung des Transistors 41 auf
einen festen Pegel, beispielsweise - 20 V, gelegt, und das Steuersignal 13 wird mittels einer Diode an diesen
Pegel geklemmt. Diese Ausführungsform bietet den weiteren Vorteil, daß die Stabilisierung wirksamer
geworden ist, weil Änderungen der Amplitude des Steuersignals 13 infolge Speisespannungsschwankungen
durch die Klemmdiode gleichgerichtet werden, was einen Beitrag zur negativen Spannung für das
Steuergitter liefert. Dieser Beitrag braucht dann nicht vom Regelkreis geliefert zu werden. Eine Diode ist
in dem Basiskreis des Transistors 41 vorgesehen, um die Spitzen der am Schleifer des Potentiometers 39
vorhandenen Spannung gleichzurichten, damit die zulässige Sperrspannung für die Basis-Emitter-Diode
des Transistors 41 nicht überschritten wird. Weiter ändert sich die Emitterspannung in geringem Maße
dadurch, daß der Speisespannung entnommene Strom, der durch die Zener-Diode 43 und den Widerstand 42
fließt' auch durch den Widerstand im Netzwerk 40 geht: dies hat keinen Einfluß, wenn die Basis des
Transistors 41 eine verhältnismäßige Änderung erfährt,
was sich dadurch verwirklichen läßt, daß der richtige Wert für den Widerstand zwischen dem Potentiometer
39 und der Speisespannung gewählt wird.
Bisher wurde nichts über das Verhältnis der Beiträge der von den beiden Generatoren gelieferten
Ablenkslröme gesagt, und alle Verhältnisse sind im Grunde möglich. Es dürfte jedoch einleuchten, daß
der Beitrag des Hilfsgenerators 2 in jedem FaI! nicht
auf Null sinken darf. Der Generator 2 in F i g. 1 läßt sich nämlich als Spannungsquelle parallel zu
einem Kreis (= Wicklung 11 und die Streukapazitäten) betrachten. Lie ert der Generator 2 einen Strom,
so sehen die beiden 3eneratoren, wie dargelegt, einandei
nicht, ist aber dieser Strom Null. d. h..wenn die Leitung zwischen der Spannungsquelle 2 und dem
Kreis unterbrochen ist, werden ausschließlich die Wicklungen 12 und 9 aneinandergekoppelt, und
die transformierte Induktivität 10 steht mit der Ablenkspule S h>
Reihe. Dies kann schwere Schwingungen hervorrufen, was am Schirm der Wiedergaberöhre
als Geschwindigkeitsmodulation des Lichtpunktes sichtbar wird. Der vom Generator 2 gelieferte
Beitrag wird daher eiwa 2% des insgesamt gelieferten
Stromes nicht unterschreiten dürfen. Es hätte außerdem wenig Sinn, den Hilfsgenerator 2 mehr Strom
liefern zu lassen als der Hauptgenerator 1, da die Verlustleistung im Hilfsgenerator größer werden würde.
ohne daß damit der Hauptgenerator wesentlich entlastet wird, da dieser dennoch die (große) Hochspannungsleistung
liefern muß.
Nachstehend wird dargelegt, das ein Verhältnis von 1:1, d.h. gleiche Beiträge von beiden Generatoren
(bei Nennspeisespanriung), gewissermaßen bevorzugt wird. Wenn 'V1 und 'V2 die Beiträge der beiden Generatoren
bei einer willkürlichen Speisespannung sind, während 'V10 und 'v20 dieselbe Größen bei Nennspeisespannung
darstellen, so gelten die untenstehenden Beziehungen, wenn sich diese Speisespannung um
einen Faktor 1 + s ändert und wenn der Hauptgenerator 1 gegen Netzspannungsschwankungen durchaus
nicht stabilisiert ist, d. h„ wenn der Schleifer des Potentiometers 24' an Erde liegt:
einen Netzspannungsstabilisierungsfaktor m al Weisen,
der, ebenso wie /1, kleiner ist als 1; damit vt'ivd die letzte Formel
20 K)
Man sieht, daß h = 0 ist, wenn '>■„, = 'V20 Lt für
jeden Wert von wi, oder mit Worten: beim Ve-HaItnis
1 : 1 zwischen den bei Nennetzspannunggeli« crten
Ablenkströmen ist der Hilfsgenerator gegen "Jetzspannungsschwankungen
völlig stabilisiert, una1 ihängig
vom StabilisierungsfaKtor m des Hauptgenei itors,
mit anderen Worten, die beiden Stabilisierungs reise können nun vollständig voneinander sein.
Mit dem Verhältnis 1 :1 läßt sich schreiber daß wenn die Speisespannung mit einem Faktoi + s
multipliziert wird, der Ablenkstrom
(!fs)f
= 1 + s
ns,
'"10
45
wobei η der Stabilisierungsfaktor des Hilfsgenerators 2
gegen Netzspannungsschwankungen ist. Damit die Breite des Bildes konstant bleibt, muß gelten:
'y,n+'y
d. h., der gesamte Ablenkstrom ändert sich um den
Prozentsatz ~j '■
Daraus folgt:
Daraus folgt:
V)I0 }20 V 2 J
55
60
I S0 - So
Tl — ~<~r~ '
Da die Stellung der Schleifer des Potentiometers 24' veränderlich ist, kann der erste Stabilisierungskreis
Dabei ist das Glied ^" (1 + s) der vom Hiuptgenerator
1 gelieferte Strom, der den Schwankungen
der Speisespannung völlig folgt. Das zweite Glie 1 ,"
stellt den vom Hilfsgenerator 2 gelieferten Stror , dar, der konstant bleibt. Hieraus ist der Vorteil Jioses
Verhältnisses I : 1 ersichtlich. Eine Schwankun ; der Netzspannung verursacht keine Schwankung ier
Bildbreite, nur eine Schwankung der Hochspan lung (diese läuft ja mit den Schwankungen der Speisespannung
mit), während der Hilfsgenerator 2 kiauen Einfluß auf die Hochspannung ausübt. Man hai also
beidt Funktionen des Zeilenausgangsgenerators voneinander getrennt, d. h. unabhängig von ein; /tder
gemacht. Mit den bisher bekannten Schal tun· >sanordnungen
war eine derartige Unabhängigkeit nicht möglich.
Ma;» darf nun beliebig den Hauptgenera ter 1
gegebenenfalls gegen Schwankungen der Speise pannung stabilisieren, während der zweite Stabilisier-ingskreis
den Hilfsgenerator 2 völlig stabilisiert Dierer
zweite Stabilisierungskreis braucht dann nicht iv;hr eine Information in bezug auf den Wert des gesagten
Ablenkstromes zu erhai.en. Die Wicklung 3t><
m F i g. 2 kann dann fortfallen, während der W idierstand
44 in F i g. 7 und 8 durch beispielsweise eine Wicklung auf dem Transformator 4 ersetzbar. ist.
Außerdem fällt nun der Widerstand 42 fort. ,
Zwar muß mit dem Verhältnis 1 : 1 auch die Pentode 38 im Hilfsgenerator 2 eine verbaltnis-ij Big
große Leistung liefern können. Aber der Vorteil rfaer
unabhängigen Hochspannungserzeugung und VKM-breitenstabilisierung ist so wichtig, daß man eh ζ Iv.r
eine größere Verlustleistung geeignete Pentode fi /'Jen Generator 2 hinnehmen kann. Weil der Geneu.tor 2
keine Hochspannungsleistung zu liefern braucht, t.ann trotzdem seine Pentode dennoch eine Röhre sei i;d\e
für eine kleinere Verlustleistung als die Pentc:e"i!)
im Hauptgeneratori geeignet ist. Das heiß;, di.-s
Kathode der Pentode 28 kann kleiner und dk isolierung
zwischen dieser Kathode und dem Heizifer.
zur Aufheizung derselben kann dünner sein, ai'l'ärs·
Folge, daß die Aufheizzeit des Hilfsgenerators 2 i ieim
Einschalten kürzer ist als die des Hauptgenerai'.U \.
Es ist dann vorteilhaft, zusätzliche Wicklungen 'auf
dem Transformator 4 anzuordnen um die Bildröhre, den Hochspannungsgleichrichter und gegebenenfalls
die Reihenspardiode des Hauptgenerators I mit Heizfadenleistung zu versehen. Nicht nur sind die betreffenden
Glüiupannungen konstant, unabhängig von den Schwankungen der Netzspannung, sondern dank
der kürzeren Aufheizzeit des Hilfsgenerators 2 ist dadurch die Bildröhre bereits völlig aufgeheizt in
dem Augenblick, wo der Hauptgenerator 1 zu arbeiten anfängt. Wäre nur ein Generator vorhanden und
würde man die Heizspannung für die Bildröhre ihrem Ausgangstransformator entnehmen, so würde die
Aufheizung der Bildröhrenkathode erst anfangen, wenn dieser einfache Generator nach dem Einschalten
zu arbeiten anfangt. Dies ist daher eine längere Zeit als wenn diese Heizfadenspeisung aus dem Hilfsgenerator
2 erfolgt.
Die bisher beschriebene F i g. 2 bezog sich auf eine Zeilenablenkschaltungsanordnung, bei der beide
Halfter, der Ablenkspulen 5 parallel geschaltet sind.
Obenstehendes gilt selbstverständlich nach wie vor. wenn die genannten Hälften in Reihe geschaltet sind.
Dazu dient F i g. 9, in der nur die nun wichtigen Elemente aus F i g. 2 dargestellt und mit entsprechenden
Bezugszeichen bezeichnet sind. Da nun die Hälften 5' und 5" der Ablenkspule in Reihe geii.'haltet
sind, muß die ganze Schaltungsanordnung symmetrisch sein, was aus F i g. 9 ersichtlich ist.
Aus diesem Grunde muß die Spule 18 für die Linearitätsregelung bifilar gewickelt sein und der Kondensator
19 für die S-Korrektur in zwei gleiche Teile 19' und 19" aufgeteilt werden. Weil die Kondensatoren
19' und 19" fur eine gute Symmetrie einander genau entsprechen müßten, wählt man dann nur einen
Kondensator, und man macht mittels einer bifilar gewickelten Spule 45', 45" eine elektrische Mittel
(s. F i g. Iu). Diese Spule läßt sich auch als Transformator ausbilden, wobei die Sekundärwicklung
zur Erzeugung (21) des Zentrierstromes dient, der durch die Kondensatoren 46' und 46" geglättet wird
In F i g. 11 wird beispielsweise eine erfindungsgemäße
Schaltungsanordnung dargestellt, bei der Transistoren als Steuerelemente verwendet werden,
wobei das Verhältnis zwischen den sägczahnförmigen Strömen I : I ist und wobei die Ablenkspulcn in Reihe
geschaltet sind. Entsprechende Teile aus den vorstehenden Figuren sind mit denselben Bezugszeichen
angedeutet. Der wichtigste Unterschied mit ciiicr mit
Röhren bestückten Schaltungsanordnung liegt darin, daß es nicht möglich ist. einen Transistor, der ja als
Schalter wirksam ist. auf dieselbe Weise wie eine
Röhre zu regeln. Hier kann jedoch eine sogenannte Knicstabilisicrung anwendbar sein, im Gegensatz zu
Röhren, und zwar aus den in der deutschen Auslegeschrift
I 0Π 016 erläuterten Gründen. Wenn nun
dafür gesorgt wird, daß die Steuerströme der Transistoren 20' und 28' in F i g. 11 genügend groß
sind, wird die Arbcitslinie der beiden Transistoren im 1,.-V1-FcId unter allen Umständen immer nahezu
gemäß der Linie ON in F i g. 3 verlaufen (wobei f» man lc bzw. Vr statt I11 bzw. V11 liest). Würde außerdem
der Arbcitspunkt das Knie überschreiten, so könnte die Verlustleistung, wie gesagt, unzulässig
werden.
In F i g. 11 wird der Hauptgencrator I gegen f'5
Schwankungen der Netzspannung I H| nicht stabilisiert,
der Hilfsgcnerator 2 dagegen wohl, und zwar
mittels des Transistors 26'. Der Transistor 26' bekommt aus einer nicht näher beschriebenen Schaltungsanordnung
17 eine teilbildfrequente parabelförmige
Spannung 32 zur Korrektur der Ost-West-Kissenverzeichnung zugerührt sowie eine Gleichspannung,
die einen derartigen Verlauf hat, daß die Schwankung der Kollektorspannung des Transistors
26' der der Speisespannung Ffl] immer entspricht.
Die Spannung am Hilfsgenerator 2 bleibt dann konstant, was bedeutet, daß der Teil ir des sägezahnförmigen
Stromes, der vom Hilfsgenerator 2 geliefert wird, konstant ist.
Claims (14)
1. Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines sägezahnförmigen Stromes in einer Zeilenablenkspule
für eine einen Strahlstrom führende Wiedergaberöhre und zum Erzeugen einer Hochspannung,
insbesondere in einem Farbfernsehempfänger, welche Schaltungsanordnung Mittel zum
Herleiten einer Speisespannung aus dem Netz, einen Generator und einen ersten Stabilisierungskreis enthält, der den Generator nahezu ausschließlich
gegen Schwankungen der Hochspannung infolge von Strahlstromschwankungen sowie gegen durch Alterung von Teilen verursachte
Schwankungen auf eine derartige Weise stabilisiert, daß das Steuerelement im Generator gerade
über oder auf der Sättigungsgrenze arbeitet, wobei der genannte Generator einen Teil des sägezahnförmigen
Stromes liefert und wobei ein Hilfsgcnerator. der einen anderen Teil des sägezahnförmigen
Stromes liefert, sowie ein zweiter Stabilisierungskreis.
der den Hilfsgenerator gegen Schwankungen der Speisespannung stabilisiert,
vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Generatoren (1.2) gegeneinander entkoppelt sind und der Generator (1) die Hochspannung
(V11) liefert, um die Breite des am
Schirm der Wiedergaberöhre wicdcrgcgcbcncn Bildes unter allen Umständen konstant zu halten.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsgenerator (2)
mit einer Rohre (28) bestückt ist und daß seine Ntiinspcisespannung auf einen Wert gelegt ist.
der eine Schwankung in negativer Richtung er laubt. und zwar bis gerade über die Siittipunp*·-
grcnzc (.VO) des Steuerelementes in diesem flilfsgencrator
(2).
3. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche
I und 2. dadurch gekennzeichnet, 'laß el.is Verhältnis zwischen den Teilen der von den
beulen Generatoren gelieferten siigc/ahnförmigcn
Strome (Z11 eingestellt werden kann in dem Sinm\
(.!■iß der vom llilfsgcncnitor (2) gelieferte Teil
des •i.igcvahnförmigcn Stromes größer ist ,ils Null
und höchstens dem \om Generator (I) gelieferten sägczahnförmigen Stromteil entspricht.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Stabilisicrungskrcis
eine Spannung aus einer Quelle (37.38) zugeführt bekommt, die ausschließlich
mit dem Hilfsgeneralor (2) gekoppelt ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Heizströme der
Bildwiedergaberöhre und des Gleichrichters für die Hochspannung (l'„) dem Hilfsgenerator (2)
entnommen werden.
6. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Anschluß einer Hilfsspule (10) an einem Anzapfpunkt einer Wicklung eines
mit dem Generator (1) gekoppelten Transformators (3) liegt, während der andere Anschluß der
Hilfsspule (10) an einem Anzapfpunkt einer Wicklung eines mit dem Hilfsgenerator (2) gekoppelten
Transformators (4) geschaltet ist, welche Punkte auf demselben Potential liegen, wenn die Speisespannung
bis auf ihren niedrigsten Wert gesunken ist.
7. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß dem zweiten Stabilisierungskreis zeilenfrequente Impulse zugeführt werden, welche die Summe von Impulsen sind, die von
einer mit dem Generator (1) gekoppelten Quelle (36) und von einer mit dem Hilfsgenerator (2)
gekoppelten Quelle (38) geliefert werden, wobei die von der Quelle des einen Generators gelieferten
Impulse gegenüber der von der Quelle des anderen Generators gelieferten Impulsen in demlelben
Verhältnis zueinander stehen wie die Teile der von den beiden Generatoren (1, 2) gelieferten
lägezahnförmigen Ströme.
8. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, wobei dem
zweiten Stabilisierungskreis eine Vorspannung zugeführt wird, die von der Speisespannung hergeleitet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Vorspannung eine Gleichspannung zugeführt wird.
t'ie einer weiteren mit dem Generator (1) gekoppelten
Quelle (40) entnommen wird und von den Schwankungen des Strahlstromes abhängig ist.
9. Schaltungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche mit einem Teilbildablenkgencrator,
dadurch gekennzeichnet, daß dem zweiten Stabilisierungskreis eine vom Teilbildgenerator
hergeleitete parabclförmige Spannung (32) zur Modulation des vom Hilfsgenerator (2) gelieferten
sügczahnförmigen Stromes wegen der erforderlichen Ost-West-Kissenkorrektur zugeführt wird,
wobei der Teilbildgenerator mit einer dem Zeilenablenkstrom (iy) proportionalen Gleichspannung
(32) gespeist wird,
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, wobei die tejlbildfrequente parabelförmige Spannung
mittels eines Integrators erhalten wird, dem eine vom Teilbildgenerator herrührende sägezahnförmige
Spannung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Integrationskondensator
(31) des Integrators gleichzeitig zur schnellen übertragung der Schwankungen der Speisespannung
am zweiten Stabilisicrungskreis vorgesehen
ist.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Stabilisierungskreis als spannungsabhängiger Widerstand
(VDR) (33) ausgebildet wird.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, wobei der zweite Stabilisierungskreis als Kombination
einer Triode und eines VDR ausgebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die teilbildfrequente
parabelförmige Spannung (32) der Kathode dieser Triode (26) zugeführt wird.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, wobei der zweite Stabilisierungskreis als Kombination
einer Triode und eines VDR ausgebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die teilbildfrequente
parabelförmige Spannung (32) dem Gitter dieser Triode (26) zugeführt wird.
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8. wobei der zweite Stabilisierungskreis als Transistor
ausgebildet wird, wobei in den Kreis von dessen erster Eingangselektrode ein Widerstand
in Reihe mit einer Bezugsspannung, beispielsweise einer Zener-Diode, aufgenommen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die Widerstandswerte des Widerstandes (42) und der Zener-Diode (43)
bei der Nennspeisespannung wie die Beiträge der beiden Generatoren (1, 2) zum Ablenkstrom (/r)
zueinander verhalten, während einer zweiten Eingangselektrode des genannten Transistors (41)
eine dem Zeilenablenkstrom (ir) proportionale
zeilenfrequente Spannung und dessen erster Eingangselektrode eine teilbildfrcquente parabelförmige
Spannung (32) zugeführt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 109548/391
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