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DE1278996B - Filterschicht sowie Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Filterschicht sowie Verfahren zu deren Herstellung

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Publication number
DE1278996B
DE1278996B DEF43130A DEF0043130A DE1278996B DE 1278996 B DE1278996 B DE 1278996B DE F43130 A DEF43130 A DE F43130A DE F0043130 A DEF0043130 A DE F0043130A DE 1278996 B DE1278996 B DE 1278996B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter layer
thermoplastic
grains
filter
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF43130A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Schaedler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Filtrox Werk AG
Original Assignee
Filtrox Werk AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Filtrox Werk AG filed Critical Filtrox Werk AG
Publication of DE1278996B publication Critical patent/DE1278996B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B27/00Layered products comprising a layer of synthetic resin
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D39/00Filtering material for liquid or gaseous fluids
    • B01D39/14Other self-supporting filtering material ; Other filtering material
    • B01D39/16Other self-supporting filtering material ; Other filtering material of organic material, e.g. synthetic fibres
    • B01D39/1638Other self-supporting filtering material ; Other filtering material of organic material, e.g. synthetic fibres the material being particulate
    • B01D39/1653Other self-supporting filtering material ; Other filtering material of organic material, e.g. synthetic fibres the material being particulate of synthetic origin
    • B01D39/1661Other self-supporting filtering material ; Other filtering material of organic material, e.g. synthetic fibres the material being particulate of synthetic origin sintered or bonded
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/18Particle separators, e.g. dust precipitators, using filtering belts

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)

Description

  • Filterschicht sowie Verfahren zu deren Herstellung Die Erfindung betrifft eine Filterschicht aus vorwiegend körnigem und geringem Anteil an faserigem Material in Verbindung mit einer Gitter- oder Rillenprofil aufweisenden Unterlage sowie ein Verfahren zur Herstellung der Filterschicht.
  • Es ist bekannt, ein Filtermaterial aus Fasern und vorwiegend körnigem Filterhilfsmaterial, z. B. bis zu 900/o Kieselgur, zu verwenden. Eine solche Filterschicht kann, um einen Abfluß des Filtrats zu ermöglichen, mit ihrer Unterseite (Filtratseite) auf einem Gitter- oder Rillenprofil, z. B. aus Metall, aufliegen. Wird die Filterschicht unter dem Einfluß des Fiftrationsdruckes mit der Unterseite in das Rillenprofil gepreßt, so besteht die Gefahr des Aufreißens der Schichtunterseite. Unter dem Einfluß der durch die Filterschicht fließenden Flüssigkeit kommt es dann zum Ausspülen dieses Risses, indem Faserstoff - und körniges Material - aus der Filterschicht stammend - in das Filtrat gelangen. Wird diese beginnende Rißbildung nicht erkannt, so folgt bei weiterem Gebrauch ein vollständiges Zerreißen des Schichtgefüges über die gesamte Schichtdicke. und damit verbunden ein ungehemmter Durchbruch von Trübstoffen. Mit steigendem Anteil an körnigem Material in einer Filterschicht zeigt sich diese Erscheinung bereits bei für Praxisverhältnisse minimalen Filtrationsdruckwerten, wie z. B. 0,1 at.
  • Es ist bekannt, zur Verhinderung der vorstehend beschriebenen Erscheinung die Filtratseite der fertigen Filterschicht mit einem in der zu ffltrierenden Flüssigkeit unlöslichen Bindemittel, z. 3. Celuloseester, durch Aufspritzen oder Aufwalzen zu verfestigen.
  • Es hat sich jedoch gezeigt, daß bei diesem Verfahren das als Lösung oder Emulsion aufgebrachte Bindemittel durch Kapillarwirkung in die Filterschicht eindringt. Dabei werden streifenförmige Flächen der Filtratseite der Filterschicht von dem Bindemittel oberflächlich überzogen und verlieren dadurch eine gleichmäßige Durohlässigkeit.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile der bekannten Filterschicht bzw. des entsprechenden Beschichtungsverfahrens zu vermeiden und die mechanische Festigkeit von Filterschichten gegenüber dem während der Filtration einwirkenden Filtrationsdruck zu erhöhen.
  • Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß mindestens auf der Filtratseite zur Erhöhung der mechanischen Festigkeit der Filterschicht eine poröse Deckschicht aus aneinander gesinterten thermoplastischen Körnern aufgesintert ist, die an der Unterlage festhaften.
  • Das Verfahren zur Herstellung dieser Filterschicht besteht hierbei im wesentlichen darin, daß die Filterschicht in horizontaler Ebene unter einer Einrichtung vorbeibewegt wird, die die thermoplastischen Körner in dosierter Menge auf die Oberfläche der Filterschicht gleichmäßig verteilt, und daß die bestreute Filterschicht anschließend auf Sintertemperatur des Tiiermoplasts beheizt und danach gekühlt wird.
  • Eine Weiterbildung des Verfahrens besteht darin, daß zur beidseitigen Reschichtung - die bandförmige Filterschicht um 1800 umgelenkt werden und dann einer zweiten Einrichtung zum Dosieren der thermoplastischen Körnern einer zweiten Heizeinrichtung und einer zweiten Kühleinrichtung zugeführt werden.
  • Zweckmäßigerweise kann das Verfahren so durchgeführt werden, daß die tuerinüplastischen Körner in der Heizeinrichtung so weit züm Schmelzen gebracht werden, daß gerade eine gegenseitige Aneinandersinterung der einzelnen Körner erfolgt, so daß eine poröse Deckschicht bestehenbleibt.
  • Durch das Aufbringen vori Ovberflächen-Deckschichten auf den Filterschichten werden folgende Vorteile erzielt: Es wird eine mechanisch widerstandsfähige, auch in den Deckschichten poröse Filterschicht erreicht.
  • Man ist in der Lage, bezüglich der Deckschicht ganz bestimmte Korngrößen in bestimmten Mengen aufzubringen und zu schmelzen, daß ein absolutes Porenmaß bei Korngrößen von z. 3. 10 bis 50, u ohne wesentliche Beeinträchtigung der Flüssigkeits-Durohlaufleistung entsteht.
  • Bisher war man genötigt, einen bestimmten Anteil von Faserstoffen zu verwenden und aktive körnige Substanzen, die zum Zweck der Filtrationswirkung (Kieselgur) oder Adsorption (Aktivkohle, Nylonpulver, Kieselgel), des lonenaustausches (Kunstharze), der Geruchs- und Geschmacksbindung (Aktivkohle), in die Schicht eingebaut wurden, konnten nur in relativ geringen Mengen, z. B. 30 Gewichtsprozent, eingebaut werden, da bei einer höheren Menge der körnigen Stoffe die Schichten auf den Gitter- oder Rillenprofil aufweisenden Unterlagen brüchig und für praktische Filtrationsdrucke nicht widerstandsfähig waren. Durch die ein- oder beidseitige Aufbringung von Sinterdeckschichten auf mindestens eine der beiden Oberflächen des Filtermaterials kann die Menge der in eine Schicht einbringbaren körnigen Stoffe bedeutend (bis zu 60 Gewichtsprozent) erhöht und trotzdem für die gesamte Schicht leine Druckfestigkeit erreicht werden, wie sie für die Lösung von Filtrationsaufgaben in der Praxis nötig ist.
  • Bei Verwendung von faserigen Materialien für die Herstellung von Filterschichten können bedeutend höhere Filtrationsdrücke zur Anwendung gelangen, bevor die Filtersohichten durch die Profilierung der Auflageelemente deformiert werden. Bei gleichen Arbei, tsdrücken auf Filterschichten nach der Erfindung dürfen die Stützweiten der Unterlagsprofilierun gen entsprechend größer sein, was z. B. die Verwendung von Unterlagen mit geringem Herstellungsaufwand gestattet.
  • Starke Druckstöße, wie sie bei der Filtration auftreten können, vermögen den Faserverband dank der gesinterten Deckschicht nicht zu lockern oder die Schicht gar zu zerstören, so daß eine erhöhte Sicherheit für den Ablauf einer Filtration geboten wird.
  • Die Erfindung ist an Hand einer sohematischen Darstellung einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens erläutert. Es zeigt F 1 g. 1 eine Gesamtvorrichtung zum Auftrag einer gesinterten Deckschicht auf die eine Oberflächenseite der Filterschicht, F 1 g. 2 eine Anlage zur beidseitigen Beschichtung eines Filterschichtbandes und Fig. 3 eine Anlage zur beidseitigen Beschichtung von zugeschnittenen Filtersohicht-Formaten.
  • Die Vorrichtung 1, in der eine Filterschicht in Form einer Bahn oder zugeschnittener Formate mit einer aufgesinterten Deckschicht versehen wird, hat folgenden Aufbau: Ein Siebband 2 läuft über angetriebene Rollen 3 und transportiert ein endloses -oder bereits in Formate geschnittenes Band 4 von Fllterschichtmaterial in der Pfeilrichtung P. Über diesem Filterschichtmaterialband ist eine Vorrichtung 5, 5 a angeordnet, welohe Thermoplastpulver gleichmäßiger - Körnung auf das laufende Filtersehichtmaterial 4 streut. Die Pulverstreuvorrichtung kann beispielsweise eine durch Elektromagnete gesteuerte Sohüttelrinne 5 a aufweisen, wobei die Größe der Schüttelbewegung für eine genaue Mengendosierung des Pulvers auf dem Filtermaterial verwendet wird. Das Thermoplastpulver wird aus einem entsprechenden Vorratsbehälteer 5 über der SohüttelrinneSa der letzteren zugeführt. Das allenfalls neben das Filtermaterial, oder bei gelochten Formaten durch die öffnungen durchfallende Thermoplastpulver wird in einer Auffang- schale 5b, welche zwisohen den Antriebswalzen 3 und unter der Sohüttelnnne:Sa und unter dem Filtermaterial 4 angeordnet ist, zur weiteren Verwendung gesammelt. Als Thermoplastmaterial kann vorzugsweise Polyäthylen, aber auch Nylon, Polypropylen verwendet werden.
  • Das mit Thermoplastpulver bestreute Filtermaterial wird auf eine zweite, durch Walzen 6 angetriebene Transport- bzw. Siebstrecke 7 gebracht und vermittels dieser durch einen Sinterofen 8 geführt. In diesem Ofen, der zweckmäßigerweise einen Infrarotstrahl er aufweist, wird durch strahlende Wärme das Thermoplastpulver so weit zum Schmelzen. gebracht, daß gerade eine gegenseitige Aneinandersinterung der einzelnen Thermoplastkörner erfolgt, so daß eine poröse, aber äußerst zähe Deckschicht entsteht. Anschließend passiert das nunmehr beschichtete Filtermaterial-4 eine Kühlvorrichtung, wo aus Düsen 9 Frischluft vermittels eines Gebläses 10 auf die Oberfläche des Filtermaterials 4 geblasen -wird. Damit sind das Filterband zusammenhängend oder die bereits in Formate geschnittenen Filterabschnitte manipulierfähig, können also ohne weiteres der Weiterverarbeitung, eventuell der Verpackung, zugefiit werden. Bei Verwendung von Polyäthylen-Pulver wird der Ofen auf etwa 1600 C aufgeheizt.
  • Soll ein zusammenhängendes -Filtermaterialband im fortlaufenden Arbeitsgang auf der Oberseite und Unterseite beschichtet werden, so kann dies mit einer Anlage nach Fig. 2 geschehen. Das aus der Fabrikation anlaufende Filtermaterialband wird auf einer Vorrichtung 1 (Fig. 1) auf der Oberseite beschichtet, indem es die erste Vorrichtung 1 in Richtung des Pfeiles P1 durchläuft In Transportrichtung P1 gesehen, befindet sich hinter der Vorrichtung 1 zur Beschichtung der Oberseite des Filtermaterialbandes 4 eine Wendewalze 11, durch die Idas Band so gewendet wird, daß es - in Richtung des Pfeiles, verlaufend - mit der bisherigen Oberseite nach unten gekehrt ist. Auf diesem Transportweg durchläuft das Band wieder eine zweite -Vorrichtung 1, durch welche die bisherige Unterseite mit einer gesinterten Deckschicht versehen wird. Nachher wird das Band durch eine zweite Wendewalze 12 in die urspningliche Richtung Pi geführt. Es kann auch die Wendewalze 12 weggelassen werden, so daß nach der beidseitigen Beschichtung das Band 4 in Richtung P2 der Weiterverarbeitung zugeführt wird.
  • Die beidseitige Beschichtung von zugeschnittenen Filterschichfformaten kann durch die Anlage gemäß F i g. 3 erfolgen, indem Idas durch eine Vorrichtung 1 oberseitig beschichtete Filtermaterialband 4 durch einen Stanzapparat 13 in Formate 14 geschnitten wird. Diese Formate werden in einerWendemasohine 15 mit der bereits beschichteten einen Seite nach unten gelegt und anschließend in einer weiteren Vorrichtung 1 auf der vorherigen Unterseite beschichtet.

Claims (4)

  1. Für die Maßnahmen der Verfahrens ansprüche 2 bis 4 wird nur in Zusammenhang mit dem Hauptanspruch Patentschutz angestrebt.
    Patentansprüche: 1. Filterschicht aus vorwiegend körnigem und geringem Anteil an faserigem Material in Verbindung mit einer (3itter-oder Rillenprofil aufweisenden Unterlage, d a du rch, ge kennz e i c h n e t, daß mindestens auf der Filtratseite zur Erhöhung der mechanischen Festigkeit der Filterschicht eine poröse Deckschicht aus aneinander gesinterten thermoplastischen Körnern aufgesintert ist, die an der Unterlage festhaften.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung der Filterschicht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterschicht in horizontaler Ebene unter einer Einrichtung vorbeibewegt wird, die die thermoplastischen Körner in dosierter Menge auf die Oberfläche der Filterschicht gleichmäßig verteilt, und daß die bestreute Filterschicht anschließend auf Sintertemperatur des Thermoplasts beheizt, und danach gekühlt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur beidseitigen Beschichtung die bandförmige Filterschicht um 1800 umgelenkt wird und dann einer zweiten Einrichtung zum Dosieren der thermoplastischen Körner, einer zweiten Heizeinrichtung und einer zweiten Kühleinrichtung zugeführt wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die thermoplatischen Körner in der Heizeinrichtung so weit zum Schmelzen gebracht werden, daß gerade eine gegenseitige Aneinandersinterung der einzelnen Körner erfolgt, so daß eine poröse Deckschicht b estehenbleibt.
    In Betracht gezogene Druckschriften : Deutsohe Patentschrift Nr. 736 283 ; deutsche Auslegeschiften Nr. 1 119 230, 1 119 828 ; USA.-Patentschrtft Nr. 2 787 572 ; Zeitschrift Technische Rundschau, Bern, 1957, Nr. 35 (16. August), S. 19 und 21.
DEF43130A 1963-06-12 1964-06-10 Filterschicht sowie Verfahren zu deren Herstellung Pending DE1278996B (de)

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DEF43130A Pending DE1278996B (de) 1963-06-12 1964-06-10 Filterschicht sowie Verfahren zu deren Herstellung

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DE (1) DE1278996B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2813356A1 (de) * 1977-03-29 1978-10-12 Montedison Spa Verbesserung von filtern auf der basis einer mischung von synthetischen fasern mit cellulose

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US2787572A (en) * 1952-10-24 1957-04-02 Malloran Corp Method of making a resin-treated elastomer mat
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CH421906A (de) 1966-10-15
AT271499B (de) 1969-06-10

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