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DE1278953B - Vorrichtung zum Befestigen der Uferboeschungen und Sohlen von Schiffahrtskanaelen, Flussbetten und stehenden Gewaessern unterhalb der Wasserlinie - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen der Uferboeschungen und Sohlen von Schiffahrtskanaelen, Flussbetten und stehenden Gewaessern unterhalb der Wasserlinie

Info

Publication number
DE1278953B
DE1278953B DEST24231A DEST024231A DE1278953B DE 1278953 B DE1278953 B DE 1278953B DE ST24231 A DEST24231 A DE ST24231A DE ST024231 A DEST024231 A DE ST024231A DE 1278953 B DE1278953 B DE 1278953B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
built
platform
embankment
building material
embankments
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST24231A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alfred Feiner
Dipl-Ing Rudolf Hamann
Klaus Liedemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Strabag Bau AG
Original Assignee
Strabag Bau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Strabag Bau AG filed Critical Strabag Bau AG
Priority to DEST24231A priority Critical patent/DE1278953B/de
Publication of DE1278953B publication Critical patent/DE1278953B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/04Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
    • E02B3/12Revetment of banks, dams, watercourses, or the like, e.g. the sea-floor
    • E02B3/121Devices for applying linings on banks or the water bottom

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Befestigen der Uferböschungen und Sohlen von Schiffahrtskanälen, Flußbetten und stehenden Gewässern unterhalb der Wasserlinie Die Erfindung betrifft das Befestigen der Uferböschungen und Sohlen von Schiffahrtskanälen, Flußbetten und stehenden Gewässern, die durch Wasserströmungen, Wellenschlag oder von durch Schiffe verursachten Wasserbewegungen der Gefahr des Aus- und Unterspülens ausgesetzt sind.
  • Bisher hat man gefährdete Uferböschungen 'durch Spundwände, durch Wurfsteine oder -schotter oder durch Auflegen von Fertigbetonplatten zu schützen versucht. Spundwände sind jedoch wegen der hohen Material- und Einbaukosten nur beschränkt anwendbar, während die Befestigung durch Wurfsteine, -schotter oder Betonplatten besonders bei steilen Böschungen nicht einwandfrei durchführbar ist und keine Sicherheit gegen Unterspülungen und Auskolkungen bietet.
  • Aus der deutschen Auslegeschrift 1179 874 ist eine Vorrichtung zum Räumen und Ausbauen offener Wassergräben oder Entwässerungskanäle bekannt, die denselben einen gleichbleibenden Querschnitt gibt. Die bekannte Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer den Kanal oder Graben überbrückenden Arbeitsbühne, die auf an beiden Ufern vorgesehenen, ebenen Fahrbahnen oder Schienen läuft und die Geräte zum Egalisieren des Untergrunds und zum Einbauen des Befestigungsbaustoffs führt. Das Gerät zum Egalisieren des Kanalquerschnitts besteht aus einer Räumschiene, welche die gewünschte Querschnittsform aufweist und mittels der Arbeitsbühne in Längsrichtung des Kanals oder Grabens voranbewegt wird, um letzteren ihre Querschnittsform zu geben, Der Einsatz dieser bekannten Vorrichtung ist je- doch nur auf verhältnismäßig schmale Gräben oder Entwässerungskanäle beschränkt, bei denen die zum Voranbewegen der Räumschiene aufzuwendenden Kräfte noch zu beherrschen sind. Die bekannte Vorrichtung ist auch nur dann einsetzbar, wenn an beiden Ufern des Kanals oder Grabens feste, ebene Fahrbahnen oder Schienen für die Arbeitsbühne vorgesehen sind und wenn die den Kanal oder Graben überspannenden Brücken so groß bemessen sind, daß die Vorrichtung frei unter denselben hindurchfahren kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Befestigen der unterhalb der Wasserlinie liegenden Uferböschungen und Sohlen von Schiffahrtskanälen, Flußbetten und stehenden Gewässern zu schaffen, an deren Ufern normalerweise keine festen Fahrbahnen oder Schienen zur Führung der Vorrichtung vorgesehen sind und deren Brücken in den meisten Fällen die Durchfahrt eines das Gewässer überbrückenden Gerätes nicht zulassen. Dabei darf die Vorrichtung im Einsatz die Schiffahrt nicht behindern und muß imstande sein, Uferböschungen mit sich ändernden Längen, Neigungen und Sohlflächen mit sich ändernder Tiefe, einwandfrei zu planieren und mit Befestigungsbaustoffen zu belegen.
  • Der Lösung dieser Aufgabe dient erfindungsgemäß eine die Geräte zum Egalisieren des Untergrunds und zum Einbauen des Befestigungsbaustoffs in an sich bekannter Weise an einer Arbeitsbühne führende Vorrichtung mit folgenden Merkmalen: a) Eine mit Schwimmern schwimmfähige Arbeitsbühne mit nach Art bekannter Hubinseln heb-und senkbaren Stützbeinen zum Auf-den-Grund-Stellen der Arbeitsbühne über der Arbeitsstelle; b) ein durch Winden auf der Arbeitsbühne bedienbares, quer zum Verlauf des Gewässers voranbewegtes Planiergerät, z. B. ein Schrapper oder eine Kratzkette, zum Egalisieren der zu belegenden Sohl- und Böschungsflächen; c) in Arbeitsrichtung der Vorrichtung hinter dem Planiergerät heb- und senkbare, in einer vertikalen Ebene biegsame Schienenstränge für das Einbaugerät, die mit Seilwinden auf der Bedienungsbühne auf die vom Planiergerät vorbereitete Sohle oder Böschung absenkbar sind und sich deren Profil ohne weiteres anschmiegen; d) Winden mit Seilführungen auf der Arbeitsbühne zum Voranbewegen des Einbaugerätes und e) Mittel auf der Arbeitsbühne zum Beschicken des Einbaugerätes mit Baustoff.
  • Die nach Art bekannter Hubinseln schwimmfähige, mit Stützbeinen auf den Grund stellbare, heb- und senkbare Arbeitsbühne macht es nicht mehr erforderlieh, die Vorrichtung als ein das gesamte Gewässer überbrückendes Bauwerk auszubilden, das bei seinem Einsatz die gesamte Schiffahrt blockieren würde. Die schwimmfähige Arbeitsbühne verleiht der Gesamtvorrichtung große Beweglichkeit. Die Vorrichtung läßt sich deshalb schwimmend leicht und schnell an die Arbeitsstelle bugsieren, dort genau ausrichten und durch Absenken der Stützbeine oder durch Anker und Taue unverrückbar festlegen, so daß die an ihr angeordneten Arbeitsgeräte die durchzufährenden Arbeiten mit großer Genauigkeit auszuführen vermögen. Dabei erlauben die die Bühne tragenden Schwimmer durch mehr oder weniger starkes Fluten, die erforderliche Arbeitshöhe der Bühne an der Arbeitsstelle genau einzustellen und die Auftriebskräfte der Bühne den vertikalen, an ihr angreifenden Kräften anzupassen. Der Einsatz von quer zum Verlauf des Gewässers arbeitenden Planiergeräten erlaubt ohne weiteres das Austragen von abgetragenem Untergrund über die Uferböschung auf das Ufer und das Planieren von Böschungen von-beliebiger Länge -und von beliebigem Neigungsverlauf. Die biegsamen Schienen für das Einbaugerät passen sich ohne weiteres jedem beliebigen Neigungsverlauf der planierten Böschung an und gewährleisten eine genaue Führung des Einbaugerätes parallel zu dem gegebenen Böschungsverlauf. Die Vorrichtung erfüllt somit die vielfältigen Anforderungen bei ihrem Einsatz auf Schiffahrtswegen. Sie vermag in Längsrichtung schwimmend jede Brücke zu passieren und bildet somit kein Hindernis für die Schiffahrt.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform des ErfIndungsgegenstandes besitzt die Arbeitsbühne anstatt an beiden Enden nur an ihrem der Böschung abgewandten Ende heb- und senkbare Stätzbeine, wobei sie sich böschungsseitig auf den Uferrand aufsetzt. lEerdurch werden eine wesentliche Vereinfachung und Verbilligung der Vorrichtung erreicht.
  • Ein weiteres wesentliches Erfindungsmerkmal sieht zur Führung des Einbaugerätes für den Befestigungsbaustoff einen in vertikaler Ebene biegsamen Schienenstrang vor, der aus einer Vielzahl von gelenkig miteinander verbundenen Schüssen besteht, wobei jedes Gelenk mittels Seile und Seilwinden auf der Arbeitsbühne willkürlich heb- und senkbar ist. Ein solcher Schienenstrang ist auch auf nachgiebigem Untergrund einsetzbar, weil sein Gewicht und das Gewicht des Einbaugerätes von den Seilen getragen wird.
  • Die genaue Führung des Einbaugerätes durch den sich dem Verlauf des Untergrunds anpassenden Schienenstrang erlaubt in weiterer Ausgestaltung der Erfindung den Einsatz von Einbaugeräten für heiße bituminöse Baustoffe in Verbindung mit Mitteln zum Belegen der planierten Sohl- und Böschungsflächen mit dicht aneinandergefügten Bahnen aus diesen Baustoffen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und nachstehend erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Belegen einer Uferböschung, F i g. 2 die Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß F i g. 1.
  • Wesentlicher Bestandteil der neuen Vorrichtung ist eine vorzugsweise in Stahlkonstruktion ausgeführte Arbeitsbühne 1, die mittels an ihr befestigter Schwimmer 2, 2' schwimmfähig ist. Die Schwimmer können mit nicht dargestellten Pumpen nach Bedarf mehr oder weniger weit geflutet oder gelenzt werden, um die Arbeitsbühne genau auf die notwendige Höhe einzustellen, so daß sie sich, wie z. B. in der Zeichnung dargestellt, mit ihrem dem Ufer zugewandten rechten Ende auf den Uferrand aufstützt. An dem dem Ufer abgewandten Ende weist die Arbeitsbühne Stützbeine 3, 3' nach Art der bekannten Hubinseln auf, die mittels Hydraulikzylinder 4 in bekannter Weise angehoben und auf den Grund des Kanals oder Flusses abgesenkt werden können. Selbstverständlich können auch mehr als zwei Stützbeine an der Arbeitsbühne angeordnet sein, z. B. in solchen Abständen voneinander, daß die Bühne ohne Zuhilfenahme des Uferrandes ausschließlich auf ihren auf den Grund des Gewässers abgesenkten Beinen zu stehen vermag. Die Stätzbeine bestehen aus dicht verschlossenen-Stahlrohren und können nach Bedarf geflutet und gelenzt werden. Sie besitzen Sohlplatten 5 an ihren unteren Enden, um bei nachgiebigem Untergrund ein zu tiefes Eindringen in denselben zu vermeiden. Die Sohlplatten sind kardanisch an den Stützbeinen angelenkt, um unzulässige Biegebeanspruchungen in den Stätzbeinen, die bei ungleichmäßigen Setzigngen der Beine im Untergrund auftreten können, zu vermeiden.
  • Auf der Arbeitsbühne ist eine Winde 6 zum Bewegen eines Schrappers 7 in Fallrichtung der Uferböschung angeordnet. Der Schrapper hat die Aufgabe, die zu befestigende Uferböschung oder Sohle zu egalisieren und,-zu profilieren. Seine Arbeit wird durch an sich bekannte, in der Zeichnung nicht dargestellte Echographen überwacht, die an der Arbeitsbühne geführt sind. An Stelle des Schrappers 7 können auch Planiergeräte anderer Bauart Anwendung finden. So kann z. B. eine umlaufende, mit Kratzern besetzte Kratzkette vorgesehen sein, die in einer dem zu erzeugenden Kanalprofil entsprechenden heb- und senkbareaTührung umläuft. - '-Zum -Aufbringen eines Belages a aus vorgemischtem, vorzugsweise bituminösem Baustoff auf die vorher vom Planiergerät egalisierte Fläche ist ein unter Wasser arbeitendes Einbaugerät 8 vorgesehen, das mittels der Seilwinden 9, Y, der Seile 21, 21' und der Umlenkrollen 10, 10' auf Schienensträngen 11 voran bewegt wird, die in Fallrichtung der egalisierten Uferböschungen auf dieser aufliegen und das Einbaugerät führen. Die Schienenstränge sind mittels einer Mehrzahl von Seilen 12 und zugehörigen, auf der Arbeitsbühne stehenden Seilwinden 13 heb- und senkbar. Sofern ihre natürliche Biegsamkeit in der vertikalen Ebene nicht ausreicht, um sich zwanglos auf das Böschungsprofil aufzulegen, können die Schienenstränge auch, wie in der Zeichnung dargestellt, aus einer Vielzahl von gelenkig miteinander verbundenen Schüssen bestehen, deren Einzellängen so bemessen sind, daß der Gesamtstrang sich auch bei größeren Richtungsänderungen des Böschungsprofils zwanglos auf dasselbe aufzulegen vermag. Die Seile 12 sind bei dieser Ausführungsforrn des Schienenstranges an den einzelnen Gelenken 14 befestigt.
  • Das Einbaugerät 8 läuft mit Rädern .15 auf den Schienensträngen 11. Es besitzt einen Baustoffvorratsbunker 16 mit einer mechanischen Baustoffentnahmevorrichtung 17 unter der Entnahmeöffnung, die dem Bunker zwangläufig einen fortlaufenden Baustoffstrang b entnimmt, und eine Verdichtungswalze 18# die den Baustoffstrang verfestigt und fest auf das Planum aufwalzt. Die Baustoffentnahmevorrichtung 17 besteht vorzugsweise, wie Fig. 1 erkennen läßt, aus einer endlosen Kratzkette mit Querstäben, die auf einem festen Boden gleitet. Auf den Enden der Antriebswelle 19 der Baustoffentnahmevorrichtung 17 sind Spillrollen 20 für die das Einbaugerät voranbewegenden Seile 21, 21' vorgesehen. Die Seile umschlingen die Spillrollen mehrfach, so daß sie die Baustoffentnahmevorrichtung 17 mit Sicherheit in Umdrehungen versetzen, sobald das Einbaugerät von den Seilen 21, 21' voran bewegt wird. Bei der dargestellten Antriebsanordnung wird das Einbaugerät mit der halben Geschwindigkeit der Seile 21, 21' voran bewegt. Dabei kann der Teilkreisdurchmesser der Antriebskettenräder der Kratzkette 17 halb so groß sein als der Durchmesser der Spillrollen 20, so daß die Geschwindigkeit der Kratzkette gleich der Fahrgeschwindigkeit des Einbaugerätes ist. Hierdurch vermag die Kratzkette 17 unabhängig von der Einbaugeschwindigkeit stets eine gleichmäßige Baustoffschicht auf das Planum zu legen, die von der nachfolgenden Verdichtungswalze 18 zur endgültigen Belagsbahn a geformt und verfestigt wird.
  • Auf der Arbeitsbühne 1 sind Seilwinden 22 vorgesehen, die mittels ihrer Seile 23 und der Lenkrollen 24 das Einbaugerät 8 in seine Ausgangsstellung zurückziehen, nachdem dasselbe während seiner Bewegung von links nach rechts eine Belagsbahn vollendet hat. Die Seilwinden 22 können auch beim Einbauen der Belagsbahn einen Gegenzug auf das Einbaugerät ausüben, um die Spannung der Seile 21, 21' zu vergrößern und damit für den Antrieb der Baustoffentnahmevorrichtung 17 ausreichende Reibungskräfte zwischen den Seilen 21, 21' und den Spillrollen 20 zu erzeugen.
  • Die Versorgung des Einbaugerätes mit Baustoff geschieht mittels auf der Arbeitsbühne fahrender Beschickungswagen 25, deren Bunker 26 von einem Schwimmkran 27 oder von der Arbeitsbühne aus mit Baustoff gefüllt werden. Zur Überleitung des Baustoffes in den Bunker 16 des Einbaugerätes 8 ist ein Kübel 28 vorgesehen, der mit einer auf dem Beschickungswagen 25 befestigten Winde 29 auf und ab bewegt wird.
  • Arbeitsweise Die Vorrichtung wird schwimmend an die Arbeitsstelle, z. B. über eine zu befestigende Kanalböschung geschleppt, dort genau ausgerichtet und durch Fluten oder Lenzen der Schwimmer 2, 2' mit ihrem rechten Ende auf den Uferrand gesetzt. Gleichzeitig werden die Stützbeine 3, 3' abgesenkt, so daß die Vorrichtung schließlich unverrückbar auf festem Boden steht.
  • Nachdem nunmehr mittels der erwähnten Echographen im Bereich der Arbeitsbahn des Planiergerätes 7 der vorhandene Profilverlauf der Uferböschung festgestellt und mit dem gewünschten neuen Profilverlauf verglichen worden ist, nimmt das Planiergerät seine Tätigkeit auf. Es egalisiert die Böschung und bringt sie, unter Kontrolle durch die Echographen, in das gewünschte Profil. Zum Ausgleichen vorhandener größerer Abweichungen vom gewünschten Profil können dabei von einem Schwinunkran geeignete Baustoffe in den Bereich des Planiergerätes befördert werden.
  • Nach Fertigstellen eines genügend breiten Böschungsstreifens wird die gesamte Vorrichtung durch Heben der Stützbeine 3, 3' und Lenzen der Schwimmer 2, 2' schwimmf ähig gemacht und in Pfeilrichtung (F i g. 2) um ein solches Maß weiterbewegt, daß die Schienenstränge 11 sich über der vorher vom Planiergerät egalisierten Böschung befinden. An dieser neuen Arbeitsstelle wird die Vorrichtung in der bereits beschriebenen Weise wieder auf Grund gesetzt. Sodann werden die Schienenstränge 11 mittels der Winden 13 auf die egalisierte Böschung abgesenkt und das Einbaugerät 8 auf die Schienenstränge aufgesetzt. Nunmehr nimmt das Einbaugerät am Fuß der Böschung seine Arbeit auf und belegt dieselbe mit einer Belagsbahn aus geeignetem Baustoff. Zu gleicher Zeit egalisiert das Planiergerät 7 den in seinen Bereich gelangten Böschungsstreifen in der bereits beschriebenen Weise.
  • Die gesamte Vorrichtung wird weiterhin schrittweise jeweils um die Breite der vom Einbaugerät verlegten Belagsbahn in Pfeilrichtung (F i g. 2) voran bewegt, wobei nach jedem Schritt gleichzeitig ein zu befestigender Böschungsstreifen vom Planiergerät 7 egalisiert und ein egalisierter Böschungsstreifen vom Einbaugerät 8 mit einer Belagsbahn versehen wird, die sich fugenlos, vorzugsweise mit schräger überlappung an die vorher verlegte Belagsbahn anschließt.
  • Mit Hilfe der neuen Vorrichtung können natürlich ohne weiteres auch die Sohlflächen oder zusammenhängend Sohlfläche und Böschung von Kanälen, Flüssen und stehenden Gewässern in der beschriebenen Weise befestigt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Befestigen der Uferböschungen und Sohlen von Schiffahrtskanälen, Flußbetten, Dämmen und Deichen unterhalb der Wasserlinie mittels an einer Arbeitsbühne geführter Geräte zum Egalisieren des Untergrunds und zum Einbauen des Befestigungsbaustoffs, g e - kennzeichnet durch folgende Merkmale: a) Eine mit Schwimmern (2, 2') schwirrunfähige Arbeitsbühne (1) mit nach Art bekannter Hubinseln lieb- und senkbaren Stützbeinen (3, Y) zum Auf-den-Grund-Stellen der Arbeitsbühne über der Arbeitsstelle; b) ein durch Winden (6) auf der Arbeitsbühne (1) bedienbares, quer zum Verlauf des Gewässers voranbewegtes Planiergerät (7), z. B. ein Schrapper oder eine Kratzkette, zum Egalisieren der zu belegenden Sohl- und Böschungsflächen; c) in Arbeitsrichtung der Vorrichtung hinter dem Planiergerät (7) lieb- und senkbare, in der Vertikalen biegsame Schienenstränge (11) für das Einbaugerät (8), die mit Seilwinden (13) auf der Bedienungsbühne (1) auf die vom Planiergerät (7) vorbereitete Sohle oder Böschung absenkbar sind und sich deren Profil ohne weiteres anschmiegen; d) Winden (9, 9') mit Seilführungen (10, lO') auf der Arbeitsbühne (1) zum Voranbewegen des Einbaugerätes (8) und e) Mittel (22 bis 26) auf der Arbeitsbühne (1) zum Beschicken des Einbaugerätes (8) mit Baustoff.
  2. 2. Vorrichtung zum Belegen von Böschungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsbühne (1) nur an ihrem der Böschung abgewandten Ende heb- und senkbare Stützbeine (3, Y) besitzt, während sie sich böschungsseitig auf den Uferrand aufsetzt. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenstränge (11) für das Einbaugerät (8) aus einer Vielzahl von gelenkig miteinander verbundenen Schüssen bestehen, wobei jedes Gelenk (14) mittels Seile (12) und Seilmdnden (13) auf der Arbeitsbühne (1) willkürlich heb- und senkbar ist. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebswelle (0) der Baustoffentnahmevorrichtung (17) des Einbaugerätes (8) Spillrollen (20) für die das Einbaugerät bewegenden Zugseile (21, 2f) befestigt sind, so daß die Antriebswelle beim Ziehen des Einbaugerätes zwangläufig in Umdrehungen versetzt wird. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Anwendung eines Einbaugerätes für heiße bituminöse Baustoffe mit Nfitteln zum Belegen der planierten Sohl- und Böschungsflächen mit dicht aneinandergefügten Bahnen aus diesen Baustoffen. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Baustoffentnahmevorrichtung (17) des Einbaugerätes (8) ein endloser, unter der Austrittsöffnung des Baustoffvorratsbunkers (16) hinweggeführter, auf emiem festen Boden gleitender Kratzkettenförderer-ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1179 874.
DEST24231A 1965-08-05 1965-08-05 Vorrichtung zum Befestigen der Uferboeschungen und Sohlen von Schiffahrtskanaelen, Flussbetten und stehenden Gewaessern unterhalb der Wasserlinie Pending DE1278953B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4824285A (en) * 1987-08-14 1989-04-25 Trierweiler Joseph C Apparatus and method for beach reclamation

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1179874B (de) * 1959-04-08 1964-10-15 Hubert Jenzen Geraet zum Raeumen und Auskleiden offener Wassergraeben oder Kanaele

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