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DE457830C - Grabenbagger zum Ziehen und Raeumen von beiderseits beliebig abgeboeschten Graeben - Google Patents

Grabenbagger zum Ziehen und Raeumen von beiderseits beliebig abgeboeschten Graeben

Info

Publication number
DE457830C
DE457830C DEB123630D DEB0123630D DE457830C DE 457830 C DE457830 C DE 457830C DE B123630 D DEB123630 D DE B123630D DE B0123630 D DEB0123630 D DE B0123630D DE 457830 C DE457830 C DE 457830C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
excavator
trench
chain
pulling
trenches
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB123630D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB123630D priority Critical patent/DE457830C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE457830C publication Critical patent/DE457830C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/08Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/08Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
    • E02F3/087Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain with digging unit working in a plane inclined to the direction of travel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Grabenbagger zum Ziehen und Räumen von beiderseits beliebig abgeböschten Gräben. Gegenstand der Erfindung ist ein Bagger zur Herstellung genauer, dreieckiger oder trapezförmiger Profile von Entwässerungsgräben mit beiderseitigen beliebig geneigten Böschungen.
  • Es sind schon Geräte ohne Eirnerkette für die Herstellung kleinerer Feldgräben, wie auch solche Grabenbagger bekannt geworden, bei denen für die Erzeugung der beiden Böschungen je eine in der Neigung nicht verstellbare Eimerleiter vorhanden ist. Eine Veränderung des Böschungswinkels ist bei den Grabenbaggern bekannter Bauart nicht möglich.
  • Der Grabenbagger nach vorliegender Erfindung ist bestimmt zum Ziehen und Räumen von größeren Gräben, wie z. B. Vorflutern von Entwässerungsanlagen. Mit Rücksicht auf das meist nur geringe zur Verfügung stehende Gefälle und die verschiedenartige Beschaffenheit des Erdreiches ist der Bagger so ausgebildet, daß er nach einer die Seitenrichtung und Höhenlage des Grabens festlegenden Absteckung das verlangte Grabenprofil von beliebiger Böschung und beliebiger Sohlenbreite ohne besondere Nacharbeit herstellt. Der Bagger wird mit besonderem Vorteil bei größeren Grabenquerschnitten zu verwenden sein, bei denen infolge ihrer seitlichen Abmessungen das Erdreich mehrmals mit der Schaufel geworfen werden müßte. Abb. i stellt die Seitenansicht des vollständigen Baggers in -Arbeitsstellung dar.
  • Abb.2 zeigt den Bagger mit zusammengeklappter Baggerleiter -Lind gedrehten Fahrgestellen beim Fahren zur Arbeitsstelle.
  • Abb. 3 ist der Grundriß zu Abb. r, Abb. q. ein Querschnitt durch die Mitte. Abb. 5 stellt eine Baggerschaufel in Ansicht dar sowie deren Führung an der Baggerleiter, Abb.6 die Seitenansicht einer Baggerschaufel, Abb.7 den Grundriß eines Stückes der Baggerkette mit einigen Baggerschaufeln. Abb.8 zeigt eines der beiden Längsfahrwerke mit der Hebevorrichtung für den Tragrahmen, Abb.9 den Antrieb für die Baggerkette und das Becherwerk in Seitenansicht, Abb. ro den Grundriß zu Abb. 9 und außerdem die Anordnung der Handwinden zum Längs- und Querfahren und zur Winkelverstellung der Baggerleiter.
  • Abb. II ist die Vorderansicht der Handwinde für das Längsfahren des Baggers, Abb. 12 ein Querschnitt durch die Mitte mit der Seitenansicht der Handwinden, Abb. 13 ein Querschnitt in der Nähe des Antriebes für die Baggerkette und das Becherwerk.
  • Abb. 1q. und Abb. 15 zeigen in schematischer Weise, wie durch Winkelverstellung, Querverschiebung und Höhenverstellung der Baggerleiter verschiedenartige Grabenquerschnitte hergestellt werden können.
  • Der vierseitige, in den vier Ecken starr verbundene Tragrahmen a,_ bis a4 wird gebildet durch die Längsträger a,. und die Querträger a2. An den vier Eckpunkten sind zwischen den Verbindungsblechen a3 die Rollen a, angeordnet (Abb.8 und 9), durch die eine senkrechte Führung für die Eckpfosten b1 der beiden Längsfahrwerke b,. bis b, gebildet wird. Die Eckpfosten b,. stützen sich mittels eines unteren Drehzapfens auf je ein aus den Trägern b2 und den Leitrollen b, bestehendes Drehgestell, das in einer Laufschiene b," z. B. einem flachliegenden Doppel-T-Träger (Abb.9), seine Unterstützung und seitliche Führung findet. Die Endender beiden Querträger a2 sind mittels j e eines Hebezeuges an den Fahrwerken heb- und senkbar aufgehängt (Abb. 8). Beispielsweise kann hierfür ein Schraubenflaschenzug verwendet werden. Die in den Ketten oder Drahtseilen hängende Last wird mittels der Schneckenwelle ba, in welche zweckmäßigerweise eine ausrückbare Kupplung b7 eingebaut ist, durch Ziehen an der Handkette b8 gehoben und gesenkt. Die Kupplung b; hat den Zweck, die beiden Hebezeuge eines Fahrgestells einzeln oder gemeinsam betätigen zu können, je nachdem nur eine oder beide Seiten des Querträgers a, gehoben oder gesenkt werden sollen. Die beiden Hebezeuge sind an einem Kragträger ba befestigt, der gelenkig die beiden Pfosten b, verbindet. Auf den Längsträgern a,. laufen zwei Querfahrwerke c,. bis c4. Ein aus Längsträgern c,_ und Querträgern c2 gebildetes Tragwerk stützt sich mittels der Laufrollen c, auf Schienen, die auf den Längsträgern a,_ befestigt sind. Auf je zwei an den Querträgern c., befestigte Kragstücke c4 (Abb. 3 und ro) stützt sich die als gleichseitiges Gelenkviereck ausgebildete Baggerleiter d,. bis d,,. Die beiden oberen Schenkel d, und die beiden unteren Schenkel d2 tragen an den Gelenkpunkten vier Kettenradpaare. Da deren Durchmesser gleich groß ist, behält die über die vier Räderpaare laufende Baggerkette bei jeder Neigung der Schenkel d,. und d, zueinander stets die gleiche Spannung. Drei von den Räderpaaren sind Umlenkräder d3,, während das vierte Räderpaar d4 als Antrieb dient. An den beiden unteren Schenkeln d@ sind einseitig Bohlen d, (Abb. q. und 5) angeordnet, die verhindern, daß das losgelöste Baggergut seitlich aus dem Bereich der Baggerschaufeln entweicht. Die äußere Kante der Bohlen bestimmt also die genaue Umgrenzung des freigebaggerten Grabenprofils. Die Baggerkette el bis e, wird gebildet durch die doppelte Laschenkette e,_, deren beide -Kettenstränge in gewissen Abständen durch Querstäbe e. verbunden sind. Diese Querstäbe tragen an den Enden Gleitstücke es, die auf den Schenkeln der Baggerkette laufen. Die an dem einen Ende zu Arbeitsschneiden ausgebildeten Baggerschaufeln e4 sind mittels der Schaufelhalter e" an den Kettengliedern in der Weise befestigt, daß sie mit der Bewegungsrichtung einen spitzen Winkel bilden. Hierdurch wird bewirkt, daß sich das von der Schaufelspitze gelöste Erdreich an der Vorderfläche der Schaufel entlangschiebt, bis- es an der Bohle d, anstößt, um alsdann in der Bewegungsrichtung der Kette bis zur Abwurfstelle mitgenommen zu werden. Die Baggerkette wird angetrieben durch den Motor f,. unter Zwischenschaltung eines Vorgeleges f,. Von diesem Vorgelege aus wird auch das Becherwerk g,_ bis g, bewegt, das den Zweck hat, das Baggergut seitlich des Grabens so hoch zu fördern, daß es durch bereitgestellte Kippwagen aufgefangen oder auch zu einem seitlich am Graben entlanglaufenden Damm aufgeschüttet werden kann. Das Becherwerk wird getragen von dem Ausleger g,, an dessen unterem Ende die Schurre g2 starr befestigt ist. Die Schurre ist mittels eines Bügels g3 an dem Schenkel d#. der Baggerleiter verschiebbar aufgehängt, so daß bei höher oder tiefer eingestelltem Tragrahmen a,, bis a4 die Schurre g2 doch stets unmittelbar in Erdbodenhöhe eingestellt werden kann. Die Becher g, sind in bekannter Weise an Ketten g5 befestigt. Der Antrieb erfolgt in gleichfalls bekannter Art mittels ausziehbarer Kette von einem Vorgelege g" aus.
  • Zum Zwecke des Längsfahrens des ganzen Baggers in der Grabenrichtung, und zwar sowohl rückwärts als auch vorwärts, ist auf einem in der Mitte des Tragrahmens angeordneten Trägergerüst ein Windwerk h, bis ha vorgesehen, dessen Windentrommeln h, und lag unter Zwischenschaltung eines Vorgeleges h3 mit einer Handkurbel.angetrieben werden. Die beiden Trommeln hl und h@ sind in bekannter Weise unter Verwendung zweier Kettenräder h4 und h, sowie einer Treibkette h" miteinander gekuppelt. Werden für die beiden Kettenräder verschiedene Zähnezahlen gewählt, so können auch bogenförmige Gräben gebaggert werden. Die auf die beiden Trommeln h, und hz auf- bzw. ablaufenden Seilenden h7 und h$ werden unter Zuhilfenahme von mehreren Umlenkrollen h, beiderseits des Grabens in der Richtung der Schiene b4 geführt und nach hinten und vorn, in der Fahrtrichtung gedacht, am Erdboden verankert. Hierdurch wird eine zwangläufige Führung des Baggers erzielt und ein einseitiges Voreilen oder Zurückbleiben der Fahrgestelle vermieden. _,- C m die beiden Querfahrwerke c,. bis c, auf dem Tragrahmen a1 bis a¢ seitlich zwangläufig verschieben zu können, sind in der Mitte des Rahmens zwei Windentrommeln il und i, angeordnet, die in bekannter Weise, z. B. mittels Schneckenradantriebes, betätigt «-erden können. Die Befestigung der über Umlenkrollen i" geführten Seilenden i.4 und i. sowie i" und i7 an den beiden Trommeln ist so gewählt, daß durch die eine der beiden Winden die Querfahrwerke einander genähert werden, während durch die zweite Winde eine gleichzeitige Verschiebung beider Querfahrwerke und also auch der Baggerleiter in der einen oder anderen Seitenrichtung erfolgt. Im ersten Falle erfolgt eine Steilerstellung der Baggerleiter, im letzteren eine Querverstellung derselben zum Zwecke der Sohlenverbreiterung eines Grabens auf der erreichten Tiefe.
  • Um die Baggerleiter flacher stellen zu können und ihr gleichzeitig eine seitliche Versteifung zu geben, sind noch zwei Windentrommeln k1 angeordnet, auf die sich die Seile k.= aufwickeln lassen.
  • Beim Baggern von Erdreich, das leicht nachrutscht, wird die Baggerleiter gleich auf die volle Tiefe gebracht und das vorgeschriebene Grabenprofil unter langsamem Vorwärtsfahren mit einem einzigen Baggerschnitt fertiggestellt. Hierbei streichen die Arbeitsschneiden der Baggerschaufeln am Fuße des stetig nachrutschenden, in das Grabenprofil hineinragenden Erdkegels entlang. Beim plötzlichen Nachrutschen größerer Mengen Erdreich muß der Bagger um das erforderliche Maß rückwärts gefahren werden, bis die Schaufeln genügend entlastet sind. Bei Erdreich, das weniger leicht nachrutscht, kann, wenn nötig, mit der Hand nachgeholfen werden. Wenn das zu baggernde Erdreich senkrecht steht, also keinen Erdkegel bildet, kann in der Weise gebaggert werden, daß in bekannter Weise ein Baggerschnitt von der Höhe einer Baggerschaufel um den andern gemacht wird, bis die volle Tiefe erreicht ist. Hierbei ist in üblicher Weise nach jedem Schnitt an die Ausgangsstellung zurückzufahren und die Baggerleiter um eine Schnitthöhe zu senken.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Grabenbagger zum Ziehen und Räumen von beiderseits beliebig abgeböschten Gräben mit heb- und senkbarem Tragrahmen auf in der Grabenrichtung beweglichem Fahrgestell, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Tragrahmen (a,_ bis a4) mittels zweier Querfahrwerke (cl bis c,,) aufgelagerte Baggerleiter (d1, d@) als vierseitiger, in den Diagonalen (i4 bis i;) verstellbarer und v erspannbarer Gelenkrahmen ausgebildet ist, der an seinen vier Eckpunkten die Umlenk- bzw. Antriebsräder (d., d4) für die an dem Gelenkrahmen entlang geführte Becherkette trägt.
  2. 2. Grabenbagger nach Anspruch i, dadurch- gekennzeichnet, daß die Schaufeln (e4) der über die Räder (d3, d,) der Baggerleiter laufenden Becherkette (e, bis e,) schräg zu ihrer Bewegungsrichtung angeordnet sind und der Bewegungsraum der Schaufeln längs der Grabenböschung durch eine das seitliche Entweichen des Baggergutes verhindernde Bohle (d,) abgeschlossen ist.
DEB123630D 1926-01-21 1926-01-21 Grabenbagger zum Ziehen und Raeumen von beiderseits beliebig abgeboeschten Graeben Expired DE457830C (de)

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DE457830C true DE457830C (de) 1928-03-27

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Country Status (1)

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DE (1) DE457830C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE915281C (de) * 1942-05-16 1954-07-19 Diedrich Helmcke Maschine zur Herstellung und zur Reinigung von Graeben
US3328902A (en) * 1964-12-18 1967-07-04 R A Hanson Company Self-lifting surfacing machine for canals

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE915281C (de) * 1942-05-16 1954-07-19 Diedrich Helmcke Maschine zur Herstellung und zur Reinigung von Graeben
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