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DE1278825B - Kamera mit automatischer Blendennachfuehrung fuer Tageslicht-, direkte und indirekte Blitzlicht-Aufnahmen - Google Patents

Kamera mit automatischer Blendennachfuehrung fuer Tageslicht-, direkte und indirekte Blitzlicht-Aufnahmen

Info

Publication number
DE1278825B
DE1278825B DEB85550A DEB0085550A DE1278825B DE 1278825 B DE1278825 B DE 1278825B DE B85550 A DEB85550 A DE B85550A DE B0085550 A DEB0085550 A DE B0085550A DE 1278825 B DE1278825 B DE 1278825B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera
lever
daylight
slide
direct
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB85550A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Lange
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KUNSTSTOFF R GRUETER KOMMANDIT
Balda Werke Photographische Gerate und Kunststof GmbH and Co KG
Original Assignee
KUNSTSTOFF R GRUETER KOMMANDIT
Balda Werke Photographische Gerate und Kunststof GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KUNSTSTOFF R GRUETER KOMMANDIT, Balda Werke Photographische Gerate und Kunststof GmbH and Co KG filed Critical KUNSTSTOFF R GRUETER KOMMANDIT
Priority to DEB85550A priority Critical patent/DE1278825B/de
Publication of DE1278825B publication Critical patent/DE1278825B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/16Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly in accordance with both the intensity of the flash source and the distance of the flash source from the object, e.g. in accordance with the "guide number" of the flash bulb and the focusing of the camera
    • G03B7/17Selection of modes in flash units by exposure control arrangements
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/16Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly in accordance with both the intensity of the flash source and the distance of the flash source from the object, e.g. in accordance with the "guide number" of the flash bulb and the focusing of the camera

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

  • Kamera mit automatischer Blendennachführung für Tageslicht-, direkte und@indirekte Blitzlicht-Aufnahmen Zusatz zur Anmeldung: P 12 69 475.6-51-Auslegeschrift 1269 475 In der Patentanmeldung P 12 69 475.6-51 (deutsche Auslegeschrift 1269 475) ist eine Kamera mit automatischer Blendennachführung unter Schutz gestellt, bei welcher ein mit Rasten versehener Maueshzzhhhh bei welcher ein mit Rasten versehener Umschaltring für a) belichtungsmesserabhängige Blendensteuerung für Tageslichtaufnahmen, b) direkte Blitzlichtaufnahmen mit entfernungsabhängiger Blendeneinstellung, c) indirekte Blitzlichtaufnahmen mit gegenüber b) geänderter entfernungsabhängiger Blendeneinstellung vorgesehen ist, der mit einem Kupplungsglied, z. B. einem durch einen Lenkhebel geführten übertragungsstift, zusammenwirkt, der einerseits mit der stets gleichbleibenden Führungskurve des Entfernungseinstellrings, andererseits mit einer aus den Arbeitsbereichen entsprechenden Abschnitten bestehenden Führungskurve eines Blendeneinstellgliedes im Eingriff ist, welche Führungskurvenabschnitte die für den jeweiligen Arbeitsbereich erforderliche Abhängigkeit oder Unabhängigkeit vom Entfernungseinstellring herbeiführen und vom Umschaltring oder einer sonstigen, z. B. mit einem schwenkbaren Blitzreflektor verbundenen Umschaltvorrichtung nacheinander zur Wirkung gebracht werden. Durch diese Tatsache war es möglich, die Kamera soweit zu vereinfachen, daß bei vorgegebener Filmempfindlichkeit für jede der drei geschilderten Aufnahmemöglichkeiten jeweils nur die Entfernung einzustellen war, während alles übrige sich zwangläufig, d. h. voll automatisch entsprechend den jeweiligen Belichtungsverhältnissen von Tages- oder direktem Blitzlicht oder indirektem Blitzlicht einstellte.
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine weitere Entwicklung des Gegenstandes gemäß der Hauptpatentanmeldung dar. Bei der Hauptpatentanmeldung war, wie erwähnt, unterstellt, daß ein Film mit bestimmter Lichtempfindlichkeit benutzt wurde. Diese Voraussetzung ist jedoch nicht immer gegeben, da bekanntlich Filme verschiedener Empfindlichkeit auf dem Markt sind. Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, auch noch die Filmempfindlichkeit in die Automatik einzubeziehen, so daß nicht nur für die Aufnahmen eines bestimmten Films, sondern auch für jeden beliebigen Film der Benutzer von Einstellhandgriffen entlastet ist. Diese Aufgabe ist nicht einfach zu lösen, wenn die Empfindlichkeit sowohl bei Tageslicht als auch bei den beiden Blitz-Lichteinstellungen in richtigem Maß berücksichtigt werden soll.
  • Erfindungsgemäß erfolgt die Lösung dadurch, daß die Filmempfindlichkeit auf zwei Wegen, nämlich einmal durch Drehen des Helligkeitsmeßwerkes und zum anderen durch einen Schieber berücksichtigt wird, der über ein verstellbares Hebeldifferential auf das entfernungsabhängige Blendeneinstellglied einwirkt. Bei einem besonderen Ausführungsbeispiel ist der Schieber einerseits mit einem Ende am Meßwerkgehäuse angelenkt und andererseits mit einem Schlitz an einem kamerafesten Zapfen geführt.
  • Vorteilhaft besteht dabei der entfernungsabhängige Blendeneinstellhebel aus zwei gelenkig miteinander verbundenen, in Abhängigkeit von der Filmempfindlichkeit gegeneinander verstellbaren Teilen, die gemeinsam um einen kamerafesten Gelenkpunkt schwenkbar sind und wobei als Hebeldifferential auf einem Arm des Filmempfindlichkeitsschiebers, etwa konzentrisch mit dem kamerafesten Gelenkpunkt des entfernungsabhängigen zweiteiligen Blendeneinstellhebels, ein Keilhebel gelagert ist, der sich bei Bewegung des Schiebers mehr oder weniger zwischen zwei Anschlagstifte schiebt, von denen jeweils einer mit einem der den Keilhebel federnd zwischen sich einschließenden Verstellhebelteile verbunden ist, so daß deren gegenseitige Drehstellung über den Schieber und den Keilhebel in Abhängigkeit von der Filmempfindlichkeit verändert wird. Im Endergebnis wirkt sich somit die Änderung der Filmempfindlichkeit . weder bei Tageslichtaufnahmen, noch bei direkten oder indirekten Blitzlichtaufnahmen störend aus, sondern wird in allen Fällen durch die geschilderten Berichtigungsmaßnahmen im richtigen Verhältnis ausgeglichen.
  • Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt F i g.1 die Draufsicht auf eine Blendennachführeinrichtung gemäß der Erfindung, F i g. 2 die Seitenansicht einer Einzelheit im Schnitt.
  • Das Ausführungsbeispiel lehnt sich weitgehend an dasjenige der Hauptpatentanmeldung an. Im Gegensatz zu letzterem ist das Meßwerk 101 in an sich bekannter Weise um den Mittelpunkt 102 schwenkbar. Die Schwenkung erfolgt erfindungsgemäß in Abhängigkeit von der Filmempfindlichkeit in nicht näher dargestellter Weise über ein Einstellglied 103 und einen Kupplungsniet 104 des Meßwerkgehäuses 101.
  • Der Zeiger 105 des Meßwerks wird beim Betätigen der Taste 106 federnd in ebenfalls nicht näher dargestellter Weise gegen zwei Schienen 107 und 108 angedrückt, zwischen die sich ein Stufenzylindersegment 109 bis zur Anlage einer der Stufen an Zeiger 105 einschiebt. Der Stufenzylinder wirkt dabei über ein mit ihm verbundenes Zahnrad 110; eine kreisförmige Zahnstange oder Stirnverzahnung 111 eines Steuerringes 112 sowie eine Führungskurve 113 des letzteren auf einen Führungsstab 114, der sich bei Einstellung auf Tageslicht in dem Führungsschlitz 115 bewegt, dagegen bei Blitzlichtaufnahmen. durch Außereingrifukommen des Hebels 127 in den - verbreiterten Ausschnitt 116 gelangt. Der Stab 114 bildet das Ende eines Hebels 117, der in nicht näher dargestellter Weise auf die Blende einwirkt. über die Teile 103 und 104 wirkt sich, wie zu ersehen, auf dem gleichen Wege, d. h. über die Teile 105,109 bis 116, die Änderung der Filmempfindlichkeit auf die Blende aus.
  • Im Sinne der Erfindung ist am Meßwerk 101 eine weitere Gelenkstelle 118 vorgesehen, an welcher ein Schieber 119 angelenkt ist, der mit Hilfe eines Schlitzes 120 einen Führungszapfen 121 umfaßt, der fest an der Kamera angebracht ist. Der Schieber 119 weist ferner an seinem abgekröpften Ende 122 einen Lagerpunkt 123 auf, an welchem ein keilförmiger Hebel 124 frei drehbar gelagert ist. Die Lagerstelle 123 ist zweckmäßig in. der Mittelstellung des Schiebers 119 bzw. des Filmempfihdlichkeitsbereichs achsengleich mit der kamerafesten Achse 125 eines im Gegensatz zu dem Beispiel der Hauptpatentanmeldung aus zwei Teilen 126 und 127 bestehenden bei Blitzaufnahmen entfernungsabhängigen Führungshebels, wobei der Teil 127 bei Blitzaufnahmen über eine Führungskurve 128 mit dem-Führungsstab 114 im Eingriff ist. Die Teile 123 und 125 sind zwar in Mittelstellung im wesentlichen ochsengleich, aber, wie F i g. 2 erkennen läßt, nicht miteinander verbunden. Der keilförmige Hebel 124 befindet sich zwischen zwei Anschlagzapfen 129 und 130, von denen 129 dem Teil 126 und 130 dem Teil 127 angehören. Zur besseren Führung ist der Hebelteil 126 mit einer fest eingenieteten, den ortsfesten Zapfen 125 umfassenden Lagerbuchse 131 und der Kurvenhebel 127 mit der ebenfalls fest eingenieteten und die Buchse 131 umfassenden Buchse 132 versehen. Eine Feder 133 spannt die beiden Hebel 126 und 127 derart gegeneinander, daß die Anschlagzapfen 129 und 130 den Keil 124 kraftschlüssig einklemmen.
  • Da der Keilhebel 124 frei drehbar und mindestens in der Mitte des Filmempfindlichkeitsbereichs völlig, sonst aber nahezu achsengleich zur Achse 125 gelagert ist, bleibt die aus den Hebeln 126, 127, 124 gebildete Hebelgruppe frei drehbar und wird nur durch die Feder 134 in ihre Grundstellung gezogen, in welcher der Hebel 126 gegen einen Anschlag 135 anliegt.
  • Der Hebel 126 hat eine Aussparung, die aus den drei Teilen 136,137,138 besteht. Ein Stift 139 ist in nicht dargestellter Weise mit dem Einstellring 140 für die Umschaltung auf Tageslicht, direktes oder indirektes Blitzen über einen Schwenkhebel 141 verbunden, der seinerseits unter der Wirkung eines Federarmes 142 den Stift 139 gegen den Arm 126 bzw. dessen Führungskurven anzudrücken versucht. Dies ist aber nur in den Teilen 137,138 möglich, während bei Tageslichteinstellung der Stift 139 in der sich beiderseits erweiternden Aussparung 136 ausweicht, wobei der Teil 126 gegen Anschlag 135 anliegt und Kurve 128 außer Eingriff mit Stift 114 ist, und über den Stift 139 die Hebel 126, 127, Führungskurve 113 und Führungsstab 11'7 auf die Blendeneinstellung einwirken kann.
  • Durch Drehschiebung des mit den drei Bereichen entsprechenden Rasten versehenen Einstellringes 140 gelangt der Stift 139 wechselweise in einen der drei Bereiche 136, 137, 138. Der Stift 139 ist gleichzeitig in einer Führungskurve des nicht dargestellten Entfernungseinstellringes geführt, so daß über letzteren ebenfalls die Blende eingestellt werden kann. Die Einstellung erfolgt aber für jede Stellung des Führungsstiftes bzw. bei gegebener Entfernungseinstellung gleichzeitig in Abhängigkeit vom Schieber 119 und damit von der Filmempfindlichkeit.
  • Mit den Mitteln der Erfindung wird daher sowohl für Tageslichtaufnahmen als auch für direkte und indirekte Blitzlichtaufnahmen die Filmempfindlichkeit voll berücksichtigt und der Benutzer von eigenen überlegungen und entsprechenden Handhabungen entlastet. Eine Voraussetzung für das richtige Arbeiten der Anordnung ist allerdings, daß die Einstellungen bei Tageslicht und Blitzlicht durch die Kurven 113 bzw. 128 linearisiert sind und die Filmempfindlichkeitseinstellungen sich auf beiden Wegen, einerseits über den Zeiger 105, andererseits über den Schieber 119, über den ganzen Einstellbereich in gleicher und richtig bemessener Weise auf die Blende auswirken.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Kamera mit automatischer Blendennachführung für Tageslicht-, direkte und indirekte Blitzlicht-Aufnahmen nach Patentanmeldung P 12 69 475.6-51 (deutsche Auslegeschrift 1269 475), dadurch gekennzeichn e t, daß die Filmempfindlichkeit für Tageslicht-und Blitzlichtautomatik auf zwei Wegen, einmal durch Drehen des Helligkeitsmeßwerks (101) und zum anderen durch einen Schieber (119) berücksichtigt wird, der über ein verstellbares Hebeldifferential (124, 129, 130) auf das entfernungsabhängige Blendeneinstellglied (126, 127) einwirkt. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (119) mit einem Ende (118) am Meßwerkgehäuse (101) angelenkt ist, andererseits mit einem Schlitz (120) an einem kamerafesten Zapfen (121) geführt ist. 3. Kamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der entfernungsabhängige Blendeneinstellhebel aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen (126, 127) besteht, die gemeinsam um einen kamerafesten Gelenkpunkt (125) schwenkbar sind, und daß als Hebeldifferential auf einem Arm (122) des Filmempfindlichkeitsschiebers (119) etwa konzentrisch mit dem kamerafesten Gelenkpunkt (125) ein Keilhebel (124) gelagert ist, der sich bei Bewegung des Schiebers (119) mehr oder weniger zwischen zwei Anschlagstifte (129, 130) schiebt, von denen jeweils einer mit einem der Verstellhebelteile (126, 127) des Blendeneinstellhebels verbunden ist, so daß dadurch deren gegenseitige Drehstellung in Abhängigkeit von der Filmempfindlichkeit verändert wird.
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