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DE1278811B - Antriebsvorrichtung fuer die Greiferwelle einer Doppelkettenstichnaehmaschine - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer die Greiferwelle einer Doppelkettenstichnaehmaschine

Info

Publication number
DE1278811B
DE1278811B DEN21529A DEN0021529A DE1278811B DE 1278811 B DE1278811 B DE 1278811B DE N21529 A DEN21529 A DE N21529A DE N0021529 A DEN0021529 A DE N0021529A DE 1278811 B DE1278811 B DE 1278811B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
gripper
eccentric
gripper shaft
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN21529A
Other languages
English (en)
Inventor
Luigi Bono
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Necchi SpA
Original Assignee
Necchi SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Necchi SpA filed Critical Necchi SpA
Publication of DE1278811B publication Critical patent/DE1278811B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/02Loop takers, e.g. loopers for chain-stitch sewing machines, e.g. oscillating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für die Greiferwelle einer Doppelkettenstichnähmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für die Greiferwelle einer Doppelkettenstichnähmaschine.
  • Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, eine für eine Doppelkettenstichnähmaschine geeignete Antriebsvorrichtung für die Greiferwelle zu schaffen, mit welcher eine, einer Ellipse ähnliche Bewegungsbahn der Greiferspitze erzielt werden kann, wie sie für die vollkommene Stichbildung bei einer Doppelkettenstichnähmaschine erstrebenswert ist, und bei der sowohl die die nadelfadenschleifenerfassende und -abwerfende Bewegung des Greifers bewirkende Verschwenkung der Greiferwelle als auch die die Nadelausweichbewegung des Greifers bewirkende axiale Verschiebung der Greiferwelle über Getriebeverbindungen von einer Exzentermuffe, die einen mit der Hauptwelle fest verbundenen Exzenter umgibt und axial nicht verschiebbar ist, abgeleitet werden.
  • Diese technische Aufgabe ist an sich bereits bekannt, wobei die Schwenkbewegung der Greiferwelle dadurch bewirkt wird, daß der auf der Hauptwelle fest angeordnete Exzenter von einer axial nicht verschiebbaren Exzentermuffe umgeben ist, die ein Teil trägt, das eine Aufnahmebohrung aufweist, in der der eine Arm eines Winkelhebels verschiebbar gelagert ist, dessen anderer Arm mit der zur Hauptwelle parallel liegenden Greiferwelle fest verbunden ist.
  • Demgegenüber wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß zur Erzeugung der Schwenkbewegung der senkrecht zur Hauptwelle angeordneten Greiferwelle, diese mit der Exzentermuffe mittels eines exzentrisch an der Greiferwelle angeordneten Kurbelarmes verbunden ist.
  • Dadurch wird ein einfacher und raumsparender Aufbau der Antriebsvorrichtung für die Greiferwelle einer Doppelkettenstichnähmaschine erreicht. Außerdem genügt bei einer derartig ausgebildeten Antriebsvorrichtung schon die durch die Nadelausweichbewegung vorgegebene, kleine Exzentrizität des Exzenters zur Erzeugung des erforderlichen großen Schwenkwinkels der Greiferwelle.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung wird die Exzentermuffe mittels eines weiteren, in bezug auf die Hauptwelle spiegelbildlich angeordneten Kurbelarmes exzentrisch an einer Flanschplatte angelenkt, welche mittels eines über die Exzentermuffe greifenden Hülsenkörpers mit der Greiferwelle gekuppelt ist. Diese Flanschplatte kann gegebenenfalls an einem fest angebrachten Drehzapfen abgestützt sein.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels dargestellt. Es zeigt F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung im Schnitt längs der Achse der Greiferträgerwelle, F i g. 2 einen Schnitt entsprechend der Linie 11-II der F i g. 1, F i g. 3 einen Schnitt durch die Vorrichtung entsprechend der Linie 111-11I der F i g.1, F i g. 4 einen Schnitt durch die Vorrichtung entsprechend der Linie IV-IV der F i g. 3, F i g. 5 ein Bewegungsschema, welches veranschaulicht, auf welche Weise die Greiferträgerwelle um die eigene Achse in Schwingungen versetzt wird, F i g. 6 (in einem anderen Maßstab) eine schematische Darstellung der in Perspektive gesehenen Bahn der Greiferträgerwelle.
  • In der Grundplatte 1 der Doppelkettenstichnähmaschine ist die Greiferwelle 2 gelagert. Auf dieser Greiferwelle 2 ist mittels der Schrauben 3 die Greiferhalterung 4, in deren Nuten 5 ein oder mehrere Greifer 6 angebracht sind, befestigt. Es sind zwei Greifer 6, die in den Nuten 5 mittels des in die Gabeln 8 eingreifenden Stiftes 7 und mittels der durch die Bohrungen 10 der vorgenannten Greifer 6 hindurchgehenden Schrauben 9 befestigt sind, dargestellt (F i g. 2).
  • Jeder Greifer 6 ist mit Nuten 11 und Bohrungen 12 und 13, die für den Durchgang des Unterfadens vorgesehen sind, ausgestattet. Der Unterfaden wird jeweils mit dem durch das Öhr 1.4 einer Nadel 15 hindurchgeführten zugehörigen Oberfaden verknüpft. Die Nadeln 15 sind an der Nadelstange 16 befestigt. Die Nadelstange 16 ist mit hier nicht wiedergegebenen Antriebsmitteln, die die bekannten für den Durchgang der Nadeln 15 durch die Stichlöcher 17 der Stichplatte 18 notwendigen Wechselbewegungen auf sie übertragen, verbunden. Die Stichplatte 18 ist an der Grundplatte 1 mit bekannten Mitteln, die in F i g. 1 durch eine Schraube 19 dargestellt sind, befestigt.
  • Zum Zweck einer korrekten Verknüpfung der Fäden müssen der oder die Greifer 6 sich entsprechend einer im wesentlichen elliptischen, reit den Wechselbewegungen der Nadeln 15 synchronisierten Bahn a (F i g. 6) bewegen. Die genannte Bahn wird dadurch hervorgerufen, .daß der Greiferwelle 2 eine sinusförmige Wechselbewegung y in der Richtung der eigenen Achse k und gleichzeitig eine Schwingung w um diese gleiche Achse erteilt wird, wobei diese beiden Schwingungen zueinander eine Phasenverschiebung von 90° aufweisen.
  • Um dies zu erreichen, ist auf der senkrecht zur Greiferwelle 2 umlaufenden Hauptwelle 20 ein Exzenter 21 mittels der Schrauben 22 befestigt. Dieser Exzenter 21 ist in einer Exzentermuffe 23 gelagert. Die Schulter 24 des Exzenters 21 und die Schulter 25 eines mit der Hauptwelle 20 verbundenen Ringes oder Kragens 26 hindern die Muffe 23 daran, sich in Richtung der Achse der Hauptwelle 20 zu verschieben. Zwischen den Schultern 24 und 25 kann unter Umständen auch ein Mittei 27 zwischengeschaltet werden, dessen Zweck unten näher erklärt wird.
  • Der Exzenter 21 überträgt auf die Muffe 23 Schwingungen, deren in Richtung x (FF i g. 1) verlaufende Komponente in Schwingungen w der Greiferwelle 2 um ihre eigene Achse k umgeformt wird. Dazu ist an dem einen Ende der Welle 2 oder -an einer an dieser Greiferwelle 2 mittels der Schrauben 29 befestigten Muffe 28 in exzentrischer Lage gegenüber der Achse k ein Kurbelarm 30 angebracht; der mittels des Zapfens 31.ander Muffe 23 artgelenkt ist. Der Zapfen 32 des Kurbelarmes 30 ist .an der Muffe 28 exzentrisch zur Achse k der Greiferwelle 2 aasgelenkt.
  • Die Achse des Zapfens 31 liegt parallel zur Achse k. Das Gesetz der Schwingungen w hängt von den geometrischen Parametern des von dem Kurbelarm 30 und seinen Verbindungen mit Muffe 23 bzw. mit Weile 2 gebildeten Kurbeltriebs ab. Entsprechend diesen geometrischen Paramefiern weicht die Bahn der Greifer 6 mehr oder weniger von einer Ellipse ab und nimmt mehr oder weniger einen ovalen Verlauf an, wodurch .erreichbar ist, .daß der Synchronismus zwischen den Bewegungen der Nadeln 15 und der .Greifer 6 zu einer .einwandfreien Stichbildung führt.
  • Die Schwingungskomponenten der Muffe 23 in Richtung y der Achse i'C (F i g. 1) werden durch beiderseitige Verbindungsmittel vom Exzenter21 direkt auf die Greiferwelle 2 übertragen. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel bestehen diese Verbindungsmittel ;aus einem Hülsenkörper 34, Tier an der Wolle 2 mittels Schrauben 35, von denen eine in F i g. 1 sichtbar ist, befestigt ist. Am. anderen Ende ist der Hülsenkörper 34 mittels Schrauben 38 an einem Flansch 37 befestigt, an welchem ein weiterer Kurbelarm 36 artgelenkt ist. Der Zapfen 39 dieses Kurbelarmes 36 ist an der Exzentermuffe 23 koaxial zum Zapfen 31. des Kurbelarmes 30, sein Zapfen 40 ist an dem Flansch 37 artgelenkt. Der Kurbelarm 36 ist spiegelbildlich zum Kurbelarm 30 angeordnet. Wie ersichtlich, werden auf diese Weise nicht nur die Verschiebungen der Greiferwelle 2 in Richtung y, sondern auch die Schwingungen w um die Achse k auf die Greiferwelle 2 durch die beiderseitige Verbindung übertragen.
  • Der Flansch 37 ist mit einer koaxial zur Welle 2 angebrachten Bohrung 44 ausgestattet, in welche der Zapfen 45 eines an der Grundplatte 1. der Nähmaschine mittels Schrauben 47 befestigten Flansches 46 eingreift. Der Zapfen 45 stellt somit ein Dreh-Lager des Hülsenkörpers 34 und der Welle 2 dar, Der Zapfen 45 kann aber auch weggelassen und der Hülsenkörper 34 einseitig an der Welle 2 befestigt werden.
  • Es ist bekannt, daß die Schwingungen w der Orpiferwelle 2 im einen und im anderen Sinne gleichzeitig mit den auf- bzw. niedergehenden Wechselbewegungen des Stoffschiebers 48 in den Stoffschieberschlitzen 49 der Stichplatte 18 erfolgen müssen Daraus folgt, daß die besagten Wechselbewegungen des Stoffschiebers 48 in Richtung x gleichzeitig mit den Wechselbewegungen des Teils 20 in der gleichen Richtung erfolgen müssen. Zu diesem Zweck kann auf dem Exzenter 21 zwischen den Schultern 24 und 25 ein an sich bekanntes und hier nicht näher beschriebenes, jedoch in F i g. 3 teilweise sichtbares, zur übertragung der vorerwähnten auf- und niedergehenden Wechselbewegungen auf den besagten Stoffschieber 48 geeignetes Teil 27 angeordnet werden. Andere und hier nicht sichtbare Mittel sorgen in der Zwischenzeit dafür, daß auf den Stoffschieber 48 mit im voraus einstellbarer Ausschlagweite die Wechselbewegungen, welche den Stoffvorschub auf der Stichplatte 18 bewirken, übertragen werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Antriebsverrichtung für die .Greiferwelle einer Doppelkettenstichnähmaschine, bei der sowohl die die nadelfadenschleifenerfassende und -abwerfende Bewegung des Greifers bewirkende Vexschwenkung der Greiferwelle als auch die die Nadelausweichbewegung.des Greifers bewirkende ;axiale Verschiebung der Gxeiferwelle über Ge- triebeverbindungen von einer Exzentermuffe, die einen mit der Hauptwelle festverbundenen Exzenter umgibt und axial nicht verschiebbar ist, ,abgeleitet werden, dadurch geken.nzeichn e t, daß zur Erzeugung ;der Schwenkbewegung der senkrecht zur Hauptwelle (20) angeordneten Greiferwelle (2) diese mit der Exzentermulfe (23) znitlels- eines exzentrisch an .der Greifexwelle (2) angeordneten Kurbelarms .(30, 31, 32) verbunden ist.
  2. 2. Antriebsvoxrwhiung nach Auspruelh 1, dadurch gekennzeichnet, eaß die Fxzentermuffe(23) mittels eines weitere in Bezug ,auf die Hauptwelle spiegelbildlich -angeordneten Kurbelarms (36, 39, 40) @exzentxisch an einer P'länsehplatte (37) artgelenkt ist, welche mittels eines über die Exzentermuffe (23) greifenden Hülsenkörpers (34) mit der Greiferwelle (2) gekuppelt ist.
  3. 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flanschplatte (37) an einem gleichachsig zur Greiferwelle (2) liegenden, fest angebrachten Drehzapfen (45) abgestützt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 417 430, 290 381, 284 468; »Vom Aufbau der Getriebe«, von Dr. Rudolf Franke, VDI-Verlag GmbH, Düsseldorf, 1958, 1. Band, S. 30.
DEN21529A 1961-05-10 1962-04-30 Antriebsvorrichtung fuer die Greiferwelle einer Doppelkettenstichnaehmaschine Pending DE1278811B (de)

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IT1278811X 1961-05-10

Publications (1)

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DE1278811B true DE1278811B (de) 1968-09-26

Family

ID=11434282

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN21529A Pending DE1278811B (de) 1961-05-10 1962-04-30 Antriebsvorrichtung fuer die Greiferwelle einer Doppelkettenstichnaehmaschine

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2154361A1 (de) * 1971-11-02 1973-05-10 Stutznaecker Emil Naehmasch Vorrichtung zur bewegung eines fingertraegers einer vielnadeldoppelkettenstichmaschine

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE284468C (de) * 1914-01-06
DE290381C (de) *
DE417430C (de) * 1925-08-12 Singer Mfg Co Greiferantrieb fuer Kettenstichnaehmaschinen

Patent Citations (3)

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