DE1278891B - Anordnung zur Ortung einer Schallquelle - Google Patents
Anordnung zur Ortung einer SchallquelleInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
GOIs
Deutsche Kl.: 74 d-6/12
Nummer: 1278 891
Aktenzeichen: P 12 78 891.9-35 (C 33710)
Anmeldetag: 25. August 1964
Auslegetag: 26. September 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Ortung einer Schallquelle, insbesondere für die
Unterwasser-Schallortung, mit einer Gruppe von Empfängern, welche im wesentlichen in einer die
Schallquelle enthaltenden Ebene angeordnet sind und in dieser Ebene richtwirkungsfrei sind, mit
Abtasteinrichtungen zum zeitlichen Abtasten der von der Schallquelle ausgesendeten Signale, mit Einrichtungen
zum Ausgleich der unterschiedlichen Laufzeiten zwischen der Schallquelle und den verschiedenen
Empfängern, wenn die Schallquelle in einer von mehreren vorgegebenen Bezugsrichtungen
liegt, und mit einem Register mit in Kaskade geschalteten Kippschaltungen.
Bei bekannten Anordnungen dieser Art enthält der Speicher für jeden Empfänger ein Kippschaltungsregister. Die zuvor begrenzten und verstärkten
Signale werden periodisch abgetastet und in das entsprechende Register eingegeben. Sie gehen in der
gleichen periodischen Folge in jedem Register von einer Kippschaltung zur nächsten. Jede Bezugsrichtung ist dann durch eine elektrische Verbindung
zwischen den Ausgängen derjenigen Kippschaltungen definiert, an denen die Signale gleichzeitig ankommen,
welche von der gleichen in dieser Richtung liegenden Quelle stammen. Diese elektrische Verbindung
ermöglicht es, periodisch die Summe der von jedem der Empfänger abgegebenen Signale so
zu bilden, als ob diese Empfänger in der gleichen Entfernung von der Quelle lägen, also so, als ob
alle Signale gleichphasig an allen Empfängern ankämen.
Der Nachteil dieser Anlagen besteht darin, daß es nicht möglich ist, die von den einzelnen Empfängern
stammenden Signale zu trennen, weil die Ausgangssignale der verschiedenen Empfänger für eine
in einer bestimmten Richtung liegende Schallquelle gleichzeitig am Ende der dieser Richtung entsprechenden
elektrischen Verbindung erscheinen, so daß man nur die Summe dieser Ausgangssignale
erhalten kann. Es ist daher nicht möglich, die Ausgangssignale der verschiedenen Empfänger getrennt
auszuwerten, beispielsweise mit Hilfe von Korrelationsanordnungen, bei deren Verwendung der Störabstand
der Ortung verbessert werden kann.
Das Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Anordnung der eingangs angegebenen Art, bei der
eine getrennte Auswertung der der gleichen Schallquelle entsprechenden Ausgangssignale der verschiedenen
Empfänger möglich ist.
Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß wenigstens eine Matrix aus magnetischen Ring-Anordnung
zur Ortung einer Schallquelle
Anmelder:
CSF-Compagnie Generale de Telegrapbie
sans FiI, Paris
Vertreter:
ίο Dipl.-Ing. E. Prinz, Dr. rer. nat. G. Hauser
und Dipl.-Ing. G. Leiser, Patentanwälte,
8000 München-Pasing, Ernsbergerstr. 19
und Dipl.-Ing. G. Leiser, Patentanwälte,
8000 München-Pasing, Ernsbergerstr. 19
J5 Als Erfinder benannt:
Francois Orieux, Paris
Francois Orieux, Paris
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 26. August 1963 (945 645)
Frankreich vom 26. August 1963 (945 645)
kernen vorgesehen ist, deren Zeilen jeweils einem der Empfänger und deren Spalten jeweils einer der
Kippschaltungen zugeordnet sind, daß ein Signalgenerator zu jeder Matrixzeile Signale liefert, welche
für alle Zeilen die gleiche Periode haben und gegeneinander um die gleiche feste Zeit verschoben sind,
daß jede Matrixzeile außerdem über logische Schaltungen, welche an den Ausgang von Anordnungen
angeschlossen sind, die zur Verstärkung und Begrenzung der Ausgangssignale jedes Empfängers auf
wenigstens zwei Amplitudenwerte 0 und 1 dienen, mit der ersten Kippschaltung des Registers verbunden
ist, daß der Eingang jeder weiteren Kippschaltung einerseits mit einer Matrixspalte und andererseits mit
der unmittelbar vorangehenden Kippschaltung verbunden ist und daß die Laufzeitunterschiede durch
ebenso viele Verbindungen zwischen den Ringkernen verschiedener Zeilen kompensiert werden, wie vorgegebene
Richtungen bestehen.
Bei der nach der Erfindung ausgeführten Anordnung erscheint am Ausgang einer einer bestimmten
Ortungsrichtung zugeordneten Verbindung zwischen den Ringkernen, die praktisch ein Lesedraht ist,
nicht mehr eine einzige Summe aller entsprechenden Signale, sondern eine Folge von zeitlich gestaffelten
Signalen, die den einzelnen Empfängern entsprechen. Diese einzelnen Signale können dann in jeder gewünschten
Weise ausgewertet werden. Einerseits
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3 4
kann daraus die Summe gebildet werden, andererseits Kippschaltung B1+1 und andererseits mit den η in
kann aber auch mit Hilfe einer Korrelationsanord- Serie geschalteten Wicklungen der Spalte mit der
nung der Störabstand verbessert werden. Ordnungszahl / in der Ringkernmatrix M verbunden.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Jeder magnetische Ringkern k.j (wobei der Index
Zeichnung beispielshalber erläutert. Darin zeigt 5 zunächst die Ordnungszahl der Zeile und dann die
F ig. 1 das Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Ordnungszahl der Spalte angibt) trägt ferner eine
Anordnung, Zeilenwicklung. Die Zeilenwicklungen der Ring-
F i g. 2 die Hysteresisschleife eines magnetischen kerne der gleichen Zeile liegen in Serie in einer
Ringkerns, Steuerleitung, die zu einer gemeinsamen Steuer-
F i g. 3 zeitliche Diagramme der Amplituden des io schaltung gehört. Die Steuerleitung der Ordnungs-Steuersignals
und der von ihm ausgelösten Signale, zahl k verbindet einen Ausgang sk eines Signal-Fig.
4 eine andere Ausführungsform der erfin- generators G, der von einem Taktgeber O gespeist
dungsgemäßen Anordnung mit zwei Ringkern- wird, mit dem zweiten Eingang der Und-Schaltung
mastrizen, die gleichzeitig abgetastet werden, mit der gleichen Ordnungszahl (ETk).
F i g. 5 eine weitere Ausführungsform der Erfin- 15 Für jede feste Bezugsrichtung verbindet eine Lesedung
mit mehreren Ringkernzeilen für jedes Hydro- leitung Ringkerne, von denen jeweils einer in jeder
phon, Zeile liegt, während ihre Spalten so bestimmt sind,
F i g. 6 ein Diagramm zur Erläuterung der Wir- daß die entsprechenden Eingabezeiten, weiche den
kungsweise und Ordnungszahlen der Spalten proportional sind, im
Fig. 7 ein Einzelteil der Anordnung von Fig. 1. 20 wesentlichen die Unterschiede der Laufzeiten kom-Zum
besseren Verständnis sind nachstehend Aus- pensieren, welche von einer in der betreffenden
führungsbeispiele Tjeschrieben, welche sich auf den Richtung liegenden entfernten Quelle bis zu den
in der Praxis sehr wichtigen Sonderfall beziehen, verschiedenen Empfängern bestehen,
daß die Codierung der von den Empfängern abge- Es gibt beispielsweise hundert Leseleitungen V1
gebenen Signale in einer einfachen Begrenzung 25 bis F100, welche jeweils einer von hundert festen
besteht, also in einer binären Codierung, bei welcher Richtungen zugeordnet sind, die in gleichen Abständie
Ziffer 0 der negativen Halbwelle des Signals und den liegen, so daß eine Seitenwinkelortung der
die Ziffer 1 der positiven Halbwelle entsprechen. aufgefaßten Quelle bis auf +1,8° möglich ist
In Fig. 1 sind η Empfänger dargestellt; dies sind /360 _ 1 „\
beispielsweise Hydrophone H1, H2 ... Hk ... Hn. 30 \ 200 ~~ ' j'
Diese Empfänger werden als punktförmig ange- Es soll nun gezeigt werden, wie die schrittweise
nommen. Dies bedeutet, daß ihre Abmessungen gegen Eingabe und das zeilenweise Ablesen des zuvor
die Wellenlänge der zu analysierenden Signale ver- beschriebenen Ringkernspeichers erfolgen,
nachlässigbar sind. Sie sind einander gleich und Wenn bei den Empfängern H1 ... Hn eine von
jeweils in der gleichen Ebene, die Bezugsebene 35 einer gleichen Quelle stammende ebene Welle eingenannt
wird, richtwirkungsfrei. Diese Ebene liegt trifft, empfangen sie Signale/^ ... hn (Fig. la) von
horizontal, wenn die Quelle dem Seitenwinkel nach gleicher Frequenz, die in zeitlicher Korrelation zugeortet
werden soll. einander stehen. Diese Signale werden von den Ver-Diese
Empfänger sind in einer geeigneten Grup- stärkern Ah (Jc = 1... n) verstärkt und durch die
pierung in der Nähe dieser Bezugsebene verteilt; 4° Begrenzer Ek begrenzt. Am Ausgang der Begrenbeispielsweise
bildet um den Rumpf eines Schiffes zer Ek erhält man Signale ek. Diese Signale sind
eine lineare Gruppierung von Hydrophonen mit Rechtecksignale mit zwei Amplitudenwerten, von
vertikaler Achse einen im wesentlichen horizontalen denen der eine dem Zustand 0 und der andere dem
Gürtel. Zustand 1 zugeordnet sind.
Der Ausgang jedes Empfängers ist mit dem Ein- 45 Die magnetischen Ringkerne haben die in F i g. 2
gang der ersten Kippschaltung B1 eines Registers R dargestellte Hysteresisschleife, welche die Induktion B
mit ρ KippschaltungenB1.. .Bj.. .B„ jeweils über als Funktion des angelegten FeldesH zeigt. Diese
einen Verstärker A1, A2 ... Ak ... An, einen diesem Kurve ist annähernd rechteckig und weist ein oberes
Verstärker nachgeschalteten Begrenzer E1, E2.. .Ek Niveau auf, das dem Wert 0 zugeordnet ist, und ein
.. . En und erne Und-Schaltung ET1, ET2 ... ETn 5° unteres Niveau, das dem Wert 1 zugeordnet ist.
verbunden. Jede Und-Schaltung hat einen Ausgang, Wenn sich der Ringkern auf dem Niveau 0 befindet,
der mit dem Eingang der Kippschaltung JS1 verbun- kann er durch einen Stromimpuls I, der einer FeIdden
ist, und zwei Eingänge, von denen einer an den stärke — HT entspricht, auf das' Niveau 1 gebracht
Ausgang des entsprechenden Begrenzers angeschlos- werden. Dagegen bleibt er beim Anlegen eines
sen ist. 55 Stromimpulses mit dem Wert —7/2 auf dem Niveau 0.
Das Registers R ist beispielsweise mit in Kaskade Befindet sich dagegen der Kern auf dem Niveau 1,
geschalteten Transistorschaltungen ausgestattet, wie werden entsprechende Ergebnisse mit Stromimpuldie
Register, die insbesondere in dem DIMUS- sen +7 erhalten, welche ihn auf das Niveau 0
System verwendet werden, das in der Zeitschrift bringen, und mit Stromimpulsen +1/2, welche ihn
»Journal of the Acoustical Society of America«, 60 auf dem Niveau 1 lassen. Die Impulse ±7 sollen
Juli 1960, S. 867 ff., beschrieben ist. nachstehend als »Ummagnetisierungsstrom« und die
Der Ausgang der Kippschaltung Ti1 ist einerseits Stromimpulse +7/2 als »halber Ummagnetisierungsmit
dem Eingang der Kippschaltung Ti2 und anderer- strom« bezeichnet werden.
seits mit den η in Serie geschalteten Wicklungen Der Generator G gibt an seinen Ausgängen S1... sn
der ersten Spalte einer Magnetkernmatrix M mit 65 Signale av a2 ... an ab (F i g. 3 e). Diese Signale sind
η Zeilen und ρ Spalten aus Ringkernen verbunden. positive Impulse mit der Amplitude 7, auf die jeweils
In gleicher Weise ist der Ausgang einer beliebigen ein negativer Impuls mit dem halben Ummagnetisie-Kippschaltung
Bj einerseits mit dem Eingang der rungsstrom 7/2 folgt (F i g. 3 a). Diese Impulse kehren
Claims (1)
- 5 6alle mit der gleichen Periode T wieder; die Verzöge- auf die zweite Zeile ein usw., bis schließlich das rung der Impulse ak gegenüber den Impulsen ak_x Signal an in gleicher Weise auf die letzte Zeile ein-I wen» N die Zahl der Zeilen is, «<£ E%JZZ$Z StZ 5ΪΪDer Impuls / des an der ersten Zeile der Ring- 5 in F i g. 3 d dargestellte Impuls, wenn einer der Ringkernmatrix ankommenden Signals ax hat zwei Wir- kerne der betreffenden Gruppe seinen Zustandkungen: ändert.ν „,. , Λ ,. TT , _ , . „„ Die größte Zahl von Impulsen erscheint auf der-a) Wirkung auf die Und-Schaltung ET1 jenigen Leseleitun& welche der RichtUng zugeord-Wenn der Impuls am Eingang der Und-Schaltung io net ist, aus der die aufgefangene SchallstrahlungUT1 gleichzeitig mit einer positiven Halbwelle des kommt. Die Zählanordnung von F i g. 7 enthält eineSignals et eintrifft (weiche dem Wert 1 entspricht), Anordnung 10 zur Rückstellung auf 0, auf die einerscheint am Ausgang der Und-Schaltung ET1 der in Integrator 11 folgt. Anordnungen dieser Art sind anF i g. 3 b dargestellte positive Impuls. Dieser Impuls sich allgemein bekannt. Jeder Leseleitung ist eineläßt die Kippschaltung B1 umkippen. Diese gibt dann 15 solche Anordnung zugeordnet. Sie zählt die Anzahlden in Fig. 3c dargestellten negativen Impuls —1/2 der Impulse, weiche auf der betreffenden Leseleitungab. Die Schaltungen sind so bemessen, daß der während einer Leseperiode erscheint.Impuls von Fig. 3c gleichzeitig mit dem negativen Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform derImpuls des in F i g. 3 a gezeigten Signals auftritt, der Erfindung mit zwei Anordnungen der in F i g. 1 ge-gleichfalls die Amplitude —112 hat. Diese beiden 20 zeigten Art. Die Hydrophone H1 bis H10 sind einemImpulse bringen zusammen den Ringkern 1.1 in den ersten Register R1 und einer Matrix M1 zugeordnet.Zustand 1, wenn er diesen nicht bereits hatte. Die Hydrophone Ji11 bis H20 sind einem zweitenWenn das Signal von Fig. 3a gleichzeitig mit Register R2 und einer Matrix M2 zugeordnet. Dieeinem Wert 0 des Signals et eintrifft, erscheint kein Leseleitungen verbinden die Ringkerne der erstenAusgangssignal am Ausgang der Und-Schaltung ET1. 25 Matrix und die Ringkerne der zweiten Matrix inDa der Ringkern 1.1 durch den positiven Teil des Serie.in F i g. 3 a dargestellten Impulses in den Zustand 0 Diese Anordnung ergibt den Vorteil, daß die Zahlgebracht worden ist, bleibt er in diesem Zustand. der Hydrophone vervielfacht werden kann, ohne daßSomit nimmt der Ringkern 1.1 den Zustand 1 an, die Leseperiode Γ vergrößert wird. Diese Leseperiodewenn das Eingangssignal den Wert 1 hat, und den 30 ist nämlich durch die UmmagnetisierangszeitkonstanteZustand 0, wenn das Eingangssignal den Wert 0 hat. der Ringkerne begrenzt. Die Ummagnetisierungszeit,>.„,., . j „. , ^ · /τ μ 1 c 1* λ eines Kleinstringkerns beträgt beispielsweise 3 μβ.b) Wirkung auf den Ringkern 1./ (Zeile 1, Spalte j) Hn Taktgeber mit der Frequenz 33 kHz, also derDieser Ringkern hatte vor dem Impuls entweder Periode 30 μβ, kann nur zehn Ringkernzeilen aus-den Zustand 0 oder den Zustand 1. Wenn er den 35 lösen.Zustand 1 hatte, wird er durch den Impuls +/ des Fig. 5 zeigt eine allgemeinere Ausführungsform, Signals von F i g. 3 a in den Zustand 0 ummagneti- bei welcher das von jedem Hydrophon abgegebene siert. Die dadurch hervorgerufene plötzliche Induk- Signal mit Hilfe von mehreren Impulsen in binärer tionsänderung läßt in der Spalte/ auf der Spalten- Zahlendarstellung verschlüsselt wird. Die Ausgänge leitung einen positiven Impuls der in F i g. 3 b gezeig- 40 des Verschlüßlers Nk, weiche den verschiedenen ten Art erscheinen, der die Kippschaltung B1 um- Codeimpulsen oder Binärziffern entsprechen, sind kippen läßt. Man kommt dadurch wieder zum vor- mit den Zeilenleitungen des Ringkernspeichers in hergehenden Fall zurück. Der Ringkern 1./+1 emp- gleicher Weise wie die Ausgänge der Begrenzer E11 fängt einen Impuls, welcher der Summe des Impulses von F i g. 1 über Und-Schaltungen ET verbunden, von Fig. 3c und des negativen Teils des Signals 45 In diesem Fall kann die Folge des Ausgangssignals von Fig. 3a entspricht, d. h. einen Impuls —/. jedes Kanals in ebenso viele Elementarsignale zerWenn er sich im Zustand 0 befand, geht er in den legt werden, wie Hydrophone vorhanden sind, wobei Zustand 1. War er dagegen im Zustand 1, so bleibt jedes dieser Elementarsignale ebenso viele Binärer in diesem Zustand. ziffern enthält, wie Ausgänge am Verschlüßler N vorWenn dagegen der Ringkern I.; den Zustand 0 50 handen sind.hatte, tritt nichts ein; der Ringkern 1./+1 würde Es ist zu bemerken, daß bei der erfindungsgemäßen durch den positiven Impuls +/ des Signals von Anordnung ein einziges Register R dazu dient, in F i g. 3 a in den Zustand 0 gebracht. die Spalten einer Matrix aus magnetischen Ring-Für sämtliche Zeilen gilt also folgendes: Bei jeder kernen die Angaben einzuschreiben, weiche den EinAbgabe eines Signals von F i g. 3 a nimmt der Ring- 55 gangen der η Zeilen dieser Matrix zugeführt werden, kern k.l den Wert des Signals am Eingang des Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Systems besteht Empfängers H1 auf, und jeder Ringkern der betreffen- jedoch darin, daß die bei jedem Steuersignal in jedem den Zeile überträgt seinen Zustand auf den unmittel- Lesekanal erhaltenen Signale γΔ nacheinander erbar folgenden Ringkern in der gleichen Zeile. scheinen, so daß es möglich ist, sie getrennt derart F i g. 6 zeigt ein Beispiel der verschiedenen Zu- 60 zu verwerten, daß der Rauschabstand bei der Ortung stände, weiche die Ringkerne beim Anlegen der vergrößert wird.
Signale % ... an annehmen können Patentansprüche:In dieser Darstellung ist zu erkennen, daß dieFolge der vom Generator G kommenden Signale die 1. Anordnung zur Ortung einer Schallquelle,Zustände 1 bzw. 0 der Ringkerne nacheinander nach 65 insbesondere für die Unterwasser-Schallortung,rechts verschiebt. mit einer Gruppe von Empfängern, weiche imDas Signal Ci1 wirkt in dieser Weise auf die erste wesentlichen in einer die Schallquelle enthalten-Zeile ein, dann wirkt das Signal a2 in gleicher Weise den Ebene angeordnet sind und in dieser Ebeneiichtwirkungsfrei sind, mit Abtasteinrichtungen zum zeitlichen Abtasten der von der Schallquelle ausgesendeten Signale, mit Einrichtungen zum Ausgleich der unterschiedlichen Laufzeiten zwischen der Schallquelle und den verschiedenen Empfängern, wenn die Schallquelle in einer von mehreren vorgegebenen Bezugsrichtungen liegt, und mit einem Register mit in Kaskade geschalteten Kippschaltungen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Matrix aus ma- ίο gnetischen Ringkernen vorgesehen ist, deren Zeilen jeweils einem der Empfänger und deren Spalten jeweils einer der Kippschaltungen zugeordnet sind, daß ein Signalgenerator zu jeder Matrixzeile Signale liefert, welche für alle Zeilen die gleiche Periode haben und gegeneinander um die gleiche feste Zeit verschoben sind, daß jede Matrixzeile außerdem über logische Schaltungen, welche an den Ausgang von Anordnungen angeschlossen sind, die zur Verstärkung und Begrenzung der Ausgangssignale jedes Empfängers auf wenigstens zwei Amplitudenwerte 0 und 1 dienen, mit der ersten Kippschaltung des Registers verbunden ist, daß der Eingang jeder weiteren Kippschaltung einerseits mit einer Matrixspalte und andererseits mit der unmittelbar vorangehenden Kippschaltung verbunden ist und daß die Laufzeitunterschiede durch ebenso viele Verbindungen zwischen den Ringkernen verschiedener Zeilen kompensiert werden, wie vorgegebene Richtungen bestehen.2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für den Empfang von Schallwellen, welche sich horizontal im Wasser ausbreiten, die Empfänger Hydrophone sind, die in einer im wesentlichen horizontalen Ebene angeordnet sind.3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den verschiedenen Empfängern kommenden Signale verstärkt und auf zwei Spannungswerte begrenzt werden, von denen der eine dem Signalwert 0 und der andere dem Signalwert 1 zugeordnet sind, und daß der Signalgenerator mit der Periode T Signale liefert,, von denen jedes einen Impuls enthält, der im wesentlichen gleich einem positiven Ummagnetisierungsstrom für die Ringkerne ist, und auf den mit einer vorgegebenen Verzögerung ein Impuls folgt, welcher einem negativ gerichteten halben Ummagnetisierungsstrom entspricht, wobei die Verzögerung gleich der Summe der Ummagnetisierungszeit eines Ringkerns und der Umschaltzeit einer Kippschaltung des Registers ist.4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kippschaltung des Registers mit den Ausgängen von ebenso vielen Und-Schaltungen verbunden ist, wie Zeilen vorhanden sind, daß ein Eingang jeder dieser Und-Schaltungen mit der entsprechenden Zeilenleitung der Matrix verbunden ist und daß der andere Ausgang jeder Und-Schaltung mit dem Ausgang der zu dem entsprechenden Empfänger gehörenden Begrenzungsanordnung verbunden ist.5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zeitliche Verschiebung der Signale einer Zeile gegenüber den Signalen derfolgenden Zeile den Wert -^- hat, wobei N die Zahl der Zeilen und T die gemeinsame Periode der Signale sind.6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kompensationsverbmdung eine Zähl- und Integrationsanordnung zugeordnet ist.7. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfänger in Untergruppen von gleicher Anzahl zusammengefaßt sind, daß jeder dieser Untergruppen eine eigene Matrix zugeordnet ist und daß'die~ Kompensationsverbindungen Ringkerne verschiedener Leitungen der verschiedenen Matrizen miteinander in Serie verbinden.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen809 618/164 9.68 © Bundesdruckerei Berlin
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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