DE1152442B - Schaltungsanordnung mit kombinierter Strom- und Spannungs-gegenkopplung zur Steigerung der Stabilitaet von Verstaerkern - Google Patents
Schaltungsanordnung mit kombinierter Strom- und Spannungs-gegenkopplung zur Steigerung der Stabilitaet von VerstaerkernInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
- H03F1/34—Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback
- H03F1/347—Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback using transformers
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- H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
- H03F1/34—Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback
- H03F1/36—Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback in discharge-tube amplifiers
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- Power Engineering (AREA)
- Amplifiers (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
T17980 Vma/21a2
ANMELDETAG: 3. MÄRZ 1960
BEKANNTMACHUNG
DEK ANMELDUNG
UNDAUSGABE DEK
AUSLEGESCHRIFT: 8. AUGUST 1963
DEK ANMELDUNG
UNDAUSGABE DEK
AUSLEGESCHRIFT: 8. AUGUST 1963
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung mit kombinierter Strom- und Spannungsgegenkopplung zur Steigerung der Stabilität von Verstärkern.
In Verstärkern verwendet man kombinierte Strom- und Spannungsgegenkopplung zur Verminderung der
nichtlinearen Verzerrung, zur Stabilisierung der Verstärkung und Einstellung der inneren Impedanz bzw.
Ausgangsimpedanz des Verstärkers. Stromgegenkopplung steigert und Spannungsgegenkopplung verringert
die Ausgangsimpedanz des Verstärkers. In der Übertragungstechnik ist es besonders wichtig, die vorgeschriebenen
Verstärkerimpedanzen genau einzuhalten, und zwar insbesondere in übertragenen Frequenzband
des Verstärkers. Außerhalb dieses Bereiches sind die Anforderungen an die Verstärkerimpedanz nicht sehr
streng.
In einer bekannten Schaltung wird die Gegenkopplung vom Ausgang auf zwei Wegen eingerührt,
und zwar wird über einen Weg Spannungsgegenkopplung an die Kathode der Röhre der ersten Stufe gelegt
und Spannungs- oder Stromgegenkopplung in den Schirmgitterkreis der erwähnten Röhre über einen
Korrektionszweipol LC eingeführt. In der ersten Stufe ist daher eine Schirmgitterröhre erforderlich. Diese
Schaltungsanordnung ist für Dreipolröhren und daher auch für die heute üblichen Transistoren unverwendbar.
Dreipolröhren sind außerdem nicht nur einfacher als Schirmgitterröhren, sondern gewährleisten im Vergleich
zu ihnen eine linearere Kennlinie, so daß sie für Verstärker mit geringerem Klirrfaktor besser geeignet
sind. Weiter ermöglicht der geringere Innenwiderstand der Dreipolröhren eine wirtschaftlichere
Ausführung des Transformators auch bei höheren Frequenzen. Überdies erscheint die Einführung der
Gegenkopplung in das Steuergitter wirkungsvoller als die Einführung in das Schirmgitter.
Die Erfindung bezweckt die Verbesserung der Stabilität von Verstärkern, der obenerwähnten Gattung,
deren Stufe, in welche die Gegenkopplung eingeleitet wird, mit Dreipolröhren oder Transistoren bestückt
ist, mit Korrektionsgliedern im Gegenkopplungskreis. Das Wesen der Erfindung und die praktische Durchführung
derselben wird im weiteren von einer bekannten Ausführungsform ausgehend näher erläutert.
Die Zeichnungen veranschaulichen in
Fig. 1 beispielsweise eine übliche Ausführung des Ausgangskreises eines Verstärkers mit Gegenkopplung,
Fig. 2 die vereinfachte Ersatzschaltung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit klassischen Elektronenröhren,
Schaltungsanordnung
mit kombinierterStf om- und Spannungsgegenkopplung zur Steigerung
der Stabilität von Verstärkern
mit kombinierterStf om- und Spannungsgegenkopplung zur Steigerung
der Stabilität von Verstärkern
Anmelder:
Tesla, närodni podnik, Prag-Hloubetin
Tesla, närodni podnik, Prag-Hloubetin
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Spreer, Patentanwalt,
Göttingen, Groner Str. 37
Göttingen, Groner Str. 37
Beanspruchte Priorität:
Tschechoslowakei vom 9. März 1959 (Nr. PV1417)
Tschechoslowakei vom 9. März 1959 (Nr. PV1417)
Migoslav Pajgrt, Prag,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 4 das entsprechende Nyquistsche Diagramm und
Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit Transistoren.
In Fig. 1 bezeichnet E eine Verstärkerendröhre mit
Gittervorspannung eg. Im Anodenkreis der Röhre E
ist im Punkt 5 der Ausgangstransformator T1. angeschlossen,
dessen Sekundärwicklung durch die Belastungsimpedanz Z2 abgeschlossen ist. Die Gegenkopplungsspannung
kann von den Punkten 0-1, 0-2 oder 3-4 abgenommen werden. Die Punkte 0-1 liefern
Stromgegenkopplung (Spannungsabfall am Widerstand R1). Die Punkte 0-2 liefern kombinierte Strom-
und Spannungsgegenkopplung (die erstere durch den Spannungsabfall am Widerstand R2, die letztere von
der Wicklung %). Die Punkte 3-4 liefern Spannungsgegenkopplung (aus der Hilfswicklung n2). Es ist ohne
weiteres ersichtlich, daß die Belastangsimpedanz Z2
und die Übertragungseigenschaften des Transformators T1. die Amplitude und Phase der Gegenkopplungsspannung
und dadurch auch die Verstärkerstabilität stark beeinflussen.
Die Nachteile dieser Schaltungsanordnung folgen aus der Ersatzschaltung in Fig. 2. Der Transformator
T1. (ein Vierpol) wird auf den höheren Fre-
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quenzen durch die Streuinduktivität Lr und die Kapazität
CT der Wicklungen ersetzt. R( ist der innere
Widerstand der Röhre E. R' ist der Widerstand des Stromgegenkopplungskreises. Z/ ist die auf die Primärseite
des Transformators bezogene Belastungsimpedanz. Spannungsgegenkopplung wird von einer
Anzapfung der Impedanz Z/ abgeleitet. In der Nähe der Resonanzfrequenz des Kreises Lr-CT tritt eine
große Änderung der Amplitude und Phase der Gegenkopplungsspannung ein, welche im Verstärker lästige
Schwingungen verursachen kann. Die Stromgegenkopplung, welche vom Spannungsabfall am Widerstand
R abgeleitet wird, wird jedoch durch diese Resonanz weniger betroffen, da der Strom ζ durch den
inneren Widerstand der Röhre R{ stabilisiert wird gemäß der Gleichung:
.. ._ μ eg
Ki + Z5
wo Z- die Anodenimpedanz zwischen den Punkten 0-5 und μ den Verstärkungsfaktor der Röhre E
bezeichnet. Diese Tatsache wird erfindungsgemäß zur Verbesserung der Verstärkerstabilität verwendet.
Das Wesen der Erfindung, die von einer Schaltungsanordnung mit kombinierter Strom- und Spannungsgegenkopplung
zur Steigerung der Stabilität von solchen Verstärkern, deren Stufe, in welche die
Gegenkopplung eingeleitet wird, mit Dreipolröhren oder Transistoren bestückt ist und Korrektionsglieder
im Gegenkopplungskreis vorgesehen sind, ausgeht, besteht darin, daß nur im Spannungsgegenkopplungskreis
ein Tiefpaßfilter eingeschaltet ist, dessen Grenzfrequenz höher als die obere Grenze des nutzbaren
Verstärkerfrequenzbandes liegt.
Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die dargestellte Schaltung ist ein vereinfachter Dreistufenverstärker
mit den Röhren E1 bis E3 mit kombinierter
Strom- und Spannungsgegenkopplung und einem nutzbaren Frequenzband von 16 bis 120 kHz.
Der Gegenkopplungskreis führt vom Ausgangskreis der Endröhre E3 zur Kathode der ersten Röhre E1
mit dem Kathodenwiderstand Rr Die Stromgegenkopplung
wird vom Spannungsabfall am Widerstand A1 abgeleitet, die Spannungsgegenkopplung ist der
Spannung an der Hilfswicklung n2 des Transformators Tr proportional. C1-A2 ist das Tiefpaßfilter, und
C0-R3 sind Korrektionsglieder im Verstärkergegenkopplungskreis.
Fig. 4 zeigt das entsprechende Nyquistsche Diagramm des Vektors ßA. Die horizontale Achse R entspricht
den Realwerten und die vertikale Achse 7 den Imaginärwerten. Alle Frequenzwerte in diesem Diagramm
sind in MHz ausgedrückt. Die Kurve α gilt für den Fall der alleinigen Anwendung des allgemein
bekannten und verwendeten Korrektionsgliedes A3-C2, wobei demnach der Kondensator C1 gemäß
der Schaltungsanordnung in Fig. 3 nicht angeschlossen ist. Die resultierende Kurve α (in der Figur g6-strichelt
eingezeichnet) umgibt den kritischen Punkt P (dessen Koordinaten /, / 0 sind). Der Verstärker ist
deshalb unstabil. Die Hauptursache der beträchtlichen Phasenverschiebung des Vektors ßA in der Nähe der
Frequenz 1,9 MHz ist die Resonanz des Ausgangstransformators T1.. Die Kurve b gilt für den Fall, daß
auch der Kondensator C1 angeschlossen ist, wodurch
ίο die Spannungsgegenkopplung auf den höheren Frequenzen
unterdrückt wird (gemäß der Wahl der Zeitkonstante A2-C1), so daß die Stromgegenkopplung,
die von der Spannung am Widerstand R1 in Fig. 3
abgeleitet wird, überwiegt. Der Verstärker ist stabil, da die Kurve b den kritischen Punkt P nicht umgibt.
Das Tiefpaßfilter C1-A2 setzt den Einfluß der
Eigenresonanz des Transformators Tr auf die Verstärkerstabilität
herab.
Fig. 5 zeigt schematisch ein ähnliches Beispiel der Korrektion im Gegenkopplungskreis eines Transistorverstärkers mit zwei Transistoren T1 und T2. Die Spannungsgegenkopplung aus der Wicklung U1 des Transformators Tr wird auf den höheren Frequenzen durch das Tiefpaßfilter R2-C1 unterdrückt. Dadurch
Fig. 5 zeigt schematisch ein ähnliches Beispiel der Korrektion im Gegenkopplungskreis eines Transistorverstärkers mit zwei Transistoren T1 und T2. Die Spannungsgegenkopplung aus der Wicklung U1 des Transformators Tr wird auf den höheren Frequenzen durch das Tiefpaßfilter R2-C1 unterdrückt. Dadurch
a5 wird in diesem Falle auch der Einfluß der Eigenresonanz
des Ausgangstransformators Tr auf die Stabilität
des Verstärkers beseitigt, und der Verstärker ist deshalb stabil.
Es folgt aus der oben angeführten Beschreibung, daß die Erfindung wesentlich auf einer absichtlichen Verminderung des Einflusses der Spannungsgegenkopplung und einer gleichzeitigen Steigerung des Einflusses der Stromgegenkopplung im Frequenzbereich oberhalb des nutzbaren Verstärkerfrequenzbandes begründet ist. Dieses Resultat wird durch Verwendung eines einfachen Tiefpaßfilters erzielt, z.B. in den Ausführungsbeispielen der Erfindung gemäß Fig. 3 und 5 durch den Widerstand R2 und den Kondensator C1.
Es folgt aus der oben angeführten Beschreibung, daß die Erfindung wesentlich auf einer absichtlichen Verminderung des Einflusses der Spannungsgegenkopplung und einer gleichzeitigen Steigerung des Einflusses der Stromgegenkopplung im Frequenzbereich oberhalb des nutzbaren Verstärkerfrequenzbandes begründet ist. Dieses Resultat wird durch Verwendung eines einfachen Tiefpaßfilters erzielt, z.B. in den Ausführungsbeispielen der Erfindung gemäß Fig. 3 und 5 durch den Widerstand R2 und den Kondensator C1.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Schaltungsanordnung mit kombinierter Strom- und Spannungsgegenkopplung zur Steigerung der Stabilität von Verstärkern, deren Stufe, in welche die Gegenkopplung eingeleitet wird, mit Dreipolröhren oder Transistoren bestückt ist, mit Korrektionsgliedern im Gegenkopplungskreis, dadurch gekennzeichnet, daß nur im Spannungsgegenkopplungskreis ein Tiefpaßfilter eingeschaltet ist, dessen Grenzfrequenz höher als die obere Grenze des nutzbaren Verstärkerfrequenzbandes liegt.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 947 622; französische Patentschriften Nr. 829 872, 905 881; Bartels »Grundl. der Verstärkertechnik«, 1944, S. 235 bis 238.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS868946X | 1959-03-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1152442B true DE1152442B (de) | 1963-08-08 |
Family
ID=5456326
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET17980A Pending DE1152442B (de) | 1959-03-09 | 1960-03-03 | Schaltungsanordnung mit kombinierter Strom- und Spannungs-gegenkopplung zur Steigerung der Stabilitaet von Verstaerkern |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1152442B (de) |
| GB (1) | GB868946A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1295028B (de) * | 1965-01-06 | 1969-05-14 | Marconi Co Ltd | Transistor-Hochfrequenzverstaerker mit einer Strom- und Spannungsgegenkopplung |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US10998730B1 (en) | 2019-04-26 | 2021-05-04 | NeoVolta, Inc. | Adaptive solar power battery storage system |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR829872A (fr) * | 1936-11-26 | 1938-07-08 | Telefunken Gmbh | Amplificateur à contre-réaction |
| FR905881A (fr) * | 1943-05-03 | 1945-12-17 | Licentia Gmbh | Amplificateur à large bande couplé par réaction à travers plusieurs étages |
| DE947622C (de) * | 1953-05-08 | 1956-08-23 | Telefunken Gmbh | Anordnung zur Verhinderung der Selbsterregung bei gegengekoppelten Verstaerkern mit Ausgangsuebertrager |
-
1960
- 1960-03-03 DE DET17980A patent/DE1152442B/de active Pending
- 1960-03-03 GB GB7532/60A patent/GB868946A/en not_active Expired
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| DE1295028B (de) * | 1965-01-06 | 1969-05-14 | Marconi Co Ltd | Transistor-Hochfrequenzverstaerker mit einer Strom- und Spannungsgegenkopplung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB868946A (en) | 1961-05-25 |
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