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Einrichtung zum Unterstützen eines Körpers, z. B. eines liegenden
Menschen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Unterstützen eines Körpers,
z. B. eines liegenden Menschen, durch mindestens ein Druckgaskissen.
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Es ist bekannt, Fahrzeugkörper oder sonstige Gegenstände auf Druckgaskissen
abzustüzen und dabei das oder die Druckgaskissen wie bei den bekannten Gaskissenfahrzeugen
zwischen einer ortsfesten Unterstützungsfläche und der unteren Fläche des Fahrzeuges
oder sonstigen Gegenstandes, z. B. dem Boden eines Fahrzeuges, zu bilden, so daß
der Gegenstand durch das oder die Druckluftkissen in geringem Abstand über der Unterstützungsfläche
in Schwebe gehalten wird und in diesem Zustand wie ein Fahrzeug, jedoch ohne Reibung
mit der Unterstützungsfläche durch eine verhältnismäßig geringe Schub- bzw. Antriebskraft
bewegt werden kann.
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Demgegenüber soll durch die Erfindung eine Einrichtung geschaffen
werden, bei der das oder die Druckgaskissen zwischen einer im allgemeinen beweglichen
Unterstützungsfläche und einem Gegenstand oder Körper erzeugt werden, um diesen
im Ruhezustand auf einem oder mehreren Druckgaskissen abzustützen. Eine derartige
Abstützung hat insbesondere Bedeutung zum Unterstützen von Körpern verletzter, kranker
und/oder druckempfindlicher Personen, deren Behandlung eine längere Liegezeit erfordert.
Zum Beispiel ergeben sich bei der Behandlung von Personen, die schwere Hautverletzungen
oder Verbrennungen erlitten haben, Schwierigkeiten daraus, daß die Reibung zwischen
dem verletzten Gewebe und dem den Körper unterstützenden Bett oder dem Bettzeug
starke Schmerzen verursachen und unter Umständen teilweise geheiltes Gewebe erneut
beschädigen und Infektionen hervorrufen kann. Da es praktisch unmöglich ist, bei
einem Patienten, der in dieser oder anderer Weise reibungsempfindlich ist, jede
reibungserzeugende Bewegung zu verhindern, soll bei der Einrichtung nach der Erfindung
durch das oder die Druckgaskissen ermöglicht werden, daß ein Patient auf einer Unterlage
liegen kann, ohne daß solche Reibungs- oder Druckstörungen auftreten. Diese spezielle
Aufgabe soll indessen nicht ausschließen, daß die Erfindung auch zum Abstützen anderer
als menschlicher Körper oder von Gegenständen beliebiger Art verwendet werden kann.
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Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
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Durch Anstellbarkeit der lamellenartigen Organe wird erreicht, daß
die von ihren inneren Rändern
begrenzte obere Öffnung des Gehäuses weitgehend der
Form und Größe des auf der Einrichtung liegenden Körpers angepaßt werden kann, so
daß eine Einrichtung, die z. B. zur Aufnahme eines erwachsenen Menschen dient, im
Bedarfsfall auch zur Aufnahme eines Kindes mit einer etwa einem sechsjährigen oder
älteren Kind entsprechenden Körpergröße verwendet werden kann.
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Wenn das Gehäuse der Einrichtung in mehrere Kammern unterteilt ist,
von denen jede mit einem Gaseinlaß versehen ist, so können Druckgaskissen auch nur
in bestimmten Bereichen des Gehäuses gebildet werden, um den Körper eines liegenden
Menschen nur an bestimmten Stellen durch ein Druckgaskissen zu unterstützen. Die
Einrichtung läßt sich vorteilhaft auch benutzen, um Patienten aufzunehmen, die an
bestimmten orthopädischen Störungen leiden.
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Die Art des verwendeten Druckgases richtet sich jeweils nach dem
Verwendungszweck der Einrichtung. Für orthopädische Zwecke kann gewöhnliche Luft
geeignet sein, während bei Patienten mit Verbrennungen sterilisierte Luft verwendet
werden kann.
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Weiterhin ist es möglich, in den Druckgas- oder Druckluftstrom eine
Flüssigkeit einzuspritzen.
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Beim Gebrauch der Einrichtung kann der Verbrauch an Druckgas oder
-luft verringert werden, indem wenigstens ein Teil der Einrichtung mit dem darin
befindlichen Patienten mit einer im wesentlichen gasdichten flexiblen Decke, z.
B. aus Polyäthylen, abgedeckt wird. Das aus dem oder den Druckgaskissen entweichende
überschüssige Gas kann dann an einer beliebigen Stelle abgeführt werden, so daß
Störungen durch den Gasstrom vermieden werden. Hierbei besteht die Möglichkeit,
daß das Gas nutzbare Wärme enthält, die gegebenenfalls auch zurückgewonnen werden
kann. Auch kann in Fällen, bei denen dies aus medizinischen Gründen zulässig ist,
das frei werdende Gas erneut verwendet und hierzu durch mit der Einrichtung verbundene
Vorrichtungen erneut unter Druck gesetzt werden.
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Im Bedarfsfall kann die gesamte Einrichtung auch mit einem Zelt überdeckt
werden, wobei dem zur Gaskissenbildung verwendeten Gas oder der Luft zusätzlich
Sauerstoff zugeführt werden kann.
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Wenn es aus medizinischen oder anderen Gründen erwünscht ist, daß
der Körper eines Patienten auch beim Auflegen auf die Einrichtung mit dieser nicht
in Berührung kommt, so kann das Druckgas oder die Druckluft auch vorher in das Gehäuse
zugeführt und dann der Körper des Patienten langsam von oben her in die Öffnung
des Gehäuses eingebracht werden.
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Es kann jeder Körper oder Gegenstand unterstützt werden, wenn das
oben offene Gehäuse mit seiner Öffnung der Form und Größe dem betreffenden Körper
angepaßt werden kann. Beispielsweise könnte eine Kugel oder ein ähnlicher Gegenstand
mit Hilfe einer im Grundriß etwa kreisrunden Einrichtung nach der Erfindung unterstützt
werden, bei der die lamellenartigen Organe radial angeordnet sind.
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Nachstehend sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand
der Zeichnung beschrieben.
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In dieser zeigt F i g. 1 eine erste Ausführungsform der Einrichtung
nach der Erfindung im Längsschnitt, F i g. 2 die Einrichtung nach F i g. 1 teilweise
in Draufsicht und teilweise im Schnitt nach der Linie Y-Y der Fig. 1, Fig. 3, 4
und 5 Querschnitte durch die Einrichtung nach den Linien A-A, B-B und C-C der F
i g. 1, Fig. 6 einen Querschnitt durch die Einrichtung bei ihrem Gebrauch, Fig.
7 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der Erfindung, die insbesondere
zum Unterstützen eines menschlichen Körpers dient, F i g. 8 die Einrichtung nach
F i g. 7 im Grundriß, F i g. 9 einen Querschnitt nach der Linie A-A der Fig. 7,
F i g. 10 einen Querschnitt nach der Linie B-B der Fig. 7, F i g. 11 eine vergrößerte
Teildraufsicht der Einrichtung nach F i g. 7 bis 10 und Fig. 12 einen der Fig.9
entsprechenden Querschnitt durch eine etwas abgeänderte Ausführungsform der Erfindung.
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Die in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen der Einrichtung
sind zum Unterstützen eines menschlichen Körpers mit Hilfe eines z. B. durch Druckluft
gebildeten Druckgaskissens bestimmt.
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Gemäß F i g. 1 bis 6 weisst die Einrichtung ein oben offenes GehäuselO
auf, das durch quer verlaufende Zwischenwände 11 und 12 in drei Kammern 13, 14 und
15 unterteilt ist. Auf den Zwischenwänden
ist innerhalb des Gehäuses 10 ein muldenförmiges
konkaves Flächenglied 16 angeordnet, das etwas schmaler als die innere Gehäusebreite
ist, so daß zwischen ihm und den Seitenwänden des Gehäuses Luftspalte 17 gebildet
sind. Das Flächenglied 16, das sowohl in Längsrichtung als auch in Querrichtung
konkav gestaltet ist, kann z. B. aus Kunststoff, wie Polyäthylen, von etwa 6,5 mm
Dicke bestehen und durch zusätzliche Querglieder 20 bis 25 in dem Gehäuse abgestützt
sein.
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Am oberen Rand des Gehäuses 10 sind nach innen weisende lamellenartige
Organe 32 aus flexiblem Werkstoff angeordnet, die in seitlichen Führungsgliedern
31 qer zur Längsachse 33 des Gehäuses verschiebbar sind und seitliche Schürzen 30
bilden, die durch Verschiebung der Organe 32 der Form des zu unterstützenden Körpers
45 angepaßt werden können. Die Führungsglieder 31 weisen eine konkavkonvexe Form
auf, so daß auch die flexiblen Organe 32 eine entsprechende Form annehmen. Die inneren
Stirnkanten 34 der schräg nach innen und unten geneigten Organe 32 bilden den inneren
Rand der seitlichen Schürzen 30 und begrenzen im oberen Teil des Gehäuses 10 eine
Öffnung 35, die durch Verschiebung der Organe 32 in den Führungsgliedern 31 eine
Grundrißform erhalten kann, die gemäß F i g. 2 der Umrißform eines liegenden menschlichen
Körpers entspricht. Wie insbesondere die Fig.3 bis 6 zeigen, ist das konkave Flächenglied
16 breiter als die durch die seitlichen Schürzen 30 begrenzte Öffnung 35.
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Am Boden 40 des Gehäuses 10 ist in Verbindung mit der Kammer 14 ein
Anschlußstutzen 41 zur Verbindung mit einer Druckluftzuleitung angeordnet.
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Die diese Kammer nach der Kopfseite der Einrichtung zu begrenzende
Zwischenwand 11 ist mit einem Polster 42 versehen, das in einem Ausschnitt an der
Oberkante dieser Wand angeordnet ist und dazu dient, den Hals des Patienten zu unterstützen.
Der Kopf des Patienten wird durch einen im Bereich der Kammer 13 liegenden Abschnitt
des Flächengliedes 16 unterstützt. Außerdem ist in Ausschnitten an der Oberkante
der Zwischenwand 12 ein Polster 43 angeordnet, auf das ein auf dem Rücken liegender
Patient mit den Kniekehlen oder ein auf dem Bauch liegender Patient mit den Knien
aufgelegt werden kann.
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Zum Gebrauch der Einrichtung wird der Patient so auf die Einrichtung
aufgelegt, daß der Kopf, der Hals und die Knie auf den angegebenen Unterstützungen
aufliegen. Sodann werden die lamellenartigen Organe 32 in den Führungsschienen 31
so weit nach innen bewegt, bis ihre Innenkanten 34 sämtlich etwa gleich große bestimmte
Abstände vom Körper des Patienten haben. Wenn nunmehr Druckluft in die Kammer 14
eingeleitet wird, die über Durchlaßöffnungen in der Querwand 12 auch in die Kammer
15 gelangt, so wird die Druckluft durch das Flächenglied 16 seitlich abgelenkt und
strömt durch die Spalten 17 in den von der Oberseite des Flächengliedes 16 sowie
dem Körper des Patienten 45 und den seitlichen Schürzen 30 begrenzten Raum ein.
Die hierbei zunächst radial nach innen strömende Luft wird, wie in F i g. 6 durch
die Pfeile 44 angedeutet ist, durch den Körper 45 des Patienten wieder nach außen
abgelenkt und versucht, um die Stirnkanten 34 der Organe 32 herum nach außen zu
strömen. Der Raum unterhalb des Körpers 45 zwischen
diesem und
dem Flächenglied 16 füllt sich hierbei mit Druckluft, die ein Druckluftkissen 46
bildet, das bestrebt ist, den Körper von dem Flächenglied 16 und den seitlichen
Schürzen 30 abzuheben.
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Wenn ständig genügend Druckluft nachgepumpt wird, so wird der Körper
45 in einigem Abstand über den seitlichen Schürzen auf dem Luftkissen in Schwebe
gehalten, wobei die überschüssige Druckluft zwischen dem Körper und den Schürzen
nach außen entweicht.
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Die beschriebene Einrichtung ermöglicht, liegende Menschen zu unterstützen,
deren Alter zwischen 6 Jahren und dem Erwachsenenalter liegt. Die lamellenartigen
Organe 32 werden hierzu in jedem Fall so eingestellt, daß sie vom Körper des Menschen
durch einen möglichst kleinen Abstand getrennt sind, damit der Energieaufwand zum
Unterstützen des Körpers klein gehalten wird. Auf die Unterstützung der Beine des
Patienten kann gegebenenfalls verzichtet werden, da das Luftkissen mit einer solchen
Auftriebskraft erzeugt werden kann, daß der ganze Körper im Schwebezustand gehalten
wird. Wenn es erforderlich ist, nicht nur den Körper, sondern auch den Kopf des
Patienten mit Hilfe eines Luftkissens zu unterstützen, könnten auch in der Umgebung
des Kopfes in radialer Anordnung lamellenartige Organe vorgesehen und in die Kammer
13 Druckluft eingeleitet oder die Zwischenwand 11, gegebenenfalls auch die Zwischenwand
12, fortgelassen werden.
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Den Zwischenwänden 11 und 12 entsprechende Querwände können aber
auch beibehalten und den hierdurch in dem Gehäuse gebildeten Kammern getrennte Gaseinlässe
zugeordnet werden, wie dies bei der Ausführungsform nach F i g. 7 bis 12 der Fall
ist.
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Diese Ausführungsform geht davon aus, daß normalerweise nur bestimmte
Teile des Körpers eines Patienten unterstützt zu werden brauchen, und daß es hierzu
nur notwendig ist, Druckgas oder Druckluft den in Frage kommenden Kammern zuzuführen,
während die übrigen Teile des Körpers auf den flexiblen Organen 32 ruhen.
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Demgemäß ist bei dieser Ausführungsform das Gehäuse 67, das an seiner
Oberseite 62 wiederum mit einer Öffnung 63 und im übrigen mit einem hohlen Unterteil
61, 69 versehen ist, durch querverlaufende Zwischenwände 71 in mehrere Kammern unterteilt.
Außerdem ist ein Teil der Öffnung 63 im Bereich der Beine L eines menschlichen Körpers
B durch ein Zwischenbauteil 64 in zwei den Beinen entsprechende Längsabschnitte
unterteilt. Der Rand der Öffnung 63 wird auf beiden Längsseiten wiederum durch quer
zur Längsrichtung der Einrichtung verstellbare lamellenartige Organe 65 gebildet,
die jedoch hier starr ausgebildet sind und z. B. aus Aluminium bestehen.
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In dem Gehäuse 67 ist wiederum ein Flächenglied 68 mit konkaver Oberseite
angeordnet. Dieses Flächenglied kann mit dem Gehäuse 67 zusammen eine konstruktive
Einheit bilden, die auf den Unterteil 61, 69 aufgesetzt ist. An dem Unterteil ist
ein Anschlußstutzen 70 für Druckluft angeordnet, in den sich die entsprechend abgebogenen
Zwischenwände 71 erstrecken und auf diese Weise auch den Anschlußstutzen 70 und
den Unterteil 61 zur Zuführung der Druckluft in die in dem Gehäuse gebildeten Kammern
unterteilen. In den durch diese Unterteilung gebildeten Gaseinlässen das Anschlußstutzens
70 sind Ventile 72 angeordnet, um zu ermöglichen,
die Druckluftzuführung zu einer
oder zwei Kammern des Gehäuses 67 abzusperren. In der oder den mit Druckluft belieferten
Kammern wird die Druckluft gemäß F i g. 9 wiederum durch das Flächenglied 68 nach
außen abgelenkt und strömt durch seitliche Kanäle73, durch die sie auf der Oberseite
des Flächengliedes 68 nach innen geführt wird, worauf sie in Form eines Luftvorhangs
durch den Spalt zwischen dem Rand der Öffnung 63 und dem Körper B austritt. Auf
diese Weise wird ein Druckluftkissen zwischen dem Körper B und dem Flächenglied
68 erzeugt.
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In F i g. 10 ist die Unterteilung der Öffnung 63 im Bereich der Beine
L in zwei Längsabschnitte im Querschnitt gezeigt. Hierbei werden die durch die seitlichen
Kanäle 73 zugeführten Druckluftströme durch konkave Flächenglieder bzw. Umlenkorgane
75 aufgeteilt, so daß ein Teil der Druckluft zu dem Zwischenbauteil 64 gelangt und
von diesem so umgelenkt wird, daß sie von innen her den Beinen L zuströmt, während
der andere Teil der Druckluft jedem Bein L von außen zuströmt. Auf diese Weise wird
unter jedem Bein L des Patienten ein Druckluftkissen zur getrennten Unterstützung
der Beine gebildet.
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An dem Unterteil 61, 69 sind Laufräder 76 angeordnet, damit die Einrichtung
leicht bewegt werden kann. Außerdem können Hubspindeln 77 vorgesehen sein, damit
die Einrichtung in eine waagerechte Lage oder in eine Schräglage eingestellt werden
kann.
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Die Form und Größe der Öffnung 63 kann wiederum durch Querverschiebung
der lamellenartigen Organe 65 gegenüber dem Gehäuse 67 der Körperform und Größe
angepaßt werden. Das Maß der möglichen Querverschiebung der Organe 65 ist dabei
größer als bei der Ausführungsform nach F i g. 1 bis 6, da die Organe 65, wie insbesondere
Fig. 11 zeigt, auf jeder Seite des Gehäuses 67 auf einer längsverlaufenden Unterstützung
in Form einer Platte 80 quer verschiebbar sind, die ihrerseits in Richtung zum Körper
bewegbar ist. Hierzu sind die Platten 80 an dem oberen Rand des Gehäuses 67 mittels
Schrauben 81 festgelegt, die durch Querschlitze 82 in den Platten hindurchgehen.
Die lamellenartigen Organe 65 sind auf den Platten 80 durch Andruckschienen 83 gehalten,
die nach dem Verschieben der Organe 65 mittels Rändelmuttern 84 festgezogen werden
können, die auf an den Platten 80 angebrachten Schrauben sitzen. Ein Streifen aus
Gummi oder einem ähnlichen flexiblen Material kann zwischen den Organen 65 und der
Andruckschiene 83 vorgesehen sein. Ferner sind in Abständen an jeder Platte 80 Keile
85 befestigt, die dazu beitragen, die Organe 65 in der richtigen Lage zu halten.
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Auch bei dieser Ausführungsform kann der Patient B am Kopf H unter
Abdichtung von einer Kopfstütze oder durch ein Kissen aus Druckluft oder einem anderen
Druckgas unterstützt werden. Im letzteren Fall sind verschiebbare Organe auch am
Kopfende der Einrichtung vorgesehen. Die Füße des Patienten können aus der Einrichtung
herausragen oder auch von dem Gehäuse umschlossen werden.
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Bei der dargestellten Ausführungsform ruhen die Fußgelenke auf gepolsterten
Unterlagen.
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Durch die Anordnung der Ventile 72 ist ermöglicht, nur einen Teil
des Körpers eines Patienten mit Hilfe eines Druckluft- oder Druckgaskissens abzustützen.
Die übrigen Teile des Körpers können auf
gepolsterten Unterstützungen
ruhen. Wenn ein Druckgaskissen nur in einem Teil der Einrichtung erzeugt werden
soll, so können noch nicht gezeigte, quer zu dem Flächenglied 68 verlaufende Vorrichtungen
zur Bildung von Druckluftvorhängen angeordnet sein, die den Kissenraum an seinen
Enden begrenzen, um die Menge der aus dem Kissen entweichenden Luft zu verringern.
Vorrichtungen zum Erzeugen querliegender Luftvorhänge können auch zweckmäßig sein,
wenn Druckluftkissen in allen Abschnitten der Einrichtung erzeugt werden sollen,
damit ermöglicht ist, Druckluftkissen von unterschiedlichem Druck zu bilden.
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Die in F i g. 8 und 11 gezeigten lamellenartigen Organe 65 mit rechteckig
abgeschnittenen inneren Enden liefern eine abgestufte Begrenzung der Öffnung 63.
Dies kann dadurch vermieden werden, daß ein Streifen aus flexiblem Werkstoff so
an den inneren Enden der Organe befestigt wird, daß der flexible Werkstoff über
die Enden der Organe nach innen vorsteht.
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Damit die Unterseite des Körpers des Patienten beobachtet werden
kann, können in den Seitenwänden des Unterteiles 69 Einblicköffnungen angeordnet
und der mittlere Teil des Flächengliedes 68 aus durchsichtigem Werkstoff gebildet
sein. Ferner können in dem Unterteil 69 Spiegel derart angeordnet sein, daß ein
Beobachter unter Benutzung der Einblicköffnungen den durchsichtigen Teil des Flächengliedes
68 sehen kann.
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Die Ausführungsform nach Fig.7 bis 11 kann gemäß Fig. 12 auch so
abgeändert werden, daß das Gehäuse 67 unter Weglassung des Unterteiles 69 unmittelbar
auf einem Fahrgestell 76 angeordnet ist.
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Hierbei wird die Druckluft oder ein anderes Druckgas Kanälen 90 auf
beiden Längsseiten der Einrichtung zugeführt. Diese Druckluft bildet beim Ausströmen
aus dem Spalt zwischen dem Rand der Öffnung 63 und dem Körper des Patienten Luftvorhänge
und unter dem Patienten Luftkissen. In den Kanälen 90 können Trennwände vorgesehen
sein, um den Luftstrom zu unterteilen, und jedem der verschiedenen Abschnitte der
Kanäle können Ventile zugeordnet sein, damit die Druckluft an bestimmte Teile der
Einrichtung geleitet werden kann.