DE1277775B - Schraemwalze - Google Patents
SchraemwalzeInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C25/00—Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
- E21C25/06—Machines slitting solely by one or more cutting rods or cutting drums which rotate, move through the seam, and may or may not reciprocate
- E21C25/10—Rods; Drums
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
E21c
Deutsche KL: 5b-25/10
Nummer: 1277775
Aktenzeichen: P 12 77 775.2-24 (C 36737)
Anmeldetag: 26. August 1965
Auslegetag: 19. September 1968
Die Erfindung betrifft eine Schrämwalze, deren Mantelfläche Ausnehmungen und in Abständen angeordnete
Schneidewerkzeuge aufweist, mit einer kreisförmigen Reihe von weiteren Schneidewerkzeugen
an der Peripherie der Walzenstirnseite zum Freihalten der Schrämspur, deren Spitzen einen zur
Walze konzentrischen, gegenüber ihrer Stirnseite geringfügig versetzten Kreis beschreiben, ferner mit
stirnseitigen Vortriebsschneidewerkzeugen.
Zum Stand der Technik gehört bereits grundsätz-Hch die Anordnung von schraubenlinienförmig verlaufenden
und dreieckig ausgebildeten Ladeflügeln an Schrämwalzen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine verbesserte Schrämwalze der vorgenannten
Gattung zu schaffen, welche nicht nur in einer senkrecht zur Umlauf achse der Schrämwalze verlaufenden
Richtung bewegt werden kann, um in üblicher Weise das anstehende Gut zu schrämen und zu laden, sondern
die zusätzlich in ihrer eigenen Achsenrichtung ao in das anstehende Mineral hineinfahrbar ist, um mit
der Walze eine Bohrung im Stoß hervorzurufen.
Zur Erreichung des gesetzten Zieles wird nach der Erfindung eine Schrämwalze der angegebenen Gattung
vorgeschlagen, die sich dadurch auszeichnet, as daß die Spitzen der Vortriebsschneidwerkzeuge auf
der der Walze zugekehrten Seite der von den Spitzen der freischneidenden Werkzeuge bezeichneten senkrechten
Kreisebene liegen und die Walzenstirnseite Öffnungen aufweist, in die die Ausnehmungen der
Walzenmantelfläche einmünden.
Bei einer Ausführungsform sind die Vortriebsschneidwerkzeuge in radial vom Mittelpunkt der
Walzenstirnseite ausgehenden Reihen angeordnet.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist gekennzeichnet durch eine innere
Gruppe von Vortriebsschneidwerkzeugen, die in Kreuzform radial vom Mittelpunkt der Walzenstirnseite
ausgehen, und eine äußere Gruppe von Vortriebsschneidwerkzeugen, die in radialen Reihen angeordnet
sind, welche in Umfangsrichtung gegenüber den radialen Reihen der inneren Gruppe versetzt
sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform zeichnet sich aus durch einen in der Mitte der Walzen-Stirnfläche
derart angeordneten Bohrmeißel, daß die Meißelspitze auf der der Walze zugewandten Seite
der von den Spitzen der freischneidenden Werkzeuge bezeichneten senkrechten Kreisebene liegt.
Ferner ist die Schrämwalze zweckmäßig so ausgestaltet, daß sie in an sich bekannter Weise mit
schraubenlinienförmig gewundenen Flügeln ausge-Schrämwalze
Anmelder:
Coal Industry (Patents) Limited, London
Vertreter:
Dipl.-Ing. E. Kühnemann
und Dipl.-Ing. K. Kühnemann, Patentanwälte,
4000 Düsseldorf-Nord, Freiligrathstr. 13
Als Erfinder benannt:
Michael John Eyre,
Kenneth Gerald Young,
Newhall, Burton-on-Trent, Staffordshire
(Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 28. August 1964 (35 369) ■
rüstet ist, deren Zwischenräume stirnseitig in Öffnungen und sektorenförmigen Ausschnitten der an
sich kreisrunden Stirnplatte auslaufen.
Schließlich besteht eine vorteilhafte Ausführungsform der Schrämwalze darin, daß sie in an sich bekannter
Weise im Querschnitt dreieckig gestaltete Förder- und Ladeflügel aufweist, welche sich von
einem zum anderen Ende des Walzenmantels erstrecken und deren Zwischenräume die Durchlässe
in der Walzenstirnfläche bilden.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, welche
nachstehend beschrieben werden. Es zeigt
Fig. 1 eine von der Abbaufront her gesehene Ansicht auf die Stirnseite einer Schrämwalze,
F i g. 2 einen aufrechten Axialschnitt durch die in F i g. 1 dargestellte Schrämwalze,
Fig. 3 eine Ansicht wie Fig. 1 auf eine Schrämwalze
mit Flügeln,
Fig. 4 einen Schnitt gemäß Fig. 2 bei einer Schrämwalze gemäß Fig. 3.
In den Figuren sind einander entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Schrämwalze weist eine Schale 20 auf, um die sich ein nicht dar-
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gestellter Förderschraubengang herumwindet. Die Schrämwake trägt nicht dargestellte Montageblöcke
für die Schrämwerkzeuge zum Schrämen in Querrichtung, so daß das hereingewonnene Material bei
umlaufender Walze axial abgefördert werden kann. An der dem Abbaustoß zugekehrten Seite der Walze
befindet sich eine flache kreisförmige Endplatte 1, die an ihrem Umfang eine kreisförmige Reihe von
Montageblöcken 2 zur Aufnahme von freischneidenden Werkzeugen 3 trägt. Die freischneidenden Werkzeuge
3 sind seitwärts und schräg zur Walze gerichtet, so daß ihre Spitzen in einer senkrechten Kreisebene
vor der Walzenstirnseite liegen. Die Werkzeuge 3 schaffen eine freie Bahn beim HBn- und Herbewegen
der umlaufenden Walze längs des Mineralstoßes im rechten Winkel zur Drehachse der Walze.
In der Mitte der Walzenstirnseite ist ein Bohrmeißel 8 angeordnet, und außerhalb der Mitte sind
zwei Gruppen von Schneidwerkzeugen befestigt. Eine innere Gruppe von vier radial vom Mittelpunkt der
Walzenstirnseite in Kreuzform radial ausgehenden Werkzeughaltern 6 und eine äußere Gruppe von vier
radialen Reihen Werkzeughaltern 7, die in Umfangsrichtung gegenüber den radialen Reihen der inneren
Halter 6 versetzt sind, dienen zur Aufnahme der Vortriebsschneidwerkzeuge 15.
Durch die Anordnung der Vortriebsschneidwerkzeuge 15 kann die Schrämwalze in axialer Richtung
in das Mineralflöz hineingeführt werden, und zwar kann die Walze ohne vorherige Herstellung eines
Knapps im Flöz in den Abbaustoß hineingetrieben werden. Damit die freischneidenden Werkzeuge beim
Eindringen der Walze in den Stoß vom losgeschrämten Gut nicht behindert werden, ist die
Walzenstirnseite mit paarweise gegenüberliegenden öffnungen 4,5 versehen, die zu Ausnehmungen
zwischen nicht dargestellten schraubenförmigen Förderrippen der Walze hin geöffnet sind.
In den F i g. 3 und 4 ist eine Schrämwalze mit Flügeln wiedergegeben. Die Walze weist eine Nabe 20
auf, die von schraubenlinienförmigen gewundenen Flügeln 9 mit dreieckigem Querschnitt umgeben ist.
Die schraubenlinienförmig gewundenen Flügel erstrecken sich von einem Ende des Walzenmantels zum
anderen. Die Flügeln 9 tragen Montageblöcke 10 für Schneidwerkzeuge 11 sowie an einem Ende eine
kreisförmige Reihe von Haltern oder Blöcken 2 für freischneidende Werkzeuge 3, welche seitwärts und
schräg zur Trommel ausgerichtet sind (Fig.4), um an der Stoßseite bei der Bewegung der Walze längs
des Mineralstoßes im rechten Winkel zu ihrer Längsachse einen freien Weg zu bahnen.
An der dem Mineralstoß zugewandten Seite der Walze sind zwei Gruppen von Vortriebsschneidwerkzeugen
befestigt, und zwar eine innere Gruppe mit Werkzeughaltern 6, die in Kreuzform in vier radial
von einem zentralen Bohrmeißel 8 ausgehenden Reihen angeordnet sind, und zu diesen in Umfangsrichtung
versetzt eine äußere Gruppe mit ebenfalls vier radialen Reihen von Werkzeughaltern 7, die
ebenfalls kreuzförmig an den Vorderflächen der Flügel 9 angebracht sind. Die Halter sind mit Vortriebsschneidwerkzeugen
15 bestückt.
Infolge der Vortriebsschneidwerkzeuge 15 kann die Schrämtrommel in axialer Richtung in das Mineralflöz
vorgetrieben werden. Dabei stehen die Zwischenräume 5 zwischen den Flügeln 9 mit der
Walzenstirnfläche in Durchgangsverbindung. Sie dienen als Förderwege für das abgeschrämte Material.
Bei beiden Ausführungsbeispielen sind die Spitzen der Vortriebsschneidwerkzeuge 15 in einer senkrechten
Ebene auf der zur Trommel gerichteten Seite einer senkrechten Ebene angeordnet, welche von den
Werkzeugen 3 freigeschnitten wird. Im Fall des üblichen Verlaufs der Schrämarbeit längs des Mineralstoßes,
d. h. bei Bewegung der Walze im rechten Winkel zu ihrer Drehachse sind also die Vortriebsschneidwerkzeuge
vom Stoß zurückgesetzt und kommen somit nicht zur Wirkung. Deswegen werden die erforderlichen Schräm- und Haspelkräfte nicht
durch Reibung entlang dem neu freigelegten Stoß vergrößert.
Die Erfindung ist nicht beschränkt auf die hier beschriebenen Arten von Schrämwalzen. Sie kann
auch bei anderen Schrämwalzen angewendet werden, die eine äußere gebogene Umfangslinie mit einem
Profil aufweisen, durch das das hereingewonnene Mineral mittels der Drehbewegung der Trommel in
axialer Richtung gefördert wird. Das Schrämgut kann von der Walzenstirnseite zu einem in der Nähe verlaufenden
Strebförderer transportiert werden.
Es kann auch der Bohrmeißel 8 durch eine Gruppe von Schneidwerkzeugen ähnlich den Vortriebsschneidwerkzeugen
15 ersetzt werden, wobei diese Schneidwerkzeuge in kreisförmigen Reihen um den Mittelpunkt der Walzenstirnseite angeordnet sein
können.
Claims (6)
1. Schrämwalze, deren Mantelfläche Ausnehmungen und in Abständen angeordnete
Schneidwerkzeuge aufweist, mit einer kreisförmigen Reihe von weiteren Schneidwerkzeugen
an der Peripherie der Walzenstirnseite zum Freihalten der Schrämspur, deren Spitzen einen zur
Walze konzentrischen, gegenüber ihrer Stirnseite geringfügig versetzten Kreis beschreiben, ferner
mit stirnseitigen Vortriebsschneidwerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen
der Vortriebsschneidwerkzeuge (15) auf der der Walze zugekehrten Seite der von den Spitzen der
freischneidenden Werkzeuge (3) bezeichneten senkrechten Kreisebene liegen und die Walzenstirnseite
öffnungen (4, 5) aufweist, in die die Ausnehmungen der Walzenmantelfläche einmünden.
2. Schrämwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vortriebsschneidwerkzeuge
(15) in radial vom Mittelpunkt der Walzenstirnseite ausgehende Reihen angeordnet sind.
3. Schrämwalze nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine innere Gruppe von Vortriebsschneidwerkzeugen
(15), die in Kreuzform radial vom Mittelpunkt der Walzenstirnseite ausgehen, und eine äußere Gruppe von Vortriebsschneidwerkzeugen
(15), die in radialen Reihen angeordnet sind, welche inUmfangsrichtung gegenüber den
radialen Reihen der inneren Gruppe versetzt sind.
4. Schrämwalze nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen in der
Mitte der Walzenstirnfläche derart angeordneten Bohrmeißel (8), daß die Meißelspitze auf der der
Walze zugewandten Seite der von den Spitzen der freischneidenden Werkzeuge (3) bezeichneten
senkrechten Kreisebene liegt.
5 Schrämwalze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie in
an sich bekannter Weise mit schraubenlinienförmig gewundenen Flügeln ausgerüstet ist, deren
Zwischenräume stirnseitig in öffnungen und sektorförmigen Ausschnitten der an sich kreisrunden
Stirnplatte auslaufen.
6. Schrämwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie in an sich
bekannter Weise im Querschnitt dreieckig gestaltete Förder- und Ladeflügel aufweist, welche sich
von einem zum anderen Ende des Walzenmantels erstrecken und deren Zwischenräume die Durchlässe
in der Walzenstirnfläche bilden.
In Betracht gezogene Druckschriften: »Glückauf«, vom 17. 6.1964, S. 737, Abb. 13;
»Colliery Guardian«, vom Juli 1959, S. 1959.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 617/2 9.68 © Bundesdruckerei Berlin
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (1)
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ID=10376970
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1964
- 1964-08-28 GB GB3536964A patent/GB1108597A/en not_active Expired
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Non-Patent Citations (1)
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