[go: up one dir, main page]

DE1277371B - Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen ankommende Anrufe einzeln freien Abnehmereinrichtungen zugeteilt werden - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen ankommende Anrufe einzeln freien Abnehmereinrichtungen zugeteilt werden

Info

Publication number
DE1277371B
DE1277371B DES99033A DES0099033A DE1277371B DE 1277371 B DE1277371 B DE 1277371B DE S99033 A DES99033 A DE S99033A DE S0099033 A DES0099033 A DE S0099033A DE 1277371 B DE1277371 B DE 1277371B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
call
free
circuit arrangement
calls
devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES99033A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Wolfrum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES99033A priority Critical patent/DE1277371B/de
Publication of DE1277371B publication Critical patent/DE1277371B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/50Centralised arrangements for answering calls; Centralised arrangements for recording messages for absent or busy subscribers ; Centralised arrangements for recording messages
    • H04M3/51Centralised call answering arrangements requiring operator intervention, e.g. call or contact centers for telemarketing
    • H04M3/523Centralised call answering arrangements requiring operator intervention, e.g. call or contact centers for telemarketing with call distribution or queueing

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Marketing (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

  • Schaltungswordnung für Fexnmelde-, iiisbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen ankommende Anrufe einzeln freien Abnehmereinrichtungen zugeteilt werden Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung ffir Femmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen ankommende Anrufe einzeln freien Abnehinereinrichtungen zur Abfertigung zugx-, teilt werden und in denen die Anrufe bei Besetztsein aller Abnehmereinrichtungen bis zum Freiworden jetreils einer Ahnehmereinrichtung in einer Eingangs-Steuerschaltung (Wartefeld) gespeichert werden, wobei die gerade frei gewordene Einrichtung den am längsten wartenden Anruf zugeteilt bekommt.
  • In derartigen Anlagen ist es bekanntlich wüngrhenswert, daß die Zuteilung der Anrufe in der Reihenfolge erfolgt, in der sie eingespeichert wurden. Zu diesem Zweck wurde eine Reihe von Schaltungsanordnungen entwickelt, mit deren Hilfe es möglich Ist, die Ausspeicherung nahezu oder vollkommen --eitgerecht vorzunehmen.
  • Die Einhaltung dieser Reihenfolge wird schon erheblich schwieriger, wenn der Anrufende die Mög- lichkeit hat, eine bestimmte oder eine Gruppe von Abnehmereinrichtungen aus einer Mehrzahl auszuwählen. Im allgemeinen geschieht das durch Nachwahl einer besonderen Kennziffer, die eine zusätzliche Wahlstufe entsprechend einstellt, so daß innerhalb der Ausgänge dieser Gruppe von Wartewählern eine reitgereehte Auswahl erfolgen kann. Diese Wartewählertechnik hat einige Nachteile. Es werden zwar die Anrufe in der Reihenfolge ihres Eintreffens abgefertigt, aber, falls mehrere Abnehmereinrichtungen gleichzeitig frei werden, werden, der Mischung entsprechend', diese Einrichtungen immer in der gleichen Reihenfolge belegt. Bei Abfragetischen als Abnehmereinrichtungen erhalten so bestimmte Beamtinnen mehr Anrufe als andere. Außerdem ist ein Umlegen eines Anrufes nur unter Verwendung aufwendiger Zusatzeinrichtungen, wie beispielsweise Anrufsucher und Richtungswähler, möglich.
  • Es sind auch Schaltungsanordnungen bekannt, die es erlauben, Anrufe solchen Beamtinnen zuzuteilen, ,die zuerst frei geworden sind. Aber diese Möglich-Xeiten sind nur für Abfrageplätze das Fernsprechauftragdienstes vorgesehen, die alle gleichberechtigt Anrufe entgegennehmen.
  • Eine andere bekannte Schaltungsanordnung 1951, H. 2, S. 68 und 69) sieht vor, die Zuteilung neu hinzukommender Anrufe von der Zahl der gerade gesteckten Stöpselschnüre abhängig zu machen. Solch eine Auswahl ist hier nicht anwendbar, weil nur ein ein--iger Zugang zu jeder Abnehmereinrichtung vorhanden ist.
  • Zur Verbesserung der Wartewählertechnik ist eine Schaltungsanordnung bekannt, (deutsche Auslegeschrift 1074 668), in der ein Umwerter über einen allen ankommenden Leitungen gemeinsamen Speicher hinweg die gewählte Platzkennzahl aufnimmt. Gleichzeitig bekommt er auch von allen freien Plätzen eine Kennzahl übermittelt, so daß bei Vorliegen eines entsprechenden Verbindungswunsches die Leitung gleich zu dem jeweiligen Platz durchgeschaltet wird. Wurde kein bestimmter Richtungswunsch geäußert, dann wird die Verbindung auf einen beliebir gen Platz gesteuert, der von einem zyklisch umlaufenden Verteilerwähler markiert ist. Diese Schaltungsanordnung hat wieder den Nachteil, daß sie - entsprechend der gewählten Kennziffer für jeweils einen Abfrageplatz - für Anlagen mit mehreren Abnehmereinrichtungen je Kennzahl keine gerechte Verteilung der Anrufe auf alle Einrichtungen dieser Kennzahl zuläßt.
  • Eine weitere Schaltungsanordnung (deutsche Auslegesehrift 1000 466) sieht vor, daß die Richtungswünsche ankommender Verbindungen zunächst in einem Richtungswartefeld gespeichert werden. Daraufhin wird der Freizustand der abgehenden Leitungen in der gewünschten Richtung durch das Richtungswartefeld untersucht. Eine Zuteilung des Anrufes zu einem Bedienungsplatz, an dem die abgehenden, Leitungen in der gewünschten Richtung enden, erfolgt erst dann, wenn sowohl ein Platz als auch eine Leitung frei ist. Es wird, dabei aber weder eine bestimmte Reihenfolge in der Belegung der Plätze noch der abgehenden Leitungen berücksichtigt.
  • Eine andere bekannte Schaltungsanordnung (USA.-Patentschrift 2 686 843) verwendet auch einen ge- meinsamen Speicher zur Kennzeichnung der gewünschten Richtung. Die Anrufe je Richtung werden aber nicht an einer eigenen Platzgruppe abgefragt, sondern auf mehrere Plätze verteilt, so daß jeder Platz fär mehrere Richtungen zuständig ist. Dabei werden die Anrufe zyklisch, also annähernd zeitgerecht, den Plätzen zugeteilt, eine gleichmäßige Belastung der einzelnen Abfrageplätze ist aber genauso wenig vorgesehen, wie eine Umlegemöglichkeit zu anderen Abfrageplätzen.
  • Es ist auch eine Schaltungsanordnung (deutsche Auslegeschrift 1164 512) bekannt, bei der alle ankommenden Anrufe je nach ihrer Wertigkeit in zwei Gruppen eingeteilt werden. Die Anrufe mit der höheren Wertigkeit (Fernanrufe) werden nur einer besonderen Gruppe von Abfrageplätzen zugeleitet, während normale Anrufe an allen Plätzen abgefragt werden können. Den besonderen Plätzen werden die normalen Anrufe nur dann zugeteilt, wenn keine Anrufe von höherer Wertigkeit mehr vorhanden sind.
  • Gemäß einer anderen bekannten Schaltungsanordnung (deutsche Auslegeschrift 1165 684) sind die Abfrageplätze und die Wartefeldeinrichtungen ebenfalls nach Wertigkeit in Gruppen geteilt. Die Abfertigung eines Anrufes bestimmter Wertigkeit durch einen einer anderen Wertigkeit zugeordneten Abfrageplatz erfolgt nur dann, wenn alle der betreffenden Wertigkeitsstufe zugeordneten Abfrageplätze besetzt, die Wartefeldeinrichtungen dieser anderen Wertigkeitsstufe nicht belegt und dieser anderen Wertigkeitsstufe zugeordnete Abfrageplätze noch belegungsfähig sind.
  • Die beiden zuletzt genannten Schaltungsanordnungen sehen eine beschränkte gegenseitige Aushilfe der Platzgruppen unterschiedlicher Wertigkeit vor. Es werden bei Verwendung eines Wartefeldes die am längsten wartenden Anrufe zuerst abgefertigt, wobei, solange noch Anrufe im Wartefeld gespeichert sind, die gerade frei gewordenen Abfrageplätze einen Anruf zugeteilt bekommen. Sobald aber mehr Plätze frei sind, als Anrufe vorhanden sind, werden, wie bei den anderen bekannten Schaltungsanordnungen, die Plätze nicht mehr in der richtigen Reihenfolge ihres Freiwerdens mit Anrufen versorgt, sondern in einer vom Zufall oder vom Mischungsplan der Eingänge bestimmten, also willkürlich und nicht gerecht.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung aufzuzeigen, die beim Freiwerden oder Freisein mehrerer Abnehmereinrichtungen nicht nur die richtige Reihenfolge des Eintreffens der Anrufe bei deren Abfertigung berücksichtigt, sondern auch den Richtungswunsch des Rufenden. Darüber hinaus sollen möglichst wenig Anrufe trotz unterschiedlicher Richtungswünsche übermäßig lange warten müssen, wenn mehr Abnehmereinrichtungen als Anrufe vorhanden sind. Außerdem sollen alle ankommenden Anrufe gleichmäßig und gerecht auf alle freien Ab- nehmereinrichtungen aufgeteilt werden.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß Abnehmereinrichtungen, die mehrere Richtungswünsche erfüllen können, gegenüber denen, die weniger Richtungen bedienen können, als höherwertig markiert sind, und daß die Eingangs-Steuerschaltung zusammen mit einer Abnehmer-Steuerschaltung dafür sorgen, daß bei Freiwerden oder Freisein mehrerer zur Abfertigung eines wartenden oder eintreffenden Anrufes mit einem bestimmten Richtungswunsch geeigneter Einrichtungen von diesen jeweils diejenige in Anspruch genommen wird, die die niedrigste für den Richtungswunsch geeignete Wertigkeit aufweist und zugleich am längsten frei ist. Die Kombination dieser Merkmale hat den Vorteil, daß nicht nur in bekannter Weise alle ankommenden Anrufe völlig gleichberechtigt auf das Abfragen warten müssen und trotzdem mit der gewünschten Richttung verbunden werden können, sondern daß darüber hinaus die Belange der Vermittlung gewahrt werden, indem keine der Abnehmereinrichtungen der gleichen Art oder Wertigkeit bevorzugt wird. Dadurch ergibt sich eine gleichmäßige Abnutzung der Abnehmereinrichtungen und - bei Abfrageplätzen - eine völlig gleichmäßige Belastung der einzelnen Beamtinnen: bei wenig Betrieb steht jeder Beamtin eine etwa gleich große Pause bis zum nächsten Anruf zur Verfügung.
  • Die Erfindung berücksichtigt außerdem die Wertigkeit der Abnehmereinrichtungen. Das hat den Vorteil, daß die höherwertigen Abnehmereinrichtungen, die mehr können, als die anderen, für sogenannten überlaufverkehr ausgenutzt werden. So bekommt beispielsweise eine Abnehmereinrichtung, die mehrere Richtungen bedienen kann, erst dann Anrufe zur Abfertigung zugeteilt, wenn die anderen Abnehmereimichtungen, die nur für eine Richtung bestimmt sind, alle besetzt sind. Dadurch wirkt diese höherwertige Abnehmereinrichtung durch die Aufnahme des überlaufverkehrs ausgleichend, so daß Verkehrsstauungen in einer Richtung bei nicht ausgelasteten anderen Richtungen weitgehend vermieden werden.
  • Es ist zwar auch schon aus der Landesfernwahl bekannt, zunächst über Direktwege oder über kürzere Umwege Verbindungen aufzubauen, bevor der Letztweg, der hochwertige Kennzahlenweg, in Anspruch genommen wird. Diese Möglichkeit wurde bisher aber nicht für die Anrufzuteilung an Abfrageplätze ausgenutzt, insbesondere auch nicht in Verbindung mit Einrichtungen, die eine zeitgerechte Reihenfolge der Anrufzuteilung an Abnehmereinrichtungen gewährleisten, die zuerstfrei geworden sind.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird auch ein Richtungswunsch als geäußert betrachtet, wenn keine ein- oder mehrstellige Kennzahl gewählt wurde. Bei der herkömmlichen Technik, z. B. der Wartewählertechnik, werden die Richtungskennzeichen als Einstellkennzeichen für Wahlstafen im Zuge eines Verbindungsaufbaues gewertet, und das Ausbleiben auch nur einer Ziffer wird als nicht vollendete Wahl angesehen. Solche Anrufe gehen - im Gegensatz zur Erfindung - verloren oder müssen durch Nachwahl der benötigten Ziffernanzahl ergänzt werden.
  • Eine weitere Ausbildung der Erfindung sieht vor, Schieberegister sowohl zur Feststellung der Reihenfolge des Eintreffens von Anrufen als auch der Reihenfolge des Freiwerdens von Abnehmereinrichtungen vorzusehen. Diese Schieberegister legen eine genaue Reihenfolge des Abrufes aus dem Register entsprechend der Einspeicherungsreihenfolge fest, und nicht nur eine annähernde. Außerdem kann die Zahl der Speicherpunkte in dem Eingangsspeicher genau mit der Zahl der maximal zulässigen wartenden Anrufe übereinstimmen. In den herkömmlichen abzutastenden Speichern werden Speicherpunkte der Anrufe, die zwar noch nicht abgefragt waren, aber - beispielsweise durch Einhängen durch den Rufenden - ausgelöst worden sind, entweder überhaupt nicht neu besetzt oder mit später eingetroffenen Anrufen. Im ersten Fall ist der Speicher nicht voll ausgenutzt, d. h. es müssen mehr Speicherpunkte vorgesehen werden als tatsächlich erforderlich, im andere n Fall ist die Reihenfolge der Ausspeicherung eine andere als die der Einspeicherung. Die Schieberegister haben außerdem den Vorteil, daß sie leicht und ohne komplizierte Verdrahtungsänderung erweitert werden können.
  • Weitere Vorteile der Erfindung werden an Hand der Zeichnung beschrieben, in der als Beispiel eine Zusammenschaltung der an einer Anrufzuteilung beteiligten Einrichtungen gezeigt wird.
  • Dieses Beispiel der Erfindung stellt eine Schaltungsanordnung zur Anrufzuteilung an Abfrageplätze dar. An jede AnrufübertragungAUe ist eine Anzahl von ankommenden Leitungen Ltg angeschlossen. Ein Eingangs-Steuersatz ESt, ein Platz-Steuersatz PlSt in Verbindung mit einem Eingangsspeicher ESp und einem Platzspeicher P1Sp sorgen dafür, daß die Anrufe über Anrufsucher AS mit den Abnehmereinrichtungen, den AbfrageplätzenAPI, verbunden werden.
  • Jede Anrufübertragung A Ue hat mehrere Eingänge. über diese Eingänge kann sie von Leitungen Ltg unterschiedlicher Art, beispielsweise von Zweidraht- oder Vierdrahtleitungen, erreicht werden. Das hat den Vorteil, daß nicht für jede ankommende Leitung anderer Art eine eigene Anrufübertragung A Ue verwendet zu werden braucht, sondern daß diese Anrufübertragung universell eingesetzt werden kann. Damit wird auch gleichzeitig die erforderliche Anzahl der Anrufübertragungen klein gehalten, weil dann die Wahrscheinlichkeit gering ist, daß etwa eine Art von Anrufübertragungen noch nicht voll belegt ist, während Anrufe der anderen Art wegen einer zu geringen Zahl entsprechender Anrufübertragungen abgewiesen werden müssen. Darüber hinaus ergibt sich eine bessere Mischung der ankommenden Leitungen, was eine weitere Einsparung an Anrufübertragungen zur Folge hat.
  • Die Anrufübertragungen A Ue sind mit einer Anzahl von Relais ausgerüstet, die den in Form von Wählziffern durchgegebenen Richtungswunsch aufnehmen können. Die Richtungskennzahlen geben in diesem Fall an, in welcher Sprache der Anruf abgefertigt werden soll. So besagt die gewählte Ziffer 1 beispielsweise, daß der Anrufende in englischer Sprache von der Bedienungsperson angesprochen zu werden wünscht und dementsprechend an einen geeignet besetzten Abfrageplatz geleitet werden muß. Die Ziffer 2 bedeutet analog die französische Sprache usw. Wird aber die Ziffer 9 gewählt oder unterbleibt die Nachwahl vollständig, dann meldet sich eine deutschsprachige Beamtin. Bei Nachwahl der Ziffer 0 gelangt der Anruf zum Aufsichtsplatz.
  • Dem Eingangs-Steuersatz ESt ist ein Schieberegister zugeordnet, das sich die Anrufübertragung merkt, die soeben den Anruf empfangen hat. Dieses Schieberegister ist, genauso wie der Eingangssteuersatz, einmal für alle Anrufübertragungen A Ue vorhanden.
  • An den Eingangs-Steuersatz ESt ist auch ein zentraler Eingangsspeicher ESp angeschlossen, in dem registriert wird, welche Anrufübertragung belegt und welche Sprache dabei gewünscht wurde.
  • Alle Abfrageplätze AP1 haben mindestens so viele Tasten, wie Richtungen über die Leitungen Ltg anwählbar und von den Anrufübertragungen A Ue auswertbar sind. Zu Beginn ihres Dienstes stellt jede Beamtin durch Drücken der entsprechenden Sprachtaste ein, welche Sprache sie sprechen kann. Je nach ihren Sprachfähigkeiten kann sie so eine, zwei oder auch mehr Tasten gedrückt haben. Eine besondere Gruppierung der Plätze in Abhängigkeit von der Sprache ist dabei nicht erforderlich.
  • Der Platz-Steuersatz PISt registriert nun, welcher Platz in welcher Sprache arbeiten kann und welcher Platz mehrere Tasten gedrückt hat. Bei der Festlegung der Zuteilungsreihenfolge bekommen unter sonst gleichen Voraussetzungen die Plätze zuerst Anrufe zugewiesen, die am wenigsten Tasten gedrückt haben. Erst zum Schluß, wenn alle anderen Plätze schon arbeiten, werden den höherwertigen Plätzen, d. h. denen mit mehreren gedrückten Tasten, Anrufe zugeteilt.
  • Auch dem Platz-Steuersatz PISt ist ein Schieberegister als Markierordner zugeordnet. In diesem Schieberegister wird jeweils vermerkt, in welcher Reihenfolge die Plätze frei geworden sind. In der gleichen Reihenfolge sollen sie bei neuen Anrufen auch wieder belegt werden. Dabei ist sichergestellt, daß ein Platz durch kurzzeitiges Betätigen einer Abfrageeinrichtung, ohne einen Anruf abzufragen nicht als besetzt gekennzeichnet wird, sondern weiterhin als frei im Schieberegister vermerkt bleibt.
  • Der an dem Platz-Steuersatz PISt angeschlossene Platzspeicher P1Sp merkt sich, welche Richtungen der Abfrageplätze API frei oder besetzt sind.
  • Nach Eintreffen des zuvor gespeicherten Anrufes fragt der Eingangs-Steuersatz ESt beim Platz-Steuersatz PlSt an, ob ein Platz in der gewünschten Richtung frei ist. Ist das der Fall, dann läßt der Platz-Steuersatz PISt einen Anrufordner an, der den für den ausgewählten Platz zuständigen Anrufsucher AS zum Suchvorgang anreizt und ihn solange suchen läßt, bis die entsprechend markierte Anrufübertragung A Ue gefunden ist. Der in dieser Anrufübertragung wartende Anruf wird daraufhin zu einem bestimmten Abfrageplatz API durchgeschaltet. Die am Verbindungsaufbau beteiligten Teile der Steuersätze und Speicher werden für den nächsten Anruf freigegeben.
  • Wenn ein Anruf das Amt erreicht und es ist nur ein Abfrageplatz API der gewünschten Richtung frei, dann kann die Anrufübertragung A Ue über den Anrufsucher AS sofort mit dem Platz verbunden werden.
  • Ist aber keiner frei, dann müssen die Speicher und die Schieberegister in Anspruch genommen werden. Dabei wird in zweierlei Hinsicht eine Auswahl vorgenommen. Einerseits wird aus allen vorliegenden Anrufen derjenige herausgesucht, der in der Sprache (Richtung) mit einem freien oder freigewordenen Platz übereinstimmt. Aus einer Mehrzahl dieser Anrufe wird der mit der tatsächlich längsten Wartezeit ausgewählt. Andererseits wird ein geeigneter Platz bestimmt. Er muß in bezug auf die Sprache mit dem Anruf übereinstimmen. Sind mehrere Plätze frei, dann bekommt derjenige den Anruf zugeteilt, der die geringste Wertigkeit aufweist. Bei mehreren freien Plätzen der gleichen Wertigkeit wird derjenige bevorzugt, der am längsten ohne Anruf ist.
  • Sobald mehrere Plätze der gewünschten Richtung frei sind, erfolgt bei jedem ankommenden Anruf eine Auswahl innerhalb der Abfrageplätze in der eben beschriebenen Weise.
  • Stellt eine Beamtin am Abfrageplatz AP1 fest, daß die gewählte Richtungskennzahl mit der tatsächlich erforderlichen nicht übereinstimmt, dann hat sie die Möglichkeit, den Anruf umzulegen, ohne den bestehenden Verbindungsweg weiter halten und ihn zusätzlich beispielsweise über Anrufsucher und Richtungswähler zu der benötigten Platzgruppe erweitern zu müssen. Sie betätigt nur über die bishezige Verbindung die Richtungsrelals In der Anrufübertragung AUe. Dadurch wird der neue Rielltungswunsch, wie beschrieben, neu gespeichert und der Anruf - gegebenenfalls mit besonderer Dringlichkeit - einem frei werdenden Platz der benötigten Richtung zugeteilt.

Claims (2)

  1. Patentansprü e: 1. Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen ankommende Anrufe einzeln freien Abnehmereinrichtungen zur Abfertigung zugeteilt werden und in denen die Anrufe bei Besetztsein aller Abnehmereinrichtungen bis zum Freiwerden jeweils einer Abnehmereinrichtung in einer Eingangs-Steuerschaltung (Wartefeld) gespeichert werden, wobei die gerade frei gewordene Einrichtung den am längsten wartenden Anruf zugeteilt bekommt, dadurch gekennzeichnet, daß Abnehmereinrichtungen(AP4, die mehrere Richtungswünsche(a,b,c,d) erfüllen können, gegenüber denen, die weniger Richtungen bedienen können, als höherwertig markiert sind und daß die Eingangs-Steuerschaltung (ESt, ESp) zusammen mit einer Abnehmer-Steuerschaltung (PISt, PISp) dafür sorgen, daß bei Freiwerden oder Freisein mehrerer zur Abfertigung eines wartenden oder eintreffenden Anrufes mit einem bestimmten Richtungswunsch (a, b, c oder d) geeigneter Einrichtungen (APP. von diesen jeweils diejenige in Anspruch genommen wird, die die niedrigste für den Richtungswunsch geeignete Wertigkeit aufweist und zugleich am längsten frei ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der über die Verbindung übermittelte Richtungswunsch (a ... d) durch die Wahl keiner, einer oder mehrerer Ziffern gusgedrückt wird. 3. Schaltugsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsamer, dem zentralen Eingangs-Steuersatz (ESt) zugeordneter F,ingangsspeicher (ESp) die Verbindungswünsche aller zu speichernder Anrufe aufnimmt und bis zur Abfertigung des Anrufes gespeichert hält. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Richtungswunsche5 (a... d) im Eingangsspeicher (E#9p) durch die Abnehmereinrichtung (AP4 - gegebenenfalls wiederholt - veränderbar ist. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wertigkeit der Ab- nehmereinrichtung durch Betätigen von Schaltern derart bestimmt wird, daß die Abnehmereinrichtungen (AP4 mit einer höheren Wertigkeit erst dann einen Anruf zugeteilt bekommen, wenn alle anderen Einrichtungen mit geringerer Wertigkeit besetzt sind. 6, Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reihenfolge, in der die Abnehmereinrichtungen frei werden, durch Schiebe,register festgehalten wird. 7. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anrufübertragung (AUe) mit mehreren Eingängen zum Anschluß verschiedener Leitungen (Ltg) versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deut$che Auslegeschriften Nr. 1000 466, 1047 668, 1164 512, 1165 684; USA.-Patentschrift Nr. 2 686 843; FTZ, 1951, H. 2, S. 68 und 69.
DES99033A 1965-08-25 1965-08-25 Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen ankommende Anrufe einzeln freien Abnehmereinrichtungen zugeteilt werden Pending DE1277371B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES99033A DE1277371B (de) 1965-08-25 1965-08-25 Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen ankommende Anrufe einzeln freien Abnehmereinrichtungen zugeteilt werden

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES99033A DE1277371B (de) 1965-08-25 1965-08-25 Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen ankommende Anrufe einzeln freien Abnehmereinrichtungen zugeteilt werden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1277371B true DE1277371B (de) 1968-09-12

Family

ID=7521920

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES99033A Pending DE1277371B (de) 1965-08-25 1965-08-25 Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen ankommende Anrufe einzeln freien Abnehmereinrichtungen zugeteilt werden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1277371B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997036414A1 (en) * 1996-03-26 1997-10-02 British Telecommunications Public Limited Company Call queuing and distribution

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2686843A (en) * 1951-04-26 1954-08-17 Bell Telephone Labor Inc Call distributing service desk
DE1000466B (de) * 1954-01-25 1957-01-10 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Vermittlungen, insbesondere fuer mit Wartefeldern ausgeruestete Fernaemter in Fernmeldeanlagen
DE1047668B (de) * 1954-05-14 1958-12-24 Sievers Fa Carl Verschluss fuer Kuehlschraenke od. dgl.
DE1164512B (de) * 1962-05-23 1964-03-05 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung zur Verteilung von Anrufen unterschiedlicher Wertigkeit auf entsprechende Abfrageplaetze und/oder Warteeinrichtungen von Fernsprechvermittlungs-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen
DE1165684B (de) * 1962-06-22 1964-03-19 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung zur Verteilung von Anrufen unterschiedlicher Wertigkeit auf Abfrageplaetze von Fernsprechvermittlungs-, insbesondere Fernsprech-Nebenstellenanlagen ohne oder mit Wartefeldeinrichtungen

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2686843A (en) * 1951-04-26 1954-08-17 Bell Telephone Labor Inc Call distributing service desk
DE1000466B (de) * 1954-01-25 1957-01-10 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Vermittlungen, insbesondere fuer mit Wartefeldern ausgeruestete Fernaemter in Fernmeldeanlagen
DE1047668B (de) * 1954-05-14 1958-12-24 Sievers Fa Carl Verschluss fuer Kuehlschraenke od. dgl.
DE1164512B (de) * 1962-05-23 1964-03-05 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung zur Verteilung von Anrufen unterschiedlicher Wertigkeit auf entsprechende Abfrageplaetze und/oder Warteeinrichtungen von Fernsprechvermittlungs-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen
DE1165684B (de) * 1962-06-22 1964-03-19 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung zur Verteilung von Anrufen unterschiedlicher Wertigkeit auf Abfrageplaetze von Fernsprechvermittlungs-, insbesondere Fernsprech-Nebenstellenanlagen ohne oder mit Wartefeldeinrichtungen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997036414A1 (en) * 1996-03-26 1997-10-02 British Telecommunications Public Limited Company Call queuing and distribution
AU712671B2 (en) * 1996-03-26 1999-11-11 British Telecommunications Public Limited Company Call queuing and distribution

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2902644C2 (de)
DE1221303B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprech-vermittlungsanlagen mit Verbindungssaetzen
DE2534110C2 (de) Verfahren für die Anrufverteilung von auf freiwerdenden Vermittlungsplätze einer Vermittlungsanlage wartenden Anrufen
DE1537867A1 (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen,insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen,mit Speichern,zur Aufnahme von Steuerkriterien fuer Sonderfunktionen
DE1277371B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen ankommende Anrufe einzeln freien Abnehmereinrichtungen zugeteilt werden
DE2321947A1 (de) Fernsprechvermittlungsanlage
DE3218506C2 (de)
DE1924096B2 (de) Schaltungsanordnung zur Herstellung von Verbindungen in einer Fernsprechanlage
DE69131051T2 (de) Programmgesteuerte digitale fernsprechvermittlungsstelle
DE2658912A1 (de) Schaltungsanordnung fuer eine zentralgesteuerte fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlage
DE2807225C2 (de) Verfahren zur Abwicklung von Verbindungsanforderungen in einer zentral gesteuerten Vermittlungsanlage, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlage
DE2743923C3 (de) Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit verbindungsindividuellen Schalteinrichtungen und ihnen zugeordneten teilzentralen Steuereinrichtungen
DE2534100C2 (de) Verfahren für die Anrufverteilung von auf freiwerdende Vermittlungsplätze einer Vermittlungsanlage wartenden Anrufen
DE2304428C3 (de)
DE2749782B2 (de) Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprech-Vermittlungsanlagen, mit Einrichtungen zur Anrufumleitung
DE1165689B (de) Verfahren zur UEberwachung und Erfassung von auf Signalleitungen mit zwischengeschalteten Verbindungseinrichtungen in wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen, insbesondere von Zaehlimpulsen in Fernmeldeanlagen
DE2808706C2 (de) Zentralgesteuerte Fernsprechnebenstellenanlage mit Teilnehmern unterschiedlicher Rufnummernlänge
DE1512971C (de) Anordnung zur Einschaltung einer Besuchseinrichtung zwecks teilnehmergesteuerter Anrufumleitung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
AT216586B (de) Schaltungsanordnung zur selbsttätigen Anrufverteilung auf Vermittlungsplätze in Fernämtern, insbesondere Wählerfernämtern
DE2749787A1 (de) Schaltungsanordnung fuer fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen, mit einrichtungen zur anrufumleitung
DE1160029B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit einer in beiden Richtungen zur Herstellung ankommender und abgehender Amtsverbindungen betriebenen Amtskoppelstufe
DE1008362B (de) Schaltungsanordnung fuer zentrale Steuereinrichtungen in Vermittlungsanlagen mit Speichern und Markierern
DE1263106B (de) Schaltungsanordnung fuer zentral gesteuerte Fernsprechnebenstellenanlage mit Abfragedes Amtsanrufes berechtigten Teilnehmerstellen
DE2251598A1 (de) Schaltungsanordnung fuer fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen, mit koppelfeldern mit umkehrgruppierung
DE1191002B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprech-Vermittlungsanlagen mit Koordinatenschaltern als Verbindungsorgan, welche mit Hilfe von Markierungen eingestellt werden