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DE1008362B - Schaltungsanordnung fuer zentrale Steuereinrichtungen in Vermittlungsanlagen mit Speichern und Markierern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer zentrale Steuereinrichtungen in Vermittlungsanlagen mit Speichern und Markierern

Info

Publication number
DE1008362B
DE1008362B DE1955I0010285 DEI0010285A DE1008362B DE 1008362 B DE1008362 B DE 1008362B DE 1955I0010285 DE1955I0010285 DE 1955I0010285 DE I0010285 A DEI0010285 A DE I0010285A DE 1008362 B DE1008362 B DE 1008362B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
subscriber
circuit arrangement
arrangement according
memory
calling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1955I0010285
Other languages
English (en)
Inventor
Martinus Den Hertog
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE1008362B publication Critical patent/DE1008362B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0004Selecting arrangements using crossbar selectors in the switching stages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für zentrale Steuereinrichtungen in Vermittlungsanlagen mit Speichern und Markierern. Als Verbindungsorgane können sowohl Wähler, Schalter oder auch Mehrfachschalter verwendet werden.
Bei Vermittlungssystemen mit Speichern ist es bekannt, zuerst die gewünschten Einstellinformationen aufzunehmen, und zwar in- abgehender Richtung über sogenannte Rufabgreifer, und in ankommender Richtung über Speicher. Diese Einstellinformationen werden dann von den Verbindungsorganen zur Einstellung ausgewertet.
Da diese zur Aufnahme der Einstellinformationen dienenden Einrichtungen stets einer Vielzähl von Verbindungsorganen gemeinsam zugeordnet sind, bedeuten sie für die Verbindungsherstellung innerhalb des Systems einen Engpaß. Um der starken Beanspruchung dieser gemeinsamen Einrichtungen Rechnung zu tragen, ist es bekannt, entweder diese Einrichtungen jeweils nur einzelnen Wahlstufen oder Teilbündeln zuzuordnen, oder aber dafür Sorge zu tragen, daß sie zur Einleitung der Vielzahl der Einstellvorgänge sehr schnell arbeiten, falls für die gesamte Vermittlungsanlage jeweils nur eine einzige derartige Einrichtung vorgesehen ist.
Die im folgenden beschriebene Erfindung betrifft eine Anordnung, bei der eine einzige solche Einrichtung der ganzen Vermittlungsanlage zugeordnet ist. Um die oben geschilderten Nachteile zu vermeiden, stellt sich die Erfindung dabei die Aufgabe, unnötige Belegungen von Verbindungen und Einstellorganen in den Fällen zu vermeiden, in welchen eine Verbindung wegen Besetztseins des gerufenen Teilnehmers ohnehin nicht zum Ziele führen würde. Auf diese Weise wird eine erheblich schnellere Abwicklung des Fernsprechverkehrs und insbesondere eine wesentliche Ausnutzung der vorhandenen Verbindungsorgane in der Zeit der Verkehrsspitzen erreicht. Neben dieser Hauptfunktion sind dieser zentralen Einrichtung noch einige weitere Aufgaben übertragen, welche sich auf den Vorgang des Rufabgreifers zur Einleitung von Verbindungen sowie auf die Umwandlung von Kennziffern in Positionsziffern für die Einstellvorgänge beziehen. Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß für zentrale Steuereinrichtungen in Vermittlungsanlagen mit Speichern und Markierern eine Schaltungsanordnung vorgesehen, bei der sämtlichen Teilnehmerleitungen oder einer Gruppe von solchen eine zentrale Steuereinrichtung fest zugeordnet ist. Bei Einleitung einer abgehenden Verbindung wird das Kennzeichen des rufenden Teilnehmers von der zentralen Steuereinrichtung aufgenommen, wobei diese von mehreren ihr fest zugeordneten Speichern (Rl bis R6 in Fig. 1) einen S chaltungs anordnung
für zentrale Steuereinrichtungen
in Vermittlungs anlagen
mit Speichern und Markierern
Anmelder:
International Standard Electric
Corporation, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Ciaessen, Patentanwalt,
Stutt-gart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 3. Juni 1964
Martinus Den Hextog, Antwerpen (Belgien),
ist als Erfinder genannt worden
freien Speicher belegt und auf diesen das in. eine Positionsziffer umgewandelte Kennzeichen des rufenden Teilnehmers zur Auswertung für Einstellvorgänge überträgt. Nach Aufnahme der Kennziffer des gerufenen Teilnehmers übergibt der belegte Speicher diese zur weiteren Verbindungsherstellung auf die zentrale Steuereinrichtung zwecks Prüfung des Schaltzustandes des gerufenen Teilnehmers. Ist der gerufene Teilnehmer besetzt, so gibt die zentrale Steuereinrichtung ein Schaltkriterium, das die Aussendung der Besetztzeichengabe an den gerufenen Teilnehmer veranlaßt. Ist hingegen der gerufene Teilnehmer frei, so gibt die zentrale Steuereinrichtung dessen in eine Positionsziffer umgewandelte Kennziffer auf den Speicher zurück, durch den alsdann die Durchführung der Einstellvorgänge für die Verbindungsherstellung veranlaßt wird.
Da die gemeinsame Einrichtung, die in der folgenden Beschreibung als Umordner bezeichnet wird, eine Vielzahl von Funktionen, nämlich die Funktion eines Rufabgreifers, eines Umordners von dekadischen Rufnummern in Positionsziffern und eines Besetztprüfers für gerufene Teilnehmer übernimmt, und im Hinblick auf die angeschlossene Rangiereinrichtung große Variationsmöglichkeiten für die zu schaltenden Teilnehmer bietet, werden die übrigen Schaltorgane der Vermittlungsanlage, wie Speicher, Steuereinrichtungen für Mehrfachschalter usw., stark entlastet. Der Umordner kann als zentrales Organ diese vielen Schaltfunktionen deshalb verarbeiten, weil er dieEin-
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Stellkennzeichen in kodierter Form mit relativ hoher Geschwindigkeit durchzuführen in der Lage ist.
Die Einzelheiten der Erfindung werden an Hand eines Ausführungsbeispiels unter Zuhilfenahme der Figuren näher erläutert. Hierbei zeigt
Fig. 1 den Prinzipaufbau eines Vermittlungssystems gemäß der Erfindung, welches als Großnebenstellenanlage oder als kleineres öffentliches Amt verwendet werden kann,
beispiel in vier Gruppen unterteilt, und zwar
1. Gruppe Teilnehmer 200 bis 299
2. Gruppe Teilnehmer 300 bis 399
3. Gruppe Teilnehmer 400 bis 499
4. Gruppe Teilnehmer 500 bis 599
Jeder Teilnehmergruppe ist eine bestimmte Anzahl von Doppelbetriebswählern zugeordnet, welche als
Der gemeinsame Umordner T ist mit sechs Speichern verbunden und auch in der Lage, rufende Speicher für ankommende Verbindungen abzufertigen. Im Gegensatz zu bekannten Systemen, bei 5 welchen Rufabgreifer nur für abgehende Verbindungen dienen, ist bei dem beschriebenen System der Umordner in der Lage, abgehenden und ankommenden Verbindungen Rechnung zu tragen. Bei ankommenden Verbindungen wird der Einstellvorgang der Fig. 2 bis 5 den der gesamten Vermittlungsanlage io Leitungswählerstufe genau so vorgenommen, wie bei gemeinsam zugeordneten Umordner. der abgehenden Anrufsucherstufe. In jedem Fall wird
An Hand von Fig. 1 wird eine Vermittlungsanlage die dekadische Rufnummer des Teilnehmers durch für kleinere Ämter oder Großnebenstellenanlagen mit den Umordner in eine sogenannte Positionsziffer umeiner Anschlußmöglichkeit für 400 Teilnehmer be- gewandelt, welche den gewünschten Teilnehmer im schrieben. 15 Hinblick auf seine Lage im Gestell, im Rahmen und
Die Teilnehmer sind in dem gezeigten Ausführungs- schließlich innerhalb eines Einzelrahmens kennzeichnet.
Der Umordner T enthält daher Sperrschaltmittel, um Kreuzverbindungen zwischen ankommenden und abgehenden Rufen zu vermeiden. Wenn ein Umordner bei einem abgehenden Ruf belegt ist, wird er unmittelbar gegen rufende Speicher gesperrt und umgekehrt, wenn der Umordner durch einen rufenden Speicher angefordert ist, kann diesen Umordner kein
Anrufsucher und Leitungswähler verwendet werden 25 rufender Teilnehmer erreichen.
können. In dem gezeigten Beispiel sind für eine Teil- In den Fällen, wenn ein Umordner gleichzeitig von
nehmergruppe 24 solcher Doppelbetriebswähler vor- einem rufenden Teilnehmer und gesehen, so z. B. für die erste Teilnehmergruppe die
Wähler FSl, Ibis FSl, 24.
Die Doppelbetriebswähler können als Mehrfachschalter nach dem Koordinatenprinzip ausgebildet sein. Ein solcher Mehrfachschalter enthält in diesem Fall 24 Einzelschalter, welche alle von einer gemeinsamen Steuereinrichtung CA 1 bedient werden. Dies
gilt für den Mehrfachschalter, welcher der ersten 35 welcher daraufhin die Einstellung der entsprechen-Teilnehmergruppe (200 bis 299) zugeordnet ist. In den Wahlstufen vornimmt. Sobald der Umordner analoger Weise sind die gemeinsamen Steuereinrichtungen CA 2 bis CA 4 den zweiten bis vierten Teilnehmergruppen zugeteilt.
Alle Teilnehmeranschlüsse 200 bis 599 sind nicht nur mit den Doppelbetriebswählern der Anrufsucher-
einem ratenden Teilnehmer und einem rufenden Speicher belegt wird, wird einer der Anreize bevorzugt abgefertigt.
Unmittelbar, nachdem ein Umordner von einem rufenden Teilnehmer belegt ist, fordert dieser Umordner einen freien Speicher R1 bis R 6 an und gibt das Kennzeichen des rufenden Teilnehmers in Form einer umgewandelten Positionsziffer in den Speicher,
und Leitungswählerstufe verbunden, sondern auch mit einem gemeinsamen Umordner T, welcher den jeweiligen Schaltzustand der rufenden Leitungen feststellt.
Wenn ein rufender Teilnehmer (z. B. 299) ein Gespräch einleiten will, spricht in dem Umordner eine Gruppe von Relais an, um das Kennzeichen des rufenden Teilnehmers anzuzeigen. Wenn zwei oder
seine Informationen an den Speicher abgegeben hat, schaltet er sich selbst ab und steht anderen abgehenden oder ankommenden Verbindungen zur Verfügung. Der Umordner sperrt eine Teilnehmergruppe gegen weitere abgehende Rufe, sobald er noch einen rufenden Teilnehmer aus dieser lOOer-Gruppe abzufertigen, d. h. ihm einen Speicher zuzuweisen hat. Die Sperrung wird so lange aufrechterhalten, bis der rufende 4-5 Teilnehmer über die entsprechenden Wahlstufen mit dem ihm zugeordneten Speicher verbunden ist.
Neben der Aufgabe, dekadische Teilnehmernummern in PositionszifFern umzuwandeln, übt der Umordner noch andere Schaltfunktionen aus, welche
mehrere Teilnehmer gleichzeitig oder nahezu gleich- 50 später beschrieben werden. Wie bereits erwähnt, gibt zeitig einen Ruf einleiten, spricht in dem Umordner der Umordner das aufgenommene Teilnehmerkenneine Relaisgruppe an, welche in einer Zeiteinheit nur zeichen in den Speicher, und zwar das Kennzeichen jeweils einen rufenden Teilnehmer kennzeichnet.. Die des rufenden Teilnehmers. Daraufhin nimmt dieser übrigen wartenden Teilnehmer werden anschließend Speicher, nachdem er über die Verbindungsorgane abgefertigt. Wenn mehrere rufende Teilnehmer aus 55 mit dem rufenden Teilnehmer verbunden wurde, die derselben lOOer-Gruppe einen Ruf tätigen wollen, Kennziffer des gerufenen Teilnehmers auf. Diese
dekadische Kennziffer des gerufenen Teilnehmers übergibt der Speicher dem Umordner, damit diese ebenfalls in eine Positionsziffer umgewandelt wird. Diese· Positionsziffer wird daraufhin dem Speicher zurückgegeben, und der Umordner kehrt in die Ruhelage zurück.
Es bleibt noch zu erwähnen, daß der Speicher, nachdem er die Positionsziffer des rufenden Teilfestgestellt und ein freier Speicher für diesen Ruf 65 nehmers vom Umordner empfangen hat, einen freien angefordert. Dieser Speicher nimmt die Teilnehmer- Verbindungssatz, z.B. LKl bis LiTIl oder LK12 kennzeichnung von dem Umordner auf, worauf in bis LK22 oder LK23 und LK24, auszuwählen hat. dem Umordner diese Kennzeichnung gelöscht wird Dies geschieht mit der Anschalteinrichtung CC. Unter und der Umordner für die Kennzeichnung der übri- der Annähme, daß der Verbindungssatz LK12 als gen Teilnehmer bereit steht. - 70 geeignet festgestellt wurde, so muß einer der Anruf
müssen die nachfolgenden Teilnehmer warten, bis ein freier Speicher belegt wurde und dieser eine Verbindung für den ersten rufenden Teilnehmer über die Anrufsucherstufe hergestellt hat.
Rufen mehrere Teilnehmer gleichzeitig, welche in verschiedenen lOOer-Gruppen liegen, so wird für denjenigen rufenden Teilnehmer, welcher den Umordner zuerst erreicht hat, die Teilnehmerkennzeichnung
sucher FSl, 1 bis F S 1,24t ausgewählt werden. Nach Anschaltung des rufenden Teilnehmers 299 über die Anrufsucherstufe, die Gruppenwahlstufe und den vorher ausgewählten Verbindungssatz LK12 über die Anschalteeinrichtung CC zum belegten Register erhält der Teilnehmer in bekannter Weise das Wählzeichen, und der Teilnehmer wird dadurch aufgefordert, die Rufnummer des gewünschten Teilnehmers zu wählen. Nach Empfang der gerufenen Kennziffer belegt der Speicher den gemeinsamen Umordner T, um, wie bereits erwähnt, diese dekadische Rufnummer in eine Positionsziffer umzuwandeln. Da alle Teilnehmer an dem Umordner angeschlossen sind, ist dieser auch in der Lage festzustellen, ob der gerufene Teilnehmer frei oder besetzt ist.
Vorausgesetzt, daß der gerufene Teilnehmer frei ist, steuert der Speicher die Verbindung zu dem gerufenen Teilnehmer über den Gruppenwähler GS2,1 und einen freien Leitungswähler z. B. einen der Gruppe FSZ, 1 bis FS3, 24. Nachdem die Verbindung zum gerufenen Teilnehmer hergestellt ist, wird festgestellt, ob dieser Teilnehmer noch frei ist und nicht etwa in der Zwischenzeit, d. h. während des Verbindungsaufbaues selbst gerufen hat. Ist der gerufene Teilnehmer frei, gibt der Speicher dem Verbindungssatz LK12 ein Signal zur Ruf aussendung, worauf sich der Speicher selbsttätig abtrennt und anderen Verbindungen zur Verfügung steht.
Für den Fall, daß der gerufene Teilnehmer von dem Umordner als besetzt festgestellt wurde, können zwei Fälle auftreten, und zwar davon abhängig, ob der rufende Teilnehmer ein bevorzugter oder ein normaler Teilnehmer ist.
Ist der rufende Teilnehmer ein normaler Teilnehmer, so führt der Speicher keine Verbindung zum gerufenen Teilnehmer durch, sondern veranlaßt zum Verbindungssatz LK12 ein Schaltkriterium zu senden, welches von dem Verbindungssatz die Aussendung des Besetztzeichens zum rufenden Teilnehmer steuert. Der Speicher trennt sich daraufhin selbständig ab.
Ist der rufende Teilnehmer bevorzugt, so veranlaßt der Speicher nach Empfang des Besetztsignals von dem Umordner die Unterdrückung des Besetztzeichens und führt die Verbindungsherstellung zu dem gerufenen Teilnehmer durch. Es bleibt in diesem Zusammenhang noch zu erwähnen, daß nach Durchschaltung zu dem gerufenen Teilnehmer der rufende Teilnehmer zuerst das Besetztzeichen erhält, worauf er eine besondere Ziffer, z. B. eine 1, wählt. Sobald der Speicher diese besondere Ziffer aufgenommen hat, schaltet dieser das Besetztzeichen in ein Warnzeichen um und verbindet den rufenden Teilnehmer mit dem besetzten gerufenen Teilnehmer. Sobald der gerufene Teilnehmer frei wird, nimmt der Speicher dieses veränderte Schaltkennzeichen auf und gibt das Rufzeichen, worauf sich der Speicher in bekannter Weise abschaltet. Der gerufene Teilnehmer wird dann über den Verbindungssatz gerufen, worauf er aushängt und damit eine normale Verbindung herstellt.
Wenn in einem besonderen Fall der Umordner einen gerufenen Teilnehmer als frei feststellt, und dieser Teilnehmer während der Zeit der Verbindungsherstellung durch den Speicher besetzt wird, nimmt der Speicher diesen veränderten Schaltzustand auf und löst die bereits aufgebaute Verbindung zu dem gerufenen Teilnehmer wieder auf. Der Speicher fragt bei dem Umordner noch einmal nach dem Schaltzustand des gerufenen Teilnehmers nach und versucht nach Zurücksendung der Rufnummer des gewünschten Teilnehmers zum Umordner die Verbindung nachträglich herzustellen.
In denjenigen Fällen, in welchen der gerufene Teilnehmer an einem Sammelanschluß liegt und damit ein Suchvorgang notwendig ist, versucht der Speicher über eine andere Leitung den gerufenen Teilnehmer zu erreichen. Er fragt daher bei dem Umordner n^ch, um gegebenenfalls eine andere Positionsnummer zu erhalten, um die Verbindung zum gerufenen Teilnehmer auf andere Weise herstellen zu können.
Die Verbindungssätze LK1 bis LKIl besitzen einen gemeinsamen Steuerstromkreis CBl, welcher für die Steuerung sowohl der zweiten Anrufsuchergruppe LFl, 1 bis LF 1,11 als auch der Gruppenwahlstufe GSl, 1 bis GS 1,11 dient. In analoger Weise sind die Verbindungssätze LK12 bis LK22 und LK 23 bis LK 27 über die Steuereinrichtungen CB2 bzw. CBZ einzustellen. Der Umordner hat neben der Umwandlung von Kennziffern und Feststellung des Schaltzustandes des gerufenen Teilnehmers noch die weitere Aufgabe, daß innerhalb seiner Einrichtung Rangierungen vorgenommen werden können, welche die Möglichkeit geben, jede dekadische Ziffer in eine beliebige Positionsziffer umzuwandeln. Werden beispielsweise bei Änderung in den Amtseinrichtungen Teilnehmeranschlüsse in andere Gestelle verlegt, so braucht die Teilnehmernummer nicht geändert zu werden. Der in Frage kommende Teilnehmer wird innerhalb des Umordners lediglich auf die entsprechende Positionsziffer umrangiert.
Zu den in der Teilnehmerwahlstufe und in der Gruppenwahlstufe verwendeten Mehrfachschaltern bleibt noch zu erwähnen, daß in beiden Wahlstufen Doppelbetriebswähler verwendet werden. In der Teilnehmerwahlstufe sind jeweils Anrufsucher und Leitungswähler, welche zweckmäßig als Einzelschalter ausgebildet sind, in einem Mehrfachschalter untergebracht. Da. jeder Mehrfachschalter lOOteilig ist, können in jedem solcher Schalter 100 Teilnehmer angeschlossen werden, welche Zugang zu 24 Einzelschaltern haben, welche dem abgehenden und ankommenden Verkehr dienen. In der Gruppenwahlstufe werden die gleichen Mehrfachschalter wie in der Teilnehmerwahlstufe verwendet. Diese enthalten ebenfalls 100 Eingänge und 24 Ausgänge. Von den 100 Eingängen werden nur 96 verwendet, weil von jeder Teilnehmergruppe nur 24 Leitungen zugeführt werden. Das Vorhandensein von vier Teilnehmergruppen ergibt daher für die Gruppenwahlstufe 4 · 24 = 96 Eingänge. Von den 24 Ausgängen der Gruppenwahlstufe, und zwar bezogen auf je einen Mehrfachschalter, werden nur 22 mit Rücksicht auf das Vorhandensein von elf Verbindungssätzen ausgenutzt. Jeder Verbindungssatz wird ankommend über einen- zweiten Anrufsucher und abgehend über einen Gruppenwähler geschaltet, so daß, streng genommen, in jedem Mehrfachschalter der Gruppenwahlstufe die eine Hälfte als zweiter Anrufsucher und nur die zweite Hälfte als eigentlicher Gruppenwähler verwendet wird. Diese Anordnung ist nicht an die Erfindung gebunden, sondern stellt nur eine zweckmäßige Gruppierung unter Verwendung von gleichen Mehrfachschaltern in allen Wahlstufen dar.
Es werden nunmehr die Schaltfunktionen unter besonderer Berücksichtigung des Umordners näher beschrieben. Zur Vereinfachung der Darstellung wird auf die Schaltvorgänge, welche sich auf die Einstellung der Anrufsucher-, Gruppen- und Leitungswahlstufe beziehen, verzichtet. Dasselbe gilt für die Speicher und Speicheranschalteeinrichtungen. Für die
Durchführung dieser Schaltvorgänge kann die in Schaltersystemen bekannte Technik verwendet werden.
Da der Umordner mit seinen zahlreichen Schaltfunktionen eine Besonderheit innerhalb des Systems gemäß der Erfindung darstellt, wird auf dessen Schaltfunktionen näher eingegangen und diese an Hand der Fig. 2 bis 6 näher beschrieben.
Die Einrichtung zur Teilnehmerkennzeichnung in dem Umordner ist in vier Untergruppen geteilt, wobei jede Untergruppe ein Gleichrichternetzwerk besitzt, welches zu jeweils drei Relaisgruppen führt, und zwar Relais Aai bis Aet, Bat bis Bet, Cat bis Cdt (für abgehende Rufe) oder Oat bis Ddt (für ankommende Rufe) mit den entsprechenden Hilfsrelais.
Es sind daher insgesamt 2 · 4 · (5+5+4+4) =144 derartiger Relais zur Teilnehmerkennzeichnung vorhanden. Weiterhin sind etwa 400 Gleichrichter in dem Netzwerk vorgesehen und 2 ■ 400 · 3 = 2400 Gleichrichter, welche von den Teilnehmerleitungen zu den drei Netzwerken führen, die den Relais Aat.. ., Bat.. . und Cat für abgehende und ankommende Rufe entsprechen.
Für den Umordner könnten auch andere Ausführungen verwendet werden, und zwar in Form eines -einzigen Netzwerkes ohne Untergruppen. In diesem Fall würde die erforderliche Zähl für die Relais nur 2 · 1 · (5+5+4+4+4) =44 betragen. Die zusätzlichen vier Relais treten jeweils an Stelle von vier Relais Dat bis Ddt, welche an Stelle der vier Relais Cat bis Cdt für die Ausscheidung zwischen abgehenden und ankommenden Rufen dienen. Hierbei wären 76 Netzwerkgleichrichter erforderlich, jedoch 2 · 4 · 400=3200 Gleichrichter in den 400 Teilnehmerleitungen, welche zu dem Kennzeichnungsnetzwerk führen. Die wirtschaftlichere Anordnung zwischen diesen beiden Lösungen kann nur im Zusammenhang mit der jeweils bestehenden Anzahl von Teilnehmerleitungen beurteilt werden. Ein weiterer Gesichtspunkt für die wirtschaftliche Ausbildung derartiger Kennzeichnungseinrichtungen liegt in der Verkehrsstärke, die von einem solchen Umordner bewältigt werden muß. Bei der ersten Lösung sind z. B. alle vier Untergruppen kurzzeitig nach Auftreten eines abgehenden Rufes gesperrt, und zwar bis zu dem Augenblick, bis die gewünschte Teilnehmerkennzeic'hnung dem belegten Speicher mitgeteilt ist. Dagegen wird nur eine Untergruppe gesperrt, bis der Speicher zur rufenden Leitung durchgeschaltet ist.
Bei der zweiten Lösung jedoch ist, sofern keine speziellen Vorkehrungen getroffen sind, die ganze Gruppe von 400 Leitungen so lange gesperrt, bis die erwähnte Verbindung zwischen dem belegten Speicher und der jeweils rufenden Leitung zustande gekommen ist.
Die Anzahl der Gleichrichter und Relais, welche in dem Netzwerk parallel liegen, ist ebenfalls von Bedeutung, weil dadurch der Gesamtstrom bestimmt wird, welcher über die Reihenwiderstände fließt und das Potential zwischen den Elektroden zwischen den Gleichrichtern bestimmt. Für den Fall, daß billige Gleichrichter mit nur einer Scheibe benutzt werden, ist es besser, so wenig wie möglich Relais parallel zu schalten:. Bei der ersten Ausführung arbeiten nur drei Relais je Untergruppe in Parallelschaltung, wogegen bei der zweiten Ausführung vier Relais parallel wirksam sind.
Wenn ein gemeinsames Gleichrichte^netzwerk für alle Teilnehmerleitungen verwendet wird, ist die Anzahl der Gleichrichter, die an jedem Relais liegen, M-mal größer als in dem Fall, wenn jeweils ein Netzwerk für η Untergruppen vorgesehen ist. Zu beachten sind hierbei auch die Rückströme, welche bei Gleichrichtern auftreten, die nur eine bestimmte Anzahl von Gleichrichtern für jedes Relais zulassen.
Eine praktische Lösung, die Rückströme über parallel geschaltete Gleichrichter auf die Wicklung eines Netzwerkrelais zu begrenzen, besteht in einer Durchschalteeinrichtung, welche teilweise zwischen den vier
ίο Untergruppen des Umordners und teilweise einer allen Teilnehmerleitungen gemeinsamen Einrichtung des Umordners liegt. Diese Durchschalteeinrichtung arbeitet in der Weise, daß in einer Zeiteinheit nur eine Untergruppe mit der gemeinsamen Einrichtung verbunden werden kann. Dadurch wird die Anzahl der Gleichrichter und deren Rückströme durch vier geteilt. Weiterhin würde die Anzahl der Gleichrichter die gleiche bleiben, wenn die Anzahl der Untergruppen für je 100 Teilnehmer erhöht würde, so z. B.
bei zehn solcher Untergruppen für ein Amt mit 1000 Teilnehmern.
Wenn ein rufender Teilnehmer aushängt, so wird in bekannter, nicht dargestellter Weise die Teilnehmerschleife geschlossen. Der Teil oberhalb der strichpunktierten Linie in Fig. 2 zeigt die Einrichtung für den Teilnehmeranschluß, wogegen der Teil unterhalb dieser Linie und die Fig. 3 die Einrichtung für eine Gruppe von 100 Teilnehmern darstellen, welche bei Vorhandensein von 400 Teilnehmern entsprechend viermal vorhanden ist. Die Einrichtungen gemäß Fig. 4 und 5 beziehen sich auf alle 400 Teilnehmer.
Von einem rufenden Teilnehmer wird daher Erdpotential angelegt, und zwar in demjenigen Teil, welcher der lOOer-Gruppe entspricht (z. B. Teilnehmer 200 bis 299). Somit sprechen eines der Relais Aat.. ., Aet, eines der Relais Bat. . ., Bet und eines der Relais Cat. . ., Cdt (Fig. 3) an, wodurch der rufende Teilnehmer gekennzeichnet ist.
In einer Gruppe von 100 Teilnehmern kann die Kennzeichnung eines Teilnehmers durch seine beiden letzten Ziffern (00 bis 99) in folgender Weise bestimmt werden:
Relais Aat zieht für Teilnehmer
mit Einerziffer 0 oder 5, Relais Abt zieht für Teilnehmer
mit Einerziffer 1 oder 6, Relais Act zieht für Teilnehmer
mit Einerziffer 2 oder 7, Relais Adt zieht für Teilnehmer
mit Einerziffer 3 oder 8; Relais Aet zieht für Teilnehmer
mit Einerziffer 4 oder 9.
Weiterhin:
Relais Bat zieht für Teilnehmer
0 bis 4, 25 bis 29, 50 bis 54, 75 bis 79, Relais Bbt zieht für Teilnehmer
5 bis 9, 30 bis 34, 55 bis 59, 80 bis 84, Relais Bet zieht für Teilnehmer
10 bis 14, 35 bis 39, 60 bis 64, 85 bis 89, Relais Bdt zieht für Teilnehmer
15 bis 19,40 bis'44, 65 bis 69, 90 bis 94, Relais Bet zieht für Teilnehmer
20 bis 24, 45 bis 49, 70 bis 75, 95 bis 99. 05
Weiterhin:
Relais Cat oder Dat zieht für Teilnehmer 0 bis 24, Relais Cbt oder Dbt zieht für Teilnehmer 25 bis 49, Relais Cct oder Dct zieht für Teilnehmer 50 bis 74, Relais Cdt oder Ddt zieht für Teilnehmer 75 bis 99.
9 10
Wenn ζ. B. der Teilnehmer 299 gerufen hat, so hindert werden, so daß andere freie Speicher dien werden in dem Umordner die Relais Aet, Bet und Umordner nicht gleichzeitig belegen können.
Cdi erregt. Diese Kennzeichnungsrelais stellen den- Durch die Leitung T70 wird außerdem das Relais jenigen Anschluß fest, auf welchen der Teilnehmer Rbt in dem Umordner (Fig. 5) zum Anzug gebracht, rangiert ist. Es wäre ohne weiteres möglich, auf die- 5 Über die Leitung T 31 kommt vom Speicher her Erdseiben Klemmen einen anderen Teilnehmer zu ran- potential über Arbeitskontakt Ea21 (Fig. 2) und gieren. Durch die Rangierung ist die Möglichkeit Kontakt JaI t (Fig. 4). Die Klemmen T36 bis T 49 gegeben, bei Änderungen innerhalb eines Amtes jeden in dem Umordner (Fig. 4) entsprechen der Kennbeliebigen Teilnehmer auf diejenigen Klemmen zu zeichnung einer Teilnehmerleitung innerhalb einer legen, auf welchen er abgegriffen werden soll. io lOOer-Gruppe, da vierzehn Kennzeichnungsrelais
Wenn das Relais Aet in der Gruppe der Relais Aat (5+5+4) zur Kennzeichnung von 100 Teilnehmerbis Aet angezogen hat, werden alle übrigen Relais leitungen vorgesehen sind. Da das Kennzeichnungsdieser Gruppe an ihrem Ansprechen gehindert, falls relais Aet anspricht, wird Erdpotential über Konzur gleichen Zeit andere Teilnehmer ausgehängt takt Gelt des betätigten Hilfsrelais Get an die haben sollen. Dasselbe gilt für die Relaisgruppen Bat 15 Klemme Γ40 gelegt. Durch Ansprechen des Relais bis Bet und Cat bis Cdt. Diese Sperrung wird durch Bet kommt Erdpotential über Kontakt He 11 des be-Arbeitskontakte der jeweils zuerst betätigten Relais tätigten. Hilfsrelais Het an die Klemme T45. Durch über Gleichrichter zu den Wicklungen der übrigen Ansprechen des Relais Cdi liegt Erdpotential über Relais in den jeweiligen Gruppen erreicht, wodurch Arbeitskontakt Ed It des entsprechenden Hilfsrelais diese kurzgeschlossen werden. Wenn z. B. der Arbeits- 20 Edt an der Klemme Γ49. Die Klemme T40, welche kontakt Ae It geschaltet ist, wird Batteriespannung mit den entsprechenden Klemmen im Speicher veran die Wicklungen der Relais Aat bis Adt gelegt. bunden ist, betätigt in dem nicht gezeigten Speicher Wenn zwei Teilnehmer absolut gleichzeitig rufen eine Gruppe von Relais. Dasselbe gilt für die Klemme würden und jeder versuchen würde, seine Kennzeich- 745 und die Klemme T49. Durch die im Speicher nungsrelais zu betätigen, so würde nach mehrmaligem 25 vorhandenen nicht gezeigten Kennzeichnungsrelais ist Ansprechen schließlich die Kombination eines Teil- der rufende Teilnehmer somit in dem Speicher festnehmers die Oberhand gewinnen und die andere ab- gehalten. Es muß weiterhin dem Speicher die 100erschalten. Dies gilt für den Fall, wenn beide abgehen- Gruppe des rufenden Teilnehmers mitgeteilt werden, den Rufe aus derselben lOOer-Gruppe stammen. Wenn Aus diesem Grunde ist die Klemme T50 den Konjedoch zwei Teilnehmer aus verschiedenen 100er- 30 takten Ea3t bis EdZt der Relais Eat bis Edt zuge-Gruppen gleichzeitig rufen, wird die Betätigung der ordnet, welche zu dem Netzwerk der Teilnehmer-Kennzeichnungsrelais über die Leitungen I, II, III gruppe 1 (Leitungen 200 bis 299) gehören, und den und IV, welche mit χ und y bezeichnet sind (Fig. 5), KontaktenEa31 bis EdZt der entsprechenden Relais des einen Teilnehmers verhindert. Weiterhin muß in dem Netzwerk der zweiten Teilnehmergruppe verhindert werden, daß der Umordner von einem 35 (Leitungen 300 bis 399). Die Klemme T 51 ist in Speicher belegt wird, wenn der Umordner gerade gleicher Weise den Kontakten Ea31 bis Ed3 t der einen abgehenden Ruf kennzeichnet. Aus diesem dritten und vierten Teilnehmergruppe (Leitungen 400 Grunde ist ein besonderes Netzwerk vorgesehen, bis 499 und 500 bis 599) zugeteilt. Die Klemme T 54 welches die Relais I at bis I ft und die Hilfsrelais J at gehört zu den Gruppen 1 und 3 und die Klemme T 55 bis Jft enthält. Keines dieser Relais kann ansprechen, 40 zu den Gruppen 2 und 4. Somit wird für einen' rufenda über Kontakt Be Ii (Fig. 2) Batteriespannung den Teilnehmer der Gruppe 1 Erdpotential zu den über Ruhekontakt D 81 (Fig. 4) angelegt ist. Die Klemmen T 50 und T 54 gegeben. Über die zuletzt Hilfsrelais Get und Het der Gruppen Gat bis Get genannten Klemmen werden in dem Speicher ent-(Fig. 4) und Hat bis Het arbeiten in Abhängigkeit sprechende Kennzeichnungsrelais wirksam,
von den angesprochenen Relais Aet und Bet. Die 45 In dem Umordner (Fig. 5) zieht Relais Gt über Relais Gat bis Get und Hat bis Het sind sämtlichen die Klemme T 58 und über Stromkreise des nicht ge-400 Teilnehmern gemeinsam zugeordnet. Das Relais zeigten Speichers an. Das Anziehen von Relais Gt Edt der Gruppe Eat bis Edt ist abhängig von Relais gibt die Kennzeichnungsrelais Aet, Bet und Cdt sowie Cdt (Fig. 3). Ein Satz von Relais Eat bis Edt ist für die Hilfsrelais Get und Het frei, da Batteriespannung eine Gruppe von 100 Teilnehmern vorgesehen. Das 50 über den Arbeitskontakt G11 an das Netzwerk geRelais Edt zieht zur Kennzeichnung der ersten Teil- legt wird, welches zu den Relais Cat bis Cdt führt, nehmergruppe (Teilnehmer 200 bis 299) an, Da die Leitung, welche von dem Kontakt G11 aus-
Das Relais At (Fig. 5), welches für 400 Teil- geht, über die Schaltelemente der vier Gruppen von nehmer gemeinsam zugeordnet ist, spricht über je 100 Teilnehmern vielfachgeschaltet ist, werden alle Arbeitskontakt Ed51 (Fig. 3), Arbeitskontakt Ge21 55 vier Gruppen entsperrt. Desgleichen wird das Netz-(Fig. 5) und Arbeitskontakt He21 an. Das Relais Bt werk, welches zu den Relais/αί bis Ift führt, entzieht über Arbeitskontakt A11 (Fig. 5) an. Relais Dt sperrt, da Batteriespannung an die Relais angelegt (Fig. 5) kommt über Arbeitskontakt Bit. Deshalb ist wird. Die Relais Ift und J ft fallen ab. Das Relais At über Arbeitskontakt D 81 (Fig. 4) das Gleichrichter- veranlaßt den Abfall von Relais Bt und dieses netzwerk, welches zu den Relais Iat bis Ift (Fig. 5) 6° wiederum den Abfall der Relais Dt und Gt, da der führt, entsperrt, und der gemeinsame Umordner kann Haltestromkreis für Relais Gt mit dem Ruhekontakt einen freien Speicher über die Prüfader T70 suchen. DIt geöffnet wird. In dem Speicher zieht ein Relais Wenn ein Speicher frei ist, führt dieser Erdpotential, an, da der Kurzschluß von dem Umordner über die so daß in dem Umordner (Fig. 5) über einen der Klemmen Γ40, Γ 45, T 49, T50 und Γ54 durch den Arbeitskontakte B2t bis 56 ί entsprechend dem be- 65 Abfall der Hilf relais Get, Het und Edt weggenommen legten Speicher eines der Relais Iat bis Ift (z.B. ist. Das Erdpotential an der Klemme T 70 wird eben-Relais Iat) anspricht, wenn der Speicher Nr. 1 frei falls entfernt, so- daß der Speicher für den gemeinist. Über Arbeitskontakt Ia It zieht das Hilfsrelais samen Umordner nicht mehr erreichbar ist. Vom Iat an, wodurch die übrigen Relais Ibt bis Ift sowie Speicher her wird über Klemme T 59 zum Umordner die Hilfsrelais Ibt bis J ft an ihrem Ansprechen ver- 70 Erdpotential gegeben, und zwar auf das Relais Et
(Fig. 3), welches der Teilnehmergruppe 1 entspricht. Das Relais Et spricht an, und das Netzwerk in dieser Gruppe, welches zu dem Kennzeichnungsrelais führt, wird gesperrt, da Batteriespannung über den Arbeitskontakt EIt angelegt wird, um die Relais Cat bis Cdt sowie die Relais Aat bis Aet und Bat bis Bet (Fig. 2) zu sperren. Dadurch bleibt die lOOer-Gruppe, zu welcher der rufende Teilnehmer gehört, in dem Umordner gesperrt, bis der rufende Teilnehmer mit dem Speicher verbunden ist, damit dieselbe rufende Leitung, welche im Rufzustand bleibt, den Umordner nicht wieder belegen kann, bis die Verbindung zwischen dem rufenden Teilnehmer und dem Speicher hergestellt ist.
Nachdem der Kennzeichnungsvorgang eines rufenden Teilnehmers durch den gemeinsamen Umordner sowie die Belegung eines freien Speichers und die Übertragung der Teilnehmerkennzeichnung auf den Speicher in den Einzelheiten beschrieben wurde, erübrigt es sich, auf die weiteren Schaltfunktionen näher einzugehen. Die Umwandlung der rom Speicher aufgenommenen Kennziffer in eine Positionsziffer durch den Umordner erfolgt ebenfalls über Gleichrichternetzwerke, die zu den entsprechenden Kennzeichnungsrelais führen. Da in dem Umordner alle Teilnehmer, die zu dieser Vermittlungsanlage gehören, angeschlossen sind, kann der Umordner den Schaltzustand auch jeder gerufenen Leitung feststellen und die entsprechenden Schaltfunktionen, die Besetztzeichengabe und Auslösung der nicht mehr benötigten Schaltorgane veranlassen.
Wie bereits erwähnt, ist das für den Umordner gezeigte Ausführungsbeispiel nicht in allen Einzelheiten an die Erfindung gebunden, da das wesentliche Merkmal darin gesehen wird, daß ein gemeinsamer schnell arbeitender und gleichzeitige Schaltvorgänge ausscheidender Umordner eine Vielzahl von Schaltfunktionen für die Verbindungsherstellungen übernimmt und damit andere Schaltorgane entlastet, wodurch der Aufwand für eine solche Vermittlungsanlage wirtschaftlicher gestaltet wird.

Claims (15)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schaltungsanordnung für zentrale Steuereinrichtungen in Vermittlungsanlagen mit Speichern und Markierern, dadurch gekennzeichnet, daß sämtlichen Teilnehmefleitungen oder einer Gruppe von Teilnehmerleitungen einer Vermittlungsanlage eine zentrale; Steuereinrichtung (Umord- ner T in Fig. 1) in de'r Weise fest zugeordnet ist, daß bei Einleitung einer abgehenden Verbindung das Kennzeichen des,, rufenden Teilnehmers von der zentralen Steuereinrichtung aufgenommen wird, welche einen freien von mehreren dieser Steuereinrichtung fest zugeordneten Speichern (Rl bis i?6 in Fig. 1} belegt und auf diesen Speicher das in eine Positionsziffer umgewandelte Kennzeichen des rufenden Teilnehmers zur Auswertung für Einstellrörgänge überträgt, und daß der belegte Speicher > zur weiteren Verbindungsherstellung nach Aufnahme der Kennziffer des gerufenen Teilnehmers diese zur Prüfung des ■ Schaltzustandes des "^gerufenen Teilnehmers auf die zentrale Steuereinrichtung übergibt, welche im Besetztfall des gerufenen Teilnehmers ein Schaltkriterium zur -Besetztzeichengabe an den rufenden Teilnehmer aussendet oder bei freiem gerufenem Teilnehmer dessen in eine Positionsziffer umgewandelte Kennziffer auf den Speicher zur Durchführung der Einstellvorgänge für die Verbindungsherstellung zurückgibt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die gemeinsame Einrichtung (Umordner T) die Kennzeichnung eines rufenden Teilnehmers in kodierter Form (Relais Aat bis Aet, Bat bis Bet, Cat bis Cdt in Fig. 2 und 3) erfolgt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Zeiteinheit jeweils nur die Kennzeichnung eines rufenden Teilnehmers erfolgt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Einrichtung (Fig. 2 und 3) Sperrschaltmittel (Gleichrichternetzwerke, über welche zu den Kermzeichnungsrelais Sperrpotentiale gegeben werden) enthält, welche in einer Zeiteinheit nur einen Kennzeichnungsvorgang zuläßt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilnehmeranschlüsse der Vermittlungsanlage in Untergruppen (400er-Gruppen) unterteilt sind.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Einrichtung sowohl für jede Untergruppe getrennte als auch für alle Untergruppen gemeinsame Kennzeichnungsmittel besitzt.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Einrichtung Schaltmittel zur Belegung eines freien Speichers enthält (über Klemme T 70 in Fig. 5).
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Einrichtung gegen Belegung durch rufende Teilnehmer gesperrt ist, solange die gemeinsame Einrichtung einen freien Speicher auswählt.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennzeichnungsschaltmittel für alle Untergruppen in der gemeinsamen Einrichtung so lange gesperrt werden, bis das Kennzeichen eines rufenden Teilnehmers auf einen freien Speicher übertragen ist.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß nach Übertragung des Kennzeichens eines rufenden Teilnehmers auf den belegten Speicher die für alle Untergruppen der gemeinsamen Einrichtung vorgesehenen Kennzeichnungsschaltmittel sowie diejenigen Kennzeichnungsschaltmittel, die zu den anderen Untergruppeneinzeln gehören, in denen der rufende Teilnehmer nicht angeschlossen ist, freigegeben werden.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen Kennzeichnungsschaltmittel der gemeinsamen Einrichtung, welche zur rufenden Gruppe gehören, gegen weitere Belegungen so lange gesperrt bleiben, bis die Verbindung zwischen dem rufenden Teilnehmer und dem belegten Speicher über die entsprechenden Schaltstufen erfolgt ist.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß während der Verbindungsherstellung zwischen einem rufenden Teilnehmer und einem belegten Speicher die Belegung der gemeinsamen Einrichtung durch einen rufenden Teilnehmer einer anderen Untergruppe erfolgt.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den
Teilnehmeranschlüssen und den Anschlußklemmen der gemeinsamen Einrichtung Rangiermittel vorgesehen sind.
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß auf jede Anschlußklemme der gemeinsamen Einrichtung ein beliebiger Teilnehmeranschluß geschaltet werden kann.
15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß an den Anschlußklemmen der gemeinsamen Einrichtung der Schaltzustand eines gerufenen Teilnehmers festgestellt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 531615.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE1955I0010285 1954-06-03 1955-06-03 Schaltungsanordnung fuer zentrale Steuereinrichtungen in Vermittlungsanlagen mit Speichern und Markierern Pending DE1008362B (de)

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