DE96616C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
- B23Q1/25—Movable or adjustable work or tool supports
- B23Q1/44—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms
- B23Q1/48—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs and rotating pairs
- B23Q1/4804—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs and rotating pairs a single rotating pair followed perpendicularly by a single sliding pair
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B39/00—General-purpose boring or drilling machines or devices; Sets of boring and/or drilling machines
- B23B39/16—Drilling machines with a plurality of working-spindles; Drilling automatons
- B23B39/22—Drilling machines with a plurality of working-spindles; Drilling automatons with working-spindles in opposite headstocks
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft ,eine Bohrmaschine, mittelst deren unter Anwendung
von zwei sich gegenüberstehenden Bohrern runde sowie lange Löcher in einem beliebigen
Arbeitsstück hergestellt werden können, wobei die Bohrer eine derartige Anordnung erhalten
haben, dafs sich dieselben nach statfgefundenem Durchbohren eines Loches nicht gegenseitig
beschädigen.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist beispielsweise eine derartig construirte Bohr- bezw.
Fräsmaschine zur Darstellung gebracht; es zeigt Fig. ι eine Draufsicht der Maschine,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt derselben,
Fig. 3 einen Längsschnitt derselben und
Fig. 4 eine Seitenansicht derselben, während Fig. 5 einen Querschnitt durch den Werkzeughalter,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt derselben,
Fig. 3 einen Längsschnitt derselben und
Fig. 4 eine Seitenansicht derselben, während Fig. 5 einen Querschnitt durch den Werkzeughalter,
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie y-y der
Fig- 3,
Fig. 7 einen Schnitt nach Linie x-x der
Fig- 5, ■
Fig. 8 eine Vorderansicht des Werkzeughalters und
Fig. 9 und io die zur Verwendung gelangenden
Bohrer darstellen.
Die zur Aufnahme des Bohrkopfes A dienende Unterlage B ruht auf einem Bett C, und zwar
derartig, dafs eine Verschiebung in der Horizontalebene möglich ist. Zu diesem Zweck
ist an dem einen Ende des - Bettes C eine Kurbelscheibe JV angeordnet, deren Kurbelzapfen
η mittelst eines um denselben drehbar gelagerten Gleitstückes ο einen mit einer entsprechenden
Gleitführung versehenen Kreuzkopf O bethätigt. Letzterer ist mit der Unterlage
B des Bohrkopfes A mittelst einer durch die ganze Länge der Masthine geführten
Schraubenspindel P verbunden, so dafs bei stattfindender Bethätigung der Kurbelscheibe JV
die Unterlage B mit dem Bohrkopf A auf dem Bett C hin- und hergleitet. Damit die
Schraubenspindel P, welche mit dem Kreuzkopf O drehbar verbunden ist, den Bewegungen
des Kreuzkopfes folgen kann, ist dieselbe am anderen Ende hohl ausgebildet und über die
Antriebswelle ρ gesteckt, welche an dieser Stelle vierkantig oder mit einer Nuth bezw. Feder
versehen sein mufs, um ein Verstellen der Unterlage B mit dem Bohrkopf A auch mittelst
einer auf dem Vierkant der Antriebswelle ρ zu befestigenden Handkurbel zu ermöglichen.
Die Bethätigung mittelst der Handkurbel geschieht jedoch nur dann, wenn der Ausschlag
der Kurbelscheibe JV nicht ausreicht, und mufs diesem Zweck die
letztere ausgeschaltet
werden. Um den Hub der Kurbelscheibe JV reguliren zu können, ist der Kurbelzapfen η
mittelst einer Schraubenspindel n' radial verschiebbar gelagert. Die Kurbelscheibe JV wird
durch eine auf der Welle J' angeordnete Schnecke R, welche in das Schneckenrad r
greift, bethätigt, zu welchem Zweck das Schneckenrad r mit der Kurbelscheibe JV durch
einen Stift r' gekuppelt wird, welcher, wenn die Kurbelscheibe aufser Thätigkeit gebracht
werden soll, mit Leichtigkeit entfernt werden kann.
Der Bohrkopf A dient zur Lagerung der Bohrspindeln E' und F', welche je einen
Bohrer oder Fräser E bezw. F tragen, von denen E ein Rechtsbohrer und F ein Linksbohrer
ist. Die Anordnung sowie die Construction dieser Bohrer ist aus den Fig. 9 und 10
zu ersehen. Durch die nach innen tretenden Schneidkanten und die um 90 ° zu einander
verdrehte Stellung der genau gegenüberstehenden Bohrer E und F ist es möglich, ein Loch
vollständig durchzubohren, ohne dafs die beiden Bohrer, welche eine gleichmäfsige Geschwindigkeit
besitzen, mit einander in Berührung kommen; eine Beschädigung der Bohrer ist vollständig ausgeschlossen. Dadurch, dafs das
betreffende Arbeitsstück gleichmäfsig von entgegengesetzten Seiten in Angriff genommen ist,
hebt sich nicht nur der durch das einseitige Bohren entstehende Druck auf, sondern es
wird auch gleichzeitig ein schnelleres Arbeiten erzielt. Der Antrieb der Bohrspindeln E'
und F' erfolgt durch eine geeignete Räderübersetzung e bezw. f, welche von der an
einer Seite des Bettes C entlang geführten Antriebswelle G bethätigt werden. Letztere
hat zu diesem Zweck eine Nuth g" erhalten, in welcher das mit einem Keil g versehene
Kegelrad g' geführt wird, wogegen sich am Ende der Welle G die zum Antrieb erforderliche
Stufenscheibe befindet. Soll das Loch nicht ganz und nur von einer Seite durch das
Arbeitsstück hindurchgebohrt werden, so kann der eine der Bohrer aus seiner Spindel entfernt
und der andere allein benutzt werden. Ferner ist der Bohrkopf A einerseits um den Zapfen b
drehbar gelagert, so dafs die Bohrspindeln E' und F' mit den darin befindlichen Bohrern
verschiedene Winkellagen zur Längsachse des Arbeitsstückes W einnehmen können.
Die Welle /' ist ferner mit einer Schnecke J versehen, welche mit einem Schneckenrad j in
Eingriff steht. Letztere ist vermittelst eines Stiftes j1 mit einer Welle verbunden, welche
an ihrem oberen Ende eine Kurbelscheibe H trägt, deren Kurbelzapfen h auf den Bohrkopf
A derart einwirkt, dafs letzterer während des Bohrens um den Zapfen b in Schwingungen
versetzt wird. Soll dagegen der Bohrkopf A ohne Schwingungen arbeiten, so wird der
Stift j' entfernt und die Kurbelscheibe H bleibt in Ruhe. Die automatische Bewegung der
beiden Bohrer E und F gegen einander wird ebenfalls durch das Schneckenrad j bewirkt,
indem dasselbe auf seiner oberen Fläche mit Hebedaumen L versehen ist, welche auf eine
vertical gelagerte Welle I (Fig. 7) derart einwirken, dafs die Welle M bei jedesmaliger
Aufwärtsbewegung der Welle I durch einen der Hebedaumen L vermöge des Hebels /'
eine Drehung erfährt". An den Enden der Welle M, welche durch die untere Seite des
Bohrkopfes A hindurchgeht und an beiden Seiten aus demselben herausragt, sind Hebel m
angebracht, welche durch die Verbindungsstangen m! und Hebel In" bei stattfindender
Drehung der Welle M auf Sperrklinken k' derart einwirken, dafs die Sperrräder K sowie die
damit verbundenen Schrauben k ein ■Vorwärtsschieben der Bohrspindeln E' und F'
veranlassen.
Ferner sind auf dem Bett C zwei Reitstöcke S und S' angeordnet, welche mit ihren
Körnerspitzen s bezw. s' zur Befestigung des Werkstückes W dienen; die Reitstöcke können
in jeder gewünschten Lage auf dem Bett befestigt werden. Die Welle ρ ist mit drei
Rieinscheiben und einem geeigneten Getriebe versehen, um die Drehbewegung umkehren
oder vollständig hemmen zu können.
Ist der zu bearbeitende Gegenstand in die gewünschte Lage gebracht, so werden die
Bohrer E und F eingestellt und die Maschine kann in Thätigkeit gesetzt werden, wobei die
Bohrer je nach Einschaltung der einzelnen Triebwerke eine ein-, zwei- oder dreifache
Bewegung erhalten. Bei der Herstellung von Keilnuthen in einer Welle oder dergl., wobei
zwei Bewegungen des bezw. der Bohrer, nämlich eine parallele und eine rechtwinklig
zur Längsachse der zu bearbeitenden Welle gerichtete erforderlich sind, können die in
Fig. 9 und 10 dargestellten Bohrer ebenfalls' verwendet werden, doch wird es vortheilhafter
sein, die bekannten Fräser anzuwenden, da dieselben eine glattere Grundfläche herstellen.
Sollen dagegen Keillöcher bezw. Schlitze hergestellt werden, wobei auch die schwingende
Bewegung des Bohrkopfes A um den Zapfen b Anwendung findet, so kann dies natürlich nur
mit den in den Fig. 9 und 10 dargestellten Bohrern geschehen, da andere Bohrer oder
Fräser sich in der Mitte des Werkstückes treffen und einander beschädigen. Auch bei
Herstellung von einfachen, durchgehenden Löchern müssen diese Bohrer Anwendung
finden, doch ist hierbei nur die rechtwinklig zur Längsachse der Maschine wirkende Bewegung
erforderlich und können die die beiden anderen Bewegungen erzeugenden Getriebe ausgeschaltet
werden.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche :i. Bohrmaschine, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Bohrkopfes A, welcher zwei gegen einander und axial gerichtete Bohrspindeln (E' und F') zur Aufnahme der Bohrer trägt und um den Zapfen (b) einer verschiebbaren Unterlage (B) drehbar ist, wobei die Bohrer oder nur einer derselben durch eine längs der Maschine geführte Welle (G) und geeignete Rädergetriebe (e bezw. f) in Drehung versetztwerden, zu dem Zweck, um die Bohrer im beliebigen Winkel zu dem zu bearbeitenden Gegenstand einstellen zu können.
2. Maschine nach Anspruch i., dadurch gekennzeichnet, dafs die vorn flachen und mit V-förmig ausgeschnittener Bohrspitze versehenen Bohrer (E und F) mit ihren Flächen rechtwinklig zu einander gestellt sind, zu dem Zweck, das Durchbohren eines Gegenstandes zu ermöglichen, ohne dafs die beiden Bohrer mit einander in Berührung kommen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE96616C true DE96616C (de) |
Family
ID=367740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT96616D Active DE96616C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE96616C (de) |
-
0
- DE DENDAT96616D patent/DE96616C/de active Active
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