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DE1276562B - Vorrichtung zum Antrieb der Webschuetzen von mehrschuetzigen Bandwebstuhlladen - Google Patents

Vorrichtung zum Antrieb der Webschuetzen von mehrschuetzigen Bandwebstuhlladen

Info

Publication number
DE1276562B
DE1276562B DEM51427A DEM0051427A DE1276562B DE 1276562 B DE1276562 B DE 1276562B DE M51427 A DEM51427 A DE M51427A DE M0051427 A DEM0051427 A DE M0051427A DE 1276562 B DE1276562 B DE 1276562B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
carriage
movement
axis
draw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM51427A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Lutz
Anton Probst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1276562B publication Critical patent/DE1276562B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D35/00Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Antrieb der Webschützen von mehrschützigen Bandwebstuhlladen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Antrieb der Webschützen von mehrschützigen Bandwebstuhlladen, die aus einem für alle Schützenreihen gemeinsamen, hin- und hergehenden Messer und zwei Zughaken je Schützenreihe besteht.
  • In der Bandweberei ist es bekannt, wie u. a. aus der Fachliteratur hervorgeht (»Mechanische Bandweberei« von Prof. H. P au r, Leipzig 1929, insbesondere S. 190, und »Die Mechanische Weberei« von H. R e p e n n i n g, Berlin 1955, insbesondere S. 292/ 293), zum Antrieb der Webschützen von mehrschützigen Bandwebstuhlladen, gleichgültig, ob es sich um ein- oder mehrstöckige Laden handelt, an den Webladen angeordnete, stehende oder liegende Messerkasten zu verwenden, wobei ein Messer mit zwei parallelen Schneiden starr an einem Schlitten befestigt ist und mit diesem Schlitten eine geradlinige, hin-und hergehende Bewegung ausführt, während die mit dem Rechen der Maschine in Verbindung stehenden Zughaken des Coulierzeuges jeweils in den Bereich der einen oder anderen der beiden Schneiden des Messers geschwenkt werden und auf diese Weise mit dem Messer in Eingriff kommen. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß eine der Anzahl der Webschützen entsprechende größere oder kleinere Vielzahl von schwenkbar beweglichen Schaltorganen vorhanden sein muß, was eine beträchtliche Störanfälligkeit ergibt. Um diesem übelstand abzuhelfen, hat man zwar schon Mittel vorgesehen, die dazu dienen, die fraglichen Zughaken in einer neutralen Stellung zu halten, in der sie nicht in den Bereich der Messerschnei-&n gelangen, wenn sie von diesen Schneiden nicht mitgenommen werden sollen. Trotz dieser Sicherungsvorkehrung läßt sich nicht mit Sicherheit vermeiden, daß die Zughaken sich verklemmen und daher unbeabsichtigterweise in der Wirkstellung verbleiben. Dies hat dann zur Folge, daß entweder zwei übereinanderliegende Webschützen zu gleicher Zeit in Bewegung gesetzt werden oder zwei Zughaken des gleichen Webschützenzuges mit den Messerschneiden in Eingriff kommen. Dadurch entstehen schwere Betriebsstörungen, die z. B. ein teilweises oder ganzes Zerreißen des Coulierzeuges oder Brüche der übrigen Antriebsvorrichtung sowie der Webschützen zur Folge haben können.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zum Antrieb der Webschützen von mehrschützigen Bandwebstuhlladen der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die angeführten Na'chteile'durch Schaffung einer Konstruktion für die Antriebsvorrichtung vermieden bleiben, welche die Störanfälligkeit der bekannten Konstruktionen nicht mehr hat und die auch fernerhin baulich wesentlich einfacher und billiger ausfällt. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß jede Schützenreihe ein Coulierzeug aufweist, mit dessen beiden Trumen die Zughaken fest verbunden sind, und daß das Messer querbeweglich zwischen den beiden Trumen des Coulierzeuges angeordnet ist, so daß es wechselweise mit dem einen oder anderen der Zughaken in Eingriff bringbar ist. Eine solche Antriebsvorrichtung beruht jetzt darauf, daß an Stelle der Schwenkbeweglichkeit der Zughaken diese Beweglichkeit für das mit den Zughaken in Eingriff kommende Messer geschaffen ist. Diese Maßnahme vermeidet nicht nur, daß jeder der bei mehrschützigen Bandwebstuhlladen zahlreich vorhandenen Zughaken schwenkbar gelagert sein muß, sondern außerdem auch noch, daß jeder dieser Zughaken seine separate Steuerung erforderlich macht. Nach der Erfindung genügt es, wenn bei einer Mehrzahl von Zughakenpaaren, die fest mit den Trumen ihres Coulierzeuges verbunden sind, ein zwischen den Trumen querbewegliches Messer Verwendung findet, welches nur einen Gelenkpunkt benötigt und dadurch eine Vielzahl bisher gelenkig zu bewegender Elemente ersetzt. Außerdem ergibt sich dabei noch der Vorteil, daß das fragliche Messer nur wechselweise in der einen oder anderen Stellung arbeitsfähig ist, so daß dessen allein erforderliche und mit einfachen Mitteln zu erreichende wechselweise Schwenkverstellung auch, abgesehen von der baulichen Vereinfachung, die Betriebssicherheit in wesentlich verbesserter Weise gewährleistet. Der vorstehend aenannte Fortschritt ist auch gegenüber einer bekannten Vorrichtung für Bandwebstühle zur Sicherung des Schützenantriebes (deutsche Patentschrift 106 407) gegeben. Auch bei dieser bekannten Vorrichtung müssen nämlich Wippen in ihren Endstellungen durch Klinken, in welchr. sich an den Wippen befindliche Fanghaken federnd einlegen, in einer Lage festgestellt werden, damit sich die Messer sicher in vorhandene Platinen der Wippen einlegen können. Auch hierbei ist im Gegensatz zu der der Erfindung entsprechenden Antriebsvorrichtung eine Vielzahl von schwenkbeweglichen, die Störanfälligkeit erhöhenden Teilen erforderlich.
  • An sich ist es zwar auch schon bekannt (VSA.-Patentschrift 950 975), mittels eines Klinkenschaltwerkes durch einen hin- und hergeführten Kettenzug einem Maschinenteil in der einen öder anderen Richtung eine Bewegung zu erteilen. Hierbei handelt es sich jedoch um eine Anwendung dieser Maßnahme für ganz andere Zwecke und es wird auch hierfür kein allgemeiner Schutz beansprucht, da die in Rede stehende Antriebsvorrichtung vorliegend lediglich zur Betätigung von Webschützen bei Bandwebstuhlladen in Betracht kommt.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand zweier Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigt F i g. 1 im Grundriß als erstes Ausführungsbeispiel eine Antriebsvorrichtung für eine dreischützige Weblade, F i g. 2 den dazugehörenden Aufriß und F i g. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel mit durch Federung selbsttätiger Rückstellung des außer Arbeitswirkung kommenden querbeweglichen Messers im Grundriß.
  • In den F i g. 1 und 2 (erstes Ausführungsbeispiel) ist 1 das linke Ende eines Webladenbalkens, in welchem ein Schlitten 2 für ein hin- und hergehendes Messer 3 auf einer Schiene 4 gleitet, Der Antrieb für die hin- und hergehende Bewegung, der auf beliebige, bekannte Weise erfolgen kann, wird auf den Schlitten 2 durch ein über Leitrollen 5, 5' geführtes Zugband 6 übertragen, Das Messer 3, welches Coulierzeuge 14 betätigt, ist am Schlitten 2 mittels einer Achse 7 angelenkt, so daß es quer zu der Richtung der hin- und hergehenden Bewegung eine Schwenkbewegung ausführen kann. Das Messer 3 weist zwei Schneiden 8 und W auf, zwischen denen ein Nocken 9 angeordnet ist. Dieser Nocken 9 liegt mit seiner rechten oder linken Flanke an einem federnden kina, 10 an, der mittels einer Spiralfeder 11 auf einem an dem Schlitten 2 befestigten Bolzen 12 elastisch gelagert ist. Der Nocken 9 bildet zusammen mit dem federnden Ring 10 eine Rastereinrichtung 9, 10, Zwei Stellschrauben 13, 13' mit Gegenmuttern sind in gleichem Abstand beidseits des Bolzens 12 angebracht_ und - dienen zur Begrenzung' des Ausschlages-,d-es- Uessers 3. Das Messer 3 ist mit seiner Vührung zwischen drei übereinanderliegenden, jeweils zu einer Schützenreihe gehörenden Coulierzeugen 14, die im Beispiel als Kettencoulierzeuge ausgebildet sind, angeordnet, deren jedes aus einer Kette 15 und zwei Kettenrädern 16, 16' besteht. In die Kette 15 sind einerseits zwei Zucyhaken 17, 17' eingefügt und andererseits an geeigneten Stellen zwei Steuernocken 18, 19'. Einer der beiden Zughaken 17, 17' ist (in nicht dargestellter Weise) direkt oder indirekt mit dem Rechen verbunden und betätigt über diesen die Webschützen. Während das Messer 3 mit dem Schlitten 2 und dessen Schiene 4 am Ladenbalken montiert ist, also bei Schützenwechsel seine Höhenlage unverändert beibehält, sind die drei Kettencoulierzeuge 14 mit der Steiglade 19 fest verbunden und heben und senken sich folglich mit dieser, wenn diese mittels einer Wechselvorrichtung beliebiger und bekannter Ausbildung in die verschiedenen Höhenlagen gebracht wird, damit jeweils die gewünschte Schützenreihe durch das offene Fach der Kette gehen kann. Auf diese Weise stellt sich das richtige Kettencoulierzeug automatisch in Messerhöhe ein.
  • Die Arbeitsweise des ersten Ausführungsbeispieles ist folgende: Das Messer 3 vollführt mit seinem Schlitten 2 eine regelmäßige hin- und hergehende Bewegung, bei welcher der Weg von links nach rechts einen Leergang darstellt, während der Weg von rechts nach links der Arbeitsgang ist. Bewegt sich das Messer 3 von der strichpunktiert dargestellten, äußersten Linksstellung nach rechts, so wird es, unmittelbar bevor es in die äußerste Rechtsstellung gelangt, durch den dem Zughaken 17 gegenüberliegenden Steuernocken 18 gegen den Zughaken 17 gedrückt, den es im Vorbeigleiten etwas nach außen stößt, um dann in ihn einzuklinken. Der Nocken 9, der ursprünglich auf der dem Zughaken 17' zugewendeten Seite des federnden Ringes 10 an diesem anlag, springt dabei bis zur Stell' schraube 13 auf die dem Zughaken 17 zugewendete Seite des federnden Ringes 10 und drückt diesen in die entgegengesetzte Richtung. Der federnde Ring 10 sorgt dafür, daß das Messer 3 am Zughaken 17 anliegt und mit seiner Schneide 8 in Eingriff mit demselben bleibt. Sobald das Messer 3 in der äußersten Rechtsstellung angelangt ist, beginnt auch schon die Arbeitsbewegung nach links, während welcher das Messer 3 den Zughaken 17 mitnimmt und, da dieser mit einem Rechen verbunden ist, die zugehörigen Webschützen in Bewegung setzt. Der durch die Kette 15 des Kettencoulierzeuges 14 zwangläufig mit dem Zughaken 17 verbundene Zughaken 17' bewegt sich gleichzeitig nach rechts und liegt am Ende der tewegung spiegelbildlich in der gleichen Stellung, die der Zughaken 17 vor Beginn der Bewegung eingenommen hatte, während der Steuemocken 18'* spiegelbildlich der Stellung gegenüberliegt, in welcher sich der Steuernocken 18 vor teginn der Bewegung befunden hatte, In der linken Endstellung angekommen, die nun nicht mehr der strichpunktiert dargestellten Stellung entspricht, kehrt das Messer 3 im Leerlauf wieder in die gezeigte Stellung zurück. Hat während der Leerlaufbewegung kein Schützenwechsel stattgefunden, das heißt, ist die Steiglade 19 auf gleicher Höhe geblieben, so wird das Messer 3 nunmehr von dem -Steuernocken 18' gegen den Zughaken 17' gedrückt, und zwar in jene Stellung, die auf der linken Seite strichpunktiert dargestellt ist; die Schneide g' kommt mit dem Zughaken 17' in Eingriff, und beim nächsten Arbeitsgang des Messers 3 werden die gleichen Webschützen wie vorher in der Gegenrichtung bewegt.
  • Fand jedoch während des Leerlaufes des Messers 3 ein Höhenwechsel der Steiglade statt, so befindet sich nunmehr ein anderes Kettencoulierzeug 14 in Höhe des Messers 3, das, wenn der Zughaken 17'sich rechts befindet, von dem zugehörigen Steuernocken 18' t' Clegen den Haken geschwenkt wird oder, wenn der Zughaken 17 sich rechts befindet, bereits in der richtigen Lage ist, um in den Zughaken einzuklinken, der beim Vorbeigleiten des Messers 3 leicht nach außen gedrückt wird. Das Messer 3 bzw. seine Schneiden 8, 8' greifen somit je nach Stellung der Steiglade und völlig unabhängig davon, ob die betreffenden Webschützen links oder rechts von den Gewebebahnen stehen, automatisch in den richtigen, zugehörigen Haken ein und bewirken so die Bewegung der richtigen Schützenreihe.
  • Wenn nicht eine einstöckige, sondern eine mehrstöckige Weblade verwendet wird, so können selbstverständlich auf dem gleichen Schlitten zweckmäßig ebenso viele Messer übereinander angeordnet werden, als die Lade Stockwerke besitzt; alle Messer gelangen dann selbsttätig, der jeweiligen Stellung der Steiglade entsprechend, in Eingriff mit den jeweils zu betätigenden Zughaken.
  • Das Messer 3 kann selbstredend statt um die Achse 7 schwenkbar angeordnet zu sein, auch in einer Querführung hin- und hergleiten, ohne daß das Prinzip der Konstruktion oder deren Einzelheiten eine Änderung erfahren müßten. Auch das Festhalten des Messers in der durch die Steuernocken 18, 18' bestimmten Stellung, nachdem das Messer aus dem Bereich der Steuernocken fortgeführt wurde, kann durch eine beliebige andere Rastereinrichtung bewirkt werden.
  • Das in der F i g. 3 gezeigte zweite Ausführungsbeispiel sieht ebenfalls ein auf einem Schlitten 102 montiertes Messer 103 vor, dessen beide Schneiden 108 und 108' wechselweise mit Zughaken 117 und 117' eines Coulierzeuges 114, das im Beispiel als Kettencoulierzeug ausgebildet ist und aus einer Kette 115 mit zwei Kettenrädern 116, 116' besteht, in Eingriff gebracht werden sollen. Der Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht vor allem darin, daß das um eine an dem Schlitten 102 befestigte Achse 107 schwingende Messer 103 während des Leerlaufes nicht in einer der beiden ausgeschwenkten Stellungen festgehalten wird bzw. verharrt, sondern sich, sobald es aus dem Eingriff mit einem der beiden Zughaken 117 bzw. 117' gelöst ist, federnd in die Bewegungsachse stellt, wobei diese Einstellung beispielsweise dadurch bewirkt werden kann, daß ein beweglicher Stempel 119 gegen eine an der Achse 107 vorgesehene Fläche 107' federnd angedrückt wird.
  • Die Arbeitsweise des zweiten Ausführungsbeispieles entspricht im allgemeinen derjenigen des in den F i g. 1 und 2 dargestellten ersten Ausführungsbeispieles. Es unterscheidet sich von diesem im wesentlichen nur dadurch, daß keine den Steuernocken 18, 18' entsprechenden Steuerorgane vorgesehen sind. Da die Zughaken 117 bzw. 117', wenn sie rechts in F i g. 3 stehen, etwas über die Schneiden 108, 108' des Messers 103 zur Mitte des Kettencoulierzeuges 114 hervorragen, so wird das Messer 103, wenn es sich zu Beginn der Arbeitsbewegung von rechts nach links bewegt, mit dem jeweils rechts stehenden Zughaken 117 oder 117' in Eingriff kommen und in den Zughaken hineingezogen, so daß es ihn während seiner Bewegung mitnehmen kann. Um ein ungewolltes Ausklinken des Messers 103 zu verhüten, können Sperrvorrichtungen vorgesehen werden, die jedoch mit dem Wesen der Erfindung in keinem direkten Zusammenhang stehen und deshalb, der übersichtlichkeit wegen, nicht dargestellt wurden. Wichtig ist jedoch noch der Umstand, daß das Kettenrad 116' etwas größer ist als das Kettenrad 116, wobei die Achsen der beiden Kettenräder 116, 116' so angeordnet sind, daß das in F i g. 3 oben gelegene Trum der Kette 115 parallel zur Bewegungsachse des Schlittes 102 verläuft, während das in F i g. 3 unten gelegene Trum der Kette 115 links einen größeren und rechts einen kleineren Abstand von dieser Bewegungsachse aufweist, und zwar derart, daß, wenn der Zughaken 117' sich in der strichpunktierten Lage rechts in F i g. 3 befindet, sein Abstand von der Bewegungsachse des Schlittens 102 und von der Messerkante 108' genau gleich groß ist, wie der Abstand des Zughakens 117 von der Bewegungsachse des Schlittens 102 und von der Messerkante 108, wenn er sich in der rechten Stellung befindet.
  • Zweck dieser Anordnung ist es, zu verhüten, daß das Messer 103 während der Arbeitsbewegung auf halbem Wege mit dem ihm entgegenkommenden Zughaken in Eingriff kommen kann. Dies wird dadurch erreicht, daß der Zughakenabstand auf halbem Weg durch den divergierenden Verlauf der Kettentrume 115 bereits wesentlich größer geworden ist als die Messerbreite bzw. als der Abstand der beiden Messerschneiden 108, 108' voneinander. Im übrigen arbeitet dieses zweite Ausführungbeispiel in genau gleicher Weise wie das erste.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtuno, zum Antrieb der Webschützen von mehrschützigen Bandwebstuhlladen, bestehend aus einem für alle Schützenreihen gemeinsamen, hin- und hergehenden Messer und zwei Zughaken je Schützenreihe, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß jede Schützenreihe ein Coulierzeug (14; 114) aufweist, mit dessen beiden Trumsen die Zughaken (17,17'; 117,177') fest verbunden sind, und daß das Messer (3; 103) querbeweglich zwischen den beiden Trumsen des Coulierzeuges (14; 114) angeordnet ist, so daß es wechselweise mit dem einen oder anderen der Zughaken (17, 17'; 117, 117) in Eingriff bringbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das querbewegliche Messer (3; 103) an einem hin- und hergehenden Schlitten (2; 102) angelenkt ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem hin- und hergehenden Schlitten (2; 102) eine Achse (7; 107) zur querbeweglichen Verschwenkung des Messers (3; 103) vorgesehen ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festhalten des Messers (3) jeweils in einer seiner beiden Stellungen eine Rastereinrichtung (9, 10) vorgesehen ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastereinrichtung (9, 10) aus einem zwischen den beiden parallelen Schneiden (8, 8) des Messers (3) angeordneten Nocken (9) und aus einem am Schlitten (2) befestigten, federnden Ring (10) besteht, an welchem der Nocken (9) jeweils mit seiner rechten oder linken Flanke anliegt. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Coulierzeug (14) Steuerorgane (18, 18') angeordnet sind, die in der Einklinkstellung jeweils dem ihnen entsprechenden Zughaken (17, IT) gegenüberliegen und das Messer (3) in Eingriffsstellung bringen. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn eichnet, daß die Höhe des Messers (103) so bemessen ist, daß es jeweils nur mit den Zughaken (117, 117) eines Coulierzeuges (114) in Eingriff bringbar ist. 8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß das Messer (3; 103) und der Schlitten (2; 102) am Ladenbalken (1) fest angeordnet sind. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Coulierzeuge (14; 114) mit der Steiglade (19) fest verbunden sind. 10. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (103) am Schlitten (102) so angeordnet ist, daß es sich während des Leerlaufs federnd in die Bewegungsachse des Schlittens (102) stellt. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zughaken (117, 117) in der Eingriffsstellung über die zugehörige Messerschneide (108, 108') gegen die Bewegungsachse des Schlittens (102) hinausragend angeordnet sind. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Einklinkstellung abgewendete Rad (116') des Coulierzeuges (114) größer ist als das andere (116) und daß die beiden Räder (116, 116') so angeordnet sind, daß das den einen (117) der beiden Zughaken (117, 117') aufweisende Trum des Coulierzeuges (114) parallel zur Bewegungsachse des Schlittens (102) verläuft. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 106 407; USA.-Patentschrift Nr. 950 975.
DEM51427A 1961-12-01 1962-01-11 Vorrichtung zum Antrieb der Webschuetzen von mehrschuetzigen Bandwebstuhlladen Pending DE1276562B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE106407C (de) *
US950975A (en) * 1908-08-26 1910-03-01 Benjamin F Vance Mechanism for converting motion.

Patent Citations (2)

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