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DE1276329B - Reifenaufbaumaschine mit einer drehbar gelagerten Aufbautrommel - Google Patents

Reifenaufbaumaschine mit einer drehbar gelagerten Aufbautrommel

Info

Publication number
DE1276329B
DE1276329B DEA46623A DEA0046623A DE1276329B DE 1276329 B DE1276329 B DE 1276329B DE A46623 A DEA46623 A DE A46623A DE A0046623 A DEA0046623 A DE A0046623A DE 1276329 B DE1276329 B DE 1276329B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
hoses
wheels
fabric layers
tire building
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA46623A
Other languages
English (en)
Inventor
John L Rehmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Akron Standard Mold Co
Original Assignee
Akron Standard Mold Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Akron Standard Mold Co filed Critical Akron Standard Mold Co
Publication of DE1276329B publication Critical patent/DE1276329B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08Building tyres
    • B29D30/20Building tyres by the flat-tyre method, i.e. building on cylindrical drums
    • B29D30/32Fitting the bead-rings or bead-cores; Folding the textile layers around the rings or cores
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08Building tyres
    • B29D30/20Building tyres by the flat-tyre method, i.e. building on cylindrical drums
    • B29D30/32Fitting the bead-rings or bead-cores; Folding the textile layers around the rings or cores
    • B29D2030/3221Folding over means, e.g. bladders or rigid arms
    • B29D2030/3242Folding over means, e.g. bladders or rigid arms and with means for pressing the bladder against the ply material, e.g. bladder guide shoes, cages, arms
    • B29D2030/325Folding over means, e.g. bladders or rigid arms and with means for pressing the bladder against the ply material, e.g. bladder guide shoes, cages, arms the means being radially expandable and contractible

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

  • Reifenaufbaumaschine mit einer drehbar gelagerten Aufbautrommel Zusatz zur Anmeldung: A 42217 X/39 a6 -Auslegeschrift 1 265401 Die Erfindung betrifft eine Reifenaufbaumaschine mit einer drehbar gelagerten, in ihrem Durchmesser veränderbaren Aufbautrommel, deren Stirnseiten mit der Trommel drehbare, aufblasbare Schläuche zum Umschlagen der Ränder der Gewebelagen um die Wulstkerne und an die Schläuche mit Druck bewegbare Einrichtungen zum Deformieren der Schläuche zugeordnet sind, die als drehbare Stauchräder ausgebildet und an die umlaufenden Schläuche anschwenkbar sind, nach Patentanmeldung A 42217 X/39 a6 (deutsche Auslegeschrift 1 265 401).
  • Das Aufbringen der ringförmigen Wulstkerne auf die Gewebelagen bildet einen wichtigen Herstellungsschritt beim Aufbauen von Reifenrohlingen, der insbesondere dann schwierig ist, wenn es sich um die Herstellung schwerer Reifen, wie für Autobusse oder Lastwagen, handelt. Die Wulstkerne müssen in präziser Stellung auf die Gewebelagen aufgebracht und mit ihnen verbunden werden, was dadurch erfolgt, daß die Gewebelagen um die Wulstkerne umgeschlagen und an sie angepreßt werden. Wenn beim Aufbringen der Wulstkerne Falten auftreten, so ergibt sich die Möglichkeit, daß sich bei dem anschließenden Vulkanisationsvorgang die Wulstkerne verschieben und nicht axial liegen, was dann zur Herstellung eines fehlerhaften Reifens führt.
  • Es sind bereits Reifenaufbaumaschinen mit im Durchmesser ausdehnbaren Aufbautrommeln bekannt, bei denen die Stauchglieder für die Rollbälge in bezug auf die Trommel unter einem Winkel angeordnet und in Richtung auf die Trommel mittels einer Antriebsvorrichtung verschiebbar sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei der obengenannten Reifenaufbaumaschine die Anordnung der anschwenkbaren Stauchräder für eine günstigere Druckabgabe abzuwandeln.
  • Gemäß der Erfindung wird dazu vorgeschlagen, daß die an die Schläuche durch hydraulisch betätigte Vorrichtungen anschwenkbaren Stauchräder mit ihrer Laufebene gegenüber der Längsachse der Aufbautrommel unter einem spitzen Winkel, vorzugsweise einstellbar, angeordnet sind. Dadurch läßt sich die auf die Schläuche durch die Stauchräder ausgeübte Druckkraft schräg auf die Wulstkerne gerichtet einstellen.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Maschine besteht darin, daß die Stauchräder einschließlich ihrer hydraulischen Vorrichtungen an dem Maschinenrahmen mittels Zwischenplatten mit Gewindebolzen und Muttern sowie mit in Schlitzen vorgesehenen Einstellschrauben in bezug auf die Längsachse der Aufbautrommel sowohl in radialer Richtung als auch in axialer Richtung und gegebenenfalls winkelmäßig einstellbar befestigt sind.
  • Weitere Einzelheiten und Zweckmäßigkeiten der Reifenaufbaumaschine ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Figuren; es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht der Reifenaufbaumaschine, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Maschine mit den vorgesehenen Stauchrädern, die auf der Maschine und hinter der drehbaren Trommel angeordnet sind, F i g. 3 eine vergrößerte Schnittdarstellung entsprechend der Schnittlinie 3-3 der F i g. 1, wobei die drehbare Trommel auf die aufblasbaren Schläuche an den Enden derselben dargestellt sind, F i g. 4 eine vergrößerte Schnittdarstellung entsprechend der Schnittlinie 4-4 der F i g. 1, wobei die Vorrichtung zur Einstellung der Stauchräder und ihrer winkelmäßigen Verschwenkung in bezug auf die Längsachse der Trommel und ferner die Anordnung dieser Vorrichtung auf dem Maschinengehäuse gezeigt ist, und F i g. 5 bis 10 in schematischer Weise die Stellung der einzelnen Bauteile beim Aufbringen der Wulstkerne und Umschlagen der Gewebelagen um die Wulstkerne.
  • Die in den F i g. 1 bis 3 dargestellte Reifenaufbaumaschine besteht aus der ausdehnbaren Aufbautrommel 1, die drehbar auf einer angetriebenen Hohlwelle 2 gelagert ist und mehrere in Kautschuk gebettete Gewebelagen F trägt. Zwei Wulstkernsetzvorrichtungen 3 und 4 zum Aufbringen der Wulstkerne R sind konzentrisch an den beiden Enden der Trommel 1 so angeordnet, daß sie axial aufeinander zu und voneinander fort bewegt werden können.
  • Die Hohlwelle 2 trägt zwei koaxial angeordnete aufblasbare Schläuche aufweisende Vorrichtungen 6 und 7. Die beiden Vorrichtungen 6 und 7 sind beiderseits der Trommel so angeordnet, daß sie die Ränder der Gewebelagen F um die Wulstkerne R umschlagen.
  • Wie sich aus F i g. 2 und 4 ersehen läßt, weist jede der zum Verformen der Schläuche vorgesehenen Vorrichtungen 8 und 9 ein im wesentlichen die Form eines Luftschlauchs besitzendes Stauchrad 10 auf, welches hinter und in bestimmter Weise winkelmäßig versetzt in bezug auf die Längsachse der Trommel 1 auf dem Maschinenrahmen 12 angeordnet ist. Die Stauchräder 10 sind drehbar auf ihren Vorrichtungen 8, 9 so angeordnet, daß sie unter Druck an die entsprechenden aufblasbaren Schläuche der Vorrichtungen 6 und 7 gedrückt werden können, so daß in vorbestimmter Weise die Ränder der Gewebelagen F um die entsprechenden Wulstkerne R geschlagen werden.
  • Eine Anrollvorrichtung 13 besteht aus zwei einander gegenüberliegenden Anrollrädern 14 und 15, die unterhalb der Trommel und an deren Vorderseite auf dem Maschinenrahmen 12 angeordnet sein können. Die Räder 14 und 15 können in der Vertikalrichtung bewegt werden, so daß sie in eine solche Lage in bezug auf die auf der Trommel vorgesehenen Gewebelagen gebracht werden können, daß letztere angedrückt werden, wobei die Räder axial aufeinander zu und voneinander weg bewegt werden können, um den Anrolivorgang zu beenden, nachdem das Umschlagen der Gewebelagen erfolgt ist.
  • Gemäß Fig.3 kann die Trommel 1 aus einer Mehrzahl von Führungsteilen 16 bestehen, welche Segmente 17, 18 tragen, von denen ein jedes verschiebbar ist. Ein jedes der die Segmente tragenden Teile 16 kann zwei radial nach innen gerichtete Nokkenteile 19, 20 aufweisen, welche mit entsprechenden komplementären No ckenfl ächen auf zwei konusförmigen Teilen 21, 22 zusammenwirken. Die konusförmigen Teile 21, 22 können axial auf der Hohlwelle 2 durch Stifte 23 verschoben werden, die in der Längsrichtung Schlitze 24 der Hohlwelle 2 durchsetzen. Die Stifte 23 sind wiederum auf einer Stange 25 befestigt, die axial in der Hohlwelle 2 verschiebbar ist und das Aus- und Einfahren der Segmente bewirkt. Die Verschiebung der Stange 25 in der Hohlwelle 2 kann durch einen Flüssigkeitsmotor 26 erfolgen, der in dem Maschinenrahmen 12 angeordnet ist. Die Hin- und Herbewegung der Stange 25 unter der Wirkung des Flüssigkeitsmotors 26 bewirkt eine axiale Bewegung der konischen Teile 21, 22, welches wiederum ein radiales Aus- bzw. Einfahren der Segmente 17, 18 zur Folge hat, die durch die entsprechenden Nockenteile 19, 20 bewegt werden.
  • Um die radiale Verschiebung der Segmente beim Aus- und Einfahren sicherzustellen, sind Führungsmittel 27 vorgesehen. Die Führungsmittel umfassen Zylinderstutzen 28, die fest auf der Hohlwelle 2 angeordnet sind und in die radiale Führungsstangen 29 eingreifen, welche in entsprechenden Hülsen 30 verschiebbar sind, die an der Innenseite eines jeden ein Segment tragenden Teiles 16 angeordnet sind. Die die aufblasbaren Schläuche aufweisenden Vorrichtungen 6 und 7 bestehen aus Zylinderkörpern 31, 32, die an den Enden der Trommel 1 mittels Speichen gelagert sind. Ein aufblasbarer elastischer Schlauch 33, 34 ist auf jedem Zylinderkörper 31, 32 befestigt, zweckmäßigerweise an dem einen Rand 35 angeklebt. Die elastischen Schläuche 33, 34 können aus elastischem Material, wie Kunststoff, Gummi, synthetischem Gummi oder gummierten Geweben, bestehen und sind praktisch luftundurchlässig und müssen so elastisch sein, daß sie in gewünschter Weise aufgeblasen und wieder zusammengezogen werden können. In aufgeblasenem Zustand haben die Schläuche eine axiale Länge, welche ausreichend ist, die Ränder der Gewebelagen F um die Wulstkerne R umzuschlagen, wie in gebrochenen Linien in Fig.3 angedeutet ist.
  • Um die Schläuche aufzublasen, wird ein Druckmedium dem Raum 36 zwischen der Stange 25 und der Hohlwelle 2 zugeführt. Das Druckmedium wird durch eine Druckleitung 37 eingeführt, an deren einem Ende ein biegsamer Schlauch 38, der mit dem aufblasbaren Schlauch 33 über einen Nippel 40 in Verbindung steht, angeordnet ist. Ein entsprechender Schlauch 39, der mit dem anderen Schlauch 34 über einen Nippel 41 in Verbindung steht, ist am anderen Ende der Leitung 37 vorgesehen. Auf diese Weise bewirkt das zugeführte Druckmedium, daß die Schläuche während des Umschlagens der Ränder der Gewebelagen aufgeblasen werden. Es können dann die Schläuche wieder schnell zum Zusammenfallen gebracht werden, indem der Druckvorgang umgekehrt wird und ein Vakuum in der Anordnung zur Wirkung gebracht wird.
  • Die Trommel 1 wird durch einen Elektromotor 42 gedreht, der in der Kammer 43 des Maschinenrahmens 12 auf einer Grundplatte 44 angeordnet ist.
  • Der Motor weist ein Untersetzungsgetriebe 45 auf, auf dessen Ausgangswelle 47 eine Riemenscheibe 48 angeordnet ist; 46 ist eine Kupplung. Auf der Riemenscheibe läuft ein Riemen 49, welcher wiederum über eine weitere Riemenscheibe 50 läuft, die auf dem Ende der Hohlwelle 2 befestigt ist.
  • Die Anrollvorrichtung 13 besteht aus den beiden Anrollrädern 14, 15, welche so angeordnet sind, daß sie in vertikaler Richtung mittels der hydraulischen Kolbenvorrichtungen 51 und 52 in Richtung auf die Trommel l bewegt werden können. Die durch ein Druckmedium gesteuerten Kolbenvorrichtungen 51 und 52 können auf zwei axial verschiebbaren Schlitten 53, 54 angeordnet sein, die verschiebbar auf einer fest angeordneten Gleitstange 55 in dem Rahmen 12 geführt sind. Die Schlitten können an ihren unteren Enden Führungsrollen 56. 57 aufweisen, die auf einer festen Gleitschiene 58 laufen.
  • Um die relative Axialverschiebung der Anrollräder 14, 15 in Richtung aufeinander und voneinander weg zu bewirken, ist eine ein gegensinniges Gewinde aufweisende Spindel 59 vorgesehen, die die Schlitten 53 und 54 durchsetzt. Die Drehung der Spindel erfolgt durch einen zweiten Motor 60 und eine weitere Riemenscheibe 61, die in der Kammer 43 angeordnet ist.
  • Wie Fig. 2 und 4 zeigen, sind die winkelmäßig einstellbaren Vorrichtungen 8, 9 zum Verschieben und Deformieren der aufgeblasenen elastischen Schläuche 33, 34 vorgesehen. Die Vorrichtungen 8,9 sind im Abstand voneinander und im wesentlichen in schräger Richtung in bezug auf die Längsachse X-X der Trommel 1 angeordnet, wie Fig. 2 erkennen läßt. Vorzugsweise weist jede Vorrichtung 8, 9 ein Stauchrad 10 auf, welches aus einem Material wie Gummi, Kunststoff oder Metall bestehen kann.
  • Ein solches Rad kann auf einer Achse 62 drehbar gelagert sein, die zwischen den freien Enden der Gabel eines Kniehebelgestänges 63, 64 gelagert ist.
  • Das Kniehebelgestänge 63, 64 ist bei 65 in der Nähe der Grundplatte 66 zwischen Lagerbacken 67 gelagert. Die Grundplatte 66 ist winkelmäßig einstellbar auf einer Zwischenplatte 68, wobei zu diesem Zweck ein Gewindebolzen 69 und eine Mutter 70 vorgesehen sind. Durch Einschrauben des Bolzens 69 in die Mutter 70 erfolgt eine winkelmäßige Einstellung in einer Horizontalebene, so daß die Platte 66 das aus ihr angeordnete Stauchrad 10 in bezug auf die Längsachse X-X der Trommel in einfacher Weise verstellt. In gleicher Weise kann eine radiale Verschiebung der Anordnung in Richtung auf die Längsachse X-X und von derselben weg durch zwei parallele Schlitze 71, 72 bewirkt werden, die an gegenüberliegenden Seiten der Platte 68 vorgesehen sind und von Einstellschrauben 73 durchsetzt werden. Die Schrauben 73 dienen dem Zweck, die Platte 68 in bestimmter Weise radial zur Trommel 1 einzustellen.
  • Durch die nebeneinander angeordneten aus Platten bestehenden Vorrichtungen kann die genaue Winkelstellung der Stauchräder 10 gewählt werden, so daß die allmähliche Verstellung der aufgeblasenen Schläuche 33, 34 in axialer Richtung erfolgen kann.
  • Die Schwenkbewegung der Stauchräder 10 aus ihrer ursprünglichen winkelmäßig versetzten Stellung in die Stellung, in der sie gegen die betreffenden aufgeblasenen Schläuche wirken, erfolgt zweckmäßigerweise durch eine pneumatisch oder hydraulisch gesteuerte Kolbenvorrichtung 74, die ebenfalls an der betreffenden Vorrichtung vorgesehen ist. Wie F i g. 4 erkennen läßt, ist die einen Kolben und einen Zylinder aufweisende pneumatische Vorrichtung 74 schwenkbar an ihrem einen Ende 75 gelagert, und zwar zweckmäßigerweise in einem U-förmigen Standlager 76, das am Ende der hinteren Seite der Grundplatte 66, beispielsweise mittels Bolzen 77, befestigt ist. Das andere Ende der aus dem Kolben und dem Zylinder bestehenden pneumatischen Vorrichtung 74 ist mit dem Hebelgestänge 63, 64 mittels einer Gabel 78 verbunden, die auf der Achse 62 drehbar befestigt ist. Bei Betätigung der Kolbenvorrichtung 74 wird das glatte ringförmige Stauchrad 10 radial nach innen im Uhrzeigersinn (F i g. 4) geschwenkt und in die vorbestimmte Stellung gebracht, in welcher Druck gegen den entsprechenden aufgeblasenen Schlauch ausgeübt wird. Jede Kolbenvorrichtung 74 kann unabhängig oder gleichzeitig mit der anderen mittels einer ein Druckmedium liefernden Vorrichtung betätigt werden, so daß die Gewebelagen gleichmäßig umgeschlagen und angedrückt werden, so daß sie den Wulstkern R am Ende der Trommel 1 umgeben.
  • Bei der Benutzung der Maschine wird zunächst eine Mehrzahl Gewebelagen F in üblicher Weise mittels einer Zuführvorrichtung der Reihe nach auf die Trommel 1 aufgelegt. Es wird dann die Trommel 1 radial ausgedehnt, so daß die Gewebelagen einen vorgegebenen Durchmesser haben, was in F i g. 6 dargestellt ist. Darauf werden die Vorrichtungen 3, 4 zum Aufbringen des Wulstkernes axial aus ihrer in F i g. 1 gebrochen dargestellten Lage in ihre Arbeitsstellung gebracht, so daß zwei Wulstkerne R auf die Gewebelagen F nahe dem Rand der Trommel 1 gemäß F i g. 7 aufgelegt werden.
  • Nachdem die Wulstkerne R in ihre richtige Lage gebracht worden sind, werden die zum Aufbringen der Wulstkerne vorgesehenen Vorrichtungen 3, 4 zurückgezogen, wobei der Randteil 79 der Gewebelagen F auf den noch nicht aufgeblasenen Schläuchen liegt. Um das Umschlagen der Gewebelagen einzuleiten, wird ein Druckmedium durch die Druckleitung 37 zugeführt, so daß die Schläuche 33, 34 auf einen Druck von 0,7 bis 1,4 kg/cm2 aufgeblasen werden; diese Druckwerte stellen hinreichende Drücke dar. Das elastische Material, welches die Wandung 80 des betreffenden Schlauches bildet, ist von gleichmäßiger Stärke und biegsam; beim Aufblasen dehnt sich daher zunächst der Schlauch radial nach außen auf und erhält eine in einem Vertikalschnitt im wesentlichen kreisförmige Querschnittsform, wie F i g. 8 zeigt. Bei dem im wesentlichen symmetrischen Aufblasen des betreffenden Schlauches werden Randteile 79 der Gewebelagen F in einem Winkel von ungefähr 900 um den Wulstkern R umgeschlagen, so daß diese Teile der Gewebelagen eine im wesentlichen vertikale Stellung entsprechend der Linie Y-Y der F i g. 8 einnehmen. Das insoweit erfolgende Aufblasen der Schläuche übt eine axiale Spannung auf die Fäden der Gewelagen F aus. In der aufrechten Stellung liegt ein Teil 81 der Gewebelagen axial oberhalb der zugänglichen Oberfläche des Wulstkernes R. Dadurch, daß der Teil 81 sich oberhalb des Kernes R legt, wird die axiale Spannung des Materials während der ersten Phase des Aufrichtens beibehalten.
  • Dadurch wird ein Verrutschen oder Verschieben des Wulstkernes R verhindert, und es werden eine Faltenbildung und eine Bildung von Lufttaschen verhindert.
  • Wenn dieser Aufrichtvorgang beendet ist, wird die Vorrichtung 74 betätigt, so daß die Stauchräder 10 winkelmäßig in Richtung auf die Trommelmitte geschwenkt werden. Da die Stauchräder winkelmäßig versetzt sind, so daß die Mittellinie Z-Z der Stauchräder unter einem Winkel von ungefähr 450 in bezug auf die Längsachse X-X der Trommel verläuft, bewirkt eine weitere Betätigung der Vorrichtung 74, daß die konvexe äußere Oberfläche 82 des Stauchrades 10 in die Oberfläche des Schlauches eindringt, und zwar an einer Stelle 83, die in der Mitte des Schlauches liegt. Diese nach innen gerichtete winkelmäßige Bewegung des Stauchrades 10 staucht den Schlauch axial nach beiden Richtungen, wie durch die Pfeile in Fig.9 angedeutet ist, so daß sich in einem Vertikalschnitt eine im wesentlichen abgeflachte Form ergibt. Diese nach beiden Richtungen verlaufende axiale Verschiebung des Materials des Schlauches bewirkt, daß die Ränder der Gewebelagen aus ihrer vertikalen, in Fig. 8 dargestellten Lage um den Wulstkern R umgeschlagen werden, so daß sie in Berührung mit der gegenüberliegenden Oberfläche der Gewebelage treten. Ein solches axiales Auseinanderspreizen der aufgeblasenen Schläuche, im Gegensatz zu einem Überrollen, beseitigt wesentlich die Spannungen am Rand 35 des betreffenden Schlauches 33, 34 an den Zylinderkörpern 31, 32, so daß eine Schwächung des Materials des Schlauches und eine eventuelle Verlagerung des Schlauches bei der hohen Rotationsgeschwindigkeit der Trommel nicht stattfindet. Abgesehen davon, daß die Lebensdauer der Schläuche dadurch größer wird, gestattet eine solche Anordnung die Verwendung dünnwandiger aufblasbarer Schläuche von im wesentlichen gleichmäßiger Wandstärke, und dadurch wiederum ergibt sich eine größere Präzision und bessere Steuerung der Gewebelagen bei dem Umschlagvorgang um die Wulstkeme. In Anbetracht der gleichmäßigen Wandstärke legt sich in axialer Richtung der Trommel das Material der Schläuche genau entsprechend der Kontur der Schulter der Trommel und des Wultskernes an. Dadurch ergibt sich eine gleichmäßige faltenfreie dichte Packung der Gewebelagen.
  • Nachdem der Aufrichtvorgang und der Umlegevorgang des Randteiles der Gewebelagen durchgeführt ist, werden die Stauchräder 10 zurückgeklappt.
  • Die unten vorgesehenen Anrollräder 14, 15 werden vertikal in eine höhere Lage gebracht, so daß sie die Enden der Trommel berühren. Die Räder 14,15 werden dann gleichzeitig aufeinander zu und zur Mitte der Trommel 1 bewegt und bewirken weiterhin das Andrücken der Gewebelagen F. Nachdem der Anrollvorgang durchgeführt ist, werden die Räder zurückgezogen, worauf die Trommel radial zum Zusammenfallen gebracht, der Reifenrohling entfernt und in üblicher Weise vulkanisiert wird.
  • Bei der vorstehend erörterten Reifenaufbaumaschine werden die Arbeitsgänge zum Teil automatisch im Zusammenhang mit der Bewegung der betreffenden Teile durchgeführt, zum anderen Teil durch Betätigen von Druckknöpfen bewirkt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Reifenaufbaumaschine mit einer drehbar gelagerten, in ihrem Durchmesser veränderbaren Reifenaufbautrommel, deren Stirnseiten mit der Trommel drehbare, aufblasbare Schläuche zum Umschlagen der Ränder der Gewebelagen um die Wulstkerne und an die Schläuche mit Druck bewegbare Einrichtungen zum Deformieren der Schläuche zugeordnet sind, die als drehbare Stauchräder ausgebildet und an die umlaufenden Schläuche anschwenkbar sind, nach Patentanmeldung A 42217 X/39 a6, deutsche Auslegeschrift 1265401), dadurch gekennzeichnet, daß die an die Schläuche (33, 34) durch hydraulisch betätigte Vorrichtungen anschwenkbaren Stauchräder (10) mit ihrer Laufebene gegenüber der Längsachse der Aufbautrommel (1) unter einem spitzen Winkel, vorzugsweise einstellbar, angeordnet sind.
  2. 2. Reifenaufbaumaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauchräder (10) einschließlich ihrer hydraulischen Vorrichtungen an dem Maschinenrahmen (12) mittels Zwischen platten (68) mit Gewindebolzen (69) und Muttern (70) sowie mit in Schlitzen (71, 72) vorgesehenen Einstellschrauben (73) in bezug auf die Längsachse der Aufbautrommel (1) sowohl in radialer Richtung als auch in axialer Richtung und gegebenenfalls winkelmäßig einstellbar befestigt sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 1 203 740, 1206023.
DEA46623A 1963-07-19 1964-07-17 Reifenaufbaumaschine mit einer drehbar gelagerten Aufbautrommel Pending DE1276329B (de)

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US1276329XA 1963-07-19 1963-07-19

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