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DE1275860B - Anordnung zur Aufnahme und Wiedergabe von mehreren Bildfolgen auf einem Bildtraeger - Google Patents

Anordnung zur Aufnahme und Wiedergabe von mehreren Bildfolgen auf einem Bildtraeger

Info

Publication number
DE1275860B
DE1275860B DE1967A0055410 DEA0055410A DE1275860B DE 1275860 B DE1275860 B DE 1275860B DE 1967A0055410 DE1967A0055410 DE 1967A0055410 DE A0055410 A DEA0055410 A DE A0055410A DE 1275860 B DE1275860 B DE 1275860B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrangement
switching
image
cassette
disk
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967A0055410
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Winkler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DE1967A0055410 priority Critical patent/DE1275860B/de
Publication of DE1275860B publication Critical patent/DE1275860B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

  • Anordnung zur Aufnahme und Wiedergabe von mehreren Bildfolgen auf einem Bildträger Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Aufnahme und Wiedergabe von mehreren Bildfolgen auf einem Bildträger.
  • Bisher war es üblich, auf einem Bildträger Szenen oder Bildfolgen unterschiedlicher Länge aufzunehmen und diesen dann als Ganzes gegebenenfalls nach Herausschneiden einzelner unbrauchbarer Stellen vorzuführen. Insbesondere auf dem Gebiet des Amateurfilms hat sich jedoch herausgestellt, daß Anfänger und nur gelegentlich filmende Amateure häufig aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage sind, einen Film zu drehen, der ihren Ansprüchen an den Zusammenhang der verschiedenen, je ein Motiv wiedergebenden Bildfolgen und die durchlaufende Handlung genügt, da diese Ansprüche durch die weite Verbreitung des Fernsehens und des kommerziellen Films hoch liegen. Trotz der Möglichkeit, vom technischen Standpunkt aus ohne weiteres einwandfreie Belichtungen erzielen zu können, verlieren infolgedessen viele Anfänger nach anfänglichen Versuchen ihr Interesse am Filmen.
  • Hier setzt die Erfindung ein, deren Ziel es ist, dem Amateur die Möglichkeit zu schaffen, Aufnahmen zu machen, die zu mehreren jeweils ein Motiv in seinem Bewegungsablauf festhaltenden Bildfolgen führen, ihn aber von komplizierten Regie-und Drehbucharbeiten entlastet und ohne komplizierte Schneide- und Klebearbeiten zu einem bei der Vorführung befriedigenden Ergebnis führt.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß eine Vorrichtung zum selbsttätigen Stillsetzen des Bildträgers bei der Aufnahme jeweils nach Durchlauf eines eine Bildfolge enthaltenden Trägerabschnitts vorbestimmter Länge vorgesehen ist und am Ende jeder Bildfolge eine Markierung erfolgt. Zweckmäßig besteht die Markierung am Ende jeder Bildfolge aus einem Leerbild.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weist die Vorrichtung zum Stillsetzen eine vom Kameraantriebsmotor angetriebene Meßeinrichtung auf. Zum selbsttätigen Abstoppen des Filmtransportgetriebes und zur Erzeugung des Leerbildes kann die Meßeinrichtung zwei Steuerscheiben mit je einer Ausnehmung umfassen, von denen die eine mit einem Sperrglied für das Transportgetriebe und die andere mit einer Einrichtung zur Abdeckung des Objektivstrahlenganges zusammenwirkt.
  • Um dem Benutzer die Möglichkeit zu schaffen, auch die Bildfolgen beliebiger Länge aufzunehmen, ist zweckmäßig eine rastbare Handhabe zum Ausschalten der Vorrichtung, zum Stillsetzen des Bildträgers und der Mittel zur Anbringung der Markierung am Ende jeder Bildfolge vorgesehen.
  • Eine besonders einfache Handhabung bei der Wiedergabe der einzelnen Trägerabschnitte ergibt sich durch Verwendung einer einen Trägerabschnitt zur Endlosprojektion aufnehmenden Kassette, die an ein Wiedergabegerät ansetzbar ist.
  • Vorzugsweise bildet eine solche Kassette einen in sich geschlossenen Filmkanal zur Aufnahme des Trägerabschnitts und besitzt einen Ausbruch im Bereich des wiederzugebenden Teils des Trägerabschnitts.
  • Der Erfindungsgegenstand ist an Hand von Ausführungsbeispielen beschrieben und in den Zeichnungen aufgezeigt. Es ist F i g.1 eine aufgeschnittene Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zur Aufnahme von Bildstreifen konstanter Länge, F i g. 2 ein Detail der Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes gemäß F i g. 1 in einem Schnitt, F i g. 3 eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zur Wiedergabe von Bildstreifen in einer der F i g.1 entsprechenden Wiedergabe, F i g. 4 ein Detail der Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes gemäß F i g. 3 in einem Schnitt, F i g. 5 ein Detail der in der Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes gemäß den F i g. 3 und 4 verwendeten Kassette zur Wiedergabe von Filmstreifen und F i g. 6 eine weitere Kassette zur Wiedergabe von Filmstreifen.
  • In der Darstellung gemäß F i g.1 und 2 ragt durch ein Kameragehäuse 1 eine Betätigungshandhabe 2 eines Kameraauslösers 3, welcher mittels einer Rückholfeder 4 im Ruhezustand am Kameragehäuse 1 gegen seinen Anschlag 5 gehalten wird. Die Rückholfeder 4 ist zwischen einem am Kameraauslöser 3 angebrachten Ansatz 6 und einem auf einer nicht näher dargestellten Platine befestigten Stift 7 eingehängt. Der Kameraauslöser 3 weist zwei Schlitze 8 und 9 auf, in welche zwei Stifte 10 und 11 ragen, die ebenfalls in der Kameraplatine befestigt sind und in den Schlitzen 8 und 9 geführt sind. Am unteren Ende des Kameraauslösers 3 befindet sich ein Stellstift 12, der auf einen Ansatz 13 eines als Hebel ausgeführten Sperrgliedes 15 einwirkt.
  • Eine Rückholfeder 16 greift mit ihrem einen Ende in der Bohrung 17 des Sperrgliedes 15 ein und ist mit ihrem anderen Ende in einem in der Platine befestigten Stift 18 eingehängt. Das Sperrglied 15 weist an einem Ende eine Nase 19 auf, welche in dem Ablaufweg eines Anschlags 20 führbar ist. Der Anschlag 20 ist auf einem Zahnrad 21 befestigt, das von dem Ritze122 angetrieben wird. Das Ritzel22 ist auf einer zum Kameraantriebsmotor 24 gehörenden Welle 23 befestigt.
  • Das Zahnrad 21 sitzt auf einer Welle 25, welche in den Punkten 26 und 27 in der Kameraplatine gelagert ist. Das Zahnrad 21 ist mit einer als Zahnrad ausgebildeten Umlaufblende 28 im Eingriff, welche im Bereich des Objektivstrahlenganges die Öffnung 29 aufweist. Die Umlaufblende 28 sitzt auf einer Welle 30, welche in der Platine gelagert ist und durch eine Scheibe 31 gegen Herausfallen gesichert ist. Ini Kameragehäuse 1 befindet sich ein Objektiv 32.
  • Auf der Welle 25 befindet sich weiter eine Kurve 33, welche einen Schleppgreifer 34 antreibt. Der Schleppgreifer 34 weist zwei Backen 35 und 36 auf, welche an der Kurve 33 anliegen. Am Schleppergreifer 34 befindet sich ein Schaltzahn 37, der in die Perforationen eines Films 38 eingreift. Eine Filmbahn 39 ist an der Platine befestigt und bildet mit einer nicht näher dargestellten Andruckplatte die Filmführung in der Aufnahmekamera.
  • Auf der Welle 25 ist eine Schnecke 40 befestigt, welche ein Zahnrad 41 und ein weiteres Zahnrad 42 antreibt. Das Zahnrad 41 ist auf einer Achse 43 befestigt, welche über nicht näher dargestellte, an sich q bekannte Mittel den Aufwickelkern für den Film antreibt. Das Zahnrad 42 trägt eine Steuerscheibe 44 mit einer Ausnehmung 45. über zwei Stifte 46 und 47 ist das Zahnrad 42 mit einer weiteren, eine Ausnehmung 48 aufweisenden Steuerscheibe 49 fest verbunden. Relativ zur Steuerscheibe 44 ist eine Schaltscheibe 50 bewegbar angeordnet. Die Steuerscheibe 44, das Zahnrad 42 sowie die Steuerscheibe 49 sind vorzugsweise aus einem elektrisch nicht leitendem Material gefertigt und zusammen mit der Schaltscheibe 50 um eine Lagerbüchse 51 drehbar gelagert. Zwischen der Lagerbüchse 51 und einem Lagerbolzen 52 ist eine Isolierbüchse 53 angeordnet.
  • Zwei Schaltkontakte 54 und 55 bilden einen Schalter für den Kameraantriebsmotor 24. Der Schaltkontakt 55 ist auf der Steuerscheibe 44 befestigt und schleift auf der Lagerbüchse 51. Eine Zuleitung 56 ist an einer Lötöse 57 befestigt und über die Platine mit der Lagerbüchse 51 leitend verbunden, so daß der Schaltkontakt 55 mit der Spannungszuführung 56 in Verbindung steht. Eine zweite Zuleitung 58 ist an einer Lötöse 59 befestigt, welche mit dem Lagerbolzen 52 in leitendem Kontakt steht. Am anderen Ende des Lagerbolzens 52 schleift der Schaltkontakt 54 und nimmt die zugeführte Spannung an diesem Punkt ab.
  • Eine Zugfeder 60 ist zwischen einem auf der Schaltscheibe 50 befestigten Stift 61 und dem zur Steuerscheibe 44 gehörenden Stift 46 eingehängt. Die Schaltscheibe 50 trägt weiterhin eine Ausnehmung 62, welche mit einem auf dem Sperrglied 15 befestigten Ansatz 63 zusammenwirkt.
  • Am Sperrglied 15 ist weiter eine Feder 64 mit einem Schaltzahn 65 befestigt. Der Schaltzahn 65 wirkt auf ein Gesperrzahnrad 66 ein, das um den Zapfen 67 drehbar gelagert ist und unter der Wirkung einer Drehfeder 68 steht. Eine durch einen drehbaren Hebel ausgeführte Rücklaufsperre 69 ist um den Zapfen 70 drehbar gelagert und greift mit ihrem Ende 71 in die Zähne des Gesperrzahnrades 66 ein. Das Gesperrzahnrad 66 ist auf einer Scheibe 137 befestigt, die einen Index 138 trägt. Eine am Kameragehäuse angebrachte Skala 139 zeigt die Stellung des Gesperrzahnrades 66 an. Eine Druckfeder 72 wirkt auf die Rücklaufsperre 69. Eine auf einem nicht näher dargestellten Kameradeckel angebrachte Nase 73 bewegt sich beim Öffnen des Kameradeckels in Richtung des Pfeiles a und wirkt auf die Feder 64 und die Rücklaufsperre 69 ein.
  • Ein Winkelhebel 74 ist um den Zapfen 75 drehbar gelagert und übergreift mit einer Gabel 76 einen auf einem Sektor 77 befestigten Stift 77 a. Der Sektor 77 ist mit seiner Welle 78 schwenkbar gelagert und kann sich je nach Stellung der Gabel 76 im Bereich des Objektivstrahlenganges befinden oder ausgeschwenkt sein. Hierzu trägt der Winkelhebel 74 eine Tastnase 79, welche unter der Wirkung der Zugfeder 80 in die Ausnehmung 48 der Steuerscheibe 49 einfallen kann. Die Zugfeder 80 wirkt zwischen einem mit dem Winkelhebel 74 fest verbundenen Stift 81 und einem pjatineseitigen Stift 82.
  • An der Oberseite des Kameragehäuses 1 befindet sich ein eine Betätigungshandhabe 84 und eine Stellnase 85 umfassender Schieber 83, welcher mit einem am Winkelhebel 74 angebrachten Ansatz 86 zusammenwirkt. Der Schieber 83 weist ein Führungsblech 87 auf, welches eine Bohrung 88 besitzt, in die unter der Wirkung einer Druckfeder 89 eine Kugel 90 in der hinteren Stellung des Schiebers 83 einrasten kann.
  • Auf der Rückseite der Steuerscheibe 49 befindet sich eine Steuerkurve 91, die durch ein Tastglied 92 abgetastet wird. Das Tastglied 92 ist Teil eines weiteren Winkelhebels 93, der unter der Wirkung einer Zugfeder 94 um einen Zapfen 95 in Richtung des Pfeiles b drehbar ist.
  • Bei Betätigung des Kameraauslösers 3 in Richtung des Pfeiles c wird das Sperrglied 15 um seinen Lagerzapfen 14 in Richtung des Pfeiles d im Uhrzeigersinn gedreht. Hierdurch wird die Nase 19 vom Anschlag 20 entfernt und das Zahnrad 21 freigegeben. Gleichzeitig wird auch der Ansatz 63 des Sperrgliedes 15 aus der Aussparung 62 der Schaltscheibe 50 und der Aussparung 45 der Steuerscheibe 44 herausbewegt. Dadurch kann sich die Schaltscheibe 50 unter der Wirkung der vorgespannten Feder 60 in Richtung des Pfeiles e relativ zur Schaltscheibe bewegen. Da der Kontakt 54 mit der Schaltscheibe 50 und der Kontakt 55 mit der Steuerscheibe 44 verbunden ist, kommt es zu einem Schließen des Kontaktpaares. Durch die Drehbewegung der Schaltscheibe 50 gelangt deren Ausnehmung 62 aus dem Wirkungsbereich des Ansatzes 63, und nach Schließen des Kontaktpaares 54 und 55 beginnt der Kameraantriebsmotor 24 zu laufen. Das Antriebsritzel 22 treibt nun über das Zahnrad 21 die Welle 25 und die verzahnte Umlaufblende 28 an. Gesteuert durch die Kurve 33 transportiert der Greifer 34 den Film in Richtung des Pfeiles f.
  • über die Schnecke 40 wird das Zahnrad 42 angetrieben, so daß sich dieses zusammen mit der Schaltscheibe 50 und den Steuerscheiben 44 und 49 in Richtung des Pfeiles e um die Lagerbüchse 51 dreht.
  • Infolgedessen gleitet die Tastnase 79 des Winkelhebels 74 aus der Ausnehmung 48 der Steuerscheibe 49, so daß die Gabel 76 den am Sektor 77 befestigten Stift 77 a nach unten bewegt. Der Sektor 77 wird somit aus dem Bereich des Objektivstrahlenganges entfernt. Der Kameraauslöser 3 kann nunmehr losgelassen werden, denn der Kameraantriebsmoior 24 bleibt so lange angeschaltet, bis nach einer Umdrehung des Zahnrades 42 die Ausnehmung 62 der Schaltscheibe 50 wieder in den Bereich des Ansatzes 63 gelangt.
  • Wenn der Ansatz 63 wieder in die Ausnehmungen 45, 62 einfällt, gelangt die am Sperrglied 15 angebrachte Nase 19 in den Ablaufweg des am Zahnrad 21 befestigten Anschlages 20, berührt diesen aber noch nicht. Das Zahnrad 42 kann sich, da die Ausnehmung 45 länger als die Ausnehmung 62 ist, noch etwas weiterdrehen; der auf der Steuerscheibe 44 angebrachte Kontakt 55 wird somit von dem auf der Schaltscheibe 50 befestigten Kontakt 54 entfernt. Der Kameraantriebsmotor 24 wird hierdurch abgeschaltet. Da etwa gleichzeitig auch die zum Winkelhebel 74 gehörende Steuernase 79 in die Ausnehmung 48 der Steuerscheibe 49 einfällt, wird der Sektor 77 wieder in den Strahlengang des Objektivs 32 zurückgeführt.
  • Bei einer solchen Anordnung entspricht einer Umdrehung des Zahnrades 42 eine Bildfolge. Die Zuordnung der Ausnehmung 48 in der Steuerscheibe 49 zu den Ausnehmungen 45 und 62 der Steuerscheibe 44 und der Schaltscheibe 50 ist so getroffen, daß unmittelbar nach Einfallen der Steuernase 79 in die Ausnehmung 48 das Kontaktpaar 54, 55 geöffnet wird. Der Motor 24 bewegt jedoch unter der Wirkung seines eigenen Trägheitsmoments das Filmtransportgetriebe noch etwas weiter, bis der Film 38 um ein Bild weitertransportiert ist. Hierdurch kommt der zum Zahnrad 21 gehörende Anschlag 20 gegen die am Sperrglied 15 angebrachte Nase 19 zu liegen. Da hierbei der Sektor 77 in den Objektivstrahlengang eingebracht wird, ist das Bild am Ende der Bildfolge nicht mehr belichtet.
  • Soll die beschriebene Anordnung im Dauerlauf betrieben werden, so kann der den Objektivstrahlengang abdeckende Sektor 77 für eine beliebige Dauer ausgeschwenkt bleiben. Hierzu wird die Betätigungshandhabe 84 des Schiebers 83 in Richtung des Pfeiles h bewegt, so daß die Stehnase 85 auf den zum Winkelhebel 74 gehörenden Ansatz 86 aufgleiten kann. Der Winkelhebel 74 wird um seinen Lagerzapfen 75 in Richtung des Pfeiles g gedreht und bleibt so lange arretiert, bis die Schieberanordnung 83 wieder in ihre Ausgangslage zurückgeführt wird. Damit wird eine Unterbrechung der Belichtung verhin- i dort. Bei Betätigung des Kameraauslösers 3 bleibt entsprechend der vorbeschriebenen Darstellung der Kameraantriebsmotor 24 für die Zeitdauer des Niederdrückens eingeschaltet, da erst nach Loslassen des Kameraauslösers der zum Sperrglied 15 ge- i hörende Ansatz 63 wieder in die Ausnehmung 62 der Schaltscheibe 50 einfallen kann. Hierdurch können also Szenen mit einem vielfachen der Laufdauer einer Bildfolge belichtet werden, so daß auch normale Filmaufnahmen mit variabler Szenenlänge durchgeführt werden können.
  • Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die Anzahl der aufgenommenen Szenen zählen sowie den Ablauf einer Bildfolge kontrollieren zu können. Zur Zählung der einzelnen Szenen zeigt F i g. 1 ein Zählwerk, das im wesentlichen aus dem unter der Wirkung einer Drehfeder stehenden Gesperrzahnrad 66 besteht. Die am Sperrglied 15 angebrachte Feder 64 trägt eine Schaltklinke 65, welche in die Zähne des Gesperrzahnrades 66 eingreift. Wird das Sperrglied bei Betätigung des Kameraauslösers 3 um seinen Lagerzapfen 14 in Richtung des Pfeiles d bewegt, so greift die Schaltklinke 65 unter den nachfolgenden Zahn des Gesperrzahnrades 66 und transportiert dieses, wenn das Sperrglied 15 unter der Wirkung der Zugfeder 16 wieder nach oben geführt wird, um eine Zahnlänge weiter. Die Indexmarke 138 auf der Scheibe 137 zeigt dann je nach ihrer Stellung zur kameraseitigen Skala 139 die Anzahl der aufgenommenen Szenen an. Die um den Lagerzapfen 70 drehbar angeordnete Rücklaufsperre 69 verhindert eine unkontrollierte Drehbewegung des Gesperrzahnrades 66. Wird nach Durchlauf der gesamten Filmlänge der Film ausgewechselt, so schiebt eine am Kameradeckel angebrachte Nase 73 beim öffnen des Deckels die Feder 64 und die Rücklaufsperre 69 in Richtung des Pfeiles a, so daß die Schaltklinke 65 und das Ende 71 der Rücklaufsperre 69 aus dem Bereich des Gesperrzahnrades 66 gelangen. Die Drehfeder 68 führt dieses darauf wieder in seine Ausgangsstellung zurück.
  • Zur Kontrolle des Ablaufs einer Bildfolge befindet sich in der Darstellung gemäß F i g. 2 auf der Rückseite der Steuerscheibe 49 die Steuerkurve 91, welche mittels des Tastgliedes 92 abgetastet werden kann. Die Bewegung des Tastgliedes 92 überträgt sich in der dargestellten Ausführung auf den Winkelhebel 93, dessen Ende beispielsweise im Sucher der Kamera sichtbar gemacht werden kann.
  • In der Darstellung gemäß F i g. 3 ist an einem Projektor 100 eine ringförmige Kassette 101 ansetzbar. Die Kassette 101 enthält in einem umlaufenden Filmkanal 105 einen Bildstreifen 102, der in Endlosprojektion vorgeführt werden kann. Die Kassette 101 weist einen Ausbruch auf zur Aufnahme einer projektorseitig angeordneten Filmführung. Zur Zentrierung der Kassette 101 ragt ein rechteckiger Zapfen 103 in den Kassettenboden hinein. Der Projektor 100 kann außer mit der Kassette 101 in an sich bekannter Weise mittels zweier Spulen 104 und 104 a betrieben werden. Zwei federnde Ausgleichsglieder 10"6 und 106 a wirken dann auf einen Film 107 ein. Eine Andruckplatte 108 drückt den Film 107 bzw. den Bildstreifen 102 unter der Wirkung zweier Federn 109 und 1l.0 gegen eine mit dem Projektor 100 fest verbundene Filmbahn 111. Die Andruckplatte 108 ist unten abgewinkelt ausgeführt und trägt zwei Schlitze 112 und 113, in welchen zwei projektorseitig angeordnete Stifte 114 und 11.5 geführt sind. An der Ardruckplatte 108 befindet sich weiterhin ein Ansatz 116, der mit einer exzentrisch auf einer Drehachse 118 befestigten Kurve 117 zusammenwirkt. Weiterhin befindet sich auf der Drehachse 118 ein Drehknopf 119 zur Betätigung von Hand.
  • Soil der Projektor 100 mit der ringförmigen, den Bildstreifen 102 enthaltenden Kassette 101 betrieben werden, so wird zweckmäßig beim Ansetzen der Kassette 101 die Andruckplatte 108 von der Filmbahn 111 entfernt. Hierzu wird der Drehknopf 119 in Richtung des Pfeiles z bewegt, so daß die Kurve 117 gegen den Ansatz 116 geführt wird. Hierdurch wird die Andruckplatte 108 zur Erleichterung des Filmeinführens von der Filmbahn 111 entfernt. Nach Ansetzen der Kassette 101 wird die Filmführung wieder geschlossen, und der Projektor kann in bekannter Weise in Betrieb genommen werden.
  • F i g. 4 zeigt die Kassette 101 am Projektor 100 befestigt. Der zur Zentrierung der Kassette 101 vorgesehene rechteckige Zapfen 103 ragt durch den Kassettenboden. Die Befestigung der Kassette 101 erfolgt über eine Rastvorrichtung, welche aus einer Kugel 120 und der Feder 121 gebildet ist. Der Film 102 ist so in der Kassette 101 geführt, daß er weder herausfallen noch verkratzen kann. Um das Herausfallen des Films 102 aus dem Filmkanal 105 zu verhindern, weist die Kassette entlang der offenen Seite des Filmkanals 105 eine Anzahl von Nocken 122 auf, die den Film seitlich abstützen. Um die Herstellung dieser Nocken 122 zu ermöglichen, sind unter jedem Nocken im Kassettenboden Freisparungen 123 vorgesehen. Ein Verkratzen von Bildteilen des Films 102 wird verhindert durch einen an der Innenseite der Kassette angebrachten Ansatz 124, der den Film im äußersten Randbereich berührt. Zum Einlegen des Films wird der Filmstreifen über eine an den Nocken 122 angebrachte Schräge 125 in den Filmkanal 105 eingeführt. Nach Einlegen der Kassette 401 in den Projektor 100 liegt der Bildstreifen 102 in der aus der Filmbahn 111 und der Andruckbahn 108 gebildeten Filmführung. Der Projektor weist ein Beleuchtungssystem auf, das aus einer Lampe 127, einem Spiegel 128 und Kondensorlinsen 129 und 130 besteht. Zur Ablenkung des Strahlenganges dient ein Prisma 131. Die Teile 130, 131 befinden sich in einem Gehäuseteil 132 des Projektors 100, der in die Kassette 101 hineinragt. In diesem Gehäuseteil könnte auch das gesamte Beleuchtungssystem untergebracht sein.
  • In F i g. 6 zeigt eine Kassette 133 in ovaler Ausführung. Eine solche Ausführung hat den Vorteil, daß der zu projizierende Teil des Bildstreifens 134 in der Kassettenöffnung gerade geführt und damit das Einlegen in den Projektor noch weiter erleichtert ist. Bei einer solchen Kassette kann beispielsweise die Zentrierung zum Projektor durch ein im Boden angebrachtes Rundloch 135 und ein weiteres im Boden angebrachtes Langloch 136 erfolgen, durch welche zwei projektorseitig angebrachte Stifte greifen.

Claims (14)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur Aufnahme und Wiedergabe von mehreren Bildfolgen auf einem Bildträger, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung zum selbsttätigen Stillsetzen des Bildträgers jeweils nach Durchlauf eines eine Bildfolge enthaltenden Trägerabschnitts vorbestimmter Länge vorgesehen ist und am Ende jeder Bildfolge eine Markierung erfolgt.
  2. 2. Anordnung zur Aufnahme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierung am Ende jeder Bildfolge aus einem Leerbild besteht.
  3. 3. Anordnung zur Aufnahme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Stillsetzen eine vom Kameraantriebsmotor angetriebene Meßeinrichtung (44, 49, 50) aufweist.
  4. 4. Anordnung zur Aufnahme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung zwei Steuerscheiben (44, 49) mit je einer Ausnehmung (45, 62) umfaßt, von denen die eine mit einem Sperrglied (15) für das Transportgetriebe (21, 22, 34) und die andere mit einer Einrichtung (74, 79, 77) zur Abdeckung des Objektivstrahlenganges zusammenwirkt.
  5. 5. Anordnung zur Aufnahme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ein- und Ausschalten des Kameraantriebsmotors (24) eine federnd mit der einen Steuerscheibe (44) zur gemeinsamen Drehung um die gleiche Achse (51) verspannte, eine Ausnehmung (62) aufweisende Schaltscheibe (50) vorgesehen ist, die zusätzlich unter weiterer Spannung der Feder (60) um einen kleinen Drehwinkel relativ zur Steuerscheibe (44) bewegbar ist.
  6. 6. Vorrichtung zur Aufnahme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (15) aus einem drehbar gelagerten Hebel besteht, dessen Einfallen in die übereinander befindlichen Ausnehmungen (45, 62) der Schaltscheibe (50) und der einen Steuerscheibe (44) einerseits das Einführen einer Nase (19) des Sperrgliedes (15) in den Ablaufweg eines an einem Getrieberad (21) befestigten Anschlags (20) und andererseits ein Festhalten der Schaltscheibe (50) bewirkt und daß durch die Weiterbewegung der Steuerscheiben (49, 44) entgegen der Wirkung der zwischen den Scheiben (44, 50) gespannten Feder (60) ein Schalter für den Antriebsmotor (24) geöffnet wird, der aus zwei Einzelkontakten (54, 55) besteht, von -denen der eine auf der Steuerscheibe (44) und der andere auf der Schaltscheibe (50) angeordnet ist.
  7. 7. Vorrichtung zur Aufnahme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (15) mittels des Kameraauslösers (3) aus den Ausnehmungen der Schaltscheibe (62) und der einen Steuerscheibe (44) ausschwenkbar ist und die unter der Wirkung der vorgespannten Feder (60) sich relativ zur einen Steuerscheibe (44) bewegende Schaltscheibe (50) den Kontaktsatz (54, 55) zum Einschalten des Kameraantriebsmotors (24) schließt. B.
  8. Vorrichtung zur Aufnahme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mittels des Sperrgliedes (15) ein als Richtgesperre ausgebildetes Zählwerk (66, 68, 137, 138, 139) für die Zahl der Bildfolgen steuerbar ist.
  9. 9. Anordnung zur Aufnahme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine rastbare Handhabe (83) zum Ausschalten der Vorrichtung, zum Stillsetzen des Bildträgers und der Mittel zur Anbringung der Markierung am Ende jeder Bildfolge.
  10. 10. Anordnung zur Aufnahme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine mittels des Filmtransportgetriebes (21, 22, 34) gesteuerte Anzeigevorrichtung (91, 92, 93) für die Länge des während einer Bildfolge ablaufenden Films.
  11. 11. Anordnung zur Wiedergabe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine einen Trägerabschnitt (102, 134) zur Endlosprojektion aufnehmende Kassette (101, 133), die an ein Projektionsgerät (100) ansetzbar ist.
  12. 12. Anordnung zur Wiedergabe nach einem der Ansprüche 1 und 11, gekennzeichnet durch eine einen in sich geschlossenen Filmkanal (105) zur Aufnahme des Trägerabschnitts (102, 134) bildende Kassette (101, 133) mit einem Ausbruch in Bereich des wiederzugebenden Teils des Trägerabschnitts.
  13. 13. Anordnung zur Wiedergabe nach einem der Ansprüche 1,11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Kassettenfihnkanal (105) entlang einer Schmalseite des Bildstreifens (102) einen Einführschlitz aufweist und in den Einführschlitz mehrere Haltevorsprünge (122) hineinragen, die in Einsetzrichtung des Trägerabschnitts (102) abgeschrägt sind.
  14. 14. Vorrichtung zur Wiedergabe nach einem der Ansprüche 1, 11, 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Projektor (100) einen in den Innenraum der angesetzten Kassette (101) hineinragenden Gehäuseteil (132) aufweist, der das Beleuchtungssystem (127, 128, 129, 130) aufnimmt.
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