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DE1275781B - Vorrichtung zur elektrischen Anzeige des Fluessigkeitsstandes in einem Behaelter - Google Patents

Vorrichtung zur elektrischen Anzeige des Fluessigkeitsstandes in einem Behaelter

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Publication number
DE1275781B
DE1275781B DE1964W0038258 DEW0038258A DE1275781B DE 1275781 B DE1275781 B DE 1275781B DE 1964W0038258 DE1964W0038258 DE 1964W0038258 DE W0038258 A DEW0038258 A DE W0038258A DE 1275781 B DE1275781 B DE 1275781B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pins
contact
float
switch
liquid level
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964W0038258
Other languages
English (en)
Inventor
Nicholas G Katselis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kohler Mira Ltd
Original Assignee
Kohler Mira Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kohler Mira Ltd filed Critical Kohler Mira Ltd
Priority to DE1964W0038258 priority Critical patent/DE1275781B/de
Publication of DE1275781B publication Critical patent/DE1275781B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/30Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats
    • G01F23/56Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using elements rigidly fixed to, and rectilinearly moving with, the floats as transmission elements
    • G01F23/60Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using elements rigidly fixed to, and rectilinearly moving with, the floats as transmission elements using electrically actuated indicating means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Level Indicators Using A Float (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur elektrischen Anzeige des Flüssigkeitsstandes in einem Behälter Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur elektrischen Anzeige des Flüssigkeitsstandes in einem Behälter mit einem in die Flüssigkeit eintauchenden offenen Standrohr mit mehreren übereinander angeordneten, mit einer Anzeigevorrichtung in Verbindung stehenden Schaltern, wobei jedem Schalter zu seiner Betätigung ein Schwimmer zugeordnet ist.
  • Es ist ein elektrischer Zustandsgeber für das Niveau einer Flüssigkeit bekannt, bei welchem als Sonde wenigstens ein Kaltleiter vorgesehen ist, dessen Widerstandswert mit steigender Temperatur in einem bestimmten Temperaturbereich sprungartig um mehrere Zehnerpotenzen ansteigt und der vor Erreichen des Flüssigkeitsniveausollwertes durch den Meßstrom mindestens bis in den Bereich des sprungartigen Anstieges seines Widerstandswertes so aufgeheizt ist, daß beim Erreichen des Niveausollwertes durch die Flüssigkeitsabkühlung bis in den Bereich unterhalb des sprungartigen Anstieges des Widerstandswertes erfolgt. Dieser bekannte Zustandsgeber erfordert ein besonders elektronisches Verstärkerelement je Sonde und ist deshalb aufwendig und störanfällig. Der Geber arbeitet ferner temperaturabhängig, was in vielen Fällen unerwünscht ist, beispielsweise bei Fahrzeugen, die erheblichen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. Außerdem ist eine ständige Zufuhr elektrischer Energie für die Aufheizung des Kaltleiters erforderlich, weshalb eine Energiequelle mit verhältnismäßig großer Kapazität erforderlich ist.
  • Es sind ferner Anordnungen zur kapazitiven Messung des Füllstandes eines Behälters mit einer in den Behälter eingebauten Meßsonde bekannt; diese Anordnungen erfordern besondere Oszillatorschaltungen zur Erzeugung einer Wechselspannung und ferner elektronische Verstärkerschaltungen zur Verstärkung des Meßsignals. Derartige Anordnungen sind nicht nur aufwendig, sondern auch störanfällig.
  • Bekannt ist ferner eine Vorrichtung zur Fernübertragung der Anzeige von elektrischen Flüssigkeitsstandanzeigern, bei denen ein magnetischer Schwimmer, der sich in einem nichtmagnetischen Flüssigkeitsstandrohr bewegt, einen durch Spulen, die um das Rohr gelegt sind, fließenden Strom beeinflußt.
  • Bei dieser Vorrichtung wird der Stand des Schwimmers im Flüssigkeitsstandrohr durch einen Drehwähler abgetastet und auf einem oder mehrere andere Drehwähler, die mit dem ersten synchron laufen, übertragen. Dabei werden die Spulen und Drehwähler mit Wechselstrom gespeist, und es sind die Ankerrückstellfedern der Drehwähler so bemessen, daß sie den Anker erst am Ende eines Wechselstrom- impulses von einer Länge zurückziehen, die die Ansprechzeit des Relais nicht unterschreitet. Hier ist eine Wechselstromquelle erforderlich, die in vielen Fällen, beispielsweise auf Fahrzeugen, nicht zur Verfügung steht. Dann ist aber eine besondere, aufwendige und störanfällige Schaltung zur Erzeugung einer Wechselspannung notwendig. Auch ist der Aufwand an Drehwählern, die synchron angetrieben werden müssen, erheblich.
  • Es ist ferner ein elektrischer Brennstoffanzeiger für Kraftfahrzeuge bekannt, bei welchen durch einen von einem Schwimmer bewegten Hebel eine biegsame Kontaktzunge verschwenkt wird, die mit mehreren feststehenden Kontaktbolzen zusammenwirkt. Die einen festen Kontaktbolzen berührende Kontaktzunge wird bei der weiteren Bewegung immer stärker durchgebogen, bis sie über den festen Kontaktbolzen hinübergleitet und in Berührung mit dem nächsten Kontaktbolzen kommt. Diese Anordnung hat einen verhältnismäßig großen Platzbedarf. Die Anordnung enthält eine Lagerstelle, die sich innerhalb des Brennstoffbehälters befindet und deren Schmierung deshalb problematisch ist, so daß eine leichtgängige Lagerung nicht immer gewährleistet ist. Auch ist insbesondere die biegsame Kontaktzunge einer starken Abnutzung unterworfen, insbesondere wenn eine sehr dünne Kontaktzunge verwendet wird, die der Bewegung einen möglichst geringen Widerstand entgegensetzt und somit die Anzeige möglichst wenig stört.
  • Ferner ist eine Vorrichtung zur Fern anzeige eines Flüssigkeitsstandes bekannt, bei welcher in einem elektrisch leitenden Standrohr zentrisch eine ebenfalls leitende Stange angeordnet ist. Dabei ist in dem Ringraum zwischen der zentrischen Stange und der Innenwand des Standrohres ein Schwimmer vorgesehen, welcher über Schleifbürsten mit dem Standrohr und mit der zentrischen Stange in elektrisch leitender Verbindung steht. Bei dieser Vorrichtung besteht die Gefahr, daß bei zu geringem Kontaktdruck ein einwandfreier elektrischer Kontakt nicht zustande kommt, während bei zu starkem Kontaktdruck der Schwimmer zwischen Standrohr und zentrischer Stange eingeklemmt werden kann, so daß er dem Flüssigkeitsstand nicht folgen kann. Eine einwandfreie Anzeige ist somit nicht immer gewährleistet. Außerdem ist auch hier die Kontaktvorrichtung einer ständigen Abnutzung unterworfen.
  • Es sind schließlich auch elektrisch arbeitende Flüssigkeitsstandanzeiger bekannt, bei denen mit Hilfe von Schwimmern Quecksilberklppschafter betätigt werden. Diese Quecksilberschaltrohre sind verhältnismäßig aufwendig. Auch besteht bei deren Anwendung in Fahrzeugen die Gefahr, daß durch die auftretenden Erschütterungen das Quecksilber in Schwingungen versetzt wird, wodurch die Kontaktstifte unabhängig vom Flüssigkeitsstand miteinander verbunden werden, so daß eine genaue Ablesung nicht mehr möglich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die sicher arbeitet, einfach herzustellen ist und einen geringen Platzbedarf hat.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß jeder Schalter aus zwei in einem Isolierkörper in einer horizontalen Ebene nebeneinander mit Abstand fest angeordneten Kontaktstiften und einem vom Schwimmer getragenen Kontaktstück besteht, mit dem die Stifte untereinander elektrisch verbindbar sind.
  • Diese gebildeten Kontakte arbeiten in jedem Fall sicher und störungsfrei, wobei eine Abnutzung kaum auftritt, so daß die Anordnung auch eine lange Lebensdauer besitzt. Irgendwelche Schwenklager sind nicht erforderlich, und es kann die gesamte Anordnung in einem Standrohr untergebracht werden.
  • Außerdem ist der Energiebedarf außerordentlich gering. Zur Aufnahme der Schalter kann ein innerhalb des Standrohres angeordnetes Tragrohr vorgesehen sein, das zur Aufnahme der die Stifte tragenden Isolierkörper mit einem Längsschlitz versehen sein kann.
  • Das Kontaktstück kann ein in den Schwimmer eingesetzter zylindrischer Metallbolzen mit geringerem Durchmesser als der Abstand zwischen den Stiften sein, wobei der Bolzen an seinem freien Ende mit einem Kopf mit größerem Durchmesser als der Abstand zwischen den Stiften versehen ist.
  • Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher er läutert. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch den Taster, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Taster mit abgenommenem Deckel, F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie a-a der F i g. 1, Fig. 4 eine Draufsicht auf die Warneinrichtung mit abgenommenem Deckel, Fig.5 und 6 Schnitte nach den Linien b-b bzw. cac mit angebrachtem Deckel, Fig.7 eine Teilseitenansicht in größerem Maßstab, F i g. 8 einen Schnitt nach der Linie d-d der Fig. 6 und F i g. 9 einen Schaltplan für die erfindungsgemäße Einrichtung.
  • Der in den Figuren dargestellte Flüssigkeitsstandanzeiger weist einen den Flüssigkeitsstand wahrnehmenden Taster auf, der bei eingebauter Anlage an der Oberseite des Flüssigkeitsvorratsbehälters angebracht wird und ins Innere der Flüssigkeit bis in die Nähe des Bodens hineinhängt. Ferner ist eine Warneinrichtung 2 vorgesehen, die in eingebautem Zustand an einer Wand od. dgl. in beliebiger Entfernung von dem Behälter angebracht wird. Der Taster kann beispielsweise im Tank einer Ölzentralheizung, beispielsweise für einen Privathaushalt oder ein anderes Gebäude, angebracht sein, in welchem Fall die Warneinrichtung irgendwo im Gebäude angebracht wird, so daß man leicht an die Einrichtung herankommt und daß sie von jedem Bewohner des Hauses bedient werden kann.
  • Der Taster (F i g. 1 bis 3) weist zwei offene Rohre 3 und 4 von verschiedenen Durchmessern auf, wobei das Rohr 4 mit kleinerem Durchmesser abnehmbar exzentrisch in dem Rohr 3 mit größerem Durchmesser mittels eines Splintes 5 befestigt ist, so daß das Rohr 4 vollständig im Rohr 3 angeordnet ist und mit der Innenfläche des Rohres 3 auf einer Geraden in Berührung steht. Ein Ende des Rohres mit größerem Durchmesser erstreckt sich durch eine exzentrische Bohrung 6 in einer kreisförmigen Grundplatte 7 und ist dauernd darin befestigt; diametral gegenüber der Berührungsgeraden der beiden Rohre weist das Rohr mit kleinerem Durchmesser einen Längsschlitz 8 auf.
  • Die Halterungen 9 einer beliebigen Anzahl von schwimmerbetätigten Schaltern 10 sind in dem Schlitz angeordnet und dort derart festgeklemmt, daß die Schalter mit jeweils gleichem Abstand zueinander entlang der Länge des Tasters dort befestigt, z. B. geklemmt sind. Jedes Halterungsteil 9 ist breiter als der Schlitz und wird dadurch in dem Rohr 4 angebracht, daß man die gegenüberliegenden Kanten in komplementäre Längsschlitze 11 an den Seiten der Halterungsteile schiebt. Nachdem jedes Halterungsteil an der vorherbestimmten Stellung des Rohres ist, wird es gegen das innere Rohr unverschieblich mit tels einer Klemmschraube 12 arretiert, welche durch einen Querschlitz 13 an einem Teil des Halterungsteiles führt. Zwischen der Schraube 12 und dem gegenüberliegenden Ende des Grundteiles 9 sind rechtwinklig zur Richtung des Längsschlitzes verlaufend in jedem Halterungsteil zwei Kontaktstifte9a fest angebracht, welche durch das Basisteil hindurch verlaufen und bis ins Innere des Rohres mit kleinerem Durchmesser hineinragen.
  • Im n Inneren des Rohres mit kleinerem Durchmesser hängt an den Stiften 9 a eines jeden Halterungsteiles ein hohler, nichtmetallischer zylindrischer Schwimmer 14 mittels eines Stutzens oder Ansatzes 15, der sich konzentrisch vom oberen Ende des Schwimmers aus nach oben erstreckt. Dieser Stutzen hat einen kleineren Durchmesser, als der Abstand zwischen den beiden Stiften beträgt, und an seinem freien Ende ist ein nach unten weisender, im wesentlichen kegelstumpfförmig ausgebildeter Kopf 16 aus Metall angebracht. Dieser Kopf hat einen größeren Maximaldurchmesser als die Breite des Abstandes zwischen den beiden Stiften; wenn der Schwimmer frei hängt, d. h. von den Stiften 9 a getragen wird, dann verbindet er diese beiden elektrisch somit über den Kopf miteinander; wenn der Schwimmer durch Auftrieb nach oben gedrückt wird, besteht also keine elektrische Verbindung zwischen den Stiften 9 a.
  • Die elektrische Verdrahtung geht aus von einem mehradrigen Kabel 17, dessen Litzenzahl größer ist als die Anzahl der schwimmerbetätigten Kontakte.
  • Jeweils die einen der Kontaktstife 9a aller schwimmerbetätigten Kontakte sind miteinander durch zwischen den Rohren nach oben führende flexible Leiter verbunden. Außerdem ist jede Litze des Kabels über je eine Klemme 18 einer Klemmleiste 19 mit dem anderen Kontaktstift 9 a eines Schwimmerkontaktes verbunden. Die alle schwimmerbetätigten Schalter miteinander verbindenden elektrischen Leiter sind in Fig. 9 mit 20 bezeichnet, während die zu den Klemmen 18 führenden Leiter mit 17 bezeichnet sind. Wie insbesondere F i g. 2 zeigt, ist die Klemmleiste im wesentlichen auf einem Durchmesser der Grundplatte 7 angeordnet. Die Leitungen 17 werden durch Klemmen 22 zusammengehalten, die an einigen der Halterungen 9 der Schwimmschalter angebracht sind.
  • Der über die Grundplatte 7 reichende Deckel 23 hat eine Gummidurchfuhrung 24 an der bezüglich der Klemmleiste gegenüberliegenden Seite der Rohre 3 und 4, und eine Anzahl von weiteren isolierten flexiblen Leiternl7a, deren Anzahl derjenigen der schwimmerbetätigten Kontakte entspricht, führt zu den entsprechenden Kontaktklemmen, an welchen die Leiter 10 befestigt sind. Ebenfalls erstreckt sich ein weiterer flexibler Leiter 20 a durch die Gummidurchführung und ist mit der Anschlußklemme 21 ebenso wie der Leiter 20 verbunden.
  • Alle weiteren Einzelheiten gehen klar aus den Fig. 2,3 und 9 hervor.
  • Das in den Fig. 4 bis 8 dargestellte Warngerät 2 weist eine im wesentlichen rechteckige Grundplatte 25 mit einem darauf passenden Deckel 26 auf.
  • Innerhalb des Deckels ist ein Klemmenblock 27 und eine rechteckige Platte 28 Seite an Seite und isoliert auf der Platte 25 befestigt.
  • Im folgenden wird auf Fig. 8 Bezug genommen: Ein Block 27 trägt eine Reihe von Bohrungen, durch welche Schrauben 30 mit Anschlußklemmen 29 führen. Die Köpfe der Schrauben stehen über die Oberfläche des Blockes 27 vor. Mit jeder Klemme 29 ist ein entsprechender Leiter 17 a in der aus F i g. 9 ersichtlichen Art und Weise verbunden. Der Leiter 20 a, der mit derselben Anschlußklemme 21 wie der gemeinsame Leiter 20 verbunden ist, ist mit der Klemme 29 im Block 27 mittels der Schraube 30a an einem Ende der Reihe verbunden. Zwischen dem Deckel und einem Ende des Klemmblockes bzw. der Klemmenleiste sind die Leiter gegen die Platte 25 durch eine Klemme 25 a gedrückt.
  • Die Klemmenleiste 27 dient auch als Basis eines von Hand zu betätigenden Schalters, bei welchem die Köpfe der Schrauben 30 und 30a als feste Kontakte dienen und der bewegliche Kontakt aus einem Kupferstreifen 31 besteht, der auf einem Kupferdraht 32 gleitet, welcher seinerseits in Längsrichtung auf der Klemmenleiste parallel zu den Schrauben angeordnet ist.
  • Das Betätigungsteil des von Hand zu bedienenden Schalters weist einen Schaft 33 auf (F i g. 7 und 8), an dessen einem Ende ein zylindrisches Fußteil 34 angeordnet ist. Dieses Fußteil ist in Längsrichtung gleitbar gehaltert in einer Längsnut 35 im Anschlußblock 27, die sich nach oben in dem Block öffnet und zwischen dem Kontaktdraht 32 und der Reihe von Schraubenköpfen liegt. Dieser Schaft erstreckt sich bis außerhalb des Deckels durch einen nicht gezeigten Schlitz in der Oberseite des Deckels, und außen bildet der Schaft einen Handgriff 36 mit einem Zeiger 37 an einer seiner seitlichen Kanten. In dem Schaft ist zwischen dem Fuß- und dem Handgriff ein Längsschlitz 38 ausgebildet, und der Kontaktstreifen 31 wird vermöge einer diesen Schlitz durchgreifenden Feder 39 nach unten gedrückt.
  • Ein Ende eines weiteren zusätzlichen flexiblen Leiters 40 (Fig. 9) ist mit einem Erdanschluß 41 verbunden, der an der Grundplatte 25 zwischen dem Block 27 und dem Klemmstück254 vorgesehen ist.
  • Dieser Leiter führt aus dem Inneren des Deckels 26 heraus und in das Gehäuse 23 des Tasters hinein, wo er an derselben Klemme 21 befestigt ist, an der auch die Leiter 20 und 20 a liegen.
  • Auf der Platte 28 sind zwei Anschlüsse 42 und 42 a für eine Trockenbatterie 42 b vorgesehen, ferner sind ein Transformator 43, ein Audiofrequenzschwing-Transistor 44, ein fester Widerstand 45, ein veränderlicher Widerstand 46 und ein Kristall- oder ähnlicher Signalgenerator 47 angebracht. Der Signalgenerator ist durch eine gedruckte Schaltung an der Unterseite der Platte mit der Sekundärwicklung des Transformators verbunden. Die Primärwicklung des Transformators hat einen Mittelabgriff, wobei ein Teil im Emitterkreis des Transistors dadurch liegt, daß ein Ende der Windung mit dem Transistor-Kollektor verbunden wird und der Abgriff mit dem negativen Anschluß der Batterie und der positive Anschluß der Batterie mit dem Emitter des Transistors verbunden wird. Das andere Anschlußende der Primärwicklung ist über einen Begrenzerwiderstand 45 mit einem zweiten Erdanschluß 48 auf der Platte 25 verbunden. Damit liegt er auch am Erdanschluß 41, den festen Kontakten 30, 30a, dem beweglichen Kontaktstreifen 31, dem festen Kontaktdraht 32 und dem veränderlichen Widerstand 46 und bildet so eine Rückkopplungsschleife an die Basis des Transistors.
  • Bei der Installation der Anzeigevorrichtung werden die Rohre 3 und 4 durch eine Öffnung in der Oberseite 49 eines Öltanks oder ähnlichen Behälters eingeschoben, bis die Grundplatte 7 anliegt und das Rohr mit dem größeren Durchmesser in die Nähe des Bodens des Behälters reicht. Dann wird die Platte mit dem Oberteil des Tanks durch Schrauben 50 verbunden. Die Grundplatte der Warneinrichtung wird in geeigneter Weise irgendwo und entfernt vom Tank angebracht. Die Leiter 17 a werden mit den entsprechenden Klemmen 27 im Block 19 befestigt und mit den entsprechenden Klemmen 29 im Block 27. Dabei soll so vorgegangen werden, daß der oberste Schwimmerschalter im Taster elektrisch mit dem festen Kontakt 30 verbunden ist, der dem festen Kontakt 30a am nächsten liegt, und jeder darauffolgende, weiter unten liegende Schwimmerkontakt wird elektrisch auf jeweils den folgenden festen Kontakt 30 gelegt. Die gegenseitigen Enden des Leiters 20a werden mit den Anschlüssen 21 und einem entsprechenden der Anschlüsse 29 derart befestigt, daß der gemeinsame Leiter 20 elektrisch mit dem festen Kontakt in Verbindung steht, und die Enden des Leiters 40 werden an die Klemmen 21 bzw. die Erdklemme 41 gelegt.
  • Wenn sich der Spiegel der Flüssigkeit im Behälter unterhalb des untersten schwimmerbetätigten Kontaktes befindet, dann werden die Schwimmer 14 alle von den jeweils entsprechenden Kontaktstiften 9 a getragen, die somit geschlossen sind, weil der Kopf 16 eines jeden Schwimmers aus leitendem Material besteht. Wenn der Flüssigkeitsspiegel steigt, werden die Schwimmer nacheinander eingetaucht, und wegen ihres positiven Auftriebs steigen sie auf und heben die jeweiligen Köpfe 16 von den Kontaktstiften 9 a, wodurch der jeweilige Kontakt geöffnet ist.
  • Normalerweise ist der Schaft 33 des von Hand zu betätigenden Schalters jenseits des Endes der Reihe von festen Kontakten 30 entfernt vom Kontakt 30 a, so daß der Schalter offen ist. Wenn man jedoch den Schaft entlang der Nut 35 in Richtung auf den Kontakt 30a verschiebt, dann gleitet der Kontaktstreifen 31 auf den Köpfen 30 und macht nacheinanderfolgend mit diesen einen Kontakt, wodurch diese Schalter nacheinander geschlossen werden. Wenn der entsprechende Schwimmerkontakt ebenfalls wegen der Höhe des Flüssigkeitsstandes geschlossen ist, dann ist die Rückkopplungsschleife der Warneinrichtung vollständig. Wenn die Rückkopplungsschleife geschlossen ist, dann wird an den Transistor 44 eine kleine Vorwärts-Vorspannung gelegt, welche den Transistor in den Ansprechbereich bringt, so daß in der Primärwicklung Spannungen erzeugt werden.
  • Diese Spannungen treiben den Transistor weiter an, wobei die Basiselektrode weiter negativ wird. Dementsprechend geht der Transistor in den geöffneten Zustand über; in seinem Kollektorkreis fließt Strom durch den Teil der Primärwicklung, der mit dieser Schaltung verbunden ist, wodurch eine positive Rückkopplungsspannung entsteht, die den Basisstrom verstärkt und bewirkt, daß ein Strom im Emitterkreis fließt, bis der Transistor gesättigt ist.
  • Wenn der Transistor gesättigt ist, dann besteht der Hauptspannungsabfall von der Batterie an der Primärwicklung des Transformators, so daß die Kollektorspannung positiv wird und der Transistor abschaltet und in seinen Ausgangszustand zurückkehrt, in welchem die kleine Vorwärts-Vorspannung angelegt ist, um ihn in Vorbereitung des nächsten Arbeitszyklus wieder in den Arbeitsbereich zu bringen.
  • Durch die sich wiederholenden Vorgänge der eben geschilderten Art entsteht eine Spannungsschwingung an der Sekundärwicklung des Transformators, die den Kristall speist und so ein hörbares Signal erzeugt, das so lange anhält, wie der bewegliche Kontaktstreifen in elektrischer Verbindung mit dem festen Kontakt 30 bleibt, auf welchen er bewegt wurde und der entsprechende Schwimmerkontakt geschlossen bleibt.
  • Man sieht daraus leicht, daß durch Verschieben des Schaftes 33 entlang der Nut 35 in Richtung auf den festen Kontakt eine Anzeige des Flüssig- keitsstandes im Gefäß gegeben wird, sobald von dem Kristall ein hörbarer Ton erzeugt wird. Um eine sichtbare Anzeige des Flüssigkeitsstandes zu geben, ist eine entsprechende Gradeinteilung auf der äußeren Oberfläche des Deckels 26 entlang dem Schlitz, durch welchen der Schaft hervorsteht, vorgesehen, wobei die entsprechenden Marken sich selbstverständlich in entsprechender Zuordnung zu den Kontakten 30 befinden.
  • Wenn kein hörbarer Ton auftritt, wenn der bewegliche Kontakt elektrische Verbindung mit dem festen Kontakt herstellt, der auf den festen Kontakt 30a folgt, dann kann die Warneinrichtung dadurch getestet werden, daß man den Schaft entlang dem Schlitz 35 so lange verschiebt, bis der Streifen elektrische Verbindung mit dem Kontakt herstellt, um so die Schaltung für die Warneinrichtung durch den Leiter 20a, den Anschluß 21 und den Leiter 40 herzustellen.
  • In einer praktischen Ausführung der Erfindung wurde ein sekundärer Gleichspannungswiderstand von 126 Ohm verwendet, indem die Primärabzapfung so ausgebildet war, daß ein Gleichspannungswiderstand von 4 Ohm im Emitterkreis entstand und ein Gleichspannungswiderstand von 2,5 Ohm in der Rückkopplungsschleife. Der Widerstand 45 hatte 220 Ohm, der veränderliche Widerstand 46 hatte 2000 Ohm. Es wurde eine 1,5-Volt-Batterie verwendet und ein Kristalleinsatz 47 mit einem Gleichspannungswiderstand von nicht weniger als 2 Megaohm.
  • Dabei konnten Ausgangssignale im Frequenzbereich zwischen 800 und 5000 Hz erzielt werden. Die Frequenz ist einstellbar durch Verändern des Wertes des veränderlichen Widerstandes, in dem man die Geschwindigkeit größer oder kleiner macht, mit welcher die Vorspannung an der Basis des Transistors aufgebaut wird.
  • Da der Stromverbrauch der Warneinrichtung niedrig ist, d. h. weniger als 0,0004 mA im Schließzustand des Transistors und nicht mehr als 15 mA im Leitungszustand beträgt, ist die Lebensdauer der Batterie 42 b sehr groß.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur elektrischen Anzeige des Flüssigkeitsstandes in einem Behälter mit einem in die Flüssigkeit eintauchenden offenen Standrohr mit mehreren übereinander angeordneten, mit einer Anzeigevorrichtung in Verbindung stehenden Schaltern, wobei jedem Schalter zu seiner Betätigung ein Schwimmer zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schalter (10) aus zwei in einem Isolierkörper (9) in einer horizontalen Ebene nebeneinander mit Abstand fest angeordneten Kontaktstiften (9 a) und einem vom Schwimmer (14) getragenen Kontaktstück(15) besteht, mit dem die Stifte (96) untereinander elektrisch verbindbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der Schalter (10) ein innerhalb des Standrohres (3) angeordnetes Tragrohr (4) vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragrohr (4) zur Aufnahme der die Stifte (9a) tragenden Isolierkörper (9) mit einem Längsschlitz (8) versehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktstück ein in den Schwimmer (14) eingesetzter zylindrischer Metallbolzen (15) mit geringerem Durchmesser als der Abstand zwischen den Stiften (9 a) ist und daß der Bolzen an seinem freien Ende mit einem Kopf (16) mit größerem Durchmesser als der Abstand zwischen den Stiften versehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 831 914, 346 502, 905 105, 845 713; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 057 919, 1 179 728, 1 178 616, deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1728962; Patentschrift Nr. 29505 des Amtes für Erfindung und Patentwesen in Ost-Berlin.
DE1964W0038258 1964-12-28 1964-12-28 Vorrichtung zur elektrischen Anzeige des Fluessigkeitsstandes in einem Behaelter Pending DE1275781B (de)

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