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Vorrichtung zur elektrischen Anzeige des Flüssigkeitsstandes in einem
Behälter Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur elektrischen Anzeige des Flüssigkeitsstandes
in einem Behälter mit einem in die Flüssigkeit eintauchenden offenen Standrohr mit
mehreren übereinander angeordneten, mit einer Anzeigevorrichtung in Verbindung stehenden
Schaltern, wobei jedem Schalter zu seiner Betätigung ein Schwimmer zugeordnet ist.
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Es ist ein elektrischer Zustandsgeber für das Niveau einer Flüssigkeit
bekannt, bei welchem als Sonde wenigstens ein Kaltleiter vorgesehen ist, dessen
Widerstandswert mit steigender Temperatur in einem bestimmten Temperaturbereich
sprungartig um mehrere Zehnerpotenzen ansteigt und der vor Erreichen des Flüssigkeitsniveausollwertes
durch den Meßstrom mindestens bis in den Bereich des sprungartigen Anstieges seines
Widerstandswertes so aufgeheizt ist, daß beim Erreichen des Niveausollwertes durch
die Flüssigkeitsabkühlung bis in den Bereich unterhalb des sprungartigen Anstieges
des Widerstandswertes erfolgt. Dieser bekannte Zustandsgeber erfordert ein besonders
elektronisches Verstärkerelement je Sonde und ist deshalb aufwendig und störanfällig.
Der Geber arbeitet ferner temperaturabhängig, was in vielen Fällen unerwünscht ist,
beispielsweise bei Fahrzeugen, die erheblichen Temperaturschwankungen ausgesetzt
sind. Außerdem ist eine ständige Zufuhr elektrischer Energie für die Aufheizung
des Kaltleiters erforderlich, weshalb eine Energiequelle mit verhältnismäßig großer
Kapazität erforderlich ist.
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Es sind ferner Anordnungen zur kapazitiven Messung des Füllstandes
eines Behälters mit einer in den Behälter eingebauten Meßsonde bekannt; diese Anordnungen
erfordern besondere Oszillatorschaltungen zur Erzeugung einer Wechselspannung und
ferner elektronische Verstärkerschaltungen zur Verstärkung des Meßsignals. Derartige
Anordnungen sind nicht nur aufwendig, sondern auch störanfällig.
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Bekannt ist ferner eine Vorrichtung zur Fernübertragung der Anzeige
von elektrischen Flüssigkeitsstandanzeigern, bei denen ein magnetischer Schwimmer,
der sich in einem nichtmagnetischen Flüssigkeitsstandrohr bewegt, einen durch Spulen,
die um das Rohr gelegt sind, fließenden Strom beeinflußt.
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Bei dieser Vorrichtung wird der Stand des Schwimmers im Flüssigkeitsstandrohr
durch einen Drehwähler abgetastet und auf einem oder mehrere andere Drehwähler,
die mit dem ersten synchron laufen, übertragen. Dabei werden die Spulen und Drehwähler
mit Wechselstrom gespeist, und es sind die Ankerrückstellfedern der Drehwähler so
bemessen, daß sie den Anker erst am Ende eines Wechselstrom-
impulses von einer Länge
zurückziehen, die die Ansprechzeit des Relais nicht unterschreitet. Hier ist eine
Wechselstromquelle erforderlich, die in vielen Fällen, beispielsweise auf Fahrzeugen,
nicht zur Verfügung steht. Dann ist aber eine besondere, aufwendige und störanfällige
Schaltung zur Erzeugung einer Wechselspannung notwendig. Auch ist der Aufwand an
Drehwählern, die synchron angetrieben werden müssen, erheblich.
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Es ist ferner ein elektrischer Brennstoffanzeiger für Kraftfahrzeuge
bekannt, bei welchen durch einen von einem Schwimmer bewegten Hebel eine biegsame
Kontaktzunge verschwenkt wird, die mit mehreren feststehenden Kontaktbolzen zusammenwirkt.
Die einen festen Kontaktbolzen berührende Kontaktzunge wird bei der weiteren Bewegung
immer stärker durchgebogen, bis sie über den festen Kontaktbolzen hinübergleitet
und in Berührung mit dem nächsten Kontaktbolzen kommt. Diese Anordnung hat einen
verhältnismäßig großen Platzbedarf. Die Anordnung enthält eine Lagerstelle, die
sich innerhalb des Brennstoffbehälters befindet und deren Schmierung
deshalb
problematisch ist, so daß eine leichtgängige Lagerung nicht immer gewährleistet
ist. Auch ist insbesondere die biegsame Kontaktzunge einer starken Abnutzung unterworfen,
insbesondere wenn eine sehr dünne Kontaktzunge verwendet wird, die der Bewegung
einen möglichst geringen Widerstand entgegensetzt und somit die Anzeige möglichst
wenig stört.
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Ferner ist eine Vorrichtung zur Fern anzeige eines Flüssigkeitsstandes
bekannt, bei welcher in einem elektrisch leitenden Standrohr zentrisch eine ebenfalls
leitende Stange angeordnet ist. Dabei ist in dem Ringraum zwischen der zentrischen
Stange und der Innenwand des Standrohres ein Schwimmer vorgesehen, welcher über
Schleifbürsten mit dem Standrohr und mit der zentrischen Stange in elektrisch leitender
Verbindung steht. Bei dieser Vorrichtung besteht die Gefahr, daß bei zu geringem
Kontaktdruck ein einwandfreier elektrischer Kontakt nicht zustande kommt, während
bei zu starkem Kontaktdruck der Schwimmer zwischen Standrohr und zentrischer Stange
eingeklemmt werden kann, so daß er dem Flüssigkeitsstand nicht folgen kann. Eine
einwandfreie Anzeige ist somit nicht immer gewährleistet. Außerdem ist auch hier
die Kontaktvorrichtung einer ständigen Abnutzung unterworfen.
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Es sind schließlich auch elektrisch arbeitende Flüssigkeitsstandanzeiger
bekannt, bei denen mit Hilfe von Schwimmern Quecksilberklppschafter betätigt werden.
Diese Quecksilberschaltrohre sind verhältnismäßig aufwendig. Auch besteht bei deren
Anwendung in Fahrzeugen die Gefahr, daß durch die auftretenden Erschütterungen das
Quecksilber in Schwingungen versetzt wird, wodurch die Kontaktstifte unabhängig
vom Flüssigkeitsstand miteinander verbunden werden, so daß eine genaue Ablesung
nicht mehr möglich ist.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, die sicher arbeitet, einfach herzustellen ist und einen
geringen Platzbedarf hat.
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Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß jeder Schalter aus
zwei in einem Isolierkörper in einer horizontalen Ebene nebeneinander mit Abstand
fest angeordneten Kontaktstiften und einem vom Schwimmer getragenen Kontaktstück
besteht, mit dem die Stifte untereinander elektrisch verbindbar sind.
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Diese gebildeten Kontakte arbeiten in jedem Fall sicher und störungsfrei,
wobei eine Abnutzung kaum auftritt, so daß die Anordnung auch eine lange Lebensdauer
besitzt. Irgendwelche Schwenklager sind nicht erforderlich, und es kann die gesamte
Anordnung in einem Standrohr untergebracht werden.
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Außerdem ist der Energiebedarf außerordentlich gering. Zur Aufnahme
der Schalter kann ein innerhalb des Standrohres angeordnetes Tragrohr vorgesehen
sein, das zur Aufnahme der die Stifte tragenden Isolierkörper mit einem Längsschlitz
versehen sein kann.
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Das Kontaktstück kann ein in den Schwimmer eingesetzter zylindrischer
Metallbolzen mit geringerem Durchmesser als der Abstand zwischen den Stiften sein,
wobei der Bolzen an seinem freien Ende mit einem Kopf mit größerem Durchmesser als
der Abstand zwischen den Stiften versehen ist.
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Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel
näher er läutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch den Taster, Fig. 2 eine
Draufsicht auf den Taster mit abgenommenem Deckel, F i g. 3 einen Schnitt nach der
Linie a-a der F i g. 1, Fig. 4 eine Draufsicht auf die Warneinrichtung mit abgenommenem
Deckel, Fig.5 und 6 Schnitte nach den Linien b-b bzw. cac mit angebrachtem Deckel,
Fig.7 eine Teilseitenansicht in größerem Maßstab, F i g. 8 einen Schnitt nach der
Linie d-d der Fig. 6 und F i g. 9 einen Schaltplan für die erfindungsgemäße Einrichtung.
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Der in den Figuren dargestellte Flüssigkeitsstandanzeiger weist einen
den Flüssigkeitsstand wahrnehmenden Taster auf, der bei eingebauter Anlage an der
Oberseite des Flüssigkeitsvorratsbehälters angebracht wird und ins Innere der Flüssigkeit
bis in die Nähe des Bodens hineinhängt. Ferner ist eine Warneinrichtung 2 vorgesehen,
die in eingebautem Zustand an einer Wand od. dgl. in beliebiger Entfernung von dem
Behälter angebracht wird. Der Taster kann beispielsweise im Tank einer Ölzentralheizung,
beispielsweise für einen Privathaushalt oder ein anderes Gebäude, angebracht sein,
in welchem Fall die Warneinrichtung irgendwo im Gebäude angebracht wird, so daß
man leicht an die Einrichtung herankommt und daß sie von jedem Bewohner des Hauses
bedient werden kann.
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Der Taster (F i g. 1 bis 3) weist zwei offene Rohre 3 und 4 von verschiedenen
Durchmessern auf, wobei das Rohr 4 mit kleinerem Durchmesser abnehmbar exzentrisch
in dem Rohr 3 mit größerem Durchmesser mittels eines Splintes 5 befestigt ist, so
daß das Rohr 4 vollständig im Rohr 3 angeordnet ist und mit der Innenfläche des
Rohres 3 auf einer Geraden in Berührung steht. Ein Ende des Rohres mit größerem
Durchmesser erstreckt sich durch eine exzentrische Bohrung 6 in einer kreisförmigen
Grundplatte 7 und ist dauernd darin befestigt; diametral gegenüber der Berührungsgeraden
der beiden Rohre weist das Rohr mit kleinerem Durchmesser einen Längsschlitz 8 auf.
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Die Halterungen 9 einer beliebigen Anzahl von schwimmerbetätigten
Schaltern 10 sind in dem Schlitz angeordnet und dort derart festgeklemmt, daß die
Schalter mit jeweils gleichem Abstand zueinander entlang der Länge des Tasters dort
befestigt, z. B. geklemmt sind. Jedes Halterungsteil 9 ist breiter als der Schlitz
und wird dadurch in dem Rohr 4 angebracht, daß man die gegenüberliegenden Kanten
in komplementäre Längsschlitze 11 an den Seiten der Halterungsteile schiebt. Nachdem
jedes Halterungsteil an der vorherbestimmten Stellung des Rohres ist, wird es gegen
das innere Rohr unverschieblich mit tels einer Klemmschraube 12 arretiert, welche
durch einen Querschlitz 13 an einem Teil des Halterungsteiles führt. Zwischen der
Schraube 12 und dem gegenüberliegenden Ende des Grundteiles 9 sind rechtwinklig
zur Richtung des Längsschlitzes verlaufend in jedem Halterungsteil zwei Kontaktstifte9a
fest angebracht, welche durch das Basisteil hindurch verlaufen und bis ins Innere
des Rohres mit kleinerem Durchmesser hineinragen.
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Im n Inneren des Rohres mit kleinerem Durchmesser hängt an den Stiften
9 a eines jeden Halterungsteiles ein hohler, nichtmetallischer zylindrischer Schwimmer
14 mittels eines Stutzens oder Ansatzes 15, der
sich konzentrisch
vom oberen Ende des Schwimmers aus nach oben erstreckt. Dieser Stutzen hat einen
kleineren Durchmesser, als der Abstand zwischen den beiden Stiften beträgt, und
an seinem freien Ende ist ein nach unten weisender, im wesentlichen kegelstumpfförmig
ausgebildeter Kopf 16 aus Metall angebracht. Dieser Kopf hat einen größeren Maximaldurchmesser
als die Breite des Abstandes zwischen den beiden Stiften; wenn der Schwimmer frei
hängt, d. h. von den Stiften 9 a getragen wird, dann verbindet er diese beiden elektrisch
somit über den Kopf miteinander; wenn der Schwimmer durch Auftrieb nach oben gedrückt
wird, besteht also keine elektrische Verbindung zwischen den Stiften 9 a.
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Die elektrische Verdrahtung geht aus von einem mehradrigen Kabel
17, dessen Litzenzahl größer ist als die Anzahl der schwimmerbetätigten Kontakte.
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Jeweils die einen der Kontaktstife 9a aller schwimmerbetätigten Kontakte
sind miteinander durch zwischen den Rohren nach oben führende flexible Leiter verbunden.
Außerdem ist jede Litze des Kabels über je eine Klemme 18 einer Klemmleiste 19 mit
dem anderen Kontaktstift 9 a eines Schwimmerkontaktes verbunden. Die alle schwimmerbetätigten
Schalter miteinander verbindenden elektrischen Leiter sind in Fig. 9 mit 20 bezeichnet,
während die zu den Klemmen 18 führenden Leiter mit 17 bezeichnet sind. Wie insbesondere
F i g. 2 zeigt, ist die Klemmleiste im wesentlichen auf einem Durchmesser der Grundplatte
7 angeordnet. Die Leitungen 17 werden durch Klemmen 22 zusammengehalten, die an
einigen der Halterungen 9 der Schwimmschalter angebracht sind.
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Der über die Grundplatte 7 reichende Deckel 23 hat eine Gummidurchfuhrung
24 an der bezüglich der Klemmleiste gegenüberliegenden Seite der Rohre 3 und 4,
und eine Anzahl von weiteren isolierten flexiblen Leiternl7a, deren Anzahl derjenigen
der schwimmerbetätigten Kontakte entspricht, führt zu den entsprechenden Kontaktklemmen,
an welchen die Leiter 10 befestigt sind. Ebenfalls erstreckt sich ein weiterer flexibler
Leiter 20 a durch die Gummidurchführung und ist mit der Anschlußklemme 21 ebenso
wie der Leiter 20 verbunden.
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Alle weiteren Einzelheiten gehen klar aus den Fig. 2,3 und 9 hervor.
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Das in den Fig. 4 bis 8 dargestellte Warngerät 2 weist eine im wesentlichen
rechteckige Grundplatte 25 mit einem darauf passenden Deckel 26 auf.
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Innerhalb des Deckels ist ein Klemmenblock 27 und eine rechteckige
Platte 28 Seite an Seite und isoliert auf der Platte 25 befestigt.
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Im folgenden wird auf Fig. 8 Bezug genommen: Ein Block 27 trägt eine
Reihe von Bohrungen, durch welche Schrauben 30 mit Anschlußklemmen 29 führen. Die
Köpfe der Schrauben stehen über die Oberfläche des Blockes 27 vor. Mit jeder Klemme
29 ist ein entsprechender Leiter 17 a in der aus F i g. 9 ersichtlichen Art und
Weise verbunden. Der Leiter 20 a, der mit derselben Anschlußklemme 21 wie der gemeinsame
Leiter 20 verbunden ist, ist mit der Klemme 29 im Block 27 mittels der Schraube
30a an einem Ende der Reihe verbunden. Zwischen dem Deckel und einem Ende des Klemmblockes
bzw. der Klemmenleiste sind die Leiter gegen die Platte 25 durch eine Klemme 25
a gedrückt.
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Die Klemmenleiste 27 dient auch als Basis eines von Hand zu betätigenden
Schalters, bei welchem
die Köpfe der Schrauben 30 und 30a als feste Kontakte dienen
und der bewegliche Kontakt aus einem Kupferstreifen 31 besteht, der auf einem Kupferdraht
32 gleitet, welcher seinerseits in Längsrichtung auf der Klemmenleiste parallel
zu den Schrauben angeordnet ist.
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Das Betätigungsteil des von Hand zu bedienenden Schalters weist einen
Schaft 33 auf (F i g. 7 und 8), an dessen einem Ende ein zylindrisches Fußteil 34
angeordnet ist. Dieses Fußteil ist in Längsrichtung gleitbar gehaltert in einer
Längsnut 35 im Anschlußblock 27, die sich nach oben in dem Block öffnet und zwischen
dem Kontaktdraht 32 und der Reihe von Schraubenköpfen liegt. Dieser Schaft erstreckt
sich bis außerhalb des Deckels durch einen nicht gezeigten Schlitz in der Oberseite
des Deckels, und außen bildet der Schaft einen Handgriff 36 mit einem Zeiger 37
an einer seiner seitlichen Kanten. In dem Schaft ist zwischen dem Fuß- und dem Handgriff
ein Längsschlitz 38 ausgebildet, und der Kontaktstreifen 31 wird vermöge einer diesen
Schlitz durchgreifenden Feder 39 nach unten gedrückt.
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Ein Ende eines weiteren zusätzlichen flexiblen Leiters 40 (Fig. 9)
ist mit einem Erdanschluß 41 verbunden, der an der Grundplatte 25 zwischen dem Block
27 und dem Klemmstück254 vorgesehen ist.
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Dieser Leiter führt aus dem Inneren des Deckels 26 heraus und in das
Gehäuse 23 des Tasters hinein, wo er an derselben Klemme 21 befestigt ist, an der
auch die Leiter 20 und 20 a liegen.
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Auf der Platte 28 sind zwei Anschlüsse 42 und 42 a für eine Trockenbatterie
42 b vorgesehen, ferner sind ein Transformator 43, ein Audiofrequenzschwing-Transistor
44, ein fester Widerstand 45, ein veränderlicher Widerstand 46 und ein Kristall-
oder ähnlicher Signalgenerator 47 angebracht. Der Signalgenerator ist durch eine
gedruckte Schaltung an der Unterseite der Platte mit der Sekundärwicklung des Transformators
verbunden. Die Primärwicklung des Transformators hat einen Mittelabgriff, wobei
ein Teil im Emitterkreis des Transistors dadurch liegt, daß ein Ende der Windung
mit dem Transistor-Kollektor verbunden wird und der Abgriff mit dem negativen Anschluß
der Batterie und der positive Anschluß der Batterie mit dem Emitter des Transistors
verbunden wird. Das andere Anschlußende der Primärwicklung ist über einen Begrenzerwiderstand
45 mit einem zweiten Erdanschluß 48 auf der Platte 25 verbunden. Damit liegt er
auch am Erdanschluß 41, den festen Kontakten 30, 30a, dem beweglichen Kontaktstreifen
31, dem festen Kontaktdraht 32 und dem veränderlichen Widerstand 46 und bildet so
eine Rückkopplungsschleife an die Basis des Transistors.
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Bei der Installation der Anzeigevorrichtung werden die Rohre 3 und
4 durch eine Öffnung in der Oberseite 49 eines Öltanks oder ähnlichen Behälters
eingeschoben, bis die Grundplatte 7 anliegt und das Rohr mit dem größeren Durchmesser
in die Nähe des Bodens des Behälters reicht. Dann wird die Platte mit dem Oberteil
des Tanks durch Schrauben 50 verbunden. Die Grundplatte der Warneinrichtung wird
in geeigneter Weise irgendwo und entfernt vom Tank angebracht. Die Leiter 17 a werden
mit den entsprechenden Klemmen 27 im Block 19 befestigt und mit den entsprechenden
Klemmen 29 im Block 27. Dabei soll so vorgegangen werden, daß der oberste Schwimmerschalter
im Taster elektrisch mit dem festen Kontakt 30 verbunden ist, der dem festen
Kontakt
30a am nächsten liegt, und jeder darauffolgende, weiter unten liegende Schwimmerkontakt
wird elektrisch auf jeweils den folgenden festen Kontakt 30 gelegt. Die gegenseitigen
Enden des Leiters 20a werden mit den Anschlüssen 21 und einem entsprechenden der
Anschlüsse 29 derart befestigt, daß der gemeinsame Leiter 20 elektrisch mit dem
festen Kontakt in Verbindung steht, und die Enden des Leiters 40 werden an die Klemmen
21 bzw. die Erdklemme 41 gelegt.
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Wenn sich der Spiegel der Flüssigkeit im Behälter unterhalb des untersten
schwimmerbetätigten Kontaktes befindet, dann werden die Schwimmer 14 alle von den
jeweils entsprechenden Kontaktstiften 9 a getragen, die somit geschlossen sind,
weil der Kopf 16 eines jeden Schwimmers aus leitendem Material besteht. Wenn der
Flüssigkeitsspiegel steigt, werden die Schwimmer nacheinander eingetaucht, und wegen
ihres positiven Auftriebs steigen sie auf und heben die jeweiligen Köpfe 16 von
den Kontaktstiften 9 a, wodurch der jeweilige Kontakt geöffnet ist.
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Normalerweise ist der Schaft 33 des von Hand zu betätigenden Schalters
jenseits des Endes der Reihe von festen Kontakten 30 entfernt vom Kontakt 30 a,
so daß der Schalter offen ist. Wenn man jedoch den Schaft entlang der Nut 35 in
Richtung auf den Kontakt 30a verschiebt, dann gleitet der Kontaktstreifen 31 auf
den Köpfen 30 und macht nacheinanderfolgend mit diesen einen Kontakt, wodurch diese
Schalter nacheinander geschlossen werden. Wenn der entsprechende Schwimmerkontakt
ebenfalls wegen der Höhe des Flüssigkeitsstandes geschlossen ist, dann ist die Rückkopplungsschleife
der Warneinrichtung vollständig. Wenn die Rückkopplungsschleife geschlossen ist,
dann wird an den Transistor 44 eine kleine Vorwärts-Vorspannung gelegt, welche den
Transistor in den Ansprechbereich bringt, so daß in der Primärwicklung Spannungen
erzeugt werden.
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Diese Spannungen treiben den Transistor weiter an, wobei die Basiselektrode
weiter negativ wird. Dementsprechend geht der Transistor in den geöffneten Zustand
über; in seinem Kollektorkreis fließt Strom durch den Teil der Primärwicklung, der
mit dieser Schaltung verbunden ist, wodurch eine positive Rückkopplungsspannung
entsteht, die den Basisstrom verstärkt und bewirkt, daß ein Strom im Emitterkreis
fließt, bis der Transistor gesättigt ist.
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Wenn der Transistor gesättigt ist, dann besteht der Hauptspannungsabfall
von der Batterie an der Primärwicklung des Transformators, so daß die Kollektorspannung
positiv wird und der Transistor abschaltet und in seinen Ausgangszustand zurückkehrt,
in welchem die kleine Vorwärts-Vorspannung angelegt ist, um ihn in Vorbereitung
des nächsten Arbeitszyklus wieder in den Arbeitsbereich zu bringen.
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Durch die sich wiederholenden Vorgänge der eben geschilderten Art
entsteht eine Spannungsschwingung an der Sekundärwicklung des Transformators, die
den Kristall speist und so ein hörbares Signal erzeugt, das so lange anhält, wie
der bewegliche Kontaktstreifen in elektrischer Verbindung mit dem festen Kontakt
30 bleibt, auf welchen er bewegt wurde und der entsprechende Schwimmerkontakt geschlossen
bleibt.
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Man sieht daraus leicht, daß durch Verschieben des Schaftes 33 entlang
der Nut 35 in Richtung auf den festen Kontakt eine Anzeige des Flüssig-
keitsstandes
im Gefäß gegeben wird, sobald von dem Kristall ein hörbarer Ton erzeugt wird. Um
eine sichtbare Anzeige des Flüssigkeitsstandes zu geben, ist eine entsprechende
Gradeinteilung auf der äußeren Oberfläche des Deckels 26 entlang dem Schlitz, durch
welchen der Schaft hervorsteht, vorgesehen, wobei die entsprechenden Marken sich
selbstverständlich in entsprechender Zuordnung zu den Kontakten 30 befinden.
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Wenn kein hörbarer Ton auftritt, wenn der bewegliche Kontakt elektrische
Verbindung mit dem festen Kontakt herstellt, der auf den festen Kontakt 30a folgt,
dann kann die Warneinrichtung dadurch getestet werden, daß man den Schaft entlang
dem Schlitz 35 so lange verschiebt, bis der Streifen elektrische Verbindung mit
dem Kontakt herstellt, um so die Schaltung für die Warneinrichtung durch den Leiter
20a, den Anschluß 21 und den Leiter 40 herzustellen.
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In einer praktischen Ausführung der Erfindung wurde ein sekundärer
Gleichspannungswiderstand von 126 Ohm verwendet, indem die Primärabzapfung so ausgebildet
war, daß ein Gleichspannungswiderstand von 4 Ohm im Emitterkreis entstand und ein
Gleichspannungswiderstand von 2,5 Ohm in der Rückkopplungsschleife. Der Widerstand
45 hatte 220 Ohm, der veränderliche Widerstand 46 hatte 2000 Ohm. Es wurde eine
1,5-Volt-Batterie verwendet und ein Kristalleinsatz 47 mit einem Gleichspannungswiderstand
von nicht weniger als 2 Megaohm.
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Dabei konnten Ausgangssignale im Frequenzbereich zwischen 800 und
5000 Hz erzielt werden. Die Frequenz ist einstellbar durch Verändern des Wertes
des veränderlichen Widerstandes, in dem man die Geschwindigkeit größer oder kleiner
macht, mit welcher die Vorspannung an der Basis des Transistors aufgebaut wird.
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Da der Stromverbrauch der Warneinrichtung niedrig ist, d. h. weniger
als 0,0004 mA im Schließzustand des Transistors und nicht mehr als 15 mA im Leitungszustand
beträgt, ist die Lebensdauer der Batterie 42 b sehr groß.