DE2151078C2 - Kapazitives Fullstandsmeßgerat - Google Patents
Kapazitives FullstandsmeßgeratInfo
- Publication number
- DE2151078C2 DE2151078C2 DE2151078A DE2151078A DE2151078C2 DE 2151078 C2 DE2151078 C2 DE 2151078C2 DE 2151078 A DE2151078 A DE 2151078A DE 2151078 A DE2151078 A DE 2151078A DE 2151078 C2 DE2151078 C2 DE 2151078C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- measuring
- level
- electrode
- electrodes
- capacitor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 20
- 230000005684 electric field Effects 0.000 claims description 14
- 238000005259 measurement Methods 0.000 claims description 14
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 12
- 239000000523 sample Substances 0.000 claims description 9
- 238000009434 installation Methods 0.000 claims description 3
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 5
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000004304 visual acuity Effects 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000009969 flowable effect Effects 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000013508 migration Methods 0.000 description 1
- 230000005012 migration Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F23/00—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
- G01F23/22—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water
- G01F23/26—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water by measuring variations of capacity or inductance of capacitors or inductors arising from the presence of liquid or fluent solid material in the electric or electromagnetic fields
- G01F23/263—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water by measuring variations of capacity or inductance of capacitors or inductors arising from the presence of liquid or fluent solid material in the electric or electromagnetic fields by measuring variations in capacitance of capacitors
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measurement Of Levels Of Liquids Or Fluent Solid Materials (AREA)
Description
Die Erfindung geht aus von einem kapazitiven Körpers verlaufen.
Füllstandsmeßgerät mit einem in das Füllgut ein- All diese bekannten Meßkondensatoren setzen
tauchenden Meßkondensator mit wenigstens einer voraus, daß sie allseitig von dem Füllgut umgeben
ersten Mcßclektiode und wenigstens einer zweiten 55 im Inneren des Behälters so angeordnet sind, daß
Meßelektrode, die im Absland voneinander und die Messung von der Behälterwand praktisch nicht
parallel zueinander an einem mit dem Füllgut in beeinflußt werden kann.
Berührung stehenden Dielektrikum angeordnet sind, Fs gibt jedoch Anwendungsfälle in der Praxis,
einer Anordnung zur Erzeugung eines elektrischen wo die Meßsonden nicht so eingebaut werden kön-Fcldes
zwischen der ersten Meßelektrode und der 60 neu, daß sie ohne Feldverzerrung allseitig von dem
zweiten Meßclektrodc und mit einer Meßanordnung Füllgut umgeben sind. Wenn die Meßkondensatoren
zur Messung der durch Änderungen des Füllstandes beispielsweise an einer Wand eines Behälters angebewirkten
Änderungen der Meßkapazität zwischen bracht sein müssen, kommt es zu Feldverzerrungen,
der ersten Mcßelektrode und der zweiten Meßelek- und ein großer Teil der Feldlinien verläuft durch die
trodc des Meßkondensators. 65 Behälterwand anstatt durch das Füllgut. In solchen
Derartige kapazitive Füllstandsmeßgeräte eignen Fällen kommt es zu einem unlinearen Zusammensich
für Füllgüter, deren Dielektrizitätskonstante von hang zwischen Füllstand und Kapazität, und man
derjenigen der Luft merklich verschieden ist. Das erhält außerdem eine im Vergleich zu der sich
ergebenden Kapazitätsänderung große Anfangskapnzität,
wodurch die Meßgenauigkeit beeinträchtigt wird.
Ein solcher Anwendungsfall besteht beispielsweise dann, wenn die Meßkapazität zur Messung des
Pegelstandes in einem offenen Gerinne verwendet wird. Bekanntlich besteht für oflene Gerinne eine
definierte Funktion zwischen momentaner Durchflußmenge
u-.id dem Pegelstand, so daß os möglich ist,
die Durchrlußmenge kapazitiv auf dem Umweg über die Messung des Pegelstandes zu messen. In diesem
Fall ist im allgemeinen die Verwendung von frei in das Innere der Rinne ragenden Sonden nicht
erwünscht, weil der Einbau schwierig ist und der Durchflußquerschnitt gestöi; wird. Es wird daher
vorgezogen, die kapazitive Meßsonde bündig mit der Wandung des Gerinnes einzubauen, was zu den zuvor
angegebenen Erscheinungen führt.
Das Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines kapazitiven Füllstandsmeßgeiätcs der eingangs angegebenen
Art, dessen Meßsonde auch bei Einbau in die Wand des Behälters einen linearen Zusammenhang
/wischen Füllstand und Kapazität gewährleistet und die theoretisch größte Änderung der Kapazität
in Abhängigkeit von dem Füllstand, bezogen auf den Anfangswert ergibt.
Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß bei Anordnung des Meßkondensators an einer
einseitig mit dem Füllgut in Berührung stehenden dielektrischen Wand auf der dem Füllgut abgewandten
Seite der ersten Meßelektrode eine Abschirmelektrod"
angeordnet ist.
Die erfindungsgemäße Ausbildung ergibt die Wirkiir.g,
daß das elektrische Feld zwischen den Meßelektroden ausschließlich durch das Innere des Behälters
bzw das darin befindliche Füllgut geht; dagegen verläuft der durch die Wand des Behälters
gehende Teil des Feldes nicht zwischen den beiden Meßelektrodcn. sondern zwischen der Abschirmelektrode
und der zweiten Meßelektrode. Durch Messung der Kapazitätsänderungen ausschließlich
zwischen den beiden Meßelektrodcn ist es daher möglich, den vom Füllgut nicht beeinflußten und
gegebenenfalls durch äuCere Einflüsse verzerrten Teil des Feldes von der Messung auszuschließen.
Die gemessene Anfangskapazität entspricht daher ausschließlich dem vorn Füllgut beeinflußten nutzna.en
Teil des elektrischen Feidcs, und die Änderung
der Kapazität in Abhängigkeit von Änderungen des Füllstandes entspiicht dem theoretisch erreichbaren
Höchstwert.
Die Bestimmung der Kapa/ilätsänderungeii durch
Messung eines kapazitiven Wechselstroms erfolgt nach einer bevorzugten Ausfiihruugsfonn der Erfindung
dadurch, daß die erste Meßelektrode und die Abschirmclektrode mit der ersten Klemme einer
Wechselstromquelle verbunden sind, daß die zweite Meßelektrode mit der zweiten Klemmt; der Wechbclspannungsquelle
verbunden ist und daß ein Wechselstrommeßgerät in die Verbindung zwischen die erste
Klemme der Wechselspannungsquelle und die erste Meßelektrode eingefügt ist.
Ein vveitwcr Vorteil des erfindungsgemäßen Füllstandsmeßgerär?
besteht darin, daß durch Vergrößerung der Anzahl der Meßelektroden das Auflösungsvermögen des Meßkonde.nsators wesentlich vergrößert
werden kann. Dies geschieht gemäß einer Weiterbildung des Erfindiingsgegenstands dadurch, daß
mehrere erste Meßelektroden und mehrere zweite Meßelektroden jeweils paarweise nebeneinander
angeordnet sind, daß die ersten Meßelektroden einerseits und die zweiten Meßelektroden andererseits
elektrisch miteinander verbunden sind und daß jeder ersten Meßelektrode eine Abschirmelektrode zugeordnet
ist.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung büspielshalber
beschrieben. Es zeigt
ίο Fig. 1 ein Diagramm des Zusammenhangs zwischen
der Kapazit: wanderung bzw. der Meßstromänderung und der Füllstandsänderung bei einem
kapazitiven Füllstandsmeßgerät, Fig. 2 die Anordnung der Elektroden einer MeIA-sonde
für die Messung des Pegelstands in einem offenen Gerinne,
Fig. 3 einen Schnitt durch den die Elektroden enthaltenden Teil der Wandung der Gerinne mit
Darstellung der elektrischen Feldlinien bei fehlender Abschirmelektrode und
Fig. 4 eine entsprechende Schnittansicht mit Darstellung der elektrischen Feldlinien der erfindungsgemäßen
Ausbildung des Füllstandsmeßgerutv F i g. 1 zeiet ein Diagramm der Änderung der
Kapazität C bzw. des Meßstroms / bei einem kapazitiven Füllstandsmeßgerät in Abhängigkeit von dem
Füllstand, der auf der Abszisse in Prozenten des maximalen Füllstandes aufgetragen ist. Wie zu erkennen
ist, nai die Kapazität bei dem Füllstand Null einen von Null verschiedenen Anfangswert C1,, dessen
Größe von der Form und Einbauart des Meßkondensators abhängt. Mit steigendem Füllstand ändert sich
die Kapazität im wesentlichen linear, und sie erreicht bei einem Füllstand von 100% einen Endwert C1
In gleicher Weise ändert sich der Meßstrom / von einem Anfangswert I11 zu einem Endwert /,,.
Die Messung des Füllstandes ist r'Tensichtlich um so genauer, je größer der Kapazitätsänderungsbereich
C1-C,, bzw. der Stromänderungsbereich /,,-/„ bezogen
auf den Anfangswert C1, bzw. /„ ist. Daraus ergibt
sich die Forderung, den Meßkondensator so auszubilden, daß sich das elektrische Feld möglichst ausschließlich
in dem Raum ausbreitet, in den das Füllgut eintreten kann.
F i g. 2 zeigt als Beispiel für einen Anwendungsi'all,
bei dem diese Forderung nur schwierig zu erfüllen ist, die Anordnung des Meßkondensators
für die Messung des Pegelstands in einem offenen Gerinne I. Das Gerinne ist durch zwei Seitenwande
2, 3 und einen Boden 4 gebildet und führt ein fließfähiges Medium 5. Da bei einem solchen ollenen
Gerinne eine definierte Funktion zwischen momentaner Di""chflußmenge und den Pegclstand besteht,
ist es möglich, die Durchllußmenge durch Messung der Füllhöhe zu messen. Um den Durchflußquerschnitt
nicht zu stören, zur Vereinfachung der Montage uiij aus anderen Gründen strebt man an, die
Elektroden der kapazitiven Meßsonde bündig mit der Wandung des Gerinnes einzubauen. Deshalb sind
zwei streifenförmige Elektroden 6, 7 im Abstand nebeneinander in die Seitenwand 2 des Gerinnes 1
eingelassen.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch den die Elektroden 6, 7 enthaltenden Teil der Seitenwand 2 des
Gerinnes mit dem zugehörigen Feldiinienverlauf. Wie zu erkennen ist, verlaufen die elektrischen Feldlinien
von der Flektrode 6 zur Elektrode 7 zum Teil durch das Innere der Gerinne und das darin befind-
liehe Füllgut und zum anderen Teil durch die Seitenwand
2. Bei der Messung der Kapazität zwischen den Elektroden 6 und 7 geht daher der in der Wand
fließende Verschiebestrom mit in die Messung ein, so daß er zu einer großen Anfangskapazität C0 bzw. s
einem großen Anfangsstrom I0 beiträgt. Andrerseits
wird aber dieser Teil des elektrischen Feldes von den Füllstandsänderungen nicht beeinflußt, so daß
insgesamt ein ungünstiges Verhältnis der Kapazitätsänderungen zu der Anfangskapazität erhalten wird.
Dieser Nachteil ist bei der in F i g. 4 dargestellten Ausbildung des Meßkondensators vermieden. Dieser
enthält wieder die in die Seitenwand 2 des Gerinnes eingelassenen streifenförmigen Meßelektroden 6 und 7.
Zusätzlich ist auf der dem Füllgut abgewandten Seite der Mcßelektrode 6 eine Abschirmelektrode 8
angeordnet, die auf dem gleichen Potential wie die Elektrode 6 liegt, so daß zwischen diesen beiden
Elektroden kein elektrisches Feld besteht. Wie zu erkennen ist, verlaufen in diesem Fall die elektrischen ao
Feldlinien im Inneren des Gerinnes zwischen den Meßelektroden 6 und 7, während sie in der Wand 2
zwischen der Abschirmclektrode 8 und der Meßclektrode
7 verlaufen. Wenn jetzt di; Kapazität zwischen den Meßelektroden 6 und 7 gemessen wird,
trägt nur der im Inneren des Gerinnes liegende und zum Teil durch das Füllgut verlaufende Teil des
elektrischen Feldes zur gemessenen Kapazität bei. Da dieser Teil des elektrischen Feldes vollständig
von dem Füllstand beeinflußt wird, erhält man den theoretischen Höchstwert der Kapazitätsänderungen
in Abhängigkeit von dem Füllstand, bezogen auf den Anfangswert.
Die Kapazitätsmessung erfolgt bei de· η dargestellten
Beispiel dadurch, daß die Abschirmelektrode 8 direkt mit der einen Klemme eines Wcchselspannungsgenerators
9 verbunden ist und daß eine Anordnung zur Messung des in der Verbindung zwischen der Meßelektrode 6 und dieser Klemme des
Wechselspannungsgenerators 9 fließenden Wechsel Stroms vorgesehen ist. Diese Meßanordnung is
symbolisch durch ein Wechselstrommcßgcrät 10 dar gestellt. Die Meßelcktrode7 ist an die andere Klemmt
des Wechsclspannungsgencrators 9 angeschlossen.
Bei der in F i g. 4 gezeigten Anordnung muß dei Wechselspannungsgenerator 9 insgesamt ύζη gleicher
Strom liefern wie bei der in F i g. 3 gezeigten Elektrodenanordnung ohne Abschirmclektrode. Durch
die Verwendung der Abschirmelektrode wird dicsei Strom in zwei Teile aufgespalten, von denen der
eine Teil zur Meßelektrodc 6 fließt und zwischen den Elektroden 6 und 7 ein Feld aufbaut, das sich
ausschließlich in das Gerinne hinein ausbreitet, während der andere Teil die Abschirmelektrude 8 so
auflädt, daß diese in jedem Zeitpunkt auf dem gleichen Potential wie die Mcßelektrode 6 liegt.
Für die Messung des Füllstandes im Gerinne ist nur der Strom maßgebend, der zu der Meßelektrodc 6
fließt und im Meßgerät 10 gemessen wird. Dagegen trägt der zur Abschirmclektrode 8 fließende Teil des
Stroms zu der Messung nicht bei.
Wenn das Gerinne leer ist, ergibt sich ein Anfangsstrom, der der Anfangskapazität zwischen den Meßelektroden
6 und 7 entspricht. Ist das Gerinne vollständig gefüllt, so ist der Strom um den Faktor der
relativen Dielektrizitätskonstante größer als der Anfangsstrom. Eine größere Änderung der Kapazität
in Abhängigkeit von der Füllhöhe, bezogen auf den Anfangswcit, läßt »iui theoretisch nicht erreichen.
Die beschriebene Elektrodenanordnung bietet die Möglichkeit, durch Parallelschalten mehrerer streifenförmigcr
Elektroden nach Art der Meßelektroden 6 und 7 das Auflösungsvermögen des Meßkondensators
wesentlich zu vergrößern. In diesem Fall wird natürlich jeder Mcßelektrode, die mit der einen Klemme
des Wechselspannungsgenerators verbunden ist, eine Abschirmelcktrode nach Art der Abschirmelektrode 8
zugeordnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Kapazitives Füllstandsmei.igerät mit einem Abhängigkeit von dem Füllstand ändert. Durch eine
in das Füllgut eintauchenden Meßkondensator 5 geeignete Sondenform kann erreicht werden, daß
mit wenigstens einer ersten Meßelektrode und die elektrische Feldverteilung über die ganze Höhe
wenigstens einer /weilen Meßelektrode, die im des Meßkoiulensators gleich bleibt, so daß die Kapa-Abstand
voneinander und parallel zueinander an zitätsänderung direkt der Füllstandsänderung proeinem
mit dem Füllgut in Berührung stehenden portional ist. Die Messung der Kapazitätsänderung
Dielektrikum angeordnet sind, einer Anordnung io erfolgt in den meisten Fällen dadurch, daß an die
zur Erzeugung eines elektrischen Feldes zwischen Meßelektroden des Meßkcndensators eine Wechselder
ersten Meßelektrode und der zweiten Meß- spannung angelegt und der über den Kondensator
elektrode, und mit einer Meßanordnung zur fließende kapazitive Wechselstrom gemessen wird;
Messung der durch Änderungen des Füllstandes die Stromänderungen sind dann direkt ein Maß für
bewirkten Änderungen der Meßkapazität zwi- 15 cie Änderungen des Füllstandes.
sehen der ersten Meßelektrode und der zweiter. Wenn sich der Füllstand von Null bis zu einem
Meßelektrode des Meßkondensators, dadurch Höchstwert ändert, ändert sich die Kapazität bzw.
gekennzeichnet, daß bei Anordnung des der dazu proportionale Strom von einem Anfangs-
Meßkondensators an einer einseitig mit dem wert bis /u einem Endwert, da der Meßkondensator
Füllgut in rt .riihrung stehenden dielektrischen 20 auch bei dem Füllstand Null eine Anfangskapazität
Wand (2) auf der dem Füllgut abgewandten Seite hat, die von ihrer Form und ihrem Einbau abhängt,
der ersten Meßelektrode (6) eine Abschirmelek- Die Messung ist offensichtlich um so genauer, je
trode (8) angeordnet ist. größer der Änderungsbereich bezogen auf den
2. Füllstandsmeßgeräl nach Anspruch I da- Anfangswert ist. Daraus ergibt sich die Forderung,
durch gekennzeichnet, daß die erste Meßelektrode 35 den Meßkondensator so auszubilden, daß sich das
(6) und .lic Abschaltelektrode, (8) mit der ersten elektrische Feld möglichst ausschließlich in dem
Klemme ^ner Wechselspannungsquelle vcrbuii- Raum ausbreitet, in den das zu messende Füllgut
den sind, daß die zweite Meßelektrode (7) mit eintreten kann; in diesem Fall ergibt sich die relativ
der /weiten Klemme der Wechselspannungsquelle größte Feldänderung, was die wichtigste Vorausverhundcn
ist und daß ein Wechselstrommeß- 30 setzimg für eine genaue Messung ist.
gerät in die Verbindung zwischen die erste Bei einem aus der deutschen Offenlegungsschrift
klemme der Wechseispanni-.igsquelle und die 1 498 404 bekannten Füllstandsmeßgerät der eingangs
erste Meßclektrodc eingefügt ist. angegebenen Art ist das Dielektrikum ein ebener
3. Füllstandsmeßgerät nach A.ispruch 1 oder 2, zylindrischer oder rohrförmiger Körper, der auf einer
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere erste Meß- 35 Fläche die Meßelektroden in Form von mäanderclcktrocien
und mehrere zweite Meßelektroden oder wendelförmigcn leitenden Streifen trägt. Der
jeweils paarweise nebeneinander angeordnet sind, so gebildete Kondensator wird derart in das Füllgut
daß die ersten Meßclektroden einerseits und die eingetaucht, daß die zwischen -^en Feldlinien verleiten
Mcßelektroden andrerseits elektrisch mit- laufenden elektrischen Feldlinien zwar das Füllgut
einander verbunden sind und daß jeder ersten 40 auf einer hinreichend langen Strecke durchsetzen,
Mcßelektrode eine Abschirmelektrode zugeord daß jedoch das elektrische Feld in Richtung von der
net ist. " Sonde weg so stark abfällt, daß es an der Stelle der
4. FüTlstandsmcßgerät nach einem der An- Behälterwand nur noch in einer mit den praktischen
sprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß Meßmöglichkeiten nicht mehr feststellbaren Intensität
die Elektroden (6, 7) in die Wand (2) eines offe- 45 vorhanden ist. Nach einem ähnlichen Prinzip ist
nen Gerinnes (1) eingebaut sind. auch die Sonde bei dem aus der deutschen Auslcgc-
schrift 1 243 890 bekannten Füllstandsmeßgerät aufgebaut; sie besteht aus einem stab- oder seilförmigen
dielektrischen Körper, in und/oder auf dem die
so Elektroden so angebracht sind, daß die Feldlinien
/wischen den Elektroden teilweise außerhalb des
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712151078 DE7138801U (de) | 1971-10-13 | 1971-10-13 | Kapazitives Füllstandsmeßgerät |
| DE2151078A DE2151078C2 (de) | 1971-10-13 | 1971-10-13 | Kapazitives Fullstandsmeßgerat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2151078A DE2151078C2 (de) | 1971-10-13 | 1971-10-13 | Kapazitives Fullstandsmeßgerat |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2151078B1 DE2151078B1 (de) | 1973-04-19 |
| DE2151078C2 true DE2151078C2 (de) | 1973-11-08 |
Family
ID=5822262
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712151078 Expired DE7138801U (de) | 1971-10-13 | 1971-10-13 | Kapazitives Füllstandsmeßgerät |
| DE2151078A Expired DE2151078C2 (de) | 1971-10-13 | 1971-10-13 | Kapazitives Fullstandsmeßgerat |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712151078 Expired DE7138801U (de) | 1971-10-13 | 1971-10-13 | Kapazitives Füllstandsmeßgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE7138801U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2555817A1 (de) * | 1974-12-12 | 1976-06-24 | Drexelbrook Controls | Hf-leitwertmessverfahren und vorrichtung zur bestimmung des pegels einer leitenden fluessigkeit |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2902471C2 (de) * | 1979-01-23 | 1984-05-17 | Roger Gale Fullerton Calif. Larson | Anordnung zur Bestimmung eines Flüssigkeitspegels |
| DE3236291C2 (de) * | 1982-09-30 | 1986-01-30 | Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH, 7000 Stuttgart | Vorrichtung zum Erfassen und Auswerten des Füllzustandes in Behältern |
| DE4442711A1 (de) * | 1994-12-01 | 1996-06-05 | Claas Ohg | Kapazitive Meßvorrichtung |
| DE102007001175A1 (de) * | 2007-01-05 | 2008-07-10 | Siemens Ag | Verfahren und Vorrichtung zur Füllstandsmessung |
| DE102013005963A1 (de) | 2013-04-09 | 2014-10-09 | Balluff Gmbh | Kapazitiver Füllstandssensor |
| US20180328876A1 (en) * | 2017-05-09 | 2018-11-15 | Touchsensor Technologies, Llc | Driven shield fluid sensor |
-
1971
- 1971-10-13 DE DE19712151078 patent/DE7138801U/de not_active Expired
- 1971-10-13 DE DE2151078A patent/DE2151078C2/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2555817A1 (de) * | 1974-12-12 | 1976-06-24 | Drexelbrook Controls | Hf-leitwertmessverfahren und vorrichtung zur bestimmung des pegels einer leitenden fluessigkeit |
| DE2560645C2 (de) * | 1974-12-12 | 1987-01-15 | Drexelbrook Controls Inc., Horsham, Pa. | Leitwertmeßsonde zum Messen des Pegels einer in einem Behälter befindlichen Flüssigkeit |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2151078B1 (de) | 1973-04-19 |
| DE7138801U (de) | 1974-03-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2515065C2 (de) | Standhöhen-Meßgerät für Flüssigkeits-Behälter | |
| DE3331305C2 (de) | ||
| DE2949497C2 (de) | Flüssigkeitsstandsmesser für einen Kraftstofftank für Verbrennungskraftmaschinen | |
| DE2221741C3 (de) | Vorrichtung zur kapazitiven Messung der örtlichen Lage von Trennschichten zwischen zwei aneinander grenzenden Medien | |
| DE2824144C2 (de) | Einrichtung zur kapazitiven Niveauhöhenmessung von Flüssigkeiten oder Feststoffen | |
| DE2524608A1 (de) | Verfahren und anordnung zur kapazitiven pegelmessung | |
| DE2449097C3 (de) | Meßumformer zur kapazitiven Füllstandsmessung von Flüssigkeitsfüllungen | |
| DE2649921A1 (de) | Fluessigkeitsspiegel-messgeraet | |
| DE2151078C2 (de) | Kapazitives Fullstandsmeßgerat | |
| DE2803863C2 (de) | Einrichtung zum kontinuierlichen Messen des Flüssigkeitsstandes in einem Behälter | |
| CH625044A5 (de) | ||
| DE1498404A1 (de) | Kapazitive Messsonde zur Bestimmung der Niveauhoehe von Fluessigkeiten und Festguetern mit begrenzter Ausdehnung des elektrischen Feldes | |
| DE2723999C2 (de) | Einrichtung zum elektrischen Messen der Standhöhe von elektrisch leitenden Flüssigkeiten | |
| DE1798084B1 (de) | Messeinrichtung zur elektrischen fluessigkeitsstandsanzeige | |
| DE3137153C2 (de) | Vorrichtung zur Füllstandsmessung | |
| DE3504493A1 (de) | Elektrische fuellstandsmesseinrichtung | |
| DE7903413U1 (de) | VolumenmeBvorrichtung, insbesondere für die Flüssigkeitschromatographie | |
| DE29805413U1 (de) | Füllstandsgeber | |
| DE4118170A1 (de) | Elektrisch kapazitiver pegelmesser | |
| DE3902107A1 (de) | Kapazitive fuellstands- und niveaumesseinrichtung | |
| DE1300307B (de) | Kapazitiver elektrischer Messfuehler fuer eine Einrichtung zum Messen einer in einemKanal, einer Rinne od. dgl. stroemenden Fluessigkeitsmenge | |
| DE3843580A1 (de) | Messwerk mit gekreuzten drehspulen | |
| DE2042672B2 (de) | Beschleunigungsmessvorrichtung | |
| DE2531915C2 (de) | Sonde zur Niveaukontrolle elektrisch leitender Flüssigkeiten | |
| DE1243890B (de) | Anordnung zur kapazitiven Messung des Fuellstands eines Behaelters |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |