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DE1275329B - Piezoelektrische Zuendvorrichtung - Google Patents

Piezoelektrische Zuendvorrichtung

Info

Publication number
DE1275329B
DE1275329B DEN22645A DEN0022645A DE1275329B DE 1275329 B DE1275329 B DE 1275329B DE N22645 A DEN22645 A DE N22645A DE N0022645 A DEN0022645 A DE N0022645A DE 1275329 B DE1275329 B DE 1275329B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piezoelectric
ignition device
piezoelectric unit
piston
ignition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN22645A
Other languages
English (en)
Inventor
Yoshiro Nakamatsu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1275329B publication Critical patent/DE1275329B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/52Sparking plugs characterised by a discharge along a surface

Landscapes

  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Piezoelektrische Zündvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine piezoelektrische Zündvorrichtung für Brennkraftmaschinen mit einer Brennkammer und einem darin angeordneten Kolben; welcher eine piezoelektrische Einheit steuert.
  • Bei einer bekannten piezoelektrischen Zündvorrichtung ist in der Zylinderwand der Brennkraftmaschine ein Stößel mit einer Führungsrolle vorgesehen, die in einer Steuernut des Kolbens läuft und die Kolbenbewegung auf die piezoelektrische Einheit überträgt. Diese Ausführung erfordert eine. besondere Konstruktion des Zylinderkopfes und auch einen speziell auf diese Ausführung abgestimmten Kolben.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine piezoelektrische Zündvorrichtung zu schaffen, die leicht gegen eine normale Zündkerze einer Brennkraftmaschine austauschbar ist.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Zündvorrichtung ein einheitliches in den Zylinderkopf der Maschine einsetzbares Gehäuse mit Zündelektroden und einer piezoelektrischen Einheit umfaßt, das an Stelle der üblichen Zündkerze derart einsetzbar ist, daß die piezoelektrische Einheit einem mechanischen Druck direkt vom Kolben unterworfen ist.
  • Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt F i g. 1 eine schematische Ansicht einer Brennkraftmaschine mit einer Zündvorrichtung nach der Erfindung, im Schnitt, F i g. 2 eine vergrößerte Schnittansicht einer Ausführungsform der Erfindung, F i g. 3 eine Ansicht einer anderen Ausführungsform der Erfindung, ähnlich der nach F i g. 2, F i g. 4 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, ähnlich der nach F i g. 2 und 3 und F i g. 5 ein Diagramm, das einen Stromkreis der vorliegenden Zündvorrichtung beispielsweise veranschaulicht.
  • In F i g. 1 ist eine Brennkraftmaschine dargestellt, die einen Zylinder 1, einen Kolben 4, eine Pleuelstange 3 und eine Maschinenwelle 2 mit einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Zündvorrichtung 5 aufweist, die auf dem Zylinderkopf der Maschine befestigt ist.
  • Die Zündvorrichtung 5 wird im einzelnen mit Bezug auf die F i g. 2, 3 und 4 beschrieben.
  • Nach F i g. 2 weist die Zündvorrichtung 5 ein Gehäuse 5 a auf, das einen Gewindeteil 16 enthält und in den Zylinderkopf 1 auf gleiche Weise wie herkömmliche Zündkerzen eingeschraubt ist. Das Gehäuse 5 a umschließt eine piezoelektrische Einheit, die ein Paar übereinander angeordnete, hohlzylindrische, piezoelektrische Elemente 6 und 7 enthält, zwischen denen ein elektrisch leitender Ring 8 eingesetzt ist. Die piezoelektrischen Elemente 6 und 7 bestehen aus einem keramischen oder einem anderen piezoelektrischen Material und sind zur elektrischen Isolierung und Stoßabdämpfung mit Gummi überzogen, wie bei 21 angedeutet. Selbstverständlich kann die piezoelektrische Einheit auch nur ein einziges piezoelektrisches Element 6 oder 7 enthalten. In diesem Fall fällt der elektrisch leitende Ring 8 fort.
  • Ein Paar Funkenelektroden 9 und 10 ist einander gegenüberliegend angeordnet, von denen die eine Funkenelektrode 9 axial in bezug zur piezoelektrischen Einheit 6, 7 und die andere Funkenelektrode 10 unterhalb des unteren piezoelektrischen Elementes 7 angeordnet ist. Wie veranschaulicht, ist ein Pufferelement in Form einer Spiralfeder 11 an der Unterseite der Funkenelektrode 10 bzw. an der Seite, die dem Inneren des Zylinders 1 zugewandt ist, befestigt und trägt am unteren Ende eine Scheibe 12 aus federndem Gummi. Selbstverständlich kann das Pufferelement, z. B. die Spiralfeder 11, fortgelassen werden, wie in der Ausführungsform nach F i g. 4 veranschaulicht.
  • Oberhalb der piezoelektrischen Einheit 6, 7 ist eine Scheibe 13 aus federndem Gummi angeordnet, die eine feste Scheibe 14, z. B. aus Metall, überlagert. Eine Einstellschraube 15 ist in die obere Wand des Gehäuses 5 a eingeschraubt und liegt am unteren Ende an der festen Scheibe 14 an. Der Zweck dieser Schraube 15 ist es, den inneren Aufbau einschließlich der piezoelektrischen Einheit vertikal zu justieren, so daß ein ausreichender mechanischer Druck auf die federnde Scheibe 12 ausgeübt wird, wenn diese vom oberen Ende des im Zylinder arbeitenden Kolbens 4 beaufschlagt wird. Selbstverständlich kann die Stellschraube in einer bestimmten Lage festgelegt werden.
  • Bei Betätigung der an der Maschine angebrachten Zündvorrichtung wird die federnde Scheibe 12 vom oberen Kolbenende bei Beendigung des Kompressionshubes druckbeaufschlagt. Der Druck wird auf die piezoelektrische Einheit 6, 7 übertragen, während er von den federnden Scheiben 12 und 13, der Feder 11 und der federnden Hülle 21 abgefangen wird, und die piezoelektrischen Elemente 6 und 7 werden dadurch dem gewünschten mechanischen Druck ausgesetzt.
  • Es ist durch Versuche festgestellt worden, daß die Leistung der piezoelektrischen Einheit 6, 7 etwa 18 Ws bei einer Spannung von etwa 2000 bis 3000 V beträgt, wenn die Einheit einem mechanischen Druck von etwa 490 kg/cm2 unterworfen wird. Wie veranschaulicht, ist der eine Pol der piezoelektrischen Einheit über den elektrisch leitenden Ring 8 und ferner über das Gehäuse 5 a mit der einen Funkenelektrode 10 verbunden, während der andere Pol der Einheit mit der anderen Funkenelektrode 9 verbunden ist. Dementsprechend bewirkt der Ausgang der piezoelektrischen Einheit 6, 7 die Erzeugung eines Funkens zwischen den Elektroden 9 und 10.
  • Wie oben beschrieben, besteht die vorliegende Zündvorrichtung aus einem in sich geschlossenen Zündsystem einschließlich Generator und Mitteln zur Funkenbildung in einem einheitlichen Aufbau, der lösbar an der Maschine angebracht werden kann. Ferner ist festzustellen, daß die piezoelektrischen Elemente 6, 7 und ihre Hülle 21 auch gemeinsam zur Isolierung zwischen den beiden Funkenelektroden 9 und 10 dienen.
  • Eine andere, in F i g. 3 dargestellte Ausführungsform der Erfindung ist im wesentlichen ähnlich derjenigen nach F i g. 2 ausgebildet, mit Ausnahme, daß die Spiralfeder 11 am oberen Ende der piezoelektrischen Einheit angeordnet ist, aber nicht unterhalb letzterer, wie in F i g. 2 dargestellt, und daß ein Umschalter 17 zwischen der piezoelektrischen Einheit 6, 7 und der festen Scheibe 14 vorgesehen ist. Ferner ist eine ringförmige Isolierung 22 zwischen den Funkenelektroden 9 und 10 vorgesehen.
  • Die obere Anordnung der Spiralfeder 11 dient dem Zweck, die Abnutzung des Federungsvermögens der Spiralfeder zu verhindern, indem diese soweit als möglich gegenüber der Verbrennungshitze im Zylinder isoliert wird. Diese Anordnung der Spiralfeder 11 ermöglicht auch eine Betätigung des Umschalters 17, um den Funkenkreis durch Verwendung der Vertikalbewegung der gesamten piezoelektrischen Einheit, der diese Einheit unterworfen ist, zu ändern.
  • Im Betrieb dieser Ausführungsform stößt der Kolben 4 der Maschine gegen die unterhalb der piezoelektrischen Einheit angeordnete federnde Scheibe 12, um Piezoelektrizität zu erzeugen, wie im ersten Ausführungsbeispiel in F i g. 2 dargestellt. In der in F i g. 3 veranschaulichten Ausführungsform ist jedoch der Umschalter 17 vorgesehen, um eine separate Zündkerze herkömmlicher Art gleichzeitig mit der den Schalter 17 enthaltenden Zündvorrichtung zu zünden, unter Anwendung der Tatsache, daß die piezoelektrische Einheit in charakteristischer Weise zweimal Piezoelektrizität in jedem Arbeitszyklus erzeugt, d. h. wenn die Einheit zusammengedrückt und wenn sie wieder freigegeben wird.
  • Bei der Ausführung gemäß F i g. 4 ist zwischen den piezoelektrischen Elementen 6 und 7 der Ring 8 fortgelassen worden, so daß die Elemente direkt in Reihe geschaltet sind, wodurch eine Verdoppelung des Spannungswertes entsteht. Durch den Ring 8 sind die piezoelektrischen Elemente in den anderen gezeigten Ausführungsformen parallel geschaltet. Um die von der federnden Hülle 21 umgebenen Elemente 6 und 7 in dem Gehäuse 5 a zu führen, ist in der Ausführung gemäß F i g. 4 zusätzlich eine Führungshülse vorgesehen, die sich auf der Elektrode 10 abstützt, die wiederum von einem zusätzlichen, über sie übergreifenden Halteelement getragen wird.
  • Im Schaltplan in F i g. 5 wird eingehender beschrieben, daß der Ausgang der piezoelektrischen Einheit 6, 7 nicht nur eine Funkenbildung zwischen den Elektroden 9 und 10 bewirkt, sondern auch einen mit den Funkenelektroden 9 und 10 parallelgeschalteten Kondensator 18 auflädt. Selbstverständlich ist der Kondensator in den Stromkreis einer separaten Zündkerze oder einer Zündvorrichtung mit einem Paar Elektroden 9' und 10' geschaltet, und der Umschalter 17 wird in Verbindung mit der Druck- und Lösebewegung der piezoelektrischen Einheit betätigt, um wechselweise Funken zwischen den Elektroden 9,10 und zwischen den Elektroden 9' und 10' zu erzeugen.
  • In F i g. 5 ist außerdem ein, anderer, der Einfachheit halber in zwei getrennten Einheiten dargestellter Umschalter 20 vorgesehen, um die Zündkerzen oder Zündvorrichtungen 9, 10 und 9', 10' durch Verwendung einer zusätzlichen Spannungsquelle 19 zu zünden.
  • Obwohl in den dargestellten und hier beschriebenen Ausführungsbeispielen die Zündvorrichtung am Zylinderkopf der Maschine befestigt ist, kann sie selbstverständlich an jeder anderen Stelle, beispielsweise am Kolben, angeordnet werden. In diesem Fall kann die Zündvorrichtung verkehrt am oberen Ende des Kolbens befestigt oder im Kolben angeordnet werden, um mit der Bewegung der Pleuelstange zusammenzuarbeiten.
  • Zusammenfassend ist festzustellen, daß die vorliegende Zündvorrichtung folgende bemerkenswerte Vorteile aufweist.
  • 1. Viele in den herkömmlichen Zündsystemen zur Zündung und deren Steuerung erforderliche Bestandteile, wie Zündmagnet, Verteiler, Zündspule, Kondensator und Unterbrecher, sind fortgefallen.
  • 2. Man erhält eine zuverlässige Zündbetätigung, und die Zündregelung ist genauer als in den bekannten Systemen. Der Grund hierfür ist der, daß der Arbeitsvorgang direkt mit der Vertikalbewegung des Kolbens zusammenwirkt. Außerdem wird die Verwendung einer Steuerungsvorrichtung und eines Zündzeitpunktschalters entbehrlich, wodurch der gesamte Mechanismus einfach, störungsfrei und billig ist.
  • 3. Leichte Auswechselbarkeit vereinfacht die Wartung und Reparatur.
  • 4. Vorteilhaft ist ferner, daß die Vorrichtung bei jeder vorhandenen Maschine verwendet werden kann, sobald sie dem Zylinderkopf angepaßt worden ist. Sie zündet fehlerfrei, da die erzielte elektromotorische Kraft konstant ist und nur von der Verlagerung des oder der piezoelektrischen Elemente abhängt, auch wenn die Rotation der Maschine, wie etwa zu Beginn, gering ist.
  • Falls ein Umschalter verwendet wird, ist dieser im Zusammenwirken mit der stoßdämpfenden Feder betätigbar und macht so den Aufbau einfach und zuverlässig. Ferner ist in diesem Fall festzustellen, daß die Hälfte der in einer Maschine verwendeten Zündvorrichtungen die herkömmliche Form aufweisen kann.
  • Die als elektrischer Generator wirkende piezoelektrische Einheit dient als Isolierung zwischen den Funkenelektroden. Dies macht die gesamte Vorrichtung gedrungen, leicht im Gewicht, begrenzt in der Anzahl der Teile und billig.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Piezoelektrische Zündvorrichtung für Brennkraftmaschinen mit einer Brennkammer und einem darin angeordneten Kolben, welcher eine piezoelektrische Einheit steuert, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Zündvorrichtung ein einheitliches in den Zylinderkopf der Maschine einsetzbares Gehäuse mit Zündelektroden (9, 10) und einer piezoelektrischen Einheit (6, 7) umfaßt, das an Stelle der üblichen Zündkerze derart einsetzbar ist, daß die piezoelektrische Einheit (6, 7) einem mechanischen Druck direkt vom Kolben (4) unterworfen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 717 589, 2 959159.
DEN22645A 1962-01-22 1963-01-22 Piezoelektrische Zuendvorrichtung Pending DE1275329B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1275329X 1962-01-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1275329B true DE1275329B (de) 1968-08-14

Family

ID=14962347

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN22645A Pending DE1275329B (de) 1962-01-22 1963-01-22 Piezoelektrische Zuendvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1275329B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4412151A (en) * 1980-09-02 1983-10-25 Charles W. Taggart Piezoelectric crystal spark plug

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2717589A (en) * 1953-08-18 1955-09-13 Briggs & Stratton Corp Piezoelectric igniter element
US2959159A (en) * 1958-05-16 1960-11-08 Battelle Development Corp Free-piston internal combustion apparatus

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