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DE1275116B - Decodierer mit einem Ladekondensator fuer im Dualcode modulierte Signalspannungen - Google Patents

Decodierer mit einem Ladekondensator fuer im Dualcode modulierte Signalspannungen

Info

Publication number
DE1275116B
DE1275116B DES100898A DES0100898A DE1275116B DE 1275116 B DE1275116 B DE 1275116B DE S100898 A DES100898 A DE S100898A DE S0100898 A DES0100898 A DE S0100898A DE 1275116 B DE1275116 B DE 1275116B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
charging capacitor
code
capacitor
charging
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES100898A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans-Mar Christiansen
Theodor Koch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES100898A priority Critical patent/DE1275116B/de
Publication of DE1275116B publication Critical patent/DE1275116B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • H03M1/10Calibration or testing
    • H03M1/1009Calibration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)

Description

  • Decodierer mit einem Ladekondensator für im Dualcode modulierte Signalspannungen Die Erfindung bezieht sich auf einen Decodierer für im Dualcode modulierte Signalspannungen unter Verwendung eines Ladekondensators, einer den Ladekondensator in Abhängigkeit der Codezeichenimpulse definiert umladenden Stromquelle, eines mit dem Ladekondensator verbundenen, seiner Rückumladung dienenden Entladewiderstandes und einer den Ladekondensator am Ende eines Codezeichens kurzzeitig abtastenden Abtasteinrichtung.
  • Decodierer dieser Art kommen mit einem außerordentlich geringen technischen Aufwand aus. Die Umwandlung der aus einer Aufeinanderfolge von Impulsen bestehenden Codezeichen in Amplitudenwerte kommt hier dadurch zustande, daß einerseits die Stromquelle mit jedem ankommenden Impuls eines Codezeichens dem Ladekondensator eine definierte Ladung zuführt und außerdem die Zeitkonstante aus dem Ladekondensator und dem Entladewiderstand so gewählt ist, daß die Entladung des Ladekondensators zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stromschritten (Bit) eines Codezeichens auf die Hälfte absinkt. Wegen des Dualcodes stellt sich in diesem Fall am Ende eines Codezeichens am Ladekondensator eine Spannung ein, die dem einen Amplitudenwert darstellenden Informationsinhalt des Codezeichens proportional ist.
  • Für den einwandfreien Betrieb eines solchen Decodierers ist es vor allem notwendig, daß die Impulse innerhalb eines Codezeichens ihren gegenseitigen zeitlichen Abstand genau einhalten. Dieser Zeitbedingung wird in der Regel dadurch Rechnung getragen, daß die ankommenden Impulse in einer dem Decodierer vorgeschalteten Regeneriereinrichtung nach ihrer Form und ihrer Zeitlage wiederhergestellt werden. Ferner muß einerseits dafür gesorgt werden, daß die Abtastung des Ladekondensators am Ende eines Codezeichens den Spannungswert am Ladekondensator nicht verfälscht und andererseits der Ladekondensator nach der Abtastung im Zeitraum bis zum Beginn des folgenden Codezeichens so weit entladen ist, daß eine gegenseitige Beeinflussung aufeinanderfolgender Codezeichen in ausreichendem Maße unterbunden ist.
  • Um den Ladekondensator innerhalb einer angemessenen Zeit abfragen zu können, ohne dabei die Ladung zu verfälschen, die der Ladekondensator am Ende eines Codezeichens hat, ist es bekannt, den die Abtastung vornehmenden, in der Regel elektronischen Schalter in der den Ladekondensator mit dem Bezugspotential verbindenden Anschlußleitung anzuordnen. Dabei wird dann das Abfragen des Ladekondensators dadurch vorgenommen, daß der Ladekondensator mittels des Schalters vom Bezugspotential abgetrennt wird. Mit dieser Maßnahme läßt sich jedoch nicht die im allgemeinen geforderte Sicherheit hinsichtlich einer gegenseitigen Beeinflussung der aufeinanderfolgenden Codezeichen gewährleisten. Dieser Sicherheit kommt vor allem dann eine hohe Bedeutung zu, wenn die zu decodierenden Codezeichen der empfangene Pulsrahmen eines Zeitmultiplexsystems, beispielsweise eines Vierkanalfernsprechsystems sind. Hier müssen nämlich hohe Nebensprechdämpfungen zwischen den verschiedenen Kanälen eingehalten werden. Zur Erfüllung hoher Nebensprechdämpfungen wird von der Tatsache Gebrauch gemacht, daß die Entladung des Ladekondensators im Zeitraum zwischen dem Ende seiner Abtastung und dem Beginn eines neuen Codezeichens in jedem Fall dann in ausreichendem Maße erfolgen kann, wenn der genannte Zeitraum entsprechend groß bemessen wird. In zahlreichen Anwendungsfällen kann über diesen Zeitraum jedoch nicht beliebig verfügt werden. Besondere Schwierigkeiten treten dann auf, wenn die Folgefrequenz der im Pulsrahmen aufeinanderfolgenden Codezeichen sehr groß gewählt ist und für die Abtastung einschließlich der Rückumladung des Ladekondensators praktisch nur ein Stromschritt - beispielsweise das letzte, für Synchronisierzwecke verwendete Bit einer Codezeichenperiode - zur Verfügung steht. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für einen Decodierer der einleitend beschriebenen Art eine weitere Lösung anzugeben, die bei relativ geringem Mehraufwand neben einer einwandfreien Abtastung des Ladekondensators auch hohe und höchste Anforderungen an die Störfreiheit zwischen aufeinanderfolgenden Codezeichen erfüllt.
  • Ausgehend von einem Decodierer für im Dualcode modulierte Signalspannungen unter Verwendung eines Ladekondensators, einer den Ladekondensator in Abhängigkeit von den Codezeichenimpulsen definiert umladenden Stromquelle, eines mit dem Ladekondensator verbundenen, seiner Rückumladung dienenden Entladewiderstands und einer den Ladekondensator am Ende eines Codezeichens kurzzeitig abtastenden Abtasteinrichtung, bei dem die Zeitkonstante für die Rückumladung des Ladekondensators durch geeignete Wahl der Größe des Kondensators und des Entladewiderstandes für einen Wert bemessen ist, bei dem die Umladung während eines Stromschrittes (Bit) des Codes zur Hälfte durch die Rückumladung abnimmt, wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Entladewiderstand dem Ladekondensator in Reihe mit einer ersten Gleichspannung parallel geschaltet ist, daß ferner die Abtasteinrichtung mit dem Ladekondensator über eine Zwischenspeicherschaltung in Verbindung steht, die einen Speicherkondensator aufweist, der einerseits in Reihe mit einer die kurzzeitige Rückumladung des Ladekondensators am Ende eines Codezeichens steuernden ersten Schaltanordnung dem Ladekondensator parallel liegt und andererseits an eine zweite Gleichspannung mit zur ersten Gleichspannung unterschiedlichem Wert über eine zweite Schaltanordnung angeschaltet ist, deren vorzugsweise möglichst kurz bemessene Schließzeit innerhalb einer laufenden Codezeichenperiode für ein Zeitintervall festgelegt ist, das nach der Schließzeit der Abtasteinrichtung zur Abtastung des Decodierergebnisses der vorhergehenden Codezeichenperiode, aber vor der Schließzeit der ersten Schaltanordnung liegt.
  • Die erfindungsgemäße Gestaltung der Zwischenspeicherschaltung ermöglicht es in außerordentlich vorteilhafter Weise, den Ladekondensator am Ende eines Codezeichens abzufragen und dabei gleichzeitig zu entladen, so daß die bei Decodierern dieser Art für das Abfragen und das Entladen des Ladekondensators erforderliche Zeit beim Erfindungsgegenstand wesentlich herabgesetzt ist. Besonders einfach gestaltet sich der Erfindungsgegenstand dann, wenn die Schaltungsanordnung von einem Schalttransistor und einem während der Dauer eines Codezeichens geschlossenen, von einem ersten Taktpuls gesteuerten ersten Schalter Gebrauch macht, von denen der Schalttransistor mit seiner Emitter-Kollektor-Strecke im Verbindungsweg des einen Anschlusses des Lade-und des Speicherkondensators liegt. Dabei ist an der Basiselektrode des Schalttransistors eine dritte Gleichspannung mit gleicher Polarität und etwa gleichem Wert wie die erste Gleichspannung bei im Anschluß an ein Codezeichen kurzzeitig geöffnetem erstem Schalter wirksam. Dieser Schalter ist zwischen der Basiselektrode und dem anderen Anschluß des Lade- und des Speicherkondensators vorgesehen. Die zweite Schaltanordnung kann ihrerseits in einfacher Weise ein von einem zweiten Taktpuls gesteuerter zweiter Schalter sein. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist die Basiselektrode des Schalttransistors über eine wechselstrommäßig überbrückte, in Richtung der Basis-Emitter-Strecke des Schalttransistors gepolte erste Diode sowohl einerseits über einen Vorwiderstand an die zweite Gleichspannung und andererseits über eine zur ersten Diode gegensinnig in Reihe geschaltete zweite Diode an die erste Gleichspannung als auch über den ersten Schalter an den anderen Anschluß des Lade- und des Speicherkondensators angeschlossen. In diesem Fall ist es wesentlich, daß dem von der Stromquelle gelieferten impulsförmigen Umladestrom während der Dauer eines Codezeichens ein Gleichstrom überlagert ist, dessen Größe derart bemessen ist, daß er bis zum Ende eines Codezeichens am Ladekondensator eine Spannungsänderung bewirkt, die den Wert der Schwellspannung des Schalttransistors etwas übersteigt.
  • Bei Verwendung eines Transistors als gesteuerte Stromquelle ist es zweckmäßig, den Transistor arbeitspunktmäßig für einen den gewünschten überlagerten Gleichstrom darstellenden Kollektor-Ruhestrom zu bemessen. Die den Arbeitspunkt des Transistors hierbei festlegende Gleichspannung kann in einfacher Weise von einem Spannungsteiler abgenommen sein, in der der mit der zweiten Gleichspannung verbundene Vorwiderstand mit einbezogen und derart ausgelegt ist, daß beim öffnen des ersten Schalters der Arbeitspunkt des Transistors im Sinne einer- Unterbrechung des Kollektor-Ruhestroms verlagert wird.
  • Sofern der Erfindungsgegenstand auf der Empfangsseite eines mit Pulscodemodulation arbeitenden Zeitmultiplexsystems zweifach in der Weise verwendet wird, daß ein Decodierer zur Decodierung lediglich jedes zweiten im Pulsrahmen ankommenden Codezeichens verwendet wird, ist es zweckmäßig, den vorzugsweise elektronisch ausgebildeten ersten und zweiten Schalter von einem ihnen gemeinsamen Taktpuls gleichzeitig zu steuern.
  • Die erfindungsgemäße Rückumladung des Ladekondensators bei gleichzeitiger Zwischenspeicherung des in Form einer Ladung vorliegenden Decodierergebnisses im Speicherkondensator, ermöglicht in vorteilhafter Weise die Übergabe dadurch spannungsverstärkend zu gestalten, daß der Ladekondensator für eine größere, vorzugsweise wesentlich größere Kapazität bemessen ist als der Speicherkondensator.
  • An Hand von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind, soll die Erfindung im folgenden noch näher erläutert werden. In der Zeichnung bedeutet F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung, F i g. 2 den zeitlichen Verlauf einiger bei der Schaltung nach der F i g. 1 auftretenden impulsförmigen Spannungen, F i g. 3 ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel nach der Erfindung, F i g. 4 den zeitlichen Verlauf der an verschiedenen Stellen der Schaltung nach der F i g. 3 auftretenden Spannungen.
  • Der erfindungsgemäße Decodierer nach der F i g. 1 besteht eingangsseitig aus einer Stromquelle SQ, an deren Steuereingang E das zu decodierende pulscodemodulierte Signal (PCM) ansteht. Die Stromquelle SQ ist dem Ladekondensator CO parallel geschaltet, dem von der Stromquelle SQ mit jedem am Steuereingang E ankommenden Impuls eine Ladung bestimmter Größe zugeführt wird. Dem Ladekondensator C 0 liegt die Reihenschaltung aus der positiven Gleichspannung U 1 mit dem Entladewiderstand R 0 parallel. Dies trifft auch für die Reihenschaltung aus dem Speicherkondensator C1 mit der Emitter-Kollektor-Strecke des Schalttransistors Ts 1 zu. Die Basiselektrode des Schalttransistors Tsl liegt einerseits an der positiven Gleichspannung U3 und andererseits über den Schalter S 1 auf dem der Stromquelle SQ sowie dem Ladekondensator C 0 und dem Speicherkondensator C 1 gemeinsamen Bezugspotential. Die positive Gleichspannung U3 an der Basiselektrode des Schalttransistors Ts 1 ist um die Schwellwertspannung dieses Schalttransistors größer bemessen als die positive Gleichspannung U1. Auf seiten des Ausgangs A des Decodierers, an der die in Amplitudenwerte ((PAM) umgesetzten Codezeichen anstehen, ist dem Speicherkondensator C 1 die Reihenschaltung aus der positiven Gleichspannung U2 mit dem Schalter S2 parallel geschaltet. Die beiden Schalter S1 und S2, die in der Regel elektronisch auszuführen sind, besitzen einen Steuereingang e 1 bzw. e 2, an dem ein sie steuernder Taktpuls P 1 bzw. P 2 anliegt. Der Schalttransistor Ts 1, der Speicherkondensator C 1 und die beiden Schalter S1 und S2 stellen eine Zwischenspeicherschaltung für die eigentliche, aus der Stromquelle SQ, dem Ladekondensator C 0 und dem Entladewiderstand R 0 bestehende Decodierschaltung dar. Der einem Codezeichen entsprechende Amplitudenwert tritt hierbei in Form einer ihm proportionalen Spannung am Ende eines Codezeichens dadurch am Ladekondensator auf, daß die Halbwertszeit Co * R./In 2 gleich der Dauer T eines Stromschrittes der Codezeichen gewählt ist.
  • Zur besseren Erläuterung der Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Schaltung nach der F i g. 1 sind in der F i g. 2 in zeitrichtiger Zuordnung untereinander das am Steuereingang E ankommende, im Dualcode modulierte Signal, die Taktpulse P1 und P2 für die Schalter S1 und S2 sowie das decodierte pulsamplitudenmodulierte Signal am Ausgang A angegeben. Die einzelnen Diagramme sind in übereinstimmung mit den Bezeichnungen in der F i g. 1 mit E, P 1, P2 und A bezeichnet.
  • Das pulscodemodulierte Signal am Steuereingang E der Stromquelle SQ ist ein Teil eines Pulsrahmens aus mehreren ineinander verschachtelten Kanälen, von denen in der F i g. 2 die Codezeichen der im Pulsrahmen aufeinanderfolgenden Kanäle K1, K2 und K3 dargestellt sind. Jedes Codezeichen hat sieben Stromschritte (Bit) 1 bis 7. Weiterhin ist jedem der Kanäle ein weiteres, mit 8 bezeichnetes Bit für Synchronisationszwecke zugeordnet. Demnach ergibt sich die Codezeichenperiode z. für acht Bits mit der Dauer T. Für das Abfragen des Ladekondensators C 0 am Ende eines Codezeichens und für seine Rückumladung steht also jeweils das achte Bit von der Dauer T zur Verfügung. Zu Beginn eines Codezeichens ist der Ladekondensator C 0 auf die Spannung U1 über den Entladewiderstand R0 aufgeladen und wenigstens der Schalter S 1 geschlossen. Dies bedeutet, daß die Basiselektrode des Schalttransistors auf Bezugspotential liegt und der Schalttransistor somit in Sperrichtung vorgespannt ist. Mit jedem während der sieben Bits des umzusetzenden Codezeichens auftretenden Impuls führt die Stromquelle SQ dein Ladekondensator CO eine konstante negative Ladung zu. Entsprechend der Anzahl der zugeführten Ladungen wie auch ihrer zeitlichen Verteilung hat die Spannung am Ladekondensator C 0 am Ende der sieben Bits einen gegenüber der ursprünglichen Spannung U1 kleineren Wert.
  • Bei den Diagrammen P1 und P2 bedeutet auf der Ordinate der Buchstabe »a« = Schalter auf und »z« = Schalter geschlossen. Wie das Diagramm für den Taktpuls P2 am Steuereingang des Schalters S2 zeigt, ist der Schalter S2 im Zeitraum des siebenten Bits eines Codezeichens kurzzeitig geschlossen. In diesem Zeitintervall wird der Speicherkondensator C1 auf die positive Gleichspannung U2 aufgeladen, die hierbei einen wesentlich größeren Wert aufweist als die positive Gleichspannung U1. Mit dem Ende des siebenten Bits ist der Schalter S2 dann wieder offen. Mit Beginn des achten Bits öffnet der nun vom Taktpuls P1 gesteuerte Schalter S1. Damit wird die positive Gleichspannung U3 an der Basiselektrode des Schalttransistors Ts 1 wirksam und öffnet diesen. Die Folge davon ist ein Ladungsaustausch zwischen dem Ladekondensator C 0 und dem Speicherkondensator C1 in der Weise, daß der Ladekondensator sich über den Schalttransistor Ts 1 auf den ursprünglichen Wert der Gleichspannung U1 rückumlädt, und zwar auf Kosten eines entsprechenden Ladungsverlustes des Speicherkondensators C 1. Da die positive Gleichspannung U3 lediglich um die Schwellwertspannung des Schalttransistors größer ist als die Gleichspannung U1, sperrt der Schalttransistor Tsl automatisch in dem Moment, in dem der Ladekondensator C 0 die ursprüngliche Ladespannung U 1 erreicht. Mit dem durch den Schalter S 1 ausgelösten Schaltvorgang des Schalttransistors wurde somit der Ladekondensator CO auf seinen Ausgangswert rückumgeladen und gleichzeitig die durch das Codezeichen verursachte, seinem Amplitudenwert proportionale Ladungsänderung am Ladekondensator auf den Speicherkondensator übertragen. Die dieser übertragenen Ladungsänderung entsprechende negative Änderung der am Speicherkondensator C 1 abfallenden Spannung ist von der Größe der Kapazität des Speicherkondensators abhängig. Zweckmäßig wird diese Kapazität wesentlich kleiner gewählt als die Kapazität des Ladekondensators CO, weil dann beim Austausch der Ladungsänderung vom Ladekondensator auf den Speicherkondensator eine Verstärkung hinsichtlich der der Ladungsänderung proportionalen Spannung stattfindet. Wie das letzte Diagramm der F i g. 2 erkennen läßt, treten somit die decodierten Codezeichen am Ausgang A in Form einer auf die positive Spannung U2 bezogenen negativen amplitudenmodulierten Pulsfolge auf.
  • Entsprechend dem Tastverhältnis des Taktpulses P2 zur Steuerung des Schalters S2 ist die Gleichspannung U2 über den Schalter lediglich im Zeitintervall des siebenten Bits eines ankommenden Codezeichens an den Speicherkondensator C 1 angelegt. Dadurch erhalten die amplitudenmodulierten negativen Impulse am Ausgang A eine maximale Breite. Das hat den Vorteil, daß der dem Ausgang A nachgeschalteten Abtasteinrichtung für die Abtastung des Speicherkondensators C1 jeweils ein relativ großer Zeitraum zur Verfügung steht. Selbstverständlich können die Schließzeiten des Schalters S2 durch entsprechende Bemessung des Tastverhältnisses des Taktpulses P2 auch für eine kleinere Dauer bemessen werden, sofern für ein möglichst großes Zeitintervall für die Abtastung durch die Abtasteinrichtung keine - Nebensprechgefahr bei der Weiterverarbeitung der amplitudenmodulierten Impulse besteht.-Das einwandfreie Sperren des Schalttransistors Tsl, sobald der Ladekondensator CO den Wert der positiven Gleichspannung U1 annimmt, setzt voraus, daß sich die Schwellspannung zwischen Basis und Emitter über der Zeit nicht ändert. Diese Voraussetzung ist bei Transistoren in der Regel nur dann erfüllt, wenn sie keinen größeren Temperaturschwankungen ausgesetzt werden. Ist dies der Fall, dann müssen besondere Maßnahmen vorgesehen werden, um den störenden Einfluß der sich ändernden Schwellspannung auf das zu decodierende Signal zu unterbinden. Wird nämlich die Schwellspannung kleiner, dann sperrt der Schalttransistor erst bei einer Spannung am Ladekondensator, die etwas größer als die Gleichspannung U1 ist. Dies hat einen vom Speicherkondensator über den Schalttransistor und den Entladewiderstand R 0 fließenden Fehlstrom zur Folge, der den negativen Impulsen der amplitudenmodulierten Pulsfolge am Ausgang A eine Dachschräge abzwingt. Wird dagegen die Schwellspannung des Schalttransistors größer, dann sperrt er bereits bei einer Spannung am Ladekondensator C 0, die unterhalb der Spannung U1 liegt. Zwar hindert dies nicht die vollständige Rückumladung des Ladekondensators, die hierbei über den Entladewiderstand Rp erfolgt. Das vorzeitige Sperren des Schalttransistors bedingt jedoch, daß die einen sehr kleinen Amplitudenwert darstellenden decodierten Zeichen im Speicherkondensator Cl nicht zwischengespeichert werden, weil der Schalttransistor in diesen Fällen beim Schließen des Schalters S1 nicht in den leitenden Zustand übergeführt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das auch in einem größeren Temperaturbereich einwandfrei arbeitet, ist in der F i g. 3 dargestellt. Die Schaltung in der F i g. 3 stellt eine Weiterbildung der Schaltung nach der F i g. 1 dar. Hierbei sind gleiche Schaltelemente mit gleichen Bezugsangaben versehen. Die gesteuerte Stromquelle SQ 1 nach der F i g. 1 ist in der F i g. 3 in ihren Schaltungseinzelheiten angegeben, und zwar besteht sie aus einem Transistor Ts2 in Basisschaltung, dessen Emitterelektrode in Reihe mit dem Widerstand R 2 den Steuereingang E für die pulscodemodulierten Signale abgibt. An Stelle der positiven Gleichspannung U3 ist die Basiselektrode des Schalttransistors Tsl in Reihe mit der in Durchlaßrichtung seiner Emitter-Basis-Strecke gepolten Diode D 1 einerseits über den VorwiderstandR1 an die positive Gleichspannung U2 und andererseits über die Diode D 2 an die positive Gleichspannung U1 angeschaltet. Die Diode D2 ist hinsichtlich der positiven Spannung U1 in Sperrrichtung gepolt. Zur wechselstrommäßigen Überbrückung ist der Diode D 1 ein Kondensator C 2 ausreichender Größe parallel geschaltet. Ferner ist der einseitig auf Bezugspotential liegende SchalterS1 mit seinem anderen Anschluß nunmehr an den gemeinsamen Verbindungspunkt M der Dioden D 1 und D 2, des Kondensators C 2 und des Vorwiderstandes R 1 angeschlossen. Weiterhin liegt zwischen diesem Verbindungspunkt und der Emitterelektrode des die Stromquelle darstellenden Transistors Ts2 die Reihenschaltung aus einem Widerstand R 3 und einer Diode D 3, die hinsichtlich der an ihr über den Vorwiderstand R 1 und den Widerstand R 3 wirksamen positiven Gleichspannung U2 in Durchlaßrichtung gepolt ist. Die Emitterelektrode des Transistors Ts2 ist außerdem über den Widerstand R4 an die negative Gleichspannung U4 angeschaltet.
  • Die Diode D 2 dient dazu, um bei geöffnetem Schalter S1 die positive Spannung am Verbindungspunkt M für einen Wert festzulegen, der um die Schwellspannung des Schalttransistors Tsl größer ist als die Gleichspannung U1. Die vom Kondensator C 2 überbrückte Diode D 1 in der Zuleitung zur Basiselektrode des Schalttransistors stellt praktisch eine Batterie dar, die die Spannung am Verbindungspunkt M an der Basiselektrode um die Schwellspannung auf den Wert der Gleichspannung U 1 herabsetzt. Da die Dioden D 1 und D 2 aus den gleichen Halbleitermaterialien aufgebaut sind, wird auf diese Weise gewährleistet, daß an der Basiselektrode des Schalttransistors auch bei starken Temperaturänderungen stets die positive Gleichspannung U1 wirksam ist. Die Herabsetzung der bei geöffnetem Schalter S1 wirksamen Gleichspannung auf den Wert U1 hat zur Folge, daß der Schalttransistor Ts 1 bereits wieder sperrt, bevor der Ladekondensator CO auf die positive Gleichspannung U1 aufgeladen ist. Der Rest der Aufladung erfolgt über den Entladewiderstand R O. Damit ist zunächst sichergestellt, daß der Schalttransistor Tsl auch bei größeren temperaturbedingten Schwankungen seiner Schwellspannung stets sperrt, bevor am Ladekondensator CO bei der Rückumladung die positive Gleichspannung U1 auftritt. Eine Dachschräge der am Ausgang A auftretenden negativen amplitudenmodulierten Impulse ist damit mit Sicherheit unterbunden. Um nun auch noch zu erreichen, daß auch die kleinsten Amplitudenwerten entsprechenden Codezeichen nach ihrer Decodierung vom Ladekondensator C 0 zum Speicherkondensator C 1 übertragen werden, werden die von der Stromquelle, d. h. vom Transistor Ts2, dem Ladekondensator zugeführten konstanten Ladungen während der Dauer eines Codezeichens einem konstanten Gleichstrom überlagert. Dieser konstante Gleichstrom wird hierbei vom Kollektorruhestrom dargestellt, der durch die über den Widerstand R 4 an der Emitterelektrode wirksame negative Gleichspannung U4 festgelegt ist. Dieser Kollektorruhestrom wird am Ende eines Codezeichens durch öffnen des Schalters S1 dadurch abgeschaltet, daß die in diesem Zeitpunkt am gemeinsamen Verbindungspunkt M auftretende positive Gleichspannung über den Widerstand R3 und die nunmehr in Durchlaßrichtung vorgespannte Diode D 3 am Emitter des Transistors Ts 2 im Sinne eines Sperrens dieses Transistors wirksam wird.
  • In der F i g. 4 sind die impulsförmige Spannung am Steuereingang E, der Spannungsverlauf am Ladekondensator C 0 sowie die amplitudenmodulierte Impulsfolge am Ausgang A in zeitrichtiger Zuordnung untereinander aufgetragen, die den geschilderten Sachverhalt noch besser verdeutlichen. Im obersten Diagramm der steuereingangsseitigen Impulse ist angenommen, daß das gerade anstehende Codezeichen in allen sieben Bits eine binäre »1« in Form eines negativen Impulses aufweist. Mit jedem Impuls wird, anfangend mit dem ersten Bit des Codezeichens, die Spannung am Ladekondensator CO weiter abgesenkt. Die Absenkung wird auch noch dadurch unterstützt, daß der fließende konstante Kollektorruhestrom hierzu ebenfalls einen Anteil beiträgt, der im Diagramm Co durch die unterbrochen gezeichnete Linie angezeigt ist. Bei der mit dem Öffnen des Schalters S 1. nach der F i g. 3 einsetzenden Umladung des Ladekondensators C 0 liefert der Speicherkondensator C 1 eine Ladung, die der Spannungsänderung d U entspricht. Diese Spannungsänderung d U steht beim gewählten Ausführungsbeispiel für die maximal auf den Speicherkondensator übertragbare Ladungsänderung. Wie das Diagramm Co erkennen läßt, ist diese Ladungsänderung größer, als sie der Ladungsänderung entsprechend der Spannungsänderung d U' durch die Stromimpulse entsprechen würde. Die Spannungsänderung-1 U' ergibt sich hierbei durch die Differenz des allein durch den Kollektorruhestrom erreichten Spannungswertes am Ladekondensator und des tatsächlich erreichten Spannungswertes am Ende eines Codezeichens. Die Spannung am Ladekondensator C 0 wird also auch dann, wenn das Codezeichen keine binäre »1« aufweist, durch den Kollektorruhestrom in dem Maße abgesenkt, daß beim Öffnen des Schalters S1 am Ende eines Codezeichens der Schalttransistor Ts 1 öffnet. Damit ist aber erreicht, daß auch kleinste, durch die Codezeichen bedingte Spannungsänderungen am Ladekondensator zum Speicherkondensator hin übertragen werden. Dem dabei mit übertragenen Gleichwert kommt für den Decodiervorgang keine Bedeutung, zu, da er ja sämtlichen in Amplitudenwerte umgesetzten Codezeichen in gleicher Weise überlagert ist. Gleiches gilt auch dann, wenn der Schalttransistor Ts 1 infolge größerer Temperaturschwankungen und seiner sich damit ändernden Schwellspannung bei einem etwas größeren oder kleineren Wert der Spannung am Ladekondensator C 0 sperrt, weil es sich dabei um Langzeitschwankungen handelt.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Decodierer für im Dualcode modulierte Signalspannungen unter Verwendung eines Ladekondensators, einer den Ladekondensator in Abhängigkeit von den Codezeichenimpulsen definiert umladenden Stromquelle, eines mit dem Ladekondensator verbundenen, seiner Rückumladung dienenden Entladewiderstands und einer den Ladekondensator am Ende eines Codezeichens kurzzeitig abtastenden Abtasteinrichtung, bei dem die Zeitkonstante für die Rückumladung des Ladekondensators durch geeignete Wahl der Größe des Kondensators und des Entladewiderstandes für einen Wert bemessen ist, bei dem die Umladung während eines Stromschrittes (Bit) des Codes zur Hälfte durch die Rückumladung abnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß der Entladewiderstand (R 0) dem Ladekondensator(CO) in Reihe mit einer ersten Gleichspannung (U1) parallel geschaltet ist, daß ferner die Abtasteinrichtung mit dem Ladekondensator über eine Zwischenspeicherschaltung in Verbindung steht, die einen Speicherkondensator (C1) aufweist, der einerseits in Reihe mit einer die kurzzeitige Rückumladung des Ladekondensators am Ende eines Codezeichens steuernden ersten Schaltanordnung dem Ladekondensator parallel liegt und andererseits an eine zweite Gleichspannung (U2) mit zur ersten Gleichspannung unterschiedlichem Wert über eine zweite Schaltanordnung angeschaltet ist, deren vorzugsweise möglichst kurz bemessene Schließzeit innerhalb einer laufenden Codezeichenperiode für ein Zeitintervall festgelegt ist, das nach der Schließzeit der Abtasteinrichtung zur Abtastung des Decodierergebnisses der vorhergehenden Codezeichenperiode, aber vor der Schließzeit der ersten Schaltanordnung liegt.
  2. 2. Decodierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schaltanordnung ein Schalttransistor (Ts 1) und ein während der Dauer eines Codezeichens "geschlossener, von einem ersten Taktpuls (P1) gesteuerter erster Schalter (S1) ist, von denen der Schalttransistor mit seiner Emitter-Kollektor-Strecke im Verbindungsweg des einen Anschlusses des Lade-und des Speicherkondensators liegt, daß ferner an der Basiselektrode des Schalttransistors eine dritte Gleichspannung (U3) mit gleicher Polarität und etwa gleichem Wert wie die erste Gleichspannung (U1) bei im Anschluß an ein Codezeichen kurzzeitig geöffnetem erstem Schalter (S1) wirksam ist, der hierbei zwischen der Basiselektrode und dem anderen Anschluß des Lade- und des Speicherkondensators liegt, und daß die zweite Schaltanordnung ein von einem zweiten Taktpuls (P2) gesteuerter zweiter Schalter (S2) ist.
  3. 3. Decodierer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Basiselektrode des Schalttransistors über eine wechselstrommäßig überbrückte, in Richtung der Basis-Emitter-Strecke des Schalttransistors (Tsl) gepolte erste Diode (D 1) -sowohl einerseits über einen Vorwiderstand (R1) an die zweite Gleichspannung(U2) und andererseits über eine zur ersten Diode gegensinnig in Reihe geschaltete Diode (D 2) an die erste Gleichspannung (U1) als auch über den ersten Schalter (S1) an den anderen Anschluß des Lade- und Speicherkondensators angeschlossen ist und daß dem von der Stromquelle gelieferten impulsförmigen Umladestrom während der Dauer eines Codezeichens ein Gleichstrom überlagert ist, dessen Größe derart bemessen ist, daß er bis zum Ende eines Codezeichens am Ladekondensator eine Spannungsänderung bewirkt, die den Wert der Schwellspannung des Schalttransistors (Ts 1) etwas übersteigt.
  4. 4. Decodierer nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromquelle aus einem Transistor (Ts 2) besteht, der arbeitspunktmäßig für einen den gewünschten überlagerten Gleichstrom darstellenden Kollektorruhestrom bemessen ist, daß ferner die den Arbeitspunkt des Transistors festlegende Gleichspannung von einem Spannungsteiler abgenommen ist, in den der mit der zweiten Gleichspannung (U2) verbundene Vorwiderstand (R 1) mit einbezogen ist, und daß der Spannungsteiler derart ausgelegt ist, daß beim Öffnen des ersten Schalters (S1) der Arbeitspunkt des Transistors im Sinn einer Unterbrechung des Kollektorruhestroms verlagert wird.
  5. 5. Decodierer nach einem der vorhergehenden Ansprüche in zweifacher Verwendung derart, daß nur jedes zweite im Pulsrahmen ankommende Codezeichen decodiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise elektronisch ausgebildete erste und zweite Schalter gleichzeitig von einem ihnen gemeinsamen Taktpuls gesteuert wird.
  6. 6. Decodierer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladekondensator eine größere, vorzugsweise wesentlich größere Kapazität aufweist als der Speicherkondensator. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1138 818, 1076181; Hölzler-Holzwarth, »Theorie und Technik der Pulsmodulation«, 1957, S. 439 bis 444.
DES100898A 1965-12-10 1965-12-10 Decodierer mit einem Ladekondensator fuer im Dualcode modulierte Signalspannungen Pending DE1275116B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076181B (de) * 1958-09-18 1960-02-25 Standard Elektrik Lorenz Ag Anordnung zur Decodierung von PCM-Signalen
DE1138818B (de) * 1961-02-14 1962-10-31 Siemens Ag Einrichtung zur Decodierung pulscodemodulierter elektrischer Impulse

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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