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DE1275143B - Pegelsteuerung fuer ein elektrisches Nachrichtenuebertragungssystem mit ferngespeisten Leitungsverstaerkern - Google Patents

Pegelsteuerung fuer ein elektrisches Nachrichtenuebertragungssystem mit ferngespeisten Leitungsverstaerkern

Info

Publication number
DE1275143B
DE1275143B DE1964S0090968 DES0090968A DE1275143B DE 1275143 B DE1275143 B DE 1275143B DE 1964S0090968 DE1964S0090968 DE 1964S0090968 DE S0090968 A DES0090968 A DE S0090968A DE 1275143 B DE1275143 B DE 1275143B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
current
bridge
conductor
circuit arrangement
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1964S0090968
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Scherer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1964S0090968 priority Critical patent/DE1275143B/de
Publication of DE1275143B publication Critical patent/DE1275143B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/44Arrangements for feeding power to a repeater along the transmission line
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/04Control of transmission; Equalising
    • H04B3/10Control of transmission; Equalising by pilot signal
    • H04B3/11Control of transmission; Equalising by pilot signal using pilot wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Pegelsteuerung für ein elektrisches Nachrichtenübertragungssystem mit ferngespeisten Leitungsverstärkern Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Ausgleich der durch Temperaturschwankungen verursachten Därnpfungsänderungen der Übertragungsleitungen für ein elektrisches Nachrichtenübertragungssystem, bei dem mehrere aufeinanderfolgende Zwischenverstärker von einer speisenden Verstärkerstelle aus über die Nachrichtenleitungen mit Betriebsstrom versorgt werden, der zusätzlich zu einer entsprechenden Verstärkungssteuerung dieser Zwischenverstärker benutzt wird.
  • Die temperaturabhängigen Dämpfungsänderungen der Kabelleitungen für Trägerfrequenzsysteine sind so groß, daß sie in der Regel nicht nur in den bemannten, sondern auch in den unbemannten fernstromversorgten Zwischenverstärkerstellen ausgeglichen werden müssen. Es ist bekannt, zu diesem Zweck eine Pilotschwingung von einer sendenden Endstelle auszusenden und in den Zwischenverstärkerstelleii Pilotempfänger und Regler vorzusehen, die den Pegel konstant halten. Der Aufwand für diese Pilotempfänger und ihr Leistungsbedarf, der ja ebenfalls von der Fernstromversorgung gedeckt werden muß, sind im Vergleich zum Aufwand und Leistungsbedarf der Leitungsverstärker nicht unerheblich. Es sind daher Trägerfrequenzsysteme gebaut worden, bei denen die Verstärkung der unbemannten Zwischenverstärker mittels temperaturabhängiger Widerstände nur durch die Umgebungstemperatur gesteuert wird. Dazu werden die Zwischenverstärker unter der Erde so eingebaut, daß ihre Umgebungstemperatur möglichst der Kabeltemperatur entspricht. Der Genauigkeit einer solchen Pegelhaltung durch örtliche Temperatursteuerung sind Grenzen gesetzt, da unter Umständen die Temperatur des Verstärkergehäuses von der für die Dämpfung maßgebenden mittleren Temperatur des Kabelabschnittes wesentlich abweichen kann; durch die, Summation der Verstärkungsfehler längs der Übertragungsstrecke können nämlich an den Zwischenverstärkerstellen Pegelabweichungen auftreten, die sich durch vermehrtes Rausch-oder Klirrgeräusch auf dieübertragungsgüte schädlich auswirken.
  • Aus den USA.-Patentschriften 2 151821 und 2 130 517 sind Nachrichtenübertragungssysteme ohne Fernstromversorgung der Zwischenverstärkerstellen bekannt. In der USA.-Patentschrift 2 151821 ist eine Einrichtung gezeigt, bei der als Kriterium für die Verstärkungssteuerung der Zwischenverstärker die temperaturbedingte Änderung des Widerstandes einer Leiterschleife dient, die sich über das jeweils unmittelbar vorangehende Verstärkerfeld erstreckt; zur Bildung dieser Leiterschleife werden zwei zusätzliche Kabeladern benötigt, die für die Nachrichtenübertragung verlorengehen. Bei der Schaltungsanordnung nach der USA.-Patentschrift 2 130 517 wird eine als Temperaturfühler dienende Leiterschleife durch die übertragungsleitung selbst gebildet. Diese Anordnung erlaubt außerdem eine Verstärkungseinstellung des Zwischenverstärkers auf der unbemannten Station von der bemannten Station aus, und zwar von Hand mit Hilfe eines einstellbaren Widerstandes. Bei beiden Schaltungsanordnungen werden zur Speisung der in eine Brückenschaltung einbezogenen Leiterschleife besondere Batterien benötigt.
  • Einen ganz anderen Weg der Entwicklung zeigt die USA.-Patentschrift 2 272 735, aus der ein Nachrichtenübertragungssystem bekannt ist, bei dem mehrere aufeinanderfolgende Zwischenverstärkerstellen von einer speisenden Verstärkerstelle mit Energie versorgt werden, wobei die Nachrichtensignale und die Speiseströme über dieselben Nachrichtenleitungen übertragen werden. Die Verstärkerstellen als Verbraucher können dabei in Reihe oder parallel zur Speiseleitung geschaltet sein (Reihen- oder Parallelspeisung); im ersten Fall wird meist Gleichstrom, im zweiten Fall Wechselstrom mit Netzfrequenz zur Energieversorgung verwendet. Durch die temperaturbedingten Dämpfungsschwankungen der Übertragungsleitungen ändert sich die Speisespannung bzw. der Speisestrom in den ferngespeisten Verstärkerstellen, und diese Spannungs- bzw. Stromänderungen werden dazu benutzt, mit Hilfe spannungs- oder stromabhängiger Widerstände die Verstärkung der Leitungsverstärker zu steuern. Als Stellglieder für die Verstärkungssteuerung werden meist indirekt geheizte Heißleiter verwendet. Ihr Heizer liegt z. B. in der Diagonale einer Brückenschaltung, deren Zweige strom- oder spannungsabhängige Widerstände enthalten. Dadurch wird eine vergrößerte Steuersteilheit und eine Eliminierung des konstanten Anteils des Speisestroms bzw. der Speisespannung erreicht. Von Nachteil ist bei dieser Pegelsteuerung, daß Temperaturschwankungen, die in einem Verstärkerfeld auftreten, sich in unerwünschter Weise auch in allen nachfolgenden Verstärkerfeldern des Speiseabschnittes durch Änderung des Speisestroms bzw. der Speisespannung und mithin der Pegel auswirken.
  • Bei einer Verstärkungssteuerung treten - im Gegensatz zu einer Regelung mit geschlossenem Regelkreis - Restfehler auf, die bei vielen aufeinanderfolgenden Zwischenverstärkerstellen einen störenden Gesamtfehler ergeben können. Der Großteil dieser Fehler ist systematisch, da die Temperatur im wesentlichen auf allen Abschnitten in gleicher Weise von der Jahreszeit abhängt, d. h., diese Fehler treten in allen Abschnitten zugleich in derselben Richtung auf. Es ist bekannt, zum Ausgleich der auflaufenden Fehler zumindest in den speisenden Verstärkerstellen den Pegel z. B. mit Hilfe von Pilotempfängern zu regeln. Weiterhin können diese Regler in den speisenden Verstärkerstellen dazu benutzt werden, auch die Speisespannung bzw. den Speisestrom der Stromversorgungseinrichtungen in dem Sinn zu steuern, daß sich die systematischen Restfehler innerhalb eines Speiseabschnittes verkleinern.
  • Trotz der beschriebenen zusätzlichen Pegelkorrektur bleiben jedoch wegen der ungenauen Verstärkungssteuerung durch Summation der Verstärkungsfehler schädliche Pegelabweichungen an den ferngespeisten Zwischenverstärkern übrig, die - wie schon erwähnt - die übertragungsgüte verschlechtern. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem übertragungssystem der eingangs genannten Art die Verstärkungssteuerung der ferngespeisten Zwischenverstärker vor allem dahingehend zu verbessern, daß ein möglichst kleiner Restfehler entsteht und keine unerwünschte Beeinflussung der anderen Verstärkerfelder auftritt.
  • Gemäß der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung zum Ausgleich der temperaturabhängigen Dämpfungsänderungen derÜbertragungsleitungen für ein elektrisches Nachrichtenübertragungssystem der eingangs genannten Art dadurch gekennzeichnet, daß als Kriterium für die Verstärkungssteuerung der ferngespeisten Zwischenverstärker die temperatarbedingte Änderung des Widerstandes einer über das jeweils unmittelbar vorangehende Verstärkerfeld sich erstreckenden zusätzlichen Leiterschleife bei der Frequenz des Speisestroms (Gleich- oder Wechselstrom) dient und daß diese Leiterschleife gebildet wird entweder von wenigstens einem vom Speisestrom durchflossenen Leiter der Übertragungsleitung und einem Hilfsleiter oder von zwei vom Speisestrom gleichsinnig durchflossenen Leitern der übertragungsleitung, die Zweige einerBrückenschaltung mit jeweils v#esentlich verschiedenen Temperaturkoefizienten sind.
  • Tritt also in einem bestimmten Verstärkerfeld, z. B durch Erhöhung der Temperatur, eine Vergrößerung der Dämpfung der übertragungsleitung ein, so bewirkt die Steuerung eine entsprechende Erhöhung der Verstärkung des nächstfolgenden Zwischenverstärkers, während die anderen Zwischenverstärker völlig unbeeinflußt bleiben. Da als Kriterium für die Verstärkungssteuerung die Änderung des Widerstandes der übertragungsleitung dient, die sich sehr genau feststellen läßt, kann die Steuerung so eingestellt werden, daß der Ausgangspegel des Zwischenverstärkers nur einen sehr kleinen Restfehler aufweist.
  • Ein Vergleich der Anordnungen mit Brückenschal--tung ergibt beispielsweise, daß die in den USA.-Patentschriften 2 151821 und 2 130 517 gezeigte Leiterschleife nur in einen Zweig der Brücke einbezogen ist und die beiden Leiter der Schleife in bezug auf die Signalübertragungsrichtung vom Meßgleichstrom in verschiedener Richtung durchflossen sind. Demgegenüber bildet beim Erfindungsgegenstand die Leiterschleife zwei Zweige der Brücke, die gleichsinnig von dem als Meßstrom verwendeten Speisestrom durchflossen werden; außerdem ist beim Gegenstand der Erfindung ein vorzugsweise temperaturanabhängiger Vorwiderstand in den einen Brückenzweig eingeschaltet.
  • Zur Steuerung der Ausgangsgröße der Steuerkette - im vorliegenden Fall des Ausgangspegels des Zwischenverstärkers - ist eine geeignete Eingangsgröße erforderlich. Als Eingangsgröße eignet sich beispielsweise der Spannungsabfall, den der Speisestrom längs der übertragungleitung hervorruft; bei konstantem Speisestrom ist die Änderung des Spannungsabfalls der Änderung des Widerstandes der übertragungsleitung proportional.
  • Weiterhin eignet sich als Eingangsgröße der Steuerkette der Querstrom einer vom Speisestrom durchflossenen Brückenschaltung, in der zwei Zweige die beiden gleichsinnig vom Speisestrom durchflossenen Leiter der übertragungsleitung enthalten, wobei der Temperaturkoeffizient des einen Brückenzweiges durch Zuschalten eines vorzugsweise temperaturunabhängigen Vorwiderstandes wesentlich gegenüber dem des anderen Zweiges verschieden ist. Die Brükkenschaltung erlaubt eine besonders genaueErfassung der Änderungen des mittleren Widerstandes der übertragungsleitung.
  • In jedem Fall ist es zur Feststellung der Widerstandsänderung der Übertragungsleitung erforderlich, in jedem Verstärkerfeld je Übertragungsrichtung eine Leiterhilfsschleife zu bilden. (Diese Hilfsschleifen sind zu unterscheiden von der sich über mehrere Verstärkerfelder erstreckenden Speisestromschleife für die Hin- und Rückleitung des Speisestroms.) Für diese zusätzliche Leiterschleife können im allgemeinen zwei vom Speisestrom gleichsinnig durchflossene Leiter der übertragungsleitung verwendet werden. In gewissen Fällen, z. B. bei der Auswertung des Spannungsabfalls längs einer symmetrischen übertragungsleitung, wird ein dritter Leiter als Hilfsleiter benötigt; hierzu kann eine Beipackader des Kabels dienen.
  • Mit besonderem Vorteil wird bei Verwendung einer Brückenschaltung diese selbstabgleichend betrieben, indem z. B. ein vom Brückenquerstrom gespeister Motor einen mit der Brücke in Reihe liegenden und vom Speisestrom durchflossenen Stellwiderstand verstellt. Die Brückenschaltung kann auch derart abgewandelt werden, daß in den beiden Brückenzweigen mit gleichen Temperaturkoeffizienten ein Differentialrelais liegt, dessen Kontakte einen den Stellwiderstand verstellenden Motor steuern.
  • Bei Steuerschaltungen, deren Stellgröße außer von der Kabeltemperatur in geringem Maße. auch vom Speisestrom abhängt, kann diese Stromabhängigkeit zu einer zusätzlichen Pegelkorrektur benutzt werden um die bei der Temperatursteuerung auftretenden Restfehler zu verkleinern. Hierzu dient eine mit den Nachrichtenströmen übertragene Pilotschwingung,. die in der speisenden Verstärkerstelle über einen Pilotempfänger den Speisestrom bzw. die Speisespannung beeinflußt.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung an verschiedenen Ausführungsbeispielen näher erläutert. Den Ausführungsbeispielen ist eine Gleichstrom-Reihenspeisung zugrunde gelegt. Die wesentlichen Merkmale dieser Schaltungsanordnungen gelten jedoch sinngemäß auch bei Parallelspeisung und bei Speisung mit Wechselstrom. Die Zeichnung zeigt in F i g. 1 die Prinzipschaltung zur Erfassung des Spannungsabfalles längs der übertragungsleitung, F i g. 2 das Schaltbild einer Verstärkungssteuerung mit Hilfe des Spannungsabfalles bei Verwendung einer koaxialen übertragungsleitung, F i g. 3 das Teilschaltbild einer Verstärkungssteuerung mit Hilfe des Spannungsabfalles bei Verwendung einer symmetrischen übertragungsleitung, F i g. 4 das Prinzip einer Brückenschaltung zur unmittelbaren Erfassung der Widerstandsänderung der übertragungsleitung, F i g. 5 das Schaltbild einer Verstärkungssteuerung mit einer Brücke bei Verwendung einer koaxialen übertragungsleitung, F i g. 6 das Teilschaltbild einer Verstärkungssteuerung mit einer Brücke bei Verwendung einer symmetrischen übertragungsleitung, F i g. 7 das Schaltbild einer Verstärkungssteuerung mit einer sich selbst abgleichenden Brücke, F i g. 8 das Schaltbild einer Verstärkungssteuerung mit Hilfe einer sich selbst abgleichenden Differentialrelaisbrücke, F i g. 9 einen Fernspeiseabschnitt mit zehn ferngespeisten Verstärkerstellen mit Temperatursteuerung und einer zusätzlichen Pegelkorrektur durch den pilotgesteuerten Speisestrom.
  • Es sollen zuerst zwei Schaltungsanordnungen betrachtet werden, bei denen als, Eingangsgröße der Steuerkette der vom Speisestrom hervorgerufene Spannungsabfall längs der übertragungsleitung dient.
  • F i g. 1 zeigt die Prinzipschaltung zur Feststellung dieses Spannungsabfalles. Die Speiseleitung ist durch größere Strichstärke hervorgehoben, ihr Widerstand sei RL; dann ist der vom Speisestrom I hervorgerufene Spannungsabfall u = 1 - RL. Zur Bildung einer Meßschleife ist am Anfang des Verstärkerfeldes ein Hilfsleiter HL galvanisch mit der Speiseleitung verbunden. Am Ende der Meßschleife (Klemmen a, b) tritt eine Spannung u' auf, die zum Spannungsabfall u proportional ist. An den Klemmen a, b können also die Widerstandsänderungen erfaßt werden.
  • In F i g. 2 ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, bei dem zwischen zwei ferngespeisten Zwischenverstärkerstellen ZSi und ZS2 ein Koaxialkabel KL liegt. Der Weg des Speisestroms I, der über den Innenleiter des Koaxialkabels fließt, ist in der Strichstärke hervorgehoben. Am Eingang und am Ausgang des Leitungsverstärkers LY, dessen Speisespannung mit Hilfe einer Zenerdiode Z konstant gehalten wird, trennen Stromversorgungsweichen die Nachrichtenströme vom Speisestrom. Die Weichen sind durch Spulen L und Kondensatoren C angedeutet; der Widerstand der Spulen L kann bei den folgenden Betrachtungen vernachlässigt werden. Als Hilfsleiter zur Erfassung des Spannungsabfalles u längs der übertragungsleitung dient der Außenleiter der Koaxialleitung. Die eigentliche Steuerkette beginnt an den Klemmen a, b mit einer Spannungsvergleichschaltung Sv, in der durch Vergleich mit einer konstanten Spannung der variable Anteil A d der Eingangsspannung gewonnen wird. Die Spannung A u' beeinflußt über einen Gleichstromverstärker GY das Stellglied Sg, das auf die Verstärkung des Leitungsverstärkers LV einwirkt.
  • Die Anordnung nach dem Teilschaltbild der F i g. 3 unterscheidet sich von der Anordnung nach F i g. 2 im wesentlichen dadurch, daß die beiden Zwischenverstärkerstellen ZS, und ZS2 durch eine synimetrische Leitung SL miteinander verbunden sind. Da hierbei der Speisestrom I über beide Leiter der Übertragungsleitung fließt, ist als Hilfsleiter HL ein dritter Leiter erforderlich, der z. B. eine Beipackader des Kabels sein kann. In der Steuerkette ist an Stelle der Spannungsvergleichsschaltung Sv und des Gleichstromverstärkers GV (F i g. 2) ein magnetischer Verstärker MV verwendet, der mit Hilfe einer zweiten Steuerwicklung den konstanten Anteil der Eingangsspannung u' eliminiert.
  • Die Schaltungsanordnungen nach den F i g. 5 bis 8 zeigen Beispiele, bei denen die vom Speisestrom durchflossene Hilfsschleife in zwei Zweige einer Brücke einbezogen ist; die Querspannung der Brücke, die ein Maß für die Widerstandsänderung der Übertragungsleitung ist, beeinflußt unmittelbar oder mittelbar das Stellglied. Die Prinzipschaltung der Brücke zeigt F i g. 4. In den beiden Brückenzweigen ac und am liegen die beiden gleichsinnig vom Speisestrom I durchflossenen Leiter der übertragungsleitung, deren Widerstände für den Fall einer Koaxialleitung mit Ri und R" (Widerstände des Innen- und Außenleiters) bezeichnet sind. Der Temperaturkoeffizient des Brükkenzweiges ad ist durch Zuschalten eines vorzugsweise temperaturunabhängigen Vorwiderstandes R, wesentlich gegenüber dem des anderen Zweiges verschieden gemacht. In den beiden anderen Brückenzweigen cb und db liegen Widerstände R, und R4 mit gleichen Temperaturkoeffizienten. Ist die Brücke bei einer bestimmten Temperatur der übertragungsleitung abgeglichen, ihre Querspannung uB also gleich Null, so tritt bei einer temperaturbedingten Widerstandsänd#erung der Übertragungsleitung wegen des verschiedenen Temperaturkoeffizienten der beiden Brückenzweige ac und ad eine Querspannung UB auf.
  • F i g. 5 zeigt eine Verstärkungssteuerung mit einer Brückenschaltung nach F i g. 4 bei Verwendung einer koaxialen übertragungsleitung KL. Da bei einer koaxialen Leitung der Widerstand R" des Außenleiters wesentlich kleiner als der Widerstand Ri des Innenleiters ist, wird der Vorwiderstand RV zweckmäßig in Reihe mit R" geschaltet und vorzugsweise so bemessen, daß R" + Rv = Ri ist. Die Querspannung uB der Brücke wirkt unmittelbar auf das Stellglied Sg.
  • Bei der Anordnung nach dem Teilschaltbild der F i g. 6 wird zum Unterschied gegenüber der Anordnung nach F i g. 5 anstatt einer koaxialen Leitung KL eine symmetrische Leitung SL mit den Aderwiderständen Ri und R2 verwendet.
  • Die Schaltungsanordnungen nach den F i g. 7 und 8 enthalten Brückenschaltungen, die sich mit Hilfe eines Motors selbst abgleichen. Bei der Anordnung nach F i g. 7 ist die Grundschaltung der Brücke mit den Diagonalpunkten a, b und c, d dieselbe wie in F i g. 5. Im Querzweig cd der Brücke liegt aber nunmehr ein Motor M" der einen mit der Brücke in Reihe liegenden und vom Speisestrom I durchflossenen'Stellwiderstand R, verstellt. Zwischen den Punkten d und e fließt über den Widerstand R, ein Zusatzstrom, dessen Größe vom Stellwiderstand R, abhängt. Der Motor M, verstellt den Stellwiderstand R, so lange, bis das Potential des Punktes d mit dem des Punktes c übereinstimmt, so daß der Motorstrom zu Null wird. Als Stellglied ist beispielsweise ein direkt geheizter Heißleiter H vorgesehen; sein Heizer ist parallel zum Stellwiderstand R., geschaltet. Der Widerstand des Heißleiters beeinflußt in an sich bekannter Weise z. B. den Gegenkopplungsweg des Leitungsverstärkers LV, wodurch dessen Verstärkung frequenzabhängig verändert wird.
  • Die Wirkungsweise der Steuerung wird an Hand eines Zahlenbeispiels näher erläutert: Bei einem Koaxialkabel mit einem Innenleiterwiderstand Ri = 80 9 und einem Außenleiterwiderstand R, = 30 Q wird zweckmäßig R, = 50 Q gewählt. Dann fließt der Speisestrom I zu gleichen Teilen über den Innen- und Außenleiter des Kabels. Innerhalb eines betrachteten Temperaturbereichs von - 10' C bis + 20' C ändern sich die Kupferwiderstände um 30 - 0,4% = 12%. Gleicht man die Brücke z. B. bei - 10' C ab, so ist bei +201 C der Widerstand des Brückenzweiges ac um 6. 9 größer als der Widerstand des Zweiges ad. Der Motor M, vergrößert den Stellwiderstand Rs so lange, bis der Zusatzstrom über R- den Motorstrom zum Verschwinden bringt. Zugleich steigt auch der Heizstrom des Heizleiters H an, wodurch die Verstärkung des Leitungsverstärkers LV frequenzabhängig erhöht wird. Durch die Anordnung des Stellwiderstandes R, außerhalb der eigentlichen Brücke ist man in der Bemessung des Heizleiterkreises frei, und man kaim eine viel größere Heizleistung regeln, als wenn man den Stellwiderstand etwa in Reihe mit RV in die Brücke einfügen würde. Im Grenzfall fließt der volle Speisestrom von z. B. 100 mA über den Heizer, was bei einem Heizwiderstand von z. B. 20 Q einer Heizleistung von maximal 200 mW entspricht. Bei einer Anordnung innerhalb der Brücke wären für den Heiz - widerstand höchstens 6 9 zulässig, und da der Strom im Brückenzweig nur 50 mA beträgt, wäre die maximale Heizleistung nur 15 mW.
  • Die Genauigkeit des Selbstabgleichs der Brücke läßt sich folgendermaßen abschätzen: Wählt man die Widerstände R 3 = R J = 25 Q und den Widerstand des Motors M, zu 40 Q (Anpassung), so erhält man bei den obengenannten Werten an den Klemmen c, d eine abgebbare Leistung von etwa 0,04 [tW/' C. Will man z. B- mit einer Genauigkeit von ± 2' C abgleichen, was bei einer Felddämpfung von a = 6 N einer Dämpfungsänderung von A a = ± 0,024 N entspricht, so muß der Motor auf eine Leistung von 0,16 #tW ansprechen-. Auch bei Verwendung eines hocheinp# findlichen Gleichstrommotors muß diesem ein geeigneter Gleichstromverstärker vorgeschaltet werden.
  • Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 wird zur Verstärkungssteuerung zwar eine Nullmethode benutzt, die von der Größe des Speisestroms unabhängig ist; da der Fleizstrom des Heißleiters jedoch vom Speisestrom abhängt, muß dieser genau konstant gehalten werden. Diese Abhängigkeit vom Speisestrom läßt sich vermeiden, wenn man z. B. ein vom Motor mechanisch verstelltes Stellglied wählt.
  • Die Genauigkeit des Selbstabgleichs der Brücke läßt sich erhöhen, wenn in den Querzweig cd der Brücke die Wicklung eines hochempfindlichen gepolten Relais mit neutraler Mittelstellung des Ankers geschaltet wird, dessen Kontakte den außerhalb der Brücke angeordneten Motor je nach Richtung des Brückenstroms vorwärts oder rückwärts steuern. Eine Weiterbildung dieser Anordnung führt zu der Schaltungsanordnung nach F i g. 8, beider ein Differentialrelais A verwendet wird, dessen beide Wicklungen an Stelle der beiden, Brückenwiderstände R , und R4 mit gleichen Temperaturkoeffizienten liegen. Bei dieser Brückenschaltung werden die Ströme in den beiden Zweigen aeb und adb miteinander verglichen. Bei einer temperaturbedingten Widerstandsänderung der übertragungsleitung KL spricht das A-Relais an, dessen Kontakt a den Motor M, vorwärts oder rückwärts steuert.
  • Der Motor betätigt den Stellwiderstand R, der wie beider Schaltungsanordnung nach F i g. 7 in Reihe mit der Brücke liegt und vom Speisestrom. durchflossen ist. Auch der Selbstabgleich der Brücke arbeitet in der gleichen Weise wie bei der Schaltungsanordnung nach F i g. 7 mit Hilfe eines Zusatzstroms, der der Brücke über den Widerstand R, zugeführt wird.
  • Wie bereits erwähnt, können in den Steuerketten der oben beschriebenen Schaltungsanordnungen Magaetverstärker verwendet werden, für die als Wechselstrom-Pumpquelle zweckmäßig eine Transistorschwingschaltung dient; die Pumpfrequenz kann mit Rücksicht auf die Abmessungen der Geräte verhältnismäßig hoch sein. Mit besonderem Vorteil werden die Pumpfrequenzen für die verschiedenen Zwischenverstärkerstellen'einesFernspeiseabschnittes verschieden groß gewählt, so daß die erzeugten Schwingungen auch für eine selektive Fehlermeldung benutzt werden können.
  • Bei den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 2, 3, 5, 6, 7 und 8 ist die Stellgröße außer von der Kabeltemperatur auch in geringem Maße vom Strom in der Fernspeiseschleife abhängig. Diese strombedingten Einflüsse wirken in allen Verstärkern desselben Speiseabschnittes im gleichen Sinn. Damit keine unzulässigen Pegelschwankungen auftreten, müssen etwaige willkürliche Speisestromschwankungen in engen Grenzen gehalten werden, z. B. durch eine genaue Regelung am speisenden Stromversorgungsgerät.
  • Die Beeinflußbarkeit des Pegels durch den Speisestrom kann aber auch zu einer zusätzlichen Pegelkorrektur verwendet werden, indem in der speisenden Verstärkerstelle ein Pilotempfänger den Speisestrom des Stromversorgungsgerätes und damit die Verstärkung sämtlicher Verstärker innerhalb, -des Speiseabschnittes derart steuert, daß die auflaufenden Pegelfehler am pilotüberwachten Verstärker der Speisestelle ausgeglichen werden. Eine derartige zusätzliche Pegelkorrektur mit Hilfe einer Pilotschwingung soll im folgenden betrachtet werden.
  • In F i g. 9 ist ein Fernspeiseabschnitt SA, mit einer speisenden VerstärkerstelleSS und zehn ferngespeisten VerstärkerstellenZS, bis ZS" dargestellt Der benachbarte FernspeiseabschnittSA, ist durch ein stromloses Zwischenfeld vom AbschnittSA. getrennt. Die speisende VerstärkerstelleSS enthält -ein NetzanschlußgerätNA, das konstanten Gleichstrom in den erdfreien Fernspeicherstromkreis liefert. Die-5er Stromkreis - in der F i g. 9 mit starken Linien hervorgehoben - besteht aus einer Schleife, in der die Kabelleitun#gen und die Speisestromkreise der Verstärker (einschließlich der Steuer- und Regeleinrichtungen) hintereinandergeschaltet sind.DerSpeisestroml fließt also über die Speisestromkreise der Verstärker LV1 bis LVI, der einen übertragungsrichtung und zurück über die Speisestromkreise der Verstärker LV1, bis LV , der im wesentlichen analog ge schalteten Geaenrichtung (Gleichstrom-Reihensp#eisung). Als übertragungsleitungen sind Koaxialkabel vorgesehen, über deren Innen- und Außenleiter der Speisestrom gleichermaßen fließt. Die Steuereinrichtungen St für die temperaturgesteuerten Verstärker enthalten beispielsweise selbstabgleichende Brücken, wie sie die F i g. 7 und 8 zeigen. Alle Verstärker der Fernspeiseschleife sind somit temperaturgesteuert, bis auf den Verstärker LV',ü, in der zehnten Zwischenverstärkerstelle ZSiffl der die Nachrichtenströme aus dem benachbarten Speiseabschnitt SA2 über das speisestromlose Zwischenfeld empfängt. Für diesen Verstärker LV" ist ein Pilotregler PR, vorgesehen, der eine mit den Nachrichtenströmen übertragene Pilotschwingung auswertet und außer den temperaturbedingten Dämpfungsänderungen seines speisestromlosen Zwischenfeldes auch die Restfehler des benachbarten Fernspeiseabschnittes SA2 ausgleicht.
  • Der Verstärker LVO' in der speisenden Zwischenverstärkerstelle SS ist beim Ausführungsbeispiel ternperaturgesteuert; darüber hinaus ist eine pilotgesteuerte Pegelregelung zur Beseitigung der Restfehler im Fernspeiseabschnitt SA , erforderlich. Hierzu siebt der Pilotempfänger PEI die Pilotschwingung am Ausgang des Verstärkers LV,' aus, die die Verstärkung der Verstärker in der Fernspeiseschleife des Speiseabschnittes SA , korrigierend steuert, indem sie in die Speisestromregelung des Netzanschlußgerätes NA eingreift. (Die Speisestromsteuerung wirkt z. B. bei einer Anordnung nach F i g. 7 dadurch, daß der Speisestrom zusätzlich den Heizstrom des Heißleiters H beeinflußt.) Hierbei ist zu beachten, daß diese Speisestromsteuerung nur für die Verstärker L-V" bis LV, eine Regelung mit geschlossenem Regelkreis darstellt, die einen konstanten Ausgangspegel am Verstärker LVJ bewirkt. Für die Verstärker LY, bis LV10 der abgehenden übertragungsrichtung handelt es sich um eine Steuerung (der Wirkungsablauf ist hierbei offen), was hinsichtlich der systematischen Fehler der Einzelsteuerung erwünscht sein kann; es tritt jedoch eine Verkopplung der beiden übertragungseinrichtungen auf. Den dabei auftretenden Restfehler in der abgehenden übertragungsrichtung beseitigt der Pilotregler PR, des Verstärkers L V' " im anschließenden Fernspeiseabschnitt SA..

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zum Ausgleich der temperaturabhängigen Dämpfungsänderungen der übertragungsleitungen für ein elektrisches Nachrichtenübertragungssystem, bei dem mehrere aufeinanderfolgende Zwischenverstärker von einer speisenden Verstärkerstelle aus über die Nachrichtenleitungen mit Betriebsstrom versorgt werden, der zusätzlich zur Verstärkungssteuerung dieser Zwischenverstärker benutzt wird, d a - durch gekennzeichnet, daß als Kriterium für die Verstärkungssteuerung der ferngespeisten Zwischenverstärker die temperaturbedingte Änderung des Widerstandes einer über das jeweils unmittelbar vorangehende Verstärkerfeld sich erstreckenden zusätzlichen Leiterschleife bei der Frequenz des Speisestroms (Gleich- oder Wechselstrom) dient und daß diese Leiterschleife gebildet wird entweder von wenigstens einem vom Speisestrom durchflossenen Leiter der übertragungsleitung und einem Hilfsleiter oder von zwei vom Speisestrom gleichsinnig durchflossenen Leitern der übertragungsleitun#g, die Zweige einer Brückenschaltung mit jeweils wesentlich verschiedenen Temperaturkoeffizienten sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei der die das Kriterium für die Verstärkungssteuerung liefernde Leiterschleife von wenigstens einem vom Speisestrom durchflossenen Leiter der übertragungsleitung und einemHilfsleitergebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung (u'), die zwischen dem bzw. den Leitern der übertragungsleitung und dem Hilfsleiter auftritt, mit einer konstanten Spannung verglichen wird und daß der dabei gewonnene variable Spannungsteil (A u') die verstärkungsbestimmende Stellgröße beeinflußt. (F i g. 1 und 2). 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer koaxialen übertragungsleitung (KL) mit Femspeisung über den Innenleiter der Außenleiter als Hilfsleiter benutzt ist (F i g. 2). 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer symmetrischen Kabelleitung (SL) ein dritter Leiter - z. B. eine Beipackader des Kabels - als Hilfsleiter (HL) benutzt ist (F i g. 3). 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei der die das Kriterium für die Verstärkungssteuerung liefernde Leiterschleife von zwei gleichsinnig vom Speisestrom durchflossenen Leitern der Übertragungsleitung gebildet wird, die Zweige einer Brückenschaltung mit jeweils wesentlich verschiedenen Temperaturkoeffizienten sind, dadurch gekennzeichnet, daß in den einen Brückenzweig (ad) ein vorzugsweise temperaturunabhängiger Vorwiderstand (R,) zugeschaltet ist und daß die beiden anderen Brückenzweige (cb und db) aus Widerständen mit gleichem Temperaturkoeffizienten (R, und R4) bestehen (F i g. 4). 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer koaxialen übertragungsleitung (KL) als gleichsinnig vom Speisestrom (I) durchflossene Leiter der Innen- und der Außenleiter (Ri bzw. RJ be- nutzt sind, wobei dem Außenleiter (RJ ein Vorwiderstand (RJ vorzugsweise solcher Größe zugeschaltet ist, daß der Gesamtwiderstand etwa gleich dem Innenleiterwiderstand ist (F i g. 5). 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Querspannung (uB) der Brücke proportionaler Strom auf das verstärkungsbestimmende Stellglied (Sg) wirkt (F i g. 5 und 6). 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke selbstabgleichend betrieben wird, vorzugsweise derart, daß ein mit der Brücke in Reihe liegender und vom Speisestrom (I) durchflossener Stellwiderstand (RJ durch einen vom Brückenquerstrom gespeisten Motor (M1) so lange verstellt wird, bis der Motorstrom durch einen über einen Widerstand (R.) fließenden, vom Stt Ilwiderstand abhängigen Zusatzstrom zu Null wird (F i g. 7). 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das SteRglied durch den Motor mechanisch verstellt wird. 10. Abänderung der Schaltungsanordnung nach Ansprach 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor mit Hilfe eines gepolten. Relais mit neutraler Mittelstellung des Änkers gesteuert wird, dessen Wicklung im Querzweig der Brücke liegt. 11. Abänderung derSchaltungsanordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Differentialrelais (A) benutzt ist, dessen Wicklungen in den beiden Brückenzweigen (eb und A) mit gleichen Temperaturkoeffizienten lieje-nund dessen Kontakte einen den Stellwiderstand (R,) verstellenden Motor (M# steuern (F i g. 8). 12. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehendenAnsprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Stellglied ein vorzugsweise indirekt geheizter Heißleiter (H) verwendet ist, wobei als Heizstrom ein veränderbarer Teil des Speisestroms (I) dient (Ei g. 7). 13. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehendenAnsprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Steuerkette als Gleichstromverstärker ein Magnetverstärker verwendet ist, dessen Pumpspannung eine verhältnismäßig hohe Frequenz hat, die für die verschiedenen Zwischenverstärkerstellen eines Fernspeiseabschnittes verschieden groß gewählt ist, und daß die Pumpspannungen verschiedener Frequenz für eine selektive Fehlermeldung benutzt sind. 14. Übertragungssystern mit Schaltungsanordnungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Pegelkorrektur mit Hilfe einer mit den Nachrichtenströmen übertragenen Pilotschwingung, die in der speisenden Verstärkerstelle (SS) über einen Pilotempfänger (PE,) den Speisestrom bzw. die Speisespannung beeinflußt (F ig. 9). 15. übertragungssystem nach Ansprach 14, dadurch gekennzeichnet, daß am Beginn eines neuen Fernspeiseabschnittes die Zwischenverstärker der ankommenden Übertragungsrichtung(LVio) pilotgeregelt sind (F i g. 9). In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 130 517, 2 151821, 2272735.
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Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2130517A (en) * 1937-05-15 1938-09-20 Bell Telephone Labor Inc Gain control circuits
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