DE1275070B - Verfahren zum Reinigen von Rohbenzol durch fraktionierte Kondensation - Google Patents
Verfahren zum Reinigen von Rohbenzol durch fraktionierte KondensationInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
ClOc
Deutsche Kl.: 12 r-1/02
Nummer: 1 275 070
Aktenzeichen: P 12 75 070.8-44 (H 40296)
Anmeldetag: 26. August 1960
Auslegetag: 14. August 1968
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen von Rohbenzol, insbesondere solchen Rohbenzol,
das aus dem bei der trockenen Destillation von Steinkohle erhaltenen Gas, ζ. Β. Koksofengas, gewonnen
wird. Die Gewinnung von Rohbenzol aus Koksofengas erfolgt üblicherweise derart, daß das die Benzolkohlenwasserstoffe
enthaltende Gas bei atmosphärischem oder erhöhtem Druck in innige Berührung mit einem Waschöl gebracht wird, wobei die Benzolkohlenwasserstoffe
im Waschöl in Lösung gehen. Nach dem Abtrennen des Waschöls vom Gas werden aus dem Waschöl die Benzolkohlenwasserstoffe durch
Erhitzen abgetrieben, worauf das Waschöl erneut zur Behandlung von Koksofengas verwendet wird. Das
durch Erhitzen aus dem Waschöl abgetriebene Rohbenzol ist jedoch für zahlreiche Verwendungszwecke,
besonders zur Weiterverarbeitung nicht ohne weiteres geeignet, sondern muß, damit es für die
verschiedenen Verwendungszwecke brauchbar wird, zunächst von den verharzenden Bestandteilen befreit
und gegebenenfalls fraktioniert werden. Auch zur Weiterverarbeitung durch Raffination kann oft nur
ein Rohbenzol verwendet werden, das bereits fraktioniert bzw. von den chemisch aktiven zur Verharzung
neigenden Bestandteilen befreit wurde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Fraktionierung und Befreiung des Rohbenzols von
den genannten Bestandteilen in einem einfachen Verfahren unter geringem apparativem Aufwand und
vor allem dem geringst möglichen Energieaufwand durchzuführen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Reinigen von Rohbenzol durch fraktionierte Kondensation.
Es ist dadurch gekennzeichnet, daß das Rohbenzol, gegebenenfalls zusammen mit rückgeführten,
an Verunreinigungen schwächer angereicherten Benzolfraktionen aus der ersten Kühlstufe, in heißes,
Benzolkohlenwasserstoffe enthaltendes Koksofengas eingebracht und zusammen mit diesen durch Kühlen
des Gases in mehreren Stufen fraktioniert abgeschieden wird, wobei gegebenenfalls das benzolkohlenwasserstoffhaltige
Gas nach dem Abscheiden eines Teiles der Benzolkohlenwasserstoffe entschwefelt und
gegebenenfalls nach der fraktionierten Abscheidung restliches Benzol durch Behandlung des Gases mit
Waschöl abgetrennt wird.
Es ist zwar bekannt, aus heißem Koksofengas Rohbenzol durch Kühlung des Gases abzuscheiden
und hierbei auch zur Erleichterung der Naphthalinabscheidung einen Teil des erhaltenen Rohbenzols
erneut in das heiße Koksofengas einzudüsen. Dieses Verfahren dient jedoch nicht der Reinigung, sondern
Verfahren zum Reinigen von Rohbenzol durch fraktionierte Kondensation
Anmelder:
Hüttenwerk Oberhausen Aktiengesellschaft,
4200 Oberhausen
Als Erfinder benannt:
Dr.-Ing. Franz Kolkenbrock (t),
Dr. H.-Joachim Junker, 4250 Bottrop
der Gewinnung von Rohbenzol durch Abscheidung aus dem Koksofengas, so daß auch das erhaltene
Rohbenzol wegen seines Gehaltes an chemisch aktiven und zur Verharzung neigenden Verunreinigungen
zum Einsatz in Raffinerien erst nach einer weiteren Behandlung, durch die diese Verunreinigungen
entfernt werden, geeignet ist. Demgegenüber dient das Verfahren gemäß der Erfindung zur
Reinigung von Rohbenzol, und zwar solchen Rohbenzol, das aus anderem als dem zu seiner Reinigung
verwendeten Koksofengas oder auf andere Weise gewonnnen wurde. Es werden hierbei Benzolfraktionen
erhalten, die dank ihrer höheren Reinheit ohne weitere Vorbereitung für zahlreiche Verwendungszwecke
wie auch zum Einsatz an allen Stellen des Raffinationsprozesses, insbesondere als
Rückflußbenzol, direkt verwendet werden können, während die Verunreinigungen, insbesondere die
chemisch aktiven und zur Verharzung neigenden Bestandteile, in einer weiteren Fraktion in so hoher
Konzentration anfallen, daß die Gewinnung dieser Stoffe aus der genannten Fraktion lohnend ist. Auch
die bereits vor dem Einbringen des Rohbenzols in dem heißen Koksofengas enthaltenen Benzolkohlen-Wasserstoffe,
die meist nur einen Bruchteil der nach dem Einbringen des Rohbenzols im Gas befindlichen
Gesamtmenge an Benzolkohlenwasserstoffen ausmachen, werden zusammen mit dem eingebrachten
Rohbenzol fraktioniert abgeschieden.
Weiterhin ist es bekannt, Rohbenzol dadurch zu reinigen, daß man Wasserstoff ohne Zuhilfenahme
von Katalysatoren unter Hydrierungsbedingungen auf das zu reinigende Rohbenzol einwirken läßt. Bei
diesem im Gegensatz zum Gegenstand der Erfindung chemischen Verfahren tritt nicht eine physikalische
Abscheidung der unerwünschten Bestandteile aus dem Rohbenzol auf, sondern es werden durch den
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Wasserstoff, bei dem es sich auch um Wasserstoff tritt bei 4 aus dem Wascher 2 aus. Das mit den
aus Koksofengas handeln kann, ungesättigte, im Benzolkohlenwasserstoffen angereicherte Waschöl
Rohbenzol enthaltene Kohlenwasserstoffe in ge- wird aus dem Wascher 2 über eine Leitung 4 a dem
sättigte Kohlenwasserstoffe umgewandelt. Wärmetauscher 5 zugeführt, von dem es über eine
Von besonderem Vorteil bei der Durchführung des 5 Leitung 6 in den Erhitzer 7 gelangt, aus dem das
Verfahrens gemäß der Erfindung ist es, das Roh- erhitzte Waschöl über eine Leitung 8 in den
benzol in solches Koksofengas einzubringen, das Abtreiber 9 eingeführt wird. Das im Abtreiber 9 von
durch vorangegangene Kompression erhitzt wurde, den Benzolkohlenwasserstoffen befreite Waschöl gewie
das z. B. bei Koksofengas erforderlich ist, das langt aus diesem durch eine Leitung 10 zum Wärmenach
einer auf die Kompression folgenden Reinigung io tauscher 5, in dem es einen Teil seiner Wärme an
in Ferngasnetze eingeleitet werden soll. Hierbei wird das mit Benzolkohlenwasserstoffen angereicherte
eine zweckmäßige Ausnutzung der Kompressions- Waschöl abgibt. Vom Wascher 5 wird das von den
wärme zur Verdampfung des zu reinigenden Roh- Benzolkohlenwasserstoffen befreite Waschöl über die
benzols ermöglicht. Leitung 11 dem Kühler 12 zugeführt, aus dem es Es kann zweckmäßig sein, das heiße Koksofengas 15 über die Leitung 3 erneut in den Wascher 2 einmit
Rohbenzol soweit zu übersättigen, daß die hoch- geführt wird. Das im Abtreiber 9 aus dem Waschöl
siedenden Bestandteile des eingebrachten Rohbenzols abgetriebene Gemisch von Benzolkohlenwasserunverdampft
bleiben und zusammen mit hoch- stoffen, das als Rohbenzol bezeichnet wird, wird über
siedenden Bestandteilen der bereits im Koksofengas eine Leitung 13 einem Kühler 14 zugeführt und geenthaltenen
Benzolkohlenwasserstoffe, die im Aus- ao langt aus diesem nach Abscheidung des Wassers über
tausch gegen niedrigsiedende Bestandteile des ein- eine Leitung 15 in einen Sammelbehälter 16.
gebrachten Rohbenzols kondensiert werden, im In der zweiten Anlage wird vom Ammoniak und
flüssigen Zustand in die erste Fraktion übergehen. Teer befreites Koksofengas, das durch eine Leitung
Es kann auch zweckmäßig sein, den Benzolgehalt 17 in die Anlage eintritt, mittels eines Verdichters 18
des durch Kühlung weitgehend vom Benzol befreiten 35 auf Ferngasdruck komprimiert. Das komprimierte
Gases durch eine nachgeschaltete Behandlung mit Gas verläßt den Verdichter mit einer Temperatur
Waschöl weiterzuvermindern. Das hierbei erhaltene von etwa 90 bis 130° C und wird durch eine Leitung
Benzol ist, ebenso wie die leichten, der durch 19 dem Kühler 20 zugeführt. Ehe das Gas in den
Kühlung gewonnenen Benzolfraktionen von so hoher Kühler 20 eintritt, wird in den Gasstrom durch die
Reinheit, daß es ohne weitere Behandlung für viele 30 Leitung 21 zugeführtes Rohbenzol, das in der Anlage
Verwendungszwecke geeignet ist. Wenn das vom gereinigt werden soll, eingedüst. Es kann sich hierbei
Benzol befreite Gas durch Tiefkühlung getrocknet sowohl um in der Niederdruckbenzolgewinnungs-
wird, ist es zweckmäßig, das tiefgekühlte Gas zur anlage gewonnenes und im Behälter 16 gesammeltes
Kühlung des benzolhaltigen Koksofengases in einer als auch um an dritter Stelle angefallenes Rohbenzol
oder mehreren der Tiefkühlung vorangehenden Kühl- 35 handeln.
stufen zu verwenden. Weiterhin kann es zweckmäßig Das auf diese Weise mit Rohbenzol gesättigte Gas
sein, das benzolhaltige Gas nach dem Abscheiden wird anschließend durch den Kühler, 20, 22, 23 und
eines Teiles der Benzolkohlenwasserstoffe, und zwar 24 geführt, die beispielsweise als wassergekühlte
insbesondere der Fraktionen, die die Verunreini- Röhrenkühler ausgebildet sein können und in denen
gungen enthalten, zu entschwefeln, wodurch sich 40 vorwiegend die schweren Benzolkohlenwasserstoffe
eine weitere Erhöhung der Reinheit der nachfolgend unter Herauswaschung des im Gas enthaltenen
abgeschiedenen Fraktionen ergibt. Um eine möglichst Naphthalins kondensiert werden und in einem
weitgehende Konzentration der Verunreinigungen in Scheider 25 anfallen. Die in dem Scheider 25 an-
den ersten Fraktionen zu erhalten und damit die Auf- fallende Fraktion schwerer Benzolkohlenwasserstoffe
arbeitung dieser Fraktionen lohnend zu machen, 45 enthält praktisch vollständig die chemisch aktiven
kann es von Vorteil sein, einen Teil der die Ver- Verbindungen Inden, Cumaron, Dicyclopentadien
unreinigungen enthaltenden Benzolfraktionen, und u. a., die vor der Weiterverarbeitung des Benzols aus
zwar insbesondere die Fraktionen, in denen die Ver- diesem abgeschieden werden müssen,
unreinigungen in geringer Konzentration vorliegen, Der Zusatz des durch die Leitung 21 zugeführten
erneut in das heiße Koksofengas einzubringen. 50 Rohbenzols zu dem in der Leitung 19 geführten
Ein weiterer beträchtlicher Vorteil des Verfahrens heißen Gas kann sowohl, wie beschrieben, durch
gemäß der Erfindung ist der, daß eine Verharzung Eindüsen des Rohbenzols in das Gas als auch in
der Kühler infolge der Sättigung des Gases mit besonders zweckmäßiger Weise derart erfolgen, daß
Benzolkohlenwasserstoffen völlig ausgeschlossen ist. vor dem Kühler 20 ein in der Zeichnung nicht dar-
Im folgenden ist eine mögliche Ausführungsform 55 gestellter Wascher, τ. B. ein Glockenbodenwascher,
des Verfahrens gemäß der Erfindung an Hand der angeordnet ist, in dem das Rohbenzol durch Aufgabe
Zeichnung erläutert. auf den obersten Boden dem heißen Gas im Gegen-
Die in der Zeichnung schematisch dargestellte strom entgegengeführt wird. Das Sumpfprodukt des
Anlage besteht aus einer an sich bekannten Nieder- Waschers wird getrennt von dem in den Kühlern 20
druckbenzolgewinnungsanlage sowie einer Anlage, 60 bis 24 anfallenden Kondensat abgezogen. Hierdurch
in der das in der Niederdruckbenzolgewinnungs- wird eine wesentlich verbesserte Fraktionierung des
anlage gewonnene Rohbenzol nach dem Verfahren Rohbenzols erzielt,
gemäß der Erfindung gereinigt wird. pas aus dem Kühler 24 mit einer Temperatur von
Das Niederdruckgas wird bei 1 dem Wascher 2 beispielsweise etwa 30° C und einem Gehalt an
zugeführt, in dem es durch bei 3 eingeführtes 65 Benzolkohlenwasserstoffen von beispielsweise etwa
Waschöl von den Benzolkohlenwasserstoffen bis auf 50 g/Nms austretende Gas wird in einer in der Zeich-
einen Restgehalt von etwa 1,5 g/Nm3 befreit wird. nung nicht dargestellten Anlage um beispielsweise
Das von den Benzolkohlenwasserstoffen befreite Gas 3 bis 5° C aufgewärmt und anschließend in einer
Trockenreinigungsanlage 26 vom Schwefelwasserstoff befreit.
Das in der Trockenreinigungsanlage 26 vom Schwefelwasserstoff befreite Gas wird über die
Leitung 27 den hintereinandergeschalteten Wärmeaustauschern 28, 29, 30 sowie dem sich daran anschließenden
Tiefkühler 31 zugeführt, den es über die Leitung 32 verläßt, wobei es eine Temperatur von
beispielsweise 3° C aufweist. Während der Kühlung des Gases in den Wärmeaustauschern 28, 29, 30
sowie in dem Tiefkühler 31 fällt eine besonders reine
schwefelarme Benzolfraktion an, die im wesentlichen aus leichten, bis 120° C siedenden Benzolkohlenwasserstoffen
besteht und im Scheider 33 gesammelt wird. is
Das durch die Leitung 32 aus dem Tiefkühler 31 austretende Gas, das noch beispielsweise etwa 16 g
Benzol pro Normalkubikmeter enthält, wird in einen Wascher 34 eingeleitet, in dem es mittels Waschöls
von dem noch vorhandenen Benzol bis auf einen Restgehalt von beispielsweise 0,5 g/Nm3 befreit wird.
Dieses Gas wird aus dem Wascher 34 über die Leitung 35 in einen Tiefkühler 36 geleitet, in dem es
getrocknet wird, und gelangt aus diesem über die Leitung 37 in die Wärmeaustauscher 30, 29 und 28, as
in denen es zur Kühlung des in die Wärmetauscher durch die Leitung 27 eingeleiteten, benzolkohlenwasserstoffhaltigen
Gases dient. Das hierbei wiedererwärmte, von Benzolkohlenwasserstoffen freie Gas
tritt aus dem Wärmeaustauscher 28 bei 38 aus und kann in das Ferngasnetz eingeleitet werden.
Das in dem Wascher 34 mit Benzol angereicherte Waschöl tritt durch die Leitung 39 aus diesem aus
und wird über einen Erhitzer 40 einem Abtreiber 41 zugeführt. Das in diesem abgetriebene Benzol gelangt
über einen Kühler 42 in einen Scheider 43. Diese Fraktion besteht zu mehr als 90% aus Benzol neben
Toluol, Xylol und aliphatischen Verbindungen. Das vom Benzol befreite Waschöl verläßt den Abtreiber
41 durch eine Leitung 44 und wird dem Wärmetauscher 5 der ersten Anlage zugeführt. Die Speisung
des Waschers 34 mit Waschöl geschieht ebenfalls aus der ersten Anlage über die Leitung 45.
Die in den Scheidern 33 und 43 anfallenden Benzolfraktionen sind von so großer Reinheit und
insbesondere so weitgehend frei von chemisch aktiven und zur Verharzung neigenden Bestandteilen,
daß sie ohne weitere Nachbehandlung verwendet werden können, während die im Scheider 25 bzw. bei
Verwendung eines dem Kühler 20 vorgeschalteten Waschers als dessen Sumpfprodukt anfallende
Benzolfraktion die Verunreinigungen in hoher Konzentration enthält.
Durch Unterteilung der ersten Kühlstufe und getrennten Abzug der anfallenden Fraktionen sowie
durch Rückführung von mit Verunreinigungen schwächer angereicherten Fraktionen in das heiße
Gas, die insbesondere dann sehr zweckmäßig ist, wenn zur Sättigung des Gases zuwenig Benzol zur
Verfügung stehen würde, läßt sich eine weitere erhebliche Anreicherung dieser Verbindungen erzielen.
So konnte aus einem eingesetzten Rohbenzol mit einem Gehalt von 1,48% Inden eine Fraktion abgeschieden
werden, die 9,54% dieser Verbindung enthielt.
Claims (5)
1. Verfahren zum Reinigen von Rohbenzol durch fraktionierte Kondensation, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rohbenzol, gegebenenfalls zusammen mit rückgeführten, an Verunreinigungen
schwächer angereicherten Benzolfraktionen aus der ersten Kühlstufe, in heißes, Benzolkohlenwasserstoffe enthaltende Koksofengas
eingebracht und zusammen mit diesen durch Kühlen des Gases in mehreren Stufen fraktioniert
abgeschieden wird, wobei gegebenenfalls das benzolkohlenwasserstoffhaltige Gas nach dem
Abscheiden eines Teiles der Benzolkohlenwasserstoffe entschwefelt und gegebenenfalls nach der
fraktionierten Abscheidung restliches Benzol durch Behandlung des Gases mit Waschöl abgetrennt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Koksofengas vor dem Einbringen
der Benzolkohlenwasserstoffe durch Kompression erhitzt wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das heiße Koksofengas
mit Rohbenzol übersättigt wird.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Benzol
befreite Gas durch Tiefkühlung getrocknet und das tiefgekühlte Gas zur Kühlung des benzolkohlenwasserstoffhaltigen
Koksofengases in einer oder mehreren der Tiefkühlung vorangehenden Kühlstufen verwendet wird.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Einbringen des
Rohbenzols in das heiße Gas in einem Wascher, vorzugsweise in einem Glockenbodenwascher,
erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 641172, 844 440;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1013 774.
Deutsche Patentschriften Nr. 641172, 844 440;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1013 774.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 590/141 8.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| NL268653D NL268653A (de) | 1960-08-26 | ||
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| GB3076061A GB969533A (en) | 1960-08-26 | 1961-08-25 | Improvements in the purification of crude benzole |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH40296A DE1275070B (de) | 1960-08-26 | 1960-08-26 | Verfahren zum Reinigen von Rohbenzol durch fraktionierte Kondensation |
Publications (1)
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| DE1275070B true DE1275070B (de) | 1968-08-14 |
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ID=7154212
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEH40296A Pending DE1275070B (de) | 1960-08-26 | 1960-08-26 | Verfahren zum Reinigen von Rohbenzol durch fraktionierte Kondensation |
Country Status (3)
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|---|---|---|---|---|
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| DE641172C (de) * | 1928-02-16 | 1937-01-21 | Teerverwertung M B H Ges | Verfahren zum Reinigen von Rohbenzol |
| DE844440C (de) * | 1949-11-29 | 1952-07-21 | Scholven Chemie Ag | Verfahren zur katalytischen Druckraffination von Benzol-kohlenwasserstoffen |
| DE1013774B (de) * | 1954-07-09 | 1957-08-14 | Emag Elek Zitaets Ges M B H | Schaltanordnung fuer eingangsseitig parallel geschaltete Stromrichter |
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1960
- 1960-08-26 DE DEH40296A patent/DE1275070B/de active Pending
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1961
- 1961-08-25 GB GB3076061A patent/GB969533A/en not_active Expired
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Also Published As
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| GB969533A (en) | 1964-09-09 |
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