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DE880039C - Verfahren zur Herstellung hochwertiger Schmieroele - Google Patents

Verfahren zur Herstellung hochwertiger Schmieroele

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Publication number
DE880039C
DE880039C DEST3990A DEST003990A DE880039C DE 880039 C DE880039 C DE 880039C DE ST3990 A DEST3990 A DE ST3990A DE ST003990 A DEST003990 A DE ST003990A DE 880039 C DE880039 C DE 880039C
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DE
Germany
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solvent
oil
propane
treatment zone
phenol
Prior art date
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Expired
Application number
DEST3990A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Standard Oil Development Co
Original Assignee
Standard Oil Development Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Standard Oil Development Co filed Critical Standard Oil Development Co
Application granted granted Critical
Publication of DE880039C publication Critical patent/DE880039C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
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    • C10G21/00Refining of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, by extraction with selective solvents
    • C10G21/003Solvent de-asphalting
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B33/00Disazo and polyazo dyes of the types A->K<-B, A->B->K<-C, or the like, prepared by diazotising and coupling
    • C09B33/02Disazo dyes
    • C09B33/12Disazo dyes in which the coupling component is a heterocyclic compound
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    • C10G73/06Recovery of petroleum waxes from hydrocarbon oils; Dewaxing of hydrocarbon oils with the use of solvents

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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Entfernung von Asphalt, zur Phenolbehandlung und zur Entfernung von Wachs. Insbesondere betrifft die Erfindung ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Schmieröl, bei welchem die Entfernung von Asphalt und Wlachs und die Phenolbehandlung miteinander gekoppelt sind. Gemäß der Erfindung wird ein Destillatstrom und ein Rückstand aus einer der üblichen Vakuumentspannungsaulagen getrennt in einen gemeinsamen Behandlungsturm eingeführt. Der Rückstand wird im unteren Teil des Turmes im Gegenstrom mit Propan oder einem entsprechend entasphaltierend wirkenden Lösungsmittel behandelt, um Asphalt zu entfernen. Das ««asphaltierte Gut strömt im Turm weiter aufwärts und wird dabei teilweise mit Phenol oider einem entsprechend wirkenden Lösungsmittel behandelt, bevor es mit 'dem Destillatstrom vereinigt wird. Das Raffinatgemisch, welches Phenol sowie Propan enthält, wird direkt in einen der üblichen Wachsabschneider eingeführt. Das aus dem Wachsabschneider abfließende Wachsgemisch wird vor der Lösungsmittelrückgewinnung mit der Extrakt-Asphalt-Lösung vereinigt. Das wachsfreie Ölgemisch wird zur Gewinnung des wachsfreien Öles gesondert verarbeitet. Die Rückgewinnung des Lösungsmittels aus diesem Behandlungsstrom wird zum Teil in einer neuartigen Weise mit der Rückgewinnung der Lösungsmittel aus der Extraikt-Asphalt-Wachs-Lösung gekoppelt. Zum Ausziehen des Phenols aus den ölströmen wird Propan verwendet.
Es ist bekannt, die Raffination von ölen, insbesondere von Destillatölen, mit verschiedenen Lösungsmitteln durchzuführen,um die mehr aromatischen von den mehr paraffinischen Bestandteilen
zu trennen. Als Lösungsmittel werden im allgemeinen Phenol, die verschiedenen Kresole, Schwefeldioxyd u.-dgl. verwendet. Bei diesen Maßnahmen wird das zu verarbeitende Öl gewöhnlich mit dem selektiv wirkenden Lösungsmittel, wie Phenol, im Gegenstrom behandelt, oder man arbeitet mehrstufig mit einzelnen Chargen, wobei man die Bedingungen für Temperatur und Druck so auswählt, daß eine Phasentrennung erfolgt. In der Praxis wird das ίο zu behandelnde Öl gewöhnlich in das eine Ende einer Gegenstrombehandlungszone eingeführt, wäh rend das Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch am anderen Ende zugeführt wird. Lösungsmittel und Öl fließen bei solchen Temperatur- und Druckbedingungen im Gegenstrom 'durch die Anlage, daß Phasentrennung erfolgt. Die lösungsmittelreiche oder Extraktphase wird von dem einem Ende der Gegenstrombehandlungszone abgezogen, während die lösungsmittelarme oder Raffinatphase, welche die mehr paraffinischen Bestandteile enthält, vom anderen Ende abfließt. In beiden Strömen werden dann Lösungsmittel und Öl getrennt.
Es ist ebenfalls bekannt, die Entfernung von Asphalt mitLeichtkohlenwasserstoff durchzuführen. Dabei wird ein die Asphaltbestandteile enthaltendes Öl· mit einem Leichtkohlenwasserstöfflösungsmittel, wie z. B. flüssigem Propan, unter solchen Temperatur- und Druckbedingungen gemischt, daß die asphaltartigen Bestandteile aus der Lösung ausgeschieden werden. Nach der Abscheidung der asphaltartigen Bestandteile wird aus den Teilströmen das Lösungsmittel zurückgewonnen·.
Es ist ferner bekannt, die wachsartigen Bestandteile aus einem paraffinischen Öl zu entfernen, um dessen Eigenschaften zu verbessern. Dies erreicht man gewöhnlich durch Verwendung eines geeigneten Lösungsmittels, wie Propan, Methyläthylketon oder eines entsprechend wachsentfernend wirkenden Lösungsmittels. Dabei werden wachshaltiges Öl und Lösungsmittel gewöhnlich bis zur Einphasigkeit oder im wesentlichen vollständigen Mischbarkeit der Bestandteile; erhitzt. Das Gemisch wird dann abgekühlt, um die Wachsteilchen oder-kristalle aus der Lösung auszufällen. Die abgekühlte Masse wird gefiltert, um die Wachsteilchen abzutrennen, und dann das Lösungsmittel zurückgewonnen und Öl sowie das abgeschiedene Wachs gereinigt.
Es wurde nun gefunden, daß man durch eine besondere Führung des Behandlungsgutes ein verbessertes Kombinationsverfahren erzielt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. In
Fig. ι ist die Behandlung der verschiedenen Ströme und der betreffenden Lösungsmittel erläutert; in
Fig. 2 ist insbesondere die Lösungsmittelrückgewinnung dargestellt.
Gemäß Fig. 1 wird Destillatkohlenwasserstoft etwa in den mittleren Teil einer Behandlungszone 73 durch Rohrleitung 70 eingeführt. Man kann auch nach'Wunsch die Zuführung unter Verwendung der Leitung J·! zwischen das mittlere und obere Drittel der Zone 73 legen.
Durch Rohrleitung 72 wird der Rückstandskohlenwasserstoff in die Zone 73 eingeleitet, und zwar etwa zwischen dem mittleren Drittel und dem unteren Drittel der Behandlungszone.
Gemäß der Erfindung wird ein Lösungmittel, welches ein bevorzugtes Lösungsvermögen für die mehr aromatischen Bestandteile hat, wie z. B. Phenol, Furfurol, Nitrobenzol, verschiedene organische Nitrate, Acetate und andere Ester u. dgl., in den oberen Teil der Zone 73 durch Rohrleitung Si eingeführt. Diese sogenannten polaren Lösungsmittel können im Gemisch verwendet werden; sie können auch durch verschiedene andere Lösungsmittel, wie Wasser u. dgl., verändert werden. Das bevorzugt verwendete Lösungsmittel ist Phenol. Erfindungsgemäß ist es ferner zweckmäßig, einen Teil des Phenols oder des entsprechenden anderen Lösungsmittels durch Rohrleitung 80 etwa in den mittleren Teil der Zone 73 einzuführen.
Ein entasphaltierend wirkender Leichtkohlenwasserstoff, ■ wie z.B. ein verflüssigter, normalerweise gasförmiger Kohlenwasserstoff, wie Propan, wird mittels Leitung 89 in den Boden der Zone 73 eingeführt. Bei den Arbeitsbedingungen wird mittels Rohrleitung 74 vom Kopf der Zone 73 eine Raffinatphase, welche die paraffinischen Bestandteile enthält, ferner verhältnismäß viel Propan und go eine kleine 'Menge Phenol oder entsprechendes Lösungsmittel abgezogen. Diesem Strom kann nach Wunsch noch weiteres Propan durch Rohrleitung TJ zugeführt werden. Gemäß einer bevorzugten Arbeitsweise leitet man den Strom durch einen Kühler 200 in einen Abscheider 201, in welchem die Phasentrennung eintritt. Mittels Rohrleitung 1202 wird die lösungsmittelreiche Phase abgezogen und in den oberen Teil der Zone 73 zurückgeführt, und zwar erfolgt die Zuführung unterhalb der durch die Leitung 81 erfolgenden Phenoleinführung.- Die ölreiche Phase wird aus dem Abscheider 2011 in den Wachsabscheider 75 geführt.
In diesen Wachsabscheider kann mittels Rohrleitung 76 weiteres Propan eingeleitet werden. Das wird dann notwendig, wenn man im Wasserabscheider mit Selbstkühlung arbeitet, um dann das verdampfte Propan oder sonstiges Lösungsmittel zu ersetzen. Der Wachsabscheider selbst kann aus einer geeigneten Anzahl und Anordnung von Einzelstufen bestehen.
Die vom Wachs gereinigte Lösung wird mittels Rohrleitung 78 aus dem Wachsabscheider 75 entfernt und in die Lösungsmittelrückgewinnungsanlage 79 geführt, um dort das Lösungsmittel aus dem vom Wachs gereinigten öl zu entfernen und zurückzugewinnen. Mittels Rohrleitung 91 wird in hochwertiges, vom Wachs gereinigtes lösungsmittelfreies Öl aus der Anlage abgezogen und nach Wunsch weiterbehandelt oder gereinigt. Mittels Rohrleitung 814 wird aus der Anlage 79 ein verhältnismäßig phenolreicher Strom entfernt, während ein verhältnismäßig propanreicher Strom mittels Rohrleitung 8o abgezogen wird.
Die im Wachsabscheider 75 ausgeschiedene Wachslösung wird mittels Rohrleitung 8:2. abge-
zogen und in die Lösungsmittelrückgewinnungsanlage S3 geführt. Aus dieser Anlage wird ein phenolreicher Strom durch Rohrleitung 85 abgezogen und mit dem Phenolstrom vereinigt, der durch Leitung 84 aus der Zone 79 abgezogen wird, und dann mittels Rohrleitung 81 in den oberen Teil der Zone 73 eingeführt.
Mittels Rohrleitung 87 wird aus der Anlage 83 ein verhältnismäßig propanreicher Strom abgezogen und mit dem Propan vereinigt, welches durch Rohrleitung 86 aus der Zone 79 abströmt, und dann wieder in zwei Ströme getrennt. Der eine Strom dient dazu, der Raffinatphase, die vom Kopf der Zone 73 durch Rohrleitung 74 abgezogen wird, weiteres Propan zuzuführen, während der übrige Teil des Propans durch Rohrleitung 89 in den Boden der Zone 73 zurückgeführt wird. Mittels Rohrleitung 90 wird das Wachs, welches im wesentlichen frei von Lösungsmitteln ist, aus der Anlage 83 entfernt und nach Wunsch weiterbehandelt oder gereinigt.
Vom Boden der Zone 73 wird mittels Rohrleitung 102 eine Lösungsmittelextraktphase abgezogen, welche die asphaltartigen Bestandteile enthält, und in die Lösungsmittelrüokgewinnungsanlage 100 geführt. Ein an Phenol oder einem entsprechenden Lösungsmittel reicher Strom wird mittels Rohrleitung 80 aus der Anlage ίοο entfernt und in den oberen Teil der Zone 73 zurückgeführt. Eine an Propan reicher Strom wird mittels Rohrleitung 103 aus der Anlage 100 abgezogen und mit dem Propanstrom vereinigt, der aus den Anlagen 79 und 83 abströmt, und dann in den Boden der Behandlungszone 73 zurückgeführt. Mittels Rohrleitung ιο-,ι wird aus der Anlage 100 ein lösungsmittelfreier Extrakt abgezogen und nach Wunsch weiterbehandelt oder gereinigt.
In Fig. ι ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei welcher man mit einer einzigen Behandlungszone arbeitet, in der Asphaltentfernung und Lösungsmittelbehandlung gemeinsam vorgenommen werden und mit welcher die Wachsentfernung gekoppelt ist. Die Rückgewinnung der Lösungsmittel aus den verschiedenen Behandlungsströmen und ihre Wiederverwendung ist in Fig. 2 im einzelnen erläutert. Die von Wachs gereinigte Öllösung, welche in die Lösungsmittelrückgewinnungsanlage 79 geführt wird, strömt gemäß P"ig. 2 in Leitung 1 durch einen Wärmeaustauscher 3,2, um dort Wärme aufzunehmen, und wird dann in einen Propanrückgewinnungsturm 2 oder eine entsprechende Einrichtung geführt. Temperatur und Druck werden so eingestellt, daß vom Kopf ein Propanstrom abgezogen wird. Ein Teil dieses Stromes wird mittels Rohrleitung 6 als trockener Propanstrom abgeführt. Dieses wasserfreie Propan dient zum Auswaschen des Wachskuchens auf den Filtern. Das übrige Propan wird durch Leitung 5 abgeführt und in der unten beschriebenen Weise weiterbehandelt.
Das von irgendeiner geeigneten Stelle abgezogene Rückflußpropan wird mittels Rohrleitung 3 in den Kopf des Turmes 2 zurückgeführt. Vom Boden des Turmes 2 wird durch Rohrleitung 12 eine die öligen Bestandteile enthaltende Lösung und Phenol abgezogen und in einen Erhitzer 13 geleitet. Ein Teil des Stromes wird in den Boden des Turmes 2 durch Leitung 4 rückgeführt, um die gewünschte Bodentemperatur aufrechtzuerhalten, während der Rest durch Rohrleitung 14 dem Kopf des Phenolrückgewinnungsturmes der Zone 15 zugeführt wird.
Das vom Wachs gereingte Öl, welches Phenol enthält, fließt in Zone 15 nach unten und wird im Gegenstrom mit aus Leitung 16 nach oben strömendem Dampf oder anderen abstreifend wirkenden Dämpfen im Gegenstrom behandelt. Vom Boden der Zone 15 wird ein phenol- und wachsfreies Öl sowie Propan abgezogen und nach Wunsch weiterbehandelt oder gereinigt. Vom Kopf der Zone 15 wird durch die Rohrleitung 17 Phenol abgezogen, welches eine geringe Menge Propan enthält und mittels Rohrleitung 55 durch den Kühler 57 geführt. Das Gemisch durchströmt dann den Abscheider 56, aus welchem durch Rohrleitung 205 das kondensierte Phenol entfernt wird. Das dampfförmige Propan wird vom Kopf des Abscheiders 56 abgezogen, passiert dann den Verdichter 58 und wird nun durch Rohrleitung 59 abgezogen. Dieser Propandampf wird, wie in Fig. 1 gezeigt, durch die Rohrleitungen 88 und 89 dem System wieder go zugeführt.
Das Phenol, welches durch Rohrleitung 205 vom Boden des Abscheiders 56 abgezogen wird, wird durch Rohrleitung 81 in den oberen Teil der Zone y^ geführt. Das AOm Boden der Zone 15 abgezogene gs vom Wachs gereinigte Öl ist mit dem Strom identisch, welcher durch Rohrleitung gn aus der Rückgewinnungsanlage 79 entfernt wird. Das durch Rohrleitung 5 abströmende Propan wird kondensiert und in den Abscheider 9 geführt, in welchem eine Phasentrennung in wäßriges Phenol und in Propan erfolgt. Das wäßrige Phenol wird dann in einen Trockner geführt, während das Propan, wie in Fig. 1 gezeigt, durch Rohrleitungen 88 und 89 in das System zurückgeführt wird.
Die aus dem Wachsabscheider 75 mittels Rohrleitung 82 entfernte Wachslösung wird durch Rohrleitung 20 in die Lösungsmittelrückgewinnungsanlage 83 eingeführt. Die Wachslösung wird in einer Erhitzungszone 21 erhitzt und dann in den no mittleren Teil des Propanrückgewinnungsturmes 22 eingeführt.
Durch Rohrleitung 27 wird vom Kopf des Turmes 22 ein propanreicher Strom abgezogen, mit dem Strom vereinigt, welcher durch Rohrleitung 5 vom Kopf des Turmes 2 abströmt, dann im Abscheider 201 gekühlt und in den Abscheiderg geführt. Durch Leitung 10 wird Propan abgezogen und in der nachstehenden Weise weiterverarbeitet. Rückflußpropan wird durch Leitung 23 in den Turm 02 eingeführt.
\^om Boden des Turmes 22 wird durch Rohrleitung 26 die wachshaltige Lösung abgezogen und in den Erhitzer 25 geführt. Durch Rohrleitung 24 wird ein Teil dieser Lösung in den Boden des Turmes 22 rückgeführt, um die Bodentemperatur auf- 125. rechtzuerhalten, während der Rest durch Leitung 44
abgezogen und zweckmäßig in einem zweiten Propanentfernungsturin 210 eingeführt wird. Die Bedingungen für Temperatur und Druck in Turm 210 sind derart, daß die letzten Spuren von Propan aus dem Wachs entfernt werden. Die nun im wesentlichen vollständig propanfreie Wachslösung wird dann mittels Rohrleitung 44 in den Phenolrückgewinnungsturm 45 geführt. Temperatur und Druck in Turm 45 sind so gewählt, daß vom Kopf durch Rohrleitung 46 ein Phenolstrom abgezogen werden kann. Dieser Strom wird in Wärmeaustauscher in die Erhitzer 13 und 25 geführt und durch Rohrleitung 39 aus dem Rückgewinnungssystem abgezogen. Dieser Phenolstrom wird dann mittels Rohrleitung 81, wie in Fig. 1 gezeigt, in Zone 73 rückgeführt.
Mittels Rohrleitung 48 wird aus dem Turm 45 das im wesentlichen phenolfreie Wachs 'entfernt, in den Erhitzer 49 geleitet und durch Rohrleitung 47 in den Turm 45 zurückgeführt, um die gewünschte Bodentemperatur aufrechtzuerhalten. Aus Turm 45 wird das Wachs mittels Rohrleitung 50 abgeleitet und in den oberen Teil des Phenolentfernungsturmes 31 eingeführt. Das Wachs fließt hierin abwärts und wird im Gegenstrom mit aufwärts strömendem Dampf behandelt, welcher durch Rohrleitung 53 einströmt. Vom Boden des Turmes 5!i wird Wachs abgezogen, durch den Wärmeaustauscher 54 geführt und aus dem System entfernt, und nach Wunsch weiterbehandelt. Dieser Wachsstrom entspricht dem durch Rohrleitung 90 abgezogenen Wachstrom der Fig. 1. Phenol wird vom Kopf des Turmes 5<i mittels Leitung 52 abgezogen und mit dem aus dem Turm 15 mittels Rohrleitung 17 abgezogenen Phenol vereinigt und in der obenstehenden Weise weiterbehandelt.
Die durch Leitung 102 in die Lösungsmittelrückgewinnungsanlage ioo· eingeführte Extraktlösung wird in Leitung 30 durch einen Wärmeaustauscher 3:1 geleitet und in den mittleren Teil eines Propanrückgewinnungsturmes 313 geführt. Mittels Rohrleitung 35 wird vom Kopf des Turmes 33 ein Propanstrom abgezogen und mit dem Propanstrom vereinigt, welcher vom Kopf der Zone 22 durch Rohrleitung -~\j und vom Kopf der Zone 2 durch Rohrleitung 5 entfernt wird, und in der oben beschriebenen Weise weiterbehandelt.
Vom Boden des Turmes. 33 wird mittels Rohrleitung 37 die Asphältphase entfernt und in den Erhitzer 38 geleitet. Ein Teil dieser Phase wird in Leitung 36 in den Turm 33 rückgeführt, um die Bodentemperatur aufrechtzuerhalten.
Vom Boden des Erhitzers 38 wird mittels Rohrleitung 40 die A.sphaltphase entfernt und in einen zweiten Propanentfernungsturm 2Ί5 eingeführt. Temperatur und Druck sind so gewählt, daß vom Kopf des Turmes Propan abgezogen wird, welches dem System wieder zugeführt wird. Die Asphaltphase wird aus dem Turm 215 entfernt und durch Rohrleitung 40 in den Phenolrückgewinnungsturm 41 eingeführt. Vom Kopf des Turmes 41 wird durch Leitung 42 ein Phenolstrom abgezogen und durch Leitung 39 aus dem. System entfernt, nachdem er im Wärmeaustausch die Erhitzer 25, 38 und 13 durchströmt hat. Wie oben beschrieben, wird dieser Phenolstrom durch Leitung &i der Zone 73 wieder zugeführt.
Mittels Rohrleitungoß wird ein Teil der Asphaltphase vom Boden des Turmes 41 abgezogen, in der Zone 62 erhitzt und dann durch Rohrleitung 6a in den Turm 41 rückgeführt, um die Bodentemperatur aufrechtzuerhalten. Vom Boden des Turmes 41 wird die Asphaltphase durch Rohrleitung 60 abgezogen und in den Kopf eines A^akuumabstreifers 64 eingeführt, um die letzten Spuren von Phenol zu entfernen.
Phenol wird vom Kopf des Abstreifers 64 mittels Leitung 12:16 abgezogen, mit dem Strom vereinigt, welcher vom Kopf der Zonen 15 und 51 abgezogen wird und in der oben beschriebenen Weise weiter·- verarbeitet. In den Bodenteil des Abstreifer» 64 wird Dampf eingeführt, um die letzten Phenolspuren aus dem Asphalt abzustreifen, welcher durch Rohrleitung 65 entfernt wird und eine Erhitzungszone 66 durchströmt. Dieser Strom entspricht dem durch Rohrleitung iai ausfließenden Strom der Fig. i.
Die Erfindung zielt allgemein auf ein verbessertes Verfahren zur Reinigung von Erdölen ab, welche im Siedebereich des Schmieröls liegen. Erfindungsgemäß wird ein Rohöl besser in einer Entspannungs anlage als in einem der üblichen Röhrenerhitzer oder einer entsprechenden Einrichtung behandelt, in der eine scharfe Trennung erfolgt. Normalerweise ist es zweckmäßig, in der Entspannungsanlage 20 bis 40% des höchstsiedenden Rohgutes zu destillieren. Wenn z. B. 35% Rohgut (Atmosphärendruck) verarbeitet werden, so wird dieser Strom auf eine Temperatur zwischen etwa 400 und 4270 C erhitzt und dann bei einem absoluten Druck von etwa 50 bis 200, vorzugsweise etwa 100 mm entspannt. Bei diesen Bedingungen erhält man ein Destillat von einem Siedebereich von etwa 316 bis 5930C und einen Rückstand, welcher über etwa 4820 C siedet.
Die beiden genannten Ströme aus der Entspannungsanlage werden getrennt in den gemeinsamen Behandlungsturm eingeführt. Der Rückstand wird im unteren Teil des Turmes im Gegenstrom mit Propan oder einem entsprechend wirkenden Lösungsmittel behandelt, um Asphalt zu entfernen. Das helle Raffmatgut strömt im Turm nach oben und wird zum Teil mit Phenol behandelt, bevor es mit dem Destillat vereinigt wird.
Erfindungsgemäß werden der Vakuumrückstand und das Schmieröldestillat von weitem Siedebereich in einen gemeinsamen Behandlungsturm geführt, um in diesem von Asphalt befreit und mit Phenol behandelt zu werden. Der Rückstand wird gesondert in den unteren Teil des Turmes eingeführt und zur Asphaltentfernung im Gegenstrom mit Propan behandelt. Das helle Raffinat aus diesem Rückstand strömt weiter nach oben im Gegenstrom zu einem aus dem oberen Teil des Turmes herunterfließenden, Phenol enthaltenden Destillatextrakt. Es wird dabei teilweise mit Phenol behandelt. Das auf diese
Weise vergütete helle Öl fließt weiter in die DestilLatphenolbehandlungszone des Turmes, wo es mit dem Destillat vereinigt im Gegenstrom mit Phenol behandelt wird. Der Extrakt aus dem Turm enthält den größten Teil des Phenols in Propan gelöst, durch Propan ausgeschiedenen Asphalt und das geringwertige phenolextrahierte Öl. Das Raffinat enthält den größten Teil des Propans mit vergütetem Öl in Phenol gelöst.
ίο Die Raffinatlösung wird direkt in einen mit Propan arbeitenden Wachsabscheider geführt. Das im Raffinat enthaltene Phenol wirkt als Wachsverdünnungs- oder -lösungsmittel. Der größte Teil von ihm verläßt das System mit dem abgefilterten Wachsgemisch.
Für die Entfernung des Asphalts und des Wachses und für die Phenolbehandlung brauchen nur drei lösungsmittelführende Ströme in Rückgewinnungsanlagen behandelt zu werden. Dies sind das wachsfreie Ölgemisch, das W&chsgemisch und das Asphalt-Extrakt-Gemisch. Wenn Wachs nicht als gesondertes Erzeugnis gewünscht wird, kann es mit dem Asphalt-Extrakt^Gemisch zur Lösungsmittelrückgewinnung vereinigt werden.
Temperatur und Druck in der Behandlungszone können den jeweiligen Eigenschaften des zu verarbeitenden Öls angepaßt werden. Im allgemeinen empfiehlt es sich, die Temperaturen in einem Bereich von etwa ,10 bis 930 C und die Drücke zwischen 6,8 und 34 atü zu halten. Zweckmäßig arbeitet man bei etwa 480 C sowie etwa 17 atü.
Obwohl Phenol bevorzugt wird, können auch andere Lösungsmittel verwendet werden. Im allgemeinen sollen die Lösungsmittel aus der Gruppe verwendet werden, welche eine bevorzugte Selektivität für die verhältnismäßig mehr aromatischen Bestandteile gegenüber den verhältnismäßig mehr paraffinischen Bestandteilen haben. Man kann auch Mischungen derartiger Lösungsmittel verwenden, ferner die Eigenschaften der Lösungsmittel durch Zusätze, z. B. von Wasser u. dgl., abändern. Im allgemeinen können in den Turmkopf etwa 0,5 bis
5 Volumprozent Phenol je Volumeinheit Öl eingeführt werden. Das Verhältnis von Lösungsmittel zu Öl beträgt zweckmäßig etwa 1:1. Die in den mittleren Teil des Behandlungsturmes eingeführte Phenolmenge kann ebenfalls nach Wunsch abgeändert werden. Im allgemeinen soll man etwa die Hälfte derjenigen Menge verwenden, welche dem Kopf zugeführt wird.
Außer Propan kann auch jedes andere geeignete entasphaltierend wirkende Lösungsmittel verwendet werden, obgleich Propan oder ein propanhaltiges Lösungsmittel bevorzugt verwendet wird. Die \Ienge des verwendeten Propans beträgt, bezogen auf die Gesamtmenge des zugeführten Öls, 3 bis
'15 Volumprozent. Empfehlenswert sind etwa
6 Volumprozent.
Der vom Kopf der Zone 73 abgezogene Raffinatstrom schwankt je nach den Bedingungen in seiner Zusammensetzung, enthält jedoch im allgemeinen einen verhältnismäßig großen Anteil an Propan.
Unter geeigneten Arbeitsbedingungen kann dieser Raffinatstrom etwa 1 Raumteil Öl, V2 Raumtjil Phenol und etwa 5 Raumteile Propan enthalten. Gemäß der bevorzugten Arbeitsweise wird dieser Strom auf etwa 320 C abgekühlt, um die Abtrennung einer phenol reichen Phase zu erzielen, welche in der beschriebenen Weise in die Zone 7S zurückgeführt wird. Die ölphase wird dann in einen Wachsabscheider geleitet, in welchem sie auf eine vorher bestimmte Temperatur abgekühlt wird, um die Wächskristalle auszufällen. Diese Kristalle werden zweckmäßig durch Filterung oder entsprechend wirkende Maßnahmen entfernt. Im allgemeinen wird das wachshaltige Öl auf eine Temperatur von etwa —7 bis —450 C oder tiefer abgekühlt, um eine zufriedenstellende Ausfällung der Wachskristalle zu erreichen.
Die Zusammensetzung der vom Boden der Behandlungszone abgezogenen Extraktlösung schwankt auch je nach den Bedingungen. Eine typische Zusammensetzung ist ι Raumteil Öl, etwa 2 Raumteile Phenol und etwa 3 Raumteile Propan.
Die Lösungsmittelrückgewinnungsanlagen für das entwachste Öl, die Wachslösung und die Lösungsmittel-Extrakt-Lösung sind, wie beschrieben, so miteinander gekoppelt, daß dadurch die Lösungsmittelrückgewinnung verbessert wird. Die propanreiche wachsfreie öllösung, welche eine verhältnismäßig geringe Phenolmenge aufweist, wird in einer Phenolrückgewinnungs- und einer Propanrückgewinnungsanlage aufgearbeitet. Das Propan wird in einer Eingangzone entfernt, deren Druck bei etwa 6,8 bis 20,4 atü und höher Hegt, während die Temperatur etwa 93 bis 2040 C betragen kann. Zweckmäßig arbeitet man bei der Aufarbeitung des vom Wachs befreiten Öls in der Propanrückgewinnungsanlage bei einer Temperatur von etwa 1900 C (Boden) und einem Druck von etwa 13,6 atü. Die Temperatur im Kopf beträgt etwa 49 bis 710C.
Die Phenolrückgewinnungsanlage für die entwachste Öllösung kann unter verschiedenen Temperatur- und Druckbedingungen betrieben werden. Bei einer bevorzugten Arbeitsweise wählt man einen Druck von etwa 25 bis 100 mm (abs.) und eine Temperatur von etwa 1900 C. Diese Temperatur kann natürlich auch geändert werden, z. B. in einem Bereich von etwa 150 bis 2600 C.
Die Wachslösung wird zweckmäßig in zwei Propan- und zwei daran anschließenden Phenolrückgewinnungsanlagen aufgearbeitet. Temperatur und Druck in diesen Anlagen können je nach den anderen Arbeitsbedingungen geändert werden. Bei einer Arbeitsweise wird die erste Propanrückgewinnungsanlage bei etwa 13,6 atü und etwa ί?? bis 218° C betrieben. Eine zweckmäßige Temperatur ist etwa 1900 C. Die zweite Propananlage kann bei im wesentlichen den gleichen Temperaturen betrieben werden, aber bei einem etwas geringeren Druck. Die erste Phenolrückgewinnungsanlage wird zweckmäßig bei 1,7 'bis 3,4 atü bei einer Kopftemperatur von etwa 316 bis 2!2!i° C und einer Bodentemperatur von etwa 2880 C betrieben. Die Bedingungen in der zweiten Phenolanlage entsprechen den für die wachsfreie Öllösung ver-
wendeten Bedingungen. Die Drücke betragen etwa 2-5 bis ioo mm (absolut), die Temperatur etwa 11177 .bis 2040 C. Die Extrakt-Asphalt-Lösung wird zweckmäßig in zwei Propanrückgewinnungsstufen und zwei Phenolrückgewinnungsstufen aufgearbeitet. Temperatur und Druck entsprechen im wesentlichen den für die Aufarbeitung der Wachslösung angegebenen Werten.
Die aus den verschiedenen Rückgewinnungsstufen abgezogenen Propan'Ströme werden miteinander vereinigt, desgleichen die Phenolströme, und in der beschriebenen Weise behandelt, woraus sich wesentliche Vorteile bei der Herstellung hochwertiger Erzeugnisse ergeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Verfahren zur Herstellung hochwertiger Schmieröle aus asphalthal tigern Destillatkohlenwasserstofföl und Rücikstandsöl, dadurch gekennzeichnet, daß man das Destillatöl in den mittleren Teil einer Extraktionsbehandlungszone und das Rückstandsöl unterhalb des Destillatöls in die gleiehe Behandlungzone einführt, daß man ferner in den oberen Teil der Behandlungszone ein Lösungsmittel mit einer bevorzugten Selektivität für Aromaten und in den unteren Teil der Behandlungszone ein entasphaltierend wirkendes Lösungsmittel einleitet
    und schließlich vom Boden der Behandlungszone einen Lösungsmittelextrakt abzieht, aus dem die asphaltartigen Bestandteile abgetrennt werden, und vom Kopf eine die paraffinischen Bestandteile enthaltende Raffinatphase abführt, aus· welcher ein hochwertiges Schmieröl abgetrennt wird.
    0. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das gegenüber Aromaten im Vorzug vor Paraffinen selektiv wirkende Lösungsmittel der Behandlungszone zwischen der Einführungsstelle des Destillatöls und der des Rückstandsöls zuführt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man ein gegenüber Aromaten selektiv wirkendes Lösungsmittel benutzt, welches Phenol enthält, und als entasphaltierend wirkendes Lösungsmittel verflüssigtes Propan verwendet.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die vom Kopf abgezogene Raffinatphase mit dem Propan behandelt, um die wachsartigen Bestandteile aus ihr zu entfernen.
    5. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Destillatkohlenwassenstofröl und ein Rückstandsöl verwendet, welche durch Entspannung aus einem Rohöl gewonnen werden.
    6. Verfahren nach Anspruch S, dadurch gegekennzeichnet, daß man ein Destillatöl von einem Siedebereich von etwa 315 bis 5940 C und ein über etwa 4820 C siedendes Rückstandsöl verwendet.
    7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Kopf abgezogene Raffinatphase gekühlt wird, wodurch sich eine lösungsmittelreiche Phase abscheidet, welche der Behandlungszone unterhalb derjenigen Stelle wiederzugeführt wird, an der das gegenüber Aromaten selektiv wirkende Lösungsmittel zugeführt wird.
    8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Kopf der Behandlungszone abgezogene Raffinatphase in wachsfreies Öl und Wachslösung getrennt wird und· daß aus diesen beiden Zweigströmen sowie aus der vom Boden der Behandlungszone abgezogenen Extraktlösiung das gegenüber den Aromaten selektiv wirkende Lösungsmittel abgetrennt, diese Lösungsmittelströme miteinander vereinigt und in die Behandlungszone zurückgeführt werden und daß das entasphaltierend wirkende Lösungsmittel aus den verschiedenen Strömen des Behandlungsgutes ausgezogen und nach Vereinigung der Abführungen miteinander dem Boden der Behandlungszone wiederzugeführt wird.
    9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als entasphaltierend wirkendes Lösungsmittel Propan und als gegenüber den Aromaten selektiv wirkendes Lösungsmittel Phenol verwendet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 5043 6.33
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