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DE1274940B - Verfahren und Vorrichtung zum Verdichten und Verpacken von Konverterband-Faserlunten u. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verdichten und Verpacken von Konverterband-Faserlunten u. dgl.

Info

Publication number
DE1274940B
DE1274940B DEV27005A DEV0027005A DE1274940B DE 1274940 B DE1274940 B DE 1274940B DE V27005 A DEV27005 A DE V27005A DE V0027005 A DEV0027005 A DE V0027005A DE 1274940 B DE1274940 B DE 1274940B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jug
shaft
filling
lowering
chains
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV27005A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Arnold
Dr Karl Ostertag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Glanzstoff AG
Original Assignee
Glanzstoff AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Glanzstoff AG filed Critical Glanzstoff AG
Priority to DEV27005A priority Critical patent/DE1274940B/de
Priority to CH1315865A priority patent/CH426569A/de
Priority to BE670390D priority patent/BE670390A/xx
Priority to NL6513405A priority patent/NL6513405A/xx
Priority to ES0318697A priority patent/ES318697A1/es
Priority to AT956365A priority patent/AT263582B/de
Publication of DE1274940B publication Critical patent/DE1274940B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/76Depositing materials in cans or receptacles
    • B65H54/84Arrangements for compacting materials in receptacles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Verdichten und Verpacken von Konverterband-Faserlunten u. dgl.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum automatischen Verdichten und Verpacken von Konverterband, Faserlunten u. dgl. in eine Kanne mit rechteckigem Querschnitt, wobei die Kanne stillsteht und die Verlegeeinrichtung dem Verlegeschema angepaßte Bewegungen ausführt und das eingefüllte Gut nach dem Einlegen mittels einer Absenkvorrichtung, die an Ketten und Umlenkrollen aufgehängt ist, verdichtet wird.
  • Die sehr empfindlichen Konverterbänder und Faserlunten richtig zu verlegen ist ein sehr altes Problem und betrifft weniger das richtige Einlegen in die Kannen als vielmehr die Schwierigkeiten beim Abziehen des Bandes bzw. der Lunte aus der Kanne zur Weiterverarbeitung. Wegen der großen Schwierigkeiten, die sich gerade in dieser Hinsicht durch das Ablegen in Kannen mit rechteckigem Querschnitt ergeben, wird zwar bisher das Ablegen in runde Behälter bevorzugt, die rechteckige Verpackung hat aber besonders für den Transport erhebliche Vorteile und ist deshalb das angestrebte Ziel.
  • Es wurde ein Verfahren zum automatischen Verpacken von Fasergut in eine Kanne mit rundem Querschnitt bekannt, bei dem die Kanne stillsteht und die Verlegeeinrichtung dem Verlegeschema angepaßte Bewegungen ausführt. Hierbei erfolgt die Ablage des Gutes in einer in gleichbleibendem Abstand von der Ablageeinrichtung verharrenden Ebene, welche durch die Oberfläche des bereits abgelegten Gutes unter gleichzeitigem Absenken der Säule des abgelegten Gutes in Anpassung an die Ablegegeschwindigkeit gebildet wird, und zwar so lange, bis die abgelegte Säule den Behälterboden erreicht. Bei diesen bekannten Verfahren besteht nur die Möglichkeit, das Gut nach dem Einfüllen in die Kanne zu verdichten, außerdem zeigen sie die der runden Kanne anhaftenden Nachteile.
  • Es sind nun auch einige Verfahren und Vorrichtungen zum Verlegen von Konverterbändern in rechteckige Kannen bekanntgeworden; sie alle zeigen aber erhebliche Nachteile. So werden besonders bei sich bewegender Ablegevorrichtung und stillstehender Kanne in deren unterem Teil die Ecken schlecht bzw. gar nicht ausgefüllt, was leicht zum Kippen einzelner Lagen führen kann, so daß diese durcheinandergeraten.
  • Zwar versuchte man dies durch Umkehr des Bewegungsschemas, nämlich durch Stillsetzen der Ablegeeinrichtung und Bewegen der Kanne in zwei zueinander senkrechten Bewegungsrichtungen zu verhindern; es gelang so auch, eine gewisse Verbesserung zu erreichen. Das Problem war aber nach wie vor schwierig. Die Ablage war auch hier nicht über die gesamte Kannenhöhe gleich, und insbesondere konnten größere Ablegegeschwindigkeiten nicht erzielt werden.
  • Außerdem war bisher im allgemeinen das Ablegen in die Kannen vom Verdichten und Verpacken getrennt, so daß ein erheblicher Aufwand nötig war, bis das zum Versand fertig verpackte Konverterband vorlag.
  • Die erfindungsgemäße Aufgabe besteht danach darin, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zu finden, wodurch das geordnete und sichere Ablegen von Faserlunten, Konverterband u. dgl. in eine rechteckige Kanne unter guter Ausfüllung der Ecken gewährleistet und außerdem das Ablegen, Verdichten und Verpacken als aufeinanderfolgende Abschnitte eines einzigen kontinuierlich verlaufenden Vorganges gewährleistet sind.
  • Die Erfindung besteht danach aus einem Verfahren zum automatischen Verdichten und Verpacken von Konverterband, Faserlunten u. dgl. in eine Kanne mit rechteckigem Querschnitt, wobei die Kanne stillsteht und die Verlegeeinrichtung dem Verlegeschema angepaßte Bewegungen ausführt und das eingefüllte Gut nach dem Einlegen mittels einer Absenkvorrichtung, die an Ketten und Umlenkrollen aufgehängt ist, verdichtet wird und welches sich dadurch auszeichnet, daß die Ablage des Gutes in an sich bekannter Weise in einer in gleichbleibendem Abstand von der Ablageeinrichtung verharrenden Ebene, welche durch die Oberfläche des bereits abgelegten Gutes gebildet ist, unter gleichzeitigem Absenken der Säule des ab- gelegten Gutes in Anpassung an die Ablegegeschwindigkeit innerhalb eines über dem Aufnahmebehälter angeordneten Schachtes so lange erfolgt, bis die abgelegte Säule des Fasergutes den Behälterboden erreicht, wobei die Füllhöhe vor dem Zusammenpressen weit über der Höhe des Ablagebehälters liegt, worauf der Ablegevorgang zum Einleiten der Verdichtung vermittels der Absenkvorrichtung unterbrochen und nach Einlegen von Trennböden zwischen den Füllungen zur Erzeugung der nächsten Kannenfüllung wiederaufgenommen wird.
  • Durch das erfindungsgemäße Verfahren werden die geschilderten Nachteile beseitigt. Das Ablegen in rechteckige Kannen unter gleichmäßigem und gutem Ausfüllen der Ecken wird damit möglich, außerdem wird erreicht, das Ablegen, Verdichten und Verpacken als aufeinanderfolge Abschnitte eines einzigen, kontinuierlich ablaufenden Arbeitsvorganges durchzuführen, wodurch abgesehen davon, daß sehr viel rationelleres Arbeiten möglich ist, auch vermieden wird, daß das eingelegte, jedoch noch nicht verdichtete Material vor dem Verdichten transportiert werden muß.
  • In Ausgestaltung des Verfahrens kann das Absenken des oberen Deckels bis zum Neubeginn des Ablegevorganges mit erhöhter Geschwindigkeit erfolgen. Damit wird erreicht, daß die Leerlaufzeit der Vorrichtung, während der die Zufuhr der Faserlunte unterbrochen werden muß, auf das kürzestmögliche Maß herabgesetzt wird.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung, mit deren Hilfe das Verfahren durchgeführt werden kann, ist gekennzeichnet durch einen Schacht mit parallelen oder nach unten mit einem Öffnungswinkel von maximal etwa 5° auseinanderlaufenden Wänden, der auf beiden Längsseiten nur zwei senkrechte, sich paarweise gegenüberliegende Schlitze mit gleichbleibender Breite aufweist, in denen etwa in einem der Höhe einer nicht zusammengedrückten Kannenfüllung entsprechenden Abstand je zwei horizontale und parallel zu den Querfäden des Schachtes geführte, mit Rollen versehene Stäbe umlaufen, welche ihrerseits mit ihren Enden in außerhalb des Schachtes parallel zu den Schlitzen über jeweils zwei Kettenradpaare etwa am oberen und unteren Ende des Schachtes umlaufenden Ketten befestigt sind, wobei die Ketten außerdem Stifte zum Einhängen der in ihrer Länge dem Umfang des senkrechten Querschnitts der geschlossenen Kanne angepaßten, das Absenken in die Kanne besorgenden Verpackungsbänder aufweisen und die Länge des Schachtes so bemessen ist, daß die unverdichtete Kannenfüllung Kanne und Schacht ausfüllt, wenn die Verpackungsbänder den Boden der Kanne berühren.
  • Der Schacht kann eine Länge von zwei Dritteln bis zum Zweifachen der Kannenhöhe aufweisen. Dadurch wird die Möglichkeit zu einer verhältnismäßig starken Verdichtung der Kannenfüllung geschaffen, so daß die Möglichkeit zu einer rationellen Verpakkungsweise vorhanden ist.
  • In einer Ausgestaltung ist die Länge der umlaufenden Ketten gleich der Höhe der unverdichteten Kannenfüllung, vergrößert um ein Fünftel bis ein Drittel dieses Wertes als Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Füllungen. Dadurch soll das leichte Auswechseln der Kannen möglich gemacht werden, ohne daß der für die nächste Kannenfüllung nachwandernde Boden des Verschließen der Kanne stört.
  • An Hand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert.
  • In den senkrecht stehenden Verpackungsschacht 1, welcher in seinem weitesten inneren Querschnitt dem der Ablagekannen entspricht, sind auf beiden Längsseiten senkrechte durchgehende Schlitze 2, 3, 4, 5 angeordnet, von welchen sich jeweils die Schlitze 2, 3 und 4, 5 gegenüberliegen. Auf jeder Seite des Schachtes sind an dessen oberem und unterem Ende Kettenradpaare 6, 7 und 8, 9 so angeordnet, daß das jeweils innere Trum der auf diesen laufenden Ketten 10, 11 und 12, 13 in seiner Lage mit den senkrechten Schlitzen übereinstimmt. An den Ketten sind Stifte 28, 29, 30 befestigt, von welchen in der Zeichnung jeweils nur einer dargestellt ist. Außerdem sind an den Ketten 10, 11, 12 und 13 Befestigungsmöglichkeiten für die Stäbe 14, 16, 18 und 20, welche die Rollen 15, 17, 19 und 21 tragen, vorhanden. Senkrecht unter dem Verpackungsschacht ist Platz zum Einschieben der jeweils zu füllenden Kanne 32.
  • Über der gesamten Anordnung befindet sich eine in der Zeichnung nicht dargestellte changierende Ablegevorrichtung für das Konverterband bzw. die Faserlunte. Transportgeschwindigkeit, Changierung und Bewegung der Ketten 10, 11, 12 und 13 sind in im nachfolgenden näher zu beschreibender Weise mit ihren Geschwindigkeiten aufeinander abgestimmt.
  • Vor dem Beginn des Ablegevorganges, welcher durch den nicht dargestellten changierenden Rüssel od. dgl. auf dem unveränderlichen Niveau 22 erfolgt, wird auf das obere Rollenpaar 15, 17 ein Deckel 23 aufgelegt. In der Zeichnung ist der Ablegevorgang bereits so weit fortgeschritten, daß der Deckel 23 sich etwa um zwei Drittel der Schachthöhe abgesenkt hat.
  • Vor Einlegen des Deckels 23 sind auf die Rollen 15 und 17 die Halte- oder Verpackungsgurte 24 und 25 gelegt worden, welche an den Stiften 28,29, 30 der Ketten eingehängt sind. Die Lage der Verpackungsgurte 24 und 25 (26 und 27) entspricht der Länge der beiden Seitenwände und der Breite der Grund- und der Deckplatte, d. h. also der Umschlingungslänge einer verdichteten Kartonfüllung. Am unteren Umkehrpunkt der Ketten 10, 11 und 12, 13 geben die Rollen 15 und 17 den Deckel 23 frei, wonach die Haltegurte24 und 25 nun das Absenken der Schachtfüllung übernehmen.
  • Die Länge des Schachtes 1 ist so bemessen, daß die unverdichtete Füllung 37 Kanne und Schacht dann, wenn der Deckel 23 den Boden 33 der Kanne erreicht hat, gerade ausfüllt. Zu diesem Zeitpunkt wird am oberen Ende 22 des Schachtes bei abgestellter Ablegevorrichtung der Deckel 34 eingelegt, auf welchen das mit den Stäben 18 und 20 an den Ketten 10, 11 und 12, 13 befestigte Rollenpaar 19, 21 aufläuft.
  • Bei abgestellter Ablegevorrichtung laufen nun die Ketten weiter und verdichten so die Schacht- und Kannenfüllung, bis einschließlich die Rollen 19 und 21 die in der Zeichnung dargestellte untere Stellung erreicht haben. Nun werden die Gurte 24, 25 bzw.
  • 26, 27 von der Kette gelöst und ihre mit Ösen 35 versehenen Enden mit Hilfe einer Klammer oder eines Stahlsteckers 36 od. dgl. miteinander verbunden. Die gefüllte Kanne 32 wird mit der zusammengepreßten Füllung 31 entfernt und eine leere untergeschoben.
  • Nachdem sich der Deckel 34 beim Verdichten um ein geringes, beispielsweise ein Fünftel bzw. ein Drittel der Schachthöhe, nach unten abgesenkt hat, wobei zur Verkürzung der Stillstandszeit auch eine zeitweilige Erhöhung der Kettengeschwindigkeit vorgenommen werden kann, werden neue Gurte 24 und 25 und ein neuer Deckel eingelegt, worauf - nötigenfalls nach Rückschaltung der Kettengeschwindigkeit auf eine dem Ablegevorgang angepaßte - die Ablegeeinrichtung wieder eingeschaltet wird und der Ablegevorgang von neuem beginnt. Dabei kann das Einschalten der schnelleren Absenkgeschwindigkeit ebenso wie das Stillsetzen der Ablegevorrichtung mit gleichzeitigem Abreißen des Konverterbandes durch die Bewegung der Ketten 10, 11, 12, 13 gesteuert werden.
  • Es hat sich gezeigt, daß der Verpackungsschacht mit parallelen Wänden ausgestattet sein kann; zur Verringerung der Reibung an den Schachtwänden kann aber auch dem Schacht von oben nach unten eine leichte Konizität derart gegeben werden, daß er unten weiter ist als oben, wodurch insbesondere das Nachrutschen der bereits gelegten Ware während des Ablegevorganges erleichtert wird. Dabei soll wegen der angestrebten guten Füllung der Kanne ein Öffnungswinkel von etwa 50 möglichst nicht überschritten werden.
  • Die beiden Rollenpaare 15, 17 und 19, 21 sind normalerweise fest mit der Kette verbunden und in einem Abstand angeordnet, der zwischen einem Fünftel und der Hälfte der Schachthöhe, vorzugsweise einem Viertel bis einem Drittel der Schachthöhe liegt und das leichte Auswechseln der Kannen möglich macht. Je nach Größe der Kanne und der Ablegegeschwindigkeit kann vom Beginn des Verdichtens so lange, wie die Ablegevorrichtung abgestellt und der neue Bodendeckel noch nicht wieder aufgelegt ist, die gleiche Kettengeschwindigkeit beibehalten oder auch eine erhöhte Geschwindigkeit gewählt werden, um auf diese Weise die Zwischenzeit zwischen Ab- und Wiederanstellen der Maschine bzw. des Ablegemechanismus auf ein Mindestmaß zu verkürzen; dies ist ohne weiteres möglich, da der Abstand der beiden Rollenpaare nur am unteren Ende benötigt wird, wo zwischen dem Bodendeckel der neuen Füllung und dem oberen Kannenrand genügend Platz zum Verschließen der Kanne sein und auch bei sich absenkendem Boden der neuen Füllung bis zur Beendigung des Verschließvorganges bleiben muß. Die Umschaltung von der einen auf die andere Geschwindigkeit kann dabei manuell, aber auch mit jeder beliebigen, an sich bekannten Schaltung automatisch in Abhängigkeit von der Stellung der Rollenpaare 15, 17 bzw. 19, 21 erfolgen. Dies kann - ebenso wie beispielsweise das Stillsetzen der Ablegevorrichtung, etwa mit gleichzeitigem Zerreißen des Konverterbandes verbunden - auch durch die Kettenbewegung erfolgen. Um Störungen beim Ablösen der Haltegurte von den Kettenstiften zu verhindern, sollte der Abstand der beiden Rollenpaare voneinander mindestens gleich etwa der Hälfte bis zwei Dritteln der Kannenbreite sein, da dann die aus der Kette zu lösenden Schlaufen unterhalb des nächsten Rollenpaares liegen.
  • Dies ist jedoch nicht unbedingt erforderlich, es stellt lediglich eine Arbeitserleichterung dar.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum automatischen Verdichten und Verpacken von Konverterband, Faserlunten u. dgl. in eine Kanne mit rechteckigem Quer- schnitt, wobei die Kanne stillsteht und die Verlegeeinrichtung dem Verlegeschema angepaßte Bewegungen ausführt und das eingefüllte Gut nach dem Einlegen mittels einer Absenkvorrichtung, die an Ketten und Umlenkrollen aufgehängt ist, verdichtet wird, d a d u r ch g ek ennz e i chn e t, daß die Ablage des Gutes in an sich bekannter Weise in einer in gleichbleibendem Abstand von der Ablegeeinrichtung verharrenden Ebene, welche durch die Oberfläche des bereits abgelegten Gutes gebildet ist, unter gleichzeitigem Absenken der Säule des abgelegten Gutes in Anpassung an die Ablegeschwindigkeit innerhalb eines über dem Aufnahmebehälter angeordneten Schachtes so lange erfolgt, bis die abgelegte Säule des Fasergutes den Behälterboden erreicht, wobei die Füllhöhe vor dem Zusammenpressen weit über der Höhe des Ablegebehälters liegt, worauf der Ablegevorgang zum Einleiten der Verdichtung vermittels der Absenkvorrichtung unterbrochen und nach Einlegen von Trennböden zwischen den Füllungen zur Erzeugung der nächsten Kannenfüllung wiederaufgenommen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Absenken des oberen Deckels bis zum Neubeginn des Ablegevorganges mit erhöhter Geschwindigkeit erfolgt.
  3. 3. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 mit einer Kanne mit rechteckigem Querschnitt, wobei die Kanne stillsteht und die Verlegeeinrichtung dem Verlegeschema angepaßte Bewegungen ausführt und das eingefüllte Gut nach dem Einlegen mittels einer Absenkvorrichtung, die an Ketten und Umlenkrollen aufgehängt ist, verdichtet wird, gekennzeichnet durch einen Schacht (1) mit parallelen oder nach unten mit einem Öffnungswinkel von maximal etwa 5° auseinanderlaufenden Wänden, der auf beiden Längsseiten je zwei senkrechte, sich paarweise gegenüberliegende Schlitze (2, 3; 4, 5) mit gleichbleibender Breite aufweist, in denen etwa in einem der Höhe einer nicht zusammengedrückten Kannenfüllung entsprechenden Abstand je zwei horizontale und parallel zu den Querwänden des Schachtes (1) geführte, mit Rollen (15, 17; 19, 21) versehene Stäbe (14, 16; 18, 20) umlaufen, welche ihrerseits mit ihren Enden in außerhalb des Schachtes (1) parallel zu den Schlitzen (2, 3; 4, 5) über jeweils zwei Kettenradpaare (6, 7; 8, 9) etwa am oberen und unteren Ende des Schachtes (1) umlaufenden Ketten (10, 11; 12, 13) befestigt sind, wobei die Ketten (10, 11; 12, 13) außerdem Stifte (28, 29, 30) zum Einhängen der in ihrer Länge dem Umfang des senkrechten Querschnitts der geschlossenen Kanne (32) angepaßten, das Absenken in die Kanne (32) besorgenden Verpackungsgurte (24, 25; 26, 27) aufweisen und die Länge des Schachtes (1) so bemessen ist, daß die unverdichtete Kannenfüllung (37) Kanne (32) und Schacht (1) ausfüllt, wenn die Verpackungsgurte (24, 25; 26, 27) den Boden (33) der Kanne (32) berühren.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schacht (1) eine Länge von zwei Dritteln bis zum Zweifachen der Kannenhöhe aufweist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der umlaufenden Kette (10, 11; 12, 13) gleich ist der Höhe der unverdichteten Kannenfüllung (37), vergrößert um ein Fünftel bis ein Drittel dieses Wertes als Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Füllungen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 79467, 1 133 287; französische Patentschrift Nr. 450 096; USA.-Patentschrift Nr. 2478960.
DEV27005A 1964-10-21 1964-10-21 Verfahren und Vorrichtung zum Verdichten und Verpacken von Konverterband-Faserlunten u. dgl. Pending DE1274940B (de)

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CH426569A (de) 1966-12-15
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BE670390A (de) 1966-01-31

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