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DE2437834A1 - Verfahren und vorrichtung zum entnehmen von fasermaterial aus gepressten ballen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum entnehmen von fasermaterial aus gepressten ballen

Info

Publication number
DE2437834A1
DE2437834A1 DE2437834A DE2437834A DE2437834A1 DE 2437834 A1 DE2437834 A1 DE 2437834A1 DE 2437834 A DE2437834 A DE 2437834A DE 2437834 A DE2437834 A DE 2437834A DE 2437834 A1 DE2437834 A1 DE 2437834A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bale
rake
fiber layer
fibers
move
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2437834A
Other languages
English (en)
Inventor
Marcus Gordon Whitehurst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Piedmont American Corp
Original Assignee
Piedmont American Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Piedmont American Corp filed Critical Piedmont American Corp
Publication of DE2437834A1 publication Critical patent/DE2437834A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G7/00Breaking or opening fibre bales
    • D01G7/04Breaking or opening fibre bales by means of toothed members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zum schichtweise erfolgenden Abtragen von Fasermaterial von verdichteten bzw. gepreßten Paserbalien.
Um die Handhabung zu erleichtern, werden zahlreiche Fasermaterialien, die in Textilwerken verarbeitet werden, in die Form von verdichteten Ballen gebracht. Wie jedem Fachmann auf dem Textilgebiet bekannt, werden sowohl Naturfasern wie Baumwolle als auch Kunstfasern, z.B. solc'ie aud I-olyester, häufig in Gestalt solcher Ballen -zu den Verarbeitungswerken transportiert.
Bis jetzt ist es üblich, derartiges Fasermaterial zur Vorbereitung für seine weitere Verarbeitung zu öffnen bzw. zu verlesen. Das Zuführen von Fasermaterial aus den verdichteten Baller zu den Verarbeitungsmaschinen wird gewöhnlich
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mit der Hand bewirkt, d.h. es ist eine Arbeitskraft vorhanden, die die Aufgabe hat, den verdichteten Ballen Fasermaterial zu entnehmen und das Material Iransportrutschen oder dergleichen zuzuführen» mittels welcher das Fase- material seiner Weiterverarbeitung zugeführt wird.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, den Einsatz von Handarbeit zum Entnehmen von Textilfasern aus verdichteten Ballen und zum Zuführen des Fasermaterials zu den Verarbeitungseinrichtungen zu vermeiden und zu diesem Zweck mechanische Einrichtungen zu schaffen. Zwar sind bereits vers hiedene diesem Zweck dienende mechanische Vorrichtungen vorgeschlagen worden, doch haben sich keine dieser Vorrichtungen in einem nennenswerten Ausmaß in der Textilindustrie eingeführt. Bei den meisten dieser früher vorgeschlagenen Vorrichtungen ergeben sich Schwierigkeiten, da mit Luftströmen und/oder relativ gleichmäßigen Bewegungen von Elementen gearbeitet wird, welche dazu dienen, das einem Ballen zu entnehmende verdichtete Fasermaterial zu erfassen. Jedoch ist es wedsr mit Hilfe eines solchen Luftstrams oder mittels einer gleichmäßigen Bewegung, z.B. einer geradlinigen Relativbewegung zwischen einem Ballen und z.B. an einer Kette oder dergleichen angebrachten Zähnen, möglich, bei einem verdichteten bzw. gepreßten Ballen Fasern zu lockern und die gelockerten Fasern dem Ballen so zu entnehmen, daß reproduzierbare Mengen entnommen werden, wie es beim Mischen von zu verarbeitenden Fasern erforderlich ist. Insbesondere bei einer geradlinigen Relativbewegung der genannten Art wird häufig nicht die gewünschte Entnahmewirkung erzielt, da sich Faser-
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material an den Zähnen oder dem mit Zähnen versehenen Bauteil ansammelt, das die Aufgabe hat, einem Ballen Fasermaterial zu entnehmen.
Im Hinblick auf die genannten Schwierigkeiten, die sich ergeben, wenn man versucht, das Entnehmen von Textilfasern aus einem gepreßten Ballen zu mechanisieren, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Entnehmen von Fasern aus einem gepreßten Ballen derart zu ermöglichen, daß das Fasermaterial bereits zur Vorbereitung seiner weiteren Verarbeitung aufgelockert wird. Gemäß der Erfindung wird somit nicht nur Fasermaterial abgegeben, um es der Weiterverarbeitung zuzuführen, sondern in Verbindung mit dem Entnehmen aus einem Ballen und dem Abgeben wird bereits ein erster Verarbeitungsschritt durchgeführt. Zur Lösung der genannten Aufgabe ist durch die Erfindung ein Verfahren zum Entnehmen von iextilfasern aus einem gepreßten Ballen geschaffen worden, das Maßnahmen umfaßt, um einen zum Auflockern einer Faserschicht eines Ballens dienenden Rechen so zu bewegen, daß er gegenüber einer Fläche des Ballens sich wiederholende, relativ kurze, schnell ablaufende Hubbewegungen ausführt, um eine Faserschicht von dem Ballen zu trennen, und um dann diese Bewcgungsfolge des Rechens zum Auflockern und Entfernen weiterer Schichten zu wiederholen, bis der Ballen im wesentlichen vollständig geöffnet worden ist. Ferner ist durch die Erfindung eine dem genannten Zweck dienende Vorrichtung geschaffen worden, die einen mit Zinken zum Erfassen von Fasern bestückten F-echen aufweist, ferner ein Gestell zum Unterstützen des Rechens nahe einer Seite eines Ballens, eine Einrichtung zum
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Bewegen des Rechens gegenüber dieser Fläche des Ballens sowie eine Einrichtung, die dazu dient, die Zinken des Rechens so zu bewegen, daß sie sich wiederholende kurze Hubbewegungen längs einer endlosen Bahn ausführen, während sich der gesamte Rechen gegenüber der betreffenden Fläche des Ballens bewegt, um von dem Ballen eine aus Fasern bestehende Schicht abzulösen und die hierbei aufgelockerte Schicht von dem Ballen zu trennen. Weiterhin sollen durch die Erfindung die Schwierigkeiten vermieden werden, die sich bis jetzt ergeben, wenn man versucht, Textilfasem von einem gepreßten Ballen mit Hilfe mechanischer Einrichtungen zu trennen. Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung von einer besonderen zusammengesetzten Bewegung des Rechens Gebrauch gemacht, Dadurch, daß gemäß der Erfindung die Zinken eines Rechens relativ s hnell längs einer geschlossenen Bahn bewegt werden, während gleichzeitig der gesamte Rechen relativ langsam bewegt wird, wird erreicht, daß die Zinken gegenüber einem ihnen benachbarten Faserballen sich wiederholende Hubbewegungen ausführen, um Fasermaterial zu lockern, daß von dem Ballen eine aus aufgelockerten Fasern bestehende Schicht getrennt wird, und daß diese abgetrennte Schicht zu einer mehrere Windungen aufweisenden Rolle aufgewickelt wird, wobei durch diese Maßnahmen verhindert wird, daß Fasern an den Zinken hängen bleiben und sich ansammeln. Schließlich ermöglicht es die Erfindung, das Mischen von mehr.eren Ballen entnommenen ^'extilfasern dadurch zu erleichtern, daß dafür gesorgt werden kanr, daß mehreren Ballen Jeweils gleichzeitig relativ gleichmäßige Gewichtsmengen an Fasermaterial entnommen werden, die aufeinander abgestimmt
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sind. Zu diesem Zweck werden gemäß der Erfindung mehrere Rechen benutzt, die mit verschiedenen Ballen zusammenarbeiten. Außerdem werden die Ballen, denen aufgelockerte Fasern in Form von Schichten entnommen werden, welche aufgewickelt werden, gegenüber den zugehörigen Rechen schrittweise bewegt. Hierdurch wird erreicht, daß Faserschichten von annähernd bekanntam, gleichmäßigem Gewicht in einer vorbestimmten Reihenfolge mehreren Ballen entnommen und abgeführt werden. Wählt man die in den Ballen enthaltenen Materialien entsprechend, ist es somit möglich, die gewünschten Fasergemische herzustellen.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an. Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform einer Vorrichtung nach der Erfindung;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung einer Ballenunterstützung für die Vorrichtung nach Fig. 1;
Fig. 5 eine vergrößerte, teilweise als Schnitt und teilweise schematisch gezeichnete Darstellung, welche die zusammengesetzte Bewegung der Zinken eines erfindungsgemäßen Rechens veranschaulicht;
Fig. 4- eine im Vergleich zu Fig.. 1 vergrößerte, teilweise als Schnitt und teilweise weggebrochen gezeichnete Stirnansicht eines Teils der Vorrichtung nach Fig. 1;
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Fig. 5 cLen Grundriß der Anordnung nach Fig. 4;
Fig. 6 eine verkürzte, teilweise weggebrochen gezeichnete Ansicht eines Teils der Vorrichtung nach Fir. 1 bis 5;
Fig. 7 eine teilweise weggebrochen gezeichnete auseinandergezogene perspektivische Darstellung von Teilen der
Ballenhandhabungselemente der Vorrichtung nach Fig.' 1 bxo 6;
Fig. 8 einen vergrößerten Teilschnitt längs der Linie 8_8 in Fig. 6;
Fig. 9 eine Fig. 3 ähnelnde verkleinerte Darstellung, die einen Teil der Einrichtung zum Antreiben von Rechenzinken
veranschaulicht;
Fig. 10 eine Fig. 9 ähnelnde Darstellung eines zweiten Teils der Einrichtung zum Antreiben der Rechenzinken;
Fig. 11 einen vergrößerten Teiisdmitt längs der Linie 11-11 in Fig. 7;
Fig. 12 einen Teilschnitt längs der Linie 12-12 in
Fig. 11;
Fig. 13 eine verkleinerte Ansicht der Vorrichtung bei Betrachtung derselben von der Linie 13-13 in Fig. 5 aus;
Fig. 14 eine vergrößerte Darstellung eines Teils der
Anordnung nach Fig. 13; und
Fig. 15 eine schematische Darstellung der elektrischen Einrichtung zum Steuern der Einrichtungen nach Fig. 4 bis 14.
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1 —
In Fig. 1 sind gepreßte Ballen B aus Textilfasern dargestellt, die auf bekannte Weise das Ausgangsmaterial für die Herstellung von Textilerzeugnissen bilden. Es ist üblich, solchen Ballen entnommene Fasern einem im rechten Teil von Fig. 1 mit gestrichelten Linien angedeuteten Aufgabebehälter oder einer anderen Einrichtung zuzuführen, mittels welcher die Fasern der weiteren Verarbeitung unterzogen werden. Da diese nachfolgenden Verarbeitungsschritte, zu denen auch das "Öffnen" und/oder das "Verlesen" gehören können, bekannt sind und nicht einen Gegenstand der Erfindung bilden, dürfte sich eine nähere Erläuterung erübrigen. Es sei lediglich bemerkt, daß nähere Angaben über diese Vorgänge gegebenenfalls aälteren Patentschriften und anderen Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Textilindustrie entnommen werden können.
Gemäß der Erfindung werden Textilfasern einem gepreßten Ballen B unter gleichzeitiger Auflockerung zur Vorbereitung ihrer weiteren Verarbeitung unter Anwendung eines Verfahrens entnommen, das Maßnahmen umfaßt, um die Zinken eines Rechens gegenüber dem Faserballen eine zusammengesetzte Bewegung ausführen zu lassen. Zu dieser zusammengesetzten Bewegung der Zinken, auf die weiter unten näher eingegangen wird, gehört eine relativ schnelle Bewegung der Zinken längs einer geschlossenen Bahn, die sich allgemein um einen Bewegungsmittelpunkt erstreckt, und diese geschlossene Bahn weist einen unteren Abschnitt auf, längs dessen sich die Zinken jeweils in einer bestimmten Richtung bewegen. Gleichzeitig führen die Zinken eine langsame Bewegurg in einer bestimmten Richtung aus. Dies hat zur Folge, daß die Zinken mit einer einer
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Fläche des Ballens benachbarten Faserschicht so zusammenarbeiten, daß diese Faserschicht auf eine noch zu erläuternde Weise gelockert, von dem Ballen getrennt und zu einer Rolle aufgewickelt wird.
Die Bewegungsbahn der ^echenzinken ist aus Fig. 3ersichtlich, wo mehrere Stellungen, die von einer bestimmten Zinke 20 durchlaufen werden, mit gestrichelten Linien angedeutet sind, Gemäß Fig. 3 rapt die Zinke 20 von einer allgemein waagerecht angeordneten fiechenstange 21 aus nach unten. Diese Rechenstange erstreckt sich gemäß Fig. 5 und 13 an den unteren Enden von zwei schwenkbaren Bauteilen 22 und 24 vorbei. Die freien Enden oder Spitzen 25 der Zinken 20 beschreiben eine in Fig. 3 mit Pfeilen angedeutete, allgemein ovale Bahn um einen Bewegungsmittelpunkt 26. Diese allgemein ovale Bahn hat eine solche Form, daß sich die Spitzen 25 gemäß Fig. 3 längs des unteren Teils der Bahn in einer bestimmten Richtung, d.h. von rechts nach links, bewegen. Gleichzeitig bewegt sich der Bewegungsmittelpunkt 26 relativ langsam in der gleichen Richtung.
Gemäß dem rechten Teil von Fig. 3 weist der untere Abschnitt der Bahn der Spitzen 25 der Zinken 20 einen nahezu waagerecht verlaufenden Teil sowie einen sich daran anschließenden Teil auf, welcher von der nahezu waagerechten Ebene abweicht, da die Zinken im Verlauf ihrer Bewegung gemäß Fig. 3 von rechts nach links auch nach oben bewegt werden. Auf die Bedeutung dieser ovalen Bewegungsbahn wird weiter unten näher eingegangen, wenn Deschrieben wird, auf welche Weise
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die Zinken 20 mit einer Faserschicht eines Ballens B zusammenarbeiten. Gemäß der Erfindung wird der Eedhen mit den Zinken 20 durch ein Gestell unterstützt, das so ausgebildet ist, daß der Rechen auf eine vorbestimmte Weise mit einem Ballen B zusammenarbeitet, dem Pasern entnommen werden sollen. Zu dem in Fig. 1 insgesamt mit 30 bezeichneten Gestell gehören Bauglieder, die ein auf dem Boden stehendes, nach oben ragendes Gehäuse mit vier Ecksäulen 31, 32, 33 und 34- bilden. Zwischen diesen Ecksäulen erstrecken sich waagerechte Tragglieder 36, 37, 38 und 39 (Fig. 5 und 6).
Gemäß Fig. 4- werden bei der Vorrichtung nach der Erfindung zw.ei Rechen benutzt, die in Abstimmung aufeinander zur Wirkung gebracht werden.' Um die Beschreibung zu vereinfachen, vird im folgenden nur der im rechten Teil von Fig. 4-dargestellte Rechen beschrieben, für den auch die Figuren 3» 9 und 10 gelten. Der Rechen mit den Zinken 20 ist auf einem einen Schlitten bildenden Rahmen gelagert, der sich aus Längsgliedern 41, 4-2 und Quergliedern 4-3 und 44· zusammensetzt, wie es in Fig. 5 gezeigt ist. Der Schlitten oder Wagen ist gegenüber den waagerechten Traggliedern 36 und 37 j auf denen · er gelagert ist, auf eine noch zu erläuternde Weise bewegbar. Zu dem Wagen gehört ein erster intriebsmotor 4-7, der dazu dient, den Zinken 20 die schon beschriebene relativ schnelle Bewegung zu erteilen, sowie ein zweiter Antriebsmotor '48, durch den die schon beschriebene relativ langsame Bewegung hervorgerufen wird. Der erste Motor 47 treibt z.B. über Ketten 49 und eine Querwelle 50 zwei Exzenterscheibeu 54- und 55 an.
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Die eine Exzenterscheibe 54 ist an einem gegenüber der Drehachse der Welle 50 radial nach außen versetzten Punkt mit einem Gestängeglied 56 gelenkig verbunden, das c*n einem ersten, schwenkbaren Bauteil 58 angelenkt ist. Dar: schwenkbare Bauteil 5$ bildet zusammen mit seitlichen Baug]iedern und 60 gemäß Fig. 5 einen Zwischenrahmen, der auf dem fragen mittels einer Achse 61 schwenkbar gelagert ist. Wie im folgenden erläutert, bewirkt die Schwenkbewegung des Bauteils 58 um die Achse der Welle 61, daß die Zinken 20 des Rechens eine senkrechte Bewegung ausführen, und hierdurch wird das Ausmaß der senkrechten Bewegung zwischen dem unteren Abschnitt der ovalen Bahn nach Fig. 5 und dem höchsten Punkt dieser Eahn bestimmt.
Mit dem ersten schwenkbaren Bauteil 58 sind die Bauteile 22 und 24 verbunden, denen die Zinken 20 zugeordnet sind, so daß diese Bauteile zusammen mit dem Bauteil 58 um die Achse der Welle 61 geschwenkt werden können. Somit kommen die Bauteile 22 und 24 als zweite Schwenkglieder zur Wirkung, die sich um die Achse einer Lagerwelle 62 bewegen. Diese zweiten Schwenkglieder werden durch ein Gestängeglied 64 betätigt, das gemäß Fig. 5 und ^O das eine Schwenkglied 24 mit der zweiten Exzenterscheibe 55 verbindet.
Es ist möglich, die relativen Winkelstellungen der Verbindungen zwischen den Gestangegliedern 56 und 6l- einerseits und den zugehörigen Exzenterscheiben 54 und 55 andererseits so aufeinander abzustimmen, daß die Bahn, längs welcher sich die Spotzen 25 der Zinken 20 gemäß Fig. J Dewegen,
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im Hinblick auf die zu handhabenden Textilfasem eine optimale Form erhält. Gemäß der Erfindung wurde die bevorzugte Bahn der Spitzen 25 zum Handhabet von Baumwolle und Polyesterfasern der Darstellung in Fig. 3 entsprechen.
Sollen sich die Zinken 20 des Rechens in der richtigen Weise bewegen, muß man für e^ne.n Ausgleich des Gewichtes der verschiedenen arbeitenden Teile sorgen; zu diesem ^weck ist bei der hier beschriebenen Vorrichtung als Gegengewicht eine Querstange 65 vorhanden, die sich zwischen den seitlichen Gliedern 59 und 60 des schwenkbaren Rahmens zum Unterstützen des Rechens erstreckt.
Auf der Oberseite der waagerechten Tragglieder 36 und 37 sind gemäß Fig. 5 Ketten 68 und 69 angeordnet, mit denen Unterstützungen bildende Kettenräder 70, 71? 72, 73 zusammenarbeiten, welche auf tragenden Wellen 76 und 77 sitzen, mittels welcher der Wagen an den waagerechten Traggliedern aufgehängt ist. Damit der Bewegungsmittelpunkt 26 nach Fig. 3j um den herum die Spitzen 25 der Zinken bewegt werden, relativ langsam in einer bestimmten Richtung bewegt werden kann, ist der zweite Motor 48 durch eine Kraftübertragungseinrichtung mit Ke-Cuen 80, 81 und einem Untersetzungsgetriebe 82 mit der einen Tragwelle 76 gekuppelt. Wird die Tragwelle 76 gedreht, bewegen sich die zugehörigen Kettenräder 70 und 71 längs der zugehörigen Ketten 68 und 69, so daß sich der Wagen gegenüber dem Gestell der Vorrichtung langsam bewegt. Wie im folgenden erläutert,erfolgt diese Bewegung während des Lockerns, Abstreifens und Aufwickeins einer Faserschicht in der gleichen
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Richtung wie die Bewegung der Spitzen 25 der Zinken 20 längs des unteren Abschnitts der ovalen Bahn nach Fig. 3·
Zwar wurde bis jetzt nur die Bewegung der Zinken eines Rechens gegenüber einem Ballen beschrieben, doch ist· aus Pig. 1, 4 und 5 ersichtlich, daß gemäß der Erfindung daran gedacht ist, auf dem Wagen einen ersten und einen zweiten Rechen anzuordnen, die dazu dienen, einem ersten, bzw. einem zweiten Ballen B Textilfasern zu entnehmen. Um die Beschreibung zu vereinfachen, sind Teile des zweiten Rechens und der zugehörigen Antriebseinrichtung, die den vorstehend beschriebenen Teilen der ersten Rechenanordnung entsprechen, jeweils mit den gleichen Bezugszahlen, jedoch unter Beifügung eines Kennstrichs, bezeichnet. Die Zinken 20' des zweiten Rechens werden ebenfalls veranlaßt, eine zusammengesetzte Bewegung auszuführen; zu diesem Zweck sind gemäß Fig. 4 Gestängeglieder 58', 24' und Exzenterscheiben 5^1, 55' vorgesehen. Gemäß der Erfindung bewirkt gemäß Fig. 5 die Antriebskette 85, welche die Wellen 50 und 50' miteinander verbindet, daß die zusammengesetzten Bewegungen des ersten und des zweiten ■Rechens aufeinander abgestimmt werden.
Der V/agen, auf dem dor erste und der zweite P.schen gelagert sind, bewegt sich gemäß Fig. 4 und 5 gegenüber dem Gestell der Vorrichtung in seitlicher Richtung hin und her. Somit werden.jeweils die Fasern einer Schicht, die einer Fläche eines Ballens benachbart sind, gelockert, abgestreift und zu einer Rolle aufgewickelt, wie es in Fig. 4 gezeigt ist, wenn der zugehörige Rechen zur Wirkung kommt, während die
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Fasern einer entsprechenden Schicht des anderen Ballens zur Vorbereitung des nachfolgenden Abstreifens und Aufwickeins gelockert werden. In Fig. 4 bewirkt gerade der zweite Rechen im linken Teil von Fig. 4, daß eine Faserschicht des zugehörigen Ballens gelockert, abgestreift und aufgewickelt wird, während der erste Rechen im rechten Teil von Fig. 4 gerade eine aufgewickelte Faserschicht L an einen waagerechten Strang eines endlosen Förderbandes 86 abgegeben hat, das zwischen den Ballen B angeordnet ist.
Das Förderband 86 wird von Gestellteilen 87 und £8 getragen, und dem Förderband ist ein an der Oberseite offener Trog zugeordnet, der durch zwei durch einen Abstand getrennte Wände 90 und 91 abgegrenzt wird und dazu dient, die aufgewickelten Faserschichten L auf dem Förderband in ihrer Lage zu halten. Das Förderband führt gemäß Fig. 1 die aufgewickelten Schichten L einem Aafgabebehälter oder einer anderen Aufnahineeinrichtung zu,, jenseits welcher das Fasermaterial seiner weiteren Verarbeitung zugeführt wird.
Damit dem Förderband 86 abwechselnd Faserschichten L zugeführt werden, die nacheinander den beiden Ballen B entnommen worden sind, wird der Wagen, auf dem dar erste und der zweite Rechen gelagert sind, gemäß Fig. 4 und 5 hin- und herbewegt. Hierbei wird die Bewegung des Wagens in Abhängigkeit von der Jeweiligen Stellung der Rechen gesteuert, d-h. eine Bewegung des ersten ^echens über den zugehörigen ersten Ballen hinaus wird gefühlt, und in Ibhängigkeit hiervon wird die Bewegungsrichtung des Wagens umgekehrt. Auf diese Weise wird das abwechselnde Lockern, Abstreifen und Aufwickeln von
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Faserschichten bei dem ersten bzw, dem zweiten Ballen fortgesetzt, während jeweils die zuletzt abgestreifte und aufgewickelte Schicht L dem Förderband 86 zugeführt wird. Es ist zu bemerken, daß sich die relativ schnelle Bewegung der Zinken 20 längs ihrer geschlossenen Bahn nach Fxg. 3 fortsetzt, während der Bewegungsmittelpunkt 26 dieser Bahn relativ langsam entgegen der Richtung bewegt wird, in welcher sich die Spitzen der Zinken längs des unteren Abschnitts der endlosen Sahn bewegen. Diese zusammengesetzte Rückwärt;.bewegung der Zinken kann bei bestimmten Ausführungsformen der Erfindung dazu dienen, eine der betreffenden Fläche des Ballens benachbarte Faserschicht vorbereitend aufzulockern.
Wm zu ermöglichen, das Faserschichten von annähernd bekannten und gleichmäßigem Gewicht abgegeben werden, ist gemäß der Erfindung eine weitere Relativbewegung zwischen den Rechen und den Ballen, denen Fasern entnommen werden, vorgesehen. Genauer gesagt ist gemäß der Erfindung dafür gesorgt, daß der betreffende Ballen schrittweise gegenüber dem zugehörigen Rechen bewegt wird. Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel werden die Ballen gegenüber den xiechen von unten nach oben bewegt. Außerdem ist die erfindungsgemäße Einrichtung zum Herbeiführen dieser Relativbewegung se ausgebildet, daß sich die Vorrichtung leicht mit Ballen beschicken läßt.
Gemäß Fig. 1 und 2 werden Ballen B, die der "Vorrichtung nach der Erfindung zugeführt werden sollen, auf einer insgesamt mit 95 bezeichneten Ballenplattform angeordnet, die ihrerseits von einem insgesamt mit 96 bezeichneten, mit der
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Hand bewegbaren Wagen aufgenommen werden kann. Solche Wagen 96 erleichtern das Bewegen der Ballen B tragenden Plattformen 95 durch eine die Vorrichtung bedienende Person.
Jede Ballenplattform 95 nach Fig. 2 ist so ausgebildet, daß sie mit einem Aufzug zusammenarbeiten kann, der nahe den senkrechten Gestellteilen der Vorrichtung nach der Erfindung angeordnet ist. Gemäß Fig. 4, 6, 7) 8» 11 und 12 sind je zwei einander benachbarte Ecksäulen 51» 34 und 32, 33 mit Hubranmen versehen, die durch waagerecht bzw. senkrecht angeordnete Bauteile 100, 101, 102 und 103 (Fig. 6) gebildet werden. Jedes der senkrechten Bauteile 102 und 103 trägt zwei Räder 105, die in die zugehörigen senkrechten Ecksäulen 31 und 34 eingreifen, die als Doppel-T-Profile ausgebildet sind. Die Räder 105 sind an ihrem Umfang vorzugsweise mit einer Ringnut versehen (Fig. 11), und sie arbeiten mit abgerundeten Leisten 105 und 107 zusammen, die fest in die Ecksäulen eingebaut sind und dazu dienen, die Räder 105 zu führen und zwangsläufig in ihrer Lage zu halten. Die jeweilige Höhenlage des Hubrahmens wird durch eine Hubkette 110 bestimmt, die gemäß Fig. 6 durch einen L-otor 111 betätigt werden kann. Die Hubkette 110, die eine herabhängende Schleife bildet, ist mit ihrem oberen Ende dem Gestell der Vorrichtung befestigt und läuft unter einem Kettenrad 112 hindurch, das gemäß Fig. 6 auf dem oberen waagerechten Bauteil 101 des Hubrahmens, gelagert ist. Wird der Rahmen nach oben bewegt, wird der frei werdende Teil der Kette 110 gemäß Fig. ο und 8 von einem Behälter 113 aufgenommen.
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Zum Verbinden einer Ballenplattform 95 nach Fig. 2 mit dem Hubrahmen dient ein seitlicher Ansatz der Plattform, der durch, stehend angeordnete Bauteile 116 und 117 sowie ein oberes Bauteil 118 gebildet wird. Jedes der senkrechten Bauteile 116 und 117 ist nahe seinem oberen Ende mit einem Aufhängungsauge
120 versehen, das sich gemäß Fig. 7 in Eingriff mit einem Hakenteil 121 an dem zugehörigen senkrechten Bauteil 102 bzw. 105 des Hubrahmens bringen läßt. Gemäß Fig. 7 ist die Ballenplattform 95 mit einem waagerechten Bauteil 124 vergehen, das sich an dem unteren waagerechten Bauteil 100 des Kubrahmens abstützen kann, wenn das Aufhängungsauge 120 in das Hakenteil
121 eingehängt worden ist. Somit kann eine Bedienungsperson zum Beschicken der Vorrichtung mit Ballen B den Handwagen 95 nach Fig. 1 benutzen, um die Ballenplattform 95 in die Vorrichtung einzuführen und sie so anzuordnen, daß sie von dem zugehörigen Hnbrahmen erfaßt werden kann.
Ebenso wie die Rechen sind die vorstehend beschriebenen Teile zum Aufnehmen und Verlagern eines Ballens, dem Fasern entnommen werden sollen, bei der erfir-dungsgemäßen Vorrichtung in doppelter Ausführung vorhanden. Um die Beschreibung abzukürzen, sind die Teile der entsprechenden zweiten Anordnung jeweils mit den gleichen Bezugszahlen, jedoch untej.· Beifügung eines Kennstrichs, bezeichnet.
Gemäß der Erfindung ist die Vorrichtung mit einer elektrischen Steuereinrichtung ausgerüstet, die dazu dient, die verschiedenen vorstehend beschriebenen Bewegungen aufeinander abzustimmen. Fig. 15 zeigt eine Ausführungsform eir.er solchen
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Steuereinrichtung, die es ermöglicht, mit Hilfe der beschriebenen erfindungsgemäßen Vorrichtung das nachstehend beschriebene Verfahren nach der Erfindung durchzuführen.
Die Antriebsmotoren 47 und 48 sind auf dem beschriebenen hin- und herbewegbaren Wagen angeordnet, der auch die Sechen trägt und in Fig. 15 durch eine gestrichelte Umrahmung angedeutet ist, Da der Motor 47, der dazu dient, die Rechenzinken in der beschriebenen Weise relativ schnell zu bewegen, ständig in der gleichen Drehrichtung läuft, braucht für diesen Motor keine besondere Schaltung vorhanden zu sein. Bei dem Motor 48 ist jedoch dafür gesorgt, daß die Drehrichtung umgekehrt werden kann, sobald die Rechen eine fühlbare Bewegung über die zugehörigen Ballen hinaus ausführen. Zu diesem Zweck sind ein erstes und ein zweites RichtungsSteuerrelais 140 bzw. 141 vorhanden. Bei der in Fig. 15 gezeigten Betriebsstellung ist das erste ^ichtungssteuerrelais 140 eingeschaltet, so daß es die zugehörigen Kontakte 140A und 140B geschlossen hat, damit der Wagen gemäß 3?ig. 15 in Richtung des Pfeils von links nach rechts bewegt wird.
Die Bewegungsrichtung des Wagens wird umgekehrt, sobald ein Umsteuerschalter 144 betätigt wird, der sich zusammen mit dem Wagen bewegt und so angeordnet ist, daß er mit Betätigungsanschlägen zusammenarbeitet, die an den Enden der BewegungFstrecke des Wagens angeordnet sind.-Wenn der Wr.gen z.B. gemäß Fig. 15 nach rechts in seine äußerste Stellung gebracht wird, kommt eine Betätigungsstange des Umsteuerschalters 140 zur Anlage an einem Anschlag, so daß sie gemäß Pig. 15 nach links in ihre zweite Stellung gebracht wird, um das erste
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Eiclitungssteuerrelais 140 stromlos zu machen und das zweite Richtungssteuerrelais 141 einzuschalten, so daß jetzt die Kontakte 141A und 141B des zweiten Richtungssteuerrelais 141 geschlossen werden und die Drehrichtung des Motors 48 umgekehrt wird.
Gleichzeitig damit, daß sich der Wagen in eine Stellung bewegt, bei welcher der Umsteuerschalter 144 umgestellt wird, j£ommt der Wagen zur Anlage an einem ersten bzw. einem zweiten Aufzugsteuerschalter 145 bzw. 146, die auf dem Gestell der Vorrichtung angeordnet sind. Wird z.B. der Wagen gemäß Fig. in seine äußerste Stellung auf der rechten Seite gebracht, schließt er den ersten Aufzugsteuerschalter 145, so daß ein erstes Aufzugsteuerrelais 147 eingeschaltet wird, dem ein in Fig. 15 nur schematisch angedeuteter Zeitgeber zugeordaet ist, welcher es ermöglicht, die Kontakte des Relais 147 während einer Zeitspanne von bekannter Länge geschlossen zu halten. Beim Schließen der Kontakte 147Δ des Relais 147 wird der Strom einem ersten .Aufzugantriebsmotor 111 zugeführt, so daß die zugehörige Ballenplivttform 95 gehoben wird. Somit wird der Ballen, von dem soeben eine Faserschicht abgerollt worden ist, längs einer Strecke gehoben, die sich nach der Zeit richtet, während welcher die Kontakte 147A des Relais geschlossen gehalten werden, sowie nach der Art und Weise, in der die Drehbewegung des Motors 111 in eine Hubbewegung des betreffenden Aufzugs umgesetzt wird.
Dem zweiten Aufzugsteuerschalter 146 ist ein zweites Aufzugsteuerrelais 148 mit Kontakten 148A zugeordnet, damit der Aufzugantriebsmotor 111' auf, der entgegengesetzten Seite
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der Vorrichtung entsprechend gesteuert werden kann.
Um zu verhindern, daß !'eile der Vorrichtung beschädigt werden, sobald ein Ballen vollständig in Faserschichten zerlegt worden ist, ist zwischen den Kontakten 14-7A des Steuerrelais 147 und dem Aufzugantriebsmotor 111 ein Sicherheitsausschalter 150 angeordnet, der normalerweise geschlossen ist und ein Betätigungsglied I5I aufweist, das bewegt wird, sobald die zugehörige Ballenplattform 95 bei ihrer Aufwärtsbewegung ihre höchste Stellung erreicht, so daß die Kontakte des Schalters I50 geöffnet werden, um das automatische Einschalten des zugehörigen Aufzugantriebsmotors 111 zu verhindern. Damit der Motor 111 gegebenenfalls mit der Hand gesteuert werden kann, ist gemäß Fig. 15 ein Handschalter 154 vorhanden, der nach Bedarf benutzt werden kann, wenn die zugehörige Plattform gehoben oder gesenkt werden soll.
Um das Abgeben von Textilfasern durch die Vorrichtung nach der Erfindung in der richtigen Weise zu steuern, ist es zweckmäßig, die elektrische Steuereinrichtung nach Fig. 15 mit einer Einrichtung zu verbinden, die dazu dient, einen Betriebszustand zu fühlen, der sich bei einer der Vorrichtung nachgeschalteten Verarbeitungseiru-ichtung ergibt. Werden die Fasern durch die Vorrichtung nach der Erfindung z.B. einem Aufgabebehälter zugeführt, kann dieser Behälter mit einem Fühlf,chalter versehen sein, der an den Motor zum Antreiben des Förderbandes 86 angeschlossen und mit den Wagen- und Rechenantriebsmotoren 4-7 und 48 verounden ist, so daß das Fntnehmen und Weitergeben von fasern aus den Ballen unterbrochen bleibt,
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solange der Bedarf der nachgeschalteten Weiterverarbeitungseinrichtung zeitweilig gedeckt ist.
In der vorstehenden Beschreibung wie in den Ansprüchen gelten die Ausdrücke "gepreßter Ballen" und "Ballen" allgemein für auf beliebige Weise verpackte Textilfasern. Hierzu ist au bemerken, daß das Ausmaß der Verdichtung für als hier als Ballen bezeichnete Packungen nicht notwendigerweise kenn*33ichnend ist, und daß sich die Erfindung ganz allgemein anwenden läßt, um Fackungen oder Gebinden der verschiedensten Are Fasermaterial zu entnehmen.
Alle in den Unterlagen offenbarten Angaben und Merkmale , insbesondere die offenbarte räumliche Ausgestaltung, werden, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind, als erfindungswesentlich beansprucht .
Ansprüche
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Claims (13)

  1. 8 MÜNCHE1
    TELEFON (08U) TELECRAMMADBESSE : BAVAKIAPATENT MÜNCHEN TELEX 5-24477
    1A-3388
    ANSPRÜCHE
    Verfahren zum Abnehmen von Textilfasern von einem verdichteten "bzw, gepreßten Ballen, dadurch gekennzeich net, daß ein Rechen über eine Fläche eines Ballens hinweg bewegt wird, während eine Faserschicht des Ballens dadurch gelockert wird, daß der Rechen veranlaßt wird, während seiner Bewegung gegenüber dem Ballen- wiederholt relativ schnelle kurze Hubbowegr.ngen ausführt, während eine Faserschicht von dem Ballen abgestreift wird, und daß dann die zuerst genannte Bewegung des Rechens unter gleichzeitigem Lockern von Fasern und gleichzeitigem Abstreifen einer Faserschicht wiederholt wird, bis der Ballen im wesentlichen vollständig aufgebraucht ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Maßnahmen zum Abstreifen einer Faserschicht von einem Ballen Maßnahmen gehören, die dazu dienen, die abgestreifte Faserschicht so abzugeben, daß sie einer Einrichtung zum Verarbeiten der Fasern zugeführt wird.
  3. 3· Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Maßnahmen zum Abstreifen einer Faserschicht von dem Ballen Maßnahmen gehören, die dazu
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    ORIGINAL !IMSPEGtED
    7j{. 2AJ783A
    dienen, die Faserschicht zu einer mehrere Windungen umfassenden Rolle aufzuwickeln.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß im Verlauf de wiederholten Bewegung des ^echens unter gleichzeitigem Lockern eii^er Faserschicht bei gleichzeitigem Abstreifen der Faserschicht der Ballen intermittierend in Richtung auf die Fläche bewegt wird, mit welcher der -"echen zusammenarbeitet, damit von dem Bellen nacheinander relativ gleichmäßige Faserschichten abgestreift werden.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, insbesondere zum Entfernen von Textilfasern von zwei durch einen Abstand getrennten verdichtetetn gepreßten Ballen, die so angeordnet sind, daß die betreffende Fläche des einen Ballens im wesentlichen in der gleichen Ebene liegt wie die entsprechende Fläche des anderen Ballens, dadurch gekennzeichnet , daß Rechen gleichzeitig bei beiden genannten Flächen der beiden Ballen zur Wirkung gebracht werden, während abwechselnd zuerst bei dem einen 3allen und daan bei dem anderen Ballen jeweils eine Faserschicht gelockert und von dem betreffenden Ballen abgestreift wird.
  6. 6. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß ein Rechen (21) mit Zinken (20) zum Erfassen von Fasern nahe einer Fläche eines Ballens (B) durch ein Gestell ($0) unterstützt und mit einer Einrichtung gekuppelt ist, die dazu dient, den Rechen über die betreffende Fläche des Ballens hinv/eg zu bewegen, sowie mit einer Einrichtung, die dazu dient, die
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    Zinken zu veranlassen, sich wiederholende kurze Hubbewegungen längs einer geschlossenen Bahn auszuführen, "während sich der Rechen über die Fläche des Ballens hinweg bewegt, uu eine Faserschicht (L) des Ballens aufzulockern und die aufgelockerte Faserschicht von dem Ballen abzustreifen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruon 6, dadurch gekennzeichnet , daß zu den Einrichtungen zum Bewegen des Rechens (21) ein durch das Gestell (30) unterstützter und gegenüber dem Gestell bewegbarer Wagen gehört, der den Eechen so unterstützt, daß es möglich ist, den Rechen zwischen Stellungen zu bewegen, in denen er jeweils der einen oder der anderen von zwei voneinander abgewandten Flächen des Ballens benachbart ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß zu den Einrichtungen zum Bewegen des Rechens (21) eine Einrichtung (144) gehört, die dazu dient, die Bewegung des Wagens bis zu einer Stellung zu fühlen, in welcher der Rechen (21) der einen Seite eines Ballens (B) benachbart ist, und daß diese Einrichtung beim Fühlen dieser Bewegung des Wagens bis zu der genannten Stellung dadurch anspricht, daß sie die Bewegungsrichtung des \/agens umkehrt und bewirkt, daß der Wagen in Richtung auf eine Stellung bewegt wird, bei welcher der Rechen der anderen Seite des Ballens benachbart ist.
  9. 9· Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7» dadurch gekennzeichnet, daß zu den Einrichtungen ζ im Bewegen der Zinken (20) Gestängeglieder gehören, welche die
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    Zinken veranlassen, sich längs einer allgemein ovalen Bahn zu bewegen, die einen unteren Abschnitt aufweist, längs dessen siclx die Zinken in einer solchen Richtung bewegen, daß die von dem Ballen (B) abgestreifte Faserschicht (L) zu einer mehrere 7/indungen aufweisenden Rolle aufgewickelt wird.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß zu den Gestangegliedern erste Gestängeglieder (59> 60) gehören, die um eine erste Achse (61) schwenkbar gelagert sind, sowie zweite Gestängeglieder (22, 24), die gegenüber den ersten Gestängegliedern um eine zweite Achse (62) schwenkbar sind, welche durch einen Abstand von der ersten Schwenkachse getrennt ist, wobei die zweiten Gestängeglieder den Rechen (21) tragen,, so daß die Schwenkbewegungen der ersten und der zweiten Gestängeglieder die Zinken veranlassen, sich längs einer allgemein ovalen Bahn zu bewegen, und daß sich die Zinken (20) während ihrer Bewegung längs des unteren Abschnitts der ovalen Bahn gegenüber der genannten Fläche des Ballens (B) zurückziehen, während sich die Zinken in der Sichtung bewegen, bei welcher die Faserschicht (L) aufgewickelt wird.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6, 7 und 9» gekennzeichnet durch Einrichtungen (111, 1'iO, 95)ι die dazu dienen, den Ballen (B) so in Richtung auf den Rechen (21) zu bewegen, daß von dem Ballen nacheinander Faserschichten (L) von im wesentlichen gleichmäßigem Gewicht abgestreift werden.
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  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6, 7 und 9» dadurch gekennzeichnet , daß nahe dem bestell (50) eine Fördereinrichtung (86) angeordnet ist, die dazu dient, aufgelockerte und von dem Ballen (B) abgestreifte Fasern aufzunehmen und sie einer Einrichtung zur weiteren Verarbeitung der Fasern zuzuführen.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6, 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Geste1! (50) nahe einer Fläche eines zweiten Ballens (B) einen zweiten Rechen (21') mit Zinken (20') zum Erfassen von Fasern unter stützt, daß dieser zweite Rechen mit den Einrichtungen zum Bewegen des genannten Rechens gekuppelt ist, um über die Fläche des zweiten Ballens hinweg bewegt zu werden, und daß der f.weite Rechen mit den Einrichtungen zum Bewegen der zuerst genannten Zinken gekuppelt ist, so daß die Zinken des zweiten Recher»s veranlagt werden, sich wiederholende kurze Hubbewegungen längs einer geschlossenen Bahn auszuführen, während sich der zweite Rechen über die Fläche des zweiten Ballens hinweg bewegt, damit eine Faserschicht (L) ies zwei ten Ballens aufgelockert und von dem zweiten Baller, abgestreift wird.
    Vorrichtung nach Anspruch.13, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Rechen (21) und der zweite Rechen (21') so eingerichtet sind, daß sie abwechseünd jeweils eine Faserschicht (L) von einem ersten Ballen .und dann von einem zweiten Ballen abstreifen.
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DE2437834A 1973-10-24 1974-08-06 Verfahren und vorrichtung zum entnehmen von fasermaterial aus gepressten ballen Withdrawn DE2437834A1 (de)

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