DE1274625B - Schaltungsanordnung zur Farbtonregelung in einem Farbfernsehempfaenger fuer ein Farbfernsehsystem der NTSC-Art - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Farbtonregelung in einem Farbfernsehempfaenger fuer ein Farbfernsehsystem der NTSC-ArtInfo
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- DE1274625B DE1274625B DEN24079A DEN0024079A DE1274625B DE 1274625 B DE1274625 B DE 1274625B DE N24079 A DEN24079 A DE N24079A DE N0024079 A DEN0024079 A DE N0024079A DE 1274625 B DE1274625 B DE 1274625B
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H04n
Deutsche Kl.: 21 al-34/31
Nummer: 1274 625
Aktenzeichen: P 12 74 625.7-31 (N 24079)
Anmeldetag: 26. November 1963
Auslegetag: 8. August 1968
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Farbtonregelung in einem Farbfernsehempfänger,
bei dem zwei Farbartsignale in Quadratur auf einen Farbträger aufmoduliert sind und ein Farbsynchronsignal
mitgesandt wird, welche Vorrichtung einen ersten und einen zweiten Farbdemodulator enthält
mit gegebenenfalls einer darauffolgenden Matrixschaltung sowie einer ersten Phasenvergleichsstufe,
der das Ausgangssignal des ersten Farbdemodulator, gegebenenfalls über die Matrixschaltung, zugeführt
wird und die jeweils während der Horizontal-Austastzeit wirksam wird und deren Ausgangssignal
zur Regelung einem den Farbträger regenerierenden Farbträgeroszillator zugeführt wird, einer zweiten
Phasen Vergleichsstufe, der das Ausgangssignal des zweiten Farbdemodulators, gegebenenfalls über die
Matrixschaltung, zugeführt wird und die auch nur während der Horizontal-Austastzeit wirksam wird.
Eine solche Schaltung hat den Vorteil, daß kein gesonderter Phasendiskriminator erforderlich ist, da
die Wirkung eines Phasendiskriminators gleichsam von dem ersten Farbdemodulator übernommen wird,
was z. B. aus der schweizerischen Patentschrift 343 446 bekannt ist. Es ist lediglich eine Phasenvergleichsstufe
notwendig, um die endgültige Regelspannung des Farbträgeroszillators zu erzielen, durch welchen
der Farbträger im Empfänger regeneriert wird.
Außerdem wird eine getastete Verstärkerstüfe erspart,
die sonst das mitgesandte Farbsynchronsignal verstärken muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Schaltung zum Zwecke der Farbtonregelung weiter
zu verbessern. Die Erfindung geht dabei von der Erkenntnis aus, daß auch das Ausgangssignal des
zweiten Farbdemodulators für die Farbtonregelung des durch die den Synchrondemodulatoren entnommenen
Farbsignale wiedergegebenen Bildes benutzt wird.
Zu diesem Zweck hat die Vorrichtung nach der Erfindung das Merkmal, daß die Ausgangsspannung
der zweiten Phasen Vergleichsstufe einer Potentiometerschaltung zugeführt wird, durch welche Schaltung
die Bezugsspannung für die erstgenannte Phasenvergleichsstufe einstellbar ist und somit auch die
Farbtonregelung des wiederzugebenden Farbbildes und welche Potentiometerschaltung aus einem ohmschen
Widerstand besteht, dessen fester Mittenabgriff (D) geerdet ist und dessen beide Enden (B, C)
mit zwei Klemmen einer der beiden Phasenvergleichsstufen verbunden sind und dessen varibaler Abgriff
mit einer Klemme der verbleibenden Phasenvergleichsstufe verbunden ist.
Schaltungsanordnung zur Farbtonregelung in
einem Farbfernsehempfänger für ein
Farbfernsehsystem der NTSC-Art
einem Farbfernsehempfänger für ein
Farbfernsehsystem der NTSC-Art
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. E.-E. Walther, Patentanwalt,
2000 Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Als Erfinder benannt:
Gerrit Kool, Eindhoven (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 29. November 1962 (286 152), vom 9. September 1963 (297 671) - -
Ein Vorteil der Vorrichtung nach der Erfindung besteht, wie weiterhin noch näher erläutert wird,
darin, daß, wenn ein Phasenunterschied zwischen einem von dem Farbträgeroszillator erzeugten Signal
und dem mitgesandten Farbsynchronsignal eingestellt ist, dieser Phasenunterschied praktisch unabhängig
von der Amplitude des mitgesandten Farbsynchronsignals ist. Ein zweiter noch näher zu erläuternder
Vorteil ist der, daß, wenn durch die Potentiometerschaltung für die Farbtonregelung absichtlich ein
Phasenunterschied zwischen dem Farbsynchronsignal und dem regenerierten Farbträger eingestellt ist,
dieser Phasenunterschied selbsttätig wegfällt, sobald die ganze Schaltungsanordnung außer Synchronisation
gerät. Da dieser eingestellte Phasenunterschied wegfällt, gelangt die Phasenregelung wieder symmetrisch
in ihr Fanggebiet, wobei das maximale Fanggebiet gewährleistet wird trotz der Tatsache, daß
durch die Farbtonregelung im synchronisierten Zustand ein Phasenunterschied eingestellt war.
Bemerkt sei, daß es aus der deutschen Patentschrift 936048 bekannt ist, die Ausgangsspannung von
zwei Farbdemodulatoren zueinander in einer Addierschaltung zu addieren und damit den Farbträgeroszillator
zu synchronisieren. Zwar könnte dabei die Farbtonregelung vorgenommen werden durch
Änderung der Einstellung der Addierstufe, aber dann
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ist nicht der Vorteil vorhanden, daß im nicht synchronisierten Zustand die durch Einstellung der
Addierstufe erlangte Unsymmetrie in Fortfall kommt.
Einige mögliche Ausführungsformen einer Schaltungsanordnung nach der Erfindung werden an
Hand der Zeichnungen erläutert.
Fi g. 1 zeigt eine erste Ausführungsform,
F i g. 2 eine zweite Ausführungsform mit verbesserten Phasenvergleichsstufen und
Fig. 3 eine Einzeldarstellung der Schaltungsan- J0
Ordnung nach F i g. 2.
In Fig. 1 bezeichnet 1 einen Farbverstärker, dessen Eingangsklemme 2 die in Quadratur auf den
Farbträger aufmodulierten Farbartsignale zugeführt werden. Wenn diese Farbartsignale gemäß dem in
den Vereinigten Staaten üblichen NTSC-System (National Television System Committee) zusammengebaut
ist, kann dieses Signal durch die Gleichung (1) dargestellt werden:
a (R - Y) cos wt +β (B-Y) sin cot-P sin cot, (1)
wobei R-Y das rote und B-Y das blaue Farbdifferenzsignal
bezeichnen und α und β Koeffizienten darstellen, welche andeuten, in welchem Maße die
roten und blauen Farbdifferenzsignale auf den Färbträger
mit der Kreisfrequenz ω moduliert sind. Weiter bezeichnet der Faktor — P sin ω t das während
der Schwarzschultern mitgesandte Farbsynchronsignal, durch welches der Farbträgeroszillator 3
synchronisiert werden soll.
Dies kann wie folgt vor sich gehen. Es wird vorausgesetzt, daß der Oszillator 3 ein Signal mit der Gestalt
sin (ait + 7)
(2)
erzeugt. In Gleichung (2) bezeichnet 7 den Phasenwinkel zwischen dem in dem Oszillator regenerierten
Farbträgersignal und dem Farbsynchronsignal. Dieser Phasenwinkel 7 kann unter anderem durch Alterung
der Synchronisierschaltung des Empfängers, Alterung des Oszillators oder Änderung der Speisespannung
für den Empfänger entstehen. Weiter kann der Phasenwinkel 7 durch eine Änderung der Frequenz
des Farbsynchronsignals auf der Seite des Senders entstehen. Das dem Oszillator entnommene
Signal wird in dem Phasendrehungsnetzwerk 4 um etwa 90° in der Phase gedreht, so daß am Ausgang
des Netzwerkes 4 ein durch die Gleichung (3) angedeutetes Signal entsteht:
cos(wf+ 7).
(3)
Dieses Signal wird über die Leitung 5 dem ersten Farbdemodulator 6 zugeführt. Diesem Farbdemodulator
6 wird über die Leitung 7 auch das durch die Gleichung (1) bezeichnete Signal zugeführt. Infolgedessen
wird am Ausgang des Demodulators 6 das durch die Gleichung (4) bezeichnete Signal entstehen:
f (R-Y) (B-Y) . 1 .
α = cos cf — β sin 7 + -γ Ρ sin 7
(4)
60
wobei K1 eine durch den Demodulator 6 bedingte
Konstante ist. Aus der Gleichung (4) ergibt es sich, daß, wenn der Phasenwinkel ψ gleich Null ist, lediglich
das Glied α -—^—- zurückbleibt, was bedeutet, daß das unerwünschte Farbdifferenzglied (B — Y) verschwindet,
während keine Regelspannung notwendig ist, da der vom Farbträgeroszillator 3 erzeugte Farbträger
vollkommen gleichphasig mit dem Farbsynchronsignal ist.
Für den Fall, daß φ nicht gleich Null ist, muß
jedoch eine Regelmöglichkeit vorhanden sein. Diese Möglichkeit liegt vor in der Schaltungsanordnung,
indem das Ausgangssignal des Farbdemodulators 6 nicht nur über die Leitung 8 einem Steuergitter 9
des Strahlsystems für Rot der Wiedergaberöhre 10, sondern auch über eine Leitung 11 einer ersten
Phasenvergleichsstufe 12 zugeführt wird. Eine solche Phasenvergleichsstufe dient dazu, das vom Farbdemodulator
erhaltene Signal während der Horizontal-Austastzeit mit einem Bezugspotential zu vergleichen
und die während des Auftretens des Farbsynchronsignals vorhandene Amplitude gegenüber diesem Bezugspotential
zu messen. Die Phasen Vergleichsstufe. 12 besteht aus zwei Trioden 13 und 14, deren Steuergittern
über die Kondensatoren 15 und 16 das Ausgangssignal des Farbdemodulators 6 zugeführt wird.
Wie vorstehend erwähnt, tritt das Glied P sin ω ί nur während der Schwarzschultern in der Horizontal-Austastzeit
auf. Infolgedessen tritt auch das Signal
γ P sin 7 der Gleichung (4) nur während der Schwarzschultern
einer Horizontal-Austastperiode auf. Wenn die Trioden 13 und 14 getastet werden, so daß sie
während des Auftretens dieser Schwarzschultern im
leitenden Zustand sind, so kann nur das Glied -5- P sin 7
einen Einfluß auf das der Phasen Vergleichsstufe 12 entnommene Regelsignal ausüben. Dies wird dadurch
bewerkstelligt, daß die Anoden der Trioden 13 und 14 über Kondensatoren 17 und 18 mit einem Schwingkreis
19 gekoppelt werden. Der Schwingkreis 19 besteht aus einer Induktivität 20 und Kondensatoren
21 und 22. Ein Mittelabgriff der Induktivität 20 ist mit dem Verbindungspunkt der Kondensatoren 21
und 22 verbunden, welcher Punkt geerdet ist. Weiter sind die Anoden der Trioden 13 und 14 über die
Reihenschaltung des Widerstandes 23, des Kondensators 24 und des Widerstandes 25 miteinander verbunden.
Der Verbindungspunkt des Kondensators 24 und des Widerstandes 25 ist auch geerdet, und die
Ausgangsspannung wird über eine Leitung 26 der Reaktanzschaltung 27 zugeführt, durch welche Schaltung
der Oszillator 3 nachgeregelt werden kann.
Schließlich sind die Kathoden der Trioden 13 und 14 über Widerstände 28 und 29 miteinander verbunden.
Dem Verbindungspunkt der Widerstände 28 und 29 werden negative Horizontal-Austastimpulse 30 zugeführt,
die der im Empfänger vorhandenen Horizontalablenkschaltung entnommen werden. Die Impulse
30 liefern somit während der Horizontal-Austastzeit die Speisespannung für die beiden Trioden. Mit
Hilfe von den Horizontal-Austastimpulsen 30 werden die Trioden 13 und 14 in den leitenden Zustand
gebracht während der Zeilenrücklaufzeit.
Weiter ist mit einem Abgriff 31 der Induktivität 20 die Anode einer Diode 32 verbunden, deren Kathode
positive Horizontal-Austastimpulse 33 zugeführt werden. Die Impulse 33 sorgen dafür, daß die Diode 32
während des Auftretens einer Zeile im leitenden Zustand ist, so daß in diesem Fall der Schwingkreis 19
stark gedämpft ist und somit nicht ausschwingen kann. Während eines positiven Impulses 33 wird die
Diode 32 gesperrt, und der Schwingkreis 19 kann dann frei ausschwingen. Dieser Schwingkreis ist
auf eine Harmonische der Horizontal-Austastfrequenz, z. B. auf die zweite Harmonische, abgestimmt.
Da die Horizontal-Austastzeit sowohl den Horizontal-Synchronimpuls
als auch die Schwarzschulter mit dem mitgesandten Farbsynchronsignal enthält, wird während einer einzigen Periode des Schwingkreises
sowohl die Anode der Triode 13 als auch die Anode der Triode 14 einen positiven Impuls von
diesem Schwingkreis empfangen, so daß es möglich ist, in den Röhren 13 und 14 den vom Bezugspotential
bestimmten Schwarzpegel mit der Amplitude zu
vergleichen, die durch das Glied -=- P sin ψ bedingt
ist. Die Horizontal-Synchronimpulse werden in dem im Verstärker 1 vorhandenen Filter ausgefiltert,
so daß das den Steuergittern der Stufe 12 zugeführte Signal während der Horizontal-Synchronimpulse dem
Schwarzpegel entspricht. Ist. der Phasenwinkel φ
positiv, so ist auch das Glied γ P sin ψ positiv, und
L
somit hat das über der Leitung 26 entwickelte Signal eine solche Polarität, daß in Zusammenwirkung mit
der Reaktanzschaltung 27 der Oszillator 3 derart nachgeregelt wird, daß der Winkel φ minimal wird.
Ist der Winkel q. hingegen negativ, so wird eine Spannung entgegengesetzter Polarität über der Leitung 26
entwickelt, wodurch auch der Winkel q auf einen Minimalwert herabgesetzt wird. Dies ist darauf zurückzuführen,
daß durch Änderung des Vorzeichens
des Winkels q auch das Vorzeichen des Glieds γ P sin q
umgekehrt wird, und dadurch, daß in Zusammenhang mit der Lage der Phase des Farbsynchronsignals der
Demodulator 6 für die Demodulation des roten Farbdifferenzsignals R-Y außerdem als Phasendiskriminator
zum Synchronisieren des Oszillators 3 verwendet wird.
In dem zweiten Farbdemodulator 34 wird das zweite Farbdifferenzsignal B — Y erzeugt, das über
die Leitung 35 dem Steuergitter 36 der Wiedergaberöhre 10 zugeführt wird. Der Addierschaltung 37
werden die den beiden Demodulatoren 6 und 34 entnommenen Signale zugeführt und derart zusammengefügt,
daß am Ausgang 38 der Addierschaltung 37 das grüne Farbdifferenzsignal G — Y
entsteht, das dem Steuergitter 39 zugeführt wird. Indem auf bekannte Weise den drei Kathoden der
Röhre 10 das Helligkeitssignal Y zugeführt wird, können die drei Strahlsysteme der Wiedergaberöhre 10
mit diesen Signalen ein Farbbild auf dem Schirm der Röhre 10 wiedergeben.
Es ist jedoch erwünscht, daß der Benutzer des Gerätes den Farbton des Bildes nachregeln kann.
Dies läßt sich auf einfache Weise durchführen, indem absichtlich der Phasenwinkel q auf einen von
Null verschiedenen Wert eingestellt wird.
Das durch die Gleichung (2) dargestellte Ausgangssignal des Oszillators 3 wird über die Leitung 40
dem zweiten Farbdemodulator 34 zugeführt. Das Ausgangssignal des Demodulators 34 kann somit
durch die Gleichung(5) wiedergegeben werden:
' ί a{R-Y) . β(Β-Υ) 1 η ,
K2 \ -~
Sin ff + ^-r
COS >f ~-yPC0S(f\,
(5)
wobei K2 eine durch den Demodulator 34 bedingte
Konstante ist.
65 Ist mittels der Farbtonregelschaltung absichtlich ein von Null verschiedener Winkel φ eingestellt, so
folgt aus der Gleichung (4), daß der Demodulator 6 nicht nur das gewünschte Farbdifferenzglied {R — Y),
sondern auch das Farbdifferenzglied (B — Y) liefert. Dies bedeutet, daß Farbartsignale einander derart
zugeordnet werden, daß gerade der von dem Benutzer des Gerätes gewünschte Farbton wiedergegeben
wird. Eine Betrachtung der Gleichung (5) lehrt, daß bei einem von Null verschiedenen Phasenwinkel
ψ nicht nur das gewünschte Farbdifferenzsignal B-Y, sondern auch ein Glied mit dem Farbdifferenzsignal
R-Y zugeführt wird, so daß auch auf diese Weise der gewünschte Farbton eingestellt
werden kann, da dieser lediglich von dem gewählten Phasenwinkel ψ abhängig ist.
Nach der Erfindung wird dieser Phasenwinkel ψ
durch die Potentiometerschaltung eingestellt, die aus dem Widerstand 41 besteht. Der Mittelabgriff
dieses Widerstandes ist geerdet, und die beiden Enden des Widerstandes 41 sind mit den Steuergittern der
Trioden 13 und 14 verbunden. Der veränderliche Abgriff 42 des Widerstandes 41 ist über einen weiteren
Widerstand 43 mit einer zweiten Phasenvergleichsstufe 44 verbunden. Diese zweite Meßstufe besteht
aus Dioden 45 und 46, die durch Widerstände 47 und 48 überbrückt werden. Die Anoden der Dioden
45 und 46 sind über Kondensatoren 49 und 50 mit Anzapfungen der Induktivität 20 verbunden. Die
Kathoden der Dioden 45 und 46 sind über einen Widerstand 51 miteinander verbunden. Ein Abgriff
des Widerstandes 51 ist über die Leitung 52 mit einer Ausgangsklemme des zweiten Farbdemodulators
34 verbunden. Infolge der Kopplung der Anoden der Dioden 45 und 46 mit den Anzapfungen der
Induktivität 20 sind auch die Dioden 45 und 46 lediglich während der Horizontal-Austastimpulse
leitend, so daß die Stufe 44 ein Ausgangssignal liefert,
das dem Glied —γ P cos ψ der Gleichung (5) proportional
ist. Der Widerstand 53, der einen Teil der Reihenschaltung mit dem Kondensator 54 und
dem Widerstand 55 bildet, bildet gemeinsam mit dem Kondensator 54 ein Glättungsfilter, das die
in der Stufe 44 entwickelte negative Spannung glättet. Diese negative Spannung wird über den Widerstand
43 dem veränderlichen Abgriff 42 zugeführt und ist
gerade proportional mit dem Glied γ P cos φ.
Ist ψ gleich 0, so ist cos φ gleich 1 und ist die über
den Widerstand 43 zugeführte Spannung maximal. Nimmt der Winkel φ einen von Null abweichenden
Wert an, wobei es einerlei ist, ob diese Abweichung negativ oder positiv ist, so nimmt stets der Wert
des Glieds γ P cos φ ab, so daß auch die über den
Widerstand 43 zugeführte negative Spannung abnimmt. Liegt der Abgriff 42 gerade über dem geerdeten
Abgriff des Widerstandes 41, so wird keine negative Spannung den Steuergittern der Trioden 13 und 14
zugeführt, und die Stufe 12 ist dann symmetrisch wirksam. Wird hingegen der Abgriff 42 so weit wie
möglich nach rechts verschoben, so wird das Steuergitter der Röhre 14 eine negative Spannung annehmen,
und die Stufe 12 ist dann nicht mehr symmetrisch eingestellt. Dies hat zur Folge, daß ein von Null
abweichender Phasenwinkel φ mit einem bestimmten Vorzeichen entsteht. Wird der Abgriff 42 nach links
7 8
verschoben, so wird das Steuergitter der Röhre 13 durch den ersten Farbdemodulator 6, die Stufe 12
eine negative Vorspannung annehmen, wobei die und die Reaktanzschaltung 27 gebildet wird, außer
Symmetrie wieder gestört wird, jedoch diesmal nach c , ... ... , r-i- λ ^ ο xth
j , ο -4. j ο · j - T^t ti ι. Synchronisationsgerat, das Glied -^- P cos o>
Null
der anderen Seite, so daß wieder ein von Null ab- J ° 2 '
weichender Phasenwinkel φ entsteht, der das ent- 5 wird. Dies bedeutet, daß in einem nicht synchroni-
gegengesetzte Vorzeichen hat im Vergleich zu dem sierten Zustand die über den Widerstand 43 zugeführte,
Falle der Rechtsverschiebung des Abgriffes 42. Dies negative Spannung wegfällt, so daß ungeachtet der
bedeutet, daß durch Verschieben des Abgriffes 42 Lage der veränderlichen Anzapfung 42 die negative
nach rechts oder nach links jeder für die Farbton- Vorspannung für die Stufe 12 wegfällt, so daß diese
regelung erwünschte Phasenwinkel φ eingestellt wer- 10 Stufe 12 wieder so gut wie möglich symmetrisch
den kann. Es kann somit jeder gewünschte Farbton eingestellt ist, wodurch das Fanggebiet der gesamten
des wiedergegebenen Bildes erzielt werden. Synchronisierschaltung zum Nullwert wieder nahezu
Wie vorstehend erwähnt, ist die dem Abgriff 42 symmetrisch ist. Mit anderen Worten, das Fang-
C-U, „· c j ,,,. j 1 n gebiet der Synchronisierschaltung ist wieder maximal
zugefuhrtenegativeSpannungvon dem Glied yPcosy ^ ^ wjrd J^ durch die ^J ^ veränderlichen
abhängig. Die von dem ersten Farbdemodulator 6 Anzapfung 42 beeinflußt.
stammende Spannung ist von dem Glied i- P sin φ Der sonst der Farbtonregelung innewohnende Nach-
F B 2 ψ teil beim Andern des Phasenwinkel φ wird hier somit
abhängig. Für die Teilspannung, die über den Ab- behoben,
griff 42 der Stufe 12 zugeführt wird, kann also ge- 20 Es sei bemerkt, daß das Vorhandensein der Glieder
schrieben werden ± y- P cos φ, wobei das ver- γ P sin φ und — y P cos φ in den Ausgangssignalen
wendete Vorzeichen und der Wert von χ davon der Demodulatoren 6 und 34 keinen Einfluß auf das
abhängt, nach welcher Seite und wie weit der variable wiedergegebene Signal ausübt, da die durch die drei
Abgriff 42 gegenüber dem fest geerdeten Mittelabgriff 25 Strahlsysteme in der Wiedergaberöhre ausgesandten
des Widerstandes 41 verschoben ist. Die ganze effek- Strahlen während der Schwarzschultern bereits getive
Spannung Vr, die an der Stufe 12 wirksam ist, sperrt sind.
ist also gegeben durch Es sei weiter bemerkt, daß es nicht durchaus not-
j 1 j ,wendig ist, die negativen Austastimpulse 30 den
j/ — — ρ sin φ ± — P — cos φ 3° Kathoden der Trioden 13 und 14 zuzuführen, wenn
2 2 χ dafür gesorgt wird, daß diese Trioden die erforder-
j , js liehen Speisespannungen auf andere Weise empfangen
= -y P ( sin ψ ± — cos φ J, können.
~ \ x ' Die Trioden 13 und 14 brauchen nicht Röhren zu
und diese Spannung Vr kann betrachtet werden als 35 sein; es können zu diesem Zweck Dioden ähnlich
die Regelspannung, die der Reaktanzstufe 27 zugeführt denen der Stufe 44 oder Transistoren benutzt werden,
wird. Die ganze Schaltung ist aber eine Regelschal- Bei den an Hand der F i g. 1 beschriebenen Phasen-
tung, die versucht, die Regelspannung Vr so klein Vergleichsstufen wird jeweils ein Element, entweder
wie möglich zu machen. Im Idealfall (der in der eine der Trioden 13 und 14 oder eine der Dioden 45
Praxis nie völlig erreicht wird) ist Vr = 0. Daraus 40 und 46, entweder während des Auftretens des Schwarzergibt
sich pegels (der beim Auftreten der Horizontalsynchronimpulse vorhanden ist, welche Impulse an sich jedoch
— P f sin α ± -— cos g\ = 0 ausgefiltert sind) oder während des Auftretens des
2 V x J Farbsynchronsignals mittels Tastimpulse entsperrt,
oder 45 um den Wert des während des Entsperrens vorhan-
j denen Signals zu fixieren.
tg φ = ± —. Die Verwendung von jeweils einem Element hat
verschiedene Nachteile. Erstens ergibt sich infolge-
Aus dieser letzten Gleichung geht hervor, daß der dessen eine nicht symmetrische Schaltungsanordnung,
Wert von γ nur vom verwendeten Vorzeichen und 50 so daß Störungen im Ausgangssignal auftreten können,
vom Wert von χ anhängt, aber unabhängig ist von P. und zweitens können die Tastimpulse, welche die
Weil in der Praxis Vr sehr klein ist, ist auch die tat- betreffenden Elemente auftasten sollen, während des
sächliche Abhängigkeit von ψ vom Faktor P sehr Auftretens des Schwarzpegels einen anderen Wert
gering. Wenn also die Amplitude P variiert, z. B. haben als beim Auftreten des Farbsynchronsignals,
weil die automatische Schwundregelung auf dem 55 In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 werden
Farbverstärker 1 nicht im Stande ist. die Amplitude P diese Impulse dem Kreis 19 entnommen, der auf
konstant zu halten, oder wenn gar keine automatische die zweite Harmonische der Horizontal-Austastfre-Schwundregelung
verwendet wird, bleibt der Wert quenz abgestimmt ist und der während dieser Austastder
Phasendifferenz ψ, eingestellt mittels des Farbton- zeit frei ausschwingen kann. Jeder Kreis hat jedoch
reglers 42, nahezu konstant. Dies im Gegensatz zu 60 eine gewisse Dämpfung, so daß das sinusförmige
bekannten Schaltungen, worin der Faktor i^-Pcosy Auftastsignal während der zweiten Hälfte einer Periode
6 2 χ ' stets eine etwas kleinere Amplitude hat als wahrend
durch eine einstellbare Gleichspannung ersetzt ist, ' der ersten Hälfte. Das während der ersten Hälfte
welche Gleichspannung nicht mit P mitvariiert. entsperrte Element muß jedoch beim Fehlen des
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Aus- 65 Signals eine gleiche Gleichspannung liefern wie das
nutzung der Ausgangsspannung des zweiten Demodu- Element, das während der zweiten Hälfte geöffnet
lators 34 zur Farbtonregelung besteht darin, daß, wird, so daß beide Gleichspannungen sich ausgleichen
wenn die eigentliche Synchronisierschaltung, die und im Ausgangssignal keine Gleichspannung ent-
9 10
halten ist. Durch asymmetrische Einstellung der nungsquellen 90 und 91 zeigt, weiche Quellen den
Meßstufe kann diese Bedingung erfüllt werden, aber Kreis 19 ersetzen.
es können dann Störungen in das Ausgangssignal ein- Wie vorstehend gesagt, kann der Kreis 19 während
dringen. der Horizontal-Austastzeit frei ausschwingen.
Um diesen Nachteil zu beheben, sind die Meßstufen 5 Da der Kreis 19 auf die zweite Harmonische der
nach Fig. 1 verbessert. Horizontal-Austastfrequenz abgestimmt und da der
In Fig. 2, in der entsprechende Teile möglichst Abgriff31 der Fig. 2 auf dem rechten Teil der
gemäß Fig. 1 bezeichnet sind, bezeichnet 12' die Induktivität20 angebracht ist, wird der rechte Teil
erste Phasenvergleichsstufe, der das dem ersten Färb- des Kreises 19, der in Fig. 3 durch die Quelle91
demodulator 6 entnommene Signal (zur Lieferung 10 vertreten wird, eine sinusförmige Schwingung nach
des roten Farbdifferenzsignals R-Y) über die Leitung 92 in F i g. 3 liefern, während die linke Hälfte des
11 und den Kondensator 60 von z.B. 150OpF zu- Kreises 19, die in Fig. 3 durch die Spannungs-
geführt wird. Der zweiten Phasenvergleichsstufe 44' quelle 90 vertreten wird, ein sinusförmiges Signal
wird das dem zweiten, das blaue Farbdifferenzsignal nach 93 in F i g. 3 liefert.
B — Y liefernden Farbdemodulator 34 entnommene 15 Aus den Signalen 92 und 93 läßt sich folgendes
Signal durch die Leitung 52 und den Kondensator 61 schließen. Das Signal 92 hat während der ersten
von z. B. 1500 pF zugeführt. Hälfte der Horizontal-Austastzeit eine positive PoIa-
Jede Meßstufe besteht hier aus zwei Brücken- rität und während der zweiten Hälfte dieser Austastschaltungen.
Die erste Stufe 12' hat eine erste Brücken- zeit negative Polarität, welche Polaritäten für das
schaltung 62, die aus gleichen Widerständen 63 und 20 Signal 93 umgekehrt sind. Das Signal 92, das über
64 und Dioden 65 und 66 besteht, und eine zweite den Kondensator 87 der Diode 80 zugeführt wird,
Brückenschaltung 67, die aus gleichen Widerständen kann somit während der ersten Hälfte der Horizontal-68
und 69 und Dioden 70 und 71 besteht. Diesen Austastzeit die Diode 80 entsperren, während gleich-Brückenschaltungen
werden die dem Kreis 19 ent- zeitig das Signal 93, das über den Kondensator 86 nommenen Auftastimpulse über vier Kondensatoren 25 der Diode 79 zugeführt wird, die Diode 79 entsperrt.
72 und 73 von z. B. je 680 pF bzw. 74 und 75 von je Dies bedeutet, daß die Dioden 79 und 80, welche als
z.B. 10 000 pF zugeführt. Aus diesen zahlenmäßigen Schaltelemente wirksam sind, gleichzeitig während
Beispielen ergibt es sich, daß die Kondensatoren 74 der ersten Hälfte einer Horizontal-Austastzeit durch
und 75 größer sind als der Kondensator 60, der an die Signale 92 und 93 geöffnet werden, so daß der
sich wieder größer ist als die Kondensatoren 72 und 30 diagonale Brückenpunkt A der ersten Brückenschal-73.
tung 76 auf das gleiche Potential gebracht wird wie
Auf ähnliche Weise besteht die zweite Stufe 44' der diagonal gegenüberliegende Brückenpunkt C der
aus zwei Brückenschaltungen, d. h. einer ersten gleichen Brückenschaltung. An erster Stelle wird in
Brückenschaltung 76, die aus gleichen Widerständen F i g. 3 vorausgesetzt, daß der Brückenpunkt C
77 und 78 und Dioden 79 und 80 besteht, und einer 35 geerdet ist, was durch die unterbrochene Kurve 94
zweiten Brückenschaltung81, die aus gleichen Wider- in Fig. 2 angedeutet ist. Dies bedeutet, daß der
ständen 82 und 83 und Dioden 84 und 85 besteht. Punkt A während der ersten Hälfte der Horizontal-Auch
dieser Stufe werden dem Kreis 19 entnommene Austastzeit auch auf Erdpotential gebracht wird,
Auftastimpulse über vier Kondensatoren zugeführt, und zwar unabhängig von dem Maß der Leitfähigd.
h. die Kondensatoren 86 und 87 von je z. B. 40 keit der Diode 79 und 80, da in einer Brückenschal-10
000 pF und die Kondensatoren 88 und 89 von je tung stets die diagonal einander gegenüberliegenden
z. B. 680 pF. Auch aus diesem zahlenmäßigen Bei- Punkte auf das gleiche Potential gebracht werden
spiel für die zweite Stufe 44' zeigt es sich, daß die können, wenn diese Brückenschaltungen an den
Kondensatoren 86 und 87 größer sind als der Kon- anderen Diagonalpunkten, in diesem Falle den Punkdensator
61, der an sich wieder größer ist als die 45 ten, welche mit den Kondensatoren 86 und 87 verKondensatoren
88 und 89. bunden sind, aus einer anderen Spannungsquelle,
Der zweiten Stufe 44' ist der Potentiometer 41 d. h. den Quellen 90 und 91, gesteuert wird. Da das
zugeordnet, dessen fester Mittenabgriff D geerdet über die Leitung 52 zugeführte Signal während der
ist und dessen beide Enden mit den Punkten B ersten Hälfte der Horizontal-Austastzeit Information
und C verbunden sind, welche diagonale Brücken- 50 betreffs des Schwarzpegels enthält, bedeutet dies,
punkte der zwei Brückenschaltungen 76 und 81 sind. daß infolge des öffnens der ersten Brückenschal-
Der veränderliche Abgriff 42 des Potentiometers tung 76 während der ersten Hälfte der Horizontal-41
ist mit dem Verbindungspunkt D' der Wider- Austastzeit der Schwarzpegel am Punkt A auf Erdstände
63 und 64 der ersten Brückenschaltung 62 potential gebracht wird,
verbunden. 55 Ähnlich wie für die erste Brückenschaltung be-
verbunden. 55 Ähnlich wie für die erste Brückenschaltung be-
Für ein gutes Verständnis der Wirkungsweise der schrieben ist, wird die zweite Brückenschaltung 81
verbesserten Phasenvergleichsstufen wird zunächst während der zweiten Hälfte der Horizontal-Austastdie
Wirkungsweise der zweiten Stufe 44' und dann zeit aufgetastet mittels der Signale 92 und 93, die
die der ersten Stufe 12' erörtert, da, wie dies an Hand gleichzeitig die Dioden 84 und 85 öffnen, so daß
der F i g. 1 beschrieben ist, die Ausgangspannung 60 während der zweiten Hälfte der Horizontal-Austastder
zweiten Stufe 44' als Vorspannung für die erste zeit der Diagonalpünkt B der zweiten Brückenschal-Stufe
12' benutzt werden muß, um auf diese Weise tung 81 auf das gleiche Potential gebracht wird wie
durch Verschiebung des veränderlichen Abgriffes 42 der diagonal gegenüberliegende Punkt A', der nicht
die gewünschte Farbtonkorrektur des wiederge- nur mit dem Punkt A der ersten Brückenschaltung
gebenen Farbartsignals einstellen zu können. 65 76, sondern auch über den Kondensator 61 mit der
Die Wirkungsweise der zweiten Stufe 44' wird an Leitung 52 verbunden ist. Der Kondensator 61 ist
Hand der F i g. 3 beschrieben, welche gesondert sozusagen als Speicherelement für die zweite Stufe 44'
die zweite Stufe 44' gemeinsam mit den Steuerspan- wirksam. Dies bedeutet, daß während der ersten
Hälfte der Horizontal-Auslastzeit die mit den Punkten A und A' verbundene Elektrode des Kondensators
61 auf Erdpotential gebracht und die dadurch an dieser Elektrode entstandene Ladung festgehalten
wird.
Die Tatsache, daß der Kondensator 61 den größten Teil der Ladung und die Kondensatoren 86 und 87
den kleinsten Teil erhalten, läßt sich wie folgt erklären. Werden die Dioden 79 und 80 geöffnet, so fließt der
Strom über den Kondensator 61, die Dioden 79 und 80, die Kondensatoren 86 und 87 und die Quellen 90
und 91 nach Erde und von Erde über die mit der Leitung 52 verbundene Quelle zurück zum Kondensator
61. Da der Kondensator 61 kleiner ist als die Kondensatoren 86 und 87, nimmt die Spannung am
Kondensator 61 jeweils während der leitenden Periode der Dioden 79 und 80 mehr zu als die Spannungen
der Kondensatoren 86 und 87. Bei jeder leitenden Periode nimmt dadurch die Spannung am
Kondensator 61 weiter zu, so daß nach einigen Perioden die Spannung am Kondensator 61 fast
völlig gleich der Spitzenspannung des zugeführten Signals ist. Diese Spitzenspannung wird bestimmt
durch den Wert des Signals, das über die Leitung 52 zugeführt wird während der Öffnungszeit der Dioden
79 und 80 (Schwarzniveau) und durch die Spannung am Punkt C. Das heißt, daß die Spannung am
Punkt A fast gleich der Spannung am Punkt C und die Spannung am Kondensator 61 fast gleich der
Differenz zwischen Schwarzniveau und der Spannung am Punkt C wird.
Das durch die Leitung 52 zugeführte Signal wird dem zweiten Farbdemodulator 34 entnommen, der
ein Signal nach der Gleichung (5) liefert. Aus dieser Gleichung (5) ergibt sich, daß dieses Signal während
der Horizontal-Austastzeit ein Glied —γΡ cos q
enthält, das a'so eine negative Spannung darstellt, die etwa proportional zu dem Winkel ψ, d. h. dem
Phasenwinkel zwischen dem von dem Oszillator 3 gelieferten Farbträger und dem Farbsynchronsignal
ist. Da die Dioden 84 und 85 während der zweiten Hälfte der Horizontal-Austastzeit geöffnet werden,
während welcher Zeit das Glied —=r P cos q vor-
2
handen ist. werden die Kondensatoren 88 und 89 bis zu einem Wert aufgeladen, der nahezu proportional
mit dem erwähnten Glied —^- P cos q ist.
Dies läßt sich wie folgt erklären. Wie vorstehend gesagt, hat der Kondensator 61 infolge des öffnens
der Dioden 79 und 80 jeweils während der ersten Hälfte der Horizontal-Austastzeit eine Ladung angenommen,
welche die Punkte A und A' auf das Potential des Punktes C gebracht hat. Werden die Dioden
84 und 85 geöffnet, so kann der Strom über den Kondensator 61, die Dioden 84 und 85, die Kondensatoren
88 und 89 und die Quellen 90 und 91 nach Erde und von Erde über die mit der Leitung 52 verbundene
Quelle zurück zum Kondensator 61 fließen. Der Kondensator 61 hatte bereits eine gewisse Ladung,
so daß der fließende Strom durch die dadurch bereits am Kondensator 61 herrschende Spannung
und die Spannung der mit der Leitung 52 verbundenen Quelle bedingt wird, welche Spannung durch
—5- P cos 7 bestimmt wird. Da der Kondensator 61
größer ist als die Kondensatoren 88 und 89. nimmt die Spannung an den letzteren Kondensatoren jeweils
während des öffnens der Dioden 84 und 85 etwas mehr zu als die Spannung am Kondensator 61. Bei
jedem Öffnen nimmt somit die Spannung an den Kondensatoren 88 und 89 weiter zu, so daß nach
einigen Perioden der größte Teil der angelegten Spannung an den Kondensatoren 88 und 89 vorhanden
ist. Da die ursprüngliche Ladung des Kondensators 61 dem Schwarzniveau entsprach, so daß
dadurch der Punkt A fast auf dem Potential des Punktes C gelegt wird, welcher Punkt C ungefähr
Erdpotential hatte, und im Signal an der Leitung 52 während des öffnens der Dioden 84 und 85 eine
Spannung herrscht, die gleich Schwarzniveau plus
den Wert — -ψ P cos φ ist, so kann man sagen, daß
der Spitzenwert der Spannung, die den Kondensatoren 88 und 89 zugeführt wird, nahezu proportional dem
Glied —γ P cos φ ist. Dieses ist eine Gleichspannungskomponente
negativer Polarität, so daß die Diode 84 weiter geöffnet wird als die Diode 85. Der
Kondensator 88 wird somit stärker aufgeladen als der Kondensator 89, und der Unterschied ist gerade
proportional mit dem Wert -yP cos φ, welcher
Unterschied dem Punkt B entnommen werden kann. Tatsächlich nimmt selbstverständlich der Kondensator
61 nicht erst alle Ladung auf, um diese dann auf die Kondensatoren 88 und 89 zu übertragen,
sondern die übertragung vollzieht sich allmählich, wobei jeweils eine Teilladung zunächst auf 61 und
dann von 61 auf 88 und 89 übertragen wird, bis schließlich an den letzteren Kondensatoren die gewünschte
Spannung vorhanden ist, welche fast dem
Wert — -ψ P cos 9- entspricht. Das Resultat ist somit.
daß der Punkt B auf negatives Potential gegen Erde gebracht wird.
Tatsächlich ist der Punkt C nicht mit Erde verbunden, sondern der Punkt D, d. h. der Mittenabgriff
des Potentiometers 41, der zwischen den Punkten B und C eingeschaltet ist. Da jedoch der
Punkt B, wie vorstehend beschrieben, ein negatives Potential gegenüber dem Punkt C annimmt, bedeutet
dies nur, daß ein Potential über dem Potentiometer 41 entwickelt wird, wobei das mit dem Punkt B
verbundene Ende des Potentiometers auf negatives Potential gegenüber dem mit dem Punkt C verbundenen
Ende dieses Potentiometers gebracht wird. Wenn der Mittenabgriff des Potentiometers 41, d. h.
der Punkt D, geerdet ist, folgt daraus, daß der Punkt C positiv und der Punkt B negativ gegen
Erde ist.
Liegt der Abgriff 42, der mit dem Punkt D' der ersten Brückenschaltung 62 der ersten Stufe 12' verbunden
ist, gerade gegenüber dem Mittenabgriff D des Potentiometers 41, so ist auch der Punkt D' auf
Erdpotential. Die Wirkungsweise der ersten Stufe 12' entspricht dann der der Stufe 44', da über die Kondensatoren
74 und 75 den Dioden 65 und 66 der ersten Brückenschaltung 62 die Signale 92 und 93
des Kreises 19 zugeführt werden, so daß die Dioden 65 und 66 gleichzeitig während der ersten Hälfte der
Horizontal-Austastzeit geöffnet werden und der Diagonalpunkt G der ersten Brückenschaltung 62 auf
das gleiche Potential gebracht wird wie der Diagonalpunkt £>', der. wie vorstehend angenommen wurde.
13 14
auf Erdpotential ist. Auch in diesem Falle wird somit Brückenschaltungen 62, 67, 76 und 81 mit je zwei
der ersten Hälfte der Horizontal-Auslastzeit in dem Dioden als Schaltelemente und zwei Widerständen
durch die Leitung 11 zugeführten Signal vorhandene als zugehörende Teile der Brückenschaltung be-Schwarzpegel
auf Erdpotential gelegt. Die Punkte G schrieben sind, die Widerstände, z. B. die Wider-
und G' sind miteinander verbunden, und da die 5 stände 63 und 64 der ersten Brückenschaltung 62,
zweite Brückenschaltung 67 durch die über die Kon- gewünschtenfalls durch Dioden ersetzt werden kondensatoren
72 und 73 zugeführten Signale während nen, wodurch die Brückenschaltung noch besser
der zweiten Hälfte der Horizontal-Auslastzeit ge- geöffnet werden kann. Dies ist jedoch nicht notwendig,
öffnet wird, wird der Diagonalpunkt H das gleiche Es sei weiter bemerkt, daß die Dioden, welche als
Potential annehmen wie der Diagonalpunkt G' wäh- ί0 Schaltelemente in diesen Brückenschaltungen benutzt
rend der zweiten Hälfte der Horizontal-Austastzeit. werden, gegebenenfalls durch andere Schaltelemente,
Die Leitung 11 ist mit der Ausgangsklemme des z. B. Trioden oder Transistoren, ersetzt werden
ersten Farbdemodulators 6 verbunden, der ein Signal können.
nach der Gleichung (4) liefert. Während der zweiten Es sei noch bemerkt, daß, obgleich vorstehend
Hälfte der Horizontal-Austastzeit liefert der Demodu- 15 angegeben wurde, daß im Netzwerk 4 die Phase des
lator 6 ein Signal, das proportional mit dem Glied regenerierten Farbträgers um 90° gedreht wird, so
1 o . . . „7. . . Af.. j. c. f AA, , daß der erste Farbdemodulator 6 in einer Richtung
y P sin Ψ ,st. Wie vorstehend fur die Stufe 44 be- demoduHert5 die 9Qo yon der Rjchtung verschiede^
schrieben ist, nimmt auch der Kondensator 60 ist, in welcher der zweite Demodulator 34 demonahezu
alle Ladung während des öffnens der Dioden 20 duliert, dies nicht durchaus notwendig ist. Es kann
65 und 66 auf, da die Kondensatoren 74 und 75 auch in zwei Richtungen demoduliert werden, die
gegenüber dem Kondensator 60 groß sind. Diese weniger als 90° voneinander verschieden sind, wobei
Ladung wird durch das Potential am Punkt D' in einer Matrixschaltung die Ausgangssignale der
bedingt, so daß auch die Punkte G und G' dieses beiden Demodulatoren derart summiert werden, daß
Potential annehmen werden. Da der Kondensator 60 25 nahezu das rote (R — Y), blaue (B — Y) und grüne
groß ist gegenüber den Kondensatoren 72 und 73, (G — Y) Farbdifferenzsignal entstehen. Das rote Farbwerden
letztere den größten Teil der Ladung auf- differenzsignal (R — Y) am Ausgang der Matrixschalnehmen,
ähnlich wie die Kondensatoren 88 und 89. tung ist identisch mit dem Ausgangssignal des ersten
Die Kondensatoren 72 und 73 werden jedoch auf Demodulators 6 des Ausführungsbeispiels nach
einen Wert aufgeladen, der proportional mit dem 30 F i g. 1 oder 2. Dieser Ausgang der -Matrixschal-
„,. , 1 „ . . T ... . j , r, , . j, tung kann somit an den Eingang der ersten Stufe 12
Glied y P sin Ψ ist. Ist r positiv, so wird der Punkt // ^ n>
angeschlossen werde e n; *m das gleiche Regel.
positiv, ist jedoch ψ negativ, so wird Punkt H negativ signal zu erzielen wie in dem Falle der F i g. 1 und 2.
gegenüber dem Punkt D'. Die dem Punkt H ent- Es kann auf gleiche Weise nachgewiesen werden,
nommene Regelspannung wird über die Leitung 26 35 daß, wenn der Eingang der zweiten Stufe 44 bzw.
der Reaktanzschaltung 27 zugeführt, um den Oszil- 44' an denjenigen Ausgang der Matrixschaltung
lator 3 in Frequenz nachzuregeln. angeschlossen wird, dem das blaue Farbdifferenz-Es
wurde vorstehend angenommen, daß der Ab- signal (B — Y) entnommen wird, die Ausgangsspangriff
42 gerade gegenüber dem Mittenabgriff D liegt, nung der Stufe 44 oder 44' gleich der des Beispiels
so daß die Punkte D und D' das gleiche, d. h. Erd- 40 nach F i g. 1 oder 2 ist. Bei Verwendung von zwei
potential annehmen. Wird der veränderliche Ab- Demodulatoren mit einer I.iatrixschaltung handelt
griff42 in Fig. 1 nach links verschoben, so nimmt es sich somit um das endgültig nach Demodulation
der Punkt D' positiv Potential an, so daß der Wert erhaltene Signal.
der Spannung am Punkt II gleich der Summe der Es sei schließlich noch bemerkt, daß im vorstehen-
Spannung des Punktes D' und der Spannung pro- 45 den stets von einem gemäß dem NTSC-System
portional dem Glied | P sin ? ist, die über den empfangenen Signal ausgegangen wird, wobei die
1 2 v Phase des mitgesandten Farbsynchronsignals einen
Kondensator 60 der Vergleichsstufe 12' zugeführt Phasenunterschied von 180° gegenüber der Phase
wird. Wird der Abgriff42 in Fig. 1 nach rechts des B— Y-Signals auf der Farbträgerwelle aufweist,
verschoben, so nimmt der Punkt D' negatives Poten- 50 Der Erfindungsgedanke läßt sich jedoch auch durchtial
an, und dementsprechend wird die Spannung führen, wenn die Phase des mitgesandten Farbträgers
am Punkt // um einen negativen Wert verringert. gleichphasig oder gegenphasig mit dem R — Y-Signal
Ähnlich wie für F i g. 1 beschrieben ist, ist es ist. Im letzteren Falle muß das Signal für die Phasensomit
möglich, den gewünschten Farbton des wieder- vergleichsstufe 12 bzw. 12' dem B— 7-Demodulator
gegebenen Farbartsignals einzustellen, da dem 55 entnommen werden. Es ist auch möglich, die Schal-Punkt
II eine Regelspannung entnommen wird, die tung nach der Erfindung anzuwenden, wenn die
,In. · t j -au , UA Phase des Farbsynchronsignals einen beliebigen Win-
proportional y P sin q ist, der jedoch entsprechend fcd mjt der β^γ_ oder S Ä - Y-Richtung m B acht. In
der Lage des Abgriffes 42 eine positive oder eine diesem Falle muß der Demodulator 6 in einer Richnegative
Spannung zugesetzt wird, welche den Phasen- 60 tung demodulieren, die 90° von der Phase verschiewinkel
r/ und somit den Farbton beeinflußt. den ist, mit welcher das Farbsynchronsignal mit-
Entsteht ein asynchroner Zustand, so fällt die gesandt wird. Der Demodulator 34 muß in einer
Spannung des Potentiometers 41 weg und infolge- Richtung demodulieren, die 90° von der Richtung
dessen auch die etwaige, eingestellte Vorspannung verschieden ist, in welcher der erste Demodulator
am Punkt D'. so daß die Schaltung mittels des 65 demoduliert. Mittels einer Matrixschaltung müssen
Schwebungssignals, das dann am Punkt H entsteht, die gewünschten Farbartsignale aus den den beiden
vollkommen symmetrisch eingefangen werden kann. Demodulatoren 6 und 34 entnommenen Signalen
Es sei bemerkt, daß, obgleich vorstehend die vier erhalten werden.
Claims (8)
1. Schaltungsanordnung zur Farbtonregelung in einem Farbfernsehempfänger für ein Farbfernsehsystem,
bei dem zwei Farbartsignale in Quadratur auf einen Farbträger aufmoduliert sind und ein Farbsynchronsignal mitgesandt wird,
welche Vorrichtung einen ersten und einen zweiten Farbdemodulator enthält mit gegebenenfalls
einer darauffolgenden Matrixschaltung sowie einer ersten Phasenvergleichsstufe, · der das Ausgangssignal
des ersten Farbdemodulators, gegebenenfalls über die Matrixschaltung, zugeführt wird
und die jeweils während der Horizontal-Austastzeit wirksam wird und deren Ausgangssignal zur
Regelung einem den Farbträger regenerierenden Farbträgeroszillator zugeführt wird, einer zweiten
Phasenvergleichsstufe, der das Ausgangssignal des zweiten Farbdemodulators, gegebenenfalls über
die Matrixschaltung, zugeführt wird und die auch nur während der Horizontal-Austastzeit wirksam
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsspannung der zweiten Phasenvergleichsstufe
(44) einer Potentiometerschaltung (41, 42) zugeführt wird, durch welche Schaltung
(41, 42) die Bezugsspannung für die erstgenannte Phasenvergleichsstufe (12) einstellbar ist und somit
auch die Farbtonregelung des wiederzugebenden Farbbildes und weiche Potentiometerschaltung
aus einem ohmschen Widerstand (41) besteht, dessen fester Mittenabgriff (D) geerdet
ist und dessen beide Enden (B, C) mit zwei Klemmen einer der beiden Phasenvergleichsstufen (12,
44) verbunden sind und dessen variabler Abgriff (42) mit einer Klemme der verbleibenden Phasenvergleichsstufe
(12 oder 44) verbunden ist (Fig. 1).
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, wobei die erstgenannte Phasenvergleichsstufe
zwei als Dioden wirkende Elemente enthält, die durch die Steuerung von Horizontal-Austastimpulsen
während der Horizontalsynchronimpulse und Schwarzschultern in den leitenden Zustand
gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß diese als Dioden wirkenden Elemente (13, 14) mit
Steuerelektroden versehen sind, die mit den Enden (B, C) des ohmschen Widerstandes (41) der
Potentiometerschaltung (41, 42) verbunden sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Phasenvergleichsstufe
(12', 44') doppelt ausgebildet ist und aus einer ersten als Brückenschaltung ausgebildeten
Sperrschaltung (62 bzw. 76) mit mindestens zwei Schaltelementen (65, 66 bzw. 79, 80), die gleichzeitig
während der ersten Hälfte einer Horizontal-Abtastzeit entsperrt werden, und aus einer zweiten
ebenfalls als Brückenschaltung ausgebildeten Sperrschaltung (67, 81) mit mindestens zwei
Schaltelementen (70, 71 bzw. 84, 85) besteht, die gleichzeitig während der zweiten Hälfte der Horizontal-Austastzeit
entsperrt werden, wobei jeweils die Brückenzweige einer jeden Phasenvergleichsstufe
(12' bzw. 44'), welche die Sperrelemente (70, 71 und 65, 66 bzw. 79, 80 und 84, 85) enthalten,
an den Diagonalpunkten (G und G' bzw. A und A') einer jeden Brückenschaltung miteinander
verbunden sind und jedem Verbindungspunkt das betreffende, einem der beiden Farbdemodulatoren
(6 bzw. 34) entnommene Farbsignal zugeführt wird und der andere Diagonalpunkt (D' bzw. C) an den Widerständen (63 und 64
bzw. 77 und 78) der beiden anderen Brückenzweige einer Brückenschaltung (62 bzw. 76) einer
jeden Phasenvergleichsstufe (12' bzw. 44') jeweils zur Festlegung eines Bezugspegels an die Potentiometerschaltung
(41, 42) angeschlossen ist und einem der verbleibenden Diagonalpunkte (H bzw.
B') der jeweils zweiten Brückenschaltung (67 bzw. 81) das Ausgangssignal entnommen werden kann
(Fig. 2).
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalpunkte
(B', C) der ersten (76) und der zweiten (81) Brükkenschaltung der einen Phasenvergleichsstufe
(44'), dem das dem zweiten Farbdemodulator (34) entnommene Farbsignal zugeführt wird, mit den
beiden Enden des Potentiometer-Widerstandes (41) verbunden sind, dessen Mittenabgriff (D) geerdet
ist und dessen veränderlicher Abgriff (42) mit dem Diagonalpunkt (D') an den Brückenwiderständen
(63 und 64) der ersten Brückenschaltung (62) der anderen Phasenvergleichsstufe (12') verbunden ist, der das dem ersten Farbdemodulator
(6) entnommene Farbsignal zugeführt wird und das Regelsignal für den Farbträgeroszillator
(3) dem entsprechenden Diagonalpunkt (H) der zweiten Brückenschaltung (67) der
letztgenannten Phasenvergleichsstufe (12') entnommen wird (F i g. 2).
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das dem Farbdemodulator (6 bzw. 34) entnommene Farbsignal über einen ersten Kondensator (60
bzw. 61) dem erwähnten Verbindungspunkt (A, A' bzw. G, G') zwischen den zwei Brückenschaltungen
(62 und 67 bzw. 76 und 81) einer Phasenvergleichsstufe (12' bzw. 44') zugeführt wird, wobei die Auftastimpulse
(92, 93, F i g. 3) zum öffnen der Sperrelemente (65, 66 und 70, 71 bzw. 79, 80 und
84, 85) über einen zweiten (74 bzw. 86) und einen dritten (75 bzw. 87) Kondensator den verbleibenden,
bisher nicht erwähnten Diagonalpunkten der jeweils ersten Brückenschaltung (62 bzw. 76)
und über einen vierten (72 bzw. 88) und einen fünften (73 bzw. 89) Kondensator den anderen
verbleibenden, bisher nicht erwähnten Diagonalpunkten der jeweils zweiten Brückenschaltung
(67 bzw. 81) zugeführt werden (F i g. 2).
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, wobei die Auftastimpulse mindestens einem LC-Kreis
entnommen werden, welcher auf die zweite Harmonische der Horizontal-Austastfrequenz abgestimmt
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung zwei LC-Kreise (19) enthält, welche
je auf die zweite Harmonische der Horizontal-Auftastfrequenz abgestimmt sind und deren Induktivitäten
(20) magnetisch miteinander gekoppelt sind, wobei an einen Abgriff (31) der Induktivität
eines der beiden Kreise eine Diode (32) angeschlossen ist, welche durch Horizontal-Austastimpulse
(33) während der Zeilendauer entsperrt und während der Horizontal-Austastzeit
gesperrt wird, welche Kreise einerseits geerdet sind, und daß ein LC-Kreis andererseits mit dem
zweiten (74 bzw. 86) und dem vierten (72 bzw. 88) Kondensator der ersten (62 bzw. 76) und der
zweiten (67 bzw. 81) Brückenschaltung und der andere LC-Kreis andererseits mit dem dritten
(75 bzw. 87) und dem fünften (73 bzw. 89) Kondensator der ersten (62 bzw. 76) und der zweiten
(67 bzw. 81) Brückenschaltung verbunden ist, während die als Dioden ausgebildeten Schaltelemente
einer Brückenschaltung in Reihe zwischen den Diagonalpunkten geschaltet sind, mit
denen auch die Kondensatoren verbunden sind, denen die den LC-Kreisen entnommenen Impulse
zugeführt werden (F i g. 2).
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlaßrichtung
von zwei in Reihe geschalteten Dioden der gleichen Brückenschaltung die gleiche ist, daß jedoch
die Durchlaßrichtung der Dioden (65, 66 bzw. 79, 80) der ersten Brückenschaltung (62 bzw. 76)
der der Dioden (70, 71 bzw. 84, 85) der zweiten Brückenschaltung (67 bzw. 81) entgegengesetzt ist.
8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kapazitätswert des zweiten (74 bzw. 86) und des dritten (75 bzw. 87) Kondensators groß ist
gegenüber dem des ersten Kondensators (60 bzw. 61) und daß der Kapazitätswert des ersten Kondensators
(60 bzw. 61) groß ist gegenüber dem des vierten (72 bzw. 88) und des fünften (73 bzw.
89) Kondensators.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 936 048;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 009 230;
schweizerische Patentschrift Nr. 343 446;
»Electronics«, Mai 1959, S. 58, 59.
Deutsche Patentschrift Nr. 936 048;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 009 230;
schweizerische Patentschrift Nr. 343 446;
»Electronics«, Mai 1959, S. 58, 59.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 589/316 7.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL286152 | 1962-11-29 | ||
| NL297672 | 1963-09-09 | ||
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1274625B true DE1274625B (de) | 1968-08-08 |
Family
ID=27351060
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN24079A Pending DE1274625B (de) | 1962-11-29 | 1963-11-26 | Schaltungsanordnung zur Farbtonregelung in einem Farbfernsehempfaenger fuer ein Farbfernsehsystem der NTSC-Art |
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- 1963-11-27 US US326469A patent/US3294900A/en not_active Expired - Lifetime
- 1963-11-27 BE BE640497A patent/BE640497A/xx unknown
Patent Citations (3)
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