DE1274669B - Schaltungsanordnung zur Weitergabe von in Form von Tonfrequenzzeichen zu uebertragenden Schaltzeichen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Weitergabe von in Form von Tonfrequenzzeichen zu uebertragenden SchaltzeichenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
vCJDk
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H04q
Deutsche Kl.: 21 a3 - 67/40
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Auslegetag:
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Anmeldetag:
Auslegetag:
P 12 74 669.9-31 (S 98627)
4. August 1965
8. August 1968
Die Hauptpatentanmeldung S 93426 Villa/21a3)
(deutsche Auslegeschrift 1229 598) betrifft eine Schaltungsanordnung
zur Weitergabe von in Form von Tonfrequenzzeichen, insbesondere Mehrfrequenzencodezeichen,
zu übertragenden Schaltzeichen durch zuvor solche in anderer Form dargestellte Schaltzeichen
aufnehmende Übertragungsschaltungen eines Fernmeldesystems mit räumlich voneinander getrennten,
die Übertragungsschaltungen enthaltenden Übertragungswegen. Diese Schaltungsanordnung weist
die besonderen Merkmale auf, daß die von den Übertragungsschaltungen weiterführenden Übertragungsleitungen,
auf denen die Tonfrequenzzeichen zu übertragen sind, jeweils über einen ihnen individuell zugehörigen, durch eine einer Vielzahl
von Ubertragungsschaltungen gemeinsame zentrale Steuereinrichtung gesteuerten Zeitkanalschalter mit
einer Zeitmultiplexschiene verbindbar sind, an die außerdem jeweils über einen eigenen, ebenfalls
durch die zentrale Steuereinrichtung gesteuerten Zeitkanalschalter sämtliche zur Erzeugung solcher
Tonfrequenzzeichen dienenden Tonfrequenzgeneratoren anschaltbar sind, und die Weitergabe der in
Form von Tonfrequenzzeichen zu übertragenden Schaltzeichen jeweils durch gleichzeitige periodische
impulsweise Betätigung des der betreffenden Übertragungsschaltung zugehörigen Zeitkanalschalters
und der (des) Zeitkanalschalter(s) der (des) jeweils in Frage kommenden Tonfrequenzgeneratoren
(-generators) zu einer sich von Pulsphasen, zu denen anderen Ubertragungsschaltungen zugehörige Zeitkanalschalter
betätigt werden, unterscheidenden Pulsphase bewirkt wird. Beim Gegenstand der Hauptpatentanmeldung enthalten in einer solchen
Schaltungsanordnung die Übertragungswege konzentrierte Ubertragungsschaltungen.
Gegenstand der nachfolgend beschriebenen Erfindung ist eine gegenüber einer solchen Ausbildung
einer Schaltungsanordnung nach der Hauptpatentanmeldung andersartige Ausgestaltung einer derartigen
Schaltungsanordnung. Die Erfindung betrifft somit eine Schaltungsanordnung zur Weitergabe von
in Form von Tonfrequenzzeichen, insbesondere Mehrfrequenzencodezeichen, zu übertragenden
Schaltzeichen durch zuvor solche in anderer Form dargestellte Schaltzeichen aufnehmende Ubertragungsschaltungen
eines Fernmeldesystems mit räumlich voneinander getrennten, die Ubertragungsschaltungen
enthaltenden Übertragungswegen, in der nach der Hauptpatentanmeldung S 93426 VIII a/
21a8) (deutsche Auslegeschrift 1229 598) die von den Ubertragungsschaltungen weiterführenden Über-
Schaltungsanordnung zur Weitergabe von in Form von Tonfrequenzzeichen zu übertragenden
Schaltzeichen
Schaltzeichen
Zusatz zur Anmeldung: S 93426 VIII a/21 a3 —
Auslegeschrift 1 229 598
Auslegeschrift 1 229 598
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, 8000 München 2, Witteisbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Dieter Voegtlen, 8130 Starnberg
tragungsleitungen, auf denen die Tonfrequenzzeichen zu übertragen sind, jeweils über einen ihnen individuell
zugehörigen, durch eine einer Vielzahl von Ubertragungsschaltungen gemeinsame zentrale
Steuereinrichtung gesteuerten Zeitkanalschalter mit einer Zeitmultiplexschiene verbindbar sind, an die
außerdem jeweils über einen eigenen, ebenfalls durch die zentrale Steuereinrichtung gesteuerten
Zeitkanalschalter sämtliche zur Erzeugung solcher Tonfrequenzzeichen dienenden Tonfrequenzgeneratoren
anschaltbar sind, und die Weitergabe der in Form von Tonfrequenzzeichen zu übertragenden
Schaltzeichen jeweils durch gleichzeitige periodische impulsweise Betätigung des der betreffenden Übertragungsschaltung
zugehörigen Zeitkanalschalters und der (des) Zeitkanalschalter(s) der (des) jeweils
in Frage kommenden Tonfrequenzgeneratoren (-generators) zu einer sich von Pulsphasen, zu denen
anderen Ubertragungsschaltungen zugehörige Zeitkanalschalter betätigt werden, unterscheidenden
Pulsphase bewirkt wird.
Diese Schaltungsanordnung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Ubertragungs-Schaltungen
jeweils einen Eingangsteil und einen damit über mindestens eine Verbindungsleitung
verbundenen Ausgangsteil aufweisen, von denen jeweils der Eingangsteil zur Aufnahme der in
anderer Form dargestellten und in Form von Tonfrequenzzeichen zu übertragenden Schaltzeichen
dient und der zur Weitergabe der in Form von Tonfrequenzzeichen zu übertragenden Schaltzeichen
809 589/93
3 4
dienende Ausgangsteil mit der Zeitmultiplexschiene tragungswegen eines Fernmeldesystems, die für
verbindbar ist. zwei derartige Übertragungswege benötigten Teil-
Eine gemäß der Erfindung aufgebaute Schaltungs- schaltungen in dem zum Verständnis der Erfindung
anordnung gestattet es, von konzentrierten Über- erforderlichen Umfang dargestellt. Zu den einzelnen
tragungsschaltungen abzusehen und dennoch eine 5 Übertragungswegen gehören jeweils ein Eingangsteil
Weitergabe von in Form von Tonfrequenzzeichen EÜI... EÜN einer Übertragungsschaltung mit einer
zu übertragenden Schaltzeichen wie beim Gegen- zu dem Eingangsteil hinführenden Ubertragungsstand
der Hauptpatentanmeldung vorzunehmen, wo- leitung Lanl . . . LanN und ein Ausgangsteil
bei nun die Eingangsteile und die Ausgangsteile A Ü1.. .A U η einer Übertragungsschaltung mit einer
der Übertragungsschaltungen voneinander getrennt io von dem Ausgangsteil weiterführenden Übersich
an den jeweiligen technischen Besonderheiten tragungsleitungLa& 1.. .hahn; zwischen den Eindes
ganzen Systems von Übertragungswegen ent- gangsteilen EÜI... EÜN und den Ausgangsteilen
sprechenden Orten befinden können. Die gemäß der AÜ1. . .AU η verlaufen Eingangs- und Ausgangs-Erfindung
vorgenommene Anwendung einer Schal- schaltungen verbindende Verbindungsleitungen, die
tungsanordnung gemäß der Hauptpatentanmeldung 15 in der in der Zeichnung dargestellten Schaltungsauf Übertragungsschaltungen mit voneinander ge- anordnung durch die innerhalb eines Vermittlungstrennten
Eingangsteilen und Ausgangsteilen eröffnet systems zur Übertragung von Sprachsignalen zuweiterhin
die Möglichkeit, in weiterer Ausgestaltung sammengeschalteten Wegestücke gebildet werden,
der Erfindung Ausgangsteile und Eingangsteile bei Die Gesamtheit dieser Wegestücke bildet ein in der
einer Weitergabe von in Form von Tonfrequenz- 20 Zeichnung mit K bezeichnetes Wegevielfach, wobei
zeichen zu übertragenden Schaltzeichen fallweise in der Zeichnung angedeutet ist, daß die Wegejeweils
zu einer Übertragungsschaltung zusammen- stücke Teile eines räumlichen Wegevielfachs sind,
zuschalten, wobei die Anzahl der Ausgangsteile Neben dem die zur Übertragung von Sprachsignalen
kleiner als die Anzahl der Eingangsteile sein kann. gegebenenfalls zusammengeschalteten Wegestücke
Dies hat den Vorteil, daß die jeweilige Anzahl der 25 enthaltenden Wegevielfach K weist das Vermittvorzusehenden
Eingangsteile und Ausgangsteile von iungssystem eine Steuereinrichtung SE auf, die die
Übertragungsschaltungen in zweckmäßiger Weise Zusammenschaltung der jeweils in Frage kommenden
jeweiligen, vielfach unterschiedlichen Verkehrs- den Wegestücke im Wegevielfach K steuert. In
bedürfnissen angepaßt werden kann, wobei aber welcher Weise dies geschehen kann, braucht hier
dennoch mit dem Zusammenschalten von in Frage 30 nicht weiter beschrieben zu werden, da dies zum
kommenden Eingangs- und Ausgangsteilen die je- Verständnis der Erfindung nicht erforderlich ist; es
weils erforderliche Anzahl von Übertragungs- sei an dieser Stelle bemerkt, daß eine solche Steuerschaltungen
zur Verfügung steht, einrichtung beispielsweise in der deutschen Aus-
Mit der gemäß der Erfindung vorgenommenen legeschrift 1190 516 beschrieben wird. In der Zeich-Anwendung
einer Schaltungsanordnung gemäß der 35 nung ist angedeutet, daß zu den einzelnen Ausgangs-Hauptpatentanmeldung
auf Übertragungsschaltungen teilend Ül.. .AU η von Übertragungsschaltungen
mit voneinander getrennten Eingangsteilen und Aus- führende Steuerleitungen tfl... tfn jeweils innergangsteilen
wird darüber hinaus die Möglichkeit halb des betreffenden Ausgangsteils mit der von
eröffnet, daß in weiterer zweckmäßiger Ausgestaltung dort aus weiterführenden Übertragungsleitung
der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung die 40 Lab 1... Lab η verbunden sind. Über diese Steuer-Eingangsteile
und Ausgangsteile von Übertragungs- leitungen i/l... tfn sind die Ausgangsteile AÜ1...
schaltungen jeweils verbindenden Verbindungs- AU η von Übertragungsschaltungen und damit die
leitungen durch die innerhalb eines Vermittlungs- von dort aus weiterführenden Übertragungsleitungen
systems zur Übertragung von Sprachsignalen zu- Labl.. .Labη mit der Zeitmultiplexschiene MS
sammengeschalteten Wegestücke gebildet werden. 45 verbindbar, und zwar jeweils über einen dem be-Durch
eine derartige Weitergabe von in Form von treffenden Ausgangsteil einer Übertragungsschaltung
Tonfrequenzzeichen wie beim Gegenstand der individuell zugehörigen ZeitkanalschalterZSÜ1...
Hauptpatentanmeldung zu übertragenden Schalt- ZSÜn. An die Zeitmultiplexschiene MS sind außerzeichen
in einem Vermittlungssystem, in dem im dem jeweils über einen eigenen Zeitkanalschalter
allgemeinen eine große Anzahl von Teilnehmern 50 ZSG die zur Erzeugung der Tonfrequenzzeichen
zusammengefaßt ist, von denen indessen jeweils nur dienenden Tonfrequenzgeneratoren TG anschließein
relativ geringer Anteil gerade an Verbindungen bar. Sämtliche Zeitkanalschalter ZSÜ und ZSG
beteiligt ist, können nicht nur in besonderem Maße können wie beim Gegenstand der Hauptpatentsonst
aufzuwendende Schaltmittel eingespart werden; anmeldung durch eine gemeinsame zentrale Steuervielmehr
ist es auch möglich, eine Übertragung von 55 einrichtung gesteuert werden.
Schaltzeichen in dem Vermittlungssystem vor- In der in der Zeichnung dargestellten Schaltungszunehmen unter Umgehung seines der Übertragung anordnung werden, wie schon gesagt, die die von Sprachsignalen dienenden Koppelfeldes und der Eingangsteile EU und die Ausgangsteile AU von darin enthaltenen Koppelpunktkontakte, so daß z. B. Übertragungsschaltungen jeweils verbindenden Verder Signalpegel, mit dem die zu übertragenden 60 bindungsleitungen durch die innerhalb eines VerSchaltzeichen aufgenommen bzw. weitergegeben mittlungssystems K, SE zur Übertragung von Sprachwerden, unabhängig von etwaigen besonderen An- Signalen zusammengeschalteten Wegestücke des forderungen des Koppelfeldes festgelegt werden räumlichen Wegevielfachs K gebildet. Durch diese kann. Wegestücke werden jeweils fallweise ein Eingangs-
Schaltzeichen in dem Vermittlungssystem vor- In der in der Zeichnung dargestellten Schaltungszunehmen unter Umgehung seines der Übertragung anordnung werden, wie schon gesagt, die die von Sprachsignalen dienenden Koppelfeldes und der Eingangsteile EU und die Ausgangsteile AU von darin enthaltenen Koppelpunktkontakte, so daß z. B. Übertragungsschaltungen jeweils verbindenden Verder Signalpegel, mit dem die zu übertragenden 60 bindungsleitungen durch die innerhalb eines VerSchaltzeichen aufgenommen bzw. weitergegeben mittlungssystems K, SE zur Übertragung von Sprachwerden, unabhängig von etwaigen besonderen An- Signalen zusammengeschalteten Wegestücke des forderungen des Koppelfeldes festgelegt werden räumlichen Wegevielfachs K gebildet. Durch diese kann. Wegestücke werden jeweils fallweise ein Eingangs-
Eine solche Ausgestaltung der erfundenen Schal- 65 teil und ein Ausgangsteil zu einer Übertragungs-
tungsanordnung zeigt auch die Zeichnung. schaltung zusammengeschaltet. So kann in dem
In der Zeichnung sind, stellvertretend für eine Wegevielfach K unter dem Einfluß der Steuer-Gruppe
von räumlich voneinander getrennten Über- einrichtung SE durch Betätigung entsprechender
Koppelpunktkontakte beispielsweise eine Verbindung zwischen dem Eingangsteil EUI und dem Ausgangsteil
AU η hergestellt werden, womit dann der Eingangsteil EU I und der Ausgangsteil AU η eine
Übertragungsschaltung bilden, die die ankommende Leitung Lanl mit der abgehenden Leitung Lab η
verbindet. In dieser Übertragungsschaltung dient der Ausgangsteil AU η zur Weitergabe der in Form
von Tonfrequenzzeichen zu übertragenden Schaltzeichen wie beim Gegenstand der Hauptpatentanmeldung,
und der Eingangsteil EÜ1 dient zur Aufnahme der zuvor in anderer Form dargestellten
Schaltzeichen, ebenfalls wie beim Gegenstand der Hauptpatentanmeldung. Während der Eingangsteil
EU I mit dem Ausgangsteil A Ün zu einer Übertragungsschaltung
zusammengeschaltet ist, können weitere Eingangsteile mit weiteren Ausgangsteilen
zu weiteren Übertragungsschaltungen zusammengeschaltet sein; so kann beispielsweise der Eingangsteil EUN mit dem Ausgangsteil AÜ1 zu einer solchen
weiteren Übertragungsschaltung zusammengeschaltet sein, die zwischen der ankommenden
Leitung Lan N und der abgehenden Leitung Labl
wirksam ist. Zu anderen Zeiten können durch entsprechende Betätigung anderer Koppelpunktkontakte
des Wegevielf achs K Eingangsteile EU und Ausgangsteile
A Ü in anderen Kombinationen zu Übertragungsschaltungen zusammengeschaltet sein, die
zwischen jeweils anderen miteinander zu verbindenden ankommenden Leitungen Lan und abgehenden
Leitungen Lab wirksam sind. Die in dieser Weise in den jeweils bestehenden, über das Wegevielf ach K
geführten Verbindungen zwischen einer ankommenden Leitung Lan und einer abgehenden Leitung Lab
wirksamen Übertragungsschaltungen nehmen dabei jeweils mit ihrem Eingangsteil EU Schaltkennzeichen
auf und geben sie mit ihrem Ausgangsteil A Ü in Form von Tonfrequenzzeichen weiter, wobei indessen
dadurch, daß der jeweilige Ausgangsteil A Ü zur Weitergabe der in Form von Tonfrequenzzeichen
zu übertragenden Schaltzeichen wie beim Gegenstand der Hauptpatentanmeldung mit der Zeitmultiplexschiene
MS verbunden ist, bei der Übertragung der Schaltzeichen das die ankommenden
Leitungen Lan bzw. die ihr nachgeschalteten Eingangsteile EU von Übertragungsschaltungen mit den
abgehenden Leitungen Lab bzw. den ihnen vorgeschalteten Ausgangsteilen A Ü von Übertragungsschaltungen unmittelbar verbindende Wegevielfach K
umgangen wird. Die in Form von Tonfrequenzzeichen weiterzugebenden Schaltzeichen können
dabei von den Eingangsteilen EU in anderer Form aufgenommen werden, wobei eine solche andere
Form gegebenenfalls auch darin liegen kann, daß solche Zeichen mit einem anderen Signalpegel aufgenommen
werden, als er für die Weitergabe der Schaltzeichen vorgesehen ist.
Wenn eine über das Wegevielf ach K hergestellte Verbindung zwischen einer ankommenden Leitung
Lan und einer abgehenden Leitung Lab nicht mehr benötigt wird, bewirkt die Steuereinrichtung SE
durch öffnen der betreffenden Koppelpunktkontakte im Wegevielfach K die Auslösung der Verbindung,
womit auch die Verbindung zwischen dem betreffenden Eingangsteil EU und den betreffenden Ausgangsteil
AU einer Übertragungsschaltung aufgetrennt ist. Der betreffende Eingangsteil EU und der Ausgangsteil
AU stehen damit wieder zu einer Verbindung mit einem anderen Ausgangsteil A Ü bzw. Eingangsteil EU und damit zur Bildung einer in einer anderen
Leitungsverbindung wirksamen Übertragungsschaltung bereit.
Wenn, wie dies in der Zeichnung angedeutet ist, die die Eingangsteile EU und die Ausgangsteile A Ü
von Übertragungsschaltungen jeweils verbindenden Verbindungsleitungen durch die innerhalb eines Vermittlungssystems
K, SE zur Übertragung von Sprach-
Signalen zusammengeschalteten Wegestücke eines Wegevielf achs K gebildet werden, dann können die
bei den Eingangsteilen EU ankommenden Leitungen Lan z. B. Teilnehmeranschlußleitungen sein und die
von den Ausgangsteilen A Ü abgehenden Leitungen
Lab z. B. zu anderen Vermittlungssystemen führende Leitungen, wobei im allgemeinen die Anzahl der
ankommenden Leitungen Lan und damit die Anzahl der Eingangsteile EU von Übertragungsschaltungen
größer sein wird als die Anzahl der abgehenden
zo Leitungen Lab und damit größer als die Anzahl der Ausgangsteile AU von Übertragungsschaltungen. Es
ist aber auch ganz allgemein möglich, die Anzahl der Ausgangsteile AU kleiner als die Anzahl der Eingangsteile
EU von Übertragungsschaltungen zu machen, wobei auch dann zweckmäßigerweise Ausgangsteile
und Eingangsteile zu einer Weitergabe von Schaltzeichen jeweils fallweise zu einer Übertragungsschaltung
zusammengeschaltet werden können.
Die die Eingangsteile EU und die Ausgangsteile
AU von Übertragungsschaltungen jeweils verbindenden Verbindungsleitungen werden in der in der
Zeichnung dargestellten Schaltungsanordnung durch die innerhalb eines Vermittlungssystems K, SE zur
Übertragung von Sprachsignalen zusammengeschalteten Wegestücke eines Wegevielf achs K gebildet,
wobei in der Zeichnung angedeutet ist, daß die Wegestücke Teile eines räumlichen Wegevielfachs
sind. Es sei aber noch besonders bemerkt, daß in Abweichung von den in der Zeichnung angedeuteten
Verhältnissen die Wegestücke auch Teile eines zeitlichen Wegevielfachs sein können.
Claims (5)
1. Schaltungsanordnung zur Weitergabe von in Form von Tonfrequenzzeichen, insbesondere
Mehrfrequenzcodezeichen, zu übertragenden Schaltzeichen durch zuvor solche in anderer
Form dargestellte Schaltzeichen aufnehmende Übertragungsschaltungen eines Fernmeldesystems
mit räumlich voneinander getrennten, die Ubertragungsschaltungen enthaltenden Übertragungswegen, in welcher nach der Hauptpatentanmeldung
S 93 426 VIII a/21 a 3 (deutsche Auslegeschrift 1229 598) die von den Übertragungsschaltungen weiterführenden Übertragungsleitungen,
auf denen die Tonfrequenzzeichen zu übertragen sind, jeweils über einen ihnen individuell zugehörigen, durch eine einer Vielzahl
von Übertragungsschaltungen gemeinsame zentrale Steuereinrichtung gesteuerten Zeitkanalschalter
mit einer Zeitmultiplexschiene verbindbar sind, an die außerdem jeweils über einen eigenen, ebenfalls durch die zentrale
Steuereinrichtung gesteuerten Zeitkanalschalter sämtliche zur Erzeugung solcher Tonfrequenzzeichen
dienenden Tonfrequenzgeneratoren anschaltbar sind, und die Weitergabe der in Form
von Tonfrequenzzeichen zu übertragenden Schaltzeichen jeweils durch gleichzeitige periodische
impulsweise Betätigung des der betreffenden Übertragungsschaltung zugehörigen Zeitkanalschalters
und der (des) Zeitkanalschalter(s) der (des) jeweils in Frage kommenden Tonfrequenzgeneratoren
(-generators) zu einer sich von Pulsphasen, zu denen anderen Übertragungsschaltungen
zugehörige Zeitkanalschalter betätigt werden, unterscheidenden Pulsphase bewirkt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsschaltungen jeweils einen Eingangsteil (EU I.. .EUN) und einen damit über
mindestens eine Verbindungsleitung verbundenen Ausgangsteil (AÜ1... AÜri) aufweisen, von
denen jeweils der Eingangsteil (EÜ1... EÜN) zur Aufnahme der in Form von Tonfrequenzzeichen
weiterzugebenden Schaltzeichen dient und der zur Weitergabe der in Form von Tonfrequenzzeichen
zu übertragenden Schaltzeichen dienende Ausgangsteil (AÜ1.. .AÜri) mit der
Zeitmultiplexschiene (MS) verbindbar ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der
Ausgangsteile (AÜl.. .AOn) kleiner als die
Anzahl der Eingangsteile (EUI... EÜN) ist und
daß Ausgangsteile und Eingangsteile zu einer Weitergabe von Schaltzeichen jeweils fallweise
zu einer Übertragungsschaltung (z. B. EU I und AUN) zusammengeschaltet werden.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsteile
(EÜI... EÜN) und Ausgangsteile (AÜl... AÜri) von Übertragungsschaltungen
jeweils verbindenden Verbindungsleitungen durch die innerhalb eines Vermittlungssystems (K, SE)
zur Übertragung von Sprachsignalen zusammengeschalteten Wegestücke (K) gebildet werden.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wegestücke
Teile eines räumlichen Wegevielfachs (K) sind.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wegestücke
Teile eines zeitlichen Wegevielfachs sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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