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DE1274411B - Zellenrad-Druckaustauscher - Google Patents

Zellenrad-Druckaustauscher

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Publication number
DE1274411B
DE1274411B DES88262A DES0088262A DE1274411B DE 1274411 B DE1274411 B DE 1274411B DE S88262 A DES88262 A DE S88262A DE S0088262 A DES0088262 A DE S0088262A DE 1274411 B DE1274411 B DE 1274411B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure exchanger
cells
wheel
pressure
exchanger according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES88262A
Other languages
English (en)
Inventor
Dudley Brian Spalding
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1274411B publication Critical patent/DE1274411B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C3/00Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid
    • F02C3/02Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid using exhaust-gas pressure in a pressure exchanger to compress combustion-air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Zellenrad-Druckaustauscher Die Erfindung betrifft Druckaustauscher zur Verdichtung von Gasen mittels expandierender Arbeitsgase. Der hierbei stattfindende Druckaustausch findet in den Zellen des Druckaustauscher-Zellenrads statt.
  • Beispielsweise ist es aus der Zeitschrift »The Oil Engine and Gas Turbine«, Februar 1958, bekannt, bei derartigen Anordnungen das sich expandierende Gas aus einer Brennkammer zu beziehen, welche zwischen je einer Auslaßöffnung und einer Einlaßöffnung der Endplatten des Druckaustauschers angeordnet ist.
  • Bei den bekannten Druckaustauschern dieser Art sind jedoch die jeweils mit der Brennkammer bzw. einer anderen Gaserhitzungseinrichtung verbundenen Einlaß- bzw. Auslaßöffnungen jeweils auf einander gegenüberliegenden Seiten des Zellenrads in den Endplatten angeordnet, so daß der Zustand des auf der Ausgangsseite der Brennkammer befindlichen Gases auf das in die Brennkammer eintretende Gas keinen Einfluß nehmen kann. Bei der im allgemeinen anzutreffenden hohen Strömungsgeschwindigkeit wird bei den bekannten Druckaustauschern der oben beschriebenen Art nicht immer eine vollständige Verbrennung erzielt, so daß jeweils ein ganz bestimmtes Mischungsverhältnis von Brennmittel und Luft eingehalten werden muß.
  • Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, bei mit einer Brennkammer zusammenwirkenden Druckaustauschern in einem weiten Bereich des Mischungsverhältnisses von Brennmittel und Luft eine vollständige Verbrennung zu erzielen.
  • Im Sinn der Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von einem Zellenrad-Druckaustauscher aus, dessen Zellenrad eine Vielzahl stirnseitig offener, ringförmig angeordneter Radzellen aufweist und zwischen beidseitig angeordneten, mit Einlaß- und Auslaßöffnungen versehenen Endplatten umläuft, von welchen mindestens eine mit einer Einlaßöffnung zur Zuführung eines Strömungsmittels aus einer Brennkammer in die Zellenradzellen hinein und mit einer Auslaßöffnung zur Abführung von Strömungsmittel aus den Zellenradzellen heraus in die genannte Brennkammer versehen ist. Ein derartiger Druckaustauscher ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß diese beiden Öffnungen derart in einer Endplatte angeordnet sind, daß sie nur durch einen schmalen Steg dieser Endplatte voneinander getrennt sind.
  • Durch diese Ausbildung des erfindungsgemäßen Druckaustauschers wird erreicht, daß sich zwischen den genannten Öffnungen der einen Endplatte über das Brennkammersystem und die Zellenradzellen eine Kreisströmung ausbildet, in welcher ein stark mit Brennmittel angereichertes Gas zirkuliert, so daß genügend Zeit für eine vollständige Verbrennung auch bei in weiten Grenzen schwankendem Mischungsverhältnis zwischen Brennmittel und Luft verbleibt. überdies wird der Vorteil erzielt, daß nur eine einmalige Zündung erforderlich ist, wonach die Verbrennung sich selbst unterhält.
  • Unter Brennkammer sei in den nachstehenden Ausführungen und den Ansprüchen auch ein Teil eines Kanalsystems verstanden, welches eine Brennstoffeinspritzeinrichtung und gegebenenfalls eine Zündeinrichtung enthält. Druckaustauscher der erfindungsgemäßen Bauart sind mit Vorteil in Turbinenanlagen verwendbar und sind in diesem Fall zwischen der Turbine und dem Verdichter angeordnet.
  • Verschiedene Ausführungsformen der Erfindung werden nunmehr unter Bezug auf die Schemazeichnungen im einzelnen beispielsweise beschrieben. In diesen stellt dar F i g. 1 eine auseinandergezogene schematische perspektivische Ansicht eines Druckaustauschers nach einer Ausführungsform der Erfindung, F i g. 2 ein Abwicklungsschema des in F i g. 1 dargestellten Druckaustauschers, in welchem zum Zweck der besseren Deutlichkeit die Zellenwandungen des Druckaustauscher-Zellenrads weggelassen sind, F i g. 3, 4 und 5 weitere Abwicklungsschemen von Druckaustauschern gemäß abgewandelter Ausführungsformen nach der Erfindung, in welchem wiederum zum Zweck der deutlicheren Darstellung die Zellenwandungen der Druckaustauscher-Zellenradzellen weggelassen sind, F i g. 6 eine Teil-Stirnansicht eines Druckaustauscher-Zellenrads, welches gemäß der Erfindung in Wabenkonstruktion ausgeführt ist, und F i g. 7 die Anordnung eines Druckaustauschers nach der Erfindung innerhalb einer Gasturbinenanlage.
  • Bei allen nachstehend beschriebenen Ausführungsformen von Druckaustauschern nach der Erfindung ist jeweils stets nur eine Konstruktion zur Ausführung jeweils eines einzigen Arbeitsspiels dargestellt und beschrieben. In der Praxis dürfte es erforderlich sein, normalerweise Druckaustauscherkonstruktionen nach der Erfindung vorzusehen, bei welchen jeweils mehrere Arbeitsspiele ausgeführt werden.
  • Bei der in F i g. 1 der Zeichnung dargestellten, auseinandergezogenen perspektivischen Ansicht eines Druckaustauschers nach der Erfindung sind mit Rücksicht auf eine bessere Übersichtlichkeit der Zeichnung nur wenige Druckaustauscherzellen im Zellenrad des Druckaustauschers angedeutet. Es versteht sich von selbst, daß bei wirklich ausgeführten Konstruktionen selbstverständlich eine größere Anzahl von Druckaustauscherzellen Anwendung findet. Das Zellenrad des Druckaustauschers weist eine Vielzahl von Radialwandungen 1 auf, die gleichmäßig um den Umfang einer Zellenradnabe 2 herum angeordnet und außen untereinander durch eine zylindrische Zellenradaußenwandung 3 verbunden sind. Die durch die Zellenwandungen 1, die Zellenradnabe 2 und die Zellenradaußenwandung 3 begrenzten Zellenradzellen sind stirnseitig offen. Die Öffnung und Schließung der Zellenstirnseiten wird durch feststehende Endplatten 4 und 5 gesteuert, die beiderseits an den Stirnseiten des Zellenrads angeordnet sind. Die Endplatte 4 weist eine Einlaßöffnung 6, über welche den Zellenradzellen ein Gas zugeführt wird, und Auslaßöffnungen 7 und 8 auf, über welche Gas aus den Zellenradzellen des Druckaustauschers abgeführt wird. Demgegenüber weist die Endplatte 5 nur eine Einlaßöffnung 9 auf, über welche Luft in die Zellenradzellen eingeführt wird. Die Einlaßöffnung 6 ist an die Mündung eines Kanals 10 angeschlossen, der mit seinem anderen Ende in der Auslaßöffnung 7 mündet. Kanäle 11 und 12 sind jeweils an die Auslaßöffnung 8 bzw. an die Einlaßöffnung 9 angeschlossen. Im Kanal 10 sind eine Brennstoffeinspritzdüse 13 und eine Zündeinrichtung 14 angeordnet. Eine in der Zeichnung nicht dargestellte Welle ist durch die Mittelbohrungen 15, 16 und 17 des Zellenrads 2 und der Endplatten 4 und 5 hindurchgeführt.
  • Die Auslaßöffnung 8 und die Einlaßöffnung 9 bilden zusammen mit den jeweils an einem beliebigen Zeitpunkt mit diesen Öffnungen in Verbindung stehenden Zellenradzellen eine Spülstufe des Druckaustauschers. Die Einlaßöffnung 9 der Endplatte 5 nimmt nur einen kleinen Teil der Umfangsabmessungen dieser Endplatte ein. In der Praxis ist diese Einlaßöffnung wesentlich größer als sie in der Zeichnung dargestellt ist, damit eine Einschnürung der durch den Druckaustauscher hindurchgehenden Strömung vermieden wird. Die Einlaßöffnung 6 und die Auslaßöffnung 7 der Endplatte 4 sollten so wenig Umfangsanteil dieser Endplatte einnehmen, als dies mit Rücksicht auf den praktischen Betrieb des Druckaustauschers möglich ist.
  • F i g. 2 der Zeichnungen zeigt eine Abwicklung des in F i g. 1 dargestellten Druckaustauschers, in welcher mit Rücksicht auf die bessere Übersichtlichkeit der Darstellung die Zellenwandungen 1 des Druckaustauscher-Zellenrads weggelassen sind.
  • Bei in Betrieb befindlichem Druckaustauscher laufen die Zellenradstirnseiten der Zellenradzellen des Druckaustauschers fortgesetzt an den Durchtrittsöffnungen und an den zwischen diesen befindlichen Wandungsteilen der beiden Endplatten in Richtung des Pfeils A vorbei. Zum Zweck der Beschreibung kann angenommen werden, daß das Arbeitsspiel des Druckaustauschers an einer beliebigen Stelle des Endplattenumfangs beginnt.
  • Es sei infolgedessen angenommen, daß das Arbeitsspiel an der in F i g. 2 der Zeichnungen angedeuteten Stelle X beginnt. Die im Augenblick an dieser Stelle befindlichen Zellenradzellen enthalten Verbrennungsgase, was in der Zeichnung durch eine Parallelschraffur angedeutet ist. Außerdem enthalten diese Zellen ein Gemisch aus Verbrennungsgasen und Luft, was durch Kreuzschraffur angedeutet ist. Die außerdem in diesen Zellen enthaltene reine Luft ist dadurch angedeutet, daß an den betreffenden Stellen keine Schraffur vorgesehen ist. Im Lauf der Drehung des Zellenrads findet eine fortgesetzte Durchmischung der Verbrennungsgase und der Frischluft statt. Wie in F i g. 2 der Zeichnungen ersichtlich ist, werden die Zellenradzellen bei weiterer Drehung des Zellenrads an der linken Seite durch die Auslaßöffnung 7 geöffnet. Da das in den Zellen befindliche Gas einen höheren Stagnationsdruck hat als das im Kanal 10 in der Nähe der Auslaßöffnung 7 befindliche Gas, werden an den Kanten der Auslaßöffnung 7 Expansionswellen und reflektierte Expansionswellen ausgelöst, die in F i g. 2 der Zeichnungen schematisch bei 18 und 19 durch gestrichelte Linien angedeutet sind. Unter Stagnationsdruck wird hierbei der sich bei isentroper Verzögerung des Gasstroms bis zum Stillstand einstellende Druck verstanden. Diese Expansionswellen durchwandern die Zellen, während das eine Verbrennung unterhaltende Gemisch aus Verbrennungsgasen und Luft aus den Zellenradzellen durch die Auslaßöffnung 7 in den Kanal 10 hineinströmt. Über die Brennstoffeinspritzdüse 13 wird fortgesetzt Brennstoff in die den Kanal 10 durchströmenden Gase eingespritzt, und zu Beginn des Druckaustauscherbetriebs wird dieses Gasgemisch mittels der Zündeinrichtung 14 gezündet. Wenn der Druckaustauscher einmal in Betrieb gesetzt ist, kann die Zündeinrichtung abgeschaltet werden. Bei weiterer Drehung des Zellenrads werden die Druckaustauscherzellen, die zuvor mit der Auslöffnung 7 Verbindung hatten, durch die Endplatte 4 verschlossen und dann anschließend durch die mit dem Kanal 11 in Verbindung stehende Auslaßöffnung 8 wieder geöffnet. Nunmehr strömt ein Gemisch aus Verbrennungsgasen und Luft aus den Zellenradzellen in den Kanal 11 ein. Der Stagnationsdruck des ursprünglich im Kanal 11 befindlichen Gases ist niedriger als der ursprüngliche Stagnationsdruck des in den Zellenradzellen befindlichen Gasgemisches. Infolgedessen werden Expansionswellen kleiner Amplitude, die in F i g. 2 der Zeichnungen bei 20 durch eine gestrichelte Linie angedeutet sind, durch die Zellenradzellen hindurchwandern und dadurch im rechten Berech der Zellen eine Niederdruckzone hervorrufen. Da das Zellenrad weiter umläuft, werden dessen Zellen nunmehr durch die Einlaßöffnung 9 der Endplatte 5 geöffnet, über welche aus dem Kanal 12 Frischluft in die Zellen einströmt. Bei weiterer Drehung des Zellenrads werden dessen Zellen wieder durch die Endplatte 4 an der linken Stirnseite abgeschlossen, was zur Folge hat, daß eine bei 21 in der Zeichnung durch eine voll ausgezogene Linie angedeutete Kompressionswelle die Zelle durchwandert und bewirkt, daß der Zelleninhalt dementsprechend verdichtet wird. Der an der Auslaßöffnung 8 herrschende statische Druck ist entweder höher oder zumindest ebenso hoch wie der an der Einlaßöffnung 9 herrschende Stagnationsdruck, weil das Gasgemisch durch die Auslaßöffnung 8 unter erhöhter Geschwindigkeit aus den Druckaustauscherzellen austritt. Bei weiterer Drehung des Zellenrads werden dessen Zellen über die Einlaßöffnung 6 an der linken Stirnseite wieder geöffnet. Die Einlaßöffnung 6 befindet sich am Ende des Kanals 10, über welchen folglich nun die unter hohem Druck stehenden Verbrennungsgase in die Zellenradzellen einströmen. Der Druck der im Kanal 10 befindlichen Verbrennungsgase ist höher als der in den Zellen des Zellenrads herrschende Druck, weshalb nunmehr eine Kompressionswelle und eine reflektierte Kompressionswelle, die beide bei 22 und 23 in F i g. 2 der Zeichnungen jeweils in voll ausgezogenen Linien angedeutet sind, durch die Zellenradzellen hindurchwandern und infolgedessen den Zelleninhalt verdichten. Bei weiterer Drehung des Zellenrads werden dessen Zellen an beiden Stirnseiten durch die Endplatten 4 und 5 verschlossen, und in diesem Zustand erreichen die betrachteten Zellen wiederum die Stelle X. Nunmehr beginnt das soeben beschriebene Arbeitsspiel des Druckaustauschers von neuem.
  • F i g. 3 der Zeichnungen zeigt einen Druckaustauscher nach der Erfindung, der in wesentlichen Teilen dem in Verbindung mit den F i g. 1 und 2 der Zeichnungen dargestellten Druckaustauscher gleicht, wobei jeweils gleiche Teile mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet sind. Der in F i g. 3 der Zeichnungen dargestellte Druckaustauscher weist jedoch in der Endplatte 5 zusätzliche Durchtrittsöffnungen 6 A und 7 A und einen mit diesen beiden Durchtrittsöffnungen in Verbindung stehenden Kanal 10 A auf. Im Kanal 10 A sind eine Brennstoffeinspritzdüse 13 A und eine Zündeinrichtung 14 A angeordnet. Die Durchtrittsöffnungen 6A und 7A und der Kanal 10A entsprechen hinsichtlich Lage und Aufgabe den Durchtrittsöffnungen 6 und 7 und dem Kanal 10 der Endplatte 4. Die Durchtrittsöffnung 6 A liegt der Durchtrittsöffnung 6 und die Durchtrittsöffnung 7 A liegt der Durchtrittsöffnung 7 axial genau gegenüber.
  • Die Wirkungsweise der in F i g. 3 der Zeichnungen dargestellten Anordnung entspricht im allgemeinen der mit Bezug auf F i g. 2 der Zeichnungen beschriebenen Anordnung. Über die Einlaßöffnung 9 wird Luft in die Zellenradzellen eingelassen und dort durch die Verbrennungsgase verdichtet, die über die Einlaßöffnungen 6 und 6 A Zutritt zu den Zellenradzellen haben. Die Luft durchmischt sich sodann mit den Verbrennungsgasen während desjenigen Teils des Arbeitsspiels, während welchem die Zellenradzellen an beiden Stirnseiten durch die Endplatten 4 und 5 verschlossen sind. Wenn die Zellenradzellen sich über die Austrittsöffnungen 7 und 7 A öffnen, dann tritt das in den Zellen befindliche Gemisch aus Verbrennungsgasen und Luft in die Kanäle 10 und 10 A ein. Nunmehr wird über die Brennstoffeinspritzdüse 13 A fortgesetzt Brennstoff in das Gasgemisch eingespritzt, welches erstmalig mittels der Zündeinrichtung 14A gezündet wurde. Das Gasgemisch wird über die Auslaßöffnung 8 der Spülstufe aus den Zellenradzellen in den Kanal 11 ausgestoßen.
  • Bei der in F i g. 4 der Zeichnungen dargestellten Ausführungsform eines Druckaustauschers nach der Erfindung sind wiederum diejenigen Teile, die bereits in Verbindung mit den zuvor beschriebenen Ausführungsformen von erfindungsgemäßen Druckaustauschern im einzelnen erläutert wurden, mit gleichen Bezugsziffern versehen. Die Endplatte 4 weist bei der in F i g. 4 der Zeichnungen dargestellten Bauform eines erfindungsgemäßen Druckaustauschers die bereits beschriebene Spülstufenauslaßöffnung 8, eine Auslaßöffnung 25, über welche ein Gemisch aus Verbrennungsgasen und Luft aus den Zellenradzellen abgezogen wird, und eine Einlaßöffnung 26 auf, über welche dieses Gasgemisch den Zellenradzellen wieder zugeführt wird. Die Einlaßöffnung 26 nimmt einen wesentlich größeren Umfangsanteil der Endplatte 4 als die Auslaßöffnung 25 ein. Das Verhältnis der Umfangsanteile dieser beiden Öffnungen bewegt sich etwa in der Größenordnung von 3 : 1. Die Durchtrittsöffnungen 25 und 26 sind untereinander durch einen Kanal 27 verbunden. Die Endplatte 5 weist eine bereits beschriebene Spülstufeneinlaßöffnung 9, ferner eine Einlaßöffnung 28, über welche Verbrennungsgase in die Zellenradzellen eingelassen werden, und eine Auslaßöffnung 29 auf, über welche eine Verbrennung unterstützende Gase und Verbrennungsgase aus den Zellenradzellen abgeführt werden. Die Auslaßöffnung 29 hat einen größeren Umfangsteil an der Endplatte 5 als die Einlaßöffnung 28. Die beiden Durchtrittsöffnungen 28 und 29 sind durch einen Verbindungskanal 30 miteinander verbunden. Die Einlaßöffnung 28, die Auslaßöffnung 25 und die an einem beliebigen Zeitpunkt in Verbindung mit diesen beiden Durchtrittsöffnungen stehenden Zellen des Zellenrads bilden zusammen eine Spülstufe des Druckaustauschers. Die Einlaßöffnung 26 und die Auslaßöffnung 29 sowie die an einem beliebigen Zeitpunkt in Verbindung mit diesen Durchtrittsöffnungen stehenden Zellen des Zellenrads bilden eine weitere Spülstufe des Druckaustauschers. Innerhalb des Kanals 30 sind eine Brennstoffeinspritzdüse 31 und eine Zündeinrichtung 32 angeordnet.
  • Im Betrieb des Druckaustauschers wird über die Einlaßöffnung 9 Frischluft in die Zellenradzellen des Druckaustauschers eingeführt und dort mit Verbrennungsgasen gemischt, welche in die Zellen über die Einlaßöffnung 28 eingeströmt sind. Das Gasgemisch verläßt zusammen mit einer gewissen Menge von Verbrennungsgasen die Zellenradzellen über die Auslaßöffnung 25 und tritt in den Kanal 27 ein, in welchem eine weitere Durchmischung des Gasgemisches stattfindet. Die Strömungsrichtung im Kanal 27 ist im allgemeinen die gleiche wie die Bewegungsrichtung der Zellen des umlaufenden Zellenrads. Dies ergibt sich aus folgendem: Wenn bei der Anordnung nach F i g. 4 der Zeichnungen der Kanal 27 und die zugehörigen Durchtrittsöffnungen nicht vorgesehen wären, dann würde an der an Stelle der Auslaßöffnung 25 gedachten Endplattenfläche eine Druckwelle reflektiert, und der an dieser Stelle herrschende Druck wäre höher als der an der Stelle einer anstatt der Einlaßöffnung 26 gedachten Endplatte herrschende Druck. Diese Druckdifferenz hätte ihre Ursache darin, daß eine an der Öffnungskante der Auslaßöffnung 29 ausgelöste Expansionswelle einen Druckabfall in denjenigen Zellen hervorrufen würde, welche sich zwischen der Öffnungskante und der Schließkante der als nicht vorhanden gedachten Einlaßöffnung 26 befinden, während an der öffnungskante der Auslaßöffnung 28 eine Kompressionswelle ausgelöst würde, die Anlaß zu einem Druckanstieg in denjenigen Zellen geben würde, die gerade an der Öffnungskante der als nicht vorhanden angenommenen Auslaßöffnung 25 ankommen. Sind jedoch die Durchtrittsöffnungen 25 und 26 tatsächlich vorhanden, dann wird infolge der längs der an der Einlaßöffnung 26 auftretenden Expansionswelle herrschenden Druckdifferenz in dem in Zellenrad-Drehrichtung gelegenen Teil der Einlaßöffnung 26 ein Druckabfall auftreten, der sich auch dem entgegen der Zellenrad-Drehrichtung gelegenen Teil dieser Einlaßöffnung mitteilt. Weil also zwischen diesen beiden Durchtrittsöffnungen eine Druckdifferenz herrscht, findet von der Durchtrittsöffnung 25 zur Durchtrittsöffnung 26 hin eine Gasströmung statt. Das Gasgemisch tritt also zusammen mit irgendwelchen vorhandenen Verbrennungsgasen über die Einlaßöffnung 26 in die Zellenradzellen ein. Die eine Verbrennung unterstützenden Gase treten sodann über die Auslaßöffnung 29 in den Kanal 30 ein, in welchem die Verbrennung stattfindet. Das Gasgemisch wird schließlich über die Spülstufenauslaßöffnung 8 aus den Zellenradzellen des Druckaustauschers ausgestoßen.
  • Falls gewünscht, können in der Zeichnung nicht dargestellte Prallbleche im Kanal 27 angeordnet sein, mittels welcher die Durchmischung zwischen der Frischluft und den Verbrennungsgasen noch verbessert wird. Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß derartige Prallbleche verstellbar angeordnet sind, so daß die Prallblech-Durchmischungswirkung während des Betriebs des Druckaustauschers geändert werden kann.
  • Die Durchmischung der Gase kann dadurch noch verbessert werden, daß eine in F i g. 4 der Zeichnungen in gestrichelten Linien angedeutete Rückführungsleitung in Form eines Kanals 33 angeordnet wird, der etwas oberhalb der Einlaßöffnungen 9 und 28 in die Kanäle 12 bzw. 30 mündet.
  • F i g. 5 der Zeichnungen zeigt einen Druckaustauscher nach der Erfindung, bei welchem die Endplatte 4 eine bereits beschriebene Spülstufenauslaßöffnung 8, ferner eine Auslaßöffnung 35 zur Abführung verdichteter Luft aus den Zellenradzellen und eine Einlaßöffnung 36 zur Zuführung eines Gemisches aus Verbrennungsgasen und Luft zu den Zellenradzellen aufweist. Die Durchtrittsöffnungen 35 und 36 sind wiederum durch einen Verbindungskanal 37 miteinander verbunden. Innerhalb des Kanals 37 ist ein Flammrohr 38 mit Einspritz- und Zündeinrichtungen angeordnet, das in der Nähe der Einlaßöffnung 36 mündet. Das Flammrohr 38 ist deshalb erforderlich, weil innerhalb des Kanals 37 nur verhältnismäßig kalte Luft vorhanden ist. Durch das Flammrohr, welches von an sich bekannter Bauart sein kann, werden Wirbel hervorgerufen, die eine stabile Verbrennung sicherstellen. Die Endplatte 5 des Druckaustauschers 5 weist außer einer bereits beschriebenen Einlaßöffnung 9 eine Einlaßöffnung 39 zur Zuführung verdichteter Luft zu den Zellenradzellen und eine Auslaßöffnung 40 zur Abführung verdichteter Luft aus den Zellenradzellen auf. Die Durchtrittsöffnungen 39 und 40 werden untereinander wiederum durch einen Kanal 41 verbunden. Die Einlaßöffnung 39, die Auslaßöffnung 35 und die zu einem beliebigen Zeitpunkt mit diesen Durchtrittsöffnungen in Verbindung stehenden Zellenradzellen bilden zusammen wiederum eine Spülstufe des Druckaustauschers. In gleicher Weise bilden die Einlaßöffnung 36, die Auslaßöffung 40 und die an beliebigen Zeitpunkten mit diesen Durchtrittsöffnungen in Verbindung stehenden Zellenradzellen eine weitere Spülstufe des Druckaustauschers.
  • Im Betrieb des Druckaustauschers nach F i g. 5 der Zeichnungen tritt durch die Einlaßöffnung 9 Frischluft in die Zellenradzellen ein, die dort durch Frischluft verdichtet wird, die über die Einlaßöffnung 39 in die Zellenradzellen Einlaß findet. Die verdichtete Luft tritt über die Auslaßöffnung 35 in den Verbindungskanal 37 ein. Ein Teil der durch den Kanal 37 strömenden verdichteten Luft dient zur Aufrechterhaltung der Verbrennung im Flammrohr 38 und der Rest dieser verdichteten Luft wird, bevor er über die Einlaßöffnung 36 in die Zellenradzellen eintritt, gründlich mit den aus dem Flammrohr ausströmenden Verbrennungsprodukten durchmischt. Das auf diese Weise gebildete Gasgemisch, welches über die Einlaßöffnung 36 in die Zellenradzellen eintritt, dient zur Verdichtung der bereits in diesen Zellen befindlichen Luft, die nach ihrer Verdichtung über die Auslaßöffnung 40 aus den Zellenradzellen ausströmt. Das Gasgemisch wird zuletzt über die Spülstufenauslaßöffnung 8 aus den Zellenradzellen ausgestoßen.
  • Der Kanal 41 kann mit einer Anzapfung versehen sein, die ihrerseits an einen Kanal angeschlossen ist, über welchen verhältnismäßig kühle Frischluft den warmen Kanälen des Druckaustauschers oder den warmen Kanälen einer zugehörigen Gasturbinenanlage zugeführt wird.
  • Es wird bemerkt, daß bei allen beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung der Stagnationsdruck der die Zellenradzellen über die Auslaßöffnung 8 verlassenden Gase höher oder zumindestens gleich groß wie der Stagnationsdruck der über die Einlaßöffnung in die Zellenradzellen eingelassenen Luft ist. Infolgedessen findet zwischen der in die Zellenradzellen eintretenden Luft und dem aus den Zellenradzellen des als Verbrennungseinrichtung dienenden Druckaustauschers austretenden Gasgemisches ein Druckanstieg statt. Diese Erscheinung steht in unmittelbarem Gegensatz zu dem Verhalten bekannter Verbrennungseinrichtungen, bei welchen bekanntlich stets ein Druckabfall eintritt.
  • F i g. 6 der Zeichnungen zeigt eine Teil-Stirnansicht eines Zellenrads eines Zellenrad-Druckaustauschers nach der Erfindung, welches gemäß der Erfindung in Wabenkonstruktion ausgeführt ist. An Hand der Zeichnung ist zu erkennen, daß die von den Zellenradwandungen 1, der Nabe 2 und der Zellenradaußenwandung 3 begrenzten Zellenradzellen mit gewellten Blechstreifen ausgefüllt sind, die an die Zellenradwandungen angelötet sind und dadurch eine Wabenkonstruktion bilden. Durch eine derartige Konstruktion werden die Zellenradwandungen abgestützt, was deshalb wünschenswert ist, weil diese Wandungen während des Betriebs des Druckaustauschers hohen Druckdifferenzen ausgesetzt sind.
  • F i g. 7 der Zeichnungen zeigt die Anwendung eines Druckaustauschers nach der Erfindung als Verbrennungseinrichtung für ein Strahltriebwerk. Dem Druckaustauscher werden verdichtete Gase zugeführt, die von einem Verdichter 43 geliefert werden. Der Druckaustauscher liefert über eine Einlaßbeschaufe- Jung 45 Verbrennungsgase an eine Rotorbeschaufelung 44 eines Turbinenrotors. Der Verdichter, der Druckaustauscher und die Gasturbine sind koaxial auf einer gemeinsamen Welle 46 angeordnet. Das Druckaustauscher-Zellenrad läuft normalerweise unabhängig vom Verdichterrotor und vom Turbinenrotor um. Wie in F i g. 7 der Zeichnungen angedeutet ist, kann ein Teil der vom Verdichter 43 verdichteten Luft um den Druckaustauscher herum umgeleitet werden, damit die Außenseite des Druckaustauscher-Zellenrads gekühlt und dadurch die Temperatur am Einlaß der Gasturbine 44 begrenzt wird.
  • Bei allen oben beschriebenen Ausführungsformen von Druckaustauschern nach der Erfindung liegt das Verhältnis der nochmals in den Kreislauf eingespeisten Verbrennungsgase zu der in den Kreislauf eingeführten Frischluft in der Größenordnung 4: 1, doch kann dieses Verhältnis auch noch größer sein.
  • Das Zellenrad des erfindungsgemäßen Druckaustauschers kann beispielsweise dadurch angetrieben werden, daß entweder an geeigneter Stelle eine Beschaufelung vor dem Zellenrad angeordnet wird oder daß die Zellenwände zwischen den einzelnen Zellen des Zellenrads beispielsweise schräg zur Zellenradachse angeordnet werden. Zum Starten der Anordnung kann das Zellenrad mittels eines Elektromotors angetrieben werden.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Zellenrad-Druckaustauscher, dessen Zellenrad eine Vielzahl stirnseitig offener, ringförmig angeordneter Radzellen aufweist und zwischen beidseitig angeordneten mit Einlaß- und Auslaßöffnungen versehenen Endplatten umläuft, von welchen mindestens eine mit einer Einlaßöffnung zur Zuführung eines Strömungsmittels aus einer Brennkammer in die Zellenradzellen hinein und mit einer Auslaßöffnung zur Abführung von Strömungsmittel aus den Zellenradzellen heraus in die genannte Brennkammer versehen ist, d a -durch gekennzeichnet, daß diese beiden Öffnungen (6, 8) derart in der Endplatte (4) angeordnet sind, daß sie nur durch einen schmalen Steg der Endplatte voneinander getrennt sind.
  2. 2. Druckaustauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch einen schmalen Steg voneinander getrennten Endplattenöffnungen (6, 7 bzw. 6 A, 7 A bzw. 28, 29) über ein, die bzw. eine Brennkammer (13 bzw. 13 A bzw. 31) enthaltendes Kanalsystem (10 bzw. 10 A bzw. 30) miteinander verbunden sind, in welchem die Strömungsrichtung entgegengesetzt zur Zellenraddrehrichtung verläuft (F i g. 2, 3 und 4).
  3. 3. Druckaustauscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Endplatten (4, 5) mit durch schmale Stege voneinander getrennten, jeweils über das Kanalsystem (10 bzw. 10 A bzw. 27, 30 bzw. 37, 41) miteinander verbundenen Öffnungen (6, 7, 6 A, 7 A bzw. 25, 26, 28, 29 bzw. 35, 36, 39, 40) versehen sind und daß zumindest das einer Endplatte zugeordnete Kanalsystem die bzw. eine Brennkammer (13, 13 A bzw. 31 bzw. 38) enthält (F i g. 3, 4 und 5).
  4. 4. Druckaustauscher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einander entsprechenden Öffnungen (6, 6 A und 7, 7 A) der Endplatten einander genau gegenüberliegen (F i g. 3).
  5. 5. Druckaustauscher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungsrichtung in beiden Kanalsystemen (10, 10 A) entgegengesetzt zur Zellenraddrehrichtung verläuft (F i g. 3).
  6. 6. Druckaustauscher nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in einem (37) der Kanalsysteme ein Flammrohr (38) angeordnet ist (F i g. 5).
  7. 7. Druckaustauscher nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in einem der Kanalsysteme (10, 10 A bzw. 27, 30 bzw. 37, 41) Prallbleche angeordnet sind. B.
  8. Druckaustauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellenradzellen in Wabenkonstruktion ausgeführt sind (F i g. 6).
  9. 9. Verwendung eines Druckaustauschers nach einem der Ansprüche 1 bis 8 in Gasturbinenanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckaustauscher zwischen dem Verdichter (43) und der Turbine (44, 45) angeordnet ist (F i g. 7). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 485 386; deutsche Auslegeschriften Nr. 1072 352, 1066 702, 1063 857, 1060 669, 1054 651; britische Patentschriften Nr. 788 047, 765 731; »The Oil Engine and Gas Turbine«, 1958, Bd. 25, S. 364/366 (Nr. 294).
DES88262A 1962-11-15 1963-11-13 Zellenrad-Druckaustauscher Pending DE1274411B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1274411X 1962-11-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1274411B true DE1274411B (de) 1968-08-01

Family

ID=10886155

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES88262A Pending DE1274411B (de) 1962-11-15 1963-11-13 Zellenrad-Druckaustauscher

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1274411B (de)

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