[go: up one dir, main page]

DE1274315B - Luftverteilergehaeuse - Google Patents

Luftverteilergehaeuse

Info

Publication number
DE1274315B
DE1274315B DEA41108A DEA0041108A DE1274315B DE 1274315 B DE1274315 B DE 1274315B DE A41108 A DEA41108 A DE A41108A DE A0041108 A DEA0041108 A DE A0041108A DE 1274315 B DE1274315 B DE 1274315B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
distance
air
edge
deflecting
edges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA41108A
Other languages
English (en)
Inventor
William Loring Batchelor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Madison Management Group Inc
Original Assignee
Allied Thermal Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Allied Thermal Corp filed Critical Allied Thermal Corp
Publication of DE1274315B publication Critical patent/DE1274315B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/02Ducting arrangements
    • F24F13/06Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser
    • F24F13/072Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser of elongated shape, e.g. between ceiling panels
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/02Ducting arrangements
    • F24F13/06Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser
    • F24F13/078Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser combined with lighting fixtures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Duct Arrangements (AREA)
  • Air-Flow Control Members (AREA)

Description

  • Luftverteilergehäuse Die Erfindung betrifft einen Luftverteiler in Form eines Gehäuses mit zwei Seitenwänden, welche einen Luftströmungskanal bilden, der zu einer Luftauslaßöffnung führt, die zwischen der Kante einer Lippe, die sich seitlich einwärts von der einen Seitenwand erstreckt, und zwischen der Kante eines entsprechenden Flansches, der sich seitlich einwärts von der gegenüberliegenden Wand erstreckt, gebildet wird.
  • Bei in Deckenkonstruktionen angeordneten und von einer Luftleitung gespeisten, bündig mit der Deckenfläche abschließenden Luftverteilern ist es bekannt, die Luft durch eine Anzahl von Schlitzen längs des Gehäuses in den Raum austreten zu lassen.
  • Bei derartigen Luftverteilern tritt die Luft aus den Schlitzen unkontrolliert nach verschiedenen Richtungen mit einer hohen Geschwindigkeit aus, die einen turbulenten Strömungsverlauf bedingt, der sich für den Stoff- und Temperaturaustausch zwischen der aus dem Luftverteiler geblasenen Luft einer Klimaanlage und der im Raum befindlichen Luft nachteilig auswirkt.
  • Zur Annäherung des turbulenten Strömungsverlaufes an den laminaren Bereich und zur Ablenkung der Luft in eine gewünschte Richtung ist es bekannt, in den Strömungsweg der bereits aus dem Luftverteilergehäuse ausgetretenen Luft Gleitdämpferplatten anzuordnen.
  • Durch diese Gleitdämpferplatten, die außerhalb des Gehäuses unterhalb der Austrittsschlitze angeordnet sind, wird die Eintrittsgeschwindigkeit in den freien Raum herabgesetzt und die Luft entsprechend der Anordnung der Platten senkrecht bis waagerecht von den Austrittsöffnungen abgeleitet. Diese außerhalb der Luftverteiler angeordneten und von der Decke in das Innere des Raumes vorstehenden Gleitdämpferplatten verunstalten das Aussehen der Decke und bilden eine Staubanlage, die in Räumen für Arbeiten in staubfreier Atmosphäre nachteilige Folgen haben können. Außerdem behindern derartig vorstehende Gleitdämpferplatten in Lagerräumen das freie Bewegen von bis dicht unter die Decke reichenden Lasten, können Lasten beschädigen oder selbst beschädigt werden.
  • Die bekannten Luftverteileranlagen können dabei noch Beleuchtungskörper, wie Leuchtröhren, in sich aufnehmen, wobei beidseitig der Beleuchtungskörper die Austrittsschlitze angeordnet sind.
  • Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, einen Luftverteiler zu schaffen, der innerhalb seines Gehäuses Vorrichtungen aufweist, die der aus den Schlitzen austretenden Luft eine gewünschte Richtung und einen laminaren Strömungsverlauf vermitteln und die Luft ähnlich einem Film parallel unter der Decke vorbeistreichen lassen.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß ein Luftablenkstück; das in dem Luftströmungskanal zur Bildung einer Ablenkkante im Abstand von der einen Seitenwand und einwärts im Abstand von der Auslaßöffnung zwischen der Flanschkante und der Lippenkante angeordnet ist, wobei die Ablenkkante parallel zu der Lippenkante liegt und der Abstand zwischen der Lippenkante und der einen Seitenwand mindestens gleich dem Abstand zwischen der Lippenkante und der Ablenkkante ist, wobei vorzugsweise der seitliche Anteil des Abstandes zwischen der Ablenkkante und der Lippenkante geringer ist als die eine Hälfte des Abstandes zwischen der Lippenkante und der einen Seitenwand, der Abstand der Ablenkkante von der Auslaßöffnung nicht größer ist als der Abstand zwischen der Lippenkante und der Flanschkante und nicht kleiner ist als das eine Drittel des Abstandes und nicht größer ist als das Dreifache des Abstandes zwischen der Lippenkante und der einen Seitenwand, der Abstand zwischen der Ablenkkante und der anderen Seitenwand mindestens gleich dem seitlichen Anteil des Abstandes zwischen der Ablenkkante und der Lippenkante ist.
  • Ferner wird durch die schwenkbare Anordnung der im Luftstrom liegenden Ablenkplatte der Anstellwinkel zur Ausströmluft verändert, wodurch der Ausströmquerschnitt verengt oder erweitert wird und so die Menge der austretenden Luft steuerbar ist.
  • Darüber hinaus ist im Luftverteiler noch eine Vorrichtung angeordnet, mittels der die vorbeistreichende Luft ein Geräusch erzeugt, das den Geräuschpegel, beispielsweise eines Großraums, anhebt und auf diese Weise die Wahrnehmbarkeit von außen in den Raum eindringender, störender Geräusche vermindert.
  • Durch diese erfindungsgemäße Anordnung kann der Ausströmwinkel der Luft verändert sowie ein laminarer Strömungsquerschnitt der austretenden Luft erreicht werden, die sich wie ein Film von den Auslaßöffnungen parallel zur Decke erstreckt, wobei sämtliche Teile zur Erlangung dieser Wirkung im Inneren des Luftverteilers angeordnet sind und eine Behinderung durch Vorstehen irgendwelcher Teile vermieden ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 einen Querschnitt durch einen bündig mit der Decke abschließenden Luftverteiler nach der Erfindung, F i g. 2 bis 6 verschiedene Querschnittsformen der im Luftverteiler nach F i g. 1 angeordneten Luft-Ablenkplatten, F i g. 7 einen Querschnitt durch eine Abwandlungsform eines Luftverteilers, F i g. 8 einen Querschnitt im Aufriß durch einen Luftverteiler mit einer Vorrichtung zum Anbringen von Leuchtröhren, F i g. 9 eine Ausschnittvergrößerung im Querschnitt eines Luftaustrittskanals eines Luftverteilers mit Leuchtröhrenanordnung, F i g. 10 eine in verkleinertem Maßstab dargestellte perspektivische Draufsicht auf einen Luftverteiler mit Leuchtröhrenanordnung nach F i g. 8, F i g. 11 einen Querschnitt längs der Linie 11-11 in F i g. 9, F i g. 12 eine perspektivische Ansicht auf eine Abwandlungsform des Luftverteilers, F i g. 13 eine Seitenansicht mit Teilschnitt des Luftverteilers nach F i g. 12 und F i g. 14 einen Querschnitt längs der Linie 14-14 in F i g. 13.
  • Der Luftverteiler nach F i g. 1 besteht aus einem Blechgehäuse mit zwei parallelen Längswänden 1 und 2 und zwei zu den Längswänden im rechten Winkel angeordneten, nicht dargestellten Querwänden. Die freien Unterkanten der Längswände 1 und 2 sind im rechten Winkel zu ihren Wänden nach innen umgebogen und bilden die Bodenflansche 5 und 6. Die Bodenflansche 5 und 6 liegen in einer Ebene, deren Vorderkanten in parallelem Abstand voneinanderliegen und die schlitzförmige Auslaßöffnung 10 mit der lichten Weite SW bilden. Der Luftverteiler ist in der Decke so angeordnet, daß die Außenflächen der Bodenflansche 5 und 6 bündig mit der Decke 7 abschließen.
  • Zur Ablenkung des durch die Auslaßöffnung 10 austretenden Luftstromes ist eine Luft-Ablenkplatte 12 vorgesehen, die an der Wand 2 befestigt ist und sich über die ganze Länge des Gehäuses zwischen den Querwänden erstreckt. Die Ablenkplatte 12 erstreckt sich in einem rechten Winkel von der Längswand 2 mit einer Ablenkbreite D W weg, wobei die Vorderkante De der Ablenkplatte 12 in einem bestimmten Abstand von der Längswand 1 liegt. Somit muß die gesamte aus der Auslaßöffnung 10 austretende Luft um die Vorder- bzw. Ablenkkante De herum treten. Die Ablenkkante Deist in einem senkrechten Abstand der Ablenkhöhe Dh von der Innenseite des Flansches 6 angeordnet. Durch die Ablenkplatte 12 wird der Strömungsquerschnitt auf eine Breite verengt, die dem Abstand zwischen der Ablenkkante De und der Längswand 1 entspricht. Die durch die Ablenkplatte 12 gegen die Längswand 1 abgelenkte Luft wird nach dem Durchtritt durch den Strömungsquerschnitt zwischen Ablenkkante De und Längskante 1 durch den Flansch 5 der Wand 1 wiederum gegen die Längswand 2 abgelenkt und durch den Schlitz 10 aus dem Gehäuse I abgegeben. Das Ausmaß der Ablenkung der Luft gegen die Wand 2 hängt von der Lage der Flanschkante Le des Flansches 5 und von der Breite Sw der Schlitzöffnung 10 ab. Die Flanschkante Le und die Ablenkkante De bilden eine zweite Durchtrittsverengung mit der Breite Rw.
  • Die aus der Schlitzöffnung 10 des oben beschriebenen Luftverteilers I austretende Luft bildet einen Luftfilm, der sich parallel zu der Schlitzöffnung 10 nach außen unter dem Flansch 6 und der Decke 7 erstreckt. Obgleich der Luftverteiler schmal ist und der Abstand zwischen seinen Längswänden 1 und 2 in der Größenordnung von 5 cm liegt und die Seitenwände 1 und 2 senkrecht zu der Öffnung 10 und der Decke 7 angeordnet sind, ergibt sich ein. Luftfilm, der sich parallel zur Decke 7 erstreckt und praktisch laminaren Strömungscharakter aufweist.
  • Im folgenden wird für die Erläuterung der Strömungsverhältnisse der Abstand zwischen der senkrechten Projektion der Ablenkkante De auf die Ebene der Flansche 5, 6 und der Flanschkante Le mit »lichte Weite« Rs bezeichnet. Die »lichte Weite« Rs kann auch einen negativen Wert haben, wenn die Ablenkplatte 12 über die Vorderkante Le des Flansches 5 vorsteht. Ein derartiges überstehen der Ablenkplatte 12 ist jedoch unzweckmäßig, da hierdurch der Wirkungsgrad der Luftströmung innerhalb des Gehäuses verringert wird.
  • Um einen Luftfilm ähnlich einer Folie mit laminarem Strömungsverlauf zu erzielen, müssen die einzelnen Abstandsgrößen in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen. Im nachstehenden werden die Größenverhältnisse untereinander näher bezeichnet.
  • a) Die Ablenkbreite Dw muß gleich oder größer als die »lichte Weite« Rs (Dw j Rs) sein.
  • b) Die »lichte Weite« Rs muß kleiner als eine halbe Flanschbreite LW sein. c) Die Schlitzbreite Sw muß gleich oder größer als die Ablenkhöhe Dh der Ablenkkante De (Sw 5 Dh) sein. J d) Die Ablenkhöhe Dh beträgt mindestens ein Drittel der Flanschbreite Lw und höchstens das Dreifache der Flanschbreite Lw e) Die Flanschbreite Lw muß gleich oder größer als die Verengungsbreite Rw (Lw j Rw) sein.
  • Diese Verhältnisse bleiben bestehen, selbst wenn die Ablenkplatte 12 mit ihrer Ablenkkante De verschiedene Formen aufweist. Es haben sich verschiedene Ausführungsformen für Ablenkplatten als zweckmäßig erwiesen, die im einzelnen in den F i g. 2 bis 6 dargestellt und ebenso wie die Ablenkplatte 12 an der Innenseite der Längswand 2 befestigt sind. Bei diesen Ausführungsformen liegt die Ablenkkante De beispielsweise in F i g. 2 am Ende der gegen die Auslaßöffnung geneigten Ablenkplatte 20, in F i g. 3 am Ende der von der Auslaßöffnung weg geneigten Ablenkplatte 22, in F i g. 4 bis 6 auf der Spitze eines Ablenkwinkels 21, dessen Schenkel einen unterschiedlichen Winkel einschließen. Die Ablenkplatten sind gegen die Ebene der Schlitzöffnung 10 um den Winkel a geneigt. Der Neigungswinkel a liegt in einem Bereich von 0 bis 45°, um an der Auslaßöffnung 10 eine Luftgeschwindigkeit von 120 bis 600 m/Min. mit laminaren Strömungsverhältnissen zu erzielen. Die Dicke des Flansches 5 und 6 hat keinen wesentlichen Einfluß auf den Luftfilm, solange diese Dicke gleich oder kleiner als 6,35 mm bei einem Luftverteiler ist, dessen Breite bei etwa 5 cm oder darunter liegt. Ein Flansch mit größerer Dicke kann jedoch durch Abschrägen der den Schlitz 10 begrenzenden Kanten auf die Form gebracht werden, die ein Ablenken der Luft nach unten vermeidet.
  • Die oben angegebenen Verhältnisse stellen maximale Dimensionsbegrenzungen dar, die innerhalb ihrer Grenzwerte abgeändert werden können. Beispielsweise wird bei einer vorgegebenen Breite des Luftverteilers und einem vorgegebenen Druckabfall der Luft ein maximaler Mengendurchfluß dadurch erreicht, daß die »lichte Weite« Rs möglichst groß gehalten wird. Aus den oben angegebenen Verhältnissen unter Punkt a) und b) ergibt sich für den Luftverteiler ein maximaler Wirkungsgrad, wenn die Lippenbreite Lw geringfügig größer als die Hälfte des Abstandes zwischen den Längswänden 1 und 2 gewählt wird, die Ablenkbreite Dw und die »lichte Weite« Rs gleichgewählt werden, die somit geringfügig kleiner als ein Viertel des Abstandes zwischen .den Längswänden 1 und 2 ist.
  • Eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Luftverteilers ist in F i g. 7 im Querschnitt gezeigt. Das aus Blech gefertigte Luftverteilergehäuse 26 weist zwei parallele Längswände 28, 30 und zwei nicht dargestellte Querwände auf. Die unteren Enden der Längswände 28, 30 sind um 90° nach innen gebogen und bilden die in einer Ebene liegenden Bodenflansche 32, 34, die die längliche Schlitzöffnung 35 begrenzen. An der Seitenwand 30 ist ein Ablenkwinkel 38 auf einer Achse 36 schwenkbar angeordnet, dessen Ablenkschenkel 40 die Form der F i g. 3 aufweist und dessen Anschlagschenkel 42 an der Seitenwand 30 anliegt, wenn durch den Ablenk-Schenkel 40 die Luft in einem Film parallel unter dem Flansch 34 ausgeblasen wird. Der schwenkbare Ablenkschenke140 kann von seiner dargestellten vollkommen geöffneten Stellung bis in seine die Auslaßöffnung 35 verschließende Stellung manuell beliebig verstellt werden.
  • In den F i g. 8 bis 11 ist ein Luftverteiler mit einer Leuchtröhrenanordnung 50 dargestellt. Die Leuchtröhrenanordnung weist zwei Längswände 66 auf, auf denen der Luftverteiler 52 zusammengebaut ist. Der Luftverteiler 52 weist eine Sammelkammer 53 mit einem Lufteinlaß 49 und einem Luftverteiler 51 auf. Von den Längsseiten der Kammer 53 erstrecken sich zwei Luftkanäle 55 längs der Leuchtröhrenanordnung 50 nach unten. Die Kammer 53 ist mittig über der Leuchtröhrenanordnung 50 angebracht. Die Luftkanäle 55 sind mit je einer im Abstand von den Seitenwänden 66 liegenden Trennwand 56 gegen die Leuchtröhrenanordnung abgeteilt, wodurch sich Isolierkammern 58 zwischen den Luftkanälen 55 und dem Leuchtröhrengehäuse ergeben, die ein Erhitzen oder Abkühlen des Leuchtröhrengehäuses durch die mit unterschiedlicher Temperatur durchgeblasene Luft verhindern. Die für sich hergestellten Kanäle 55 werden mit der Leuchtröhrenanordnung beispielsweise mittels Punktschweißung verbunden. Die Flansche 54 sind von den Außenwänden 60 des Luftverteilergehäuses nach innen gebogen und auf der Deckplatte 62 der Leuchtröhrenanordnung verschweißt. Das untere Ende 65 der Außenwand 60 ist mit dem unteren Ende der Seitenwand 66 verschweißt. Das Kammergehäuse 53 ist an den Kanälen 55 mittels nicht dargestellter Bolzen oder anderer lösbarer Anordnungen befestigt. Die außerhalb des Kammergehäuses liegenden Teile der Kanäle 55 sind mit Deckwänden 68 versehen, die vom Kammergehäuse 53 aus längs des Luftverteilers zu den Auslaßöffnungen hin abfallen, so daß die durch die Schlitze 57 hindurchtretende Luft zu den über die Länge des Verteilers angeordneten Schlitzen 74 zwischen den Kanalenden 65 und 64 gelangt.
  • Die unteren Enden der Seitenwände 66 der Leuchtröhrenanordnung 50 sind treppenförmig abgebogen und bilden die Decken- und Seitenwände zweier längs des Verteilers laufender Luftaustrittsschächte, in welche an der Abdeckplatte 70 befestigte Schachtkörper 72 eingesetzt sind, die aus einem Stück Blech 76 hergestellt sind. Durch den Schachtkörper 72 bzw. das Blechstück 76 wird die Seitenwand 63 und durch ein an der Abdeckplatte 70 befestigtes Blech die Seitenwand 61 gebildet. Das Blechstück 76 weist längliche Schlitze 75 auf, die mit den Schlitzen 74 in den abgebogenen Seitenwänden 66 des Leuchtröhrengehäuses 50 fluchten, so daß die Luft aus den Kanälen 55 zu den Auslaßöffnungen 82 gelangt, die in das Blechstück 76 des Schachtkörpers derart eingestanzt sind, daß durch das Aufbiegen des an drei Seiten ausgestanzten Materials eine Reihe längsseitig im Abstand zueinander angeordneter Ablenkbleche 78 entsteht, die der Anordnung in F i g. 3 gleichen. Der von aus den Schlitzen 82 austretende und laminare unter der Decke verlaufende Luftfilm ist auch ohne die Ablenkbleche 78 erreichbar, indem das Blechstück 76 oder die Seitenwand 66 des Leuchtröhrengehäuses so verformt wird, daß die Seitenkanten 83 der Schlitze 74 oder 75 zu einer Ablenkkante führen, die den oben angegebenen Verhältnissen entspricht. Die F i g. 12 bis 14 zeigen eine abgewandelte Ausführungsform 90 des Luftverteilers nach der Erfindung, bestehend aus einem rechtwinkligen Gehäuse mit zwei Längswänden 92 und 94, einer in der Mitte zwischen den Längswänden zu diesen parallel angeordneten Trennwand 100 und zwei Querwänden 116, 117. Das Gehäuse ist in einer Deckenkonstruktion angeordnet und an seiner Unterseite mit einer zwei Schlitze 104, 106 aufweisenden Abdeckplatte 102 versehen. Die Schlitze 104, 106 stehen mit je einer der Luftkammern zwischen den Längswänden 92, 94 und der Trennwand 100 in Verbindung. Das obere Ende des Gehäuses ist mittels eines um den Umfang herumgeführten, ein Gummiband 95 aufweisenden U-förmigen Profileisens 93 an dem Hauptluftkanal 91 befestigt. Das Gummiband 95 dient zur Abdichtung gegen den Hauptkanal 91 und zur Verringerung der übertragung der Vibration. Der Mittelsteg 111 der Ablenkplatte 102 bildet in die Schlitze 104, 106 vorstehende Flansche 108, 110, die entsprechend mit den oben beschriebenen Größenverhältnissen zusammen mit den Ablenkblechen 96, 98 den Luftaustritt aus den länglichen Schlitzen 104, 106 steuern. Die Ablenkbleche 96, 98 sind innerhalb des Gehäuses an den Längswänden 92, 94 auf den Schenkeln 112,114 eines U-förmig gebogenen Drahtes 113 schwenkbar gelagert, dessen Steg parallel zur Querwand 116 verläuft. Die parallel zu den Längswänden 92, 94 verlaufenden Schenkel 112, 114 sind um die äußeren Enden der Ablenkbleche 96, 98 herumgebogen. Um die Ablenkbleche in einer gewünschten Stellung zu halten, sind Reibfinger 99 vorgesehen, die sich von den Seitenwänden 92, 94 nach innen erstrecken und mit den entsprechend gebogenen Enden der Ablenkbleche im Reibungseingriff stehen.
  • Zum erleichterten Einstellen der schwenkbaren Ablenkbleche sind kurze Betätigungsklammern 120 vorgesehen. Die Ablenkbleche können wahlweise so verschwenkt werden, daß die Schlitze 104, 106 vollständig geschlossen sind und ein Luftfluß unterbunden ist, also wie das Ablenkblech 98 in F i g. 14 in eine Stellung gebracht werden, auf Grund der ein parallel zur Auslaßöffnung verlaufender laminarer Luftfilm entsteht oder wie das Ablenkblech 96 in F i g. 14 mit ihrem Schenkel 107 bis zum Anschlag mit einer der Längswände verschwenkt werden, wobei das Ablenkblech mit der Ebene des Schlitzauslasses einen Winkel über 45° bildet, wodurch sich ein Luftfluß senkrecht zur Abdeckplatte 102 ergibt.
  • Innerhalb des Gehäuses ist ein Geräuscherzeuger 130 angeordnet, der durch die Erzeugung eines dezenten, nicht aufdringlichen Geräusches die Wahrnehmbarkeit der außerhalb des Raumes erzeugten Geräusche vermindert. Der Geräuscherzeuger 130 besteht aus zwei im Gehäuse horizontal im Abstand voneinander angeordneten parallelen Blechplatten 132 und 134 sowie zwei senkrechten, in parallelem Abstand voneinander angeordneten Trennplatten 136 und 138, die zwischen den horizontalen Platten befestigt sind. Der Geräuscherzeuger 130 wird durch senkrecht nach unten verlaufende, an den Längswänden befestigte Rippen 140 im Abstand von den Längswänden 92 und 94 des Luftverteilers gehalten. Die Rippen 140 erweitern sich für die Aufnahme des Geräuscherzeugers nach innen und sind mittels Schrauben 141 an den Längswänden befestigt. Die von dem Hauptluftkanal 91 kommende Luft tritt zwischen den Kanten der Platten 132, 134 und den Längswänden hindurch, wobei eine Vibration erzeugt wird, die bei bestimmten Frequenzen durch die Luftsäule in den akustischen Kammern 144 verstärkt wird. Die Frequenzen hängen dabei von der Lage. der senkrechten Trennwände 136 und 138 ab.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Luftverteiler in Form eines Gehäuses mit zwei Seitenwänden, welche einen Luftströmungskanal bilden, der zu einer Luftauslaßöffnung führt, die zwischen der Kante einer Lippe, die sich seitlich einwärts von der einen Seitenwand erstreckt, und zwischen der Kante eines entsprechenden Flansches, der sich seitlich einwärts von der gegenüberliegenden Wand erstreckt, gebildet wird, gekennzeichnet durch ein Luftablenkstück (12, 20, 21, 22, 40, 78, 96, 98), das. in dem Luftströmungskanal zur Bildung einer Ablenkkante (De) im Abstand von der einen Seitenwand (1) und einwärts im Abstand von der Auslaßöffnung zwischen der Flanschkante und der Lippenkante (24, Le) angeordnet ist, wobei die Ablenkkante (De) parallel zu der Lippenkante (Le) liegt und der Abstand (Lw) zwischen der Lippenkante (Le) und der einen Seitenwand (1) mindestens gleich dem Abstand (Rw) zwischen der Lippenkante (Le) und der Ablenkkante (De) ist.
  2. 2. Luftverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der seitliche Anteil (Rs) des. Abstandes zwischen der Ablenkkante (De) und der Lippenkante (Le) geringer ist als die eine Hälfte des Abstandes (Lw) zwischen der Lippenkante (Le) und der einen Seitenwand (1), der Abstand (Dh) der Ablenkkante von der Auslaßöffnung (10) nicht größer ist als der Abstand (Sw) zwischen der Lippenkante und der Flanschkante (Le und 24) und nicht kleiner ist als das eine Drittel des Abstandes (Lw) und nicht größer ist als das Dreifache des Abstandes (Lw) zwischen der Lippenkante (Le) und der einen Seitenwand (1), der Abstand (Dw) zwischen der Ablenkkante (De) und der anderen Seitenwand (2) mindestens gleich dem seitlichen Anteil (Rs) des Abstandes (Rw) zwischen der Ablenkkante (De) und der Lippenkante (Le) ist.
  3. 3. Luftverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftablenkstück (12, 20,. 21, 22, 40, 78, 96, 98) Außenoberflächen aufweist, die sich von der anliegenden anderen Seitenwand (2) wegerstrecken, die Ablenkkante, die Lippenkante und die Flanschkante zueinander parallel sind, die Außenoberflächen des Ablenkstücks mit der Ebene der Auslaßöffnung einen Winkel bilden, der nicht größer ist als 45°, der seitliche Anteil (Rs) des Abstandes (R4) zwischen der Ablenkkante (De) und der Lippenkante (Le) geringer ist als die eine Hälfte des Abstandes (Lw) zwischen der Lippenkante und der einen Seitenwand (1).
  4. 4. Luftverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftablenkstück eine Verlängerung (78) des Flansches aufweist, die sich in den Luftströmungskanal in einem Winkel erstreckt, der in bezug auf die Ebene der Auslaßöffnung nicht größer ist als 45°.
  5. 5. Luftverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftablenkstück einen Teil (96, 98) aufweist, der innerhalb des Gehäuses schwenkbar gelagert ist und von einer Lage, in welcher der Teil die Luftauslaßöffnung abschließt, in eine Lage verschwenkbar ist, in der die Ablenkkante in einem Abstand von der Lippenkante steht, der nicht größer ist als der Abstand zwischen der Lippenkante und der einen Seitenwand und außerdem in einem Abstand von der Ebene der Auslaßöffnung steht, der nicht geringer ist als ein Drittel des Abstandes zwischen der Lippenkante und der einen Seitenwand und nicht größer ist als das Dreifache dieses Abstandes.
  6. 6. Luftverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) relativ lange Seitenwände (92, 94) aufweist, die durch zwei relativ kurze Abschlußwände (116, 117) miteinander verbunden sind, eine Wand (100) das Gehäuse in zwei Kammern aufteilt, die in Verbindung mit den Luftauslaßöffnungen (104, 106) stehen, die durch die inneren und äußeren parallelen Kanten gebildet werden, sich die Luftablenkstücke (96, 98) zu den anliegenden Seitenwänden einwärts erstrecken und Ablenkkanten bilden, die im Abstand von der Wand (100) stehen, wodurch eine Luftströmung durch das Gehäuse entsteht, der seitliche Anteil des Abstandes zwischen den Ablenkkanten und den inneren Kanten der Luftauslaßöffnungen geringer ist als die Hälfte des Abstandes zwischen den inneren Kanten und der Wand, während der Abstand zwischen den inneren Kanten und der Wand mindestens gleich dem Abstand zwischen den inneren Kanten und den Ablenkkanten ist.
  7. 7. Luftverteiler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkstücke schwenkbar gelagert sind und in eine erste Lage verschiebbar sind, in der der Abstand der Ablenkkanten von den Auslaßöffnungen nicht größer ist als die seitliche Breite der Auslaßöffnungen, die Ablenkkanten im Abstand von den Auslaßöffnungen zwischen den seitlichen Kanten hiervon angeordnet sind, der Abstand zwischen den Ablenkkanten und den beiden Seitenwänden mindestens gleich dem seitlichen Anteil des Abstandes zwischen den Ablenkkanten und den Innenkanten der Auslaßöffnung ist. B.
  8. Luftverteiler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ablenkstück in der ersten Lage in bezug auf die Ebene der betreffenden Auslaßöffnung einen Winkel bildet, welcher geringer ist als 45°.
  9. 9. Luftverteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6, 7 und 8, gekennzeichnet durch einen Geräuscherzeuger (130) in Form von zwei im Abstand stehenden Platten (132, 134), die sich im wesentlichen zwischen den beiden relativ langen Seitenwänden (92, 94), aber im Abstand hiervon zwecks Bildung von Luftströmungskanälen erstrecken, wobei Wandteile (136, 138) zwischen den beiden im Abstand stehenden Platten (132, 134) zur Bildung von zwei akustischen Kammern (144) sich erstrecken, so daß die Luft, welche durch das Verteilergehäuse rund um die beiden im Abstand stehenden Platten hindurchgeht, Tonwellen erzeugt, die durch die akustischen Kammern verstärkt werden.
  10. 10. Luftverteiler nach den Ansprüchen 1, 2, 3, 4 und 5, gekennzeichnet durch ein Gehäuse in Form einer Sammelkammer (53) und durch seitliche im Abstand stehende Luftströmungsleitungen (55), die aus der Kammer herausgeführt sind, um zwischen den Luftströmungsleitungen (55) eine Stelle für die Unterbringung eines länglichen Beleuchtungskörpers (50) zu erhalten, wobei jede Luftströmungsleitung (55) in einer Luftauslaßöffnung endet.
  11. 11. Luftverteiler nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftströmungsleitungen (55) in Richtung nach außen im Abstand zu der Stelle für den Beleuchtungskörper (50) angeordnet sind, um so Wärme-Isolierkammern (58) zwischen dem Beleuchtungskörper und den Luftströmungsleitungen zu bilden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1000 586, 1105 587; USA.-Patentschriften Nr. 2 564 334, 2 845 855, 2991708.
DEA41108A 1961-09-08 1962-09-07 Luftverteilergehaeuse Pending DE1274315B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1274315XA 1961-09-08 1961-09-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1274315B true DE1274315B (de) 1968-08-01

Family

ID=22430075

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA41108A Pending DE1274315B (de) 1961-09-08 1962-09-07 Luftverteilergehaeuse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1274315B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2564334A (en) * 1946-12-04 1951-08-14 Barber Colman Co Air outlet
DE1000586B (de) * 1953-05-07 1957-01-10 Krantz H Fa Zuluftleitung mit Zuluftoeffnung
US2845855A (en) * 1956-11-14 1958-08-05 Pyle National Co Combination light fixture and ventilating unit
DE1105587B (de) * 1958-07-18 1961-04-27 Krantz H Fa Luftkanal fuer Lueftungsanlagen
US2991708A (en) * 1959-06-19 1961-07-11 Day Brite Lighting Inc Combined space lighting and ventilating apparatus

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2564334A (en) * 1946-12-04 1951-08-14 Barber Colman Co Air outlet
DE1000586B (de) * 1953-05-07 1957-01-10 Krantz H Fa Zuluftleitung mit Zuluftoeffnung
US2845855A (en) * 1956-11-14 1958-08-05 Pyle National Co Combination light fixture and ventilating unit
DE1105587B (de) * 1958-07-18 1961-04-27 Krantz H Fa Luftkanal fuer Lueftungsanlagen
US2991708A (en) * 1959-06-19 1961-07-11 Day Brite Lighting Inc Combined space lighting and ventilating apparatus

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2607301C2 (de) Dunstabzug
DE2941276C2 (de)
DE2718611B2 (de) Abscheider für eine Einrichtung zum Be- und Entlüften von Räumen
DE1289284B (de)
DE2609030C3 (de) Vorrichtung zum Führen von aus einer luftdurchlässigen perforierten Fläche austretenden Luftströmen
DE1271951B (de) Luft-Diffusor
DE102007039306B4 (de) Luftauslass
DE1274315B (de) Luftverteilergehaeuse
EP0816772B1 (de) Luftauslass
DE699316C (de) Luftverteiler, insbesondere in Eisenbahnfahrzeugen
DE2216501C2 (de) Luftaustrittsorgan
DE102008031219B3 (de) Hybridkühlturm
DE69105947T2 (de) Lüftungsanlage.
EP4224077B1 (de) Luftdurchlass
DE2105769A1 (de) Schlitzlüfter für den Einbau in Gebäudedecken
DE2525977C2 (de) Lüftungsgitter für die Belüftung von Innenräumen
DE4401982C2 (de) Luftauslaßelement
DE1221419B (de) Schalldaempfer fuer Klimakonvektoren
DE19912567A1 (de) Luftleiteinrichtung für einen Luftdurchlaß
DE1454654C (de) Deckenplatte für eine Deckenkonstruktion
DE4429144A1 (de) Schlitzauslaß
DE2735643A1 (de) Luftauslass fuer die klimatisierung von aufenthaltsraeumen
DE2529825A1 (de) Deckenrasterelement
DE3708424C2 (de)
DE2002451C3 (de) Luftauslaß