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DE1274359B - Kapazitiver Messumformer - Google Patents

Kapazitiver Messumformer

Info

Publication number
DE1274359B
DE1274359B DER31162A DER0031162A DE1274359B DE 1274359 B DE1274359 B DE 1274359B DE R31162 A DER31162 A DE R31162A DE R0031162 A DER0031162 A DE R0031162A DE 1274359 B DE1274359 B DE 1274359B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reference potential
voltage
voltage divider
taps
capacitive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER31162A
Other languages
English (en)
Inventor
Caleb Frederick Wolfendale
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SOGENIQUE ELECTRONICS Ltd
Original Assignee
SOGENIQUE ELECTRONICS Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SOGENIQUE ELECTRONICS Ltd filed Critical SOGENIQUE ELECTRONICS Ltd
Publication of DE1274359B publication Critical patent/DE1274359B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R17/00Measuring arrangements involving comparison with a reference value, e.g. bridge
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/14Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device
    • G05D3/1418Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device with AC amplifier chain

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

  • Kapazitiver Meßumformer Zusatz zum Patent: 1 248959 Die Erfindung bezieht sich auf einen kapazitiven Meßumformer mit einer Reihe von feststehenden, Abstand voneinander besitzenden, wechselspannungsgespeisten Einzelelektroden, in deren elektrischem Feld eine Abtastelektrode verschiebbar angeordnet und kapazitiv an diese angekoppelt ist, so daß sie bei einer Verschiebung eine sich gegenüber einem Bezugspotential ändernde Ausgangsspannung liefert, die ihrer relativen Stellung entspricht, wobei den elektrisch voneinander isoliert angeordneten Einzelelektroden aufeinanderfolgend unterschiedliche Spannungen zugeführt sind, nach Patent 1 248 959, und eine Schaltungsanordnung mit einer Anzahl von Anzapfungen zur Auswahl eines Bezugspotentials vorgesehen ist.
  • Dem Patent 1 248 959 liegt die Aufgabe zugrunde, einer bestimmten Lage der Abtastelektrode ein bestimmtes, zu einer Relativstellung gegenüber der feststehenden Elektrodenreihe gehörendes Potential abzuleiten, das zweckmäßig mit einem Bezugspotential verglichen wird. Durch die vorliegende Erfindung ist diese Aufgabe darauf ausgedehnt, die Ansprechcharakteristik, d. h. die Beziehung zwischen der Relativstellung und der zwischen Abtastelektrode und Bezugspotential abgeleiteten Potentialdifferenz wahlweise ändern zu können, um dem kapazitiven Meßumformer eine möglichst universelle Verwendbarkeit und Anpassungsfähigkeit an verschiedene meßtechnische Gegebenheiten zu verschaffen.
  • In der Technik ist es bekannt, z. B. zum Anzeigen der Zeigerbewegung empfindlicher Meßinstrumente die Kapazität eines Kondensators oder die Selbstinduktion einer Spule entsprechend der Zeigerbewegung zu ändern und damit einen elektrischen Schwingkreis zu beeinflussen.
  • Ganz allgemein sind auch Meßwandler zur Messung und Fernanzeige des Flüssigkeitsstandes von Behältern bekannt, bei denen wie bei der zuvor besprochenen Einrichtung eine Relativbewegung den kapazitiven Widerstand eines Kondensators ändert.
  • Unbekannt war es bisher bei kapazitiven Meßumformern, von einer Reihe von feststehenden, mit Abstand voneinander angeordneten Einzelelektroden, eine der Relativstellung einer Abtastelektrode gegenüber der Reihe von Einzelelektroden zugeordnete Spannung abzuleiten und diese mit einem Bezugspotential zu vergleichen. Die der Erfindung zugrunde liegenden Probleme sind daher auf dem Gebiet kapazitiver Meßumformer völlig ungelöst. Allerdings wurden bereits Inter- oder Extrapolationsvorrichtungen bekannt, mit denen von bestimmten Bezugspotentialen über die Sekundärwicklungen eines Transformators nach einer quadratischen Funktion interpolierte Zwischenwerte abgeleitet wurden. Diese Zwischenwerte wurden zur Bildung einer nahezu kontinuierlichen quadratischen oder höheren Funktion an voneinander unabhängigen Elektroden abgenommen.
  • Obwohl durch die Wahl einiger Bauelemente eine gewisse konstruktive Verbindung zur vorliegenden Erfindung besteht, fehlt doch jede Beziehung zu der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe und der von einem kapazitiven Meßumformer generell zu erfüllenden Funktion.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird, ausgehend von einem kapazitiven Meßumformer der eingangs angegebenen Art, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Bezugspotential von einem Spannungsteiler abgeleitet wird, der über eine Kontakteinrichtung mit wählbaren Anzapfungen einzelner Sekundärwicklungen eines Transformators verbunden ist, und daß die Sekundärwicklungen einzeln an Abgriffe eines an der Spannungsquelle liegenden Spannungsteilers angeschlossen sind.
  • Mit dem auf die erfindungsgemäß angegebene Weise ausgestatteten kapazitiven Meßumformer können einerseits fertigungsbedingte Unregelmäßigkeiten der Einzelelektroden oder deren Abstand zueinander ausgeglichen und andererseits nichtlineare Funktionen willkürlich erzeugt werden; es können ferner Veränderungen des Meßbereiches und der Empfindlichkeit auf einfache Weise vorgenommen werden.
  • Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Bezugspotential mittels eines Abgriffs am Spannungsteiler eingestellt wird.
  • Eine andere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung zeichnet sich durch zwei parallelgeschaltete, an der Spannungsquelle liegende Spannungsteiler aus, von denen jeder mehrere Abgriffspunkte unterschiedlichen Potentials, Kontakteinrichtungen zur wählbaren Herstellung von Kontakten mit den Punkten und Einrichtungen zum Ableiten des Bezugspotentials von der Potentialdifferenz, die zwischen den durch die Kontakte verbundenen Punkten besteht, hat.
  • Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Potentiale an den feststehenden Elektroden von Abgriffen an einem induktiven Spannungsteiler abgeleitet sind, die unterschiedliche Abstände voneinander haben. Diese Ausgestaltung dient insbesondere zur Schaffung einer nichtlinearen Beziehung zwischen der Stellung des Meßumformers und der Anzeige.
  • In weiterer Ausgestaltung kann ferner ein Autotransformator vorgesehen sein, der an einem veränderlichen Abgriff eines induktiven Spannungsteilers liegt, wobei das Bezugspotential von einem veränderlichen Abgriff am Autotransformator abgeleitet wird.
  • Im folgenden soll die Erfindung beispielsweise an Hand der Zeichnung erläutert werden. Die Figuren der Zeichnung stellen vereinfachte Ausführungsformen der Erfindung dar.
  • Fig. 1 zeigt schematisch den Grundaufbau eines kapazitiven Meßumformers, wie er auch schon in ähnlicher Form im Hauptpatent gezeigt ist. In einem gestrichelten Rechteck sind die Hauptteile des kapazitiven Meßumformers angedeutet, bestehend aus einer Reihe von in Abstand voneinander angeordneten Einzelelektroden 21 und einer relativ zu diesen beweglichen Abtastelektrode 22. Im vorliegenden Fall sind die Einzelelektroden 21 feststehend angeordnet, und die Elektrode 22 ist beweglich. Die Einzelelektroden werden von einer Wechselspannungsquelle 23 gespeist, an der außerdem ein induktiver Spannungsteiler bzw. eine Drosselspule 24 angeschlossen ist. Die Drosselspule 24 hat eine Reihe von Abgriffen, die einzeln mit jeweils einer Elektrode 21 verbunden sind. Diese Verbindungen bilden jeweils eine von sechs Sekundärwicklungen 25 eines Transformators 26, dessen Primärwicklung 27 ebenfalls von der Spannungsquelle 23 gespeist wird. -Bei dieser Anordnung werden die relativen Potentiale an den Einzelelektroden 21 durch die Vektorsumme der Spannungen an den Abgriffen der Drosselspule 24 und der an den einzelnen Sekundärwicklungen 25 auftretenden Spannungen bestimmt.
  • Durch geeignete Auswahl der Abgriffe und der Größe der Spannungen an den Sekundärwicklungen kann die Art des Potentialgradienten über der Reihe der Einzelelektroden 21 in einem weiten Funktionsbereich ausgewählt oder eingestellt werden. Der Gradient kann auf diese Weise mehr einem linearen oder einem nichtlinearen Gesetz folgen, und es können Korrekturen vorgesehen werden, die Ungenauigkeiten des Meßumformers 20 oder in der Anordnung der Abgriffe an der Drosselspule 24 berücksichtigen.
  • Wenn sich die Abtastelektrode 22 in der oben beschriebenen Art entlang der Reihe der Einzelelektroden 21 bewegt, so nimmt sie im Verhältnis zu einem Bezugspunkt ein Potential auf, das ihrer Relativstellung zu den Einzelelektroden des Meßumformers entspricht.
  • Die Anordnung und die Auswahl des Bezugspunktes kann so getroffen sein, daß, wenn die Elektrode 22 im Verhältnis zu den Einzelelektroden 21 eine vorbestimmte Stellung erreicht, das Potential der Elektrode 22 das gleiche wie das des Bezugspunktes ist. Somit kann die Einstellung der beweglichen Elektrode durch die Potentialdifferenz zwischen der Elektrode und dem Bezugspunkt gesteuert werden, und die Elektrode kann in ihre vorbestimmte Stellung gebracht werden, indem sie so lange bewegt wird, bis die Potentialdifferenz Null ist.
  • Eine Anordnung zur Schaffung des Bezugspunktes ist in F i g. 1 dargestellt: Ein zweiter induktiver Spannungsteiler 29 wird von der Wechselspannungsquelle 23 gespeist und hat einen veränderlichen Abgriff 30.
  • Die Potentialdifferenz zwischen dem Abgriff 30 und der Elektrode 22 wird über einen Transformator 31 einem Verstärker 32 zugeführt. Der Verstärker 32 steuert einen drehrichtungsumkehrbaren Motor 34, der - wie durch die Linie 35 angedeutet - die Elektrode 22 in einem korrigierenden, die Potentialdifferenz auf Null abgleichenden Sinn bewegt, bis sich die Elektrode 22 in ihrer vorbestimmten Stellung befindet.
  • Beim Betrieb wird der Abgriff 30 in eine Stellung gebracht, die der gewünschten Stellung der beweglichen Elektrode 22 entspricht. Falls sich die Elektrode nicht in der gewünschten Stellung befindet, tritt zwischen dem Abgriff 30 und der Elektrode 22 eine Spannung auf, die eine Funktion der Stellungsabweichung ist; diese Potentialdifferenz kann als Fehlersignal bezeichnet werden. Das Fehlersignal kennzeichnet durch seine Größe und Phasenlage sowohl das Ausmaß als auch die Richtung des Abstandes der beweglichen Elektrode von der gewünschten Stellung.
  • Falls das Gerät zur Anzeige der Stellung eines beweglichen Bauteils in bezug auf die Einstellung des Abgriffs 30 verwendet wird, kann ein Anzeigegerät 34 verwendet oder der Motor 33 so abgewandelt werden, daß er die Stellung des Abgriffs 30 an dem induktiven Spannungsteiler 29 ändert, bis das Fehlersignal auf Null gefallen ist, wie dies durch die Linie 36 angedeutet ist. Die Stellung des Abgriffs 30 kann an irgendeinem geeigneten Anzeigegerät angezeigt werden.
  • In der Schaltung nach F i g. 1 wird eine Korrektur der Ansprechcharakteristik des Gerätes durch den Transformator 26 bewirkt, der mit dem Meßumformer 20 zusammenwirkt; diese Korrektur kann aber noch genauer durch einen ähnlichen Transformator bewirkt werden, der mit dem induktiven Spannungsteiler 29 zusammenwirkt. Eine Anordnung dieser Art ist in F i g. 2 dargestellt. Wie aus F i g. 2 hervorgeht, sind die Einzelelektroden 21 direkt mit den entsprechenden Abgriffen der Drosselspule24 verbunden, indem diese Drosselspule mit einer Vielzahl von Abgriffen 37 versehen und jeder dieser Abgriffe direkt mit einer Elektrode 21 verbunden ist. Der Spannungsteiler 29 hat ebenfalls Abgriffe 39, und diese sind über Sekundärwicklungen 25 des Transformators 26 mit einer Reihe von Kontakteinrichtungen 40 verbunden. Ein weiterer Spannungsteiler 41 kann mit jeweils zwei nebeneinanderliegenden Kontakten 40 verbunden werden. Der Bezugspunkt bzw. die Bezugsspannung wird durch Auswahl der Kontakte 40, mit denen das Element 41 verbunden wird, und außerdem durch einen einstellbaren Abgriff 42 am Element 41 gewählt. Während das Elemeint 41 eine Grobeinstellung bzw. -steuerung vorsieht, ergibt der Einstellabgriff 42 eine Feineinstellung.
  • F i g. 3 und 4 stellen Anordnungen dar, in denen die Abhängigkeits- oder Ansprechcharakteristik einer von der Linearität abweichenden Gesetzmäßigkeit folgt, die einer beliebigen Funktion angenähert sein kann. Die Abgriffe 39 haben vorbestimmte, ungleichförmige Abstände, die eine Abhängigkeitsfunktion ergeben, welche aus einem Zug von geraden Linien besteht, die näherungsweise eine Kurve bilden. Die Anordnung in F i g. 4 zeigt die Verwendung eines Transformators 26 zur Korrektur der an den Kontakten 40 auftretenden Potentiale. Es kann dazu in den Anordnungen der Fig. 3 und 4 ein induktiver Spannungsteiler, wie der mit 41 bezeichnete angewendet werden. F i g. 4 stellt ein Beispiel einer anderen Anordnung dar, durch welche die Abhängigkeitscharakteristik geändert werden kann. Bei dieser Anordnung wird die Spannung geändert, die der Primärwicklung 27 des Transformators 26 zugeführt wird. Diese Spannung kann durch Anschließen der Primärwicklung an einen Zwischenabgriff des Spannungsteilers 29 geringer als die Spannung der Spannungsquelle 23 sein und kann nach der Anordnung in F i g. 4 beispielsweise durch verschiedene Einstellungen des Abgriffs 30 eingestellt werden.
  • Gemäß Fig.4 erfolgt dies durch Anschließen der Primärwicklung des Transformators zwischen einem Punkt des Spannungsteilers 29 und dem Abgriff 30.
  • Zusammen mit der Elektrode 22 können Schutzringe oder Elektroden verwendet werden. F i g. 5 ist ein Beispiel, in dem die Schutzelektroden 44 miteinander und mit dem Ausgang eines einheitlich verstärkenden Verstärkers 48 verbunden sind. Der Verstärker 48 kann einen Teil des Verstärkers 32 bilden.
  • Auf diese Weise kann das Potential der Schutzelektroden im wesentlichen auf das der Elektrode 22 gebracht werden. Die Schaltung nach F i g. 5 entspricht im übrigen der in F i g. 1 ohne den Transformator 26.
  • Die Schutzelektroden oder Schutzringe können andererseits auch mit Bezug auf die Abtastelektrode 22 oder die Einzelelektroden 21 eingestellt sein, um einen gewünschten Effekt zu ergeben. Beispielsweise kann der wirksame Spalt zwischen den Schutzelektroden und der Aufnahmeelektrode im Verhältnis zu den Spannungen an diesen Elementen verändert werden.
  • Bei der in F i g. 6 gezeigten Anordnung sind ebenfalls Schutzelektroden 44 verwendet. Diese Elektroden sind auf Erdpotential gehalten, und es sind ferner Mittel vorgesehen, durch die beim Betrieb die Abtastelektrode 22 ebenfalls auf dem oder etwa auf Erdpotential gehalten wird. Zu diesem Zweck ist die Sekundärwicklung eines weiteren Transformators 50 in Reihe mit der Primärwicklung des Transformators 31 und Erde geschaltet. Beide in den F i g. 5 und 6 gezeigten Anordnungen haben den Vorteil guter Empfindlichkeit.
  • In der Schaltung in Fig.7 ist eine andere Anordnung zur Einstellung des Bezugspunktes dargestellt. Zum Spannungsteiler 29 ist ein weiterer induktiver Spannungsteiler 52 parallel geschaltet, der einen einstellbaren Abgriff 53 aufweist. Ein als Autotransformator dargestellter Transformator besteht aus einer Induktionsspule 54, an der ein Abgriff 55 angreift. Die Spule54 ist zwischen den Abgriffen 53 und 30 angeschlossen, und am Abgriff 55 wird das Bezugspotential abgenommen.
  • Das Potential am Bezugspunkt hängt von der Einstellung der beiden einstellbaren Abgriffe 53 und 30 ab, aber der relative Einfluß der beiden Einstellungen hängt vom Abgriffsverhältnis des Autotransformators mit der Spule 54 ab.
  • F i g. 8 zeigt eine Anordnung, durch die eine Nullverschiebung erzielt werden kann. Wie dargestellt ist, ist die Zahl der Einzelelektroden des kapazitiven Meßumformers größer als die Zahl der Abgriffe an der Drosselspule24, von denen die Potentiale den Einzelelektroden zugeführt werden. Zwei Kontakteinrichtungen 56 und 57 dienen zur Auswahl derjenigen Einzelelektroden, denen eine Potentialdifferenz erteilt wird, und des Ausmaßes der Verschiebung. Die äußeren Kontakte an jedem Ende der Kontakteinrichtung 57 sind miteinander verbunden, so daß so viele getrennte Kontaktgruppen gebildet werden, wie Abgriffe an der Spule 24 vorhanden sind.
  • F i g. 9 zeigt eine Anordnung, in der das den Einzelelektroden 21 des kapazitiven Meßumformers 20 zugeführte Potential über Abgriffe an der Drosselspule 24 zugeführt wird. Die Enden der Spule24 sind mit zwei einstellbaren Abgriffen 58, 59 der Drosselspule 29 verbunden. Somit kann durch Einregeln der relativen Stellung der Abgriffe die Größe der Spannung über die Drosselspule 24 geändert werden und damit auch die Größe der entsprechenden Potentiale an den Einzelelektroden des Potentiometers. Eine verstärkte Wirkung kann dadurch erzielt werden, daß die Anordnung umgekehrt und der Spannungsteiler 29 mit zwei Abgriffen der Spule 24 verbunden wird.
  • Nach der Schaltung in F i g. 10 kann ein ähnlicher Teilungseffekt durch Verwendung eines zusätzlichen Autotransformators 60 erzielt werden, der über einen einstellbaren Teil des Spannungsteilers 29 eingeschaltet ist. Der Abgriff 61 am Autotransformator stellt dann die Bezugsspannung dar.
  • Es ist klar, daß diese Verfahren der Aufteilung miteinander kombiniert werden können, und zwar beispielsweise mittels Schaltern, um verschiedene Teilungs- oder Maßstabsbereiche, Empfindlichkeiten, Verschiebungen od. dgl. je nach Wunsch herzustellen. Auch die anderen beschriebenen Abwandlungen und Ausführungsformen können in geeigneter Weise miteinander kombiniert werden. Der Einfachheit halber ist in einigen Figuren auf den Korrekturtransformator 26 verzichtet worden. Zur genaueren Korrektur der Bezugs- und Elektrodenpotentiale ist die Verwendung jedoch in allen Anordnungen zweckmäßig.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Kapazitiver Meßumformer mit einer Reihe von feststehenden, Abstand voneinander besitzenden wechselspannungsgespeisten Einzelelektroden, in deren elektrischem Feld eine Abtastelektrode verschiebbar angeordnet und kapazitiv an- diese angekoppelt ist, so daß sie bei einer Verschiebung eine sich gegenüber einem Bezugspotential ändernde Ausgangsspannung liefert, die ihrer relativen Stellung entspricht, wobei den elektrisch voneinander isoliert angeordneten Einzelelektroden aufeinanderfolgend unterschiedliche Spannungen zugeführt sind, nach Patent 1 248 959, und eine Schaltungsanordnung mit einer Anzahl von Anzapfungen zur Auswahl eines Bezugspotentials vorgesehen ist, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß das Bezugspotential von einem Spannungsteiler (41) abgeleitet wird, der über Kontakteinrichtungen (40) mit wählbaren Anzapfungen einzelner Sekundärwicklungen eines Transformators verbunden ist, und daß die Sekundärwicklungen einzeln an Abgriffe eines an der Spannungsquelle (23) liegenden Spannungsteilers (29) angeschlossen sind.
  2. 2. Kapazitiver Meßumformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bezugspotential mittels eines Abgriffs (42) an dem Spannungsteiler (41) eingestellt wird.
  3. 3. Kapazitiver Meßumformer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei parallelgeschaltete, an der Spannungsquelle (23) liegende Spannungsteiler, deren jeder mehrere Abgriffspunkte unterschiedlichen Potentials hat, Kontakteinrichtungen zur wählbaren Herstellung von Kontakten mit den Punkten und Einrichtungen zum Ableiten des Bezugspotentials von der Potentialdifferenz, die zwischen den durch die Kontakte verbundenen Punkten besteht.
  4. 4. Kapazitiver Meßumformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Potentiale an den feststehenden Elektroden von Abgriffen an einem induktiven Spannungsteiler abgeleitet sind, die unterschiedliche Abstände voneinander haben.
  5. 5. Kapazitiver Meßumformer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Autotransformator, der an einem veränderlichen Abgriff eines induktiven Spannungsteilers liegt, und daß das Bezugspotential von einem veränderlichen Abgriff am Autotransformator abgeleitet wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 366 223, 872 643, 898 565; schweizerische Patentschriften Nr. 336 608, 339 748.
DER31162A 1960-09-27 1961-09-26 Kapazitiver Messumformer Pending DE1274359B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1274359X 1960-09-27

Publications (1)

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DE1274359B true DE1274359B (de) 1968-08-01

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DER31162A Pending DE1274359B (de) 1960-09-27 1961-09-26 Kapazitiver Messumformer

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DE (1) DE1274359B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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