DE1273895B - Rollenfoerderer an Hopfenpflueckmaschinen - Google Patents
Rollenfoerderer an HopfenpflueckmaschinenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES Wffitiisk PATENTAMT
Int. α.:
AUSLEGESCHRIFT
AOIg
Deutsche Kl.: 45 f-19/02
Nummer: 1273 895
Aktenzeichen: P 12 73 895.3-23 (A 49801)
Anmeldetag: 21. Juli 1965
Auslegetag: 25. Juli 1968
Die Erfindung bezieht sich auf einen Rollenförderer an Hopfenpflückmaschinen zum Aussortieren abgepflückter
Dolden und zum Wegfördern abgerissener Zweige zu einer Nachpflückvorrichtung.
Solche bisher bekannten Förderer bestehen im allgemeinen aus einem Gitterband, welches bei den
gebräuchlichsten Hopfenpflückmaschinen mit waagerechtem Rebendurchzug unterhalb der die Pflückung
der Dolden vornehmenden Pflückwalzen angeordnet ist und einerseits die Aufgabe hat, die gepflückten
Dolden zu einer Reinigungsvorrichtung nach unten durchfallen zu lassen und andererseits, etwa vom
eigentlichen Rebenstrang abgerissene Zweige mit noch nicht gepflückten Dolden einer Nachpflückvorrichtung
zuzuführen, die auch diese Dolden pflückt. Dabei verläuft das Gitterband auch noch unterhalb der
Nachpflückvorrichtung, wobei die nachgepflückten Dolden durch das Gitterband ebenfalls zur Reinigungsvorrichtung
herunterfallen und die gepflückten Zweige aus der Pflückmaschine herausbefördert
werden.
Die genannten Gitterbänder weisen eine Reihe von Nachteilen auf. Da sie zur Durchführung einer kontinuierlichen
Förderung als endloses Band ausgebildet sein müssen, müssen die Dolden auch noch durch den
unteren Trum des Gitterbandes hindurchfallen, was für die empfindlichen Früchte schädlich ist, oder der
untere Trum des Gitterbandes muß, wie es heute üblich ist, um die ganze Reinigungsvorrichtung und
Abgabevorrichtung der Dolden unten herumgeführt werden, was aber den weiteren Nachteil mit sich
bringt, daß die Abgabe der Dolden und der in der Reinigungsvorrichtung ausgeschiedenen Verunreinigungen,
d. h. Blätter, Stiele u. dgl., aus der Hopfenpflückmaschine nur seitlich heraus erfolgen kann.
Dies erfordert nicht nur seitlich der Maschinen einen entsprechenden Platz, sondern ist insbesondere auch
bei fahrbaren Pflückmaschinen unerwünscht ausladend. Weiterhin sind die Gitterbänder nicht nur
leicht verletzlich, insbesondere wenn Befestigungshaken des Hopfengartens hineingelangen und über
die Umlenkrollen des Gitterbandes mitgenommen werden sollten, es kommt vielmehr auch vor, daß
einzelne gepflückte Dolden in den Maschen des Gitterbandes hängenbleiben und dann an den Umlenkrollen
des Gitterbandes zerquetscht werden und somit der Ernte verlorengehen. Schließlich sind die beim
Umlauf ständig verformten Gitterbänder auch beträchtlichen Verschleißerscheinungen ausgesetzt, so
daß sie oft schon nach zwei oder drei Ernteeinsätzen ausgewechselt werden müssen.
Es ist bei Hopfenpflückmaschinen auch schon be-Rollenförderer
an Hopfenpflückmaschinen
Anmelder:
Pierre Camille Cornells Allaeys, Poperinge
(Belgien)
(Belgien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Strohschänk, Patentanwalt,
8000 München 60, Musäusstr. 5
8000 München 60, Musäusstr. 5
Als Erfinder benannt:
Pierre Camille Cornells Allaeys, Poperinge
(Belgien)
Pierre Camille Cornells Allaeys, Poperinge
(Belgien)
kannt, statt eines Gitterbandes einen eingangs genannten Rollenförderer zu verwenden. Hierbei steht
der erzielten Vereinfachung jedoch der erhebliche Mangel gegenüber, daß die mindestens einer Doldenbreite entsprechenden Spalten zwischen den Rollen
nicht ausreichen, etwa vorhandene ganze Zweige mit noch ungepflückten Dolden mit Sicherheit am Durchfallen
zu hindern und dem Nachpflücker zuzuführen. Obgleich solche Rollenförderer schon über zehn
Jahre bekannt sind, konnten sie deshalb doch die weit empfindlicheren genannten Gitterbänder nicht verdrängen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die letztgenannten Förderer so zu vervollkommnen, daß
die genannten Mängel vermieden werden und insbesondere ein möglichst wartungs- und verschleißfreier
Betrieb des Förderers bei Wahrung der Vorteile eines Gitterbandes erzielt wird.
Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Rollen mit ihre
Abstände überbrückenden Scheiben versehen sind, die in ihrem Zusammenwirken mit den Rollen eine
Art Gitter bilden.
Durch eine solche Ausbildung des Förderers werden alle Nachteile des bisher üblichen Gitterbandes
vermieden und zugleich die Vorteile üblicher Rollenförderer, die vor allem in der großen Haltbarkeit und
einem nur geringen Wartungsaufwand liegen, zunutze gemacht. Trotzdem wird durch die erfindungsgemäß
angeordneten Scheiben verhindert, daß außer den für sich abgepflückten Dolden zwischen den Rollen des
Rollenförderers auch noch kleinere Zweige, Stengel u. dgl. hindurchfallen. Alle Zweige und sonstigen
gegenüber den gitterartigen Öffnungen größeren Teile
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werden durch, den erfindungsgemäßen Rollenförderer
zuverlässig weitergefördert.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Scheiben an ihrem Umfang mit
einer in ihrer Antriebsdrehrichtung mitnehmend wirkenden Sägeverzahnung od. dgl. versehen, was die
weitere Mitnahme von auf den Scheiben aufliegenden Zweigen u. dgl. erleichtert.
Andere Ausgestaltungen der Erfindung betreffen weitere konstruktive Einzelheiten des erfindungsgemäßen
Rollenförderers.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es zeigt
F i g. 1 eine mit einem erfindungsgemäßen Rollenförderer
versehene Hopfenpflückmaschine in einer schematisch gehaltenen Seitenansicht,
F i g. 2 und 3 zwei verschiedene Ausführungsformen des Förderers gemäß Fig. I3 jeweils in einer
Teilansicht von oben (in gegenüber F i g. 1 vergrößertem Maßstab),
Fig. 4, 5 und 6 drei verschiedene Ausführungsformen von Rollenscheiben des Förderers,
jeweils in einem Querschnitt der die Scheibe tragenden Rolle (etwa im Maßstab der F i g. 2 und 3).
Die in F i g. 1 dargestellte Hopfenpflückmaschine besteht aus einem Gestell 1, in dessen oberem Bereich ,-zwei
waagerechte Reihen üblicher Pflückwalzen 2 und 3 und ein Kettentrieb 4 angeordnet sind. Der vorn
und hinten über das Gestell 1 hinausragende Kettentrieb dient in üblicher Weise zum Hindurchziehen der
Reben von links nach rechts durch die Pflückmaschine, d. h. oberhalb der Pflückwalzen 2 vorbei
und zugleich zwischen den unteren und oberen Pflückwalzen 2, 3 hindurch.
Unterhalb der Pflückwalzen 2,3 und zugleich unterhalb
einer im Gestein rechts davon angeordneten Nachpflückwalze 5 ist im Gestell ein im wesentlichen
waagerechter Rollenförderer 6 angeordnet, der gemäß Fig. 2 aus einer Anzahl in gegenseitigem Abstand
unmittelbar hinter dem schräg nach unten gerichteten linken stirnseitigen Trum 14 α des Siebbandes 14. Die
Austrittsöffnung des Sauggebläses verläuft axial zu diesem, so daß die geförderte Luft quer aus dem
Gestell 1 herausgeblasen wird.
Zur Reinigungsvorrichtung gehören weiterhin noch zwei Reinigungsbänder 17 und 18, die im Gestell 1
unterhalb des Siebbandes 14 angeordnet sind und von denen das eine (17) noch nach links vor den genannten
Trum 14 α des Siebbandes 14 ragt. Unterhalb der beiden, jeweils als ein angetriebenes Förderband ausgebildeten
Reinigungsbänder 17 und 18 ist im Gestell 1 ein in dessen Längsrichtung verlaufendes Förderband,!«)
angeordnet, das mit seinem oberen Trum gemäß der Darstellung von links nach rechts antreibbar
ist und rechts noch etwas aus dem Gestell 1 schräg nach oben herausragt.
Rechts vom rechten Reinigungsband 18 ist schließlich ein weiteres, quer zum Gestell verlaufendes Förderband
20 angeordnet, welches zur Abförderung der vom Reinigungsband 18 mitgenommenen, nachstehend
noch erläuterten Bestandteile dient.
Die beschriebene Hopfenpflückmaschine arbeitet folgendermaßen:
Die an den unteren Trum des Kettentriebes 4 links des Gestells 1 mittels nicht dargestellter Greifzangen
in üblicher Weise angehängten Reben werden durch die Pflückmaschine von links nach rechts hindurchgezogen,
wobei die gepflückten Dolden nebst Blättern und eventuell kleineren Zweigen, die noch ungepflückte
Dolden tragen können, zwischen den Pflückwalzen nach unten hindurch auf den Rollenförderer 6
fallen. Die gemäß Fig. 1 im Uhrzeigersinn angetriebenen
Rollen 7 nebst Scheiben 8 des Förderers 6 nehmen alle größeren Bestandteile des Pflückgutes
nach rechts mit, während die Dolden und eventuell kleinere Stiele mit Blättern durch die Öffnungen 9 des
Rollenförderers 6 nach unten auf das Förderband 13 oder links desselben unmittelbar in den Bereich vor
nebeneinander angeordneten antreibbaren Rollen 7 40 der Saugöffnung 16 der Reinigungsvorrichtung fallen,
besteht, die je mit ihre Abstände überbrückenden und Da auch die auf das Förderband 13 gefallenen Dolden
in ihrer Zusammenwirkung mit den Rollen 7 eine Art nebst Blättern und kleineren Stielen von diesem vor
Gitterrost bildenden kreisrunden Scheiben 8 versehen die Saugöffnung 16 gefördert werden, wo eine erhebsind.
Gemäß Fig. 2 halbieren die Scheiben8 der liehe Saugwirkung besteht, gelangen diese Teile alle
einen Rolle 7 jeweils den Abstand der Scheiben 8 der 45 vor das Siebband 14, dessen Maschenweite so klein
benachbarten Rolle bzw. Rollen 7, wobei die Spalten zwischen den benachbarten Rollen 7 durch die Scheiben
8 in jeweils so große, etwa quadratische Öffnungen 9 aufgeteilt sind, daß die gepflückten Dolden gerade
hindurchfallen können. Im übrigen ist jede Rolle 7 einerseits des Gestells 1 mit einem Kettenrad
10 versehen. Alle Kettenräder 10 werden über jeweils mehrere Kettenräder 10 gemeinsam umschlingende
Ketten 11 a, 11 b, 11 c, 11 d und 11 e von einem oder
mehreren, in nicht besonders- dargestellter Weise angetriebenen Kettenrad 10 her angetrieben. Da gemäß
F i g. 1 jeweils an den Stellen 12 zwei Kettenräder 10 unmittelbar nebeneinander angeordnet sind, genügt
zum Antrieb aller Ketten ein einziges Antriebskettenrad an irgendeiner geeigneten Stelle des Förderers.
Unterhalb des Rollenförderers 6 ist ein Förderband
13 angeordnet, das mit seinem oberen Trum gemäß F i g. 1 von rechts nach links antreibbar ist. Unterhalb
des Förderbandes 13 ist eine übliche Reinigungsvorrichtung mit einem umlaufenden endlosen Siebband
und einem innerhalb des vom Siebband 14 umschlossenen Raumes angeordneten Sauggebläse 15
angeordnet. Die Saugöffnung 16 des Gebläses liegt ist, daß weder die Dolden noch die Blätter und Stiele
hindurchgelangen. Während die Dolden und Stiele auf Grund ihres gegenüber der Saugkraft größeren
Eigengewichtes bzw. kleineren Luftwiderstandes am steilen Trum 14 α nach unten auf das Reinigungsband
17 abrollen bzw. herabfallen, bleiben die leichteren Blätter jedoch am Siebband 14 hängen und werden
mit diesem nach oben und rechts weggefördert, wo sie vor dem rechten, etwa lotrechten Trum des Siebbandes
14, wo kerne Saugwirkung herrscht, auf ein Schrägblech 21 fallen, von welchem aus sie auf das
Förderband 20 gleiten.
Da die beiden Reinigungsbänder 17 und 18 als mit einer Vielzahl von Noppen versehene Gummibänder
ausgebildet sind, zwischen deren (nicht besonders dargestellten) Noppen die herabgefallenen Stiele
festgehalten werden, gelangen die Stiele schließlich ebenfalls auf das Förderband 20, welches somit zum
Wegfördern der von der Reinigungsvorrichtung ausgeschiedenen Verunreinigungen dient. Die gegenüber
den Stielen größeren, angenähert kugelförmigen Dolden rollen das schräg nach unten gerichtete Reinigungsband
17 entlang herab auf ein Führungsblech
22, von welchem aus sie auf das Förderband 19 gelangen. Sollten etwa doch noch Dolden über das
Reinigungsband 17 nach rechts mitgenommen werden, so fallen diese auf das zweite gegenüber dem
ersten etwas steiler nach unten gerichtete Reinigungsband 18, wo sie sodann mit großer Sicherheit nach
unten auf das Förderband 19 abrollen, welches die gepflückten Dolden gemäß Fig. 1 nach rechts aus
dem Gestell herausfördert.
Die vom Rollenförderer 6 mitgenommenen Bestandteile, d. h. also von den eigentlichen Rebensträngen
abgerissenen Zweige, an denen sich noch ungepflückte Dolden befinden können, werden vom
Rollenförderer 6 zur Nachpflückwalze 5 gefördert, die auch die an diesen Zweigen befindlichen Dolden in
üblicher und deshalb nicht besonders dargestellter Weise abpflückt. Während die Dolden in der bereits
beschriebenen Weise ebenfalls auf das Förderband 13 fallen, werden die Zweige nach rechts aus dem Gestell
1 herausgefördert, wo sie getrennt von den auf dem Förderband 19 geförderten Dolden gesammelt
und weggeschafft werden.
Es wurde schon geschildert, daß die Scheiben 8 auf den Rollen 7 so angebracht sind, daß die beschriebene
Arbeitsweise des gitterrostartigen Förderers am besten erreicht wird. In Fig. 3 ist eine gegenüber Fig. 2
abgewandelte Anordnung der Scheiben 8 auf den Rollen 7 dargestellt, wonach die Scheiben 8 benachbarter
Rollen 7 jeweils in einer nahezu gemeinsamen Querebene der Rollen 7 dicht nebeneinander verlaufen.
Die öffnungen 9 α zwischen den Rollen 7 und den Scheiben 8 fallen hier etwas größer aus als bei
dem ersten Ausführangsbeispiel, könnten jedoch ebensogut auch ähnlich den öffnungen 9 quadratisch
sein. Da die Doldengröße je nach dem Anbaugebiet unterschiedlich sein kann, können sich auch unterschiedliche
Maße der Öffnungen als zweckmäßig ergeben. Damit auch die auf die Scheiben 8 gelangenden
Zweige zuverlässig zur Nachpflückwalze 5 hin weitergefördert werden, können die Scheiben gemäß
den F i g. 4, 5 und 6 auch oval geformt oder an ihrem Umfang mit einer in ihrer Antriebsdrehrichtung mitnehmend
wirkenden Sägeverzahnung versehen sein. F i g. 4 zeigt eine solche ovale Scheibe 8 a, während
die F i g. 5 und 6 Scheiben mit zwei unterschiedlichen Sägeverzahnungen 23 α und 23 b zeigen.
Die Erfindung ist nicht an alle Einzelheiten der beschriebenen Ausführungsbeispiele gebunden. So
könnten z. B. auch kreisrunde Scheiben 8 auf den Rollen 7 exzentrisch angeordnet werden, um dadurch
eine bessere Weiterförderung von Zweigen zu erreichen und der Aufbau der nur beispielsweise geschilderten
Hopfenpflückmaschine könnte in zahlreichen Einzelheiten abgewandelt sein. Schließlich könnte der
beschriebene gitterrostartige Förderer auch noch für andere Aussieb- und Wegförderprobleme Verwendung
finden und die Drehrichtung der gezahnten Scheiben könnte anders als in den F i g. 5 und 6 dargestellt
sein, ohne daß dadurch der in den nachstehenden Ansprüchen niedergelegte Schutzbereich
der Erfindung verlassen wird.
Claims (8)
1. Rollenförderer an Hopfenpflückmaschinen zum Aussortieren abgepflückter Dolden und zum
Wegfördern abgerissener Zweige zu einer Nachpflückvorrichtung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rollen (7) mit ihre Abstände überbrückenden Scheiben (8 bzw. 8 a) versehen sind,
die in ihrem Zusammenwirken mit den Rollen (7) eine Art Gitter bilden.
2. Förderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (8) der einen
Rolle (7) jeweils den Abstand der Scheiben (8) der benachbarten Rollen (7) halbieren.
3. Förderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (8) benachbarter
Rollen (7) jeweils in einer nahezu gemeinsamen Querebene der Rollen (7) dicht nebeneinander
verlaufen.
4. Förderer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Scheiben (8) an ihrem Umfang mit einer in ihrer Antriebsdrehrichtung mitnehmend wirkenden
Sägeverzahnung (23 a, 23 b) od. dgl. versehen sind.
5. Förderer nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (8 a) oval geformt
sind.
6. Förderer nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (8) exzentrisch
zu den Rollen (7) angeordnet sind.
7. Förderer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rollen (7) mit ihren Achsen parallel zu den Pflückwalzenachsen einer Hopfenpflückmaschine
angeordnet sind.
8. Förderer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rollen (7) über je ein Kettenrad (10) und eine oder mehrere entlang diesen verlaufende Ketten
(11 a, 11 b, 11 c, 11 d und 11 e) antreibbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1032 962,
1091802,1077 910;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 917 116.
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1091802,1077 910;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 917 116.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 587/27 7.68 © Bundesdnckerei Berlin
Priority Applications (4)
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| DEA49801A DE1273895B (de) | 1965-07-21 | 1965-07-21 | Rollenfoerderer an Hopfenpflueckmaschinen |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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- 1966-07-04 BE BE683588D patent/BE683588A/xx unknown
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