DE1273736B - Alkalische Reinigungsmittel - Google Patents
Alkalische ReinigungsmittelInfo
- Publication number
- DE1273736B DE1273736B DEM58468A DEM0058468A DE1273736B DE 1273736 B DE1273736 B DE 1273736B DE M58468 A DEM58468 A DE M58468A DE M0058468 A DEM0058468 A DE M0058468A DE 1273736 B DE1273736 B DE 1273736B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- amino
- tri
- sodium
- alkaline
- cleaning
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07F—ACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
- C07F9/00—Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
- C07F9/02—Phosphorus compounds
- C07F9/28—Phosphorus compounds with one or more P—C bonds
- C07F9/38—Phosphonic acids [RP(=O)(OH)2]; Thiophosphonic acids ; [RP(=X1)(X2H)2(X1, X2 are each independently O, S or Se)]
- C07F9/3804—Phosphonic acids [RP(=O)(OH)2]; Thiophosphonic acids ; [RP(=X1)(X2H)2(X1, X2 are each independently O, S or Se)] not used, see subgroups
- C07F9/3808—Acyclic saturated acids which can have further substituents on alkyl
- C07F9/3817—Acids containing the structure (RX)2P(=X)-alk-N...P (X = O, S, Se)
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B3/00—Extraction of metal compounds from ores or concentrates by wet processes
- C22B3/20—Treatment or purification of solutions, e.g. obtained by leaching
- C22B3/26—Treatment or purification of solutions, e.g. obtained by leaching by liquid-liquid extraction using organic compounds
- C22B3/38—Treatment or purification of solutions, e.g. obtained by leaching by liquid-liquid extraction using organic compounds containing phosphorus
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
- C11D3/00—Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
- C11D3/16—Organic compounds
- C11D3/36—Organic compounds containing phosphorus
- C11D3/364—Organic compounds containing phosphorus containing nitrogen
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
- Y02P10/00—Technologies related to metal processing
- Y02P10/20—Recycling
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
- Geology (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Detergent Compositions (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
ClId
Deutsche KL: 23 e-2
Nummer: 1273 736
Aktenzeichen: P 12 73 736.9-41 (M 58468)
Auslegetag: 25. Juli 1968
Die Erfindung betrifft alkalische Reinigungsmittel, die Alkalien und Komplexbildner enthalten, die zum
Waschen oder Reinigen von Gegenständen, wie z. B. Gläsern, Metallen und Gummis, besonders
geeignet sind.
Auf Gebieten wie der Molkerei und der Fruchtsaftindustrie werden im weiten Umfang zur Reinigung
von Flaschen und Gläsern ziemlich alkalische Lösungen verwendet. Bei Anwendung von gewöhnlichem
Wasser stellt die Ausfällung der im Leitungswasser gelösten Calcium- und Magnesiumsalze ein
Hauptproblem dar. Es bilden sich dabei unansehnliche Filme auf den zu reinigenden Gegenständen
und in der Reinigungsanlage, so daß eine häufige Reinigung erforderlich ist. Man hat hierzu auch
Inhibierungsmittel oder Komplexbildner angewandt, d. h. Stoffe, die die Calcium- und Magnesiumverbindungen
in Lösung halten. Die hierzu üblicherweise verwendeten Stoffe, wie z. B. Polyphosphate,
Aminosäurederivate, Aminoessigsäurederivate und Gluconate, erwiesen sich jedoch hierzu nicht völlig
zufriedenstellend. Beispielsweise sind die Polyphosphate, wie Natriumtripolyphosphat und Tetranatriumpyrophosphat,
hydrolyseempfindlich oder anfallig gegen Zersetzung, was hauptsächlich von
pH- und Temperaturbedingungen abhängt. Die Aminocarbonsäurederivate, wie z. B. die in der
britischen Patentschrift 865 252 beschriebenen Verbindungen, die Iminodiessigsäuregruppen enthalten,
wie Äthylendiamintetraessigsäure, geben keine zufriedenstellenden Ergebnisse, wenn sie mit alkalischen
Reinigungsmitteln verwendet werden. Gluconate hemmen in Gegenwart solcher Verbindungen,
wie z. B. löslichen Silikaten und Phosphaten, die Ausfallung der Calcium- und Magnesiumverbindungen,
sind jedoch trotzdem in alkalischen Mitteln immer noch besser wirksam als die Aminocarbonsäureverbindungen
der britischen Patentschrift 865 252. Ferner ist aus der deutschen Auslegeschrift
1 171401 bekannt, daß Aminodiphosphonsäuren oder deren wasserlösliche Salze als Komplexbildner
für Metallionen geeignet sind.
Die erfindungsgemäßen Mittel sind hingegen auch im alkalischen Gebiet zur Vermeidung der vorstehend
aufgeführten Mängel geeignet.
Die Aufgabe der Erfindung liegt daher in alkalischen Reinigungsmitteln, die besonders gut zum
Waschen oder Reinigen von Gegenständen, wie Glas, Metallen oder Gummi, geeignet sind und die
vorstehend aufgeführten Nachteile nicht aufweisen.
Die erfindungsgemäßen alkalischen Reinigungsmittel, enthaltend Alkalien und Komplexbildner,
Anmelder:
Vertreter:
8000 München 27, Pienzenauer Str. 2
sind gekennzeichnet durch einen Gehalt an Aminotri-(niedrig-alkylidenphosphonsäuren).
Die bevorzugten Amino-tri-(niedrig-alkylidenphosphonsäuren) besitzen die folgende Formel:
N —
/X O
C-Pi
OH
worin X und Y Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten.
Auch deren wasserlösliche Salze sind geeignet.
Bevorzugte Beispiele für erfindungsgemäß einsetzbare Verbindungen sind:
1. Amino-tri-(methylphosphonsäure)
. N[CH2PO(OH)2J3
. N[CH2PO(OH)2J3
2. Amino-tri-(äthylidenphosphonsäure)
KiCHPO^
3. Amino-tri-(isopropylidenphosphonsäure)
N[(CH3)(CH3)CPO(OH)2]3
N[(CH3)(CH3)CPO(OH)2]3
Bevorzugt stehen das Alkali im Reinigungsmittel und der erfindungsgemäß eingesetzte Komplexbildner
in einem Gewichtsverhältnis von etwa : 1 bis 1 : 5.
Die erfindungsgemäß in den alkalischen Reinigungsmitteln eingesetzten Inhibierungsmittel sind gegenüber hydrolytischer Zersetzung unter verschiedenen pH- und Temperaturbedingungen stabil.
Die erfindungsgemäß in den alkalischen Reinigungsmitteln eingesetzten Inhibierungsmittel sind gegenüber hydrolytischer Zersetzung unter verschiedenen pH- und Temperaturbedingungen stabil.
809 5(7/515
Es wurde beispielsweise eine Probe von 20 g Penta-natrium-amino-tri-(methylphosphonat),
. N(CH2PO3Na2MCH2PO3H Na)
in 100 ml Wasser aufgelöst. Eine Menge von 25 ml der Lösung wurde zu einer Menge von 25 ml
12m-HCl gegeben und ergab eine 10%ige Lösung
des Komplexbildners in HCl. Eine weitere Menge von 25 ml der Lösung wurde zu 25 ml 10%iger
Natronlauge gegeben und lieferte eine 10%ige Lösung des Komplexbildners in einer 5%igen
NaOH-Lösung. Die vorstehenden 10%igen Lösungen wurden 4 Stunden zum Sieden erhitzt, wonach
beide Lösungen keine Veränderung der physikalischen Eigenschaften zeigten. Die magnetischen Kernresonanzspektren
zeigten, daß die beiden 10%igen Lösungen mit frischen, nicht erhitzten iO%igen
Lösungen des Komplexbildners in Wasser bei gleichen Säure- und Alkalibedingungen identisch
waren und erwiesen damit die Beständigkeit des Zusatzes gegenüber Hydrolyse oder Zersetzung
unter scharfen Temperatur- und pH-Bedingungen. Es sei darauf hingewiesen, daß alle bekannten Polyphosphate,
gleich ob in der Säure-, Salz- oder Esterform, unter den obengenannten Bedingungen hydrolysieren
oder sich vollständig zersetzen. Eine weitere Probe, in diesem Fall 2 g des wasserfreien Pentanatrium
- amino - tri - (methylphosphonats), ein trockenes Pulver, wurde auf einer thermogravimetrischen
Waage erhitzt. Unterhalb einer Temperatur von 300° C trat ein Gewichtsverlust von
unter 1% auf. Die Röntgenbeugungsbilder der erhitzten und nicht erhitzten Probe waren identisch.
Wie aus dem vorangehenden hervorgeht, sind die Zusätze gemäß der vorliegenden Erfindung hydro-Jytisch
stabil.
Die im Rahmen der Erfindung verwendeten Alkalien sind beispielsweise Alkali- und Ammoniumhydroxyde,
wie NaOH und KOH oder Alkali- oder Arnmoniumcarbonate, z. B. Na2CO3, sowie Gemische
davon. Auf Grund der leichten Zugänglichkeit und des relativ niedrigen Preises wird Natriumhydroxyd
bevorzugt.
Obgleich die Natriumsalze der Amino-tri-(niedrigalkylidenphosphonsäuren)
bevorzugt sind und insbesondere das Penta-natrium-salz können diese auch
durch andere Alkalisalze, wie z. B. Kalium- und Lithiumsalze, sowie Gemische der Alkalisalze ersetzt
sein. Außerdem können bei der Durchführung der Erfindung beliebige wasserlösliche Salze, wie z. B.
das Ammoniumsalz (beispielsweise
N[CH2PO3(NH4)2]2 — [CH2PO3HNH4]).
und das Aminsalz (beispielsweise [CH2 - PO3[N(CH3)2]2]2 — [CH2 - PO3HN(CHs)2])
die die Eigenschaften der Alkalisalze aufweisen, verwendet werden. Bei Verwendung stark alkalischer
Reinigungsmittel können die Amino-tri-(niedrigalkylidenphosphonsäuren) auch als solche verwendet
werden.
Die zur Verwendung mit dem alkalischen Reinigungsmittel notwendige Menge an Zusatzmittel
kann von der endgültigen Verwendung, der Art des verwendeten Alkalis und der Art und Menge des
verwendeten Wassers abhängen. Bei Verwendung in einer Reinigungslösung aus weichem Wasser war
jedoch ein Reinigungsmittel mit einem Komplexbildner-Alkali-Gewichtsverhältnis von etwa 1 : 2
bis 1 : 400 besonders wirksam. In hartem Wasser ist die Menge an Komplexbildner gewöhnlich gesteigert,
wobei ein Gewichtsverhältnis von Zusatzmittel zu Alkalireinigungsmittel von etwa 5 : 1
bis 1 : 40 besonders wirksam ist. Daher können bei Verwendung in gewöhnlichem Wasser oder
Leitungswasser die Verhältnisse von Komplexbildner zu Alkali, welche für beste Ergebnisse
erforderlich sind, zwischen etwa 5 : 1 und 1 : 400 schwanken.
Die aus den erfindungsgemäßen alkalischen Reinigungsmitteln erhältliche Waschlösung muß eine
ausreichende Keimtötung und Reinigungswirkung aufweisen, ohne die Gegenstände anzugreifen. Einweichzeit,
Alkalikonzentration und Temperatur sind in dem Sinne miteinander verbunden, daß gesteigerte
Temperaturen und/oder Konzentrationen die zur Erreichung einer gewünschten Reinigungswirkung
und einer germiziden Wirkung notwendige Waschdauer herabsetzen. Im allgemeinen belaufen
sich die üblicherweise angewendeten Temperaturen auf etwa 50 bis 75 0C, und die Konzentration des
alkalischen Reinigungsmittels in der Waschlösung liegt üblicherweise zwischen etwa 1 bis 5 Gewichtsprozent,
obgleich bis zu 20% alkalisches Reinigungsmittel unter gewissen Bedingungen verwendet
werden können.
Die erfindungsgemäß eingesetzten Komplexbildner können mechanisch durch ein Mischwerk in die
Alkalien eingemischt oder in einer Lösung der Alkalien aufgelöst werden.
Das folgende Beispiel dient zur weiteren Erläuterung der Erfindung, wobei darauf hingewiesen
wird, daß das Herstellungsverfahren der Phosphonsäuren oder Phosphonate nicht Gegenstand vorliegender
Anmeldung ist.
Herstellungsbeispiel
In einem üblichen 3-1-Dreihalskolben, der mit
Rückflußkühler, Rührer und Thermometer versehen war, wurden 600 g Diäthylphosphit und
127,5 g 29°/oige wäßrige Ammoniumhydroxydlösung zugegeben. Der Kolben wurde in ein Eisbad gebracht,
und nachdem das Gemisch auf etwa O0C abgekühlt war, wurden 325 g 37%ige wäßrige Formaldehydlösung
zugefügt. Der Kolben wurde aus dem Eisbad entfernt und erhitzt, wobei die Reaktion
bei etwa 100°C eintrat. Nach Beendigung der Reaktion ließ man den Kolben auf Raumtemperatur abkühlen,
und die Reaktionsprodukte wurden mit Benzol extrahiert und durch fraktionierte Destillation
abgetrennt. Hexaäthyl-amino-tri-(rnethylphosphonat) destillierte zwischen 190 und 2000C bei
einem Druck von 0,1 mm und wurde in einer Menge von 184 g erhalten. Im folgenden sind die Ergebnisse
wiedergegeben, die einen Vergleich zwischen den berechneten und den gefundenen Prozentgehalten
der Bestandteile ermöglichen:
Berechnet ... C 36,78, H 7,30, N 3,53, P 20,01%; gefunden ... C 38,54, H 7,76, N 3,00, P 19,89%.
Die freie Säure, Amino-tri-(methylphosphonsäure), N[CH2PO(OH)2]S
wurde durch Hydrolyse eines Anteils des vorangehend hergestellten Esters hergestellt. In einem
Kolben, ähnlich dem oben beschriebenen Kolben,
IO
wurden 40 g Ester mit etwa 200 ml konzentrierter Chlorwasserstoffsäure während etwa 24 Stunden
am Rückfluß erhitzt. Die freie Säure, eine sirupöse Flüssigkeit, kristallisierte nach längerem Stehen
(etwa 1 Woche) in einem Exsikkator. Die Ausbeute betrug 20 g. Das durch Titration ermittelte Äquivalentgewicht
der freien Säure betrug 62, verglichen mit dem berechneten Wert von 59,8.
Beispiel
Penta-natrium-amino-tri-(methylphosphonat),
N[CH2PO3Na2J2 — [CH2PO3HNa]
Penta-natrium-amino-tri-(methylphosphonat),
N[CH2PO3Na2J2 — [CH2PO3HNa]
wurde durch Auflösen der im Herstellungsbeispiel erhaltenen freien Säure in 140 ml 10%iger NaOH-Lösung
und Eindampfen der wäßrigen Lösung zur Trockene bei etwa 1400C unter Bildung der wasserfreien
Form des Salzes hergestellt.
Der folgende Versuch wurde durchgeführt, um die Wirksamkeit eines Komplexbildners der vorliegenden
Erfindung mit Natriumgluconat, einem in weiten Umfang verwendeten Komplexbildners in
stark alkalischen Waschlösungen zu vergleichen. Bei der Durchführung des Versuchs wurden 100 ml
Lösungen mit einer Wasserhärte von 150 Teilen pro Million Teile (Ca : Mg = 3:2) und zwischen etwa
0,25 bis 20 Gewichtsprozent variierender NaOH mit 35gewichtsprozentigen wäßrigen Lösungen von
Penta-natrium-amino-tri-(methylphosphonat),
N(CH2PO3Na2)(CH2PO3HNa)
und 40gewichtsprozentigen wäßrigen Lösungen von Natriumgluconat auf einen klaren Endpunkt titriert,
der anzeigt, daß Calcium- und Magnesiumniederschlage durch die Inhibierungsmittel in der Lösung
aufgelöst wurden. Die Ergebnisse des Versuchs sind in der Tabelle wiedergegeben.
| Inhibierungsmittel in der Lösung | indpunkt(%) | |
| NaOH | bei klarem ■ | B* |
| (%) | A* | 0,14 |
| 0,25 | 0,19 | 0,12 |
| 0,5 | 0,05 | 0,09 |
| 0,75 | 0,06 | 0,10 |
| 1,0 | 0,06 | 0,19 |
| 1,5 | 0,25 | 0,12 |
| 2,0 | 0,20 | 0,13 |
| 2,5 | 0,11 | 0,14 |
| 5,0 | 0,10 | 0,43 |
| 15,0 | 0,12 | 0,54 |
| 20,0 | 0,11 |
35
40
45 Wie aus der obigen Tabelle entnommen werden kann, ist der erfindungsgemäße Zusatz sogar in Abwesenheit
von Bestandteilen, wie z. B. löslichen Silikaten u. dgl., mit Natriumgluconat vergleichbar
und überlegen.
Während ein alkalisches Wasch- oder Reinigungsmittel gemäß der Erfindung nur ein Alkali der
beschriebenen Klasse und eine Amino-tri-(niedrigalkylidenphosphonsäure) oder ein Salz davon enthalten muß, ist zu bemerken, daß die Zugabe zusätzlicher
üblicherweise in stark alkalischen Waschlösungen verwendeter Bestandteile zu dem Gemisch,
■wie z. B. antikorrosiven Mitteln, die zur Verringerung der korrosiven Wirkung auf Glaswaren
durch stark alkalische Reinigungsmittel, z. B. Natriumorthophosphaten und -Silikaten, verwendet
werden, möglich. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß der erfindungsgemäße Zusatz
den bedeutenden Vorteil mit sich bringt, auch in Gegenwart solcher zusätzlicher Bestandteile wirksam
zu sein. Zum Beispiel wurde ein Probevolumen von 0,2 Gewichtsprozent Penta-natrium-amino-tri-(methylphosphonat),
3 Gewichtsprozent NaOH und Wasser mit einer Härte von etwa 150 Teilen pro Million Teile mit einem gleichen Volumen aus
10 Gewichtsprozent Na3SiO3 und Wasser mit einer
Härte von etwa 150 Teilen pro Million Teile gemischt. Ein anderes Probevolumen, das mit dem
vorangehenden identisch war, wurde mit einem gleichen Volumen aus 10 Gewichtsprozent Na2CO3
und Wasser mit einer Härte von etwa 150 Teilen pro Million Teile gemischt. In jedem Beispiel bildete
sich kein merklicher Niederschlag, selbst nicht nachdem die Lösungen 30 Minuten lang gestanden
hatten. Auch eine stark alkalische Lösung, welche einen Komplexbildner gemäß der vorliegenden
Erfindung enthielt, lieferte ausgezeichnete Ergebnisse bei der Reinigung von Gegenständen, wie
z. B. Flaschen und Glasware.
Claims (3)
1. Alkalische Reinigungsmittel, enthaltend Alkalien und Komplexbildner, gekennzeichnet
durch einen Gehalt an Amino-tri-(niedrig-alkylidenphosphonsäuren).
2. Reinigungsmittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt eines Natriumsalzes
der Amino-tri-(methylphosphonsäure), insbesondere des Penta-natrium-amino-tri-(methylphosphonats).
3. Reinigungsmittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Alkali und Komplexbildner
in einem Gewichtsverhältnis von 400 : 1 bis 1 : 5 vorliegen.
55
A* = Penta-natrium-amino-tri-(methylphosphonat).
B* = Natriumgluconat.
B* = Natriumgluconat.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 171 401;
britische Patentschrift Nr. 865 252.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 171 401;
britische Patentschrift Nr. 865 252.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US229495A US3278446A (en) | 1962-10-09 | 1962-10-09 | Washing compositions |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1273736B true DE1273736B (de) | 1968-07-25 |
Family
ID=22861479
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM58468A Pending DE1273736B (de) | 1962-10-09 | 1963-10-09 | Alkalische Reinigungsmittel |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3278446A (de) |
| DE (1) | DE1273736B (de) |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3368978A (en) * | 1964-12-28 | 1968-02-13 | Monsanto Co | Builder compositions and detergent compositions using same |
| FR2017949A1 (de) * | 1968-07-22 | 1970-05-29 | Monsanto Co | |
| US3925228A (en) * | 1973-01-11 | 1975-12-09 | Colgate Palmolive Co | Carbonate built detergents |
| US4230592A (en) * | 1979-05-31 | 1980-10-28 | Chemed Corporation | Controlled foam detergent additive |
| US4711724A (en) * | 1985-09-16 | 1987-12-08 | Nalco Chemical Company | Method for prevention of phosphonate decomposition by chlorine |
| US4642194A (en) * | 1985-09-16 | 1987-02-10 | Nalco Chemical Company | Method for prevention of phosphonate decomposition by chlorine |
| US4759852A (en) * | 1987-10-15 | 1988-07-26 | Nalco Chemical Company | Use of sulfamic acid to inhibit phosphonate decomposition by chlorine-bromine mixtures |
| US5578666A (en) * | 1994-07-29 | 1996-11-26 | Polytechnic University | Flame retardant composition |
| US6503420B1 (en) | 1997-10-06 | 2003-01-07 | Fmc Corporation | Anti-corrosion solutions for air dehumidification systems |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB865252A (en) * | 1958-08-13 | 1961-04-12 | Unilever Ltd | Improvements in or relating to cleansing processes |
| DE1171401B (de) * | 1962-01-27 | 1964-06-04 | Henkel & Cie Gmbh | Verwendung von Aminophosphonsaeuren oder ihrer Derivate als Komplexbildner fuer Metallionen |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2841611A (en) * | 1954-09-01 | 1958-07-01 | Dow Chemical Co | Nu-alkyl substituted alkylene polyamine methylene phosphonic acids |
| US2976248A (en) * | 1957-08-01 | 1961-03-21 | Wyandotte Chemicals Corp | Bottle washing composition and method |
-
1962
- 1962-10-09 US US229495A patent/US3278446A/en not_active Expired - Lifetime
-
1963
- 1963-10-09 DE DEM58468A patent/DE1273736B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB865252A (en) * | 1958-08-13 | 1961-04-12 | Unilever Ltd | Improvements in or relating to cleansing processes |
| DE1171401B (de) * | 1962-01-27 | 1964-06-04 | Henkel & Cie Gmbh | Verwendung von Aminophosphonsaeuren oder ihrer Derivate als Komplexbildner fuer Metallionen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3278446A (en) | 1966-10-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2325829C2 (de) | Sequestrierungsmittel | |
| EP0175315B1 (de) | 4-Dimethylamino-1-hydroxybutan-1,1-diphosphonsäure, deren wasserlösliche Salze, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie ihre Verwendung | |
| DE2057258C2 (de) | Neue Gerüststoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und Wasch- und Reinigungsmittel, die diese Gerüststoffe enthalten | |
| DE1217928B (de) | Verfahren zur Verhinderung der Abscheidung von Schwermetallionen aus einer waessrigen Loesung | |
| DE2217692C3 (de) | Komplexbildner mit mehrwertigen Metallionen | |
| DE1082235B (de) | Verwendung von organischen Acylierungsprodukten der phosphorigen Saeure oder ihrer Derivate als Komplexbildner fuer Metallionen | |
| DE1567496B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Natriumpolyphosphatglaesern | |
| DE2145208A1 (de) | Verfahren zur Inhibierung von Kessel stein | |
| DE1273736B (de) | Alkalische Reinigungsmittel | |
| DE1910002B2 (de) | Mittel zur Verhinderung von Kesselsteinablagerungen | |
| EP0111284B1 (de) | Reinigungsverfahren | |
| DE1617161B2 (de) | Waschmittel | |
| DE2534390A1 (de) | 1,3-di-aminoalkan-1,1-diphosphonsaeuren | |
| DE2310450A1 (de) | Komplexbildner fuer mehrwertige metallionen | |
| DE3246080A1 (de) | Reinigungsverfahren | |
| DE944811C (de) | Das Anlaufen verhindernde Mittel enthaltende Reinigungsmittel | |
| DE1642436C3 (de) | Verfahren zur Verhinderung von steinbildenden Ablagerungen in wäßrigen Systemen | |
| EP0141200B1 (de) | Dihydroxyalkandiphosphonsäuren | |
| DE2131017C3 (de) | Äthylendiamin-mono-beta-propionsäuretri(methylenphosphonsäure) | |
| DE1469233A1 (de) | Verfahren und Mittel,um einer waessrigen,ein Chlor entwickelndes Mittel enthaltendenLoesung Komplexbildungseigenschaften zu verleihen | |
| DE1171401B (de) | Verwendung von Aminophosphonsaeuren oder ihrer Derivate als Komplexbildner fuer Metallionen | |
| DE917159C (de) | Verfahren zur Erzeugung von Oberflaechenschichten auf Eisen und Stahl | |
| DE2310451C2 (de) | 1-Chlor-1-phenylmethan-1,1-diphosphonsäure, deren Natrium-, Kalium-, Ammonium- und Triäthanolammoniumsalze, Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung als Komplexbildner für 2- und 3-wertige Metallionen | |
| AT259733B (de) | Alkal isches Reinigungsmittel | |
| DE1216471B (de) | Waschmittel in fester oder fluessiger Form |