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DE1273611B - Empfaenger fuer Einseitenbandsignale - Google Patents

Empfaenger fuer Einseitenbandsignale

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Publication number
DE1273611B
DE1273611B DE1962S0082294 DES0082294A DE1273611B DE 1273611 B DE1273611 B DE 1273611B DE 1962S0082294 DE1962S0082294 DE 1962S0082294 DE S0082294 A DES0082294 A DE S0082294A DE 1273611 B DE1273611 B DE 1273611B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
receiver
voltage
transistor
switching
gain control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1962S0082294
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Viktor Bodlaj
Rainer Fulda
Dipl-Phys Hans-Karl Grunow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1962S0082294 priority Critical patent/DE1273611B/de
Publication of DE1273611B publication Critical patent/DE1273611B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/30Circuits for homodyne or synchrodyne receivers
    • H04B1/302Circuits for homodyne or synchrodyne receivers for single sideband receivers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Empfänger für Einseitenbandsignale Die Erfindung bezieht sich auf einen Empfänger für Einseitenbandsignale im Bereich der kurzen und sehr kurzen elektromagnetischen Wellen mit wenigstens einer überlagerungsstufe, an die ein in der Verstärkung selbsttätig geregelter Zwischenfrequenzverstärker anschließt und bei dem zur Verstärkungsregelung aus den Empfangssignalen eine vorzugsweise zugleich der Rückumsetzung der Empfangssignale in die Basisbandlage und insbesondere auch der Frequenznachstellung des Empfängers dienende Trägerspannung ausgesiebt wird, bei dem ferner eine Schalteinrichtung verwendet wird, die, von der (dem) Verstärkungsregelspannung (Verstärkungsregelstrom) des Empfängers gesteuert, zur Sperrung des übertragungsweges im Empfänger dient, wenn beispielsweise auf Grund fehlenden Eingangssignals unzulässig hohe Rauschspannungsanteile im Empfängerausgangssignal vorhanden sind.
  • Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf eine elektronische Schalteinrichtung, zur Verwendung in Empfängern der vorbezeichneten Art.
  • Bei Einseitenbandempfängern, die vorzugsweise zur Übertragung der Informationen sehr vieler Telefoniekanäle dienen und die vor allem im Gebiet der Dezimeter- und Zentimeterwellen arbeiten, ist zum Ausgleich von Schwankungen der Eingangssignalamplitude .eine automatische Verstärkungsregelung erforderlich. Die Schwankungen der Eingangssignalampli-Lude können bei Funkstrecken mit mehreren Funkfeldern und mehrfach darin verwendeten bestimmten Übertragungsfrequenzen z. B. auf überreichweiten beruhen. Bei Funkstrecken, die mit Streustrahlungsempfang arbeiten, sind wertmäßig ähnliche Schwankungen möglich. Die Verstärkungsregelung derartiger Empfänger arbeitet in der Weise, daß eine zunächst vorhandene künstliche Verstärkungsminderung durch eine vom Empfangssignal abgeleitete Regelspannung so weit rückgängig gemacht wird, daß der Ausgangspegel des Empfängers einem vorgegebenen Wert entspricht. Die hierfür bei Empfangssignalmindereng eintretende Verstärkungserhöhung vergrößert auch den Einfluß des Rauschens der Eingangsstufen des Empfängers. Fällt bei derartigen Anlagen der vom Empfänger aufgenommene Fernsender aus oder wird die Funkfelddämpfung in dem Übertragungsweg zwischen dem fernen Sender und der Empfängerantenne wesentlich höher, als es den üblichen Betriebszuständen entspricht, so wird am Ausgang des Empfängers eine Geräuschspannung unzulässig hoher Amplitude abgegeben. Es ist deshalb bei derartigen Empfängern erforderlich, den Empfängerausgang abzuschalten; wenn eine zu hohe Geräuschspannung am Ausgang auftritt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für einen Empfänger zum Empfang von Einseitenbandsignalen eine besonders günstige und vorteilhafte Ausgestaltung dieser Abschaltung des Empfängerausganges vorzunehmen.
  • Ausgehend von einem Empfänger für Einseitenbandsignale im Bereich der kurzen und sehr kurzen elektromagnetischen Wellen mit wenigstens einer Überlagerungsstufe, an die ein in der Verstärkung selbsttätig geregelter Zwischenfrequenzverstärker anschließt und bei dem zur Verstärkungsregelung aus den Empfangssignalen eine vorzugsweise zugleich der Rückumsetzung der Empfangssignale in die Basisbandlage und insbesondere auch der Frequenznachstellung des Empfängers dienende Trägerspannung ausgesiebt wird, bei dem ferner eine Schalteinrichtung verwendet wird, die, von der (dem) Verstärkungsregelspannung (Verstärkungsregelstrom) des Empfängers gesteuert, zur Sperrung des übertragungsweges im Empfänger dient; wenn beispielsweise auf Grund fehlenden Eingangssignals unzulässig hohe Rauschspannungsanteile im Empfängerausgangssignal vorhanden sind, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß in der Weise gelöst; daß die Schalteinrichtung zwischen der letzten geregelten Zwischenfrequenz-Verstärkerstufe und der Anordnung zur Umsetzung in die Basisbandlage liegt und außer von der (dem) Verstärkungsregelspannung (Verstärkungsregelstrom) auch durch Einwirkung der ausgesiebten Trägerspannung betätigt wird, sobald diese um einen Betrag von mehr als etwa 3 db unter den Normalpegel abgesunken ist.
  • Es ist zwar insbesondere von den Empfängern für Frequenzmodulation her bekannt, den übertragungsweg im Empfänger dann zu sperren, wenn beispielsweise auf Grund fehlenden Eingangssignals die Rauschspannungsanteile im Empfängerausgangssignal unzulässig hoch werden. Dies tritt vor allem bei FM-Rundfunkempfängern während des Abstimmvorganges auf, da bei fehlendem Eingangssignal die Verstärkung des Empfängers durch die automatische Verstärkungsregelung auf einen hohen Wert gebracht wird. Es sind viele Schaltungen bekanntgeworden, um das Niederfrequenzrauschen in diesen Fällen dadurch zu unterdrücken, daß in Zwischenphasen fehlenden Eingangssignals der Niederfrequenzsignalverstärker gesperrt wird. Das spezielle Ziel dieser Vorschläge ist dabei ein möglichst steiler Anstieg der zur Sperrung benötigten Verriegelungskriterien, weshalb in vielen Schaltungen dieser Art zusätzliche, das Niederfrequenzrauschen hoch verstärkende Anordnungen vorgesehen sind.
  • Es sind auch Anordnungen bekanntgeworden, bei denen eine Sperrung im Hochfrequenz- oder Zwischenfrequenzweg des Empfängers vorgenommen wird. Bei einer speziellen Schaltung für einen Frequenzmodulationsempfänger wird die Demodulatorröhre auf der Hochfrequenzseite durch eine negative Festvorspannung so lange blockiert, bis das über eine zusätzliche vorherliegende Diode gleichgerichtete ZF-Signal bzw. Eingangssignal ausreichend groß zur Entsperrung der Modulatorröhre geworden ist. Derartige Schaltungen lassen sich jedoch auf einen so speziellen Empfänger für Einseitenbandmodulation, wie er der Erfindung zugrunde liegt, nicht mit Vorteil anwenden, und insbesondere würde hierdurch die eingangs geschilderte spezielle Aufgabe des Erfindungsgegenstandes nicht befriedigend gelöst werden können.
  • Eine vorteilhafte Ausbildung des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß mit der Regelgröße für die Verstärkungsregelung und mit der ausgesiebten Trägerspannung, vorzugsweise über einstellbare Dämpfungsglieder, je ein Schaltverstärker mit einem unteren Schwellwert für das Ansprechen gespeist wird, die, solange die Regelgröße und die Trägerspannung eine für die Normalfunktion des Empfängers genügend hohen Pegel aufweisen, in ihrem einen Schaltzustand verharren, und daß von diesen beiden Schaltverstärkern die Schaltvorrichtung gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer weiteren Schaltstufe als Kombinator in der Weise gesteuert wird, daß zumindest durch das Kippen von nur einem der Schaltverstärker in den anderen Schaltzustand der ; Übertragungsweg für das Basisband aufgetrennt wird.
  • Eine gerade für Einseitenbandempfänger dieser Art besonders vorteilhafte elektronische Schaltvorrichtung besteht in Weiterbildung der Erfindung darin, daß ein Transistor in Emitterschaltung vorgesehen ist, dem vorzugsweise über einen Übertrager die Eingangssignale hochohmig zugeführt werden, insbesondere durch Vorschaltung eines Widerstandes in der Basiszuleitung, und daß zur Sperrung des übertragungsweges der vorzugsweise auch ausgangsseitig einen Übertrager enthaltenden Stufe, der Basiselektrode eine Vorspannung derartiger Polarität und Amplitude zugeführt wird, daß die Emitter-Basis-Strecke dieses Transistors weit im Flußgebiet betrieben wird und sehr niederohmig ist, und/oder daß die Kollektorgleichstromzuführung des Transistors unterbrochen wird. Hierfür ist es vorteilhaft, wenn zusätzlich die Ubersetzungsverhältnisse der Eingangs-und Ausgangsschaltung des Transistors und die entsprechenden Arbeitswiderstände derart gewählt sind, daß in Übertragungsrichtung für die gesamte Abschaltvorrichtung eine Verstärkung in der Größenordnung von 1 gegeben ist.
  • Nachstehend wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeipielen näher erläutert.
  • Die F i g. 1 zeigt im Schemabild einen Empfänger für Einseitenbandsignale, in dem von einer Empfangsantenne aus über die üblichen Weichen- und Filterschaltungen und eventuellen Laufzeitglieder 1 das Empfangssignal einer Eingangsüberlagerungsstufe 2 zugeführt wird. Beispielsweise liegt das Empfangssignal im Frequenzbereich um 400 MHz. Das Empfangssignal wird mittels eines überlagerungsoszillators 10 in der Stufe 2 in eine Frequenzlage im 35-MHz-Gebiet umgesetzt. In dieser Frequenzlage wird das Signal in einem in der Verstärkung in mehreren Stufen regelbaren Zwischenfrequenzverstärker 3 im Pegel angehoben und einem weiteren Frequenzumsetzer 4 zur Frequenzumsetzung beispielsweise in die 2-MHz-Lage zugeführt. Zu dieser Frequenzumsetzung wird die überlagerungsspannung aus einem 'Gberlagerungsoszillator 11 entnommen.
  • Die Zwischenfrequenzsignale in der 2-MHz-Lage werden in einem zweiten, wenigstens teilweise in der Verstärkung geregelten Zwischenfrequenzverstärker 5 noch weiter selektiv verstärkt und über eine Gabel-Schaltung 6 einerseits dem Basisbandausgang und andererseits der Frequenznachstellung und Verstärkungsregelung des Empfängers zugeführt. Zur Basisbandgewinnung ist an die Gabelschaltung 6 ein selektives Filter 7 angeschaltet, welches den Frequenzbereich der 2-MHz-Lage passieren läßt, der die den Informationen des Basisbandes zugeordneten Frequenzen enthält. Gegebenenfalls kann diesem Filter noch ein Vertärker in der 2-MHz-Lage zugeordnet sein oder dieses Filter in einem solchen Verstärker mit einbezogen sein. An den Ausgang dieses Verstärkers schließt sich eine Schaltvorrichtung 8 an, an deren Ausgang ein dritter Frequenzumsetzer 9 zur Rückumsetzung der Signale aus der 2-MHz-Lage in die Basisbandlage angeschaltet ist.
  • Die für die Rückumsetzung in die Basisbandlage erforderliche Nullschwingung wird aus der Gabelschaltung 6 über das den Informationsgehalt der Kanäle in der 2-MHz-Lage sperrende Filter 14, einen gegebenenfalls damit vereinigten Verstärker 15 und ein Quarzfilter 16 gewonnen und von diesem Quarzfilter 16 über eine Gabelschaltung 17 entnommen.
  • Die Gabelschaltung 17 ist vorgesehen, weil die Nullschwingung beim Ausführungsbeispiel noch für weitere Aufgaben herangezogen wird. So wird einerseits die Nullschwingung einer Regelspannungserzeugung 13 zugeführt, die der Frequenznachstellung des ersten überlagerungsoszillators 10 mittels einer beispielsweise motorischen Frequenznachstellung 12 dient. Andererseits wird aus der Nullschwingung über eine Regelspannungs-Erzeugungseinheit 18 eine Regelspannung bzw. Regelgröße abgeleitet, welche die Verstärkung in den Zwischenfrequenzverstärkern 3 und 5 in der einleitend beschriebenen Weise beeinflußt.
  • Insoweit entspricht der Aufbau des Empfängers im wesentlichen dem nach der deutschen Patentschrift 1080 616, und es ist auch insoweit das gleiche Frequenzschema wie dort vorausgesetzt. Zusätzlich sind bei dem Empfänger zwei Schaltstufen 19 und 20 vorgesehen, denen über einstellbare Dämpfungsregler 22 bzw. 23 einerseits die Regelgröße der Verstärkungsregelung und andererseits die Nullschwingung zugeführt werden. Die Schaltstufen sind derart vorgespannt, daß sie erst bei Änderung der ihnen zugeführten Eingangsspannung über eine vorgegebene Schwelle hinaus in ihren anderen Schaltzustand kippen und eine konstante Ausgangsspannung abgeben. Die Ausgänge beider Schaltstufen 19 und 20 sind weiterhin in einer Kombinationsschaltung 21 (Kombinator) zusammengeführt, die so gestaltet ist, daß auch beim Umkippen nur einer der Stufen 19 und 20, die im Normalfall - also bei ausreichendem Empfangssignal - durchgeschaltete Schaltvorrichtung 8 öffnet. Im einfachsten Fall kann diese Schaltvorrichtung 8 ein Relaiskontaktpaar, vorzugsweise extrem geringer Abschaltzeit sein.
  • In der F i g. 2 sind die beiden Stufen 19 und 20 (vgl. F i g. 1) mit ihren zugehörigen Dämpfungsreglern 22 und 23 in den wesentlichen Details herausgezeichnet. Sämtliche Stufen sind mit Transistoren bestückt. Der Dämpfungsregler 22 ist ein Potentiometer, dessen einstellbare Ausgangsspannung über einen der Entkopplung dienenden Transistor dem Schaltverstärker mit den zwei Transistoren 25, 26 zugeführt wird. Der auf die Entkopplungsstufe folgende Transistor 25 ist im Normalfall leitend, und der zugehörige zweite Transistor 26 ist im Normalfall nichtleitend.
  • Unter Normalfall wird verstanden, daß das Empfangssignal und damit auch das von diesem abgeleitete Kriterium innerhalb der für einen brauchbaren Betrieb zulässigen Grenzen liegt. Vom Arbeitswiderstand im Kollektorkreis des Transistors 26 wird über einen Richtleiter 27 ein der Kombination der Ausgangsspannung des Schaltverstärkers 25, 26 mit der Ausgangsspannung des weiteren Schaltverstärkers 20 dienender Kombinator 21 gespeist, der aus einem Transistor 28 in Emitterschaltung besteht. Der Schaltverstärker 20 umfaßt ebenfalls zwei Transistoren 25' und 26', von denen im Normalfall 25' leitend ist. Der zugeordnete Dämpfungsregler 23 wird durch einen in die Basiszuleitung des Transistors 25' eingefügten regelbaren Widerstand 23 gebildet. Da die zugeführte Nullschwingung eine Wechselspannung ist, wird sie zunächst in der Spannungsverdopplerschaltung 29 gleichgerichtet und dann über den Dämpfungsregler 23 dem in Übertragungsrichtung ersten Transistor 25' eingespeist. Im Normalfall, d. h. bei ausreichender Amplitude der Nullschwingung, ist auch hier der in Übertragungsrichtung erste auf den Dämpfungsregler folgende Transistor leitend und der darauffolgende Transistor gesperrt.
  • Die im Normalfall vorhandenen relativ negativen Kollektorspannungen der gesperrten Transistoren 26, 26' bewirken, daß der jeweils entsprechende Kombinationsrichtleiter 27, 27' gesperrt und der Kombinationstransistor 28 in gefordertem Maße leitend ist. Seine Kollektor-Emitter-Spannung geht damit auf die Restspannung von etwa 0,1 bis 0,5 V zurück. Fällt nun entweder über 23, 20 oder über 22,19 oder über beide Kanäle ein entsprechendes Eingangssignal aus, so werden, je nachdem, der eine oder der andere der Kombinationsrichtleiter 27, 27' oder auch beide niederohmig, wodurch am Kollektor des Kombinationstransistors 28 eine hohe negative Spannung gegenüber dem Bezugspotential auftritt. Diese relativ hohe negative Spannung (verbunden mit geringen Kollektorstrom) dient zur Sperrung der Übertragung indem beispielsweise der Arbeitskontakt eines Relai; 36', über den die Verbindung zwischen 7 und 9 ir F i g. 1 normalerweise erfolgt, öffnet.
  • Eine besonders vorteilhafte Auswertung der erwähnten negativen Spannung gegen das Bezugspotential besteht in Weiterbildung der Erfindung darin, daß so, wie in der F i g. 3 angedeutet, die Abschaltevorrichtung 8 (der F i g. 1) aus einer Transistorstufe vorzugsweise in Emitterschaltung besteht; der die Signale beispielsweise in der 2-MHz-Lage über einen Übertrager 30 auf der Basisseite zugeführt und über einen weiteren Übertrager 31 auf der Kollektorseite entnommen werden. In die Basiszuleitung ist für das Signal ein im Vergleich zum niedrigstmöglichen Widerstand der Basis-Emitter-Strecke dieses Transistors 32 relativ hoher Widerstand 33 eingeführt. Beispielsweise kann dieser einen Wert in der Größenordnung von 1 bis 2 Kiloohm haben, wenn der niedrigstmögliche Eingangswiderstand des Transistors 32 einige Ohm beträgt. Die Übertrager 30 und 31 sind beim Ausführungsbeispiel vorgesehen, um die gleichstrommäßige Abtrennung vom voraus-; gehenden und nachfolgenden Schaltungsteil leichter zu erreichen. An Stelle dieser Übertrager sind demzufolge auch Kondensatorkopplungen möglich. Weiterhin ist aus übertragungstechnischen Gründen sowohl eine Spannungsgegenkopplung z. B. vom Ausgangsübertrager 31 als auch eine Stromgegenkopplung vorgesehen. Die Stromgegenkopplung geschieht über einen Widerstand 35 in der Kollektorzuleitung. Die gesamte Gegenkopplung erfolgt durch eine Rückführung über das RC-Glied 34 auf den Transistoreingang. Beide Gegenkopplungen sind in vorteilhafter Weise so aufeinander abgestimmt, daß in Verbindung mit dem Arbeitswiderstand des Transistors anschlußseitig im Ausgang der Schaltvorrichtung eine Ausgangsimpedanz angeboten wird, die wenigstens nahezu mit der Impedanz des anzuschließenden Zweiges der Übertragungsanlage übereinstimmt. Vorzugsweise soll diese Ausgangsimpedanz durch die entsprechende Wahl der beiden Gegenkopplungen bei etwa 75 Ohm liegen.
  • Die Einstellung des Basisstromes des Transistors 32 geschieht mittels eines Spannungsteilers aus zwei Widerständen 36, 37, die zwischen das Bezugspotential und dem negativen anderen Anschluß der Betriebsspannungsquelle eingeschaltet sind.
  • In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, daß bei der Beschreibung der Schaltung in den Ausführungsbeispielen pnp-Transistoren vorgesehen sind, bei denen der Kollektor negativ gegenüber dem Emitter vorzuspannen ist. Werden andersartig gepolte Transistoren verwendet, so sind sinngemäß die Potentiale gegenüber denen in den Beispielen angegebenen zu ändern.
  • Über den Spannungsteiler 36, 37 ist im Normalfall der Basisstrom so eingestellt, daß eine übertragung vom Eingang des ersten Übertragers 30 zum Ausgang des zweiten Übertragers 31 in der geforderten Weise sichergestellt ist, vorzugsweise derart, daß praktisch keine Übertragungsdämpfung und auch keine Verstärkung eintritt. Das bedeutet, daß die Verstärkung in der Größenordnung von 1 liegt.
  • Soll nun der Übertragungsweg rasch gesperrt werden, so ist es nur erforderlich, den unteren einseitig an das Bezugspotential angeschlossenen Widerstand 37 des Spannungsteilers vom Bezugspotential abzutrennen, z. B. mittels eines Schalters 38. Dadurch liegt än der Basis des Transistors 32 gegenüber dem Emitter- eine stark negative Spannung, die den Arbeitspunkt weit in das Flußgebiet verlagert. Der Transistor wird dadurch sehr niederohmig im Eingang und verliert seine Aussteuerungsfähigkeit durch Kollektorstrombegrenzung. Durch das Steuern in den niederohmigen Bereich wird durch. die Kollektorstrombegrenzung und die damit verbundene Verstärkungsminderung noch die Spannungsteilung für das Signal über den in die Basiszuleitung für das Signal eingeschalteten hochohmigen Widerstand 33 wirksam, der in Reihe mit der niedrigen Eingangsimpedanz des Transistors 32 liegt. Bei Durchschaltung tritt nach außen hin diese Spannungsteilung nicht in Erscheinung, weil sie durch die Verstärkung in Verbindung mit den Gegenkopplungen ausgeglichen wird.
  • Eine alternative Möglichkeit zur schnellen Abschaltung besteht darin, daß die Kollektorstromzuführung für den Transistor unterbrochen wird. Auch in diesem Fall wird die Emitter-Basis-Strecke wegen des fehlenden Kollektorstromes niederohmig, und der übertragungsweg wird in der geforderten , Weise gesperrt.
  • In der F i g. 4 ist noch gezeigt, wie die Widerstände des in der F i g. 3 erläuterten Spannungsteilers 36, 37 zur Basisstromeinstellung des Kombinationstransistors 28 aus der F i g. 2 vorteilhaft einfach vereinigt werden können. Der auf Bezugspotential liegende Widerstand 37' lieb in der Emitterzuleitung des einen Transistors 28, und der Widerstand 36 des Spannungsteilers ist der Arbeitswiderstand 36' des Kombinationstransistors 28. Die Widerstände sind in diesem Fall so zu bemessen, daß bei durchgeschaltetem, also leitendem Kombinationstransistors 28 die Kollektorrestspannung und die an dessen Emitterwiderstand 37' auftretende Spannung das zu fordernde Basispotential ergeben.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Empfänger für Einseitenbandsignale im Bereich der kurzen und sehr kurzen elektromagnetischen Wellen mit wenigstens einer überlaaerungsstufe, an die ein in der Verstärkung selbsttätig geregelter Zwischenfrequenzverstärker anschließt und bei dem zur Verstärkungsregelung aus. den Empfangssignalen eine vorzugsweise zugleich der Rückumsetzung der Empfangssignale in die Basisbandlage und insbesondere auch der Frequenznachstellung des Empfängers dienende Trägerspannung ausgesiebt wird, bei dem ferner eine Schalteinrichtung verwendet wird, die, von der (dem) Verstärkungsregelspannung (Verstärkungsregelstrom) des Empfängers gesteuert, zur Sperrung des Übertragungsweges im Empfänger dient, wenn beispielsweise auf Grund fehlenden Eingangssignals unzulässig hohe Rauschspannungsanteile im Empfängerausgängssignal vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung zwischen der letzten geregelten Zwischenfrequenz-Verstärkerstufe und der Anordnung zur Umsetzung in die Basisbandlage liegt und außer von, der (dem) Verstärkungsregelspannung (Verstärkungsregelstrom) auch durch Einwirkung der ausgesiebten Trägerspannung betätigt wird, sobald diese um einen Betrag von mehr als etwa 3 db unter dem Normalpegel abgesunken ist.
  2. 2. Empfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Regelgröße für die Verstärkungsregelung und mit der ausgesiebten Trägerspannung, vorzugsweise über einstellbare Dämpfungsglieder, je ein Schaltverstärker mit einem unteren Schwellwert für das Ansprechen gespeist werden, die, solange die Regelgröße und die Trägerspannung einen für die Normalfunktion des Empfängers genügend hohen Pegel aufweisen, in ihrem einen Schaltzustand verharren, und daß von diesen beiden Schaltverstärkern die Schaltvorrichtung gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer weiteren Schaltstufe als Kombinator in der Weise gesteuert wird, daß zumindest durch das Kippen von nur einem der Schaltverstärker h3 den anderen Schaltzustand der Übertragungsweg für das Basisband aufgetrennt wird.
  3. 3. Elektronische Schaltvorrichtung für einen Empfänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Transistor in Emitterschaltung vorgesehen ist, dem vorzugsweise über einen übertrager die Eingangssignale zugeführt werden, insbesondere durch Vorschaltung eines Widerstandes in der Basiszuleitung, und daß zur Sperrung des Übertragungsweges der vorzugsweise auch ausgangsseitig einen Übertrager enthaltenden Stufe der Basiselektrode eine Vorspannung derartiger Polarität und Amplitude zugeführt wird, daß die Emitter-Basis-Strecke dieses Transistors weit im Flußgebiet betrieben wird und sehr niederohmig ist, und/oder daß die Kollektorgleichstromzuführung des Transistors unterbrochen wird.
  4. 4. Empfänger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Übersetzungsverhältnisse der Eingangs- und Ausgangsschaltung des Transistors, die entsprechenden Arbeitswiderstände und die Gegenkopplungen derart gewählt sind, daß in Übertragungsrichtung eine Verstärkung in der Größenordnung von. 1 gegeben ist.
  5. 5. Empfänger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spannung und eine Stromgegenkopplung vorgesehen sind, die so aufeinander abgestimmt sind, daß die Ausgangsimpedanz nahezu mit der Eingangsimpedanz der anschließenden Stufe übereinstimmt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1067 084, 1071775, 1113 717; »radio mentor«, Heft 1/1954, S. 029, 030.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1067084B (de) * 1959-10-15 Körting Radio Werke G.m.b.H., Grassau (Chiemgau) Schaltungsanordnung zur Rauschbeseitigung für fadinggeregelte Funkempfangsgeräte
DE1071775B (de) * 1959-12-24 International Standard Electric Corporation, New York, N. Y. (V.St.A.) Regdlspaimnungsverstarker mit Rausch-Sperre
DE1113717B (de) * 1958-07-10 1961-09-14 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Rauschunterdrueckung

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