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Zweifarbenkugelschreiber Die Erfindung bezieht sich auf einen Zweifarbenkugelschreiber
mit einer am hinteren Ende angeordneten, entgegen der Wirkung einer Rückholfeder
verschiebbaren Kappe mit einem schwenkbar aufgehängten Pendel zum Vorschieben einer
ausgewählten Mine in die Schreibstellung mittels ihres in einer Führungshülse angeordneten
Minenträgers, dessen Querstift an den Enden eines Längsschlitzes einer Wechselhülse
festlegbar ist.
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Bei diesen bekannten Zweifarbenkugelschreibern weist die Wechselhülse
am vorderen Ende einer jeden Schlitzkante, die einer vorderen seitlichen Aussparung
gegenüberliegt, eine zur Schlitzkante geneigte Schrägkante auf. Diese Schrägkante
bewirkt, daß beim Auflaufen eines jeden Minenhalterquerstiftes, der in einem Längsschlitz
geführt ist, sich die Wechselhülse mit ihrer gegenüberliegenden seitlichen Aussparung
dreht. Die Schrägkante muß eine möglichst geringe Neigung und daher eine entsprechend
große Länge haben, um die Wechselhülse leicht um das erforderliche Maß, das der
Tiefe ihrer seitlichen Ausnehmung entspricht, drehen zu können. Dadurch weist die
Schrägkante in Längsrichtung eine größere Abmessung auf, als der Durchmesser des
Querstiftes des Minenhalters erfordert. Somit muß nach Drehen der Wechselhülse der
Querstift des vorgeschobenen Minenhalters ein entsprechendes Stück bis zur hinterfassenden
hinteren Kante der seitlichen Aussparung zurückgelassen werden. Um dieses Maß ist
der Vorschubweg gegenüber der Schreibstellung und der zurückgezogenen Stellung der
Schreibmine vergrößert.
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Weiterhin sitzt bei den bekannten Zweifarbenkugelschreibern die Rückholfeder
für das Druckstück zwischen dem Hinterende der Führungshülse bzw. einem durch dasselbe
gesteckten Quersteg und dem Hinterende der Kappe bzw. einem quer durch dieselbe
gesteckten, abgebogenen Teil des Schreibstiftklipps. Bei dieser Anordnung wird die
Höhe des Raumes hinter der Führungshülse bzw. deren Quersteg bestimmt von dem Vorschubweg
zum Vorbringen der Minenhalter und von der Höhe der zusammengedrückten Rückholfeder
des Druckstückes bzw. der Kappe sowie der Bauhöhe des hinteren Federwiderlagers.
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Des weiteren ist bei den bekannten Zweifarbenkugelschreibern das Pendel
ein Stück vor dem Hinterende der Kappe aufgehängt, so daß dieses um die Höhe der
Pendelaufhängung verlängert ist. Der Einbau dieser bekannten Wechselmechanik führt
somit zu einer unerwünschten Länge der Schreibstifte bei Verwendung von Kugelschreiberminen
von normaler größter Länge von 107 mm. Ein Zweifarbenkugel-Schreiber darf aber unter
Berücksichtigung der normalen Tiefe einer Brusttasche höchstens eine Länge von 135
mm haben, so daß nur 28 mm für den Vorschubweg und für die zum Vorschieben und Zurückschieben
der Schreibminen erforderlichen Einrichtungen verbleiben.
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Es besteht daher die Aufgabe der Erfindung darin, bei den bekannten
Zweifarbenkugelschreibern mit den weiteren eingangs im ersten Absatz erläuterten
Merkmalen die Wechselmechanik so auszubilden, daß sie in Längsrichtung wenig Raum
erfordert.
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Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Wechselhülse
entgegen der Wirkung von Federbügeln verdrehbar ist und am vorderen Ende jedes Längsschlitzes
zum Eingriff des zugeordneten Querstiftes eine dessen Durchmesser in der Höhe und
Breite entsprechende Erweiterung aufweist und jede Rückholfeder für die Kappe innerhalb
der Führungshülse an dem am Boden der Kappe anliegenden Druckstück abgestützt ist,
welches am hinteren Ende einen Querschenkel als Lagerung für das Pendel aufweist.
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Durch die gleichzeitige Anwendung der drei gekennzeichneten Maßnahmen
wird die Gesamtlänge des Zweifarbenkugelschreibers bei Verwendung von Schreibminen
allgemein üblicher Länge gering gehalten.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
dargestellt. Es zeigt A b b. 1 eine Ansicht eines teilweise längsgeschnittenen Zweifarbenkugelschreibers,
A b b. 2 einen Zweifarbenkugelschreiber gemäß Anspruch 1, jedoch in einer um einen
rechten Winkel gedrehten Anordnung, A b b. 3 einen Längsschnitt durch den die Vorschub-
und Rückholvorrichtungen enthaltenden hinteren Teil des Zweifarbenkugelschreibers,
A b b. 4 eine Ansicht des teilweise längsgeschnittenen hinteren Teils des Zweifarbenkugelschreibers
gemäß
A b b. 3, wobei die Mantelhülse und die Endkappe geschnitten
sind, A b b. 5 einen Längsschnitt durch den hinteren Teil des Zweifarbenkugelschreibers
gemäß Ab b.3, jedoch um einen rechten Winkel gedreht und schräg geneigt bei
vorgeschobener Vorschubvorrichtung, A b b. 6 die Ansicht auf die Stellung des vorgeschobenen
Führungsstiftes des Minenhalters der nur teilweise dargestellten Wechselhülse, A
b b. 7 den Querschnitt durch den Zweifarbenkugelschreiber längs der Linie 7-7 der
A b b. 3 und 4, A b b. 8 den Querschnitt längs der Linie 8-8 der A b b. 3 und 4,
A b b. 9 die Draufsicht auf einen Teil des Querstückes, A b b. 10 den Querschnitt
längs der Linie 10-10 der A b b. 3 bis 5.
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Bei dem als Ausführungsbeispiel gewählten Zweifarbenkugelschreiber
sitzt im hinteren Teil einer Mantelhülse 1 (A b b. 1 bis 5) eine Führungshülse 2.
Diese Führungshülse 2 ist von hinten in die Mantelhülse 1 bis zum Anschlag an einem
Innenring 3 derselben unter Haftreibung eingeschoben. Die Führungshülse 2 weist
an ihrem aus dem Hinterende der Mantelhülse 1 ragenden Teil (A b b. 3 bis 5) zwei
diametral gegenüber befindliche Längsschlitze 4 (A b b. 5) auf. Innerhalb der Mantelhülse
1 und der Führungshülse 2 befinden sich zwei hülsenförmige Minenhalter 5, von denen
jeder mit nahe seinem Hinterende seitlich abragendem Querstift 6 durch den Längsschlitz
4 nach außen ragt und in demselben längsgeführt ist (Ab b: 4, 5 und 7). Zwischen
einem Haken 7 an dem Vorderende jedes Minenhalters 5 und einer entsprechenden Öse
8 am Vorderende der Führungshülse 2 ist eine schraubengangförmige Zugfeder 9 eingespannt
(Ab b. 1 und 2), welche den Minenhalter 5 nach rückwärts zieht, bis er mit
seinem Querstift 6 an dem Hinterende des Längsschlitzes 4 ansteht (A b b. 5, linke
Seite). Eine weitere Arretierung für diese Stellung ist jeweils durch einen aus
der Wand eines Minenhalters 5 geschnittenen und ausgebogenen Anschlag
10 geschaffen, der mit einem Bodenteil 11 der Führungshülse 2 zusammenwirkt
(A b b. 2 und 7). In jeden Minenhalter 5 ist von vorn eine Schreibmine 12 von normaler
Länge bis zu einem an dem Minenhalter vorgesehenen Bund 13 unter Haftreibung eingeschoben.
Bei der zurückgezogenen Stellung des Minenhalters 5 und der Schreibmine 12 ist die
Schreibmine mit ihrem verjüngten Vorderteil 14 aus einer entsprechenden öffnung
15 in der Spitze 16 der Mantelhülse 1 in dieselbe zurückgezogen (A b b. 1 und 2).
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Zum Auswählen einer Schreibmine 12 ist ein Pendel 17 mit einem Vorderende
18 unmittelbar hinter den Hinterenden der Minenhalter 5 schwenkbar angeordnet. Durch
entsprechendes Schräghalten des Schreibgerätes kann das Pendel 17 mit seinem
Vorderende 18 auf das Hinterende des Minenhalters 5 der auszuwählenden Schreibmine
12 eingestellt werden. Die Einstellung ist von außen an Farbmarken 19 (A b b. 5)
erkennbar, die auf dem Schreibgerät diametral gegenüber den betreffenden Schreibminen
12 angeordnet sind.
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Zum Vorschieben des ausgewählten Minenhalters 5 bzw. von dessen Schreibmine
12 in die Schreibstellung ist das Pendel 17 an einem längsgeführten und gegen
Federwirkung vorschiebbaren Druckstück 20 aufgehängt (A b b.3). Das Druckstück 20
besteht in seinem hinteren Teil aus einem Rahmen 21 mit zwei Längsschenkeln 22,
einem hinteren Querschenkel 23 und einem vorderen Querschenkel 24, von dessen Mitte
sich nach vorn eine Zunge 25 erstreckt. Zur Führung des Druckstückes 20 sind am
Innenumfang der Führungshülse 2 an gegenüber deren Längsschlitzen 4 um einen rechten
Winkel versetzten Stellen kleine Führungsröhrchen 26 von quadratischem Querschnitt
fest angelötet, welche an den einander zugewandten Seiten einen Längsschlitz 27
aufweisen. Der Rahmen 21 des Druckstückes 20 erstreckt sich mit der Breite seiner
Längsschenkel 22 in die Führungsröhrchen 26 und von innen her in deren Längsschlitze
27, während die Zunge 25 sich nur mit ihren Längsrändern 28 von außen her in die
Längsschlitze 27 erstreckt. Die Führungsröhrchen 26 sind an ihrem vorderen Ende
durch Zusammenquetschen geschlossen. Die zusammengequetschten Enden sind als Ösen
8 für die Zugfedern 9 der Minenhalter gestaltet. In jeder Führungshülse 26 ist eine
Rückholfeder 29 eingesetzt, auf deren hinterem Ende das Druckstück 20 mit kleinen
Höckern 30 an den neben der Ansatzstelle der Zunge 25 vom vorderen Querschenkel
24 gebildeten Schultern 31 aufgesetzt ist. Als Anschlag für die hintere Stellung
des Druckstückes 20 und damit des Pendels 17 und seines Vorderendes 18 unmittelbar
hinter den Hinterenden der Minenhalter 5 dient ein in diametralen Querschlitzen
32 am Hinterende der Führungshülse 2 angeordneter rahmenförmiger, zweilagiger Quersteg
33, gegen dessen Vorderseite das Druckstück 20 mit der Hinterseite seines vorderen
Querschenkels 24 bei der unter Wirkung der Rückholfedem 29 zurückgeschobenen Stellung
anliegt. Auf einer kleinen Achse 34 im hinteren Querschenkel 23 des Druckstücks
20 ist das Pendel 17 mit einer offenen Öse 35 aufgehängt. über das Druckstück
20 ist eine Kappe 36 gestülpt, die vorn auf der Mantelhülse 1 geführt und hinten
mit dem Druckstück 20 durch den Klipp 37 verbunden ist. Dabei greift der
Klipp 37 mit seinem rechtwinklig abgebogenen und gegabelten Hinterteil 38 durch
einen seitlichen Schlitz 39 der Kappe 36 und in randoffene Nuten 40 an den
beiden Längsrändern des Druckstückes 20 ein. Weiterhin rastet der Klipp 37
mit Ausnehmungen 41 an den Innenseiten seiner U-förmigen Gabel in randoffene
Nuten 40 des Druckstückes 20 ein. Durch Druck auf die Kappe 36 wird über das Druckstück
20 und das Pendel 17 der ausgewählte Minenhalter 5 mit seinem Querstift 6 im Längsschlitz
4 der Führungshülse 2 gegen die Wirkung der Rückholfedern 29 des Druckstückes 20
und der Zugfeder 9 des betreffenden Minenhalters 5 vorgeschoben. Dabei tritt die
Schreibmine 12 mit ihrem Vorderteil 14 aus der Öffnung 15 in die Spitze 16 der Mantelhülse
1 und somit in die Schreibstellung, in welcher der betreffende Minenhalter 5 und
die Schreibmine 12 gesichert werden, während das Druckstück 20 mit dem Pendel 17
und. der Kappe 36 nach Nachlassen des Druckes auf die Kappe unter der Wirkung der
Rückholfedern 29 wieder in ihre hintere Ausgangsstellung zurückgehen.
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Zur Sicherung der Schreibmine 12 in der Schreibstellung und der entsprechenden
Stellung ihres Minenhalters 5 ist auf dem aus dem Hinterende der Mantelhülse 1 ragenden
Teil der Führungshülse 2 eine Wechselhülse 42 drehbar gelagert. Diese Wechselhülse
42 weist an diametral gegenüberliegenden Umfangsstellen Längsschlitze 43 von gleicher
Länge und Höhe
wie die Längsschlitze 4 der Führungshülse 2 auf.
In die Längsschlitze 43 der Wechselhülse greifen die Querstifte 6 der Minenhalter
5 ebenfalls ein. Die Längsschlitze 43 weisen an ihrem hinteren und vorderen Ende
jeweils eine einseitige Erweiterung 44 und 45 auf. Die hintere Erweiterung 44 geht
mit einer schrägen Kante 46 in die auf ihrer Seite befindliche Längskante 47 des
Längsschlitzes 43 über. Die vordere seitliche Erweiterung 45 ist quadratisch ausgebildet
entsprechend dem Durchmesser des Querstiftes 6 und bildet mit ihrer hinteren Kante
eine Schulter 48. Die Wechselhülse 42 steht mit Querschlitzen 49 und 50 an ihrem
hinteren Ende mit den bis in diese sich erstreckenden Enden des Querstückes 33 im
Eingriff und ist dadurch gegen Längsbewegung gesichert. Die Wechselhülse
42 wird durch die Wirkung der Federbügel 33' und 33" so beeinflußt, daß sie
sich gemäß A b b. 4 und 6 mit ihren Längsschlitzen 43 in diesen Abbildungen links
neben die unter den Längsschlitzen 43 befindlichen Längsschlitze 4 der Führungshülse
2 und mit ihren seitlichen Erweiterungen 44 und 45 über die Längsschlitze 4 der
Führungshülse 2 zu stellen sucht. Wird in der vorhin beschriebenen Weise eine ausgewählte
Schreibmine 12 bzw. deren Minenhalter 5 vorgeschoben, so stößt der zunächst in der
hinteren Erweiterung 44 befindliche Querstift 6 des ausgewählten Minenhalters 5
an der Schrägkante 46 an. Da der Querstift 6 in dem Führungsschlitz 4 nur geradeaus
vorbeweglich ist, drückt er die Wechselhülse 42 durch Auflaufen auf die Längskante
47 bis zur Deckung beider Längsschlitze 4 und 43 nach rechts (A b b. 6, strichpunktierte
Stellung). Ist dann die Schreibstellung der Mine 12 erreicht und damit der Querstift
6 am vorderen Ende der Längsschlitze 4 und 43 angelangt, so springt die Wechselhülse
42 unter Wirkung der Federbügel 33' und 33" wieder nach links und dadurch
mit ihrer Schulter 48 hinter den Querstift 6. Dadurch ist der vorgeschobene Minenhalter
5 bzw. dessen Schreibmine 12 in der Schreibstellung gesichert. Die gleiche Einrichtung
dient auch zum Auslösen des anderen, bereits in der Schreibstellung befindlichen
Minenhalters 5, dessen Querstift 6 in der vorderen Stellung an der Schulter
48 anliegend verriegelt ist (A b b. 6). Beim Vorschieben des ausgewählten
Minenhalters 5 und dessen Querstift 6 aus der in A b b. 4 gezeigten Stellung in
die aus A b b. 6 ersichtliche strichpunktierte Stellung wird die Wechselhülse 42
mit der Schulter 48 von dem in A b b. 6 vorn befindlichen Querstift 6 weggedreht,
so daß der Minenhalter 5 unter der Wirkung seiner Zugfeder 9 samt seiner Schreibmine
12 in die rückwärtige Stellung zurückgleiten kann. Wird die Vorschubbewegung nur
bis zur strichpunktierten Stellung der A b b. 6 ausgeführt und der Druck auf die
Kappe 36 aufgehoben, so gleiten die teilweise vorgeschobenen Teile in ihre rückwärtige
Stellung zurück. Die beiden Minen 12 sind somit in die Spitze 16 der Mantelhülse
zurückgezogen.
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Als Drehfeder für die Wechselhülse 42 ist der bereits obenerwähnte
zweilagige Quersteg 33 ausgebildet. Da der Quersteg 33 zugleich für die Führung
und die Begrenzung der Schwenkbewegung des Vorderendes 18 des Pendels 17 auf die
Hinterenden der Minenhalter 5 dient, ist er insgesamt rahmenförmig ausgebildet,
so daß das Vorderende 18 des Pendesl 17 in der schlitzförmigen Öffnung des Quersteges
33 sowohl eine seitliche Führung als auch an deren Enden einen Anschlag hat. Außerdem
sichert der Quersteg 33, wie oben beschrieben, auch die Wechselhülse 42 gegen
Längsbewegung gegenüber der Führungshülse 2. Um außer den genannten Aufgaben auch
der als Drehfeder für die Wechselhülse 42 dienen zu können, bestehen die beiden
Lagen des Steges 33 aus genau gleichen Federbügeln 33' und 33" (A b b. 9). Jeder
Federbügel 33' bzw. 33" weist zwei Seitenwangen 51 und 52 auf, die an ihrer einen
Hälfte gerade, an ihrer anderen Hälfte nach außen gekrümmt und an den Enden ihrer
geraden Hälften durch eine Querwange 53 verbunden sind, während zwischen den gekrümmten
Enden eine offene Querwange 54 vorgesehen ist. Durch umgekehrtes Legen beider Bügel
33' und 33" überfassen die offenen Querwangen 54 einander, so daß sie an ihrer Seite
ebenfalls wie der Querschenkel 53 auf der anderen Seite einen geschlossenen
Anschlag für das Vorderende 18 des Pendels 17 bilden, während sie infolge der Ausbildung
als offene Querwange 54 entgegen ihrer Federkraft gegeneinander schwenkbar sind.
Jeder der beiden Federbügel 33' und 33" des Quersteges 33 hat für seinen einen Schenkel
am betreffenden Ende 55 des Querschlitzes 32 der undrehbaren Führungshülse 2 ein
festes Widerlager und legt sich mit seinem anderen Schenkel mit Vorspannung an dem
Ende 56 des Querschlitzes 49 der Wechselhülse 42 an (A b b. 8). Der Querschlitz
50, in dem die Querwangen 53 der Stegteile liegen, ist diesen gegenüber um das Maß
der Drehbewegung der Wechselhülse 42 verbreitert. Durch die beschriebene federnde
Ausbildung des Quersteges 33 bzw. seiner beiden übereinanderliegenden Federbügel
33' und 33" wird die Wechselhülse 42 in A b b. 4 und 6 nach links gedreht und kann
gegen die Wirkung der beiden Federbügel 33' und 33", wie oben beschrieben, in A
b b. 4 und 6 nach rechts gedreht werden. Die Federbügel 33' und 33" werden durch
die Kappe 36 an ihren Enden umfaßt und dadurch in Zusammenhang mit den rrit ihnen
zusammenwirkenden Teilen gehalten (A b b. 5 und 8).