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DE1273369B - Zweifarbenkugelschreiber - Google Patents

Zweifarbenkugelschreiber

Info

Publication number
DE1273369B
DE1273369B DEW26414A DEW0026414A DE1273369B DE 1273369 B DE1273369 B DE 1273369B DE W26414 A DEW26414 A DE W26414A DE W0026414 A DEW0026414 A DE W0026414A DE 1273369 B DE1273369 B DE 1273369B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transverse
longitudinal
sleeve
pressure piece
ballpoint pen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW26414A
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Kratz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW26414A priority Critical patent/DE1273369B/de
Publication of DE1273369B publication Critical patent/DE1273369B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K24/00Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units
    • B43K24/10Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for selecting, projecting and locking several writing units
    • B43K24/16Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for selecting, projecting and locking several writing units operated by push-buttons
    • B43K24/166Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for selecting, projecting and locking several writing units operated by push-buttons selection by gravity with a pendulum or the like

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • Zweifarbenkugelschreiber Die Erfindung bezieht sich auf einen Zweifarbenkugelschreiber mit einer am hinteren Ende angeordneten, entgegen der Wirkung einer Rückholfeder verschiebbaren Kappe mit einem schwenkbar aufgehängten Pendel zum Vorschieben einer ausgewählten Mine in die Schreibstellung mittels ihres in einer Führungshülse angeordneten Minenträgers, dessen Querstift an den Enden eines Längsschlitzes einer Wechselhülse festlegbar ist.
  • Bei diesen bekannten Zweifarbenkugelschreibern weist die Wechselhülse am vorderen Ende einer jeden Schlitzkante, die einer vorderen seitlichen Aussparung gegenüberliegt, eine zur Schlitzkante geneigte Schrägkante auf. Diese Schrägkante bewirkt, daß beim Auflaufen eines jeden Minenhalterquerstiftes, der in einem Längsschlitz geführt ist, sich die Wechselhülse mit ihrer gegenüberliegenden seitlichen Aussparung dreht. Die Schrägkante muß eine möglichst geringe Neigung und daher eine entsprechend große Länge haben, um die Wechselhülse leicht um das erforderliche Maß, das der Tiefe ihrer seitlichen Ausnehmung entspricht, drehen zu können. Dadurch weist die Schrägkante in Längsrichtung eine größere Abmessung auf, als der Durchmesser des Querstiftes des Minenhalters erfordert. Somit muß nach Drehen der Wechselhülse der Querstift des vorgeschobenen Minenhalters ein entsprechendes Stück bis zur hinterfassenden hinteren Kante der seitlichen Aussparung zurückgelassen werden. Um dieses Maß ist der Vorschubweg gegenüber der Schreibstellung und der zurückgezogenen Stellung der Schreibmine vergrößert.
  • Weiterhin sitzt bei den bekannten Zweifarbenkugelschreibern die Rückholfeder für das Druckstück zwischen dem Hinterende der Führungshülse bzw. einem durch dasselbe gesteckten Quersteg und dem Hinterende der Kappe bzw. einem quer durch dieselbe gesteckten, abgebogenen Teil des Schreibstiftklipps. Bei dieser Anordnung wird die Höhe des Raumes hinter der Führungshülse bzw. deren Quersteg bestimmt von dem Vorschubweg zum Vorbringen der Minenhalter und von der Höhe der zusammengedrückten Rückholfeder des Druckstückes bzw. der Kappe sowie der Bauhöhe des hinteren Federwiderlagers.
  • Des weiteren ist bei den bekannten Zweifarbenkugelschreibern das Pendel ein Stück vor dem Hinterende der Kappe aufgehängt, so daß dieses um die Höhe der Pendelaufhängung verlängert ist. Der Einbau dieser bekannten Wechselmechanik führt somit zu einer unerwünschten Länge der Schreibstifte bei Verwendung von Kugelschreiberminen von normaler größter Länge von 107 mm. Ein Zweifarbenkugel-Schreiber darf aber unter Berücksichtigung der normalen Tiefe einer Brusttasche höchstens eine Länge von 135 mm haben, so daß nur 28 mm für den Vorschubweg und für die zum Vorschieben und Zurückschieben der Schreibminen erforderlichen Einrichtungen verbleiben.
  • Es besteht daher die Aufgabe der Erfindung darin, bei den bekannten Zweifarbenkugelschreibern mit den weiteren eingangs im ersten Absatz erläuterten Merkmalen die Wechselmechanik so auszubilden, daß sie in Längsrichtung wenig Raum erfordert.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Wechselhülse entgegen der Wirkung von Federbügeln verdrehbar ist und am vorderen Ende jedes Längsschlitzes zum Eingriff des zugeordneten Querstiftes eine dessen Durchmesser in der Höhe und Breite entsprechende Erweiterung aufweist und jede Rückholfeder für die Kappe innerhalb der Führungshülse an dem am Boden der Kappe anliegenden Druckstück abgestützt ist, welches am hinteren Ende einen Querschenkel als Lagerung für das Pendel aufweist.
  • Durch die gleichzeitige Anwendung der drei gekennzeichneten Maßnahmen wird die Gesamtlänge des Zweifarbenkugelschreibers bei Verwendung von Schreibminen allgemein üblicher Länge gering gehalten.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt A b b. 1 eine Ansicht eines teilweise längsgeschnittenen Zweifarbenkugelschreibers, A b b. 2 einen Zweifarbenkugelschreiber gemäß Anspruch 1, jedoch in einer um einen rechten Winkel gedrehten Anordnung, A b b. 3 einen Längsschnitt durch den die Vorschub- und Rückholvorrichtungen enthaltenden hinteren Teil des Zweifarbenkugelschreibers, A b b. 4 eine Ansicht des teilweise längsgeschnittenen hinteren Teils des Zweifarbenkugelschreibers gemäß A b b. 3, wobei die Mantelhülse und die Endkappe geschnitten sind, A b b. 5 einen Längsschnitt durch den hinteren Teil des Zweifarbenkugelschreibers gemäß Ab b.3, jedoch um einen rechten Winkel gedreht und schräg geneigt bei vorgeschobener Vorschubvorrichtung, A b b. 6 die Ansicht auf die Stellung des vorgeschobenen Führungsstiftes des Minenhalters der nur teilweise dargestellten Wechselhülse, A b b. 7 den Querschnitt durch den Zweifarbenkugelschreiber längs der Linie 7-7 der A b b. 3 und 4, A b b. 8 den Querschnitt längs der Linie 8-8 der A b b. 3 und 4, A b b. 9 die Draufsicht auf einen Teil des Querstückes, A b b. 10 den Querschnitt längs der Linie 10-10 der A b b. 3 bis 5.
  • Bei dem als Ausführungsbeispiel gewählten Zweifarbenkugelschreiber sitzt im hinteren Teil einer Mantelhülse 1 (A b b. 1 bis 5) eine Führungshülse 2. Diese Führungshülse 2 ist von hinten in die Mantelhülse 1 bis zum Anschlag an einem Innenring 3 derselben unter Haftreibung eingeschoben. Die Führungshülse 2 weist an ihrem aus dem Hinterende der Mantelhülse 1 ragenden Teil (A b b. 3 bis 5) zwei diametral gegenüber befindliche Längsschlitze 4 (A b b. 5) auf. Innerhalb der Mantelhülse 1 und der Führungshülse 2 befinden sich zwei hülsenförmige Minenhalter 5, von denen jeder mit nahe seinem Hinterende seitlich abragendem Querstift 6 durch den Längsschlitz 4 nach außen ragt und in demselben längsgeführt ist (Ab b: 4, 5 und 7). Zwischen einem Haken 7 an dem Vorderende jedes Minenhalters 5 und einer entsprechenden Öse 8 am Vorderende der Führungshülse 2 ist eine schraubengangförmige Zugfeder 9 eingespannt (Ab b. 1 und 2), welche den Minenhalter 5 nach rückwärts zieht, bis er mit seinem Querstift 6 an dem Hinterende des Längsschlitzes 4 ansteht (A b b. 5, linke Seite). Eine weitere Arretierung für diese Stellung ist jeweils durch einen aus der Wand eines Minenhalters 5 geschnittenen und ausgebogenen Anschlag 10 geschaffen, der mit einem Bodenteil 11 der Führungshülse 2 zusammenwirkt (A b b. 2 und 7). In jeden Minenhalter 5 ist von vorn eine Schreibmine 12 von normaler Länge bis zu einem an dem Minenhalter vorgesehenen Bund 13 unter Haftreibung eingeschoben. Bei der zurückgezogenen Stellung des Minenhalters 5 und der Schreibmine 12 ist die Schreibmine mit ihrem verjüngten Vorderteil 14 aus einer entsprechenden öffnung 15 in der Spitze 16 der Mantelhülse 1 in dieselbe zurückgezogen (A b b. 1 und 2).
  • Zum Auswählen einer Schreibmine 12 ist ein Pendel 17 mit einem Vorderende 18 unmittelbar hinter den Hinterenden der Minenhalter 5 schwenkbar angeordnet. Durch entsprechendes Schräghalten des Schreibgerätes kann das Pendel 17 mit seinem Vorderende 18 auf das Hinterende des Minenhalters 5 der auszuwählenden Schreibmine 12 eingestellt werden. Die Einstellung ist von außen an Farbmarken 19 (A b b. 5) erkennbar, die auf dem Schreibgerät diametral gegenüber den betreffenden Schreibminen 12 angeordnet sind.
  • Zum Vorschieben des ausgewählten Minenhalters 5 bzw. von dessen Schreibmine 12 in die Schreibstellung ist das Pendel 17 an einem längsgeführten und gegen Federwirkung vorschiebbaren Druckstück 20 aufgehängt (A b b.3). Das Druckstück 20 besteht in seinem hinteren Teil aus einem Rahmen 21 mit zwei Längsschenkeln 22, einem hinteren Querschenkel 23 und einem vorderen Querschenkel 24, von dessen Mitte sich nach vorn eine Zunge 25 erstreckt. Zur Führung des Druckstückes 20 sind am Innenumfang der Führungshülse 2 an gegenüber deren Längsschlitzen 4 um einen rechten Winkel versetzten Stellen kleine Führungsröhrchen 26 von quadratischem Querschnitt fest angelötet, welche an den einander zugewandten Seiten einen Längsschlitz 27 aufweisen. Der Rahmen 21 des Druckstückes 20 erstreckt sich mit der Breite seiner Längsschenkel 22 in die Führungsröhrchen 26 und von innen her in deren Längsschlitze 27, während die Zunge 25 sich nur mit ihren Längsrändern 28 von außen her in die Längsschlitze 27 erstreckt. Die Führungsröhrchen 26 sind an ihrem vorderen Ende durch Zusammenquetschen geschlossen. Die zusammengequetschten Enden sind als Ösen 8 für die Zugfedern 9 der Minenhalter gestaltet. In jeder Führungshülse 26 ist eine Rückholfeder 29 eingesetzt, auf deren hinterem Ende das Druckstück 20 mit kleinen Höckern 30 an den neben der Ansatzstelle der Zunge 25 vom vorderen Querschenkel 24 gebildeten Schultern 31 aufgesetzt ist. Als Anschlag für die hintere Stellung des Druckstückes 20 und damit des Pendels 17 und seines Vorderendes 18 unmittelbar hinter den Hinterenden der Minenhalter 5 dient ein in diametralen Querschlitzen 32 am Hinterende der Führungshülse 2 angeordneter rahmenförmiger, zweilagiger Quersteg 33, gegen dessen Vorderseite das Druckstück 20 mit der Hinterseite seines vorderen Querschenkels 24 bei der unter Wirkung der Rückholfedem 29 zurückgeschobenen Stellung anliegt. Auf einer kleinen Achse 34 im hinteren Querschenkel 23 des Druckstücks 20 ist das Pendel 17 mit einer offenen Öse 35 aufgehängt. über das Druckstück 20 ist eine Kappe 36 gestülpt, die vorn auf der Mantelhülse 1 geführt und hinten mit dem Druckstück 20 durch den Klipp 37 verbunden ist. Dabei greift der Klipp 37 mit seinem rechtwinklig abgebogenen und gegabelten Hinterteil 38 durch einen seitlichen Schlitz 39 der Kappe 36 und in randoffene Nuten 40 an den beiden Längsrändern des Druckstückes 20 ein. Weiterhin rastet der Klipp 37 mit Ausnehmungen 41 an den Innenseiten seiner U-förmigen Gabel in randoffene Nuten 40 des Druckstückes 20 ein. Durch Druck auf die Kappe 36 wird über das Druckstück 20 und das Pendel 17 der ausgewählte Minenhalter 5 mit seinem Querstift 6 im Längsschlitz 4 der Führungshülse 2 gegen die Wirkung der Rückholfedern 29 des Druckstückes 20 und der Zugfeder 9 des betreffenden Minenhalters 5 vorgeschoben. Dabei tritt die Schreibmine 12 mit ihrem Vorderteil 14 aus der Öffnung 15 in die Spitze 16 der Mantelhülse 1 und somit in die Schreibstellung, in welcher der betreffende Minenhalter 5 und die Schreibmine 12 gesichert werden, während das Druckstück 20 mit dem Pendel 17 und. der Kappe 36 nach Nachlassen des Druckes auf die Kappe unter der Wirkung der Rückholfedern 29 wieder in ihre hintere Ausgangsstellung zurückgehen.
  • Zur Sicherung der Schreibmine 12 in der Schreibstellung und der entsprechenden Stellung ihres Minenhalters 5 ist auf dem aus dem Hinterende der Mantelhülse 1 ragenden Teil der Führungshülse 2 eine Wechselhülse 42 drehbar gelagert. Diese Wechselhülse 42 weist an diametral gegenüberliegenden Umfangsstellen Längsschlitze 43 von gleicher Länge und Höhe wie die Längsschlitze 4 der Führungshülse 2 auf. In die Längsschlitze 43 der Wechselhülse greifen die Querstifte 6 der Minenhalter 5 ebenfalls ein. Die Längsschlitze 43 weisen an ihrem hinteren und vorderen Ende jeweils eine einseitige Erweiterung 44 und 45 auf. Die hintere Erweiterung 44 geht mit einer schrägen Kante 46 in die auf ihrer Seite befindliche Längskante 47 des Längsschlitzes 43 über. Die vordere seitliche Erweiterung 45 ist quadratisch ausgebildet entsprechend dem Durchmesser des Querstiftes 6 und bildet mit ihrer hinteren Kante eine Schulter 48. Die Wechselhülse 42 steht mit Querschlitzen 49 und 50 an ihrem hinteren Ende mit den bis in diese sich erstreckenden Enden des Querstückes 33 im Eingriff und ist dadurch gegen Längsbewegung gesichert. Die Wechselhülse 42 wird durch die Wirkung der Federbügel 33' und 33" so beeinflußt, daß sie sich gemäß A b b. 4 und 6 mit ihren Längsschlitzen 43 in diesen Abbildungen links neben die unter den Längsschlitzen 43 befindlichen Längsschlitze 4 der Führungshülse 2 und mit ihren seitlichen Erweiterungen 44 und 45 über die Längsschlitze 4 der Führungshülse 2 zu stellen sucht. Wird in der vorhin beschriebenen Weise eine ausgewählte Schreibmine 12 bzw. deren Minenhalter 5 vorgeschoben, so stößt der zunächst in der hinteren Erweiterung 44 befindliche Querstift 6 des ausgewählten Minenhalters 5 an der Schrägkante 46 an. Da der Querstift 6 in dem Führungsschlitz 4 nur geradeaus vorbeweglich ist, drückt er die Wechselhülse 42 durch Auflaufen auf die Längskante 47 bis zur Deckung beider Längsschlitze 4 und 43 nach rechts (A b b. 6, strichpunktierte Stellung). Ist dann die Schreibstellung der Mine 12 erreicht und damit der Querstift 6 am vorderen Ende der Längsschlitze 4 und 43 angelangt, so springt die Wechselhülse 42 unter Wirkung der Federbügel 33' und 33" wieder nach links und dadurch mit ihrer Schulter 48 hinter den Querstift 6. Dadurch ist der vorgeschobene Minenhalter 5 bzw. dessen Schreibmine 12 in der Schreibstellung gesichert. Die gleiche Einrichtung dient auch zum Auslösen des anderen, bereits in der Schreibstellung befindlichen Minenhalters 5, dessen Querstift 6 in der vorderen Stellung an der Schulter 48 anliegend verriegelt ist (A b b. 6). Beim Vorschieben des ausgewählten Minenhalters 5 und dessen Querstift 6 aus der in A b b. 4 gezeigten Stellung in die aus A b b. 6 ersichtliche strichpunktierte Stellung wird die Wechselhülse 42 mit der Schulter 48 von dem in A b b. 6 vorn befindlichen Querstift 6 weggedreht, so daß der Minenhalter 5 unter der Wirkung seiner Zugfeder 9 samt seiner Schreibmine 12 in die rückwärtige Stellung zurückgleiten kann. Wird die Vorschubbewegung nur bis zur strichpunktierten Stellung der A b b. 6 ausgeführt und der Druck auf die Kappe 36 aufgehoben, so gleiten die teilweise vorgeschobenen Teile in ihre rückwärtige Stellung zurück. Die beiden Minen 12 sind somit in die Spitze 16 der Mantelhülse zurückgezogen.
  • Als Drehfeder für die Wechselhülse 42 ist der bereits obenerwähnte zweilagige Quersteg 33 ausgebildet. Da der Quersteg 33 zugleich für die Führung und die Begrenzung der Schwenkbewegung des Vorderendes 18 des Pendels 17 auf die Hinterenden der Minenhalter 5 dient, ist er insgesamt rahmenförmig ausgebildet, so daß das Vorderende 18 des Pendesl 17 in der schlitzförmigen Öffnung des Quersteges 33 sowohl eine seitliche Führung als auch an deren Enden einen Anschlag hat. Außerdem sichert der Quersteg 33, wie oben beschrieben, auch die Wechselhülse 42 gegen Längsbewegung gegenüber der Führungshülse 2. Um außer den genannten Aufgaben auch der als Drehfeder für die Wechselhülse 42 dienen zu können, bestehen die beiden Lagen des Steges 33 aus genau gleichen Federbügeln 33' und 33" (A b b. 9). Jeder Federbügel 33' bzw. 33" weist zwei Seitenwangen 51 und 52 auf, die an ihrer einen Hälfte gerade, an ihrer anderen Hälfte nach außen gekrümmt und an den Enden ihrer geraden Hälften durch eine Querwange 53 verbunden sind, während zwischen den gekrümmten Enden eine offene Querwange 54 vorgesehen ist. Durch umgekehrtes Legen beider Bügel 33' und 33" überfassen die offenen Querwangen 54 einander, so daß sie an ihrer Seite ebenfalls wie der Querschenkel 53 auf der anderen Seite einen geschlossenen Anschlag für das Vorderende 18 des Pendels 17 bilden, während sie infolge der Ausbildung als offene Querwange 54 entgegen ihrer Federkraft gegeneinander schwenkbar sind. Jeder der beiden Federbügel 33' und 33" des Quersteges 33 hat für seinen einen Schenkel am betreffenden Ende 55 des Querschlitzes 32 der undrehbaren Führungshülse 2 ein festes Widerlager und legt sich mit seinem anderen Schenkel mit Vorspannung an dem Ende 56 des Querschlitzes 49 der Wechselhülse 42 an (A b b. 8). Der Querschlitz 50, in dem die Querwangen 53 der Stegteile liegen, ist diesen gegenüber um das Maß der Drehbewegung der Wechselhülse 42 verbreitert. Durch die beschriebene federnde Ausbildung des Quersteges 33 bzw. seiner beiden übereinanderliegenden Federbügel 33' und 33" wird die Wechselhülse 42 in A b b. 4 und 6 nach links gedreht und kann gegen die Wirkung der beiden Federbügel 33' und 33", wie oben beschrieben, in A b b. 4 und 6 nach rechts gedreht werden. Die Federbügel 33' und 33" werden durch die Kappe 36 an ihren Enden umfaßt und dadurch in Zusammenhang mit den rrit ihnen zusammenwirkenden Teilen gehalten (A b b. 5 und 8).

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Zweifarbenkugelschreiber mit einer am hinteren Ende angeordneten, entgegen der Wirkung einer Rückholfeder vorschiebbaren Kappe mit einem schwenkbar aufgehängten Pendel zum Vorschieben einer ausgewählten Mine in die Schreibstellung mittels ihres in einer Führungshülse angeordneten Minenträgers, dessen Querstift an den Enden eines Längsschlitzes einer Wechselhülse festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselhülse (42) entgegen der Wirkung von Federbügeln (33' und 33") verdrehbar ist und am vorderen Ende jedes Längsschlitzes (43) zum Eingriff des zugeordneten Querstiftes (44) eine dessen Durchmesser in der Höhe und Breite entsprechende Erweiterung (45) aufweist und daß jede Rückholfeder (29) für die Kappe (36) innerhalb der Führungshülse (2) an dem am Boden der Kappe anliegenden Druckstück (20) abgestützt ist, welches am hinteren Ende einen hinteren Querschenkel (23) als Lagerung für das Pendel (17) aufweist.
  2. 2. Zweifarbenkugelschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Führungshülse (2) rechtwinklig zu den beiden einander diametral gegenüberliegenden Längsschlitzen (4) für die Querstifte (6) zwei ebenfalls diametral gegenüberliegende und am vorderen Ende geschlossene Führungsröhrchen (26) für die Rückholfedern und das zwischen ihnen angeordnete Druckstück befestigt sind, welches in einen Längsschlitz (27) jedes Führungsröhrchens eingreift.
  3. 3. Zweifarbenkugelschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Teil des Druckstückes (20) als Rahmen (21) mit einem hinteren und vorderen Querschenkel (23 und 24) und zwei Längsschenkeln (22) ausgebildet ist und daß der vordere Querschenkel des Druckstückes eine mit Längsrändern (28) in die Längsschlitze (27) der Führungsröhrchen eingreifende Zunge (25) und beiderseits der Zunge Stiitzflächen für die Rückholfedern aufweist.
  4. 4. Zweifarbenkugelschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gleiche, spiegelbildlich zu ihrer Längsachse übereinanderliegende, rahmenartige sowie den Rahmen (21) des Druckstückes (20) durchquerende und dessen Bewegung begrenzende Federbügel (33' und 33") mit etwa rechteckförmiger Umrißform und einer an einem Ende offenen Querwange (54) vorgesehen sind, in deren Bereich die anschließenden beiden Seitenwangen (51 und 52) auseinandergespreizt sind, und daß die in der Draufsicht einen geschlossenen Rahmen bildende sowie die Führungshülse (2) als Quersteg (33) durchsetzende Federbügel zur Sicherung der Wechselhülse (42) gegen Längsverschieben mit den offenen Querwangen (54) in einem Querschlitz (49) der Wechselhülse eingespannt und mit ihren gegenüberliegenden Querwangen (53) in einem weiteren Querschlitz (50) geführt sind, dessen Länge größer als die dieser Querwange (53) ist.
  5. 5. Zweifarbenkugelschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Querschenkel (23) des Druckstückes (20) seitlich zwei randoffene Nuten (40) zur Halterung des Klipps (37) aufweist, dessen abgebogener sowie in die Kappe (36) eingreifender Hinterteil (38) hierzu als U-förmige Gabel ausgebildet ist, dessen Schenkel auf der Innenseite mit zwei in die Nuten einrastenden Ausnehmungen (41) versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 964 571, 1008145; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1778 156, 1792 532, 1792 533.
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