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DE1273292B - Hydrostatisches Getriebe mit einer Fuellpumpe - Google Patents

Hydrostatisches Getriebe mit einer Fuellpumpe

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Publication number
DE1273292B
DE1273292B DE1964B0077885 DEB0077885A DE1273292B DE 1273292 B DE1273292 B DE 1273292B DE 1964B0077885 DE1964B0077885 DE 1964B0077885 DE B0077885 A DEB0077885 A DE B0077885A DE 1273292 B DE1273292 B DE 1273292B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
filling pump
booster
measuring element
hydrostatic transmission
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964B0077885
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Bosch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE1964B0077885 priority Critical patent/DE1273292B/de
Publication of DE1273292B publication Critical patent/DE1273292B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/4078Fluid exchange between hydrostatic circuits and external sources or consumers
    • F16H61/4096Fluid exchange between hydrostatic circuits and external sources or consumers with pressure accumulators
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/42Control of exclusively fluid gearing hydrostatic involving adjustment of a pump or motor with adjustable output or capacity
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
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    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/42Control of exclusively fluid gearing hydrostatic involving adjustment of a pump or motor with adjustable output or capacity
    • F16H61/433Pump capacity control by fluid pressure control means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)

Description

  • Hydrostatisches Getriebe mit einer Füllpumpe Die Erfindung bezieht sich auf ein hydrostatisches Getriebe mit einer Füllpumpe zum Ergänzen der Leckölmengen im Getriebekreislauf und zur Betätigung des Kraftverstärkers für die Getriebeverstellung, und einer durch ein Druckmeßglied gesteuerten Schaltvorrichtung, die in Abhängigkeit vom Druck einer am Druckmeßglied angeordneten Druckkammex eine zwischen der Füllpumpe und dem Getriebe liegende Drosselstelle steuert, ohne die Verbindung von der Füllpumpe zum Kraftverstärker zu beeinflussen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Abmessungen eines solchen Getriebes bei einfachem Gesamtaufbau zu verringern.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Druckseite der Füllpumpe sowie die Druckseite der Getriebepumpe durch je eine Flüssigkeitsleitung mit der Druckkammer des Druckmeßgliedes und dem Druckraum des Kraftverstärkers verbunden sind, und jede dieser Leitungen ein sich zur Druckkammer bzw. zum Druckraum des Kraftverstärkers hin öffnendes Rückschlagventil aufweist, wobei die Drosselstelle mit steigendem Druck in der Druckkammer des Meßgliedes geöffnet wird.
  • Es ist bereits eine Steuereinrichtung für die Übersetzungseinstellung eines hydrostatischen Getriebes bekannt, bei der eine Füllpumpe über einen Kanal Druckflüssigkeit fördert, die zur Ergänzung der Leckmenge im Kreislauf des Getriebes und zur Speisung des Kraftverstärkers für die Getriebeverstellung dient. Weiterhin ist eine Schaltvorrichtung vorhanden, die in Abhängigkeit vom Druck an einem Hilfskolben ein Ventil schaltet, das zwischen der Zuführungsleitung der Füllpumpe und der Leitung, die zum hydrostatischeu Getriebe führt, angeordnet ist. Dabei wird die Verbindung von der Füllpumpe zum Kraftverstärker nicht beeinflußt. Diese dient also zum Ausgleich der Leckverluste und zur Betätigung des Kraftverstärkers.
  • Die bekannte Einrichtung hat jedoch den Nachteil, daß es nicht möglich ist, die Getriebeübersetzung auch vom Kreislaufdruck des hydrostatischen Getriebes selbst zu verstellen. So muß zu jeder Getrieben verstellung der Druckmittelstrom der Füllpumpe auf den notwendigen Verstelldruck angedrosselt werden, was zu beträchtlicher Ölerwärmung führt. Auch kann dadurch kein besonders hoher Verstelldruck erzeugt werden, so daß die Abmessungen des Kraftverstärkers recht groß bleiben.
  • Es ist auch bekannt, die Übersetzung des Getriebes durch den im Kreislauf selbst herrschenden Druck zu bewerkstelligen, doch ist dies nur dann möglich, wenn im Getriebe ein entsprechend hoher Druck herrscht. Zur Anfahrverstellung, also dann, wenn das Getriebe noch drucklos ist, sind besondere Mittel erforderlich.
  • Die Erfindung ermöglicht es, sowohl die Speise-oder Füllpumpe sowie den im Kreislauf herrschenden Druck zur Getriebeverstellung heranzuziehen. Dies geschieht mit einfachsten Mitteln, wobei die Ab- messungen des Kraftverstärkers besonders klein gehalten werden können. Ölerwärmung des Getriebeöls durch Betätigung der Verstelleinrichtung wird weitgehend vermieden. Der Leistungsbedarf der Füllpumpe und damit auch die Leistungsverluste können niedrig gehalten werden, da die Füllpumpe nur selten mit höherem Druck arbeitet.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, das Druckmeßglied als einen von einer Feder belasteten, mit einer Drosselkante versehenen Ventilkolben auszubilden, eine Endfläche des Ventilkolbens von der Feder zu belasten und mit dem Niederdruckkreis des hydrostatischen Getriebes die ihr entgegengesetzte Endfläche mit dem Kraftverstärker sowie mit der Druckseite der Füllpumpe und der Druckseite des hydrostatischen Getriebes zu verbinden und die. Drosselkante zwischen der Druckseite der Füllpumpe und der Niederdruckseite des hydrostatischen Getriebes so anzuordnen, daß die Kraft der Feder die Drosselstelle zu schließen sucht.
  • Vorteilhaft ist es auch, die Druckkammer des Druckmeßglieds über je ein sich zum Druckmeßglied hin öffnendes Rückschlagventil mit beiden Anschlüssen der Getriebepumpe zu verbinden.
  • Für die beiden Unteransprüche wird nur Schutz im Zusammenhang mit dem Anspruch 1 beansprucht. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine vereinfachte Darstellung eines hydrostatischen Getriebes, dessen Pumpe von einem Kraftverstärker verstellt wird, der entweder aus dem Getriebekreis oder von der Füllpumpe mit Druckmittel versorgt wird, F i g. 2 eine Drosselstelle mit Druckmeßglied.
  • Das in F i g. 1 dargestellte hydrostatische Getriebe besteht im wesentlichen aus einer Pumpe 10, die über eine Antriebswelle 12 von einer nicht dargestellten Antriebsmaschine angetrieben wird, sowie einem Motor 11 mit einer Abtriebswelle 13. Die Pumpe 10 wird durch einen Kraftverstärker 14 üblicher Bauart verstellt, und zwar in Abhängigkeit von der Stellung eines Vorsteuerschiebers 15. Dieser gleitet in einem Stellkolben 17, der seinerseits an zwei Stellen dichtend in einem Stellzylinder 18 geführt ist, so daß er Endräume 19, 20 in dem Stellzylinder abteilt.
  • Der Stellkolben 17 ist über ein Gestänge 21 gelenkig mit der schwenkbaren Schiefscheibe 22 der Pumpe 10 verbunden. Die Stellung des Stellkolbens 17 bestimmt daher deren Hub, d. h. die Fördermenge der Pumpe 10.
  • Die Pumpe 10 und der Motor 11 sind über einen Getriebekreislauf verbunden, dessen je nach der Drehrichtung als Druck- oder Saugleitung dienende Kanäle mit 23, 24 bezeichnet sind. Beide Kanäle sind über je ein Rückschlagventil 25, 26 mit dem einen Endraum 20 des Stellzylinders verbunden. Die Rückschlagventile öffnen sich zu diesem Endraum 20 hin. Vom Endraum 20 geht ein Kanal 27 in die den Vorsteuerschieber 15 führende Bohrung 28 des Stellkolbens. Mit Hilfe von Bunden 29, 30 und einem Kanal 31 stellt der Vorsteuerschieber 15 je nach seiner Lage eine Verbindung zwischen dem Kanal 27 und einem Auslaß 32 oder einem Kanal 33 her, der durch ein abgeteiltes Stück der Bohrung 28 mit dem Endraum 19 des Stellzylinders verbunden ist. Der wirksame Querschnitt des Endraumes 19 ist größer als der des Endraumes 20.
  • über eine Leitung 37 ist der Endraum 20 mit einem Anschluß 38 eines Drosselventils 39 verbunden. An den Anschluß 38 können noch weitere Verbraucher angeschlossen sein, was durch einen Pfeil symbolisiert ist. Ein Anschluß 40 des Drosselventils 39 ist über eine Leitung 41 mit der Druckseite einer Füllpumpe 42 verbunden, die ebenfalls von der Anttiebswelle 12 angetrieben wird und Druckmittel aus einem Vorratsbehälter 43 ansaugt. Ein weiterer Anschluß 44 des Drosselventils 39 steht mit einem überdruckventil 45 in Verbindung, dessen Niederdruckseite zum Vorratsbehälter 43 entlastet ist; außerdem ist der Anschluß 44 über einen Filter 46 und zwei Rückschlagventile 47, 48 mit den Leitungszweigen 23, 24 des Getriebes verbunden. An letztere ist je ein überdruckventil 49, 50 angeschlossen, deren Niederdruckseite zum. Vorratsbehälter 43 entlastet ist. Sie kann auch zum jeweils gegensinnigen Leitungszweig 23, 24 entlastet sein.
  • Das Drosselventil 39 ist in F i g. 2 näher dargestellt. Es besteht aus einem Gehäuse 54 mit einer Sackbohrung 55, die an zwei Stellen durch Ausdrehungen 56, 57 erweitert ist. Die Ausdrehung 57 steht mit dem Anschluß 40 und die Ausdrehung 56 mit dem Anschluß 44 in Verbindung. An ihrem offenen Ende ist die Sackbohrung 55 zu einer Gewindebohrung 58 erweitert, in die ein hohles Anschlußteil 59 eingeschraubt ist, das den Anschluß 38 bildet. Eine Schulter 60 bildet den übergang von der Gewindebohrung 58 zur Sackbohrung 55. In der Sackbohrung 55 ist ein Schieber 61 dichtend geführt, der in seinem Mittelteil eine Eindrehung 62 aufweist. Durch diese Eindrehung entsteht ein Drosselbund 63, gegen den sich eine Feder 64 abstätzt, die mit ihrem anderen Ende gegen das Ende der Sackbohrung 55 anliegt. Der Drosselbund 63 arbeitet mit dem Bohrungsteil 65 der Sackbohrung 55 zusammen, das zwischen den beiden Ausdrehungen 56 und 57 liegt. An seinem dem Anschlußteil 59 zugewandten Ende ist der Schieber 61 zu einem Anschlag 66 verbreitert, in den Nuten 67 eingefräst sind.
  • In der Längsachse des Schiebers 61 befindet sich eine durch eine Querbohrung 72 mit der Eindrehung 62 verbundene Sackbohrung 71, die über eine Ringschulter 73 in eine größere Längsbohrung 74 übergeht, welche mit dem Anschluß 38 in Verbindung steht. Gegen die Ringschulter 73 liegt eine als Rückschlagventil dienende Kugel 75 an, die durch eine Feder 76 gegen das Anschlußteil 59 abgestützt ist.
  • Im Betrieb werden die Pumpe 10 und die Füllpumpe 42 von der Antriebswelle 12 angetrieben. Je nach der Stellung der Schiefscheibe 22, die von der Stellung des Vorsteuerschiebers 15 abhängt, wird Druckmittel zum Motor 11 gefördert und treibt diesen an, so daß sich die Abtriebswelle 13 dreht.
  • Tritt in den Leitungen 23 oder 24 ein Druck auf, so öffnet sich eines der Rückschlagventile 25 oder 26. In diesem Fall erhält der Endraum 20 des Kraftverstärkers Druckmittel aus einer der Leitungen 23, 24, und über diesen Endraum und die Leitung 37 auch der Druckleitungsanschluß 38 des Drosselventils 39. Die als Rückschlagventil dienende Kugel 75 legt sich dann gegen die Ringschulter 73. Ist der Druck der Leitungen 23, 24, der auf die dem Anschlußteil 59 zugewandte Endfläche des Schiebers 61 einwirkt, groß genug zum Betätigen des Kraftverstärkers, so verschiebt er den Schieber gegen die Wirkung der Feder 64 bis zum Anliegen des Anschlags 66 an der Schulter 60. Der Drosselbund 63 verschiebt sich also aus dem Bohrungsteil 65 heraus, und das Druckmittel der Füllpumpe 42 kann über die Leitung 41, den Anschluß 40, das Bohrungsteil 65, den Anschluß 44, den Filter 46 und eines der Rückschlagventile 47 oder 48 zur Niederdruckseite des hydrostatischen Ge# triebes lließen.
  • Falls sich dagegen die Pumpe 10 in ihrer Nullstellung befindet, oder das Getriebe nahezu drucklos läuft, sind beide Leitungen 23, 24 im wesentlichen drucklos und der Kraftverstärker könnte nicht verstellt werden, da der üblicherweise niedere Druck der Füllpumpe 42 keine ausreichende Stellkraft ergibt. Hier tritt das Drosselventil 39 in Tätigkeit. Die Füllpumpe 42 fördert über die Leitung 41, den Anschluß 40, die Querbohrung 72, die Sackbohrung 71, die Kugel 75 und den Druckleitungsanschluß 38 sowie die Leitung 37 Druckmittel zum Endraum 20 des Kraftverstärkers. Da der Druck in den Leitungen 23, 24 und im Endraum 20 nahezu gleich und gleich dem genngen Fülldruck ist, hat zunächst die Feder 64 den Schieber 61 nach oben bis zum Anschlag an das Anschlußteil 59 verschoben (gezeichnete Stellung). Der Drosselbund 63 bildet zusammen mit dem Bohrungsteil 65 eine Drossel, die zwischen den Anschluß 40 und den zweiten Anschluß 44 geschaltet ist. Der Druck im Anschluß 40 wird also höher als der im Anschluß 44, d. h. der Druck im Kraftverstärker wird höher als der in den Leitungen 23, 24 des Getriebes. Die Rückschlagventile 25 und 26 sind geschlossen. Der Druck im Endraum 20 reicht zum Betätigen des Kraftverstärkers aus. Wenn nun der Druck im Endraum 20 und damit auch im Anschluß weiter steigt, verschiebt sich der Schieber 61 entgegen der Kraft der Feder 64, wodurch die Drosselung zwischen den Anschlüssen 40 und 44 vermindert wird. Auf diese Weise wird eine durch die Kraft der Feder 64 bestimmte Druckdifferenz zwischen den Räumen 40 und 44 aufrechterhalten, so daß der Druck im Endraum 20 ausreichend groß bleibt. Die Drücke in beiden Räumen können so lange ansteigen, bis sich das Überdruckventil 45 öffnet und den Fülldruck am Anschluß 44 begrenzt (wenn keine der Leitungen 23, 24 geringen Druck hat).
  • Durch diese Druckdifferenz zwischen den Anschlüssen 40 und 44 wird erreicht, daß der Kraftverstärker auch dann bereits Druckmittel ausreichenden Druckes erhält, wenn der Druck in den Leitungen 23, 24 nicht für die Verstellung des Kraftverstärkers ausreichen würde.
  • Sobald das Getriebe belastet wird, steigt der Druck in einer der Leitungen 23, 24 an, eines der Rückschlagventile 25 oder 26 öffnet sich, und der Kraftverstärker wird wieder aus einer der Leitungen 23, 24 mit Druckmittel versorgt, wie das eingangs beschrieben wurde.
  • Die Wirkungsweise des Kraftverstärkers soll nur kurz beschrieben werden. Wenn der Vorsteuerschieber 15 in der Zeichnung F i g. 1 nach links verschoben wird, entlastet er die linke Seite des Stellkolbens 17, so daß dieser von dem auf seiner rechten Seite herrschenden Druck nach links verschoben wird und die Schiefscheibe 22 der Pumpe 10 in die dargestellte Lage schwenkt. Wenn umgekehrt der Vorsteuerschieber 15 nach rechts verschoben wird, öffnet er eine Verbindung vom Endraum 20 über die Kanäle 27 und 33 zum Endraum 19. Die linke Seite des Stellkolbens 17 wird also mit Druck beaufschlagt, so daß dieser durch die Differentialkraft nach rechts verschoben wird und die Schiefscheibe 22 der Pumpe 10 in eine zur dargestellten entgegengesetzte Lage verschwenkt. Derartige Kraftverstärker sind in den verschiedensten Ausführungsformen, auch als rotierende Kraftverstärker, bekannt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Hydrostatisches Getriebe mit einer Füllpumpe zum Ergänzen der Lecköhnengen im Getriebekreislauf und zur Betätigung des Kraftverstärkers für die Getriebeverstellung und einer durch ein Druckmeßglied gesteuerten Schaltvorrichtung, die in Abhängigkeit vom Druck einer am Druckmeßglied angeordneten Druckkammer eine zwischen der Füllpumpe und dem Getriebe liegende Drosselstelle steuert, ohne die Verbindung von der Füllpumpe zum Kraftverstärker zu beeinflussen, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckseite der Füllpumpe (42) sowie die Druckseite der Getriebepumpe (10) durch je eine Flüssigkeitsleitung (37, 41) mit der Druckkammer (38) des Druckmeßgliedes, (61, 64) und dem Druckraum (20) des Kraftverstärkers (14) verbunden sind und jede dieser Leitungen ein sich zur Druckkammer bzw. zum Druckraum des Kraftverstärkers hin öffnendes Rückschlagventil (25 bzw. 26 und 75) aufweist, wobei die Drosselstelle (63, 65) mit steigendem Druck in der Druckkammer des Meßgliedes geöffnet wird.
  2. 2. Hydrostatisches Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckmeßglied (61, 64) als ein von einer Feder (64) belasteter, mit einer Drosselkante (63) versehener Ventilkolben (61) ausgebildet ist, daß eine Endfläche des Ventilkolbens von der Feder belastet und mit dem Niederdruckkreis des hydrostatischen Getriebes, die ihr entgegengesetzte Endfläche mit dem Kraftverstärker (14) sowie mit der Druckseite der Füllpumpe (42) und der Druckseite des hydrostatischen Getriebes (24, 23) verbunden ist und daß die Drosselkante (63) zwischen der Druckseite der Füllpumpe und der Niederdruckseite des hydrostatischen Getriebes so angeordnet ist, daß die Kraft der Feder (64) die Drosselstelle (63, 65) zu schließen sucht. 3. Hydrostatisches Getriebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkammer des Druckmeßgliedes (61, 64) über je ein sich zum Druckmeßglied hin öffnendes Rückschlagventil (25, 26) mit beiden Anschlüssen (23, 24) der Getriebepumpe (10) verbunden ist.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1171276, 1125 249; deutsche Auslegeschrift Nr. 1127 167.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2231421A1 (de) * 1972-06-27 1974-01-10 Bosch Gmbh Robert Hydrostatisches getriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1125249B (de) 1953-03-06 1962-03-08 Boehringer Gmbh Geb Anordnung zur Regelung eines hydrostatischen Fluessigkeitswechselgetriebes
DE1127167B (de) * 1957-08-03 1962-04-05 Kopat Ges Fuer Konstruktion En Hydraulische Steuereinrichtung zum Verstellen der Taumelscheiben in einem Axialkolben-Fluessigkeitsgetriebe
DE1171276B (de) 1960-08-27 1964-05-27 Kopat Ges Fuer Konstruktion Fahrzeuggetriebe, insbesondere fuer Ackerschlepper in Geraetetraegerbauform

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