DE1273172C2 - Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung eines Bandes aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung eines Bandes aus thermoplastischem KunststoffInfo
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- DE1273172C2 DE1273172C2 DE1963S0083538 DES0083538A DE1273172C2 DE 1273172 C2 DE1273172 C2 DE 1273172C2 DE 1963S0083538 DE1963S0083538 DE 1963S0083538 DE S0083538 A DES0083538 A DE S0083538A DE 1273172 C2 DE1273172 C2 DE 1273172C2
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Description
Die unteren Walzen 4, 6 werden durch teilweises Eintauchen in ein Wasserbad? gekühlt. Die oberen
Walzen 3, 5 werden mit dem durch die Leitungen 8,9 zugeführten Wasser besprüht.
Das erhaltene Band R gelangt hierauf unter Führung durch die Walzen 10, 11, 12 in einen Kühlbehälter
E und wird dann durch Schlitzdüsen 13 getrocknet, indem aus jeder derselben ein kalter Luftstrahl
austritt. Das Band geht sodann durch eine Kontrollvorrichtung F hindurch und wird schließlich
-on einer Aufwickelvorrichtung G aufgenommen, in
welcher dasselbe zu einer Rolle H aufgewickelt wird.
Nachstehend werden einige Einzelheiten der Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens beschrieben.
Hinsichtlich der Beschickung der Strangpresse C haben Versuche gezeigt, daß es zur Erzielung einer
guten Gleichmäßig der Eigenschaften, der Breite und Dicke des erhaltenen Bandes R unbedingt erforderlich
ist, eine gleichmäßige Beschickung der Strang- ao presse sicherzustellen. Insbesondere Y*\ der Beschikkung
mit Granulat wird der Trichter B aus dem Vorratstrichter Λ durch ein Rohr 14 (F i g. 1) gefüllt, welches
das Granulat α dem Speisetrichter B zuführt, in welchem sich eine natürliche Böschung b bildet,
deren Eigenschaften konstant sind. Auf diese Weise bleibt die Charge für die Speisung der Spindel 1 der
Strangpresse konstant. Selbstverständlich muß auch die Kalibrierung des Granulats konstant sein.
Die Spindel der Strangpresse muß eine genügend große Länge aufweisen, die das 20- bis 26fache ihres
Durchmessers beträgt, um jede Pulverisierung bei der Speisung der Auspreßdüse zu vermeiden. Außerdem
muß die Regelung der Temperaturen genau sein, um am Auslaß eine konstante Temperatur und eine konstante
Menge des austretenden Konststoffes zu erhalten. Die Toleranz der Temperaturregelung beträgt
± 1 C Bei der Verarbeitung von Polyvinylchlorid muß die Temperatur desselben am Einlaß der Auspreßdüse
2 172 r 1: C betragen.
Andererseits muß der absolute Wert der Fördermenge genügend hoch sein, damit die Austrittsgeschwindigkeit
des Schlauches genügend groß ist, so daß der Temperaturabfall des Schlauches zwischen
dem Auslaß der Düse 2 und dem Durchgang zwisehen den Walzen 3, 4 genügend gering ist, um eine
gute Schweißbarkeit des Kunststoffes zu bewahren.
Wenn beispielsweiV" ein aus Polyvinylchlorid bestehender
Schlauch mit einem Durchmesser von 49 mm mit einer Temperatur von 172+ lc C aus der
Düse austritt, wobei die Länge / = 200 mm ist, SO1I
die Geschwindigkeit 0,5 bis 0,7 m/s betragen.
Der Auspreßkopf und die Düse können vorteilhaft in der in F i g. 2 dargestellten Weise ausgebildet sein.
Das Profil mr.o des Auspreßkopfes 15 und das Profil pgr des Kernes 16 müssen eine ausreichende
Kompression des Kunststoffes ermöglichen, um Zonen geringer Fördermenge zu vermeiden und um
eine gleichmäßige Temperatur im Inneren des Kunststoffes zu gewährleisten. Diese Ergebnisse werden erzielt,
indem dem Profil mno die Form eines sehr langgestreckten S mit großen Krümmungshalbmessern
(die wenigstens 70 mm betragen) gegeben wird, während das Profil pqr eine spitzbogenartige Form
erhält, die bei q etwas abgeflacht ist.
Die Düse 2 muß besonders untersucht werden, vor allem, um den inneren Durchmesser if, und den
äußeren Durchmesser d2 in Abhängigkeit von der Breite des zu erhaltenden Bandes zu bestimmen sowie
um die Walzlänge festzustellen.
Beispielsweise wurde festgestellt, daß zur Erzielung eines Bandes R mit einer Breite von 76 mrn und
einer Dicke von 0,27 mm die optimalen Abmessungen der Düse für den inneren Durchmesser dx
79,50 mm und für den äußeren Durchmesser rf, 80,04 mm betragen. Andere Düsen mit Durchmessern
von 79,60 und 80,02 mm bzw. 79,65 und 80,10 mm liefern weniger zufriedenstellende Ergebnisse.
Die aus dem Auspreßkopf 15 und der Düse 2 bestehende Einheit soll derart ausgebildet werden, daß
jede Gefahr einer Exzentrizität der Düse beim Anziehen der Klemmschrauben 22 beseitigt ist.
Um schließlich am Auslaß der Düse 2 einen Schlauch T mit konstanten Abmessungen zu erhalten
sowie um die Bildung von Furchen auf diesem Schlauch zu vermeiden, muß im Inneren des Schlauches
ein geringer Überdruß, aufrechterhalten werden.
Dieser Überdruck ist sehr gering und beträgt nur einige Millimeter Wassersäule. Derselbe muß jedoch
stets konstant bleiben. Um dieses Ergebnis zu erzielen, ist eine Luftleitung 17 vorgesehen, welche die
hinführung einer Luftströmung in den Teil des Schlauches T ermöglicht, der sich zwischen der
Düse 2 und dem ersten Walzenpaar 3, 4 befindet. Die Leitung 17 mündet in die hohle Mutter 18, die zur
Befestigung des mittleren Doms 19 dient, und die Luft gelangt daher axial in der Richtung des Pfeiles
/, in die axiale Bohrung 20 des Dorns 19.
Die Leitung 17 ist mit einer Auslaßöffnung 21 versehen. Der im Schlauch T erzeugte Druck entspricht
daher der Diffeienz zwischen der durch die Leitung 17 zugeführten Luftmenge und der durch die Öffnung
21 austretenden Luftmenge. Die Auslaßöffnung hat überdies die Aufgabe, zufällige geringe Überdrücke
zu vermeiden oder abzuschwächen.
Diese Uberdruckvorrichtung ist zur Erzielung eines zufriedenstellenden Ergebnisses unbedingt erforderlich.
Die Achsen der unteren Walzen 4 und 6 sind ortsfest, und die unteren Teile dei Walzen tauchen in ein
Wasserbad 7 mit konstanter Temperatur ein. Die oberen Walzen 3 und 5 hingegen sind in einer senkrechten
Ebene beweglich. Ihre Stellung wird durch Mikrometerschrauben 21 α bestimmt, welche die Einstellung
des Druckes ermöglichen, den die Walzen auf das Kunststoffband R ausüben, das zwischen den
oberen und unteren Walzen festgeklemmt ist. Die oberen Walzen werden durch Besprühen mit Wasser
gekühlt.
Die Walze 3 besteht aus nichtrostendem Stahl, während die Walzen 4, 5, 6 vorzugsweise mit Gummi
oder einem ähnlichen Material überzogen sind. Der Überzug der Walzen soll derart ausgebildet sein, daß
derselbe sowohl der mechanischen und chemischen Abnutzung als auch der thermischen Beanspruchung
beim Durchgang des Kunststoffbandes Widerstand leistet, was insbesondere für die Walze 4 gilt.
Der Durchmesser der Walzen soll derart groß sein, um die Bildung von störenden Falten im Augenblick
des Festklemmen des Schlauches zu vermeiden, wenn dieser aus der Schlauchform in die Bandform
übergeht. Im Augenblick des Durchganges zwischen dem ersten Walzenpaar 3, 4 befindet sich der Kunststoff
noch auf einer erhöhten Temperatur, und sein halbviskoser Zustand schließt daher jede Möglichkeit
der Anordnung einer Vorrichtung zur progressiven Formgebung aus, wie sie beim Flachlegen von Folienschläuchen
üblicherweise verwendet wird.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß für einen Schlauch T mit einem Durchmesser von 49 mm der
Durchmesser der Walzen wenigstens 125 mm betragen sollte.
Die zwischen dem Kühlbehälter £ und der Aufwickelvorrichtung
G angeordnete Kontrollvorrichtung F ermöglicht, die Gleichmäßigkeit der Dicke
und der Breite des Bandes zu überwachen.
Die Kontrolle der Dicke kann beispielsweise mittels eines Solex-Mikrometers ausgeführt werden, das
auf einem Querschlitten verschiebbar ist, so daß eine rasche Ablesung ermöglicht wird und Unterschiede
von einigen Mikron festgestellt werden können.
Zur Kontrolle der Breite kann ein Satz von gekoppelten photoelektrischen Zellen verwendet werden,
welche die über die Toleranz hinausgehenden Maße anzeigen, sowohl bei zu großen als auch bei zu geringen
Breiten.
Die Aufwickelvorrichtung G ist von üblicher Art. Es muß jedoch auf die Wichtigkeit der völligen
Gleichmäßigkeit hingewiesen werden, mit welcher der auf das Band R einwirkende Zug ausgeübt werden
muß. Unterschiede dieses Zuges wirken bis zum hinteren Ende der Vorrichtung zurück und rufen
Unterschiede in der Dicke und Breite des Bandes hervor.
Mit einer Strangpresse, deren Spindel eine Länge
ίο aufweist, welche dem 26fachen Durchmesser entspricht,
ist es beispielsweise möglich, ein aus plastifiziertem Polyvinylchlorid bestehendes Band zu erhalten,
dessen Breite 76 + 1 mm und dessen Dicke 0,27 mm mit einer Toleranz von ± 0,05 mm beträgt.
Diese sehr geringen Dickenunterschiede treten nicht regelmäßig auf, sondern sind derart verteilt, daß die
aufgewickelte RoIIeH eine völlig zylindrische Form
aufweist. Die Aufwickelgeschwindigkeit beträgt 40 bis 45 m/min.
Die Merkmale der Vorrichtung gehören nicht zur Erfindung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- ergibt sich durch die Warmformung des Kunststoff-Patentanspruch: bandes ein wesentlich wertvolleres Fertigerzeugnisund im Vergleich zu bekannten KalandrierverfahrenVerfahren zur kontinuierlichen Herstellung bei der Extrusion über die Schlauchform eine besoneines Bandes aus thermoplastischem Kunststoff, 5 ders haltbare gleichmäßige Randzone der Bänder sobei dem der Kunststoff durch eine kreisringför- wie nun zusätzlich durch das erfindungsgemäße Vermige Düse zu einem im Querschnitt zylindrischen fahren auch bei dieser Herstellungsweise die Möglich-Schlauch von nahezu gleichmäßiger Wandstärke keit einer kontinuierlichen Kontrolle und Narhrege- und konstantem Durchmesser geformt wird, der lung der Abmessungen des erzeugten Kunststoffanschließend zusammengedrückt, unter Zug- io bandes. Es ist damit praktisch möglich geworden, wirkung abgekühlt und schließlich zu einer Rolle außerordentlich dünne Kunststoffbänder herzustellen aufgewickelt wird, dadurch gekennzeich- weil beim erfindungsgemäßen Verfahren infolge des net, daß in dem Schlauch ein geringer Über- vorgeschlagenen Überdruckes und der einwirkenden druck aufrechterhalten und das Abflachen des Zugkräfte auch im waagerechten Preßverfahren praknoch heißen Schlauches unter Bilden eines homo- 15 tisch keine ins Gewicht fallende Verformung des aus genen Bandes durch Walzen bei gleichzeitiger der Düse austretenden Kunststoffschlauches auftritt. Kühlung vorgenommen wird. Mit dem Verfahren nach der Erfindung lassen sichdie verschiedenartigsten thermoplastischen Kunststoffe in vorteilhafter Weise zu entsprechenden Bän-20 der verarbeiten, die keiner Nachbearbeitung mehrbedürfen.Wie Versuche ergeben haben, erhält man mit einer nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeitenden Vorrichtung außerordentlich gleichmäßige Band-Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur kontinuier- 25 stärken, deren Fertijungstoleranzen in der Grenze liehen Herstellung eines Bandes aus thermoplasti- von 20O bleiben und deshalb auch beim Aufwickeln schem Kunststoff, bei dem der Kunststoff durch eine erheblicher Bandlängen sehr gleichmäßig zylindrische kreisringförmige Düse zu einem im Querschnitt zylin- Rollen ergeben.drischen Schlauch von nahezu gleichmäßiger Wand- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel zurstärke und konstantem Dui Arnes- -τ geformt wird, 30 Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrensder anschließend zusammengedrückt, unter Zug- dargestellt; im einzelnen zeigtwirkung abgekühlt und schließlich zu ;iner Rolle auf- F i g. 1 im senkrechten Längsschnitt eine schemagewickelt wird. tische Ansicht der Gesamtvorrichtung,Bei einem bekannten Verfahren dieser Art besteht Fig. 2 im veigrößerten Maßstab einen Längs-auch bei sehr sorgfältiger Dosierung der Kunststoff- 35 schnitt durch den Auspreßkopf 15 nach F i g. 1 undbestandteile und bei genauer Einhaltung der Betriebs- F i g. 3 in perspektivischer Darstellung und teil-temperaturen und der vorgegebenen Zugkräfte kaum weise durch abgebrochene Wäncte veranschaulicht,noch die Möglichkeit, bei der Bandherstellung auf- die Ziehvorrichtung D nach F i g. 1.tretende Toleranzen auszugleichen, weil eine nach- Die Gesamtdarstellung nach F i g. 1 veranschau-trägliche Verformung des aus der betreffenden Ma- 40 licht folgenden Verfahrensablauf:schine bereits in Bandform austretenden Kunststoffes Der verwendete Kunststoff M hat die Form vonnicht mehr möglich ist. Es kann daher vorkommen, Granulat, von Pulver oder auch von Piastisolen. Derdaß die Bandabmessungen im Verlauf des Ferti- Kunststoff befindet sich im Vorratstrichter A undgungsvorganges Änderungen erfahren und infolge- wird mittels eines weiteren Speisetrichters B in einedessen das aufgewickelte Erzeugnis unzulässig hohe 45 Strangpresse C eingeführt. Unter der Wirkung derMaßtoleranzen aufweist. Außerdem läßt sich natur- Spindel 1 dieser Strangpresse wird der Kunststoff ingemäß mit einem aus der kreisförmigen Düse und eine kreisförmige Düse 2 gedrückt, um einender zur Abflachung des heißen Kunststoffes angeord- Schlauch T mit dünner Wand und sehr gleichmäßigerneten Spaltform jeweils nur eine einzige Bandbreite Dicke zu erhalten. Unmittelbar hinter dem Auslaßherstellen, und jede abweichende Bandform erfordert 50 der Düse, wo der Kunststoff noch eine genügenddementsprechend geänderte Werkzeugteile. hohe Temperatur aufweist, um mit sich selbst ver-Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, schweißt zu werden, wird dieser Schlauch zwischenein Verfahren zu schaffen, bei dem sich sowohl die zwei Walzen 3, 4 mit waagerechten und parallelenDicke als auch die Breite des kontinuierlich erzeug- Achsen abgeflacht, die am Einlaß einer Abflach- undten Kunststoffbandes in gewissen Grenzen verändern 55 Ziehvorrichtung D angeordnet sind. Der Abstand Ilassen und somit die Herstellung besonders gleich- zwischen dem Auslaß der Düse 2 und der Berüh-mäßiger Bandabmessungen durch entsprechende rungsgraden der beiden Walzen 3, 4 kann für einenKontrolle des Verfahrensablaufes erzielbar wird. aus Polyvinylchlorid bestehenden Schlauch T mitDie gestellte Aufgabe läßt sich bei der kontinuier- einem Durchmesser von 49 mm etwa 200 mm be-lichen Herstellung thermoplastischer Kunststoffbän- 60 tragen.der gemäß der Erfindung in der Weise lösen, daß in Der Schlauch T tritt daher nach dem Durchgang dem Schlauch ein geringer Überdruck aufrechterhal- zwischen den Walzen 3, 4 in Form eines Bandes R ten und das Abflachen des noch heißen Schlauches aus, dessen beiden Schichten, die den beiden halbunter Bilden eines homogenen Bandes durch Walzen zylindrischen Abschnitten des Schlauches entsprebei gleichzeitiger Kühlung vorgenommen wird. 65 dien, vollkommen und innig miteinander verschweißt Gegenüber bisher bekannten Verfahren, nach sind. Das Band geht zwischen zwei weiteren WaI-denen der Kunststoff durch Gießen einer Lösung und zen 5, 6 hindurch, die dasselbe unter einer konstandcren Lösungsmittel anschließend verdampft wird, ten Spannung halten.
Applications Claiming Priority (1)
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| FR889970A FR1324301A (fr) | 1962-03-05 | 1962-03-05 | Procédé et installation pour la fabrication d'un ruban en matière plastique |
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|---|---|
| DE1273172B DE1273172B (de) | 1968-07-18 |
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ID=8774010
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963S0083538 Expired DE1273172C2 (de) | 1962-03-05 | 1963-02-01 | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung eines Bandes aus thermoplastischem Kunststoff |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| FR (1) | FR1324301A (de) |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE2363117C3 (de) * | 1973-12-19 | 1984-07-05 | Hoechst Ag, 6230 Frankfurt | Verwendung von thermoplastischen Schlauchfolien als Beschickungsgut für Kalander |
| CN107984769A (zh) * | 2017-12-28 | 2018-05-04 | 苏州工业园区良才新材料有限公司 | 一种厚片(材料厚度大于2.0毫米)塑料挤出吸塑一体机 |
Citations (1)
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| US2468585A (en) * | 1945-02-15 | 1949-04-26 | Saint Gobain | Process for producing pellicles |
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| DE858771C (de) * | 1951-04-25 | 1952-12-08 | Basf Ag | Verfahren zur Herstellung glasklarer, klebfreier Hohlkoerper, Folien od. dgl. aus Polyaethylen |
-
1962
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-
1963
- 1963-02-01 DE DE1963S0083538 patent/DE1273172C2/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2468585A (en) * | 1945-02-15 | 1949-04-26 | Saint Gobain | Process for producing pellicles |
Also Published As
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|---|---|
| FR1324301A (fr) | 1963-04-19 |
| DE1273172B (de) | 1968-07-18 |
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Legal Events
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| E771 | Valid patent as to the heymanns-index 1977, willingness to grant licences |