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DE1273002B - Einrichtung zur verschluesselten UEbertragung von Sprachsignalen durch Vertauschung von Teilbaendern - Google Patents

Einrichtung zur verschluesselten UEbertragung von Sprachsignalen durch Vertauschung von Teilbaendern

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Publication number
DE1273002B
DE1273002B DE1963S0087222 DES0087222A DE1273002B DE 1273002 B DE1273002 B DE 1273002B DE 1963S0087222 DE1963S0087222 DE 1963S0087222 DE S0087222 A DES0087222 A DE S0087222A DE 1273002 B DE1273002 B DE 1273002B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
band
frequency
converter stage
filters
sub
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963S0087222
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Dietwald Thierbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1963S0087222 priority Critical patent/DE1273002B/de
Publication of DE1273002B publication Critical patent/DE1273002B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04KSECRET COMMUNICATION; JAMMING OF COMMUNICATION
    • H04K1/00Secret communication
    • H04K1/04Secret communication by frequency scrambling, i.e. by transposing or inverting parts of the frequency band or by inverting the whole band

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Einrichtung zur verschlüsselten Übertragung von Sprachsignalen durch Vertauschung von Teilbändern Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur verschlüsselten übertragung von Sprachsignalen, bei der auf der Sendeseite das zu übertragende sprachfrequente Frequenzband mit der Bandbreite B in n gleich breite Teilbänder aufgeteilt ist, die in einer ersten Umsetzerstufe, bestehend aus n eingangsseitig parallelgeschalteten Modulatoren mit nachgeschalteten, untereinander gleichen Einheitsfiltern, in dieselbe Frequenzlage gebracht, gegeneinander vertauscht und in einer zweiten Umsetzerstufe in Regel-oder Kehrlage im ursprünglichen Frequenzbereich wieder aneinandergereiht werden, wobei die zweite Umsetzerstufe bei Bandumschaltung aus 2n und bei Trägerumschaltung aus n ausgangsseitig parallelgeschalteten Modulatoren besteht, unter Verwendung von jeweils fa Trägerfrequenzen für die erste und zweite Umsetzerstufe und von weiteren n Trägerfrequenzen für die zweite Umsetzerstufe, die sich durch Spiegelung der erstgenannten Trägerfrequenzen an der Mittenfrequenz der Einheitsfilter ergeben, und bei der die empfangsseitigen Umsetzerstufen denen der Sendeseite entsprechen, aber in umgekehrter Richtung durchlaufen werden, wobei am Ausgang der Sende- und Empfangseinrichtung jeweils ein Tiefpaß zum Aussieben des Übertragungsbandes liegt.
  • Es sind zwei verschiedene Verfahren zur Teilbandvertauschung bekannt: die Bandumschaltung und die Trägerumschaltung. Bei der Bandumschaltung sind jedem Modulator feste Trägerfrequenzen zugeordnet, wobei für ta Teilbänder sende- und empfangsseitig jeweils 3 n Modulatoren benötigt werden. Der Vertauscher trifft die Auswahl von n aus 2 n Modulatoren. Es bestehen verschiedene Schaltungsmöglichkeiten: Zum Beispiel kann auf der Sendeseite die erste Frequenzumsetzergruppe fa Modulatoren mit h Einheitsfiltern und die zweite Frequenzumsetzergruppe 2 h Modulatoren enthalten; oder die erste Frequenzumsetzergruppe hat 2 h Modulatoren mit 2 n Einheitsfiltern und die zweite Frequenzumsetzergruppe n Modulatoren. (Der zwischen den Umsetzern liegende Vertauscher hat im ersten Fall n Eingangs- und 2 n Ausgangsklemmen, im zweiten Fall 2 n Eingangs-und n Ausgangsklemmen.) Im ersten Fall werden nur halb soviel Einheitsfilter benötigt.
  • Bei der Trägerumschaltung sind in jedem Teilbandkanal die beiden Modulatoren für die erste und zweite Frequenzumsetzung über ein Einheitsfilter fest durchgeschaltet, so daß für n Teilbänder sende- und empfangsseitig jeweils nur 2n Modulatoren und n Einheitsfilter benötigt werden. Der Vertauscher trifft die Auswahl von h aus 2 n Trägerfrequenzen. Bekannte Verschlüsselungseinrichtungen sind so geschaltet, daß sendeseitig die vom Vertauscher ausgewählten Träger der ersten Frequenzumsetzergruppe zugeführt werden, während in der zweiten Frequenzumsetzergruppe jedem Modulator eine feste Trägerfrequenz zugeordnet ist. Bei der Trägerumschaltung werden gegenüber der Bandumschaltung sende- und empfangsseitig jeweils h Modulatoren und gegebenenfalls auch tz Einheitsfilter eingespart; dies wird aber unter Umständen durch ein höheres Störgeräusch beim Vertauschungswechsel erkauft, weil bei der Umschaltung der Träger störende Seitenfrequenzen zu den ursprünglichen Trägerfrequenzen entstehen.
  • Der Frequenzplan für eine Einrichtung zur Sprachverschlüsselung wird wesentlich von der Frequenzlage der Einheitsfilter bestimmt, in die die Teilbänder vor der Vertauschung umgesetzt werden. Dies soll an einigen bekannten Einrichtungen gezeigt werden, bei denen das zu übertragende Sprachband (250 bis 3000 Hz) in fünf Teilbänder von je 550 Hz Breite aufgeteilt wird. Bei einer solchen Einrichtung, die mit Bandumschaltung arbeitet, liegt das Einheitsband im Bereich 3,55 bis 4,1 kHz, also dicht oberhalb des zu übertragenden Sprachbandes. Für die Aufspaltung und Wiederzusammensetzung der Teilbänder dienen zehn Träger mit Frequenzen zwischen 1,10 und 6,55 kHz. Folgende Filter werden sendeseitig benötigt: 9 5 Filter mit fünf verschiedenen Durchlaßbereichen von je 550 Hz Breite zum Aussieben der Teilbänder (fünf Filter am Eingang und zehn Filter am Ausgang) und fünf Einheitsfilter. Die Empfangsseite ist spiegelbildlich zur Sendeseite aufgebaut. Bemerkenswert ist, daß zwischen dem sende- und empfangsseitigen Vertauscher zehn Filter mit 550 Hz Durchlaßbreite liegen, in denen beim Vertauschen der Teilbänder Einschwingvorgänge auftreten. Bei einer anderen bekannten Einrichtung mit Bandumschaltung ist für das Einheitsband der Bereich 1,4 bis 1,95 kHz gewählt, der innerhalb des Sprachbandes liegt. Hier durchläuft das Sprachband sende- und empfangsseitig jeweils vier Modulationsstufen: In der ersten Stufe wird das Band durch Vormodulation mit 12 kHz in den Bereich 12,25 bis 15 kHz verschoben und in der vierten Stufe durch Rückmodulation mit demselben Träger wieder in den ursprünglichen Bereich gebracht. Die Trägerfrequenzen zur Aufspaltung und Wiederzusammensetzung der Teilbänder in der zweiten und dritten Stufe liegen zwischen 10,85 und 16,4 kHz. Durch die Vormodulation wird der Aufwand an Filtern wesentlich erniedrigt: Während sendeseitig für die Vor- und Rückmodulationsstufen jeweils ein Tiefpaß und ein Bandpaß von etwa 3 kHz Bandbreite genügen, dienen zur Aussiebung der Teilbänder zehn Einheitsfilter. Sende-und Empfangsseite sind gleich aufgebaut. Für Einschwingvorgänge beim Vertauschungswechsel kommen von den zehn Einheitsfiltern der Empfangsseite jeweils fünf in Betracht (die wesentlich breiteren Filter der Vor- und Rüekmodulationsstufen brauchen dabei nicht berücksichtigt zu werden).
  • Eine weitere bekannte Verschlüsselungseinrichtung arbeitet mit Trägerumschaltung und verwendet ein Einheitsband in der Lage 3,6 bis 4,15 kHz. Auch hier wird eine Vor- und Rückmodulation mit 12 kHz angewendet, wobei die Seitenbänder benutzt werden. Für die Aufspaltung und Wiederzusammensetzung der Teilbänder dienen zehn Trägerfrequenzen im Bereich 13,15 bis 18,6 kHz. Der Filteraufwand ist bei dieser Anlage sehr gering: Außer Tiefpässen von etwa 3 kHz Bandbreite in den Vor- und Rückmodulationsstufen werden sendeseitig nur fünf Einheitsfilter gebraucht. Die Empfangsseite hat den gleichen Aufbau wie die Sendeseite. In den fünf Einheitsfiltern der Sendeseite können beim Vertauschungswechsel Einschwingvorgänge auftreten.
  • Schließlich sei noch eine Telefonie-Geheimhalteeinrichtung erwähnt, bei der das Sprachband in vier Teilbänder von je 700 Hz Bandbreite unterteilt wird. Die erste Frequenzumsetzerstufe arbeitet mit Trägerumschaltung, die zweite mit Bandumschaltung, und als Einheitslage ist der Bereich 10 bis 10,7 kHz gewählt. Die acht Trägerfrequenzen zur Aufspaltung der Teilbänder liegen im Bereich zwischen 7,9 und 12,8 kHz. Den vier Modulatoren der ersten Stufe sind jeweils zwei verschiedene Träger zugeordnet, die das Sprachband so verschieben, daß immer ein anderes Teilband in Regel- oder Kehrlage in die darauffolgenden Einheitsfilter fällt. Die ausgesiebten Teilbänder werden über einen Vertauscher den vier Modulatoren der zweiten Stufe zugeführt, denen feste Trägerfrequenzen zugeordnet sind. Der Filteraufwand beträgt sendeseitig vier Einheitsfilter in der ersten Stufe und vier Teilbandfilter am Ausgang der zweiten Stufe. Sende- und Empfangsseite sind gleich aufgebaut, so daß bei einem Vertauschungswechsel unter Umständen in sämtlichen 16 Filtern Einschwingvorgänge auftreten können.
  • Bein = 5 Teilbändern ergeben sich durch Vertauschung 211 - n ! = 3840 Kombinationen, von denen allerdings nur etwa 100 bis 150 als wirklich unverständlich anzusehen sind. Im einfachsten Fall wird mit einer festen Kombination gearbeitet, die von Zeit zu Zeit von Hand gewechselt werden kann. Der Schutz gegen unbefugtes Abhören erhöht sich jedoch wesentlich, wenn mit Hilfe einer Zeitsteuerung verschiedene Kombinationen in einem bestimmten Zeitrhythmus in einer vorgegebenen Reihenfolge aneinandergereiht werden. Die Dauer für eine bestimmte Kombination läßt sich bei bekannten Verschlüsselungseinrichtungen einstellen, beispielsweise zwischen 20 und 2 Sekunden; es hat sich gezeigt, daß bei einem wesentlich schnelleren Vertauschungswechsel störende Knackgeräusche auftreten können.
  • Diese Knackgeräusche können bei schnellem Vertauschungswechsel dadurch entstehen, daß in den Filtern mit dem schmalen Durchlaßbereich eines Teilbandes, die bei den angeführten bekannten Einrichtungen zwischen dem sende- und empfangsseitigen Vertauscher bzw. zwischen den Modulatoren mit Trä-P a rumschaltung liegen, beim Vertauschen der Teil -bänder Ein- und Ausschwingvorgänge auftreten und daher beim sprunghaften Wechsel der Teilbänder vorübergehend Anteile der Sprechenergie von einem Teilbereich in einen anderen verschleppt werden.
  • Es sind ferner bereits Einrichtungen zur Sprachverschlüsselung bekannt, bei denen zwischen dem sende- und empfangsseitigen Vertauscher bzw. zwischen den Modulatoren mit Trägerumschaltung keine Filter mit dem schmalen Durchlaßbereich eines Teilbandes liegen. Dabei beträgt die Lage des Einheitsbandes z. B. 2,75 bis 3,25 kHz. Diese Einheitslage führt zu sehr hohen Anforderungen an die Eingangs-und Ausgangstiefpässe; außerdem fallen viele störende Modulationsprodukte in das Nutzband.
  • Es ist ferner bereits ein Geheimhaltungssystem bekannt, bei dem in der ersten Umsetzerstufe das obere Seitenband benutzt wird. Dabei fallen jedoch mehr störende Modulationsprodukte in das Nutzband, als dies bei Verwendung des unteren Seitenbandes der Fall ist. Bei diesem Geheimhaltungssystem stören in der ersten Umsetzerstufe Modulationsprodukte der Form 2 62 - q co bereits ab q > 2. Ferner erfordert die Verwendung des oberen Seitenbandes in der ersten Modulationsstufe einen scharf begrenzenden Tiefpaß am Eingang des Sendeteiles.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur verschlüsselten Übertragung von Sprachsignalen zu schaffen, die bei vorteilhaften Übertragungseigenschaften einen möglichst geringen Aufwand an Filtern erfordert.
  • Gemäß der Erfindung wird die Einrichtung zur verschlüsselten Übertragung von Sprachsignalen der eingangs erwähnten Art derart ausgebildet, daß der Durchlaßbereich der Einheitsfilter etwa im Bereich 15,875 kHz ± BZ liegt, in welchen die umgesetzten Teilbänder durch entsprechende Wahl der Trägerfrequenzen für die erste Umsetzerstufe in an sich bekannter Weise jeweils in Kehrlage fallen. Durch diese Maßnahmen ergibt sich der Vorteil, daß bei einem denkbar kleinen Filteraufwand besonders wenig störende Modulationsprodukte in das Nutzband fallen.
  • Ein günstiger Wert für den Durchlaßbereich der Einheitsfilter ist bei einem zu übertragenden Sprachfrequenzband von 250 bis 3000 Hz, das in fünf Teilbänder von je 550 Hz Breite unterteilt ist, beispielsweise der Bereich 15,6 bis 16,15 kHz. Bei dieser verhältnismäßig hohen Frequenzlage des Einheitsbandes ist eine Vorumsetzung des gesamten Sprachbandes in einen höheren Bereich unnötig. Der Frequenzplan ist so getroffen, daß störende Modulationsprodukte - insbesondere der Form »Träger minus zweimal modulierendes Band« - nicht in das Nutzband fallen. Die Einheitsfilter werden zweckmäßig als mechanische Filter ausgeführt. Der Durchlaßbereich der Tiefpässe, die jeweils am Ausgang der Sende- und Empfangseinrichtung liegen, kann wesentlich breiter als das Sprachband gewählt werden, da störende Trägerreste und Modulationsprodukte erst in einem Bereich oberhalb 13 kHz auftreten.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in F i g. 1 den Frequenzplan der Sendeseite einer Einrichtung zur Sprachverschlüsselung, F i g. 2 den der F i g. 1 entsprechenden Frequenzplan der Empfangsseite, F i g. 3 das Blockschaltbild einer Einrichtung mit Bandumschaltung, F i g. 4 das Blockschaltbild einer Einrichtung mit Trägerumschaltung.
  • Das zu übertragende Sprachband umfaßt den Bereich 250 bis 3000 Hz. Es wird in fünf Teilbänder von je 550 Hz Breite aufgeteilt, die nach einem bestimmten Schlüssel in Regel- oder Kehrlage gegeneinander vertauscht werden. Wie der Frequenzplan der F i g. 1 links oben zeigt, sind die fünf Teilbänder in Regellage mit A, B, C, D und E bezeichnet. Die invertierten Teilbänder erhalten die Bezeichnung A', B', C, D' und E'. Damit der Übergang von den Frequenzplänen zu den Blockschaltbildern erleichtert wird, sind in den Frequenzplänen die Umsetzungen und Bandvertauschungen durch gestrichelte und strichpunktierte Linien angedeutet; außerdem sind die bei der Einrichtung mit Bandumschaltung verwendeten Modulatoren angegeben.
  • Als Einheitslage, in die die Teilbänder vor der Vertauschung gebracht werden, ist der Bereich 15,6 bis 16,15 kHz gewählt. Die Einheitsfilter sind in den Frequenzplänen duch Schraffur angedeutet.
  • Am Eingang jedes Modulators MA 1', MB 1', MC 1', MD 1' und ME 1' der ersten Umsetzerstufe liegt das gesamte Sprachband A B C D E. Es wird durch fünf um Teilbandbreite gestaffelte Träger 16,4, 16,95, 17,5, 18,05 und 18,6 kHz in fünf verschiedene Frequenzlagen gebracht, in denen jeweils ein Teilband A' bzw. B' bzw. C bzw. D' bzw. E' in Kehrlage in den Durchlaßbereich eines Einheitsfilters fällt. Am Ausgang der Einheitsfilter treten also die fünf Teilbänder A' bis E' in der gleichen Frequenzlage 15,6 bis 16,5 kHz in Kehrlage auf; dabei enthält das Band A' dem Nachrichteninhalt des niederfrequenten Teilbandes 250 bis 800 Hz, das Band B' den von 800 bis 1350 Hz, das Band C den von 1350 bis 1900 Hz, das Band D' den von 1900 bis 2450 Hz und das Band E' den von 2450 bis 3000 Hz.
  • Für die zweite Umsetzerstufe sind außer den fünf in der ersten Umsetzerstufe verwendeten Trägern weitere fünf erforderlich, um in der verschlüsselten Lage auch eine Invertierung der Teilbänder zu ermöglichen. Durch Spiegelung der Trägerfrequenzen 16,4, 16,95, 17,5, 18,05 und 18,6 kHz an der Mittenfrequenz 15,875 kHz des Einheitsbandes ergeben sich die Frequenzen 15,35, 14,8, 14,25, 13,7 und 13,15 kHz. (Es wäre im vorliegenden Fall auch möglich, die zuletzt genannten Trägerfrequenzen in der ersten Umsetzerstufe zu verwenden.) Soll nun beispielsweise das ursprüngliche Band AB CD Ein die Form C'E'BA'D verschlüsselt werden, so spielen sich in der zweiten Umsetzerstufe folgende Vorgänge ab: Das ausgesiebte invertierte Teilband A' (l5,6 bis 16,15 kHz), das ursprünglich als Teilband A frequenzmäßig an erster Stelle (250 bis 800 Hz) lag, muß unter Beibehaltung seiner invertierten Lage an die Stelle des Teilbandes D gebracht werden, das ursprünglich frequenzmäßig die vierte Stelle einnahm (1900 bis 2450 Hz). Dazu wird das Teilband A' mit dem Träger 13,7 kHz moduliert, der spiegelbildlich zu dem Träger 18,05 kHz liegt, der in der ersten Umsetzerstufe dem vierten Teilband D zugeordnet ist. Bei der Verschlüsselung des Teilbandes B, das in Regellage an die Stelle des Teilbandes C gebracht wird, dient zur zweiten Frequenzumsetzung der Träger 17,5 kHz, der in der ersten Umsetzerstufe dem Teilband C zugeordnet ist. Die weiteren Frequenzumsetzungen lassen sich an Hand des Frequenzplanes der F i g. 1 leicht verfolgen.
  • Obwohl die Entschlüsselung der umgekehrte Vorgang der Verschlüsselung ist und Sende- und Empfangseinrichtung spiegelbildlich zueinander aufgebaut sind, wird der Frequenzplan der Empfangsseite (F i g. 2) nicht einfach durch Rückwärtslesen des Frequenzplanes der Sendeseite (F i g. 1) erhalten. Wesentlich ist, daß empfangsseitig zuerst das ganze verschlüsselte Band unter Benutzung beider Seitenbänder in höhere Frequenzlagen verschoben wird, so daß jeweils ein Teilband in den Durchlaßbereich der Einheitsfilter fällt. Die Teilbänder in Kehrlage werden erst nach der Vertauschung von fünf Einheitsfiltern ausgesiebt.
  • In den Blockschaltbildern der F i g. 3 und 4 ist der Aufbau einer Verschlüsselungseinrichtung mit Bandumschaltung und mit Trägerumschaltung dargestellt. Es sind nur die für die Verschlüsselung wesentlichen Teile, also die Modulatoren, Filter, Vertauscher und Trägergeneratoren gezeichnet; Verstärker sind dagegen weggelassen. Bei den Trägergeneratoren sind die ihnen zugeordneten Frequenzen in Kilohertz angegeben.
  • Die erste Umsetzerstufe stimmt bei den Einrichtungen mit Band- und Trägerumschaltung völlig überein. Sie besteht aus fünf Modulatoren MA 1' bis ME 1', die eingangsseitig parallel geschaltet sind und denen fünf Einheitsfilter FA 1 bis FE 1 folgen. Entsprechendes gilt für die letzte Umsetzerstufe der Empfangsseite, die fünf Einheitsfilter FA 2 bis FE 2 enthält, denen fünf ausgangsseitig parallelgeschaltete Modulatoren MA 4' bis ME4' nachgeschaltet sind. Die Einheitsfilter, deren relative Bandbreite nur etwa 3,5% beträgt, werden zweckmäßig als mechanische Filter ausgeführt. Diese enthalten beispielsweise Stahlschwinger, die untereinander so gekoppelt sind, daß mechanische Leistung in der gewünschten Bandbreite übertragen wird. Zur Umwandlung von elektrischer Leistung in mechanische und umgekehrt dienen z. B. Piezokeramiken.
  • Bei der Einrichtung mit Bandumschaltung enthält die zweite Umsetzerstufe zehn Modulatoren MA 2 bis ME 2 und MA 2' bis ME 2' mit fest zugeordneten Trägern. Von diesen Modulatoren sind aber jeweils nur die Hälfte in Betrieb, da jedes Teilband nur entweder in Regel- oder Kehrlage auftreten darf. Entsprechendes gilt für die erste Umsetzerstufe der Empfangsseite mit den Modulatoren MA 3 bis ME3 und MA 3' bis ME 3'. Die Einrichtung mit Trägerumschaltung benötigt sendeseitig für die zweite bzw. empfangsseitig für die erste Umsetzerstufe nur fünf Modulatoren M11 bis M15 bzw. M21 bis M 25, denen die vom Vertauscher V 10 bzw. V20 ausgewählten Träger zugeführt werden. Am Ausgang der Sende-und Empfangseinrichtung liegt je ein Tiefpaß F1 bzw. F2 zum Aussieben des Übertragungsbandes.
  • Die Vertauscher V 1, V 2 (F i g. 3) und V 10, V 20 (F i g. 4) arbeiten bei verhältnismäßig langsamem Vertauschungswechsel in der Größenordnung von Sekunden mit mechanischen Schaltern. Bei wesentlich schnellerem Wechsel werden zweckmäßig elektronische Schalter verwendet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur verschlüsselten Übertragung von Sprachsignalen, bei der auf der Sendeseite das zu übertragende sprachfrequente Frequenzband mit der Bandbreite B in h gleich breite Teilbänder aufgeteilt ist, die in einer ersten Umsetzerstufe bestehend aus n eingangsseitig parallelgeschalteten Modulatoren mit nachgeschalteten, untereinander gleichen Einheitsfiltern, in dieselbe Frequenzlage gebracht, gegeneinander vertauscht und in einer zweiten Umsetzerstzife in Regel- oder Kehrlage im ursprünglichen Frequenzbereich wieder aneinandergereiht werden, wobei die zweite Umsetzerstufe bei Bandumschaltung aus 2n und bei Trägerumschaltung aus n ausgangsseitig parallelgeschalteten Modulatoren besteht, unter Verwendung von jeweils h Trägerfrequenzen für die erste und zweite Umsetzerstufe und von weiteren fz Trägerfrequenzen für die zweite Umsetzerstufe, die sich durch Spiegelung der erstgenannten Trägerfrequenzen an der Mittenfrequenz der Einheitsfilter ergeben, und bei der die empfangsseitigen Umsetzerstufen denen der Sendeseite entsprechen, aber in umgekehrter Richtung durchlaufen werden, wobei am Ausgang der Sende- und Empfangseinrichtung jeweils ein Tiefpaß zum Aussieben des Übertragungsbandes liegt, d adurch gekennzeichnet, daß der Durchlaßbereich der Einheitsfilter etwa im Bereich 15,875 kHz : liegt, in welchen die umgesetzten Teilbänder durch entsprechende Wahl der Trägerfrequenzen für die erste Umsetzerstufe in an sich bekannter Weise jeweils in Kehrlage fallen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Einheitsfilter mechanische Filter verwendet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 248 974, 248 975; britische Patentschrift Nr. 652 364; USA.-Patentschrift Nr. 1725 566.
DE1963S0087222 1963-09-11 1963-09-11 Einrichtung zur verschluesselten UEbertragung von Sprachsignalen durch Vertauschung von Teilbaendern Pending DE1273002B (de)

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