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DE1273043B - Lageregelkreis mit einem reversiblen Antriebsmotor und einem unterlagerten Drehzahlregelkreis - Google Patents

Lageregelkreis mit einem reversiblen Antriebsmotor und einem unterlagerten Drehzahlregelkreis

Info

Publication number
DE1273043B
DE1273043B DEC30378A DEC0030378A DE1273043B DE 1273043 B DE1273043 B DE 1273043B DE C30378 A DEC30378 A DE C30378A DE C0030378 A DEC0030378 A DE C0030378A DE 1273043 B DE1273043 B DE 1273043B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control loop
signal
drive motor
potential
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC30378A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Eugene Merritt
Norman Don Neal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Milacron Inc
Original Assignee
Cincinnati Milling Machine Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cincinnati Milling Machine Co filed Critical Cincinnati Milling Machine Co
Publication of DE1273043B publication Critical patent/DE1273043B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
    • G05B19/19Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path
    • G05B19/33Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path using an analogue measuring device
    • G05B19/35Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path using an analogue measuring device for point-to-point control
    • G05B19/351Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path using an analogue measuring device for point-to-point control the positional error is used to control continuously the servomotor according to its magnitude
    • G05B19/353Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path using an analogue measuring device for point-to-point control the positional error is used to control continuously the servomotor according to its magnitude with speed feedback only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description

  • Lageregelkreis mit einem reversiblen Antriebsmotor und einem unterlagerten Drehzahlregelkreis Die vorliegende Erfindung betrifft einen Lagerregelkreis mit einem reversiblen Antriebsmotor und einem unterlagerten Drehzahlregelkreis, bei dem Amplitude und Polarität des Lageabweichungssignals von dem Abstand des angetriebenen Teiles zu einer vorbestimmten Endstellung abhängt und das Lageabweichungssignal über eine Begrenzerschaltung geleitet ist, die seine Amplitude auf einen in beiden Polaritäten zu einer Null-Bezugsspannung symmetrischen Höchstwert begrenzt.
  • Bei einer automatischen Werkzeugmaschine mit einem Steuermechanismus für die Punkt-zu-Punkt-Stellung ist es oft zweckmäßig, wenn man Geraden zwischen Punkten auf einem Werkstück maschinell bearbeiten sowie örtliche Arbeiten, wie das Bohren von Löchern und das Zapfenfräsen, ausführen kann. Um gerade Oberflächen in gleichförmiger und annehmbarer Weise maschinell zu bearbeiten, muß die Bewegungsgeschwindigkeit zwischen programmierten Punkten genau gesteuert werden, um annehmbare Endoberflächen zu erzeugen und eine überlastung des Schneidwerkzeuges zu verhindern. Die Größe des Abweichungssignals, das in einem Regelkreis erzeugt wird, um die Bewegung eines geregelten Elements von der einen Stellung in eine andere zu bewirken, bleibt nicht gleichförmig, wenn das Element von dem einen Ort zu einem anderen bewegt wird, sondern befindet sich auf seiner größten Höhe, wenn sich das Element im größten Abstand von dem gewünschten Ort oder der Endstellung befindet, und nimmt ab, wenn sich das Element der Endstellung nähert. Es ist deshalb schwierig, dieses Signal zur Erzeugung einer glatten und gleichförmigen Bewegung eines geregelten Elements zwischen zwei Punkten zu verwenden.
  • Aus der deutschen Auslegeschrift 1069 260 ist gleichfalls ein Lageregelkreis mit einem unterlagerten Drehzahlregelkreis bekannt. Die Schaltung ist derart ausgebildet, daß der Regelkreis erst dann anspricht, wenn das Lageabweichungssignal einen gegebenen Mindestpegel erreicht. Ziel dieser Maßnahme ist es, kleine Signalpegel auszuschließen, die das sogenannte »Pendeln« in einem Servosystem hervorrufen würden. Das Ausschließen der Signale unterhalb eines gegebenen Pegels macht das bekannte System unempfindlicher und verbreitert das sogenannte »Totband« des bekannten Servomechanismus, so daß das Totband breiter als das Spiel in dem System ist. Darüber hinaus wird bei dem bekannten System das Abweichungssignal auf eine Begrenzerschaltung gegeben, die den Servomechanismus vollständig anhält, wenn ein übermäßiges Abweichungssignal vorliegt. Die Begrenzerschaltung hat somit lediglich die Wirkung einer Schutzeinrichtung gegen Überdrehzahlen. Es ist jedoch nicht möglich, mit Hilfe dieser Begrenzerschaltung während der Lageverstellung einen kontinuierlichen Einfluß auf die Geschwindigkeit des Antriebes auszuüben.
  • Demgegenüber ist es das Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Lageregelkreis zu schaffen, der außerdem die Arbeitsgeschwindigkeit des darin enthaltenen Motors genau gemäß einer eingestellten Geschwindigkeit regelt, damit sich das geregelte Element mit einer praktisch gleichförmigen Geschwindigkeit von Punkt zu Punkt bewegt.
  • Ein Vorteil dieser Erfindung liegt darin, daß in einem geschlossenen Regelkreis die Höhe des in dem Kreis erzeugten Abweichungssignals während der Verstellung praktisch absolut auf eine eingestellte Höhe begrenzt werden kann, wodurch eine gleichförmige Bewegungsgeschwindigkeit des geregelten Elements über einen langen Bewegungsbereich zwischen zwei festgelegten Punkten erzeugt wird.
  • Gemäß der Erfindung wird ein verbesserter Lageregelkreis vorgeschlagen, der gekennzeichnet ist durch ein wechselspannungsgespeistes Potentiometer, dessen abgegriffene Spannung über Halbleiter gleichgerichtet und als Vorspannung der als Diodenbrückenschaltung ausgebildeten Begrenzerschaltung derart zugeführt ist, daß die höchste Betriebsgeschwindigkeit des Antriebsmotors in beiden Drehrichtungen durch die Stellung des Potentiometerabgriffs bestimmbar ist.
  • Durch diese Anordnung ist es möglich, auf bequeme und schnelle Weise die höchste Betriebsgeschwindigkeit des Antriebsmotors den jeweiligen Erfordernissen anzupassen.
  • Die Begrenzerschaltung erzeugt eine absolute-Begrenzung des Eingangssignals auf eine eingestellte größte Amplitudenhöhe auf seiner Ausgangsseite. Die Höhe der Begrenzung wird durch die Einstellung eines - Informationsspeichers für die Vorschubgeschwindigkeit festgelegt, der mit der. Begrenzerschaltung verbunden ist. Indem das- Ab'weichungssignal auf einer eingestellten größten Amplitudenhöhe an der Eingangsseite eines Leistungsverstärkers gehalten wird, wird auf diese Weise der von dem Leistungsverstärker gelieferte Antrieb dementsprechend begrenzt und eine Bewegungsgeschwindigkeit des geregelten Elements festgelegt. .
  • Aus der französischen Patentschrift 1327 631 ist es bekannt, Steuer- und Regelgrößen mittels vorgespannter Diodenbrücken zu begrenzen. Die Verwendung bei einem Lageregelkreis der vorgenannten Art ist dort jedoch nicht angeregt. .
  • Die Erfindung wird nun an Hand eines ausführlichen Ausführungsbeispieles unter Heranziehung der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt F i g.1 ein Blockdiagramm eines Lageregelkreises, F i g. 2, 3 und 4 graphische Darstellungen von Variablen innerhalb des Regelkreises, und F i g. 5 eine schematische Darstellung einer Brückenbegrenzerschaltung und einer darüber verbundenen Gleichspannungs-Vorspannungsschaltung als Vorschubgeschwindigkeitsspeicher.
  • Das Blockdiagramm von F i g. 1 zeigt einen Regelkreis, dessen Funktion es ist, eine Punkt-zu-Punkt-Bewegung längs der einen Achse eines Werkzeugmaschinenschlittens 10 zu erzeugen, der z. B. der Tisch einer automatisch gesteuerten Bohrmaschine sein kann. Der Schlitten wird durch einen hydraulischen Motor 12 über ein Getriebe 14 in Stellung gebracht. Die Stellungen, in die der Schlitten 10 bewegt wird, werden durch Wechselstrompotentiale festgelegt, die in einem Stellungsspeicher 16 eingestellt sind, der z. B. ein Spannungsteilernetzwerk sein kann, von dem Sinus- und Kosinuswechselspannungen wahlweise abgenommen werden können. Die Sinus- und Kosinusspannungen werden über ein Kabel 18 mit einer Vergleichseinrichtung 20 für viele Geschwindigkeiten verbunden. Die Einrichtung 20 verwendet Resolver, von denen jeder ein Paar Ständerwicklungen aufweist, die in der Phase um 90° verschoben sind. Indem die Sinus- und Kosinusspannungen von dem Speicher 16 auf die Ständerwicklungen der Resolver in der Einrichtung 20 gegeben werden, wird eine Null-Winkelstellung für die Läuferwicklung jedes Resolvers festgelegt, d. h., für jede besondere Kombination einer mit den Ständern eines Resolvers in der Einrichtung 20 gekoppelten Sinus- und einer Kosinusspannung gibt es eine Winkelstellung des Läufers in der Einrichtung 20, bei der die in dem Läufer induzierte Spannung Null ist. Die Läufer der Vergleichseinrichtung 20 sind über Getriebe, die durch die gestrichelte Linie 22 angedeutet sind, für die Rotation durch den Motor 12, wenn er für die Bewegung des Schlittens 10 betätigt wird, verbunden. Die Antriebsrichtung durch den Motor 12 über das Getriebe 22 ist so, daß der Läufer darin in Richtung auf seine Nullstellung getrieben wird, da das Potential an dem Läufer über einen Leiter 24 abgenommen wird, um ein AbwQichungssignal zu erzeugen, dessen Vorhandensein den Betrieb des Motors 12 verursacht. Der Leiter 24 ist mit einem Vorverstärker 26 verbunden, in dem das Wechselstrom-Abweichungssignal verstärkt wird. Das verstärkte Abweichungssignal wird dann von dem Vorverstärker 26 über einen Leiter 28 in eine Detektorschaltung 30 gegeben, mit der auch eine Bezugswechselspannungsquelle 32 verbunden ist. Die Detektorschaltung erzeugt ein Gleichstrom-Abweichungssignal auf dem Leiter 34, =das proportional zum Wechselstromeingangssignal auf dem Leiter;28 ist und dessen Polarität durch die Phase des Ein'm gangssignals auf dem Leiter 28 bestimmt wird. Der Leiter 34 steht mit einer Begrenzerschaltung 36 in Verbindung, die das Abweichungssignal mit einer Ausgangsleitung 38 koppelt. Die Amplitude des Abweichungssignals auf der Leitung 38 hängt von den Gleichstrompotentialen auf den Leitern 40 und 42 ab, die über der Begrenzerschaltung 36 verbunden sind,- um sie mit einer Vorsparinung zu versehen und die Obergrenze des Abweichungssignals auf der Leitung 38 festzulegen. Die Potentiale auf den Leitern 40 und 42 hängen von der Einstellung eines Vorschubgeschwindigkeitsspeichers 44 ab, der die- darauf aufgebrachten Potentiale erzeugt. Die Leitung 38 liefert das begrenzte Gleichstromabweichungssignal auf eine Summierschaltung 46, mit der ein Gleichstromstabilisierungspotential durch eine Leitung 48 von einem Tachometer 50 verbunden ist. Der Tachometer 50 wird von einem Getriebe angetrieben, das durch die gestrichelte Linie 52 angedeutet und mit dem Motor 12 verbunden ist, um ein Gleichstrompotential auf der Leitung 48 in Übereinstimmung mit der Betriebsgeschwindigkeit des Motors 12 zu erzeugen. Das Potential wird algebraisch mit dem begrenzten Abweichungssignal auf der Leitung 38 addiert. Das begrenzte Abweichungssignal wird so, wie es in der Summierschaltung verändert wurde, über den Leiter 54 auf ein Kompensationsnetzwerk 56, z. B. ein Widerstands-Kapazitäts-Netzwerk oder eine Integratorschaltung geliefert, die einen Gleichstromverstärker enthalten kann, wobei beide Schaltungen auf dem Gebiet der Regelkreise bekannt sind. Der Zweck des Kompensationsnetzwerkes 56 ist der, die Niederfrequenzansprechcharakteristik der Rückführung, die den Tachometer 50 enthält, zu erhöhen, auf die zum großen Teil durch die Motorlastfrequenz eingewirkt wird. Das begrenzte und veränderte Abweichungssignals wird dann von dem Kompensationsnetzwerk 56 über einen Leiter 58 auf einen Leistungsverstärker 60 gegeben, der ein Ausgangssignal auf dem Kabel 62 erzeugt, welches dem Signal auf dem Leiter 58 proportional ist. Das Kabel 62 überträgt das genannte Ausgangssignal auf ein Servoventil 64, das als Wandler arbeitet, um das elektrische Ausgangssignal in eine mechanische Bewegung umzuwandeln, die das Volumen und die Richtung des Flüssigkeitsflusses durch die Rohranlage, die mit 65 bezeichnet ist, zu dem Motor 12 steuert, der sowohl den Schlitten 10 bewegt, als auch den Tachometer 50 und den Läufer der Vergleichseinrichtung 20 antreibt. Die Geschwindigkeit, mit der der Motor 12 betrieben wird, hängt von der Stärke des auf das Servoventil 64 gegebenen Signals ab, die wiederum von der Amplitude des Signals aus der Begrenzerschaltung 36 gesteuert wird. Die Arbeitsrichtung des Motors 12 hängt von der Polarität des an das Servoventil 64 gelieferten Signals ab, und die größte Amplitude ist in beiden Polaritäten symmetrisch zur Null-Bezugsspannung.
  • Die Begrenzerschaltung 36 wird in F i g. 5 in Einzelheiten gezeigt. Der Leiter 34 bildet den Eingang der Begrenzerschaltung 36 von der Detektorst;haltung 30, und der Leiter 34 stellt die Ausgangsverbindung des Begrenzers 36 dar. Die Begrenzerschaltung 36 besteht aus einer Brückenschaltung, die die Dioden 66, 67, 68 und 69 enthält, wobei der Höchstwert ihres Ausgangssignals durch die von dem Vorschubgeschwindigkeitsspeicher 44 über die Leiter 40 und 42 gelieferte Gleichstrom-Vorspannung und die Werte der Widerstände 74 und 76 bestimmt wird. Der Leiter 40 trägt ein positives Potential, während der Leiter 42 negative Spannung führt. Bei fehlendem Eingangssignal auf dem Leiter 34 sind alle Dioden 66 bis 69 durch die Potentiale auf den Leitungen 40 und 42 und den sich daraus ergebenden Stromfluß durch die Widerstände 74 und 76 leitend. Wenn die Dioden 66 bis 69 leitend sind, ist ihr Widerstand praktisch Null, und das Potential auf dem Eingangsleiter 34 muß das gleiche sein wie das Potential auf der Ausgangsleitung 38. Da die Dioden 66 bis 69 leitend sind, sind sie auch bilateral, und ein jetzt an die Eingangsleitung 34 gelegtes Potential verursacht eine Stromflußkomponente durch jede der Dioden 66 bis 69, bis die sich auf diese Weise in bestimmten Dioden -rgebende Stromkomponente eine Höhe erreicht, bei der sie den Strom von den Vorspannungspotentialen ausgleicht. Wenn das Potential am Leiter 34 positiv wird, wird die daraus sich ergebende Stromkomponente dem Strom in den Dioden 66 und 69 entgegenstehen. Bei einer bestimmbaren Potentialhöhe am Leiter 34 wird der sich daraus ergebende Signalstrom den Vorspannungsstrom ausgleichen, und da er ihm entgegengerichtet ist, wird der Signalstrom die Diode 66 sperren. Bei einem höheren Wert des Signals auf dem Leiter 34 wird die Signalstromkomponente den Vorspannungsstrom in der Diode 69 ausgleichen und, da er in entgegengesetzter Richtung fließt, diese Diode sperren. Nun verbleiben beide Dioden 66 und 69 gesperrt für alle höheren Werte des Signals auf der Eingangsleitung 34, und die Ausgangsleitung 38 ist dann isoliert. Das Potential auf der Ausgangsleitung 38 hängt nun allein von dem Strom von der Leitung 40 durch den Widerstand 74, die Leitung 38 und dann über einen Widerstand 78 zur Erde ab. Dieser Strom wird praktisch konstant sein, und deshalb wird das Potential auf der Ausgangsleitung 38 auf einem entsprechenden Wert festgehalten. So ist zu ersehen, daß das Potential auf der Ausgangsleitung 38 dem auf der Eingangsleitung 34 entspricht, bis das Eingangspotential einen vorbestimmten Wert erreicht, und zu dieser Zeit wird die Ausgangsleitung 38 auf einen vorbestimmten positiven Wert begrenzt sein und daran gehindert, im Potential weiter anzusteigen. Wenn das Potential der Eingangsleitung 34 in negativer Richtung läuft, werden die Dioden 68 und 67 in der Folge auf die gleiche Weise gesperrt, um die Ausgangsleitung 38 von der Eingangsleitung 34 zu isolieren, und das Potential der Ausgangsleitung 38 hängt allein von dem Strom von Erde über den Widerstand 78, die Diode 69 und den Widerstand 76 zur Vorspannungsleitung 42 ab. In diesem Zustand ist die Wirkung die gleiche, indem das Potential auf der Ausgangsleitung 38 auf einen vorherbestimmten größten negativen Wert begrenzt wird.
  • Die Einstellung des Potentials auf den Leitungen 40 und 42, verändert die größten positiven und negativen Werte, die durch die Ausgangsleitung 38 gekoppelt sein können. Ein Potentiometer 80 liegt über der Wechgelspannungsquelle 82, und ein gewähltes Potential wird durch den Abgriff 84 abgenommen. Das Potential an dem Abgriff 84 liegt über einer Transformator-Primärwicklung 86 und induziert ein Wechselpotential in der Sekundärwicklung 88, deren Mittelabgriff durch die Leitung 90 geerdet ist. Die Dioden 91, 92, 93 und 94 in der Ausgangsschaltung der Sekundärwicklung 88 führen eine Vollwellengleichrichtung des induzierten Wechselpotentials durch, und die Kapazitäten 95 und 96 glätten die Wellen, um eine konstante Höhe des Gleichstrompotentials auf den Vorspannungsleitungen 40 und 42 zu liefern. Es handelt sich hier um die Schaltung des Vorschubgeschwindigkeitsspeichers 44, und die Einstellung seines Ausgangssignals, die durch das Potential auf den Leitungen 40 und 42 dargestellt wird, wird durch Wahl der Stellung des Abgriffes 84 durchgeführt.
  • Die Wirkung der Begrenzerschaltung 36 wird graphisch in F i g. 2, 3 und 4 gezeigt. In F i g. 2 stellt die Kurve 98 die Abweichungsspannung der Vergleichseinrichtung 20 über der augenblicklichen Stellung des Schlittens in einem System dar, in dem die Vergleichseinrichtung 20 für Grob-, Mittel- und Feinregelung geeignet ist. Zu Beginn des Einstellvorganges ist das Abweichungssignal groß, und wenn der Vorgang fortschreitet, fällt das Abweichungssignal ab, bis es zu einem Zeitpunkt Null wird, zu dem sich der Schlitten in seiner gewählten neuen Stellung befindet. Die Abweichungsspannung erzeugt ein Ausgangssignal der Begrenzerschaltung 36. Diese Begrenzer-Ausgangsspannung wird über der augenblicklichen Stellung des Schlittens 10 in F i g. 3 aufgetragen und durch die Kurve 100 dargestellt. Es zeigt sich, daß ein Abweichungssignal, wie in F i g. 2, ein begrenztes Ausgangssignal 100 erzeugt, das in einem weiten Bereich der Schlittenstellung konstant ist und nur abfällt, wenn der Schlitten 10 bis dicht an die neue Stellung herangeführt ist.
  • F i g. 4 ist eine Darstellung der Geschwindigkeit des Motors 12 in Umdrehungen pro Minute über der augenblicklichen Stellung des Schlittens 10. Wie ersichtlich, ist die Kurve 102, die die Umdrehungen des Motors bei dem Einstellarbeitsgang zeigt, ähnlich der Kurve 100 in F i g. 3 und deutet an, daß der Motor 12 mit einer gleichförmigen Geschwindigkeit in einem großen Abschnitt des Einstellarbeitsganges betrieben wird, bis der Schlitten 10 bis dicht an die gewählte neue Stellung herangeführt ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Lageregelkreis mit einem reversiblen Antriebsmotor und einem unterlagerten Drehzahlregelkreis, bei dem Amplitude und Polarität des Lageabweichungssignals von dem Abstand des angetriebenen Teiles zu einer vorbestimmten Endstellurig abhängt und'das Lageabweichungssignal über eine Begrenzerschaltung geleitet ist, die seine Amplitude auf einen in beiden Polaritäten zu einer Null-Bezugsspannung symmetrischen Höchstwert begrenzt, gekennzeichnet durch ein wechselspannungsgespeistes Potentiometer (80), dessen abgegriffene Spannung über Halbleiter (91 bis 94) gleichgerichtet und als Vorspannung der. als Diodenbrückenschaltung (66 bis 69) ausgebildeten Begrenzers'chältung (36) derart zugeführt ist; daß die höchste Betriebsgeschwindigkeit des Antriebsmotors in beiden Drehrichtungen durch die Stellung des Potentiometerabgriffs bestimmbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr.1 069 260; französische Patentschrift Nr. 1327 631.
DEC30378A 1962-11-29 1963-07-05 Lageregelkreis mit einem reversiblen Antriebsmotor und einem unterlagerten Drehzahlregelkreis Pending DE1273043B (de)

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