DE1272825B - Schrappanlage als Stallentmistungsvorrichtung od. dgl. - Google Patents
Schrappanlage als Stallentmistungsvorrichtung od. dgl.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K1/00—Housing animals; Equipment therefor
- A01K1/01—Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables
- A01K1/0128—Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables by means of scrapers or the like moving continuously
Landscapes
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
B65g
Deutsche Kl.: 81 e - 86
P 12 72 825.5-22 (F 53715)
10. Juli 1964
11. Juli 1968
Die Erfindung geht aus von einer Schrappanlage als Stallentmistungsvorrichtung mit einem Dungschieber,
der von einem Seilzug mittels einer Seilwinde gezogen wird, wobei mindestens eine Umlenkrolle für
das Zugseil vorhanden ist.
Bei der Umlenkung oder Ablenkung des Zugseiles, welche in der Praxis oft notwendig ist, ergaben sich
bisher Schwierigkeiten, weil der Dungschieber nicht über die Umlenkrolle laufen kann. Bei den bisher bekannten
Vorrichtungen mußte das Zugseil daher kurz vor dem Dungschieber mittels eines Anschlagstückes
aus der Umlenkrolle herausgehoben werden. Hierbei wird das Zugseil einem sehr starken Verschleiß
ausgesetzt. Dieser Verschleiß ist nicht nur unwirtschaftlich und störend, sondern er kann auch die
Funktion der Vorrichtung vor allem dann gefährden, wenn im Inneren des Zugseiles eine Stromleitung verläuft,
über die die Vorrichtung vermittels eines Schalters von der Bedienungsperson gesteuert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Schwierigkeiten auf einfache Weise zu beseitigen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Ende des Zugseiles mit einem der Seilrille
der Umlenkrolle angepaßten und sich in Richtung Winde verjüngenden Seilschuh verbunden ist,
der mittels eines senkrechten Zapfens fliegend gelagert ist, der am vorderen Ende des Dungschiebers
nach unten absteht. Dadurch wird erreicht, daß das Zugseil bei Annäherung des Dungschiebers an die
Umlenkrolle glatt aus der Seilrille der Rolle auslaufen kann, ohne daß ein Ausheben des Zugseiles aus der
Rolle notwendig ist. Die bisher beim Seilausheben eintretende starke Beanspruchung des Zugseiles wird
auf diese Weise vermieden, und das Zugseil löst sich stoß- und knickfrei von der Umlenkrolle. Die Lebensdauer
des Zugseiles erhöht sich durch diese Maßnahme erheblich. Wegen der stromführenden Seele
des Zugseiles ist die Verringerung der Zugseilbeanspruchung von besonderer Bedeutung.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der folgenden Beschreibung an Hand der Zeichnung erläutert; es
zeigt
Fig. 1 schematisch eine Schrappanlage als Stallentmistungsvorrichtung
in Seitenansicht,
F i g. 2 die Vorrichtung von oben gesehen mit verschiedenen Möglichkeiten der Zugseilumlenkung,
F i g. 3 vergrößert das Bedienungsende des Dungschiebers mit dem Druckknopfschalter,
F i g. 4 die Umlenkung des Zugseiles an einer Umlenkrolle,
F i g. 5 in größerem Maßstab das Eingreifen des Seilschuhes in die Umlenkrolle,
Schrappanlage
als Stallentmistungsvorrichtung od. dgl.
Anmelder:
Alexander Faller,
8305 Ergoldsbach, Landshuter Str. 21
Als Erfinder benannt:
Alexander Faller, 8305 Ergoldsbach
Fig. 6 die Umlenkrolle mit einem Dungschieber von oben gesehen,
F i g. 7 in größerem Maßstab einen Seilschuh beim Eingriff in die abgebrochen dargestellte Umlenkrolle.
Die Stallentmistungsvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem schlittenartigen Dungschieber 1
ao ohne Boden, einem Zugseil (Drahtseil) 2 und einer Seilwinde 3.
Der Dungschieber 1 ist mit auf einer Pendelachse gelagerten Luftreifen 4 versehen, die beim Rückholen
des Dungschiebers in Arbeitsstellung gebracht werden, während der Dungschieber beim Mistschieben
mit seinem Bodenrahmen auf dem Stallboden schleift. Am hinteren Bedienungsende hat der
Dungschieber einen Handgriff 5, an oder nahe bei dem ein Druckknopfschalter 6 angeordnet ist. Am
vorderen Ende ist der Dungschieber 1 mit einem Abweisbügel 7 versehen, der einen waagerechten Vorsprung
8 trägt. In Längsrichtung verläuft über den Dungschieber 1 ein Versteifungsrohr 9, welches vorn
am Abweisbügel 7 und hinten am Handgriff 5 befestigtist.
Gemäß F i g. 1 und 3 läuft das Zugseil 2 von der z. B. an einem Stahlrohrmast 11 befestigten Seilwinde
3 über eine am oberen Ende dieses Mastes waagerecht schwenkbar gelagerte Leitrolle 10 über
eine oder mehrere Umlenkrollen 12 zum vorderen Ende des Dungschiebers.
Das Zugseil 2 hat als Seele eine stromführende Leitungslitze 13, die an den beiden Enden des Zugseiles
aus demselben heraustritt. Die Leitungslitze läuft am Dungschieber 1 durch das Versteifungsrohr 9 nach
hinten zu dem einen Kontakt des Druckknopfschalters 6. Der andere Kontakt des Schalters 6 ist mit der
Metallmasse des Drahtseiles 2 verbunden, die in diesem Falle als Rückleitung dient. Dies ist zulässig,
weil der vom Druckknopfschalter 6 zum Schaltkasten 14 der Seilwinde 3 führende Steuerstromkreis nur mit
Schwachstrom von z. B. 3 bis 24 Volt betrieben wird.
809 569/38+
Das an dem Dungschieber 1 angreifende Ende des Zugseiles 2 ist in eine Längsbohrung 15 eines Seilschuhes
16 eingeführt, in der es mittels einer Seilklemme 17 festgehalten wird. Auf dem breiteren Ende
des Seilschuhes 16 ist ein hohler Drehzapfen 18 starr befestigt. Der Drehzapfen 18 ist oben in einer senkrechten
Lagerbuchse des Bügelvorsprunges 8 drehbar gelagert und wird in letzterer durch eine Justierschraube
19 gegen Herausfallen gesichert, die in ein Ringnutsegment des Drehzapfens 18 eingreift. Durch
die Segmentform der Ringnut werden gleichzeitig Anschläge gebildet, die ein vollständiges Herumdrehen
des Drehzapfens um 360° verhindern. Der Drehzapfen mit dem Seilschuh kann somit von dem
Dungschieber gelöst werden und z. B. an einen Futterzubringerrechen 20 angehängt werden. Die Vorrichtung
kann dadurch auch zur Grünfuttereinbringung in den Stall verwendet werden. Der Rechen 20
ist ähnlich wie der Dungschieber 1 mit einem Druckknopfschalter versehen. Die verschiedenen Anwendungs-
und Umlenkungsmöglichkeiten für die Vorrichtung sind in F i g. 2 beispielsweise dargestellt.
Die Leitungslitze 13 ist in der Durchführung zum Dungschieber unterbrochen und mit einer Steckerverbindung
21, 22 versehen, so daß die Stromleitung beim Abnehmen des Drehzapfens 18 ebenfalls unterbrochen
und beim Einsetzen des Drehzapfens wiederhergestellt werden kann.
Der Seilschuh 16 hat einen sich nach der Zugseileinführung hin verjüngenden Querschnitt, und zwar
sind die Seitenflächen 23, 24 entsprechend dem Radius des Seilrillenbettes 25 bogenförmig gekrümmt.
In Verbindung mit der drehbaren Lagerung des Seilschuhes 16 wird dadurch jegliches Abknicken des
Zugseiles 2 beim Durchlaufen der Umlenkrolle 12 vermieden. Gleichzeitig läuft der Vorsprung 8 des
Dungschiebers 11 über die Umlenkrolle 12 hinweg, so daß das Zugseil mit dem Seilschuh beim Umlenken
glatt um die Rolle läuft und ein Ausheben des Zugseiles nicht notwendig ist.
Jede Umlenkrolle 12 ist am freien Ende eines Tragarmes 26 um eine senkrechte Achse 27 drehbar
gelagert. Das andere Ende des Tragarmes 26 ist mittels einer waagerechten Achse 28 am oberen Ende
einer senkrechten Tragsäule 29 hoch- und niederschwenkbar gelagert, um das Niveau der Umlenkrolle
z. B. im Winter bei Eis- und Schneebelag der Erhöhung der Gleitbahn des Dungschiebers im Freien
automatisch anzupassen. Die Tragsäule 29 kann an den jeweils gewünschten Umlenkstellen in im Boden
versenkten Lagerbuchsen 30 drehbar eingesetzt werden.
Claims (4)
1. Schrappanlage als Stallentmistungsvorrichtung od. dgl. mit einem schlittenartigen Dungschieber,
der mittels eines Zugseiles mit einer Seilwinde verbunden ist und mit mindestens einer
Umlenkrolle für das Zugseil, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Zugseiles (2) mit einem der Seilrille (25) der Umlenkrolle
(12) angepaßten und sich in Richtung Winde verjüngenden Seilschuh (16) verbunden ist, der mittels
eines senkrechten Zapfens (18) fliegend gelagert ist, der am vorderen Ende des Dungschiebers
(1) nach unten absteht.
2. Schrappanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Zugseiles (2) in
einer Längsbohrung (15) des Seilschuhes (16) z. B. mittels einer Seilklemme (17) befestigt ist.
3. Schrappanlage nach Anspruch 1 und 2 mit elektrischem Antrieb und einer Steuerleitung im
Zugseil, dadurch gekennzeichnet, daß der den Seilschuh (16) tragende, leicht lösbar gelagerte
Zapfen (18) zur Durchführung und Kupplung der Steuerleitung (13) hohl ausgebildet ist.
4. Schrappanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzapfen (18) des
Seilschuhes (16) an einem vorderen, bogenförmig gekrümmten Abweisbügel (7) des Dungschiebers
(1) bzw. an einem vorderen Vorsprung (8) des Haltebügels befestigt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1155 059.
Deutsche Patentschrift Nr. 1155 059.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 569/384 7.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF53715A DE1272825B (de) | 1964-07-10 | 1964-07-10 | Schrappanlage als Stallentmistungsvorrichtung od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF53715A DE1272825B (de) | 1964-07-10 | 1964-07-10 | Schrappanlage als Stallentmistungsvorrichtung od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1272825B true DE1272825B (de) | 1968-07-11 |
Family
ID=7106549
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF53715A Pending DE1272825B (de) | 1964-07-10 | 1964-07-10 | Schrappanlage als Stallentmistungsvorrichtung od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1272825B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1155059B (de) * | 1960-05-19 | 1963-09-26 | Erich Dietze & Co | Schrappgeraet |
-
1964
- 1964-07-10 DE DEF53715A patent/DE1272825B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1155059B (de) * | 1960-05-19 | 1963-09-26 | Erich Dietze & Co | Schrappgeraet |
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