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DE1272825B - Schrappanlage als Stallentmistungsvorrichtung od. dgl. - Google Patents

Schrappanlage als Stallentmistungsvorrichtung od. dgl.

Info

Publication number
DE1272825B
DE1272825B DEF53715A DEF0053715A DE1272825B DE 1272825 B DE1272825 B DE 1272825B DE F53715 A DEF53715 A DE F53715A DE F0053715 A DEF0053715 A DE F0053715A DE 1272825 B DE1272825 B DE 1272825B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rope
scraper
pull rope
manure
shoe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF53715A
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Faller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF53715A priority Critical patent/DE1272825B/de
Publication of DE1272825B publication Critical patent/DE1272825B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/01Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables
    • A01K1/0128Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables by means of scrapers or the like moving continuously

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
B65g
Deutsche Kl.: 81 e - 86
P 12 72 825.5-22 (F 53715)
10. Juli 1964
11. Juli 1968
Die Erfindung geht aus von einer Schrappanlage als Stallentmistungsvorrichtung mit einem Dungschieber, der von einem Seilzug mittels einer Seilwinde gezogen wird, wobei mindestens eine Umlenkrolle für das Zugseil vorhanden ist.
Bei der Umlenkung oder Ablenkung des Zugseiles, welche in der Praxis oft notwendig ist, ergaben sich bisher Schwierigkeiten, weil der Dungschieber nicht über die Umlenkrolle laufen kann. Bei den bisher bekannten Vorrichtungen mußte das Zugseil daher kurz vor dem Dungschieber mittels eines Anschlagstückes aus der Umlenkrolle herausgehoben werden. Hierbei wird das Zugseil einem sehr starken Verschleiß ausgesetzt. Dieser Verschleiß ist nicht nur unwirtschaftlich und störend, sondern er kann auch die Funktion der Vorrichtung vor allem dann gefährden, wenn im Inneren des Zugseiles eine Stromleitung verläuft, über die die Vorrichtung vermittels eines Schalters von der Bedienungsperson gesteuert wird. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Schwierigkeiten auf einfache Weise zu beseitigen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Ende des Zugseiles mit einem der Seilrille der Umlenkrolle angepaßten und sich in Richtung Winde verjüngenden Seilschuh verbunden ist, der mittels eines senkrechten Zapfens fliegend gelagert ist, der am vorderen Ende des Dungschiebers nach unten absteht. Dadurch wird erreicht, daß das Zugseil bei Annäherung des Dungschiebers an die Umlenkrolle glatt aus der Seilrille der Rolle auslaufen kann, ohne daß ein Ausheben des Zugseiles aus der Rolle notwendig ist. Die bisher beim Seilausheben eintretende starke Beanspruchung des Zugseiles wird auf diese Weise vermieden, und das Zugseil löst sich stoß- und knickfrei von der Umlenkrolle. Die Lebensdauer des Zugseiles erhöht sich durch diese Maßnahme erheblich. Wegen der stromführenden Seele des Zugseiles ist die Verringerung der Zugseilbeanspruchung von besonderer Bedeutung.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der folgenden Beschreibung an Hand der Zeichnung erläutert; es zeigt
Fig. 1 schematisch eine Schrappanlage als Stallentmistungsvorrichtung in Seitenansicht,
F i g. 2 die Vorrichtung von oben gesehen mit verschiedenen Möglichkeiten der Zugseilumlenkung,
F i g. 3 vergrößert das Bedienungsende des Dungschiebers mit dem Druckknopfschalter,
F i g. 4 die Umlenkung des Zugseiles an einer Umlenkrolle,
F i g. 5 in größerem Maßstab das Eingreifen des Seilschuhes in die Umlenkrolle,
Schrappanlage
als Stallentmistungsvorrichtung od. dgl.
Anmelder:
Alexander Faller,
8305 Ergoldsbach, Landshuter Str. 21
Als Erfinder benannt:
Alexander Faller, 8305 Ergoldsbach
Fig. 6 die Umlenkrolle mit einem Dungschieber von oben gesehen,
F i g. 7 in größerem Maßstab einen Seilschuh beim Eingriff in die abgebrochen dargestellte Umlenkrolle. Die Stallentmistungsvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem schlittenartigen Dungschieber 1
ao ohne Boden, einem Zugseil (Drahtseil) 2 und einer Seilwinde 3.
Der Dungschieber 1 ist mit auf einer Pendelachse gelagerten Luftreifen 4 versehen, die beim Rückholen des Dungschiebers in Arbeitsstellung gebracht werden, während der Dungschieber beim Mistschieben mit seinem Bodenrahmen auf dem Stallboden schleift. Am hinteren Bedienungsende hat der Dungschieber einen Handgriff 5, an oder nahe bei dem ein Druckknopfschalter 6 angeordnet ist. Am vorderen Ende ist der Dungschieber 1 mit einem Abweisbügel 7 versehen, der einen waagerechten Vorsprung 8 trägt. In Längsrichtung verläuft über den Dungschieber 1 ein Versteifungsrohr 9, welches vorn am Abweisbügel 7 und hinten am Handgriff 5 befestigtist.
Gemäß F i g. 1 und 3 läuft das Zugseil 2 von der z. B. an einem Stahlrohrmast 11 befestigten Seilwinde 3 über eine am oberen Ende dieses Mastes waagerecht schwenkbar gelagerte Leitrolle 10 über eine oder mehrere Umlenkrollen 12 zum vorderen Ende des Dungschiebers.
Das Zugseil 2 hat als Seele eine stromführende Leitungslitze 13, die an den beiden Enden des Zugseiles aus demselben heraustritt. Die Leitungslitze läuft am Dungschieber 1 durch das Versteifungsrohr 9 nach hinten zu dem einen Kontakt des Druckknopfschalters 6. Der andere Kontakt des Schalters 6 ist mit der Metallmasse des Drahtseiles 2 verbunden, die in diesem Falle als Rückleitung dient. Dies ist zulässig, weil der vom Druckknopfschalter 6 zum Schaltkasten 14 der Seilwinde 3 führende Steuerstromkreis nur mit Schwachstrom von z. B. 3 bis 24 Volt betrieben wird.
809 569/38+
Das an dem Dungschieber 1 angreifende Ende des Zugseiles 2 ist in eine Längsbohrung 15 eines Seilschuhes 16 eingeführt, in der es mittels einer Seilklemme 17 festgehalten wird. Auf dem breiteren Ende des Seilschuhes 16 ist ein hohler Drehzapfen 18 starr befestigt. Der Drehzapfen 18 ist oben in einer senkrechten Lagerbuchse des Bügelvorsprunges 8 drehbar gelagert und wird in letzterer durch eine Justierschraube 19 gegen Herausfallen gesichert, die in ein Ringnutsegment des Drehzapfens 18 eingreift. Durch die Segmentform der Ringnut werden gleichzeitig Anschläge gebildet, die ein vollständiges Herumdrehen des Drehzapfens um 360° verhindern. Der Drehzapfen mit dem Seilschuh kann somit von dem Dungschieber gelöst werden und z. B. an einen Futterzubringerrechen 20 angehängt werden. Die Vorrichtung kann dadurch auch zur Grünfuttereinbringung in den Stall verwendet werden. Der Rechen 20 ist ähnlich wie der Dungschieber 1 mit einem Druckknopfschalter versehen. Die verschiedenen Anwendungs- und Umlenkungsmöglichkeiten für die Vorrichtung sind in F i g. 2 beispielsweise dargestellt.
Die Leitungslitze 13 ist in der Durchführung zum Dungschieber unterbrochen und mit einer Steckerverbindung 21, 22 versehen, so daß die Stromleitung beim Abnehmen des Drehzapfens 18 ebenfalls unterbrochen und beim Einsetzen des Drehzapfens wiederhergestellt werden kann.
Der Seilschuh 16 hat einen sich nach der Zugseileinführung hin verjüngenden Querschnitt, und zwar sind die Seitenflächen 23, 24 entsprechend dem Radius des Seilrillenbettes 25 bogenförmig gekrümmt. In Verbindung mit der drehbaren Lagerung des Seilschuhes 16 wird dadurch jegliches Abknicken des Zugseiles 2 beim Durchlaufen der Umlenkrolle 12 vermieden. Gleichzeitig läuft der Vorsprung 8 des Dungschiebers 11 über die Umlenkrolle 12 hinweg, so daß das Zugseil mit dem Seilschuh beim Umlenken glatt um die Rolle läuft und ein Ausheben des Zugseiles nicht notwendig ist.
Jede Umlenkrolle 12 ist am freien Ende eines Tragarmes 26 um eine senkrechte Achse 27 drehbar gelagert. Das andere Ende des Tragarmes 26 ist mittels einer waagerechten Achse 28 am oberen Ende einer senkrechten Tragsäule 29 hoch- und niederschwenkbar gelagert, um das Niveau der Umlenkrolle z. B. im Winter bei Eis- und Schneebelag der Erhöhung der Gleitbahn des Dungschiebers im Freien automatisch anzupassen. Die Tragsäule 29 kann an den jeweils gewünschten Umlenkstellen in im Boden versenkten Lagerbuchsen 30 drehbar eingesetzt werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schrappanlage als Stallentmistungsvorrichtung od. dgl. mit einem schlittenartigen Dungschieber, der mittels eines Zugseiles mit einer Seilwinde verbunden ist und mit mindestens einer Umlenkrolle für das Zugseil, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Zugseiles (2) mit einem der Seilrille (25) der Umlenkrolle (12) angepaßten und sich in Richtung Winde verjüngenden Seilschuh (16) verbunden ist, der mittels eines senkrechten Zapfens (18) fliegend gelagert ist, der am vorderen Ende des Dungschiebers (1) nach unten absteht.
2. Schrappanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Zugseiles (2) in einer Längsbohrung (15) des Seilschuhes (16) z. B. mittels einer Seilklemme (17) befestigt ist.
3. Schrappanlage nach Anspruch 1 und 2 mit elektrischem Antrieb und einer Steuerleitung im Zugseil, dadurch gekennzeichnet, daß der den Seilschuh (16) tragende, leicht lösbar gelagerte Zapfen (18) zur Durchführung und Kupplung der Steuerleitung (13) hohl ausgebildet ist.
4. Schrappanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzapfen (18) des Seilschuhes (16) an einem vorderen, bogenförmig gekrümmten Abweisbügel (7) des Dungschiebers (1) bzw. an einem vorderen Vorsprung (8) des Haltebügels befestigt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1155 059.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 569/384 7.68 © Bundesdruckerei Berlin
DEF53715A 1964-07-10 1964-07-10 Schrappanlage als Stallentmistungsvorrichtung od. dgl. Pending DE1272825B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF53715A DE1272825B (de) 1964-07-10 1964-07-10 Schrappanlage als Stallentmistungsvorrichtung od. dgl.

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DEF53715A DE1272825B (de) 1964-07-10 1964-07-10 Schrappanlage als Stallentmistungsvorrichtung od. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1272825B true DE1272825B (de) 1968-07-11

Family

ID=7106549

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF53715A Pending DE1272825B (de) 1964-07-10 1964-07-10 Schrappanlage als Stallentmistungsvorrichtung od. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE1272825B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155059B (de) * 1960-05-19 1963-09-26 Erich Dietze & Co Schrappgeraet

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155059B (de) * 1960-05-19 1963-09-26 Erich Dietze & Co Schrappgeraet

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