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DE1272811B - Hydraulische Bundpresse - Google Patents

Hydraulische Bundpresse

Info

Publication number
DE1272811B
DE1272811B DEA48050A DEA0048050A DE1272811B DE 1272811 B DE1272811 B DE 1272811B DE A48050 A DEA48050 A DE A48050A DE A0048050 A DEA0048050 A DE A0048050A DE 1272811 B DE1272811 B DE 1272811B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press according
coil press
movable
coil
press
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA48050A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Paul Gratia
Guy Junck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Arcelor Luxembourg SA
Original Assignee
Arbed SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Arbed SA filed Critical Arbed SA
Publication of DE1272811B publication Critical patent/DE1272811B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/20Means for compressing or compacting bundles prior to bundling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Hydraulische Bundpresse Die Erfindung betrifft eine hydraulische Bundpresse zum Zusammenpressen und Zusammenbinden von mehreren innen oder außen zentrisch geführten Drahtbundringen, deren Preßplatten mit mehreren radialen Aussparungen zum Einbringen von Bindedrähten oder Bändern, Spannzeugen, Klammern od. dgl. versehen sind.
  • Sollen Güter, beispielsweise Drahtbunde, Kartons, um nur einige zu nennen, einzeln transportiert und/ oder gelagert werden, so bedürfen sie eines relativ großen Platz- bzw. Raumaufwandes.
  • Um nun Platz bzw. Raum zu sparen, ist es üblich, eine Vielzahl gleicher Güter derart zusammenzupressen, daß sich ihr Volumen verringert.
  • Es wurde bereits ein Verfahren und eine zur Ausführung dieses Verfahrens erforderliche Vorrichtung zum Zusammenpressen und Bündeln von Drahtbundringen od. dgl. vorgeschlagen. Die hierfür benötigte Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem verfahrbaren, d. h. also ortsveränderlichen Hubstapler und einer ortsfesten Einrichtung als Widerlager beim Zusammenpressen der Drahtbunde. Das Widerlager muß dabei mit der Spurbreite des Hubstaplers entsprechenden U-förmigen Schienen versehen sein, damit der Stapler in diese hineinfahren kann, um einerseits durch sein Gewicht das Widerlager festzuhalten und andererseits sich mit diesem über eine Kolbenstange zur Herbeiführung der Preßbewegung zu kuppeln.
  • Abgesehen davon, daß der Hubstapler mit Rohren zum Aufreihen der Drahtbunde sowie mit einer Kraftbetätigungseinrichtung, z. B. mit einem Hydraulikzylinder, versehen sein muß und deshalb für andere Transport- bzw. Hubaufgaben nicht mehr zur Verfügung steht, bedarf auch das Widerlager einer relativ aufwendigen Ausgestaltung, um die Kolbenstange der Kraftbetätigungseinrichtung zum Zweck des Zusammenpressens der Drahtbunde zu führen, zu kuppeln und nach erfolgtem Pressen wieder zu entkuppeln.
  • Wie leicht einzusehen ist, ist eine derartige zweiteilige Preßeinrichtung nicht nur aufwendig, sondern auch entsprechend teuer, ganz abgesehen davon, daß eine besondere Einrichtung zum Abbinden der zusammengepreßten Bunde nicht vorgesehen ist und es demzufolge dem Benutzer anheimgestellt bleibt, auf welche Weise er das nicht minder wichtige Problem des Abbindens der Bunde lösen will.
  • Vorgeschlagen wurde auch schon eine ortsfeste Preß- und Bindemaschine. Diese besteht im wesentlichen aus einem auf dem Flur montierten Zapfen, auf welchem ein drehbar gelagerter Topf befestigt ist.
  • Der Topf hat - ähnlich einer Flügelmutter - einander gegenüberliegende Arme, an welchen je eine Vorrichtung zur Aufnahme der Bunde drehbeweglich angeordnet ist: Während die eine Vorrichtung mit den zu pressenden Bunden bestückt wird, - befindet sich die andere in der Preßstellung. Nach erfolgtem Pressen und Abbinden eines Bundes wird dieser auf einem gleichzeitig den Anpreßzylinder tragenden Wagen abgefahren und die gegenüberliegende, mit Bunden bestückte Vorrichtung in die Preßstellung geschwenkt. Das Abbinden der zusammengepreßten Bunde erfolgt auf beliebige Weise jeweils an der am höchsten liegenden Stelle der Bunde. Da der Anpreßzylinder mit seiner Andruckplatte auf dem Wagen um seine horizontale Längsachse verschwenkbar angeordnet ist, lassen sich die zusammengepreßten Bunde beliebig oft abbinden.
  • Obwohl diese vorgeschlagene Maschine ohne weiteres die ihr gestellte Aufgabe des Zusammenpressens der Bunde erfüllt, benötigt sie, bedingt durch die Schwenkbewegung um den flurfesten Zapfen, relativ viel Platz. Auch sind noch besondere Hubmittel erforderlich, um die zusammenzupressenden Bunde auf den Lagerarm zu fördern. Da das Abbinden der zusammengepreßten Bunde auf beliebige Art und Weise erfolgen kann, besteht unter Umständen die beträchtliche Gefahr, daß das Abbinden nicht straff genug erfolgt, so daß sich das Band wieder löst, mindestens aber lockert, und die vorher vorgenommene Pressung dadurch wieder zunichte gemacht wird.
  • Auch kann es in Ermangelung einer besonderen Führung des Bindegutes recht problematisch sein, dieses immer zum richtigen Zeitpunkt um die zusammengepreßten Bunde herumzulegen. Es ist durchaus möglich, daß beim Herumlegen des Bindegutes versehentlich schon die Schwenkbewegung zur nächsten Bindestelle hin ausgelöst wird und der das Bindegut Herumlegende mit dem Arm oder der Hand in die Maschine gerät.
  • Gerade zur Vermeidung dieser oder ähnlicher Vorkommnisse ist für eine Verpackungsmaschine für im wesentlichen kubische Kartonagen schon eine kanalisierte Führung des Bindegutes vorgeschlagen worden. Das Stahlband zum Umreifen dieser Kartonagen wird dabei in eine quer zur Transportrichtung der Kartonagen in einer oberen, hydraulisch betätigten Andruckplatte angeordneten Nut eingeführt. Nach Verlassen dieser Nut gelangt das Band in eine trichterförmige Führung, von dort in einen Kanal, der auch unterhalb der zu umreifenden Kartonagen verläuft, um sodann wieder an der Bedienungsseite der Maschine zutage zu treten und mittels einer Klammer od. dgl. verschlossen zu werden. Infolge der beim Anziehen des Bandes auftretenden Spannung wird dieses aus dem senkrecht verlaufenden Teil des Kanals herausgezogen, der bis dahin durch eine federbelastete Klappe verschlossen war. Der Federverschluß öffnet sich zwangläufig dann, wenn die beim Anziehen des Bandes auftretende Spannung größer ist als die Federspannung der Abdeckklappe.
  • Unter Benutzung dieser Maschine läßt sich nur immer eine Umreifung des jeweiligen Kartons in einer Achse vornehmen. Nach Beendigung dieses Umreifungs- bzw. Bindevorganges muß der Karton auf seiner drehbaren Unterlage um 900 verschwenkt werden, um die nächste Umreifung vorzunehmen.
  • Gegenüber all diesem hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, eine hydraulische Bundpresse zum Zusammenpressen und Zusammenbinden von mehreren zentrisch geführten Drahtbundringen zu schaffen, bei welcher in einem einzigen Arbeitsgang zugleich an mehreren Stellen die zusammengepreßten Bunde mit Band, Draht oder anderem geeigneten Bindegut umreift werden. Zugleich soll mit der Erfindung auch die weitere Aufgabe gelöst werden, die zusammengepreßten Bunde nach dem Abbinden auf erdenklich einfache Weise aus der Maschine zu entfernen.
  • Gelöst wird diese Aufgabe im wesentlichen dadurch, daß jeder der in den Preßplatten befindlichen Aussparungen ein hohles, rohrförmig ausgebildetes, mit einem gegen die Innenseiten der Drahtbunde gerichteten Längsschlitz versehenes Führungsorgan zugeordnet ist, das sich in der beweglichen Preßplatte koaxial zur Preßrichtung vorschieben und zurückziehen läßt.
  • Diese Lösung wird dadurch sinnvoll weitergebildet, daß die Führungsorgane mittels zweier oder mehrerer Traversen starr verbunden und in Führungen der beweglichen Preßplatte gleitend mittels eines gemeinsamen Kraftantriebes längsverschiebbar sind.
  • Einem anderen Merkmal der Erfindung zufolge sind die Schlitze der Führungsorgane bis auf kurze offenbleibende Ein- und/oder Ausführungsöffnungen mit Schließklappen versehen, die mittels Federkraft in geschlossener Lage gehalten werden.
  • In weiterer Ausgestaltung dieses Lösungsgedankens sind die Führungsorgane auf dem größten Teil ihrer Länge halboffen, und die Halböffnungen sind bis auf die Ein- und/oder Ausführungsöffnungen mittels von beiden Seiten bis zur Hälfte einklappbaren Schließklappen mittels Federn in geschlossener Lage gehalten.
  • Zur Auflage und zum Zentrieren der Drahtbunde dienen einem anderen Merkmal der Erfindung zufolge zwei Auflagebalken, die in den feststehenden Tragarmen gelagert sind, von denen der eine mittels eines Kraftantriebes aus seiner Normallage herausschwenkbar ist.
  • Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal ist unterhalb der Auflagebalken eine als schiefe Ebene ausgebildete Rutsche angeordnet.
  • Sinnvoll ergänzt und vervollständigt wird diese Lösung schließlich noch dadurch, daß die schiefe Ebene aus zwei Rutschflächen besteht, zwischen welchen ein Zwischenraum klafft, in den beim Ausschwenken der bewegliche Auflagebalken eintritt und den Zwischenraum abdeckt.
  • Mit der vorgeschlagenen Erfindung gehen beträchtliche Vorteile einher: Ähnlich wie bei den bekannten Einrichtungen lassen sich auch hier zugleich eine Vielzahl von Bunden zusammenpressen. Im Unterschied zu diesen bekannten Einrichtungen lassen sich jedoch mehrere Bindungen gleichzeitig vornehmen, ohne daß es dazu eines unangemessen hohen baulich konstruktiven Aufwandes, beispielsweise einer besonderen Dreh-oder Schwenkvorrichtung, bedarf.
  • Von besonderem Vorteil zeigt es sich auch, daß sowohl zum Zusammenpressen als auch zum Einführen der mittels Traversen miteinander verbundenen Führungsorgane nur ein einziger, zentral angeordneter Kraftantrieb erforderlich ist. Hierdurch läßt sich die Presse recht billig herstellen.
  • Durch das Zusammenpressen und Binden der einzelnen Bunde oder Ringe zu einem kompakten zylindrischen Hohlkörper, der in der Regel ein Gewicht in der Größenordnung von etwa 2 bis 3 t haben kann, ergeben sich zudem beträchtliche Einsparungen an Stapelraum und Transportkapazität. Diese Einsparungen betragen dabei etwa 30 bis 400/0.
  • Auf überaus einfache Weise erfolgt schließlich auch die Entfernung der gepreßten und gebundenen Bunde aus der Maschine: Mittels zweier kleiner parallel zueinander angeordneter Kraftantriebe wird der eine der beiden Bundauflagebalken aus seiner Normallage herausgeschwenkt. Er ist dabei zugleich so ausgebildet, daß er in der ausgeschwenkten Stellung zwei als Rutschflächen dienende schiefe Ebenen überbrückt, über die das Bindegut vermöge seiner Schwerkraft dann von selbst abrollen kann.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei zeigt Fig. 1 die Bundpresse in der Seitenansicht, F i g. 2 die Bundpresse nach F i g. 1 im Grundriß, Fig. 3 die Stirnansicht der Bundpresse in Richtung des Pfeiles Z in F i g. 1 und schließlich Fig.4 einen Schnitt durch die Bundpresse entlang der Linie X-Y in Fig. 2.
  • Mit A,, A2, A3 sind feststehende Tragrahmen bezeichnet, die durch die Zug anker D1, D2, D3 miteinander verbunden sind. Am Tragrahmen A1 ist die feststehende Druckplatte B1 angebracht. Die bewegliche Druckplatte B2 ist als Rahmen ausgebildet und auf den Zugankern D1, D2, D3 längsverschiebbar. Sie ist mittels des Rohrstempels C3 der Kolbenstange C2 mit dem Kolben C, verbunden, der im Druckzylinder C gleitet. Der Zylinder C ist im Tragrahmen A3 befestigt.
  • Die feststehende Druckplatte B1 ist mit Ausnehmungen G1, G2, Ga, G4, G5 versehen, die von außen als radiale Schlitze zentral gerichtet nach innen führen, und zwar so weit, wie erforderlich ist, um im Inneren der Drahtbunde den eingeführten Bindedraht herausziehen zu können.
  • Die bewegliche Druckplatte B2 ist mit fünf Führungsorganen F1, F2, F3, F4, F5 für das Bindemittel versehen. Die Lage der Führungsorgane stimmt genau mit den fünf Ausnehmungen in der festen Druckplatte B1 überein. Die Führungsorgane bestehen aus Rohren, die mittels gemeinsamer Traversen T1, T2 miteinander zu einem einheitlichen, in der beweglichen Druckplatte B2 verschiebbaren Führungsaggregat verbunden sind. Dieses ist mittels einer Zwischenplatte Eg und der Kolbenstange E2 mit dem Kolben E1 verbunden, der im Hilfszylinder E verschiebbar ist. Der Hilfszylinder E ist an der beweglichen Druckplatte B2 verankert. Dadurch wird das Verschieben des Führungsaggregates in der beweglichen Druckplatte B2 ermöglicht. Die Führungsorgane können in dieser Platte so weit zurückgezogen werden, daß sie praktisch mit deren Oberfläche eben abschließen.
  • Die Rohre der Führungsorgane F1, F2, F3, F4, F5 sind auf einem Teil ihrer Länge halb offen. Die Halböffnung ist jeweils durch zwei Klappen verschlossen; die Klappen sind mit Liga, Llb . . . L4a, L4b und L5 L5 b bezeichnet und in ihrer Lage mittels Federkraft gehalten. Die Federn sind mit U1 ... U4, U5 bezeichnet. Die Verschlußklappen L1 a' Llb t> ... L4a L L5 L5b lassen am hinteren Ende der Halböffnung der Führungsorgane F1, F2, F3, F4, F5 Einführöffnungen frei, z. B. H1 ... H4, H5, die es gestatten, auch bei geschlossenen Klappen den Bindedraht in die Führungsorgane einzulegen.
  • Im unteren Teil der Presse sind zwei Auflagebalken M1, M2 an geordnet, auf die die zu pressenden Bunde beim Einsetzen in die Presse aufgelegt werden. Einer der Auflagebalken, nämlich M1, ist feststehend, während der andere, M2, umklappbar ist (F i g. 4).
  • Unterhalb der Auflagebalken M1, M2 ist eine als schiefe Ebene ausgebildete Rutsche angeordnet, die aus den Rutschflächen N1 und N2 besteht. Der Auflagebalken M2 ist um eine Welle M2 b drehbar; mit dieser ist er durch ein Deckblech M2 a verbunden, so daß das Deckblech in der eingeschwenkten Lage mit den feststehenden Flächen N1, N2 eine schiefe Ebene bildet. Zum Auslösen der Schwenkbewegung des beweglichen Auflagebalkens M2 dienen Schwenkzylinder 0,, 02, die über die Kolbenstangen 01a' 02a jeweils mit Kurbeln,, in Verbindung stehen. Die Kurbeln M2 c sind auf die drehbaren Wellen M2 b aufgesetzt.
  • Der Arbeitsablauf zum Binden von Drahtbunden mittels der erfindungsgemäßen Bundpresse ist folgender: Die Ringe oder Bunde P1, P2, P3, P4, P5 werden zum Pressen und Bündeln von oben zwischen die Zuganker D1 und D2 und die Druckplatten B1, B2 eingebracht und auf die AuflagebalkenMl,M2 abgesetzt.
  • Die bewegliche Druckplatte B2, die über den hohlen Schaft C3 des Kolbens C1 vom Druckzylinder C angetrieben wird, gleitet über die Zuganker D1,D2,D3 und drückt die Ringbunde P1 bis P5 gegen die Druckplatte,, die an dem mit Versteifungen verstärkten feststehenden Rahmen A1 angebracht ist.
  • Die Anfangslänge der Bunde wird unter der Preßkraft auf die gewünschte Bindelänge verkürzt.
  • Der Kolben E1 des Hilfszylinders E, der im Rohrstempel C3 des Schaftes vom Zylinder C angeordnet und an der beweglichen Druckplatte B2 befestigt ist, zieht nunmehr die bewegliche Traverse T1, welche die Führungsorgane F1 bis F5 trägt, in den Hohlteil des Bundkörpers ein. Der Kolben E1 bleibt dann stehen, wenn die bewegliche Traverse T1 gegen die feste Druckplatte B1 stößt. Die Führungsorgane F1 bis F5, die Längsspalten haben, die normalerweise durch mit Federn U1 ... U4, U5 betätigte Klappen geschlossen sind, öffnen sich gegen den Innenring der Bunde P1 bis P5 hin. Wenn man die beiden Enden der in die Führungsorgane eingebrachten Bindemittel zuzieht, nachdem diese die Führungsorgane durchlaufen haben, öffnen diese Organe unter der Wirkung der Zugkraft sodann die Verschlußklappen. Das Bindemittel tritt daraus hervor und kann um das ganze Bundpaket gewickelt und festgezogen werden.
  • Mit Hilfe einer Klammer lassen sich beide Enden des Bindemittels fest miteinander verbinden.
  • Der Kolben E1 des Hilfszylinders E geht nunmebr in seine Ausgangsstellung zurück und zieht das Führungsaggregat F1 bis F5 aus dem zylindrischen Hohlkörper zurück, der sodann aus gepreßten und gebundenen Ringen besteht. Der Kolben C1 des Druckzylinders C fährt nun seinerseits zurück und bringt die bewegliche Druckplatte B2 gleichzeitig mit dem Führungsaggregat in die Ausgangsstellung zurück.
  • Die SchwenkzylinderO, und 02 legen den beweglichen Auflagebalken M2 in die Verlängerung der Rutsche N1,N2 um; der zylindrische Körper, der aus den gepreßten und gebündelten Bunden gebildet wird, verläßt schließlich die Maschine vermöge seiner eigenen Schwere.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Hydraulische Bundpresse zum Zusammenpressen und Zusammenbinden von mehreren innen oder außen zentrisch geführten Drahtbundringen, deren Preßplatten mit mehreren radialen Aussparungen zum Einbringen von Bindedrähten oder Bändern, Spannzeugen, Klammern od. dgl. versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Aussparung (G1, G2, G3, G4, G5) zugeordnet ein hohles, rohrförmig ausgebildetes, mit einem gegen die Innenseiten der Drahtbunde (P1, P2, P3, P4, P5) gerichteten Längsschlitz versehenes Führungsorgan (F1, F2, F3, F4, F5) in der beweglichen Preßplatte (B2) koaxial zur Preßrichtung vorschieb- und zurückziehbar ist.
  2. 2. Bundpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsorgane (F1, F2, F3, F4, F5) mittels zweier oder mehrerer Traversen (T1, T2) starr verbunden und in Führungen der beweglichen Preßplatte (B2) gleitend mittels eines gemeinsamen Kraftantriebes (E, Et, E2) längsverschiebbar sind.
  3. 3. Bundpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze der Führungsorgane (F1, F2, F3, F4, F5) bis auf kurze offenbleibende Ein- und/oder Ausführungsöffnungen (H1 ... H4) mit Schließklappen versehen sind, die mittels Federkraft in geschlossener Lage gehalten werden.
  4. 4. Bundpresse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsorgane (F1, F2, F3,F4, F5) auf dem größten Teil ihrer Länge halboffen sind und daß die Halböffnungen bis auf die Ein- und/oder Ausführungsöffnungen (H1 ... H4) mittels von beiden Seiten bis zur Hälfte einklappbaren Schließklappen (L1α, Lib ...L4a, L4b, L5a, L5b) mittels Federn (U1 . .. U4) in geschlossener Lage gehalten sind.
  5. 5. Bundpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auflage und zum Zentrieren der Drahtbunde (P1, P2, P3, P4> P5) zwei Auflagebalken (M1, M2) dienen, die in den fest- stehenden Tragarmen(Al,A2,Ag) gelagert sind, von denen der eine (M2) mittels eines Kraftantriebes (0, °2) aus seiner Normallage herausschwenkbar ist.
  6. 6. Bundpresse nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Auflagebalken (Ml, M2) eine als schiefe Ebene ausgebildete Rutsche (Nl, N2) angeordnet ist.
  7. 7. Bundpresse nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die schiefe Ebene aus zwei Rutschfiächen (Nl, N2) besteht, zwischen denen ein Zwischenraum klafft, in den beim Ausschwenken der bewegliche Auflagebalken (M2) eintritt und den Zwischenraum abdeckt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1075 038; britische Patentschrift Nr. 693 581; USA.-Patentschrift Nr. 2 833 925.
DEA48050A 1964-01-20 1965-01-05 Hydraulische Bundpresse Pending DE1272811B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB693581A (en) * 1949-10-08 1953-07-01 Celanese Corp Packaging device
US2833925A (en) * 1951-07-12 1958-05-06 Lappe Fritz Heat supplying high-frequency apparatus
DE1075038B (de) 1960-02-04 Clark Equipment Company Bu chanan Mich (V St A) Verfahren und Vor richtung zum Zusammenpressen und Bundein von Drahtbundringen od dgl

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