DE1272611B - Bodenbearbeitungsgeraet - Google Patents
BodenbearbeitungsgeraetInfo
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- DE1272611B DE1272611B DER44257A DER0044257A DE1272611B DE 1272611 B DE1272611 B DE 1272611B DE R44257 A DER44257 A DE R44257A DE R0044257 A DER0044257 A DE R0044257A DE 1272611 B DE1272611 B DE 1272611B
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B21/00—Harrows with rotary non-driven tools
- A01B21/08—Harrows with rotary non-driven tools with disc-like tools
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- Environmental Sciences (AREA)
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
AOIb
Deutsche Kl.: 45 a-21/08
Nummer: 1272 611
Aktenzeichen: P 12 72 611.3-23 (R 44257)
Anmeldetag: 1. Oktober 1966
Auslegetag: 11. Mi 1968
Die Erfindung betrifft ein Bodenbearbeitungsgerät, wie eine Scheibenegge, einen Spatenkrümler od. dgl.,
das am Dreipunktgestänge eines Schleppers befestigbar und gegenüber dem Schlepper um eine lotrechte
Achse seitlich verschwenkbar ist.
Bodenbearbeitungsgeräte dieser Art müssen sich frei auf den zu bearbeitenden Boden einstellen können,
was eine allseitige Beweglichkeit des Gerätes relativ zum Schlepper erfordert. Andererseits muß
das Gerät in der Transportstellung möglichst sicher und unbeweglich am Schlepper fixiert sein, um Beschädigungen
und Unfälle zu vermeiden. Weiter besteht das Erfordernis, daß mit dem am Schlepper zur
Verfügung stehenden Hubweg das Gerät möglichst weit vom Boden abgehoben wird. Dieses möglichst
weite Abheben ist erwünscht, um beim Transport ein Anstreifen auch bei unebenem Boden mit Sicherheit
zu vermeiden. Die an der Koppel und in den Lenkern auftretenden Kräfte sollen möglichst klein sein,
damit die Konstruktionsteile, insbesondere die Gelenke, nicht unnötig hoch beansprucht werden. Beim
Anheben muß sich das Gerät, sofern es nicht zufällig genau in Fahrtrichtung des Schleppers steht, von
selber in diese Stellung ausrichten.
Bekannt (britische Patentschrift 913 166, USA.-Patentschrift 2 649 721) sind Bodenbearbeitungsgeräte
mit einem die Koppel eines Dreipunktgestänges bildenden Vordergestell, das aus zwei Teilen besteht,
die durch eine waagerechte Achse miteinander verbunden sind, wobei an einem Koppelteil die mit den
unteren Lenkern des Dreipunktgestänges zu verbindende Querachse und an einem anderen Koppelteil
der obere Lenker des Dreipunktgestänges befestigt ist. Es sind sowohl Geräte bekannt, bei denen
der Arbeitsteil des Gerätes am unteren, mit der Querachse zusammenhängenden Koppelteil befestigt
ist, als auch solche, bei denen das Arbeitsgerät am oberen, mit dem oberen Lenker verbundenen Koppelteil
hängt. Diese bekannten Geräte sind jedoch gegenüber dem Schlepper nicht um eine senkrechte
Achse verschwenkbar, soweit eine solche Verschwenkung nicht in geringem Maß durch die seitliche
Verschiebbarkeit des Dreipunktgestänges gegeben ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bodenbearbeitungsgerät der eingangs genannten Gattung,
also ein Gerät, das gegenüber dem Schlepper um eine senkrechte Achse verschwenkbar ist, so auszubilden,
daß bei einem möglichst geringen Hub auch eines normgerechten Dreipunktgestänges ein
Ausrichten auf die Fahrtrichtung und ein möglichst großer Aushub des Gerätes erzielt werden.
Bodenbearbeitungsgerät
Anmelder:
Rabewerk Heinrich Clausing, 4509 Linne
Als Erfinder benannt:
Paul Krümpel, 4441 Wettringen
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch die Kombination folgender, zum Teil bekannter Merkmale
gelöst:
a) Ein an sich bekanntes, die Koppel des Dreipunktgestänges bildendes Vordergestell mit mindestens
zwei um waagerechte, quer zur Fahrt-
a5 richtung verlaufende Achsen (Knickachsen)
gegeneinander verschwenkbaren Teilen (Koppelteile);
b) wie an sich bekannt, ist an einem Koppelteil (unterer Koppelteil) der mit den unteren Lenkern
zu verbindende Querträger und an einem anderen Koppelteil (oberer Koppelteil) der
obere Lenker und an diesem oder an einem weiteren Koppelteil der Arbeitsteil des Gerätes
befestigt;
c) ein allseitig bewegliches Gelenk zur Befestigung des Querträgers am unteren Koppelteil;
d) die seitliche Verschwenkung des Gerätes gegenüber dem Schlepper begrenzende Anschläge
(Seitenanschläge) zwischen dem oberen und dem unteren Koppelteil;
e) ein Anschlag, der das Ausknicken der Koppel nach hinten begrenzt.
Bei dieser erfindungsgemäßen Ausbildung eines Bodenbearbeitungsgerätes kann der obere Lenker
starr ausgeführt werden, so daß mit ihm auch Druck auf das Gerät ausgeübt werden kann. Die sonst oft
nötige Anbringung von Beschwerungsgewichten ist dadurch weitgehend vermeidbar. Auch kann der
Druck leicht und genau geregelt erzeugt werden. Beim Ausheben eines solchen Gerätes wird die wirk-
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3 4
same Länge der Koppel, d. h. der Abstand zwischen Fig. 3 eine Draufsicht auf eine in Arbeitsstellung
unteren und oberen Lenkern, nicht verkürzt, was den befindliche Scheibenegge bei Geradeausfahrt,
Vorteil bringt, daß die Kräfte in den Gelenken ver- Fig. 4 eine Draufsicht bei Kurvenfahrt und
hälnismäßig klein sind. Der Leerweg beim Aushub F i g. 5 einen Schnitt nach Linie V-V in F i g. 2.
des Gerätes ist gering, da der Anhebevorgang sofort 5 Das insgesamt mit 1 bezeichnete Gerät ist an
nach Anlage der Seitenanschläge zwischen oberem einem nur schematisch angedeuteten, insgesamt mit 2
und unterem Koppelteil beginnt. bezeichneten Schlepper befestigt. Der Schlepper 2 hat
Vorteilhafterweise ist das allseitig bewegliche Ge- ein Dreipunktgestänge mit dem oberen Lenker 3 und
lenk ein Kreuzgelenk mit einer in der Arbeitsstellung den unteren Lenkern 4 und 4'. Das Gerät 1 hat ein
im wesentlichen lotrechten und einer quer zur Fahrt- io insgesamt mit 5 bezeichnetes Vordergestell und den
richtung sich erstreckenden Achse, wobei die waage- hier als Scheibenegge ausgebildeten insgesamt mit 6
rechte Achse vorzugsweise durch einen Querträger bezeichneten Arbeitsteil.
gebildet ist und die lotrechte Achse vor der Quer- Das Vordergestell 5 des Bodenbearbeitungsgerätes
achse liegt. Man erhält so eine sehr einfache und zu- bildet die Koppel des Dreipunktgestänges 3,4,4' und
gleich robuste Ausführung. Durch die Ausnutzung 15 besteht aus einem Koppeloberteil 7, an dessen untedes
Querträgers als Gelenkachse genügt ein einziger rer Verlängerung 17 der Arbeitsteil 6 starr befestigt
weiterer ungefähr lotrechter Bolzen, der Vorzugs- ist, und einem Koppelunterteil 8. Die Koppelteile 7
weise so angeordnet ist, daß in der Ackerstellung und 8 sind über ein Knickgelenk 9 miteinander verseine
gedachte Verlängerung nach oben mindestens bunden. Dieses Knickgelenk 9 ist als Kreuzgelenk,
annähernd durch den Anlenkpunkt des oberen Len- 20 eventuell auch als Kugelgelenk ausgebildet und läßt
kers am oberen Koppelteil geht. außer einer gegenseitigen Beweglichkeit der Koppel-
Das Knickgelenk und der das Ausknicken begren- teile 7 und 8 um eine senkrecht zur Zeichenebene
zende Anschlag sind vorteilhafterweise so ausgebildet stehende Achse auch eine geringe Beweglichkeit um
(das Knickgelenk z. B. als Kreuzgelenk oder als eine in der Zeichenebene und parallel zur Fahrtrich-Kugelgelenk),
daß der obere Koppelteil und damit 25 tung liegende, in F i g. 2 eingezeichnete Achse 10 zu.
das starr mit ihm verbundene Gerät um eine waage- Am Koppeloberteil 7 ist ein U-förmiger Anschlagrechte,
in Fahrtrichtung verlaufende Achse beweg- bügel 11 befestigt, dessen Querschnittsform aus dem
Hch ist. Auf diese Weise kann sich das Gerät Boden- Teilschnitt nach F i g. 5 zu erkennen ist, d. h., die
Unebenheiten anpassen. Hierbei genügt eine verhält- lichte Weite des Anschlagbügels ist vorn größer als
nismäßig geringe Beweglichkeit, da auf kultiviertem 30 hinten. In der Arbeitsstellung umfaßt der Anschlag-Ackerland
eine größere Seitenneigung als 5° nicht bügel 11 den unteren Koppelteil 8, wie aus F i g. 2
vorkommt. ersichtlich.
Der das Ausknicken begrenzende Anschlag ist bei Der untere Koppelteil 8 ist mittels eines Gelenks
einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung 12 an einem Querträger 13, der die beiden Unterso
ausgebildet, daß er den Koppeloberteil am seit- 35 lenker 4, 4' des Dreipunktgestänges verbindet, belichen
Schwenken gegenüber dem Koppelunterteil festigt. Die Achse 14 eines Gelenkbolzens 15, der mit
hindert. Dieser Anschlag ist vorzugsweise als den dem Querträger 13 und dem unteren Koppelteil 8
Koppelteil Unförmig umgebender Anschlagbügel aus- verbunden ist, geht in Arbeitsstellung des Gerätes
gebildet, der am oberen Koppelteil, und zwar an etwa durch den Anlenkungspunkt 16, an dem der
einer über das Knickgelenk nach unten hinausgeführ- 4° obere Lenker 3 mit dem oberen Koppelteil 7 verbunten
Verlängerung befestigt ist. den ist. Der Querträger 13 und das Gelenk 12 bilden
Das seitliche Spiel zwischen dem U-förmigen An- zusammen ein nach allen Seiten bewegliches Kreuzschlagstück
und dem Koppelunterteil hat vorteil- gelenk.
hafterweise eine verschiedene Breite und ist vorn so Der obere Koppelteil 7 ist nach unten hin über die
groß, daß die auf Grund von Bodenunebenheiten 45 Knickachse 9 hinaus verlängert. Diese Verlängerung
nötigen Kippbewegungen um eine waagerechte, in ist mit 17 bezeichnet. An dieser Verlängerung beFahrtrichtung
verlaufende Achse möglich sind, und findet sich eine quer zum Koppelteil 7 sich erstrekverengt
sich nach hinten hin so, daß das Gerät im kende Traverse 18 (vgl. hierzu insbesondere auch
angehobenen Zustand ohne seitliches Spiel ist. Man Fig. 3 und 4). An den Enden der Traverse 18 sind
erreicht damit, daß bei abgesenktem Gerät ein aus- 50 Anschläge 19 und 19' angeordnet, deren Form aus
reichendes seitliches Spiel für die nötigen Schräg- den Seitenansichten nach den F i g. 1 und 2 zu erstellungen
des Gerätes vorhanden und im ausgehobe- kennen ist. Die Anschläge haben untere Aussparunnen
Zustand dieses seitliche Spiel trotzdem be- gen 20, die dem Durchmesser des Querträgers 13 anseitigt
ist. gepaßt sind.
Die Seitenanschläge, die das Ausschwenken des 55 Das erfindungsgemäße Bodenbearbeitungsgerät ar-Gerätes
gegenüber dem Schlepper begrenzen, sind beitet wie folgt: In der Arbeitsstellung (F i g. 2) sind
vorteilhafterweise auf der Höhe des Querträgers an die unteren Lenker 4, 4' gesenkt; der Arbeitsteil 6
einer sich über die Kippachse nach unten erstrecken- des Gerätes liegt auf dem Boden auf. Die Koppeiden
Verlängerung des oberen Koppelteiles angeord- teile 7 und 8 sind gegeneinander ausgeknickt. Die
net. Bei einer solchen Anordnung der Anschläge 60 Endstellung der Ausknickung ist durch den Anschlagkann
der Abstand des linken Anschlages vom rechten bügel 11 festgelegt, der in der voll ausgeknickten
Anschlag verhältnismäßig groß sein, so daß die An- Stellung, wie aus F i g. 2 ersichtlich, am unteren
lagekräfte entsprechend klein sind. Koppelteil 8 anliegt. Hierbei befindet sich der untere
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Koppelteil 8 mit seitlichem Spiel im weiten Bereich
Erfindung dargestellt; es zeigt 65 des Anschlagbügels 11, so daß sich der Arbeitsteil
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Scheibenegge ge- des Gerätes 6 etwas schräg stellen kann, wobei eine
maß der Erfindung in ausgehobenem Zustand, Schwenkung um die waagerechte Achse 10 statt-
F i g. 2 die gleiche Scheibenegge in Arbeitsstellung, findet. Durch das Vorhandensein des Gelenks 12
kann das Gerät beim Kurvenfahren außerdem gegenüber dem Schlepper seitlich ausschwenken, wie dies
in F i g. 4 dargestellt ist. Diese Ausschwenkung ist durch die Anlage der Anschläge 19 oder 19' an dem
Querträger begrenzt. Die Traverse 18 ist aber so angeordnet, daß bei normaler Kurvenfahrt der Anschlag
nicht zur Anlage kommt.
Beim Ausheben des Gerätes werden die unteren Lenker 4 angehoben, wobei die ausgeknickte Stellung
der beiden Koppelteile 7 und 8 wieder rückgängig gemacht wird. Diese Bewegung findet deshalb statt,
weil der Schwerpunkt S des Gerätes, an dem das Gerätegewicht G angreift, hinter dem momentanen
Drehpunkt M liegt, der durch den Schnittpunkt der Verlängerung des unteren Koppelteiles 8 und des
oberen Lenkers 3 bestimmt ist. In der Arbeitsstellung (Fig. 2) ist dieser Abstand mit α bezeichnet. Die
Kraft G bewirkt also ein Moment, das die Koppelteile so gegeneinander bewegt, daß die in F i g. 1 dargestellte
Lage erreicht wird.
Hat das Gerät beim Beginn des Anhebens gegenüber dem Schlepper eine ausgeschwenkte Stellung
(F i g. 4), so gelangt beim Anheben der unteren Lenker zunächst einer der Anschläge 19, 19' an den
Querträger 13. Beim weiteren Anheben wird nun das Gerät auf den Schlepper ausgerichtet, wobei auch der
zweite Anschlag an dem Querträger zur Anlage kommt. Anschließend daran findet der eigentliche
Aushub des Gerätes statt.
Die erfindungsgemäße Ausbildung des Vordergestells hat den Vorteil, daß bis zum Anheben des
Gerätes nur ein verhältnismäßig kleiner Hub ausgeführt werden muß. Die Anschläge 19, 19' gelangen
verhältnismäßig schnell an dem Querträger 13 zur Anlage. Auch wird die wirksame Länge der Koppel,
d. h. der Abstand zwischen der Querachse 3 und dem Anlenkpunkt 16 des oberen Lenkers, beim Ausheben
nicht verkürzt, sondern im Gegenteil noch etwas vergrößert. Dieses Erhalten eines großen Abstandes
(Koppellänge) gewährleistet verhältnismäßig geringe Kräfte an den Anlenkpunkten, was für die Lebensdauer
der Gelenke von Vorteil ist sowie eine größere Transporthöhe der hintersten Gerätepunkte ergibt.
Während des Aushebens ist der engere Teil des Anschlagstückes 11 in den Bereich des Koppelunterteiles
8 gekommen. Dieser enge Teil ist gerade breit genug, um Platz für den unteren Koppelteil 8 zu
bilden. Spiel ist in dieser Lage nicht mehr vorhanden, so daß eine Bewegung um die Achse 10 nicht mehr
möglich ist. Das Gerät ist damit fest am Schlepper fixiert.
Claims (8)
1. Bodenbearbeitungsgerät, wie Scheibenegge, Spatenkrümler od. dgl., das am Dreipunktgestänge
eines Schleppers befestigbar und gegenüber dem Schlepper um eine lotrechte Achse seitlich verschwenkbar
ist, gekennzeichnetdurchdie Kombination folgender, zum Teil bekannter
Merkmale:
a) Ein an sich bekanntes, die Koppel des Dreipunktgestänges (3, 4, 4') bildendes Vordergestell
mit mindestens zwei um waagerechte, quer zur Fahrtrichtung verlaufende Achsen (9)
(Knickachsen) gegeneinander verschwenkbaren Teilen (7, 8) (Koppelteile);
b) wie an sich bekannt, ist an einem Koppelteil (8) (unterer Koppelteil) der mit den unteren
Lenkern (4, 4') zu verbindende Querträger (13) und an einem anderen Koppelteil (7)
(oberer Koppelteil) der obere Lenker (3) und an diesem oder an einem weiteren Koppelteil der Arbeitsteil (6) des Gerätes
befestigt;
c) ein allseitig bewegliches Gelenk (12, 13) zur Befestigung des Querträgers (13) am unteren
Koppelteil (8);
d) die seitliche Verschwenkung des Gerätes gegenüber dem Schlepper (2) begrenzende
Anschläge (19, 19') (Seitenanschläge) zwischen dem oberen (7) und dem unteren Koppelteil (8);
e) ein Anschlag (11), der das Ausknicken der Koppel (7, 8) nach hinten begrenzt.
2. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das allseitig bewegliche
Gelenk (12, 13) ein Kreuzgelenk mit einer in der Arbeitsstellung im wesentlichen lotrechten
(15) und einer quer zur Fahrtrichtung sich erstreckenden Achse (13) ist, wobei die waagerechte
Achse (13) vorzugsweise durch einen Querträger gebildet ist und die lotrechte Achse (15)
vor der Querachse (13) liegt.
3. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gedachte Verlängerung
(14) der lotrechten Achse (15) in der Arbeitsstellung mindestens annähernd durch den
Anlenkpunkt (16) des oberen Lenkers (3) am oberen Koppelteil (7) geht.
4. Bodenbearbeitungsgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Knickgelenk (9) und der das Ausknicken begrenzende Anschlag
(11) so ausgebildet sind (das Knickgelenk z. B. als Kreuz- oder Kugelgelenk), daß der obere
Koppelteil (7) und damit das starr mit ihm verbundene Gerät (6) um eine etwa waagerechte,
etwa in Fahrtrichtung verlaufende Achse (10) beweglich ist.
5. Bodenbearbeitungsgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der das Ausknicken begrenzende Anschlag (11) den Koppeloberteil
(7) im angehobenen Zustand am seitlichen Schwenken gegenüber dem Koppelunterteil (8)
hindert.
6. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag als
am über das Knickgelenk (9) nach unten verlängerten Koppeloberteil (7) befestigter, den Koppelunterteil
(8) U-förmig umgebender Anschlagbügel (11) ausgebildet ist.
7. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das seitliche Spiel
zwischen dem U-förmigen Anschlagbügel (11) und dem Koppelunterteil (8) vorn so groß ist,
daß die auf Grund von Bodenunebenheiten nötigen Kippbewegungen um eine waagerechte in
Fahrtrichtung verlaufende Achse (10) möglich sind, und sich nach hinten hin so verengt, daß das
Gerät (6) im angehobenen Zustand ohne seitliches Spiel ist.
8. Bodenbearbeitungsgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die Seitenanschläge (19, 19') (Ausrichtanschläge) auf der
Höhe des Querträgers (13) an der sich über die Kippachse (9) nach unten erstreckenden Verlängerung
(17) des oberen Koppelteiles (7) an
einer nach beiden Seiten vorragenden Traverse (18) befinden.
In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 913166;
USA.-Patentschrift Nr. 2 649 721.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 569/113 7.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER44257A DE1272611B (de) | 1966-10-01 | 1966-10-01 | Bodenbearbeitungsgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER44257A DE1272611B (de) | 1966-10-01 | 1966-10-01 | Bodenbearbeitungsgeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1272611B true DE1272611B (de) | 1968-07-11 |
Family
ID=7407239
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER44257A Pending DE1272611B (de) | 1966-10-01 | 1966-10-01 | Bodenbearbeitungsgeraet |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1272611B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2649721A (en) * | 1950-04-12 | 1953-08-25 | Dearborn Motors Corp | Positioning mechanism for lift type implements |
| GB913166A (en) * | 1958-02-19 | 1962-12-19 | Heinrich Clausing | Improvements in or relating to arrangements for fastening agricultural implements on tractors |
-
1966
- 1966-10-01 DE DER44257A patent/DE1272611B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2649721A (en) * | 1950-04-12 | 1953-08-25 | Dearborn Motors Corp | Positioning mechanism for lift type implements |
| GB913166A (en) * | 1958-02-19 | 1962-12-19 | Heinrich Clausing | Improvements in or relating to arrangements for fastening agricultural implements on tractors |
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