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DE1272455B - Verfahren zur Herstellung einer Relaiskontaktbaugruppe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Relaiskontaktbaugruppe

Info

Publication number
DE1272455B
DE1272455B DE19621272455 DE1272455A DE1272455B DE 1272455 B DE1272455 B DE 1272455B DE 19621272455 DE19621272455 DE 19621272455 DE 1272455 A DE1272455 A DE 1272455A DE 1272455 B DE1272455 B DE 1272455B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
springs
relay contact
contact assembly
contact
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19621272455
Other languages
English (en)
Inventor
Harry Stanley Woodhead
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GE Healthcare UK Ltd
Original Assignee
GE Healthcare UK Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GE Healthcare UK Ltd filed Critical GE Healthcare UK Ltd
Priority to DE19621272455 priority Critical patent/DE1272455B/de
Publication of DE1272455B publication Critical patent/DE1272455B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H63/00Details of electrically-operated selector switches
    • H01H63/02Contacts; Wipers; Connections thereto
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H11/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches
    • H01H11/04Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacture Of Switches (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung einer Relaiskontaktbaugiuppe Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Relaiskontaktbaugruppe, die einen Satz von vorgespannten Federkontakten aufweist, von denen jeder als im wesentlichen U-förmige Blattfeder ausgebildet ist, die zwei Schenkel aufweist, welche in einer Ebene liegen.
  • Es sind verschiedene Relais bekannt, die vorgespannte Federkontakte haben, die aus einer im wesentlichen U-förmigen Blattfeder bestehen, welche zwei Schenkel hat, die in einer Ebene liegen. Die bekannten Blatfedern werden aus vollem Material herausgestanzt oder herausgeschnitten. Die Produktionsgeschwindigkeit und die Produktionsqualität werden hierbei durch die bekannten Grenzen einer mechanischen Bearbeitung bestimmt.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neuartiges Verfahren zur Herstellung derartiger Federn zu schaffen.
  • Erfindungsgemäß wird ein Satz von Federkontakten nach Art von gedruckten Schaltungen hergestellt. Dabei werden Federn relativ zueinander auf einem Träger angeordnet, und diese Federn werden gehärtet, gespannt und in einer Relaiskontaktbaugruppe montiert, und die Federn werden dann vom Träger getrennt. In vorteilhafter Weise wird durch diese Technik auch die Montage der Federn wesentlich vereinfacht.
  • Mit Vorteil kann der Satz aus silberplattiertem Beryllium-Kupfer hergestellt werden. Die Trennung der Federn nach Montage kann vom Träger in vorteilhafter Weise mittels eines elektrischen Schmelzvorganges durchgeführt werden.
  • Die Erfindung soll unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung erläutert werden. Es zeigt F i g. 1. eine Stirnansicht eines Kolbenrelais mit Kontaktfedern, die gemäß der Erfindung hergestellt werden können, F i g. 2 eine Schnittansicht, genommen längs der Linie II-II der F i g. 1, und F i g. 3 eine schematische Ansicht des Herstellungsvorganges der Kontaktfedern.
  • Das in den F i g. 1 und 2 schematisch dargestellte Relais weist eine magnetisch betätigte Kolbenstange 16 auf, die ein nichtmagnetisches Pufferende 25 trägt, welches einen nach außen gerichteten Steg 26 aufweist. Dieser Steg kann mit den Federkontakten zusammenwirken.
  • Die Kontaktanordnung weist einen Satz ortsfester Kontaktelemente 36 auf, von denen so viele, wie jeweils gewünscht, vorhanden sind. Die Kontaktelemente 36 sind an Zapfen 37 gelagert. Das Kontaktelement 36 trägt an seinem inneren Ende die Kontakte 38 und 39. Die Kontakte 38 können mit Kontakten zusammenarbeiten, die von den Federn 41 getragen werden, welche wiederum an den Zapfen 42 gelagert sind. Die Federn 41 und die Kontakte 40 bilden zusammen bewegliche Kontaktelemente. Jedem Kontakt 38 ist ein Gegenkontakt zugeordnet. Die Zapfen 42 sind im gleichen Winkelabstand um die Achse der Stange 16 angeordnet und in der Grundplatte 41 über hermetische Glas-Metall-Dichtungen 43 gelagert. Die Kontakte 39 können mit den Kontakten 44 zusammenwirken, die an Federn 45 angeordnet sind, welche von Zapfen 46 getragen werden, die ihrerseits über hermetische Glas-Metall-Dichtungen von einer Grundplatte getragen werden.
  • Die Federn 41 und 45 sind etwa U-förmige Elemente mit zwei Armen. Im Zusammenbau trägt entweder das freie Ende eines jeden Armes einen Kontakt, und die Basis des U ist auf einem Stift angeordnet, oder ein freies Ende des einen Armes trägt einen Kontakt, während das andere freie Ende an dem zugehörigen Haltestift befestigt ist.
  • Wie insbesondere aus F i g. 2 ersichtlich ist, sind die Kontaktfedern 36, 41 und 45 an Hülsen 55, 56 und 57 bzw. 57, 58 und 59 befestigt, die über die hermetisch abgedichteten Glas-Metall-Dichtungen 43 mechanisch an der Grundplatte l befestigt sind. Das Ende der Hülse, an dem die zugeordnete Feder angebracht wird, ist nach außen glockenförmig erweitert und bildet einen ersten Umfangsflansch bzw. einen Anschlag 60, an den die entsprechende Feder über einen zweiten Flansch 61 angedrückt wird, der durch Druck auf das äußere Ende der Hülse gebildet wird. Außerdem sind die Federn an den Hülsen angelötet. Ein elektrisch leitender Stift 62 ist in jeder derselben vorgesehen, und das innere Ende der Stifte 62 mit den Hülsen wird durch Löten, Hartlöten od. dgl. verbunden. Durch diese Anordnung können die verschiedenen Kontaktfedern mechanisch fest an ihren Traghülsen zusätzlich zu einer Lötverbindung od. dgl. angebracht werden. Eine nicht wiedergegebene Dichtungskappe ist an der Grundplatte 1 befestigt, und diese Kappe verschließt eine in der Platte vorgesehene Bohrung 65.
  • Eine gebräuchliche Ausbildung der Federn 45, die eine Schicht der beweglichen Federn bilden, ist in F i g. 1 wiedergegeben. Eine jede Feder 45 ist in Form eines U mit zwei Armen 45A, 45B ausgebildet. Der Arm 45B ist an der Lagerhülse 57 befestigt, und der Arm 45 A trägt den Kontakt 44. Nach der Figur weist der vorstehende Teil 26 des Puffers 25 eine Anzahl radialer Schlitze 66 auf, die diese Ansatzfläche in getrennte Teile unterteilen.
  • Die aus F i g. 1 ersichtlichen Federn sowie diejenigen, die bei anderen Ausführungsformen der Federanordnung Verwendung finden, sind nach Art gedruckter Stromkreise hergestellt. Das Verfahren zur Herstellung der Kontaktfedern schließt im allgemeinen die Anwendung eines Metallüberzugs auf einer Unterlagsplatte ein sowie das Entfernen der nicht erforderlichen Teile des Überzugs, so daß ein Überzug von bestimmter Ausbildung oder entsprechendem Muster auf der Unterlage verbleibt. Dies ist in F i g. 3 wiedergegeben, aus der ersichtlich ist, daß das Muster aus einer großen Anzahl (insgesamt 40) von Sätzen 67 einzelner Federn 45 oder 41 besteht. Die dargestellte Federform weicht von derjenigen nach F i g. 1 ab. Der Überzug ist von der Unterlagsplatte abgenommen. Der metallische überschußwerkstoff wird vorzugsweise weggeätzt. Die Sätze 67 werden darauf durch Einschneiden entlang der gestrichelten Linie 68 voneinander getrennt und anschließend einer gleichzeitigen kombinierten Härte-und Einstellungsbehandlung unterzogen. Jeder Satz enthält eine Anzahl von Kontaktfedern 45 oder 41, die durch schmale Verbindungsstücke 69 miteinander verbunden sind, wobei bei je einer Feder zwei Stücke vorgesehen sind. Nach dieser Vorbehandlungsstufe sind die Federsätze fertig zurr Einbau an den Stiften oder Hülsen. Nachdem die Kontaktfedern an den jeweils zugehörigen Haltestiften oder -hülsen angebracht worden sind, werden die einzelnen Federn von den zugehörigen Halteringen 70 abgetrennt. Dieses Abtrennen kann durch einen Schneidvorgang oder durch elektrisches Abschmelzen erfolgen.
  • Als besonders geeigneter Werkstoff zur Ausbildung der Kontaktfedern hat sich Beryllium-Kupfer erwiesen, welches mit einem Silberüberzug von sehr geringer Stärke, beispielsweise 0,0127 mm, versehen wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung einer Relaiskontaktbaugruppe, die einen Satz von vorgespannten Federkontakten aufweist, von denen jeder als im wesentlichen U-förmige Blattfeder ausgebildet ist, die zwei Schenkel aufweist, welche in einer Ebene liegen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Satz (67) von Federkontakten nach Art von gedruckten Schaltungen hergestellt wird, daß Federn (41, 45) relativ zueinander auf einem Träger (70) angeordnet werden, daß die Federn gehärtet, gespannt und in einer Relaiskontaktbaugruppe montiert werden und daß die Federn (41, 45) dann vom Träger (70) getrennt werden.
  2. 2. Verfahren nachAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Satz (67) aus silberplattiertem Berylliumkupfer hergestellt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennung der Federn (41, 45) vom Träger (70) mittels eines elektrischen Schmelzvorganges durchgeführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrft Nr. 831712; deutsche Auslegeschriften Nr. 1067 125, 1042 759; französische Patentschrift Nr. 1051651; britische Patentschrift Nr. 734 612.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE831712C (de) * 1949-12-01 1952-02-18 Hellmuth Kuhnke Kontaktfedrsatz, vorzugsweise zur Verwendung in Relais
FR1051651A (fr) * 1952-02-16 1954-01-18 Ets Edouard Belin Relais électromagnétique étanche perfectionné
GB734612A (en) * 1952-02-28 1955-08-03 Allied Control Co Electromagnetic relay
DE1042759B (de) * 1955-03-11 1958-11-06 Claesson Harry Elias Einrichtung an Federkontakten fuer indirekte Betaetigung
DE1067125B (de) * 1954-04-28 1959-10-15

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