DE1490071C - Gasdichte Kontakteinschmelzung für eine elektrische Kupplungsverbindung - Google Patents
Gasdichte Kontakteinschmelzung für eine elektrische KupplungsverbindungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine gasdichte Kontakteinschmelzung für eine elektrische Kupplungsverbindung,
bestehend aus einem Einsatz aus Glas oder ähnlichem Material, aus einer in diesen Einsatz einschmelzbaren
Hülse und aus einem elektrisch gut leitfähigen Kontaktteil, die miteinander verlötbar sind,
wobei der Kontaktteil auch mit dem Anschlußdraht verlötbar ist.
Allgemein stellt sich bei der Herstellung gasdichter Kontakteinschmelzungen für elektrische Kupplungsverbindungen das Problem, die Kontakte der Kupplung
mit einem Kupplungseinsatz zu verbinden, wobei die beiden Seiten des Einsatzes hermetisch gegeneinander
abgedichtet sein sollen. Der Einsatz ermöglicht es dabei, die Kontakte dauernd in einer bestimmten
Stellung gegenüber einem Kupplungsgehäuse zu halten, so daß die Kontakte der einander
zugeordneten Kupplungshälften miteinander richtig im Eingriff stehen und die gewünschte elektrische
Verbindung herstellen.
Eine gasdichte Kontakteinschmelzung der eingangs genannten Gattung ist bereits durch die deutsche
Auslegeschrift 1 050 853 bekanntgeworden. Die dort beschriebene Kontakteinschmelzung hat jedoch den
Nachteil, daß der Kontaktteil mit der in den Einsatz einschmelzbaren Hülse nicht so leicht und sicher verlötbar
ist, wie es für die Ausbildung einer Verbindung mit hoher elektrischer Leitfähigkeit wünschenswert
ist. Außerdem ist es nicht sichergestellt, daß die Kontakteinschmelzung auch bei kritischen Umgebungsbedingungen stets gasdicht bleibt.
Zur Vereinfachung des Lötvorganges ist es bereits allgemein bekannt (deutsche Patentschrift 218 814),
in einem Aufnahmeteil eines lötfertigen Kontaktstückes eine dem einzelnen Fall entsprechend bemessene
Menge Lötzinn einzubringen, die dann erhitzt wird, wenn die Lötung tatsächlich erfolgen soll.
Weiterhin ist es bekannt (französische Patentschrift
1 322 338), bei einer Kupplung eine Hülse zur Aufnahme
eines entsprechenden Kontaktstiftes in einer zugehörigen zweiten Kupplungshälfte sowie einen an
seinem vorderen Teil in der Hülse mit radialem Abstand zentrierten elektrischen Sockelkontaktteil vorzusehen,
welche an seinem vorderen Abschnitt als Eingriffselement für den zugehörigen Kontaktstift der
zweiten Kupplungshälfte und an seinem rückwärtigen Teil zur Aufnahme eines Anschlußdrahtes ausgebildet
ist. Ferner sind bei Durchführungen zwei im Längsabständ angebrachte Begrenzungen bekannt (deutsche
Auslegeschrift 1105 943), welche bei Vergießen eines Leiters in einem Rohr eine unerwünschte Ausbreitung
der Dichtungsmasse in Achsrichtung verhindern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gasdichte Kontakteinschmelzung der eingangs genannten
Gattung zu schaffen, bei der die einzelnen Teile zuverlässig und leicht gasdicht miteinander verbunden
werden können, wobei die Einschmelzung auch bei kritischen Umgebungsbedingungen gasdicht
bleiben soll. Die Kontakteinschmelzung, die über eine hohe elektrische Leitfähigkeit zwischen den einzelnen
Kontaktteilen verfügen soll, soll dabei billig und wenig aufwendig in der Herstellung sein.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Kontakteinschmelzung der genannten Art dadurch
gelöst, daß in an sich bekannter Weise der Kontaktteil
an seinem vorderen Abschnitt als Eingriffselement für den Kontaktstift einer zweiten, zugehörigen Kupplungshälfte
und an seinem rückwärtigen Teil zur Aufnahme eines Anschlußdrahtes ausgebildet ist, daß der
Kontaktteil an einer Stelle zwischen seinem vorderen Abschnitt und seinem rückwärtigen Teil eine mit Lot
versehbare Ringnut aufweist, daß der Kontaktteil mit radialem Abstand in die Hülse einbringbar ist, daß
zwischen dem Kontaktteil und der Hülse zwei an sich bekannte ringförmige Zentrierabstützungen mit Preßsitz
angeordnet sind, daß die eine Abstützung — in Achsrichtung der Hülse bzw. des Kontaktteiles gesehen
— zwischen der Ringnut und dem vorderen Abschnitt und die andere Abstützung zwischen der
Ringnut und dem rückwärtigen Teil angebracht ist, daß der Kontaktteil im Bereich seiner Ringnut und
den daran anschließenden ringförmigen Hohlräumen zwischen Kontaktteil, Hülse und den Abstützungen
innen mit der Hülse gasdicht verlötbar ist, und daß das Lot während des Lötvorganges in dem Hohlraum
zwischen Kontaktteil, Hülse und den Abstützungen mittels der dabei in an sich bekannter Weise als Dichtung
wirkenden Abstützungen einschließbar ist.
Bei der Erfindung werden also die miteinander zu verbindenden Teile koaxial angeordnet, wobei die in
den Einsatz einschmelzbare Hülse die Abdichtung gegenüber dem Einsatz gewährleistet, während der
Kontaktteil die gewünschte elektrische Leitfähigkeit aufweist.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die eine Abstützung
aus einer ringförmigen Einsickung der Hülse besteht, welche den Kontaktteil berührt, und daß die andere
Abstützung aus einem Abschnitt des Kontaktteiles von vergrößertem Durchmesser besteht, welcher an
der Innenfläche der Hülse anliegt.
Weiterhin empfiehlt es sich, daß die Verlötung des Kontaktteiles in der Hülse in einer nicht oxydierenden
Atmosphäre erfolgt.
Dabei besteht die Legierung der Hülse vorzugsweise aus 52% Nickel und 48 Ύο Eisen.
Erfindungsgemäß wird weiterhin ein Verfahren zur Herstellung einer Kontakteinschmelzung vorgeschlagen,
welches sich auszeichnet durch Aufbringen von Lot an dem hierfür vorgesehenen Aufnahmeabschnitt
des Kontaktteiles, Einpressen des Kontaktteiles in die Hülse sowie nachfolgendes Erhitzen auf die Schmelztemperatur
des Lotes.
Dieses Verefahren ist sehr einfach, erfordert nur eine geringe Sachkenntnis und führt doch zu einer
ίο sehr zuverlässigen Kontakteinschmelzung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Kontaktstifteinschmelzung in Glas, teilweise in Längsschnittdarstellung,
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 von F i g. 1 in vergrößerter Darstellung,
F i g. 3 einen in F i g. 1 enthaltenen Kontaktstift für sich allein in Verbindung mit einem anfänglich
aufgebrachten Lot,
Fig. 4 den Kontaktstift von Fig. 3 während der
Bearbeitung des aufgebrachten Lotes durch ein spanabhebendes Werkzeug,
F i g. 5 den gemäß F i g. 4 bearbeiteten Kontaktstift bei dessen Einbringen in eine zu der Anordnung nach
F i g. 1 gehörige Hülse,
F i g. 6 den Kontaktstift nach vollständigem Einschieben in die umgebende Hülse, jedoch vor der
Herstellung einer Lötverbindung zwischen Stift und Hülse in teilweiser Schnittdarstellung ähnlich Fig. 1.
Gemäß Fig. 1 weist das dort gezeigte Ausführungsbeispiel einer zu der erfindungsgemäßen Einschmelzung
gehörigen Kontaktanordnung 10 zwei Hauptteile auf, nämlich eine Hülse oder Büchse 11,
welche unmittelbar in einen Glaseinsatz bzw. -sockel 12 eingeschmolzen ist, und einen Sockelkontakt 13.
Die Hülse 11 umfaßt ein Metallrohr 14 mit einem Aufnahmeende 15, welches durch Eindrücken mittels
einer Drehbank an einem Endabschnitt 16 eines sockelseitigen Endes 17 etwa rechtwinklig eingebördelt
ist. Auf Wunsch kann eine in der Hülse stirnseitig gebildete Öffnung 18 in axialer Ausrichtung
ausgebohrt werden, wobei gleichzeitig die Bohrung mit einer Absenkung 19 versehen wird.
Die Hülse 11 ist mit einer umlaufenden Sicke 20
versehen, welche ebenfalls durch Eindrücken auf einer Drehbank angebracht wird. Gemäß Fig. 1 ist
die Hülse an ihrem anschlußseitigen Ende 21 mit dem Sockelkontakt 13 durch Preßsitz verbunden.
Eine sehr günstige Metallverbindung zur Herstellung der gasdicht in den Glassockel 12 einschmelzbaren
Hülse besteht aus einer Nickellegierung mit einem prozentualen Verhältnis von 52: 48 Nickel zu
Eisen. Dieses Verhältnis kann selbstverständlich zur Erreichung optimaler Haftwerte zwischen dem Flächenbereich
22 des Glases und dem Flächenbereich 23 der Hülse 11 verändert werden. Das gewählte Legierungsverhältnis
bedingt auch die durch eine Maschine erfolgende Bearbeitungsfähigkeit sowie die leichte Anbringung einer Lötverbindung.
Der Sockelkontakt 13 befindet sich innerhalb der Hülse 11 sowie in Kontakt mit deren Innenfläche 24
an einem Punkte 25, wo sich die Sicke 20 befindet; ferner besteht eine Berührung an einer Fläche 26
eines Schenkels 27 des Sockelkontaktes, welche durch den Preßsitz mit dem anschlußseitigen Ende 21 der
Hülse 11 hergestellt wird.
Für den Sockelkontakt wird ein elektrisch sehr gut leitendes Material verwendet; dies kann auch leicht
maschinell bearbeitet werden und besteht vorzugsweise aus einer Beryllium-Kupfer-Legierung.
Der Schenkel 27 des Sockelkontaktes besitzt einen Aufnahmeteil 28, welcher an dem vorderen, durch
federnde Finger 29 gebildeten Ende ausgebildet ist. Bei der Einführung eines (nicht gezeigten) Stiftkontaktes
durch die Hülsenöffnung 18 werden die Finger 29 nach außen gedrückt, so daß ein guter Kontakt
zwischen dem Sockel und dem Stift dauernd aufrechterhalten wird. Hinter dem Schenkel 27 ist an einem
Anschlußende 30 ein topf artiger Lötanschluß 31 ausgebildet, welcher einen genügenden vorderen Durchmesser
zur Bildung einer Schulter 32 besitzt. Die Schulter 32 schlägt unmittelbar an das Anschlußende
21 der Hülse 11 an. Der Lötanschluß 31 dient in üblicher Weise zur Aufnahme eines Anschlußdrahtes.
Der Schenkel 27 des Kontaktstiftes ist in zwei Abschnitte unterteilt, wobei ein rückwärtiger dichterer
Abschnitt 33 durch die Fläche 26 gebildet wird, welche an der Hülse — wie vorangehend erwähnt —
mit Preßsitz anliegt. Ein vorderer Abschnitt 34 von geringerem Durchmesser zwischen dem Sockel 28
und dem rückwärtigen Abschnitt 33 besitzt eine Ringnut (F i g. 3) mit einer Bodenfläche 36, welche sich
an die umlaufende Fläche des Abschnitts 34 durch konische Flächen 37 anschließt. Die Ringnut wird
zuerst mit Lot 38 versehen, welche später durch Erhitzen allmählich zum Einfließen in einen offenen
Ringraum 39 (s. F i g. 6) gebracht wird. Dieser offene Raum wird teilweise durch die innere umlaufende
Fläche 24 der Hülse 11 und durch eine Außenfläche 40 des Abschnitts 34 gebildet. Die Sicke 20 sowie eine
Schulter 41 bilden Längsbegrenzungen des Ringraums 39 zwischen der Hülse 11 und dem Sockelkontakt 13;
hierdurch wird das Volumen des einfließenden Lotes begrenzt. Die Sicke dient in ähnlicher Weise wie die
Schulter 41 dazu, ein weiteres Einfließen von Lot längs der Oberfläche 40 zu verhindern. Somit kann
das Lot nicht zwischen die Finger 29 fließen und dabei deren Biegsamkeit beeinträchtigen. Die Sicke 20
dient auch zur Zentrierung des Sockelkontaktes bei dessen Einführung in die Hülse 11 und stellt einen
kleinen Ringraum zwischen der Hülse und dem Sockelkontakt her, um während des Lötvorganges
das Einfließen eines Lotes mit bestimmter Kapillarität zu erlauben.
Bei der Herstellung eines einzigen Stiftkontakts wird die Lötnut 35 des Sockelkontaktes 13 zuerst mit
dem Lot 38 (s. F i g. 3) in genügendem Überschuß versehen, um zu erreichen, daß die gewünschte Menge
an Lot verbleibt, wenn diese gemäß F i g. 4 abgearbeitet wird. Das Abarbeiten wird durch axiales
Eindrücken des Sockelkontaktes in ein Bearbeitungswerkzeug 42 erreicht, wobei eine scharfe Kante 43
desselben diejenigen Teile des Lots wegnimmt, die einen vorgeschriebenen Durchmesser übersteigen.
Nach beendeter Bearbeitung besitzt das Lot einen Durchmesser, welcher ein leichtes Einschieben des
Sockelkontaktes in die Hülse erlaubt. Nach der Bearbeitung des Lots wird ein Flußmittel aufgebracht,
und der Sockelkontakt ist danach zum Einschieben in die Hülse 11 vorbereitet.
Die Hülse wird ebenfalls vorher auf das Einschieben des Sockelkontakts vorbereitet. Wie vorausgehend
beschrieben, ist die Hülse 11 mit einem Sickenring 20 versehen, und ihr geschlossenes Eingangsende 15
wurde durch Umbördelung des Materials in die Form gemäß Fig. 1 und 5 gebracht. Durch Reduzierung
des Außendurchmessers der Hülse erfolgt eine teilweise Einengung der Innenfläche 24. Die Hülse wird
dann in an sich bekannter Weise in den Glassockel 12 eingeschmolzen. Danach kann auf Wunsch eine Plattierung
aus Gold, Silber od. dgl. auf die Hülse niedergeschlagen werden. Dies ergibt günstigere Löteigenschaften
zwischen der Hülse und dem Sockelkontakt
ίο und damit eine bessere Abdichtung der Lötung.
Schließlich wird die Hülse mit einer Flußmittellösung versetzt, welche zur Herstellung einer Lötverbindung
zwischen den beiden Teilen dient.
Gemäß F i g. 5 wird danach der Sockelkontakt 13 axial in die Hülse durch das Anschlußende 21 eingedrückt.
Der Sickenring 20 setzt dem Einschieben der Teile einen geringeren Widerstand entgegen, was
wiederum eine anfängliche Abdichtung vor dem Lötvorgang ergibt. Der Preßsitz zwischen dem größeren
rückwärtigen Abschnitt 33 und dem Anschlußende 21 der Hülse bildet, wie vorangehend ausgeführt,
ebenfalls eine anfängliche Dichtung zwischen den entsprechenden Teilen. Der Sockelkontakt 13 kann in die
Hülse durch Einsetzen eines Werkzeugs 44 in den Lötanschluß 31 nebst nachfolgendem Ausüben einer
Kraft in Richtung eines Pfeiles 45 eingedrückt werden. Wenn die Hülse und der Sockelkontakt in ihre
Endstellung bewegt werden, nehmen sie die Lage nach F i g. 1 und 6 ein, wobei sich das Lot 38 in dichter
Berührung mit der Innenfläche 24 der Hülse 11 befinden.
Das Zusammenlöten der beiden Teile bildet den abschließenden Verfahrensschritt. Dies wird durch
Eintauchen der gesamten Anordnung in ein Öl oder ein anderes nichtoxydierendes Medium bewirkt, welches
eine gleichmäßige Hitze ausstrahlt und ein Abblättern der Plattierung oder eine Oxydation der
Oberfläche verhindert. Das Öl wird auf einer Temperatur gehalten, welche einen schnellen Fluß des Lotes
gewährleistet, dieses jedoch nicht überhitzt. Zu diesem Zweck soll ein Lot verwendet werden, welches
in seinem Schmelzpunkt unterhalb demjenigen des Glassockels liegt. Das Lot 38 soll auch einen Schmelzpunkt
besitzen, welcher gut oberhalb des Schmelzpunktes von Loten zur Anbringung eines Drahtes an
dem Lötanschluß 30 liegen, so daß das Dichtungslot nicht jedesmal dann geschmolzen wird, wenn ein
Draht an den Lötanschluß 31 angelötet bzw. von diesem abgelötet wird. Ein Lot mit einer Erstarrungstemperatur
von annähernd 267° C (514° F) und einer Verflüssigungstemperatur von annähernd. 300° C
(570° F) erwies sich in dieser Hinsicht als günstig. Ein Öl mit einer Temperatur von etwa 293° C
(560° F) wird in diesem Fall verwendet, wobei der Kontakt 10 etwa 2 Minuten lang eingetaucht wird.
Dieser Zeitraum ist eine optimale Dauer für eine gute Abdichtung, kann jedoch entsprechend der Form,
den Abmessungen und sonstigen Daten eines Kontakts verändert werden. Das Ölbad wird vorzugsweise
auf einer Temperatur etwa unterhalb der Verflüssigungstemperatur des Lotes gehalten, da dieses hierbei
genügend nahe an der Verflüssigungstemperatur liegt, um in den offenen Ringraum 39 einzufließen, andererseits
jedoch nicht nahe genug an dem Erstarrungspunkt liegt; somit werden dann die Hülse und der
Kontakt beim Abkühlen schnell miteinander verbunden.
Während des Lötvorganges fließt das Lot in den
Ringraum 39 durch Kapillarwirkung ein. Die abgeschrägten Flächen 37 unterstützen die Kapillarbewegung
des Lotes und stellen weiterhin eine völlige Lotabdichtung am Umfang her. Wenn das Lot in den
offenen Raum 39 fließt, entsteht ein ringförmiger Hohlraum 46 (s. Fig. 1) infolge des Nichtvorhandenseins
von Lot, jedoch beeinträchtigt dieser nicht
die Abdichtung, da die Räume 39 völlig abgedichtet sind.
Gemäß einem abgeänderten Ausführungsbeispiel der Erfindung kann der Sickenring 20 außerhalb des
Glassockels angeordnet sein, ohne daß hierdurch der Zusammenbau des Kontaktes ungünstig beeinflußt
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Gasdichte Kontakteinschmelzung für eine elektrische Kupplungsverbindung, bestehend aus
einem Einsatz aus Glas oder ähnlichem Material, aus einer in diesen Einsatz einschmelzbaren
Hülse und aus einem elektrisch gut leitfähigen Kontaktteil, die miteinander verlötbar sind, wobei
der Kontaktteil auch mit dem Anschlußdraht verlötbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß in an sich bekannter Weise der Kontaktteil (13) an seinem vorderen Abschnitt (28) als Eingriffselement
(29) für den Kontaktstift einer zweiten, zugehörigen Kupplungshälfte und an seinem
rückwärtigen Teil (30, 31) zur Aufnahme eines Anschlußdrahtes ausgebildet ist, daß der Kontaktteil
(13) an einer Stelle zwischen seinem vorderen Abschnitt (28) und seinem rückwärtigen
Teil (30, 31) eine mit Lot (38) versehbare Ringnut (35) aufweist, daß der Kontakteil (13) mit
radialem Abstand in die Hülse (11) einbringbar ist, daß zwischen dem Kontaktteil (13) und der
Hülse (11) zwei an sich bekannte ringförmige Zentrierabstützungen (20, 33) mit Preßsitz angeordnet
sind, daß die eine Abstützung (20) — in Achsrichtung der Hülse bzw. des Kontaktteiles
gesehen — zwischen der Ringnut (35) und dem vorderen Abschnitt (28) und die andere Abstützung
(20) zwischen der Ringnut (35) und dem rückwärtigen Teil (31) angebracht ist, daß der
Kontaktteil (13) im Bereich seiner Ringnut (35) und den daran anschließenden ringförmigen Hohlräumen
zwischen Kontaktteil (13), Hülse (11) und den Abstützungen (20, 33) innen mit der Hülse
(11) gasdicht verlötbar ist, und daß das Lot (38) während des Lötvorganges in dem Hohlraum
zwischen Kontaktteil (13), Hülse (11) und den Abstützungen (20, 33) mittels der dabei in an sich
bekannter Weise als Dichtung wirkenden Ab-Stützungen (20, 33) einschließbar ist.
2. Kontakteinschmelzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Abstützung
(20) aus einer ringförmigen Einsickung der Hülse (11) besteht, welche den Kontaktteil (13) berührt,
und daß die andere Abstützung (41) aus einem Abschnitt (33) des Kontaktteiles (13) von vergrößertem
Durchmesser besteht, welcher an der Innenfläche der Hülse (11) anliegt.
3. Kontakteinschmelzung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktteil
(13) einen aus der Hülse (11) ragenden rückwärtigen Abschnitt (30) von gleichem Außendurchmesser wie die Hülse (11) aufweist,
welcher sich unmittelbar an die Hülse anschließt.
4. Kontakteinschmelzung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abstützung (20) innerhalb des Einschmelzbereiches der Hülse (11) in dem Einsatz (12) liegt.
5. Kontakteinschmelzung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülse aus einer Nickel-Eisen-Legierung und der Kontaktteil (13) aus einer Beryllium-Kupfer-Legierung
besteht.
6. Kontakteinschmelzung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Legierung der
Hülse (11) aus 52% Nickel und 48 °/o Eisen besteht.
7. Verfahren zur Herstellung einer Kontakteinschmelzung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch Aufbringen von Lot (38) an dem hierfür vorgesehenen Aufnahme-
. abschnitt (35) des Kontaktteiles (13), Einpressen des .Kontaktteiles (13) in die Hülse (11) sowie
nachfolgendes Erhitzen auf die Schmelztemperatur des Lotes.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (11) vor dem Einbringen
des Kontaktteiles (13) in dem Einsatz (12) eingeschmolzen wird, wobei die Schmelztemperatur
des Lotes unterhalb derjenigen der Einsatzeinschmelzung liegt.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das auf den Kontaktteil (13)
aufgebrachte bzw. aufgeschmolzene Lot (38) vor dem Eintreffen in die Hülse auf deren Innendurchmesser
abgearbeitet wird (F i g. 4).
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlötung
des Kontaktteiles (13) in der Hülse (11) in einer nicht oxydierenden Atmosphäre erfolgt.
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