DE1272386B - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit einem Vermittlungsnetzwerk - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit einem VermittlungsnetzwerkInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H04m
Deutsche Kl.: 21 a3 - 49/01
Nummer: 1272 386
Aktenzeichen: P 12 72 386.3-31 (W 37685)
Anmeldetag: 6. Oktober 1964
Auslegetag: 11. Juli 1968
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit einem Vermittlungsnetzwerk,
an dessen Anschlüssen die Teilnehmerleitungen enden und das einen ersten und einen zweiten Anschluß
für eine bevorzugte Teilnehmerleitung aufweist, und mit einer zwischen der bevorzugten Teilnehmerleitung
und den beiden Anschlüssen liegenden Schaltung, die einen Verbindungsweg zwischen den
Anschlüssen und der bevorzugten Teilnehmerleitung herstellt.
Bei einer bekannten Schaltungsanordnung (USA.-Patentschrift 3133 995) wird einem besetzten, an
eine Sonderbedienungs-Teilnehmerleitung angeschalteten Teilnehmer ein Signal gegeben, wenn eine
weitere Verbindung ankommt. Dabei muß aber bei der Beantwortung der weiteren Verbindung die
vorher bestehende Verbindung getrennt werden. Es ist auch bereits eine Anordnung bekannt, bei der
für eine Sonderbedienungs-Teilnehmerleitung eine Aufschaltemöglichkeit verwirklicht ist, derart, daß so
nach Art einer Konferenz ein weiterer Anruf von einem anderen Teilnehmer auf eine bestehende Verbindung
aufgeschaltet werden kann.
Bei der bekannten Rufwarte-Schaltungsanordnung wurde außerdem der rufende Teilnehmer nicht davon
in Kenntnis gesetzt, daß sein Anruf sich im Wartezustand befindet, daß es sich also nicht um eine
unvollständige Verbindung handelt.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diesen Nachteil zu vermeiden und beide oben erläuterten
Merkmale mit der Möglichkeit eines unbeschränkten Übergangs zwischen ankommenden Verbindungen zu
verwirklichen, ohne daß dazu zwei unabhängige Schaltungsanordnungen erforderlich sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von einer Schaltungsanordnung der eingangs genannten
Art aus und empfiehlt, daß die Schaltung einen Detektor zum Feststellen eines zusätzlichen Signals
von der bevorzugten Teilnehmerleitung sowie Verbinder aufweist, die auf jede Wiederholung des zusätzlichen
Signals ansprechen und die bevorzugte Teilnehmerleitung abwechselnd mit dem einen oder
dem anderen der beiden Anschlüsse verbinden, wobei die Verbindung an dem jeweils nicht mit der bevorzugten
Teilnehmerleitung verbundenen Anschluß gehalten wird.
Die beiden Teilnehmerleitungsanschlüsse des Vermittlungsnetzwerkes
sind als Freiwahlgruppe angeordnet, so daß, wenn einer der Anschlüsse belegt ist,
ein Anruf auf den anderen Anschluß gelegt wird.
Die Wirkungsweise des Vermittlungsnetzwerks kann am besten an Hand von elf vorgesehenen Relais
Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen
mit einem Vermittlungsnetzwerk
mit einem Vermittlungsnetzwerk
Anmelder:
Western Electric Company,
Incorporated, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Fecht, Patentanwalt,
6200 Wiesbaden, Hohenlohestr. 21
Als Erfinder benannt:
Myron E. Krom, Minerva Lake, Ohio (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 22. Oktober 1963
(317 930)
V. St. v. Amerika vom 22. Oktober 1963
(317 930)
erläutert werden. Je eine Wicklung eines mit zwei Wicklungen versehenen ersten Relais liegt in Reihe
mit einer Seite der bevorzugten Teilnehmerleitung. Auf diese Weise spricht das erste Relais auf den
Zustand »Hörer aufgelegt« und »Hörer abgenom,-men« an, wie dies durch einen GabelschalterimpuFs
angezeigt wird, durch den der Teilnehmer die vorstehend erwähnten Maßnahmen steuert.
Ein zweites Relais ist normalerweise der Prüfader des regulären Anschlusses zugeordnet, so daß eine
Überwachung von Wählzeichen, die von diesem Anschluß abgehen, möglich ist. Wie nachstehend
noch ersichtlich werden wird, ist das gleiche Relais der Prüfader des Hilfsanschlusses zugeordnet, so daß
es die gleiche Funktion ausführen kann, wenn der Teilnehmer die Aufschaltemaßnahme durchgeführt
hat. Zusätzlich hierzu wird dieses Relais auch dazu benutzt, einen auf dem regulären Anschluß ankommenden
Ruf auszumachen, wenn sich der Teilnehmer in einer über den Hilfsanschluß führenden Sprechverbindung
befindet, und das Rufwartezeichen hierauf aufzuschalten.
Ein drittes Relais ist normalerweise der Prüfader des Hilfsanschlusses zu dem Zweck zugeordnet, einen
ankommenden Ruf auszumachen, wenn sich der Teilnehmer in einer über den regulären Anschluß
laufenden Gesprächsverbindung befindet, und hierauf das Rufwartezeichen aufzuschalten.
Ein viertes Relais zeigt an, daß zur Zeit eine Wählzeichenverbindung besteht; hierauf ansprechend,
unterbricht während dieses Zeitraumes das vierte
809 569/89
Relais das Rufwartezeichen, so daß eine durch letzteres erfolgende Beeinträchtigung des Wählvorganges
verhindert wird.
Ein fünftes Relais zeigt durch sein Abfallen an, daß eine Verbindung auf eine Durchschaltung wartet,
und liefert ein diesen Umstand anzeigendes akustisches Zeichen.
Ein sechstes Relais dient der Feststellung, daß der Teilnehmer der bevorzugten Teilnehmerleitung für
eine bestimmte Zeitspanne den Hörer aufgelegt hat, und zwar als Zeichen dafür, daß er eine im Wartezustand
befindliche Verbindung nicht beantworten will.
Ein siebentes Relais ermöglicht bei einer hergestellten, über den regulären Anschluß laufenden
Sprechverbindung eine Umschaltung der Teilnehmerleitung auf den Hilfsanschluß auf Grund eines Rufwartesignals.
Zwei weitere Relais, die auf einen Gabelschalterimpuls ansprechen, schalten die bevorzugte Teilnehmerleitung
vom einen Anschluß auf den anderen um.
Zwei letzte Relais legen über den regulären Anschluß oder den Hilfsanschluß eine Haltebrücke, und
zwar jeweils beim Umlegen der bevorzugten Teilnehmerleitung auf den jeweils anderen Anschluß.
In den Fällen, in denen das Rufwartemerkmal allein benötigt wird, ist der Teilnehmerleitungshilfsanschluß
nur für ankommenden Betrieb ausgelegt. In ähnlicher Weise ist, wenn nur das Aufschaltemerkmal
benötigt wird, der Teilnehmerleitungshilfsanschluß nur für abgehenden Betrieb ausgelegt.
Wenn jedoch beide Merkmale benötigt werden, ist der Teilnehmerleitungshilfsanschluß als die zweite
Leitung einer zwei Leitungen aufweisenden Freiwahlgruppe auf die übliche Weise ausgelegt. Wie nachstehend
noch im einzelnen ersichtlich werden wird, ist die Hilfsteilnehmerleitungsschaltung für ankommenden
und abgehenden Betrieb ausgelegt, und zwar mit Hilfe einer allgemein bekannten Einrichtung, die
außerhalb des Vermittlungsnetzwerkes liegt.
Mit der Erfindung wird die Möglichkeit geschaffen, daß ein einziges Vermittlungsnetzwerk für eine bevorzugte
Teilnehmerleitung sowohl Rufwarte- als auch Aufschaltemerkmale bereitstellt. In Verbindung mit
dem Rufwartemerkmal bewirkt eine unbegrenzte Anzahl von Gabelschalterimpulsen, die von der bevorzugten
Teilnehmerleitung herrühren, daß diese bei jedem Gabelschalterimpuls abwechselnd geheim
mit einer der rufenden Teilnehmerleitungen verbunden wird, wobei jeweils die andere rufende Leitung
gehalten wird.
Im folgenden ist die Verbindung an Hand der Zeichnungen noch näher beschrieben; es zeigt
Fig. 1 ein schematisiertes Blockschaltbild einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 Einzelheiten einer Ausführungsform, bei
der eine Station und ein Vermittlungskreis vorgesehen ist, und
F i g. 3 Einzelheiten einer abgewandelten Ausführungsform,
die auf Mehrfachstationen-Teilnehmerleitungen angepaßt ist.
Es sei bemerkt, daß in den F i g. 2 und 3 für die in den verschiedenen Leitungen liegenden Kontakte
vereinfachte Symbole gewählt worden sind, und zwar symbolisiert ein in die Leitung eingezeichnetes Kreuz
einen an dieser Stelle liegenden Arbeitskontakt eines Relais, während ein zur Leitung senkrecht verlaufender
Strich einen an dieser Stelle liegenden Ruhekontakt eines Relais symbolisieren soll. Die Prinzipien
dieser gewählten Symbole sind in dem Artikel »An Improved Detached-Contact-Type Schematic
ο Circuit Drawing«, von F. T. Meyer, im Septemberheft der Zeitschrift »American Institute of Electrical
Engineers Transactions, Communications and Electronics«, Bd. 74, S. 505 bis 513, beschrieben.
Der Vermittlungskreis der Erfindung kann vorteilhafterweise Bestandteil eines automatischen Fernsprechvermittlungssystems sein, in dem gemeinsame Steuerschaltungen zum Steuern durch ein Vermittlungsnetzwerk laufender Rufe verwendet werden. Ein derartiges System ist in der USA.-Patentschrift 2 585 904 vom 19.2.1952, A. J. Busch, beschrieben. Es sei jedoch bemerkt, daß der Vermittlungskreis der Erfindung nicht nur in einem Fernsprechsystem dieser Art, sondern auch in anderen Vermittlungssystemen verwendet werden kann.
Der Vermittlungskreis der Erfindung kann vorteilhafterweise Bestandteil eines automatischen Fernsprechvermittlungssystems sein, in dem gemeinsame Steuerschaltungen zum Steuern durch ein Vermittlungsnetzwerk laufender Rufe verwendet werden. Ein derartiges System ist in der USA.-Patentschrift 2 585 904 vom 19.2.1952, A. J. Busch, beschrieben. Es sei jedoch bemerkt, daß der Vermittlungskreis der Erfindung nicht nur in einem Fernsprechsystem dieser Art, sondern auch in anderen Vermittlungssystemen verwendet werden kann.
so Die Erfindung wird der Einfachheit halber als
Bestandteil eines Femsprechsystems der in der vorstehend genannten USA.-Patentschrift beschriebenen
Art erläutert werden. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf den Vermittlungskreis 1, der in der
F i g. 1 als Blockdiagramm dargestellt ist.
Zur Erläuterung soll angenommen werden, daß die in der Fig. 1 dargestellten Aggregate2 bis 7,
nämlich die Teilnehmerleitung/Zwischenleitung-Wahlstufe 2, im folgenden kurz TL/ZL-Wahlstufe
genannt, die Fernleitung/Zwischenleitung-Wahlstuf e 3,
im folgenden FL/ZL-Wahlstufe genannt, die abgehende Fernleitung 4, die ankommende Fernleitung
5, das Ursprungs-Register 6, der Markierer und andere gemeinsame Steuerschaltungen 7, den
entsprechenden, in der vorstehend genannten USA.-Patentschrift aufgeführten Baueinheiten gleich sind.
Die Verbindungen zwischen diesen Schalteinheiten sind durch Pfeile dargestellt worden, so daß hierdurch
zugleich die Richtung der Schaltungswirkung angezeigt wird. Eine Teilnehmerstation 51, die im
folgenden kurz Station genannt werden soll und mit sowohl dem Rufwarte- als auch dem Aufschaltemerkmal
versehen ist, oder nur mit einem dieser Merkmale, ist über eine Leitung Ll (Teilnehmerleitung)
mit dem Vermittlungskreis 1 verbunden. Der Vermittlungskreis 1 hat einen regulären Anschluß
und einen Hilfsanschluß der Leitung Ll, die über Leitungen LlA bzw. LlB an der TL/ZL-Wahlstufe
2 endigen. Andere Stationen, die nicht mit einem oder beiden der vorstehend erwähnten Merkmale
ausgerüstet sind, sind über ihre entsprechenden Leitungen direkt mit der Wahlstufe 2 verbunden.
Fernleitungsschaltungen, z.B. die dargestellte abgehende Fernleitung 4 und die ankommende Fernleitung
5, sind zusammen mit dem Ursprungs-Register 6 mit der FL/ZL-Wahlstufe 3 verbunden.
Wie im einzelnen in der vorstehend genannten USA.-Patentschrift beschrieben ist, sind die Teilnehmerleitungen,
die an den TL/ZL-Wahlstufen endigen, und
die Schaltungen, die an den FL/ZL-Wahlstufen endigen, über in diesen Wahlstufen vorgesehenen
Kreuzschienenwähler sowie über Zwischenwahlstufen verbunden. Alle diese Verbindungen erfolgen
unter der Steuerung einer gemeinsamen Schaltungsgruppe, die den Markierer und andere gemeinsame
Steuerschaltungen aufweist.
Der reguläre Anschluß und der Hilfsanschluß des Vermittlungskreises 1 werden vorteilhafterweise mit
dem »Leitung belegt, Rufübergang«-Merkmal versehen, so daß ein Ruf, der an den regulären Anschluß
der Station 51 gerichtet ist, ebenso auch auf den Hilfsanschluß gerichtet wird und mit dem Hilfsanschluß
verbunden wird, wenn eine »Belegt«-Anzeige vom regulären Anschluß erhalten wird.
Nach Fig. 2 ist die Station51 mit dem Vermittlungskreis
1 über die Leitung Ll verbunden. Der Vermittlungskreis 1 ist seinerseits mit zwei bestimmten,
in der TL/ZL-Wahlstufe gelegenen Anschlüsse über Leitungen LIA und LIß verbunden. Die nachfolgende
Beschreibung bezieht sich in der Hauptsache auf den Aufbau des Vermittlungskreises 1.
Der Einfachheit halber sei angenommen, daß die bevorzugte Station, die dauernd dem Vermittlungskreis 1 zugeordnet ist, die Station 51 sein soll, ferner
daß eine an den regulären Anschluß angeschaltete Station die Station B sein soll und eine an den Hilfsanschluß
angeschaltete Station die Station C sein soll. Die Beschreibung ist, wie folgt, aufgegliedert:
1. Rufwarteschaltungsoperation
1.1 Wählzeichenverbindung zur Station 51 über den regulären Anschluß hergestellt, gefolgt
von über den Hilfsanschluß ankommenden Ruf zur Station 51.
1.2 Übergang der Station 51 vom regulären Anschluß auf den Hilfsanschluß.
1.3 Übergang der Station 51 vom Hilfsanschluß zurück zum regulären Anschluß.
1.4 Station B unterbricht, während Stationen 51 und C miteinander verbunden sind.
1.5 Station C unterbricht, während Stationen 51 und B in Sprechverbindung stehen.
1.6 Abwerfen der auf den Hilfsanschluß geschalteten Station C durch die Station 51 ohne
Annahme des Rufes.
1.7 Anfänglicher Ruf von der Station B zur Station 51 über den regulären Anschluß.
2. Aufschalte-Schaltungsoperation
2.1 Von Station 51 abgehender Ruf zur Aufschaltung der Station C auf eine zwischen
den Stationen 51 und B existierende Sprechverbindung.
2.2 Abwerfen der Station C vom Hilfsanschluß durch die Station 51.
2.3 Unterbrechung der Station B vor dem Abwerfen der Station 51 von der existierenden
Verbindung.
3. Signalerzeugung zum Unterrichten des rufenden Teilnehmers vom Rufwartestatus seines Anrufes.
4. Station 51 für Handbedienung ausgelegt.
5. Leitung Ll als Mehrfachteilnehmer-Leitung ausgelegt.
5.1 Anwendung des Rufwartezeichen-Merkmales auf Mehrfachstation-Teilnehmerleitungen.
6. Station 51 nur für Rufwartebedienung ausgelegt.
7. Station 51 nur für Auf Schaltebedienung ausgelegt.
8. Station 51 als übliche Teilnehmerleitung ohne Sonderbedienungsmerkmale ausgelegt.
9. Zusammenfassung.
1.
Dieser Beschreibungsabschnitt beschreibt im einzelnen die Art und Weise, auf die der Vermittlungskreis 1 das Rufwartemerkmal für die Station 51
ermöglicht. Er beschreibt ferner im einzelnen die Art und Weise, auf die die Station 51 den Übergang der
Leitung Ll von der Station B auf die Station C und zurück steuert. Zusätzlich hierzu beschreibt er die
verschiedenen Schaltungswirkungen nach einer Unterbrechung durch irgendeinen der drei in Rede stehenden
Teilnehmer.
1.1
Wenn der Teilnehmer der Station 51 den Hörer abnimmt, wird der Gabelschalter SWl in der bekannten
Weise geschlossen. Als Folge hiervon wird folgender Stromkreis geschlossen:
Quelle negativer Spannung — Wicklung des Teilnehmerleitungsrelais L der Teilnehmer-
leitungsschaltung 101 — geschlossener Ruhekontakt
LH-2 — geschlossene Ruhekontakte TRA-IO und Ti?-10 — untere Wicklung des
Relais 5 — geschlossener Ruhekontakt 51? 1-9 — jR-Ader der Leitung Ll — nunmehr ge-
schlossener Gabelschalter SWl — α-Ader der
Leitung Ll — geschlossener Ruhekontakt 51? 1-7 — obere Wicklung des Relais 5 — geschlossene
Ruhekontakte Tl?-ll und TR-S — geschlossener Ruhekontakt LH-I — Erde
(positives Ende dieses Stromweges).
Als Folge hiervon zieht das Relais L der Teilnehmerleitungsschaltung
101 an, um eine Verbindung mit einem Ursprungs-Register herzustellen, wie dies im einzelnen in der eingangs genannten USA.-Patentschrift
beschrieben ist. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wird über den vorstehend beschriebenen
Stromverlauf das Relais 5, das in Serie mit dem Relais L liegt, zum Anziehen gebracht.
Das Anziehen des Relais 5 schließt den Arbeitskontakt 5-1, wodurch das Relais 51? 2 und ebenso das
Relais D anziehen, und zwar letzteres über den von Erde ausgehenden, über den Arbeitskontakt 5-1, die
geschlossenen Ruhekontakte 51? 1-5 und RS-6, die obere Wicklung des Relais D zur Quelle negativer
Spannung laufenden Stromweg. Das Ansprechen des Relais D identifiziert diesen Ruf als einen von der
Station 51 herrührenden Wählzeichenruf und bildet, wie nachstehend noch ersichtlich werden wird, ein
Schaltungsmittel, das dazu dient, die Leitung Ll während des Wählvorganges vor einer Beeinträchtigung
durch einen nachfolgend anrufenden Teilnehmer zu schützen. Die fortdauernde Betätigung des
verzögernd abfallenden Relais 51? 2, das unter der Steuerung des geschlossenen Arbeitskontaktes 5-1
steht, zeigt an, daß der »Aushänge«-Zustand an der Station 51 fortdauert. Das Relais SR 3 spricht zu
diesem Zeitpunkt gleichfalls unter der Steuerung des Relais D an, und zwar über einen leicht erkennbaren
Stromlaufweg.
Wie im einzelnen in der vorstehend genannten USA.-Patentschrift beschrieben ist, wird, wenn der
Markierer den in der TL/ZL-Wahlgruppe gelegenen Teilnehmerleitungshaltemagnet einschaltet, die c-Ader
an Erde gelegt. Demgemäß wird, wenn die Wählzeichen-Verbindung mit einem Ursprungs-Register
hergestellt worden ist, ein Stromkreis zur Betätigung des Relais RS als Anzeige, daß ein Register ange-
schaltet worden ist, geschlossen. Dieser Stromweg läuft von der nunmehr auf Erdpotential liegenden
c-Ader über den geschlossenen Arbeitskontakt 2 des Relais TR, den Widerstand 106, die Wicklung des
Relais RS zur Quelle negativer Spannung.
Das Anziehen des Relais RS schließt einen Haltestromweg für das Relais D, der, ausgehend von der
unteren Wicklung des Relais D über die geschlossenen Arbeitskontakte RS-8 und D-8, den geschlossenen
Ruhekontakt AS-8 nach Erde führt. Es sei bemerkt, daß das Relais AS, das der 5-Ader des
Hilfsanschlusses zugeordnet ist, zu diesem Zeitpunkt nicht ansprechen kann, da der Ansprechstromkreis
des Relais AS durch den geöffneten Ruhekontakt 5 des Relais D unterbrochen worden ist, bevor der
Arbeitskontakt 1 des Relais SR1 schließt. Demgemäß
findet, sollte zu diesem Zeitpunkt ein ankommender Ruf auf den Hilfsanschluß aufgeschaltet werden,
keine Aktion der Schaltung statt, die mit den von der Station 51 erzeugten Wählimpulsen oder anderen
Signalisierzeichen interferieren würde; dies wird nachstehend noch ersichtlich werden.
Das vorstehend erwähnte Anziehen des Relais RS schließt den Ansprechstromkreis des Relais SR1, der
über die geschlossenen Ruhekontakte ,45-7 und TR-4
und die geschlossenen Arbeitskontakte RS-IO und 5-1 nach Erde führt. Das Relais SR1 spricht demgemäß
an und schließt einen zum Kontakt 5-1 über den nunmehr geschlossenen Arbeitskontakt SR1-4 laufenden
Haltekreis, der unabhängig vom Arbeitskontakt i?5-10 ist.
Wie im einzelnen in der bereits genannten USA.-Patentschrift 2585 904, Spalte 97, Zeile 63 bis 68,
beschrieben ist, tritt nach Beendigung des Wählens ein momentanes Abfallen des Relais RS auf, wenn
das Erdpotential von der 5-Ader des regulären Anschlusses während der Dauer des Rückrufteiles der
Verbindung entfernt wird. Dieses momentane Abfallen des Relais RS öffnet den vorstehend erwähnten
Haltekreis des Relais D, und zwar durch momentanes Öffnen des Arbeitskontaktes RS-8. Hierdurch
fällt das Relais D ab, und es wird ein über den nunmehr
geschlossenen Ruhekontakt DS laufender Stromweg vorbereitet, der zum Betätigen des der
5-Ader des Hilfsanschlusses zugeordneten Relais AS vorgesehen ist.
Ist während des Wählens der Station 51 oder anschließend hierauf ein Anruf auf den Hilfsanschluß
aufgeschaltet worden, so liegt die 5-Ader des Hilfsanschlusses auf Erdpotential. Dieses Erdpotential
bringt nach dem Ablauf des Wählvorganges das Relais AS zum Ansprechen, weil nunmehr folgender
Stromweg geschlossen ist:
Auf Erdpotential liegende 5-Ader des Hilfsanschlusses, geschlossene Ruhekontakte TR-8
und DS, geschlossene Arbeitskontakte SR1-1
und SR 2-11, Wicklung des Relais AS, Quelle negativer Spannung.
In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß ein Netzwerk, z. B. das dargestellte Netzwerk 121, die
T- und i?-Ader des Hilfsanschlusses über die geschlossenen Ruhekontakte TR-12 und TR-9 miteinander
verbindet. Der Zweck dieses Netzwerkes ist, den vom Markierer vor dem Herstellen einer Verbindung
zum Hilfsanschluß durchgeführten Kontinuitätstest zu befriedigen. Dieser Kontinuitätstest ist
im einzelnen in der genannten USA.-Patentschrift,
ίο Spalte 53 ff. beschrieben.
Das Relais 5Rl fällt zu diesem Zeitpunkt wegen des nunmehr offenen Ruhekontaktes AS-I ab. Demgemäß
wird den T- und /?-Adern der Leitung Ll ein Tonzeichen zugeführt, und zwar weil die T-Ader
über die Arbeitskontakte SR1-12 und AS-12 an Erde
liegt und weil die Tonquelle 102 über die Arbeitskontakte SR1-10 und AS-U an die i?-Ader angeschaltet
ist. Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, daß dieses Tonzeichen auf der Leitung Ll nur während
des Abfallzeitraumes des Relais SR1 vorhanden
ist. Demgemäß wird der Station 51, die zur Zeit in Verbindung mit der Station B über den regulären
Anschluß steht, ein momentaner Ton zugeführt, der anzeigen soll, daß ein Anruf am Hilfsanschluß wartet.
Während des Intervalls, in dem dieser Ton auf die Leitung Ll und damit zur Station 51 gegeben wird,
wird eine Brücke zwischen die T- und i?-Adern der Leitung Ll zu dem Zweck eingesetzt, die Verbindung
zur Station B über den Widerstand 107 und die geschlossenen Arbeitskontakte 5221-8 und ,45-10 zu
halten.
1.2
Wünscht die Station 51 den am Hilfsanschluß wartenden Anruf anzunehmen, so drückt der Teilnehmer
momentan die Gabel herunter und läßt sie anschließend wieder frei. Ist die Gabel heruntergedrückt,
so öffnet sich der Gabelschalter SWl, wodurch der vorstehend beschriebene Ansprechweg
des Relais 5 unterbrochen wird und dieses abfällt. Hierauf spricht das Relais TR1 an, und zwar wegen
des dadurch geschlossen werdenden Stromkreises:
Erde, geschlossene Ruhekontakte 5-1, SR 3-2 und D-2, geschlossener Arbeitskontakt SR 2-8,
geschlossener Ruhekontakt TR-6, Wicklung des Relais TR, Widerstand 108, Quelle negativer
Spannung.
Das Relais TR schließt für sich einen Haltekreis, der über die geschlossenen Arbeitskontakte TR-6
und SR 2-9 nach Erde führt. Das Erdpotential, das das Relais TR zum Ansprechen bringt, bringt auch
das Relais Hl zum Ansprechen, und zwar über den Stromkreis:
geschlossener Ruhekontakt TRA-6, geschlossene Arbeitskontakte RS-2, ASS und SR 2-10,
Wicklung des Relais Hl, Quelle negativer Spannung.
Der nunmehr geschlossene Arbeitskontakt ,45-3 stellt einen zur 5-Ader des Hilfsanschlusses laufenden
Haltestromweg für das Relais AS her. Gleichzeitig hiermit empfängt die Station C hörbare Weckzeichen,
wie dies in der genannten USA.-Patentschrift beschrieben ist. Das Weckzeichen wird jedoch nicht
auf die Leitung Ll gegeben, da — wie aus der Fig. 2 hervorgeht — der Anschluß der LeitungLIB
an die Leitung Ll unterbrochen ist.
Auf das Anziehen der Relais TR und Hl schließen sich die Arbeitskontakte TR-I bzw. H1-3, so
daß eine über den regulären Anschluß laufende Haltebrücke hergestellt wird, und zwar durch Herstellen
einer Verbindung zwischen den Wicklungen 110 und 111 der Drossel 116, wodurch die Verbindung
zum Teilnehmer B aufrechterhalten wird.
Wenn die Gabel wieder losgelassen wird, zieht das Relais 5 erneut an und unterbricht den Ruhe-
9 ίο
kontakt 5-1, wie vorstehend erwähnt worden ist, und Station Sl vom regulären Anschluß auf den Hilfsentfernt
dadurch den nach Erde führenden Neben- anschluß, das übernächste Antippen ein Zurückschluß,
der an der Verbindungsstelle zwischen dem umschalten usw., wie vorstehend beschrieben wor-Widerstand
109 und der Wicklung des Relais TRA den ist.
vorhanden ist. Demgemäß spricht das Relais TRA 5 ^ 4
zu diesem Zeitpunkt an. Auf das Ansprechen des
vorhanden ist. Demgemäß spricht das Relais TRA 5 ^ 4
zu diesem Zeitpunkt an. Auf das Ansprechen des
Relais TRA schließt sich der Arbeitskontakt TRA-6, Hat die auf den regulären Anschluß geschaltete
der einen nach Erde führenden Haltekreis für das Station B eingehängt, solange die Station 51 mit der
Relais Hl herstellt, und zwar über die geschlossenen Station C über den Hilfsanschluß in Verbindung
Arbeitskontakte 5R 2-10, AS-5,RS-2,H 1-11, TRA-6, 10 steht, so fällt das Relais RS ab, weil hierdurch das
TR-6, SR2-9, Erde. Wie nachstehend noch im Erdpotential von der 5-Ader entfernt wird, wie dies
einzelnen ersichtlich werden wird, ist daher das im einzelnen in der genannten USA.-Patentschrift
Relais Hl der Steuerung durch das Relais RS unter- beschrieben ist. Demgemäß unterbricht der sich
worfen, das seinerseits durch das auf der S-Ader des hierbei öffnende Arbeitskontakt RS-2 den Ansprechregulären
Anschlusses vorhandene Erdpotential ge- 15 Stromkreis des Relais Hl, so daß dieses abfällt. Der
steuert wird. Das Schließen des Arbeitskontaktes sich hierbei gleichfalls schließende Ruhekontakt RS-6
Hl-I schließt den leicht erkennbaren Ansprech- schließt den vorstehend beschriebenen Ansprechstromkreis
des Relais H 2, wodurch das Relais H 2 Stromkreis des Relais D. Das Ansprechen des
der Steuerung durch den geschlossenen Arbeite- Relais D schließt seinerseits den Arbeitskontakt D-IO,
kontakt ,45-8 unterworfen wird. 20 so daß ein Haltekreis für das Relais D hergestellt
Durch das vorstehend beschriebene Anziehen des wird, der vom Relaiskontakt RS-6 unabhängig ist.
Relais TR werden die Kontakte T.R-11 und TR-IO Sollte nun ein weiterer Anruf auf den regulären
umgeschaltet, wodurch die T- und 2?-Ader der Lei- Anschluß geschaltet werden, so wird das Relais RS
tungLl auf die entsprechend bezeichneten Adern erneut ansprechen. Als Folge hiervon spricht das
des Hilfsanschlusses umgelegt werden. Daher steht 25 Relais SRI an, und zwar über den Stromweg:
zu diesem Zeitpunkt die Station 51 in Sprechverbin- Erde5 geschlossene Arbeitskontakte 5-1, RS-IO,
dung mit dem Teilnehmer C via Hilfsanschluß, wah- ^2 \8_η Wicklung des Relais SR χ Quelle
rend die Verbindung zum Teilnehmer ß durch die negativer Spannung,
vorstehend erwähnte Bruckenschaltung gehalten wird.
vorstehend erwähnte Bruckenschaltung gehalten wird.
Es sei gleichfalls bemerkt, daß die StationB vom 30 Durch das Anziehen des Relais SRI wird ein
nachfolgenden Gespräch ausgeschlossen ist. Tonzeichen auf die LeitungLl wie vorstehend beschrieben
aufgeschaltet. Der geöffnete Ruhekontakt SR1-5 unterbricht den Ansprechstromkreis des
Bleibt die Station B mit dem regulären Anschluß Relais D, so daß dieses abfällt. Hierauf folgend fällt
verbunden, so kann die Station51 wieder auf den 35 das Relais SRI wieder ab, und zwar wegen des
regulären Anschluß umgeschaltet werden, und zwar Öffnens des Arbeitskontaktes D-2, der im vorstehend
wiederum durch Antippen der Gabel. Ist hierbei die beschriebenen Ansprechstromkreis des Relais SR1
Gabel heruntergedrückt, so öffnet sich der Gabel- liegt. Somit erzeugt, wie vorstehend für einen am
schalter 5Wl. Das Relais 5 fällt dann, wie vorstehend Hilfsanschluß ankommenden Anruf beschrieben
beschrieben, ab und verursacht ein Abfallen des 40 worden ist, ein zu diesem Zeitpunkt am regulären
Relais TR durch Schließen eines Erd-Nebenschluß- Anschluß ankommender Anruf das Aufschalten eines
weges: Tonzeichens auf die Leitung Ll, solange wie das
Erde, geschlossene Ruhekontakte 5-1, SR 3-2, Relais S* 1 betätigt f-
D-3, geschlossene Arbeitskontakte 5i?2-8, °f Statlon ξ1' äe? auf die*e Wei Ä se mitgeteilt
TRA-2, AS-6, RS-4, linke Seite der Wicklung 45 worden ist, daß an ihrem regulären Anschluß ein
des Relais TR neuer Anruf vorhanden ist, kann nun ihre Leitung
auf diesen Anschluß umschalten, und zwar durch
Nach dem Loslassen der Gabel schließt sich der Antippen des Gabelschalters, wie dies vorstehend
Gabelschalter 51 erneut, das Relais 5 zieht wieder an, beschrieben worden ist.
wodurch der Ruhekontakt 51 geöffnet wird, der den 50 Erscheint am regulären Anschluß kein weiterer
nach Erde führenden Haltekreis des Relais TRA Anruf, nachdem die Station B unterbrochen hat, ist
unterbricht und daher dieses Relais zum Abfallen die Station 51 daran gehindert, auf den regulären
bringt. Das hierdurch erfolgende Öffnen des Arbeits- Anschluß durch ledigliches Antippen des Gabelkontaktes
TRA-6 unterbricht seinerseits den Halte- schalters überzugehen. Erreicht wird dies durch
kreis des Relais Hl, wodurch dieses abfällt. Das 55 das Nicht-Herstellen des vorstehend beschriebenen
Abfallen der Relais TR, TRA und Hl entfernt die Nebenschlußabwurfweges des Relais TR, wenn das
vorher über den regulären Anschluß gelegte, durch Relais 5 abfällt, da zu diesem Zeitpunkt der Arbeitsdie
Drossel 116 gebildete Haltebrücke. kontakt/? 1-2 nicht geschlossen ist. Will jedoch der
Durch Abfallen der Umschaltekontakte TR-IO und Teilnehmer der Station 51 zu diesem Zeitpunkt die
TR -11 werden die T- und die i?-Ader der Leitung Ll 60 Station C abwerfen, z.B. weil er einen anderen
mit den entsprechenden Adern des regulären An- Anruf, ausgehend vom regulären Anschluß, einleiten
Schlusses wieder verbunden. Gleichzeitig hiermit wird will, so kann er dies durch ein längeres, über ein
eine Haltebrücke, in der der Widerstand 115 liegt, vorbestimmtes Zeitintervall erfolgendes Nieder-
über die T- und i?-Ader des Hilfsanschlusses gelegt, drücken der Gabel (Übergehen in den »Hörer-auf-
und zwar wegen der geschlossenen Arbeitskontakte 65 gelegt«-Zustand) tun. Demgemäß fällt, wie im einzel-
AS-I, AS-2, H2-5 und des geschlossenen Ruhe- nen im nachfolgenden Abschnitt 1.6 noch beschrie-
kontaktes TR-3. Nachfolgendes Antippen der Gabel ben werden wird, das Relais SR 2 ab und veranlaßt
bewirkt wieder ein Umschalten der Verbindung der das Abfallen der Relais ASx TR, TRA und Hl,
11 12
wodurch die Schaltung in den Normalzustand zurück- Intervall. Durch das Abfallen des Relais SR 2 öffnen
geführt wird. Nach einem anschließend erfolgenden sich die Arbeitskontakte SR 2-8 und SR 2-9, wodurch
Wiederfreigeben des Gabelschalters bewirkt der das Relais TR gleichfalls abfällt. Das gleichfalls
dadurch hergestellte »Hörer-abgenommen«-Zustand erfolgende Öffnen des Arbeitskontaktes SR 2-10 und
der Station Sl eine über den regulären Anschluß 5 des Arbeitskontaktes SR 2-11 bewirkt auch das Ablaufende
Wählzeichenverbindung, wie dies vorstehend fallen der Relais Hl bzw. AS, wodurch die Schaltung
beschrieben worden ist. in den Normalzustand zurückkehrt.
Die Station C kann während dieses Intervalls im Wird die Schaltgabel am Schluß des vorbestimm-
»Hörer-abgenommen«-Zustand bleiben. Jedoch ist ten Intervalls wieder freigegeben, so wird eine über
dieser Zustand nicht dahingehend wirksam, die Ver- io den regulären Anschluß zur Station 51 führende
bindung zum Hilfsanschluß aufrechtzuerhalten, da, Wählzeichenverbindung, wie vorstehend beschrieben
wie im einzelnen in der vorstehend genannten USA.- worden ist, hergestellt. Während dieses Zeitraumes
Patentschrift beschrieben worden ist, nach einer empfängt die Station C weiterhin hörbare Weck-
durch den gerufenen Teilnehmer erfolgenden Unter- zeichen. Gibt der Teilnehmer der Station C nicht den
brechung Taktgebereinrichtungen in der zugeord- 15 Ruf auf, dann spricht nach dem Abfallen des
neten Fernleitung wirksam werden, die ein Abwerfen Relais D, was nach Beendigung des Wählvorganges,
des rufenden Teilnehmers veranlassen. Daher ist wie vorstehend beschrieben worden ist, stattfindet,
nach einem Herstellen einer weiteren, zur Station B das Relais AS wieder an, und das Rufwartezeichen
laufenden Gesprächsverbindung die Station 51 wird erneut auf die Leitung L1 geschaltet. Der Teil-
wieder in der Lage, den Hilfsanschluß für das vor- 20 nehmer der Station 51 kann dann auf den Anruf
stehend beschriebene Rufwartemerkmal und das noch der Station C antworten, denselben ignorieren oder
zu beschreibende Aufschaltemerkmal zu verwenden. wieder ein neues Gespräch nach Beendigung des
derzeitigen einleiten.
1.7 Unterbricht die Station C, so fällt das Relais ^45 25
ab, da — wie im einzelnen in der genannten USA.- Ein von der Station B ankommender Anruf verPatentschrift
beschrieben worden ist — das Erd- anlaßt das Ansprechen des Relais RS wegen des
potential von der 5-Ader des Hilfsanschlusses ent- hierbei auf der 5-Ader des regulären Anschlusses
fernt wird. Das hierbei erfolgende Öffnen der Arbeits- erscheinenden Erdpotentials, wie dies in der vorkontakte
AS-8 bringt das Relais Hl durch Unter- 30 stehend genannten USA.-Patentschrift beschrieben
brechen des Haltekreises desselben zum Abfallen. ist. Beantwortet der Teilnehmer der Station 51 diesen
Hierdurch wird die zwischen der T- und der i?-Ader Anruf, so sprechen, wie vorstehend beschrieben
des Hilfsanschlusses geschaltete Brücke, die den worden ist, die Relais 5, 5Rl und 5R2 an. Das
Widerstand 115 aufweist, entfernt. Das gleichfalls Relais D bleibt jedoch abgefallen, da der nunmehr
erfolgende Schließen des Ruhekontaktes AS-I schließt 35 geöffnete Ruhekontakt RS-6 den vorstehend beden
vorstehend beschriebenen Ansprechstromkreis schriebenen Ansprechstromkreis des Relais D unterdes
Relais 5Rl an, wodurch dieses anspricht und für bricht. Daher ist zu diesem Zeitpunkt der Vermittein
Wiederholen des Rufwartezeichens vorbereitet lungskreis 1 im gleichen Zustand wie bei einer herist,
wenn ein neuer Anruf am Hilfsanschluß erscheint, gestellten Wählzeichenverbindung; dieser Zustand
Im Eintretungsfall ist die hierbei durchgeführt 40 wurde im vorstehenden bereits beschrieben. Demwerdende
Schaltfunktion identisch mit der bereits gemäß kann vom Teilnehmer der Station 51 die
vorstehend beschriebenen. Rufwarte-Maßnahme, die vorstehend beschrieben
worden ist, gesteuert werden.
Sollte ein anderer Anruf auf dem Hilfsanschluß er-
Der Teilnehmer der Station 51 kann nach einem 45 scheinen, bevor der Anruf über den regulären AnGespräch
mit dem Teilnehmer der Station B wün- Schluß beantwortet worden ist, so wird das Rufwarteschen,
einen neuen Anruf einzuleiten, ohne daß er zeichen nicht aufgeschaltet, da das Relais AS so lange
einen gegenwärtig am Hilfsanschluß wartenden An- nicht ansprechen kann, bis die Relais 5Rl und SRI
ruf annehmen will. Er kann den wartenden Anruf angezogen haben. Diese Anordnung stellt sicher, daß
durch bloßes Niederdrücken der Gabel übergehen, 50 dieses Zeichen erst dann und nur dann abgeschaltet
wenn dieses Niederdrücken während eines vor- wird, wenn der Teilnehmer der Station 51 dem auf
bestimmten Zeitintervalls erfolgt, das länger ist als dem regulären Anschluß anstehenden Anruf geantdas
normale Gabelantippintervall. wortet hat.
Ist die Gabel niedergedrückt, so fällt das Relais 5 2
ab, und die Relais TR und Hl ziehen, wie vorstehend 55
beschrieben worden ist, an; ebenso wird hierdurch Die nachfolgenden Abschnitte beschreiben im ein-
der Ansprechweg des Relais SR 2 unterbrochen. Der zelnen die Art und Weise, auf die eine privilegierte
Ansprechweg des RelaisSR2 ist jedoch mit einem Station, z.B. die Station51, in der Lage ist, einen
den Abfall verzögernden Zeitglied 114 bekannter zusätzlichen Teilnehmer auf eine existierende VerBauart
versehen, so daß — nach der Entfernung des 60 bindung aufzuschalten. Aus der nachstehenden Be-Erdpotentials
von der Wicklung des Relais SR 2 — Schreibung wird ersichtlich werden, daß die Zudas
Verzögerungszeitglied 114 während einer vor- schaltemaßnahme unabhängig von der vorstehend bebestimmten
Zeitspanne die Wicklung des Relais SR 2 schriebenen Rufwartemaßnahme oder gleichzeitig mit
weiterhin mit Erdpotential verbindet. Sonach fällt dieser durchgeführt werden kann, d. h., die Station
das Relais 5R2 ab, wenn an der Station 51 der 6g 51 kann nach dem Beantworten eines bisher bei-
»Hörer-aufgelegt«-Zustand über eine Zeitspanne spielsweise am regulären Anschluß im Wartezustand
hinweg aufrechterhalten wird, die länger ist, als das anstehenden Anrufes einen zusätzlichen Teilnehmer
durch das Verzögerungsglied 114 vorgegebene Zeit- auf die bestehende Gesprächsverbindung über den
13 14
Hilfsanschluß auf schalten. Zahlreiche weitere Korn- Stromkreis für das Relais H 2, das über den geschlosbinationen
der Ruf warte- und Auf Schaltemaßnahmen senen Arbeitskontakt H 2-2 angezogen bleibt,
ergeben sich gleichfalls aus der nachstehenden Be- Zu diesem Zeitpunkt wird als Folge des Anziehens
ergeben sich gleichfalls aus der nachstehenden Be- Zu diesem Zeitpunkt wird als Folge des Anziehens
Schreibung. des Relais L der Teilnehmerleitungsschaltung 126
2 -r 5 eine über den Hilfsanschluß laufende Wählzeichen
verbindung hergestellt, wie dies im einzelnen in der
Zu Erläuterungszwecken sei angenommen, daß genannten USA.-Patentschrift beschrieben ist. Ist ein
zwischen den Stationen51 und B eine über den Entstehungsort-Register mit der LeitungLlB verregulären
Anschluß laufende Sprechverbindung bunden worden, so zieht das Relais RS an, da nunexistiert.
Diese Verbindung kann hierbei entweder io mehr die 5-Ader des Hilfsanschlusses auf Erdpotendurch
einen von der Station 51 abgehenden Anruf tial liegt. Zu diesem Zeitpunkt spricht das Relais SR1
oder durch einen an dieser ankommenden, von der an, da folgender Stromkreis geschlossen ist:
Station B herrührenden Anruf hergestellt worden ~ „ ■ r. ,,,.,, , ™
Station B herrührenden Anruf hergestellt worden ~ „ ■ r. ,,,.,, , ™
sein. Jeder dieser Anrufe würde auf die vorstehend Quelle negativer Spannung Wicklung des Rebeschriebener
Weise durchgeschaltet werden. 15 lais SÄ 1, geschlossener Ruhekontakt .45 7
Wünscht der Teilnehmer der Station 51 einen betätigte Arbeitskontakte H 2-4, #5-10 und
weiteren Teilnehmer auf die vorhandene Gesprächs- " 'trde·
verbindung aufzuschalten, so tippt er den Gabel- Es sei bemerkt, daß während des Zeitraumes, in
schalter in der gleichen Weise an, wie dies im Zu- dem die Verbindung zwischen den Stationen 51
sammenhang mit der Durchführung der Rufwarte- 20 und C über den Hilfsanschluß vervollständigt wird,
maßnahme erläutert worden ist. Das hierauf erfol- eine Brücke über den regulären Anschluß eingesetzt
gende Abfallen des Relais 5 betätigt die Relais TR ist. In dieser Brücke liegt die Drossel 116, die über
und Hl, wie vorstehend beschrieben worden ist. die geschlossenen Arbeitskontakte H1-3 und TR-I
Das Anziehen des Relais TR schließt den Arbeits- angeschaltet ist.
kontakt TÄ-1. Hierdurch wird der Ansprechstrom- 25 Nach Beendigung des Wählvorganges wird das
kreis des Relais Hl über den geschlossenen Ruhe- Erdpotential von der 5-Ader des Hilfsanschlusses,
kontakt TRA-9 zur auf Erdpotential liegenden wie vorstehend beschrieben, entfernt. Demgemäß fällt
5-Ader des regulären Anschlusses geschlossen. Dem- das Relais RS ab, wodurch das Relais D gleichfalls
gemäß zieht das Relais Hl an und schließt einen vom abfällt, da nunmehr der durch die untere Wicklung
vorstehend erwähnten Ruhekontakt TRA-9 unabhän- 30 desselben führende Haltestromweg wegen des sich
gigen Haltekreis, der über den Arbeitskontakt H1-12 hierbei öffnenden Arbeitskontaktes RS-8 unterzur
5-Ader des regulären Anschlusses führt. Die Be- brachen wird. Die dann geschlossenen Ruhekontakte
tätigung der Umschaltkontakte TR-U und TR-IO Dl und D9 schließen dann entsprechende Stromverbinden
die Leitung Ll mit dem Hilfsanschluß wege, die von den C- und JR-Adern des Hilfsüber
die entsprechend bezeichneten Adern der Lei- 35 anschlusses über die geschlossenen Ruhekontakte
tungLIB. Der nunmehr geöffnete Ruhekontakt .45-1 bzw. ^45-2, die Kondensatoren 112 bzw. 113,
TR-4 unterbricht den Ansprechstromkreis des Re- die geschlossenen Arbeitskontakte TRA-U bzw.
Iais5i?l, so daß dessen Ansprechen zu diesem Zeit- TRA-I und die geschlossenen Arbeitskontakte H1-8
punkt verhindert wird. bzw. /71-6 zu den T- und i?-Adern der Leitung L 1.4
Die Betätigung des Umschaltkontaktes TR 8 öffnet 40 führen, wodurch ein Sprechweg zwischen den
den Ansprechstromkreis des Relais .45 und schaltet Stationen 51, B und C hergestellt wird. Es leuchtet
den Ansprechstromkreis des RelaisRS auf die 5-Ader ein, daß zu diesem Zeitpunkt, zusätzlich zum Obigen,
des Hilfsanschlusses. Der geöffnete Ruhekontakt noch eine Verstärkungsvorrichtung in die Verbindung
TR-2 unterbricht den bisherigen an der 5-Ader des eingeschaltet werden kann, wenn dies erforderlich
regulären Anschlusses endigenden Ansprechstrom- 45 sein sollte,
kreis des Relais RS. Das Relais RS ist daher dem
kreis des Relais RS. Das Relais RS ist daher dem
Hilfsanschluß zugeordnet, für den es nun die gleichen Zahlreiche Bedingungen können auftreten, unter
Funktionen ausübt, wie diese während einer über den denen der Teilnehmer der Station 51 wünscht, die
regulären Anschluß führenden Wählzeichenverbin- zur Station C hergestellte Verbindung abzuwerfen. So
dung von ihm ausgeführt worden sind. 50 kann beispielsweise die Station 51 an Stelle mit der
Wird die Schaltgabel an der Station 51 wieder frei- Station C verbunden zu werden, das Belegtzeichen
gegeben, so spricht das Relais 5 erneut an und ver- oder ein Überlastungszeichen empfangen, oder aber
anlaßt, wie vorstehend beschrieben worden ist, daß die Verbindung ist hergestellt worden und soll nundas
Relais TRA anzieht. Das Teilnehmerleitungs- mehr beendigt werden. In jedem Fall tippt der Teilrelais
L der Teilnehmerleitungsschaltung 126 spricht 55 nehmer der Station 51, wenn er die Verbindung am
in gleicher Weise an, wie dies das vorstehend be- Hilfsanschluß abwerfen will, auf den Gabelschalter,
schriebene Teilnehmerleitungsrelais L der dem regu- wodurch die Relais TR und TRA, wie vorstehend belären
Anschluß zugeordneten Teilnehmerleitungs- schrieben, abfallen und daher wieder eine von einer
schaltung 101 getan hat. Zu diesem Zeitpunkt spricht zur Leitung LlB führenden Verbindung freie Verdas
Relais D gleichfalls an, und zwar über den Strom- 60 bindung zwischen der Leitung Ll und der Leitung
weg: · L 1^4 hergestellt wird.
Quelle negativer Spannung, obere Wicklung Eine weitere Station kann über den Hilfsanschluß
des Relais D, geschlossene Ruhekontakte durch erneutes Antippen des Gabelschalters zugei?5-6
und SR1-5, geschlossener Arbeitskon- schaltet werden, wodurch die vorstehend beschrietakt
5-1, Erde. 65 bene Operation der Schaltung wiederholt wird. So
oft derartige Verbindungen gewünscht werden,
Der sich hierbei schließende Arbeitskontakt D.-4 können diese zum gegebenen Zeitpunkt auf diese
schließt den ohne weiteres erkennbaren Ansprech- Weise placiert werden. Es ist auch einleuchtend, daß
solche Verbindungen von auf dem Hilfsanschluß ankommenden Anrufen gefolgt werden können oder
letzteren vorausgehen, wobei das Rufwartemerkmal im Lichte des Zuschaltemerkmales verwendet wird.
2.3
Ü-Adem des regulären Anschlusses während eines Zustandes der Schaltung aufschaltet, in dem die Relais
AS, SR1 und TR angezogen haben, also die entsprechenden,
mit 14 und 15 bezeichneten Kontakte geschlossen sind. Bei angezogenem Relais TR ist sonach
die Sation Sl dem Hilfsanschluß zugeordnet, und dementsprechend wird, wenn ein ankommender
Anruf am regulären Anschluß erscheint, ein momentanes Tonzeichen auf den regulären Anschluß ge-
Wie im Abschnitt 2.2 beschrieben worden ist, wird — falls ein Abwerfen der Station C vom Hilfsanschluß
gewünscht wird — der Gabelschalter der
Station Sl angetippt, wodurch die Station 51 aus- io geben, und zwar zusätzlich zum üblichen Weckschließlich
mit der Station B über den regulären An- zeichen. Hierdurch wird der rufende Teilnehmer darschluß
wieder verbunden wird. Hat jedoch die
Station B unterbrochen, bevor die Station 51 auf jene
übergehen will, so wird das Relais Hl abfallen, weil
Station B unterbrochen, bevor die Station 51 auf jene
übergehen will, so wird das Relais Hl abfallen, weil
über informiert, daß sich sein Anruf gegenwärtig im Wartezustand befindet.
Bei abgefallenem Relais TR verbinden die Um-
Bei abgefallenem Relais TR verbinden die Um-
hierdurch das Erdpotential von der 5-Ader des regu- 15 schaltkontakte 14 und 15 desselben die Tonquelle
lären Anschlusses entfernt wird. Demgemäß werden 120 mit dem Hilfsanschluß, um auf diesen in gleicher
daß
Weise das Tonzeichen aufzuschalten, so dab em
rufender Teilnehmer, der auf den Hilfsanschluß wartet, unterrichtet wird.
Auf diese Weise ist der rufende Teilnehmer von dem Umstand unterrichtet, daß mit einer längeren
als normalen Verzögerung der Beantwortung zu rechnen ist, weil eine zur Station 51 vorhandene Verbindung
bereits vorhanden ist.
4.
Handbedienung ist eine häufig in der Vergangenheit vorgesehene Anordnung, bei der — wegen Beschränkungen
der Hauptamtausrüstung — eine
ein Antippen des Gabelschalters an der Station 51 und das hierdurch resultierende Abfallen des Relais
51 keinen Erd-Nebenschlußweg erzeugen, um — wie
vorstehend beschrieben worden ist — das Relais TR abzuwerfen, da der zum Verbindungspunkt zwischen
dem Widerstand 108 und der linken Seite des Relais TR führende Nebenschluß-Abwurfweg durch den geöffneten
Arbeitskontakt H1-2 unterbrochen sein wird. Demgemäß ist es zum Abwerfen der Verbindung
vom Hilfsanschluß notwendig, daß der Teilnehmer der Station 51 während eines vorbestimmten
Zeitintervalls in den »Hörer-aufgelegt«-Zustand übergeht, das ausreicht, das Relais SR 2, wie vorstehend
beschrieben worden ist, zum Abfallen zu bringen, wo- 30 Station mit einem Telefonapparat versehen wurde,
durch die Schaltung in den Normalzustand zurück- der keine anderen Signalisiermittel besitzt als den übüberführt
wird. liehen Gabelschalter. Ein »Hörer-abgenommen«-Zu-
3 stand des Teilnehmerapparates forderte ein zugeord
netes Bedienungsvermittlungsschaltfeld zur Vervoll-
Wie vorstehend beschrieben worden ist, ist für den 35 ständigung des Anrufes an. Die in modernen Haupt-Fall,
daß der Teilnehmer der Station 51 in einer über ämtern vorgesehene Ausrüstung vermeidet heute
den regulären Anschluß führenden Sprechverbindung selbstverständlich eine derartige Beschränkung. Jemit
dem Teilnehmer der Station B oder in einer über doch sind auch in solchen modernen Hauptämtern
den Hilfsanschluß führenden Sprechverbindung mit Anordnungen für eine manuelle Bedienungsklasse
dem Teilnehmer der Station C steht, die Schaltung so 40 vorgesehen, da eine derartige Bedienung von beausgelegt,
daß sie der Station 51 ein hörbares Zeichen stimmten Teilnehmern immer noch verlangt wird, sei
zuführt, das anzeigt, daß ein ankommender Anruf
auf dem gegenwärtig freien der beiden Anschlüsse
wartet. Während diese Anordnung für die Station 51
befriedigend ist, würde unter normalen Umständen 45
der rufende Teilnehmer nicht wissen, ob die Station
51 gegenwärtig auf dem anderen Anschluß belegt ist
oder nicht. Denn in jedem Fall hört der rufende Teinehmer das Weckzeichen. Wie nachstehend noch ersichtlich werden wird, ist eine Einrichtung vorge- 50 die "gleiche Weise abgewickelt werden können, wie sehen, die dazu dient, den rufenden Teilnehmer dar- vorstehend beschrieben worden ist. Der einzige
auf dem gegenwärtig freien der beiden Anschlüsse
wartet. Während diese Anordnung für die Station 51
befriedigend ist, würde unter normalen Umständen 45
der rufende Teilnehmer nicht wissen, ob die Station
51 gegenwärtig auf dem anderen Anschluß belegt ist
oder nicht. Denn in jedem Fall hört der rufende Teinehmer das Weckzeichen. Wie nachstehend noch ersichtlich werden wird, ist eine Einrichtung vorge- 50 die "gleiche Weise abgewickelt werden können, wie sehen, die dazu dient, den rufenden Teilnehmer dar- vorstehend beschrieben worden ist. Der einzige
Unterschied ist der, daß, wenn, auf von der Station 51 abgehende Gespräche ansprechend, ein Register
mit der Station 51 verbunden ist, keine Ziffern vom Teilnehmer dieser Station gewählt werden, sondern
es werden die Nulloperationsanzeigerrelais im Entstehungsortregister automatisch betätigt, und zwar
wegen der Handbedienungsklassenbezeichnung der Leitung, wie dies im einzelnen in der genannten
es wegen physischen Unvermögens oder weil bestimmte Teilnehmer in Notfällen unmittelbare Verbindung
mit einer Amtsperson benötigen.
Im Hinblick auf die F i g. 2 sei nun angenommen, daß die Station 51 für manuelle Bedienung ausgelegt
ist. Hierbei ist ersichtlich, daß abgehende und ankommende Gespräche einschließlich der Durchführung
der Aufschalte- und Rufwartemaßnahmen auf
über zu informieren, daß der gerufene Teilnehmer gegenwärtig in Sprechverbindung steht, aber vom
Rufwartestatus des ankommenden Rufes unterrichtet worden ist.
Wie vorstehend beschrieben worden ist, wird ein von der Quelle 102 herrührendes Tonzeichen auf die
Leitung Ll auf geschaltet, wenn ein Schaltungszustand vorhanden ist, in dem die Relais SRI und AS
angezogen haben. Ferner ist, wie gleichfalls be- 60 USA.-Patentschrift beschrieben ist. Ein Vermittlungs
schrieben worden ist, das Relais TR nur dann angezogen, wenn die Station 51 mit dem Hilfsanschluß
verbunden ist, aber im anderen Fall, wenn die Station 51 mit dem regulären Anschluß verbunden
ist, abgefallen ist.
Demgemäß ist die Tonquelle 120, die im übrigen von irgendeiner bekannten Bauart sein kann, so ausgelegt,
daß sie ein Tonzeichen auf die T- und feld wird daraufhin mit der Station 51 verbunden,
und die von dieser Station abgehenden Gespräche werden dann im Wege mündlicher Übermittlung
durch den Teilnehmer hergestellt.
5.
In vielen Hauptamtsgebieten werden für Fernsprechteilnehmer Mehrfachanschlüsse gelegentlich
17 18
zur Verfügung gestellt, sei es, weil die Teilnehmer wird die besondere Ader, an die die Weckspannung
eines Mehrfachanschlusses nur wenig telefonieren angelegt wird, durch die Station bestimmt, an die der
oder weil ein derartiger Anschluß als Behelf vorge- Ruf gerichtet ist. Es sei angenommen, daß dieser Ansehen
werden muß, weil die Nachfrage nach An- ruf der T-Teilnehmerstation51 gilt. Dann wird das
Schlüssen das Angebot übersteigt. 5 Weckpotential an die Γ-Ader angelegt und auf den An-
Auch für solche Fälle kann der Vermittlungskreis schluß 1 der Röhre GT über den geschlossenen Ruhenach
der Erfindung eingesetzt werden. Wie aus der kontakt TR-14 zugeführt, und zwar mit Bezug auf
Fig. 3 hervorgeht, soll eine Station52, die parallel Weck-Erde, die an der i?-Ader vorhanden ist und
zur Station 51 auf die Leitung Ll geschaltet ist, dem Anschluß 2 der Röhre GT über den geschloseinen
solcher Mehrfachanschlüsse repräsentieren. Es io senen Ruhekontakt TR-IS und die rechte Wicklung
können aber auch mehrere zusätzliche Stationen par- des Relais T zugeführt wird. Dementsprechend leitet
allel zur Leitung Ll in bekannter Weise geschaltet die Röhre GT, und es fließt durch sie ein zur Betätiwerden.
gung des Relais T ausreichender Strom. Das hierauf
Bei einer solchen Anordnung können die Stationen erfolgende Schließen des Arbeitskontaktes T-I
51 und 52 über den Vermittlungskreis 1 Gespräche 15 schließt den Ansprechstromkreis des Relais AS, der
einleiten und empfangen. Hierbei sind die Ope- vom geschlossenen Arbeitskontakt SR 2-11 zur
rationen des Vermittlungskreises für die Rufwarte- 5-Ader des Hilfsanschlusses führt, die an Erde liegt,
und Auf schaltemaßnahme die gleichen. Demgemäß spricht das Relais AS an, sein Arbeits-
Es sei jedoch bemerkt, daß im Fall der Rufwarte- kontakt .45-14 schließt sich und stellt einen durch die
Maßnahme ein Teilnehmer des Mehrfachanschlusses 20 linke Wicklung des Relais T laufenden, ohne weiteres
nach dem Empfang eines Rufwartezeichens nicht erkennbaren Haltestromweg für das Relais T her.
weiß, ob der Anruf nun ihm gilt oder einem anderen Da angenommen worden ist, daß das Gespräch der dem Mehrfachanschluß zugeordneten Teilnehmer. von der T-Teilnehmerstation51 herrührt, wird das Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 ist dieser Relais PT ansprechen, wobei der Ansprechstromkreis Nachteil vermieden. Wie im folgenden Absatz be- 25 des letzteren über den geschlossenen Arbeitskontakt schrieben werden wird, sind Anzeigemittel im Ver- SR1-12 nach Erde führt, die zur Zeit an der T-Ader mittlungskreis 1 vorgesehen, die Aufschluß darüber in bekannter Weise bei T-Teilnehmerstationen vorgeben sollen, welche der Stationen zum gegebenen handen ist. Demgemäß führt eine Tonquelle 301, die Zeitpunkt den Vermittlungskreis 1 benutzt; weitere beliebiger bekannter Bauart sein kann, der Wick-Anzeigemittel sind dem regulären und dem Hilfs- 30 lung 6 eines Transformators 302 über die geschlosanschluß zugeordnet, die bestimmen sollen, für senen Arbeitskontakte Γ-4 und PT-I ein Rufwartewelche der Stationen ein ankommender Anruf be- zeichen zu. Dieser Ton wird über die Sekundärwickstimmt ist. Daher wird nur, wenn der Ausgang dieser lung 7 des Transformators 302 über die geschlossenen Anzeigemittel übereinstimmt, das Rufwartezeichen Arbeitskontakte SR1-10 und 5i?l-12 der R- bzw. aufgeschaltet und dadurch der privilegierten Station 35 T-Ader der Leitung Ll und damit der Station 51 zuangezeigt, daß diese das Ziel eines weiteren, gegen- geführt.
weiß, ob der Anruf nun ihm gilt oder einem anderen Da angenommen worden ist, daß das Gespräch der dem Mehrfachanschluß zugeordneten Teilnehmer. von der T-Teilnehmerstation51 herrührt, wird das Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 ist dieser Relais PT ansprechen, wobei der Ansprechstromkreis Nachteil vermieden. Wie im folgenden Absatz be- 25 des letzteren über den geschlossenen Arbeitskontakt schrieben werden wird, sind Anzeigemittel im Ver- SR1-12 nach Erde führt, die zur Zeit an der T-Ader mittlungskreis 1 vorgesehen, die Aufschluß darüber in bekannter Weise bei T-Teilnehmerstationen vorgeben sollen, welche der Stationen zum gegebenen handen ist. Demgemäß führt eine Tonquelle 301, die Zeitpunkt den Vermittlungskreis 1 benutzt; weitere beliebiger bekannter Bauart sein kann, der Wick-Anzeigemittel sind dem regulären und dem Hilfs- 30 lung 6 eines Transformators 302 über die geschlosanschluß zugeordnet, die bestimmen sollen, für senen Arbeitskontakte Γ-4 und PT-I ein Rufwartewelche der Stationen ein ankommender Anruf be- zeichen zu. Dieser Ton wird über die Sekundärwickstimmt ist. Daher wird nur, wenn der Ausgang dieser lung 7 des Transformators 302 über die geschlossenen Anzeigemittel übereinstimmt, das Rufwartezeichen Arbeitskontakte SR1-10 und 5i?l-12 der R- bzw. aufgeschaltet und dadurch der privilegierten Station 35 T-Ader der Leitung Ll und damit der Station 51 zuangezeigt, daß diese das Ziel eines weiteren, gegen- geführt.
wärtig wartenden Anrufes ist. Wie in vorausgehenden Abschnitten beschrieben
worden ist, verursacht das Anziehen des Relais AS
5-1 den Abfall des Relais SRI. Demgemäß wird das
Wie im Abschnitt 5 beschrieben worden ist, kann 40 Zeichen während des Abfallintervalls der SR 1-Redie
Erfindung auch bei Mehrfachteilnehmeranschlüs- laiskontakte momentan zugeführt. Der Teilnehmer
sen verwendet werden. In der F i g. 3 ist eine in dieser der Station 51 kann nach dem Hören dieses Zeichens
Hinsicht weiter entwickelte Ausführungsform der dem ankommenden Gespräch über den Hilfsanschluß
F i g. 1 dargestellt, in der Mittel vorgesehen sind, antworten, kann jenen ignorieren oder abwerfen, wie
die dazu dienen, das Aufschalten eines Rufwarte- 45 dies im einzelnen in den vorausgegangenen Abzeichens
auf eine Mehrfachanschlußteilnehmerleitung schnitten beschrieben worden ist.
zu verhindern, wenn ein ankommendes Gespräch für Sollte das ankommende Gespräch für die i?-Teileinen Teilnehmer bestimmt ist, der zur Zeit nicht nehmerstation52 bestimmt sein, von der angenomspricht. Der Einfachheit halber ist zur Erläuterung in men worden ist, daß sie gegenwärtig inaktiv ist, dann der F i g. 3 nur der zusätzlich zum Vermittlungskreis 50 würde das der i?-Ader des Hilfsanschlusses zugeder Fig. 1 erforderliche Schaltungsaufbau heraus- führte Weckpotential zu einem Anziehen des RelaisR gezeichnet, während ersterer nur durch die gestrichelt in einer Weise führen, die der im Zusammenhang mit dargestellten Linien angedeutet ist. dem Relais T beschriebenen Weise ähnlich ist. Dem-
zu verhindern, wenn ein ankommendes Gespräch für Sollte das ankommende Gespräch für die i?-Teileinen Teilnehmer bestimmt ist, der zur Zeit nicht nehmerstation52 bestimmt sein, von der angenomspricht. Der Einfachheit halber ist zur Erläuterung in men worden ist, daß sie gegenwärtig inaktiv ist, dann der F i g. 3 nur der zusätzlich zum Vermittlungskreis 50 würde das der i?-Ader des Hilfsanschlusses zugeder Fig. 1 erforderliche Schaltungsaufbau heraus- führte Weckpotential zu einem Anziehen des RelaisR gezeichnet, während ersterer nur durch die gestrichelt in einer Weise führen, die der im Zusammenhang mit dargestellten Linien angedeutet ist. dem Relais T beschriebenen Weise ähnlich ist. Dem-
Für Erläuterungszwecke sei angenommen, daß ein gemäß führt ein Schließen des Arbeitskontaktes R-I
Mehrfachteilnehmerleitungsanschluß Ll mit zwei 55 zu einem Ansprechen des Relais AS, das seinerseits
Stationen 51 und 52 in der bekannten Zweier- einen nach Erde führenden Haltestromweg für das
anschlußweise ausgerüstet ist. Ferner sei angenom- Relais R schließt:
men, daß die Station 51 der Γ-Teilnehmer und die .
Station 52 der i?-Teilnehmer des Zweieranschlusses Que11^ negativer Spannung, rechte Wicklung
sein soll. Ferner sei angenommen, daß die Station 51 60 £es Relais R, geschlossener Arbeitskontakt
zur Zeit in einer über den regulären Anschluß her- R*>
geschlossener Ruhekontakt Ii.1-14, gegestellten
Verbindung steht. schlossener Arbeitskontakt AS-14, Erde.
Wird nachfolgend ein ankommendes Gespräch Das RelaiSjRy4 spricht zu diesem Zeitpunkt an,
auf den Hdfsanschluß gegeben, so wird der 5-Ader, und zwar über den Stromweg:
wie vorstehend beschrieben, Erdpotential zugeführt. 65
Gleichzeitig hiermit wird die Weckspannung ent- Quelle negativer Spannung, Wicklung des Re-
weder der T-Ader des Hilfsanschlusses oder der MsRA, geschlossene Arbeitskontakte AS-16
i?-Ader des Hilfsanschlusses zugeführt. Wie bekannt, und R-4, Erde.
19 20
Das nachfolgende Schließen des Arbeitskontaktes dies dadurch, daß der Hilfsanschluß des Vermitt-
RA-I schaltet zu diesem Zeitpunkt den Transfer- lungskreises 1 nur für ankommenden Betrieb ausgemator302
nicht ein, da gegenwärtig der Ruhekontakt legt ist. Zahlreiche bekannte Einrichtungen, die
PT-2 geöffnet ist und anzeigt, daß die Station, von außerhalb des Vermittlungskreises 1 liegen, können
der der Anruf herrührt, eine T-Teilnehmerstation ist. 5 zu diesem Zweck verwendet werden. Beispielsweise
Daher wird das Rufwartezeichen auch nicht auf die kann das Relais 11 der Leitungsschaltung 126 im
Γ-Teilnehmersataoin 51 aufgeschaltet. nicht betätigten Zustand blockiert werden, wodurch
Das zu diesem Zeitpunkt erfolgende Anziehen des die Herstellung einer Wählzeichenverbindung zum
Relais AS verursacht auch das Abfallen des Relais zugeordneten Anschluß verhindert wird, aber das
SR1, wodurch sich der Ruhekontakt 5R-14 schließt, io Vorsehen der Aufschaltemaßnahme leicht verfügbar
der in Verbindung mit den geschlossenen Arbeitskon- bleibt, da hierzu lediglich das in Rede stehende Retakten
PT-3 und R-2 einen die linke Wicklung des lais 11 in den normalen Zustand zurückgebracht
Relais R überbrückenden Nebenschlußweg schließt. werden muß.
Demgemäß wird das volle Weckpotential der Röhre j
Demgemäß wird das volle Weckpotential der Röhre j
GR zugeführt, die im leitenden Zustand als ein 15
momentaner Gleichstromkurzschluß zwischen den T- Zahlreiche Umstände können auftreten, unter
und i?-Adern des Hilfsanschlusses erscheint. Hier- denen die Aufschaltemaßnahme unter Ausschluß der
durch wird der Weckvorgang in bekannter Weise zu Rufwartemaßnahme verfügbar sein soll. Es kann
Fall gebracht. Gleichlaufend hiermit führt eine »Be- leicht dadurch bewerkstelligt werden, daß außerhalb
Iegtzeichen«-Quelle 303, die beliebiger bekannter ao des in Rede stehenden Vermittlungskreises 1 liegende
Bauart sein kann, das Belegtzeichen der i?-Ader des Schaltmittel vorgesehen sind, die dazu dienen, den
Hilfsanschlusses über folgenden Stromweg zu: Hilfsanschluß nur für abgehenden Verkehr auszu-
Geschlossener Ruhekontakt SR 1-15, ge- JfS^ySo *Ψ* beispielsweise der reguläre Anschluß
schlossene Arbeitskontakte R-S und PTS, des Vermittlungskreises 1 als em üblicher einzelner
Kondensator 304, geschlossener Ruhekontakt^ Teilnehmerleitungsanschluß ausgelegt werden, an
Tr-15 R-Ader Stelle daß er, wie vorstehend beschrieben worden ist,
als die erste Leitung einer Zweierfreiwahlgruppe aus-
Demgemäß wird der rufende Teilnehmer durch das gebildet ist. Demgemäß empfängt, wenn ein Gespräch
Belegtzeichen darüber informiert, daß die Station, die auf die öffentliche Teilnehmernummer der Station
er zu erreichen wünscht, gegenwärtig nicht erreichbar 30 Sl gerichtet und diese belegt ist, der rufende Teilnehist.
Nach Aufgabe der zum Hilfsanschluß führenden mer automatisch das Belegtzeichen und wird nicht
Verbindung wird das Erdpotential von der 5-Ader zum Hilfsanschluß zum Zweck einer Vervollständidesselben
entfernt, wodurch das Relais AS abfällt gung der Verbindung geleitet,
und die Schaltung in den Normalzustand zurückstellt.
und die Schaltung in den Normalzustand zurückstellt.
Wie in den vorstehenden Abschnitten beschrieben 35 °·
worden ist, kann eine Situation auftreten, in der sich Zahlreiche Umstände können auftreten, unter
eine Station, z. B. 516, gegenwärtig mit der Station C denen es gewünscht ist, die Rufwarte- und Zuschalteüber
den Hilfsanschluß in Sprechverbindung befindet, merkmale während begrenzter Perioden zu verwährend
der reguläre Anschluß frei ist. Zu diesem wenden, so daß die Möglichkeit, beide dieser Maß-Zeitpunkt
ist, wie im einzelnen beschrieben worden 40 nahmen zeitweilig nicht ausüben zu können, attraktiv
ist, das Relais TR angezogen. Wie aus der F i g. 3 er- wird. Erreicht werden kann dies, wie aus der F i g. 2
sichtlich ist, sind dann die Weckanzeigerelais über ersichtlich ist, durch manuelles Betätigen einer eindie
geschlossenen Arbeitskontakte Ti?-15 und TR-14 rastenden Taste K. Durch die Betätigung der Taste K
dem regulären Anschluß zugeordnet. Ist dieser Zu- werden über dann geschlossene Kontakte 1 und 2 die
stand vorhanden, so wird ein am regulären Anschluß 45 obere bzw. untere Wicklung des Relais S überbrückt,
ankommender Anruf das Ansprechen der Relais T Demgemäß spricht bei einem von der Station Sl ab-
oder R in der gleichen Weise bewirken, wie dies vor- gehenden Anruf nur das Relais L der Leitungsschalhin
im Zusammenhang mit dem Hilfsanschluß be- tung 101 zu dem Zweck an, eine Wählzeichenverbinschrieben
worden ist. dung herzustellen. Nachfolgendes Antippen der
Während die obige Beschreibung in der Haupt- 50 Schaltgabel seitens des Teilnehmers der Station 51
sache auf Schaltungsoperationen gerichtet ist, die bewirkt daher nicht ein Ansprechen des Relais S, da
stattfinden, wenn der T-Teilnehmer aktiv ist, so läßt dieses durch die Überbrückungskontakte 1 und 2 der
doch eine Betrachtung der F i g. 3 erkennen, daß in Taste K lahmgelegt ist. Infolgedessen ist der Teilnehgleicher
Weise bei aktiver i?-Teilnehmerstation 52 mer der Station 51 daran gehindert, die Aufschaltedie
Rufwarte- oder Belegtzeichen-Quelle eingeschal- 55 und Rufwartemaßnahme durchführen zu können,
tet oder blockiert wird, wie dies durch die Identität Falls gewünscht oder im Einzelfall erforderlich, kann
der gerufenen Station diktiert ist. Daher wird das — wie vorstehend beschrieben worden ist — der
Rufwarte-Zeichen nur dann auf die Leitung L1 ge- Hilfsanschluß ebenfalls nur für abgehenden Verkehr
geben, wenn der ankommende Anruf für diejenige ausgelegt werden, wodurch die Funktion des Vermitt-Station
bestimmt ist, die gerade über den Hilfs- 60 lungskreises 1 vollständig blockiert ist, nichtsdestoanschluß
spricht, wie dies durch das betätigte oder weniger aber für einen späteren Bedarfsfall für die
abgefallene Relais PT bestimmt ist. Station 51 verfügbar bleibt.
6. 9.
Zahlreiche Bedingungen können auftreten, unter 65 Die Schaltanordnung der Erfindung ist an Hand
denen die Station 51 die Möglichkeit der Rufwarte- einer Ausführungsform beschrieben worden, mit
maßnahme unter Ausschluß der Aufschaltemaß- deren Hilfe eine privilegierte Fernsprechteilnehmernahme
ermöglicht haben will. Erreicht werden kann leitung einem Vermittlungskreis zugeordnet ist, der
zum Steuern der Aufschalte- und Rufwartemaßnahmen vorgesehen ist. Es sei jedoch bemerkt, daß
zahlreiche Abwandlungen möglich sind. So kann beispielsweise die Schaltanordnung nach der Erfindung
auch dazu verwendet werden, eine Aufzeichnungsvorrichtung an Stelle eines weiteren Teilnehmers auf
die bestehende Verbindung aufzuschalten. Ferner kann der Vermittlungskreis so ausgelegt sein, daß er
automatisch die angerufene Station mit der nachfolgend anrufenden Station innerhalb eines vorbestimmten
Intervalls verbindet, nachdem das Ruf wartezeichen erzeugt worden ist. Auch kann der Vermittlungskreis
1 dazu verwendet werden, an Stelle Fernsprechteilnehmerleitungen miteinander zu verbinden,
automatisch Daten verarbeitende Anlagen miteinander zu verbinden, und zwar in Abhängigkeit von
diesen herrührender Signale.
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit einem Vermittlungsnetzwerk, an dessen Anschlüssen die Teilnehmerleitungen enden und das einen ersten und einen zweiten Anschluß für eine bevorzugte Teilnehmerleitung aufweist, und mit einer zwischen der bevorzugten Teilnehmerleitung und den beiden Anschlüssen liegenden Schaltung, die einen Verbindungsweg zwischen den Anschlüssen und der bevorzugten Teilnehmerleitung herstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung einen Detektor (S) zum Feststellen eines zusätzlichen Signals von der bevorzugten Teilnehmerleitung (L 1) sowie Verbinder (TR, Hl) aufweist, die auf jede Wiederholung des zusätzlichen Signals ansprechen und die bevorzugte Teilnehmerleitung (L 1) abwechselnd mit dem einen (LlA) oder dem anderen (L Iß) der beiden Anschlüsse verbinden, wobei die Verbindung an dem jeweils nicht mit der bevorzugten Teilnehmerleitung verbundenen Anschluß gehalten wird.2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung einen ersten Verbinder (Relais SRL) aufweist, der, wenn die bevorzugte Teilnehmerleitung mit einem der Anschlüsse verbunden ist und der andere Anschluß durch eine ankommende Verbindung belegt ist, an die bevorzugte Teilnehmerleitung ein Signal anlegt, das den Teilnehmer der bevorzugten Teilnehmerleitung von der ankommenden Verbindung in Kenntnis setzt.3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die bevorzugte Teilnehmerleitung eine erste und eine zweite Teilnehmerstelle aufweist und die Schaltung einen ersten und einen zweiten Generator enthält, die an die Anschlüsseίο anschaltbar sind und ein Anrufwarte- bzw. ein Besetztzeichen liefern, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung einen Identifizierer (PT) zur Feststellung der Identität der an einen der beiden Anschlüsse angeschalteten Teilnehmerstelle (51,52) und ferner Verbinder (R, T, RT, PT) aufweist, die in Abhängigkeit von der identifizierten Teilnehmerstelle der bevorzugten Teilnehmerleitung wahlweise die Anschaltung einer der Generatoren (301, 303) an den anderen Anschlußao veranlassen, nachdem die Identität der Teilnehmerstelle der bevorzugten Teilnehmerleitung (Ll) festgestellt ist, die am anderen Anschluß gerufen wird.4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung eine Einrichtung (Relais RS) aufweist, die auf ein weiteres zusätzliches Signal von der bevorzugten Teilnehmerleitung (L 1) anspricht und auf den bestehenden Verbindungsweg zwischen der bevorzugten Teilnehmerleitung und einem der Anschlüsse eine am anderen Anschluß ankommende Verbindung aufschaltet.5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bevorzugte Teilnehmerleitung(Ll), die mit einem der beiden Anschlüsse (LIA, LlB) durch einen zweiten Verbinder (TR) exklusiv verbunden ist, eine ankommende Verbindung auf den hergestellten Verbindungsweg durch einen dritten Verbinder (TRA) unabhängig vom zweiten Verbinder aufschaltet.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 663 662, 667 795, 703 055, 874 609, 889 610, 931963;deutsche Auslegeschriften Nr. 1 035 215,
045 469.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen809 569/89 7.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US317930A US3320367A (en) | 1963-10-22 | 1963-10-22 | Telephone line circuit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1272386B true DE1272386B (de) | 1968-07-11 |
Family
ID=23235875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1272A Pending DE1272386B (de) | 1963-10-22 | 1964-10-06 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit einem Vermittlungsnetzwerk |
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|---|---|
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| JP (1) | JPS4014801B1 (de) |
| AU (1) | AU406949B2 (de) |
| BE (1) | BE654234A (de) |
| DE (1) | DE1272386B (de) |
| FR (1) | FR1415042A (de) |
| GB (1) | GB1086737A (de) |
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- 1964-10-09 BE BE654234D patent/BE654234A/xx unknown
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- 1964-10-21 GB GB42848/64A patent/GB1086737A/en not_active Expired
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |