DE1045469B - Schaltungsanordnung fuer Fernsprech-Waehlanlagen zur UEbermittlung von Nachrichten vom Rufenden zum Gerufenen bei nicht zustande gekommenem Gespraech - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernsprech-Waehlanlagen zur UEbermittlung von Nachrichten vom Rufenden zum Gerufenen bei nicht zustande gekommenem GespraechInfo
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- DE1045469B DE1045469B DES54311A DES0054311A DE1045469B DE 1045469 B DE1045469 B DE 1045469B DE S54311 A DES54311 A DE S54311A DE S0054311 A DES0054311 A DE S0054311A DE 1045469 B DE1045469 B DE 1045469B
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- H04M1/64—Automatic arrangements for answering calls; Automatic arrangements for recording messages for absent subscribers; Arrangements for recording conversations
- H04M1/65—Recording arrangements for recording a message from the calling party
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Weiterentwicklung der Schaltungsanordnung gemäß Patentanmeldung
S 54310 VIIIa/21a3. Diese Schaltungsanordnung ermöglicht es, Nachrichten vom rufenden zum
gerufenen Teilnehmer bei nicht zustande gekommenem Gespräch mit Hilfe von Wählimpulsen durchzugeben,
indem in der letzten Wählerstufe der Amtseinrichtung auf das Besetztzeichen des gerufenen Teilnehmers hin
oder nach mehreren Weckerrufen die Anschaltung eines Schaltmittels vorbereitet wird, das in Abhängigkeit
von weiteren Wählimpulsen an eine in der Teilnehmerleitung liegende Weiche eine Signalfreqüenzquelle
anschaltet, in deren Frequenz die weiteren Wählimpulse des rufenden Teilnehmers, die einer in
Ziffern kodierten Nachricht entsprechen, umgesetzt und zum gerufenen Teilnehmer gegeben und die dort
über eine Empfangsweiche einem Auswertgerät zugeführt werden.
Die Übermittlung von Nachrichten in verkodeter Form ist im Telegrammverkehr durchaus gebräuchlich.
Bei Verwendung eines entsprechenden Ziffernkodes läßt sich mit der vorgeschlagenen Anordnung
jede beliebige Nachricht übertragen. Die Verkodung und die Rückübertragung erfordern jedoch einen gewissen
Zeitaufwand und sind nicht jedem Fernsprechteilnehmer geläufig.
In Weiterentwicklung des Erfindungsgedankens der Hauptanmeldung wird zur Durchgabe von Nachrichten
vom rufenden zum gerufenen Teilnehmer bei nicht zustande gekommenem Gespräch daher vorgeschlagen,
daß das in der letzten Wählerstufe der Amtseinrichtung vorgesehene Schaltmittel auf das Besetztzeichen
des gerufenen Teilnehmers hin oder nach mehreren Weckerrufen eine Modulationseinrichtung einschaltet,
in der die weiteren gesprochenen Nachrichten des rufenden Teilnehmers mit einer Trägerfrequenz umgesetzt
werden, die über eine elektrische Weiche zum gerufenen Teilnehmer gesendet und die dort über eine
Empfangsweiche einem Demodulator mit Tonspeichergerät zugeführt wird.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel, an Hand dessen die Erfindung näher erläutert werden soll.
Die Schaltung, die im wesentlichen dem Wählsystem 50 der DBP entspricht, ist nach der Erfindung durch
die mit stärkeren Strichen hervorgehobenen Schaltelemente und Anordnungen ergänzt.
Nach Beendigung einer Wahl findet in üblicher Weise eine Prüfung der gewünschten Leitung auf frei
oder besetzt durch das Prüfrelais P statt. In beiden Fällen wird unter anderem das nicht dargestellte Relais
G wirksam, das mit einem Kontakt g3 den Stromkreis
für das Hilfsrelais 5" vorbereitet. Im Belegtfall bringt ein weiterer Kontakt g4 das Relais B zum. Ansprechen.
Im Fall einer freien, aber nicht abgefragten Schaltungsanordnung für Fernsprech-
Wählanlagen zur Übermittlung von
Nachrichten vom Rufenden zum Gerufenen
bei nicht zustande gekommenem Gespräch
Zusatz zur Patentanmeldung S 54310 Villa/21a3
(Auslegesctirift 1 035 215)
(Auslegesctirift 1 035 215)
Anmelder:
Süddeutsche Telefon-Apparate-, Kabel-
und Drahtwerke A. G., TEKADE,
Nürnberg, Allersberger Str. 185
Dr. rer. nat. Christian Schramm,
und Curt Eichler, Nürnberg,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Leitung dagegen wird das Rufzeichen übertragende Relais M mit seinem Kontakt ml so wirksam, daß
nach einer gewissen Zeit ein Thermorelais Th anspricht, das mit seinem Kontakt th nun das Relais B
anschaltet. Durch die Kontakte bl, &2 wird ein Ansagegerät
AS zum rufenden Teilnehmer geschaltet. Durch einen weiteren nicht dargestellten &-Kontakt
kann das übliche Besetztzeichen während der folgenden Durchsage abgetrennt werden. Vom Ansagegerät
kann dem rufenden Teilnehmer etwa folgende Meldung zugesprochen werden: »Teilnehmer meldet sich
nicht, bitte wählen Sie Ziffer 1 und sprechen Sie auf sein Tonband!« Wenn der Teilnehmer dieser Aufforderung
folgt, erhält das Relais E einen entsprechenden Impuls und schaltet mit seinem Kontakt e3 das Relais
5 endgültig ein. Über Kontakt si hält es sich
selbst weiter, bis der rufende Teilnehmer auflegt (g3-Kontakt).
Der Kontakt dS trennt durch Abfall des Relais
B das Ansagegerät wieder von der Leitung. Über die Kontakte s2 und s3 wird der rufende Teilnehmer
mit einer Modulationseinrichtung Mod verbunden, die ausgangsseitig auf eine Sendeweiche SW arbeitet.
Diese Sendeweiche befindet sich unmittelbar vor den Eingängen a/b des Wählers der letzten Wahlstufe, so
daß das modulierte Gespräch über die Leitung Ltg zum gerufenen Teilnehmer gelangt. Mit weiteren Kontakten
s4j s5 wird die für die Modulationseinrichtung
erforderliche Trägerfrequenz Trf eingeschaltet, die
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einer Frequenz des Drahtfunkfrequenzbandes entsprechen kann und in ähnlicher Weise wie dort bis zum
Teilnehmer übertragen wird.
Vor dem Teilnehmerapparat ist eine Empfangsweiche EW vorgesehen, deren Hochfrequenzausgang
auf einen Demodulator DM mit Tonspeichergerät TS führt. Die empfangsseitigen Einrichtungen, wie Demodulator
und Tonspeicher, werden zweckmäßigerweise erst eingeschaltet, wenn der Träger eintrifft.
Dies wird beispielsweise durch eine Gleichrichterstrecke Gl erreicht, deren Richtstrom das Relais R zum
Ansprechen bringt. Bei entsprechender Anordnung kann der Demodulator selbst gegebenenfalls das Relais
R erregen. Entsprechende r-Kontakte übernehmen die Anschaltung der Geräte an die erforderlichen
Speisespannungen.
Die Erfindung hat den Vorteil, eine Fernsprechverbindung auch dann auszunützen, wenn der gerufene
Teilnehmerapparat belegt ist oder etwa wegen Abwesenheit des gewünschten Teilnehmers nicht abgefragt
wird. Die übermittelte Nachricht liegt in offener Sprache vor und kann daher ohne weitere Hilfsmittel
sofort ausgewertet werden.
Claims (5)
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechwählanlagen zur Durchgabe von Nachrichten vom
rufenden zum gerufenen Teilnehmer bei nicht zustande gekommenem Gespräch, bei der in der
letzten Wählstufe der Amtseinrichtung auf das Besetztzeichen des gerufenen Teilnehmers hin oder
nach mehreren Weckerrufen die Anschaltung eines Schaltmittels vorbereitet wird, das in Abhängigkeit
von weiteren Wählimpulsen an eine in der Teilnehmerleitung liegende Weiche eine Signalfrequenzquelle
anschaltet, in deren Frequenz die weiteren Wählimpulse des rufenden Teilnehmers
umgesetzt und über eine elektrische Weiche zum gerufenen Teilnehmer gesendet und beim Teilnehmer
über eine Empfangsweiche einem Auswertgerät zugeführt werden gemäß Patentanmeldung
S 54310 Villa/ 21a3, dadurch gekennzeichnet, daß
das erwähnte Schaltmittel eine Modulationseinrichtung anschaltet, in dar die weiteren gesprochenen
Nachrichten des rufenden Teilnehmers mit einer Trägerfrequenz umgesetzt werden, die
über eine elektrische Weiche zum gerufenen Teilnehmer gesendet und dort über eine Empfangsweiohe
einem Demodulator mit Tonspeichergerät zugeführt wird.
2. Schaltungsanordnung· nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rufende Teilnehmer
auf das Besetztzeichen hin oder nach mehreren Weckerrufen eine gesprochene Aufforderung zur
Durchgabe weiterer Nachrichten erhält.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgabe weiterer
Nachrichten von einer weiteren Impulsgabe des rufenden Teilnehmers abhängt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Trägerfrequenz für
die Modulation eine Frequenz des Drahtfunkfrequenzbandes benutzt ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangsseitigen
Einrichtungen durch den empfangenen Träger eingeschaltet bzw. nach Wegfall des Trägers abgeschaltet
werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©809 697/117 11.58.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54311A DE1045469B (de) | 1957-07-16 | 1957-07-16 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprech-Waehlanlagen zur UEbermittlung von Nachrichten vom Rufenden zum Gerufenen bei nicht zustande gekommenem Gespraech |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54311A DE1045469B (de) | 1957-07-16 | 1957-07-16 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprech-Waehlanlagen zur UEbermittlung von Nachrichten vom Rufenden zum Gerufenen bei nicht zustande gekommenem Gespraech |
| DES54310A DE1035215B (de) | 1957-07-16 | 1957-07-16 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprech-Waehlanlagen zur UEbermittlung von Nachrichten vom Rufenden zum Gerufenen bei nicht zustande gekommenem Gespraech |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1045469B true DE1045469B (de) | 1958-12-04 |
Family
ID=25995403
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES54311A Pending DE1045469B (de) | 1957-07-16 | 1957-07-16 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprech-Waehlanlagen zur UEbermittlung von Nachrichten vom Rufenden zum Gerufenen bei nicht zustande gekommenem Gespraech |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1045469B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1272386B (de) * | 1963-10-22 | 1968-07-11 | Western Electric Co | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit einem Vermittlungsnetzwerk |
-
1957
- 1957-07-16 DE DES54311A patent/DE1045469B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1272386B (de) * | 1963-10-22 | 1968-07-11 | Western Electric Co | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit einem Vermittlungsnetzwerk |
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