[go: up one dir, main page]

DE1272281B - Verfahren zur Herstellung von o-, m- und p-Terphenylisomeren enthaltenden Gemischen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von o-, m- und p-Terphenylisomeren enthaltenden Gemischen

Info

Publication number
DE1272281B
DE1272281B DEP1272A DE1272281A DE1272281B DE 1272281 B DE1272281 B DE 1272281B DE P1272 A DEP1272 A DE P1272A DE 1272281 A DE1272281 A DE 1272281A DE 1272281 B DE1272281 B DE 1272281B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
terphenyl
weight
pyrolysis
parts
isomers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1272A
Other languages
English (en)
Inventor
Maurice Jaymond
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Progil SARL
Original Assignee
Progil SARL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Progil SARL filed Critical Progil SARL
Publication of DE1272281B publication Critical patent/DE1272281B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2/00Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a smaller number of carbon atoms
    • C07C2/76Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a smaller number of carbon atoms by condensation of hydrocarbons with partial elimination of hydrogen

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CI.:
C07c
Deutsche Kl.: 12 ο-1/01
Nummer: 1272 281
Aktenzeichen: P 12 72 281.5-42 (P 28625)
Anmeldetag: 17. Januar 1962
Auslegetag: 11. Juli 1968
Die Erfindung bezieht sich auf ein neues Verfahren zur Gewinnung von Terphenylisomeren; sie betrifft besonders die Herstellung von Gemischen, welche die drei Terphenylisomere in bestimmten Mengenverhältnissen enthalten.
In der deutschen Auslegeschrift 1 012 595 ist ein Verfahren zur Herstellung von Diphenyl durch thermische Umsetzung von Benzol beschrieben, wobei die höheren Polyphenyle, die neben Diphenyl entstehen, insgesamt oder teilweise dem zur Umsetzung gelangenden Benzol zugesetzt werden. Diese Veröffentlichung enthält ebenso wie der B. I. O. S. Final Report Nr. 1787, Item Nr. 22, keinen Hinweis darauf, wie eine Anreicherung eines der Terphenylisomeren erzielt werden könnte.
Nach dem Verfahren der italienischen Patentschrift 602 707 werden Terphenyle durch Pyrolyse von Benzol bei 750 bis 8500C hergestellt, wobei dem zu pyrolisierenden Benzol vorzugsweise 5 bis 20% Diphenyl aus dem Rücklauf zugesetzt werden. Ziel des beschriebenen Verfahrens ist die Verringerung von Kohlenstoffablagerungen und die Erhöhung der Ausbeute an Terphenyl. Dieser Patentschrift ist kein Hinweis zu entnehmen, wie man in den Terphenylgemischen den Gehalt an einzelnen Terphenylen variieren kann.
Von den verschiedenen Verwendungen der Terphenylisomeren ist zur Zeit am bedeutendsten die Verwendung zur Wärmeübertragung. Die Anwendung ist aber oft durch den verhältnismäßig hohen Schmelzpunkt (1500C) der handelsüblichsten Gemische beschränkt, die direkt durch Pyrolyse aus Benzol erhalten werden und die sich aus 10 bis 15% o-Terphenyl, 60 bis 66% m-Terphenyl und 20 bis 30% p-Terphenyl zusammensetzen.
Die Temperatur der beginnenden Kristallisation der Terphenylisomergemische hängt vor allem vom Gehalt an p-Terphenyl ab, dessen Schmelzpunkt 213° C gegenüber 56°C für o-Terphenyl und 87,50C für m-Terphenyl beträgt. Aus diesem Grunde haben die an o-Terphenyl reichen Gemische sehr niedrige Schmelzpunkte. Mit dem eutektischen Gemisch aus o- und m-Terphenyl kommt man sogar bis auf eine Schmelztemperatur von 29 0C.
Es ist natürlich von großem Interesse, mit einem Gemisch zu arbeiten, dessen Schmelzpunkt unter dem Siedepunkt des Wassers liegt. So hat man Gemische hergestellt, die arm an p-Terphenyl sind. Dies konnte durch Kristallisieren des höchstschmelzenden Isomeren in einem Lösungsmittel erreicht werden. Man hat auch p-Terphenyl durch Destillation aus solchen Gemischen entfernt.
Verfahren zur Herstellung von o-, m- und
p-Terphenylisomeren enthaltenden Gemischen
Anmelder:
Fa. Progil, Paris
Vertreter:
Dr. D. Morf, Patentanwalt,
8000 München 27, Pienzenauer Str. 28
Als Erfinder benannt:
Maurice Jaymond, Lyon, Rhone (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 18. Januar 1961 (849 972)
Diese bekannten Verfahren führen jedoch zu schwer verwendbaren Nebenprodukten, die aus p-Terphenyl oder einer mengenmäßig großen, an p-Terphenyl reichen Fraktion bestehen.
Man könnte auch p-Terphenyl in Gegenwart von Aluminiumchlorid isomerisieren. Die Kosten dieser zusätzlichen Behandlung erhöhen aber merklich die Herstellungskosten des Terphenyls, und die Behandlung führt außerdem zu Verunreinigungen von Chlor und Aluminium im Endprodukt.
Im Gegensatz zu den obengenannten bekannten Verfahren ermöglicht die Erfindung, ausgehend von Benzol, die Herstellung von Terphenylgemischen mit bestimmten Anteilen jedes der Isomeren. Das erfindungsgemäße Verfahren ist zur Herstellung von Mischungen aus o- und m-Terphenylisomeren, welche arm an p-Terphenyl sind, geeignet. Somit macht das Verfahren der Erfindung jegliche Nachbehandlung der direkt aus dem Benzol erhaltenen und z. B. zur Wärmeübertragung in verschiedenen Vorrichtungen verwendbaren bestimmten Gemische unnötig. Das neue Verfahren ist daher wesentlich weniger aufwendig als die bisher bekannten Verfahren und ermöglicht außerdem eine erhebliche Vereinfachung der nötigen Herstellungseinrichtungen.
Das Verfahren der Erfindung zur Herstellung von o-, m- und p-Terphenylisomeren enthaltenden Gemischen durch Pyrolyse eines Gemisches aus Benzol, Diphenyl und höheren Polyphenylen bei 550 bis 9000C in der Dampfphase, wobei die Strömungs-
809 569/561
3 4
geschwindigkeit in der Pyrolysezone auf Reynolds- verbindungen, die sich bei der Pyrolyse bilden, wie
Zahlen von 10 000 bis 500 000 eingestellt ist, ist dadurch weiter unten erklärt wird.
gekennzeichnet, daß man zur bevorzugten Herstellung Die Reaktion wird bei einer Temperatur oder
bestimmter Terphenylisomeren eine Mischung aus Temperaturfolge zwischen 550 und 900° C vorzugs-
70 bis 80 Gewichtsteilen Benzol, 20 bis 30 Gewichts- 5 weise zwischen 700 und 850°C ausgeführt.
teilen Diphenyl und 0,5 bis 10 Gewichtsteilen eines Vorzugsweise herrscht in dem zu pyrolysierenden
oder zweier Terphenylisomeren, deren Bildung ver- Dampf eine turbulente Strömung mit einer Reynolds-
hindert oder verringert werden soll, als Ausgangsbe- sehen Zahl von 10 000 bis 500 000.
Schickung verwendet. Eine wichtige Anwendung der Erfindung ist die
Nach einer anderen Ausführungsform des erfindungs- io Herstellung von Gemischen mit veränderlichem p-Tergemäßen Verfahrens ist es vorteilhaft, dem der Pyrolyse phenylgehalt. Man kann tatsächlich den Anteil des zu unterwerfenden Gemisch auch Polyphenylverbin- p-Terphenyls in der Beschickung des Reaktors so düngen zuzusetzen, die sich im Verlauf der Pyrolyse ändern, daß die unmittelbare Herstellung aller Isobilden, merengemische mit 5 bis 20% o-, 55 bis 95% m- und
Das Verfahren der Erfindung ergibt sich aus der 15 0 bis 40 % p-Terphenyl, besonders von Gemischen mit
überraschenden Feststellung, daß der Gehalt an einem 8 bis 16% 0-, 75 bis 90% m- und 0 bis 4% p-Ter-
gegebenen Isomeren in der pyrolysierten Dampfphase phenyl möglich wird. Derartige Gemische schmelzen
sich sehr wenig ändert, wenn dieses Isomere schon in unterhalb 8O0C.
der der Pyrolyse zu unterwerfenden Dampfphase Nach dem Verfahren der Erfindung können Ge-
zugegen ist. Die Gegenwart eines Isomeren bildet kein 20 mische hergestellt werden, die reich an o-Terphenyl
Hindernis für die Bildung der anderen Isomeren. sind und deren Schmelzpunkte also am niedrigsten
Wenn man also mit der Beschickung dem Reaktor außer liegen. Dazu ist es notwendig, die gesamten oder
Benzol und Diphenyl einen gewissen Prozentsatz eines Teile der p- und m-Terphenylisomeren, die aus
Terphenylisomeren zuführt und die Pyrolyse unter an demselben Pyrolyserohr abgezogen werden, wieder
sich bekannten Bedingungen durchführt, kann man die 25 dem zu pyrolysierenden Gemisch zuzuführen.
Bildung dieses Isomeren verhindern. Manerhältso Gemische folgender Zusammensetzung:
Man ersieht hieraus den Vorteil des Verfahrens der
Erfindung, besonders wenn es unter Verwendung von 40 bis 90% o-Terphenyl,
p-Terphenyl angewendet wurde; es gestattet nämlich, 10 bis 50% m-Terphenyl,
ein fast ausschließlich aus m- und o-Terphenyl be- 30 0 bis 5 % p-Terphenyl
stehendes Produkt ohne wesentlichen Gehalt an ,
p-Terphenyl auf einfache Weise herzustellen. und vorzu§sweise
Es ist selbstverständlich, daß das Verfahren der 60 bis 80 % o-Terphenyl,
Erfindung auf jedes bzw. auch auf jeweils zwei der 20 bis 35 0I m-Terphenyl
drei Isomeren angewendet werden kann. Wird m-Ter- 35 q ys 3 0/ p-Terphenyl.'
phenyl in das zu pyrolysierende Gemisch eingeführt,
so wird die Bildung dieses Isomeren mengenmäßig Derartige Gemische beginnen unterhalb von 500C
verringert bzw. praktisch verhindert. Die Bildung von zu kristallisieren.
o-Terphenyl wird verringert, wenn man diese Ver- Obwohl man verschiedene Ausführungsformen anbindung dem Anfangsgemisch beimengt. Dagegen 40 wenden und in den Pyrolyserohr schon früher hergewird die Bildung von o-Terphenyl gesteigert, wenn das stelltes Diphenyl und Terphenyl, besonders p-Terzu pyrolysierende Gemisch gleichzeitig m- und p-Ter- phenyl, das aus anderen Verfahren als dem der phenyl enthält. vorliegenden Erfindung stammt, einführen kann,
Die in das Ausgangsgemisch von Benzol und wird die Vorrichtung durch die Rückführung des Diphenyl einzuführende Menge eines Terphenyliso- 45 gesamten oder eines Teils des im Verlauf der Hermeren hängt von der durch die Reaktion zu bildenden stellung isolierten Diphenyle und p-Terphenyls ver- und gewünschten Menge dieses Isomeren ab. Ist die einfacht.
Bildung dieses Isomeren unerwünscht, so ist die ein- In der Zeichnung ist ein Schema einer Fabrikationszuführende Menge etwa gleich der Menge dieses anlage nach dem Verfahren der Erfindung dargestellt. Isomeren, die in dem aus der Reaktionszone abge- 50 Hierbei bedeutet A das Pyrolyserohr, B eine Kozogenen Terphenylisomerengemisch vorhanden ist. lonne zur Abtrennung des Benzols und des Diphenyls,
Im großtechnischen Betrieb wird selbstverständlich C eine Kolonne zur Abtrennung der o- und m-Ter-
die Zugabe des oder der ausgewählten Isomeren zur phenylisomeren und D eine Kolonne zur Abscheidung
Beschickung des Pyrolyserohrs durch Wiederzugabe der schweren Bestandteile, wobei p-Terphenyl am
oder Rückführung einer zweckentsprechenden Frak- 55 Kopf entweicht, während die Rückstände unten
tion bewirkt, welche aus der Trennung der durch die abgezogen werden.
Pyrolyse gebildeten Reaktionsprodukte stammt. Bei Betrieb der Anlage gelangt Benzol durch 1 zum
Beim Verfahren der Erfindung enthält das der Pyrolyserohr A. Gleichzeitig wird durch die Leitung 2
Pyrolyse zu unterwerfende Gemisch 70 bis 80 Ge- ein Gemisch aus Benzol und Diphenyl, das aus dem
wiehtsteile Benzol, 20 bis 30 Gewichtsteile Diphenyl 60 oberen Teil der Trennkolonne B stammt, in das
und 0,5 bis 10 Gewichtsteile eines ausgewählten Ter- Pyrolyserohr eingeführt. Ferner wird eine gewisse
phenylisomeren oder eines Gemisches von zwei aus- Menge des aus dem oberen Teil der Trennkolonne D
gewählten Terphenylisomeren. Wenn das eingeführte entweichenden p-Terphenyl durch Leitung 3 in das
Terphenyl das p-Isomere ist, besteht das Beschickungs- Pyrolyserohr eingeleitet.
gemisch vorzugsweise aus etwa 75 Gewichtsteilen 65 Das Pyrolyserohr besteht aus einer Reaktions-Benzol, 25 Gewichtsteilen Diphenyl und 1 bis 5 Ge- kammer aus geeigneten Materialien, sei es aus Rohrwichtsteilen p-Terphenyl sowie gegebenenfalls den bündeln oder aus einem einzigen Rohr. Die zweite gesamten oder einem Teil der höheren Polyphenyl- Lösung ist vorzuziehen, da sie die Erzielung einer
hohen, Reynoldsschen Zahlen entsprechenden, großen Durchflußgeschwindigkeit der Gase gestattet, die zur Erreichung der besten Leistungsbedingungen unentbehrlich ist.
Eine ganz besonders vorteilhafte Form des Pyrolysegefäßes A besteht aus einem einzigen Pyrolyserohr, welches mit einer Reihe von haarnadelförmigen Winkelrohren versehen ist, die zylinderförmig angelegt sind und mit elektrischen Widerständen oder anderweitig beheizt werden. In besonders praktischer Weise erfolgt die Beheizung von der Außenseite des vom Winkelrohr gebildeten Zylinders her, um so eine gleichmäßige Verteilung der Wärme zu erreichen. Es wird ein ganz bestimmtes Temperaturgefälle vom Eingang bis zum Ausgang des erwähnten Pyrolyserohres eingehalten.
Die umgewandelten oder nicht umgewandelten Produkte verlassen den Reaktor durch Leitung 4 und gelangen in die Destillationskolonne B, aus deren oberem Teil Benzol und Diphenyl entweichen, um durch Leitung 2 in das Pyrolyserohr zurückzufließen. Am Boden der Kolonne B werden die Terphenylisomeren und die schwereren Produkte abgezogen, die dann durch die Leitung 5 zur Kolonne C geführt werden, wo die Abtrennung der m- und o-Terphenylisomeren erfolgt.
Vorrichtung C kann eine Destillationskolonne sein, bei der am Kopf die m- und o-Terphenylisomeren anfallen. Sie kann aber auch ein Kristallisiergefäß zur fraktionierten Kristallisation sein. Jedenfalls verlassen p-Terphenyl, die höheren Polyphenyle und die Teere diese Kolonne durch die Leitung 7 und werden in der Trennkolonne D voneinander getrennt.
Diese letzte Kolonne kann so eingestellt werden, daß im Ablauf 8 die höheren Polyphenyle und die Teere, und am Kopf das p-Terphenyl abgetrennt werden. Die Regulierung kann auch derart sein, daß im Ablauf lediglich die Teere abgetrennt werden und am Kopf p-Terphenyl zusammen mit höheren PoIyphenylverbindungen (vier bis fünf Phenylringe) entweicht, die dann gemeinsam durch die Leitung 3 zum Pyrolyserohr A zurückgeführt werden.
Die Rückführung der höheren Polyphenylverbindungen weist zwei Vorteile auf: Das zurückgeleitete Gemisch hat einen niedrigeren Schmelzpunkt als p-Terphenyl allein. Außerdem wird die Ausbeute an den gewünschten Reaktionsprodukten deutlich gesteigert, da die schweren Bestandteile sich thermisch zersetzen und nennenswerte Anteile an Stoffen von niedrigerem Molekulargewicht ergeben.
Sofern man nicht die ganze Menge der am Kopf der Kolonnen B und D entweichenden Stoffe zurückführen will, werden an den Rohren 2 und 3 Zapfstellen zum Austragen der betreffenden Verbindungen angebracht.
Ist das Hauptinteresse des Verfahrens auf die Herstellung des p-Terphenyls gerichtet, so verbindet man das die o- und m-Terphenylisomeren führende Rohr 6 mit dem Speisungsrohr des Pyrolyserohrs A und entnimmt am Kopf der Trennkolonne D das p-Terphenyl.
Beispiel 1
Durch einen vorstehend beschriebenen, auf 785° C erhitzten Knierohrreaktor wird ein Gemisch aus Benzol-, Diphenyl- und p-Terphenyldampf geleitet. Der Gehalt an Diphenyl ist so geregelt, daß diese Verbindung durch die Pyrolyse nicht verbraucht wird. Die Verweilzeit der Dämpfe im beheizten Rohr beträgt 5 Sekunden.
Die nachfolgende Tabelle gibt die Zusammensetzungen der Ausgangsdampfmischungen und der Terphenylgemische sowie die Ausbeuten von vier Versuchen an:
Versuch Nr. Benzol [C t]
p-Terphenyl
0 Erhaltene Terphei
[Gewichtsprozen
I m
lyle
t]
P Ausbeute
I0Io]
I 75
76
73
O
0,68
1,5
11,6
10
15
28
25
8
80
79
77
π 73,5 2,7 13 1 75
III Beschickung
jewichtsprozen
Diphenyl
60
60,5
77,7
IV 25
23,3
25
86
24
Beispiel 2
In der gleichen Vorrichtung wie im Beispiel 1 wird bei 7850C und einer Verweilzeit von 7 Sekunden ein Versuch nach Beispiel 1 durchgeführt, bei dem man aber die höheren Polyphenylverbindungen (wie Tetra-, Penta- usw. Polyphenyle) in die Ausgangsbeschickung zurückführt. Man erhält so Ausbeuten von 85 bis 90 °/0.
Beispiel 3
Es werden die Versuche I bis IV entsprechend Beispiel 1 durchgeführt, jedoch bei 75O0C und einer Verweilzeit von 10 Sekunden. Man erhält folgende Ergebnisse:
Versuch
Nr.
C8H6 (C6H5),
Beschickung, Gewichtsprozent
Schwere
Bestandteile
p-Terphenyl
Terphenylisomere
im Reaktionsprodukt
Schwere Produkte
im Reaktionsprodukt
0/ /0
Ausbeuten
78
76,5
76
74
22 22 22 22
1,5
0
0 0
2 2
(25°/0 para-enthaltend)
5,5 (mit weniger als 2% para-)
5,8 (25% para-enthaltend)
6,1 (mit weniger als 2 % para-)
1,5
2,2
0,5
1,5
77
71,5
92
80
Der Gehalt an p-Terphenyl und an schweren Bestandteilen im gebildeten Produkt ist jeweils nach Abzug des Gehalts dieser Stoffe in der Beschikkungsmischung ausgedrückt.
Beispiel 4
Entsprechend Beispiel 3 werden die Versuche V bis VII bei 83O°C und einer Verweilzeit von 3 Sekunden ausgeführt. Die Ergebnisse sind folgende:
Versuch
Nr.
C0H6
Beschickung, Gewichtsprozent
Schwere
Bestandteile
(C6H5),
p-Terphenyl
Terphenylisomere
im Reaktionsprodukt
Schwere Produkte
im Reaktionsprodukt
Ausbeuten
72
68
63,5
28
28
28
4
3,5
0 0
(30% para-enthaltend)
(5°/0 para-enthaltend)
(5% para-enthaltend)
10

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von o-, m- und p-Terphenylisomeren enthaltenden Gemischen durch Pyrolyse eines Gemisches aus Benzol, Diphenyl und höheren Polyphenylen bei 550 bis 900° C in der Dampfphase, wobei die Strömungsgeschwindigkeit in der Pyrolysezone auf Reynolds-Zahlen von 10 000 bis 500 000 eingestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß man zur bevorzugten Herstellung bestimmter Terphenylisomeren eine Mischung aus 70 bis 80 Gewichtsteilen Benzol, 20 bis 30 Gewichtsteilen Diphenyl und 0,5 bis 10 Gewichtsteilen eines oder zweier Terphenylisomeren, deren Bildung verhindert oder verringert werden soll, als Ausgangsbeschickung verwendet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zu pyrolisierende Gemisch außerdem die gesamten oder einen Teil der Polyphenyle enthält, welche sich normalerweise im Verlaufe der Pyrolyse bilden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zu pyrolysierende Gemisch ungefähr 75 Gewichtsteile Benzol, ungefähr 25 Gewichtsteile Diphenyl und 1 bis 5 Gewichtsteile p-Terphenyl enthält.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Pyrolyse in einem einzigen Rohr, welches eine Reihe von aufeinanderfolgenden, zylinderf örmig angeordneten Kniestücken aufweist, vornimmt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 012 595;
italienische Patentschrift Nr. 602 707;
B. I. O. S., Final Report Nr. 1787, Item Nr. 22.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 569/561 7.68 © Bundesdruckerei Berlin
DEP1272A 1961-01-18 1962-01-17 Verfahren zur Herstellung von o-, m- und p-Terphenylisomeren enthaltenden Gemischen Pending DE1272281B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR849972A FR1292223A (fr) 1961-01-18 1961-01-18 Procédé pour la fabrication de terphényles

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1272281B true DE1272281B (de) 1968-07-11

Family

ID=8746927

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP1272A Pending DE1272281B (de) 1961-01-18 1962-01-17 Verfahren zur Herstellung von o-, m- und p-Terphenylisomeren enthaltenden Gemischen

Country Status (10)

Country Link
BE (1) BE612740A (de)
CA (1) CA716111A (de)
CH (1) CH405255A (de)
DE (1) DE1272281B (de)
DK (2) DK103721C (de)
ES (1) ES273790A1 (de)
FR (1) FR1292223A (de)
GB (1) GB934467A (de)
LU (1) LU41113A1 (de)
NL (1) NL273630A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113636908A (zh) * 2021-08-13 2021-11-12 涉县津东经贸有限责任公司 一种三联苯组合物及其制备方法

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN103804114B (zh) * 2013-12-05 2016-06-01 安徽奥瑞化工有限公司 一种制备氢化三联苯的方法

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012595B (de) * 1955-12-24 1957-07-25 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von Diphenyl durch thermische Umsetzung von Benzol

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012595B (de) * 1955-12-24 1957-07-25 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von Diphenyl durch thermische Umsetzung von Benzol

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113636908A (zh) * 2021-08-13 2021-11-12 涉县津东经贸有限责任公司 一种三联苯组合物及其制备方法

Also Published As

Publication number Publication date
CA716111A (en) 1965-08-17
LU41113A1 (de) 1962-07-17
FR1292223A (fr) 1962-05-04
DK103721A (de)
GB934467A (en) 1963-08-21
BE612740A (de)
CH405255A (fr) 1966-01-15
DK103721C (da) 1966-02-14
NL273630A (de)
ES273790A1 (es) 1962-07-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1910037C3 (de)
DE2127625A1 (de)
EP0021381B1 (de) Verfahren zur Rückgewinnung von Pyrolyseenergie bei der Herstellung von Vinylchlorid durch thermische Spaltung von 1,2-Dichlorethan
DE1272281B (de) Verfahren zur Herstellung von o-, m- und p-Terphenylisomeren enthaltenden Gemischen
DE2525310A1 (de) Verfahren zur herstellung von monoalkenylbenzolen
DE1249245B (de) Verfahren zur Abtrennung eines reinen kristallisierbaren Kohlenwasserstoffes aus einem Kohlenwasserstoffgemisch durch mehrstufiges Umkristallisieren unter teilweiser Rückführung der Mutterlauge
DE2250988A1 (de) Verfahren zur herstellung methylierter aromatischer kohlenwasserstoffe
DE1952778C3 (de) Verfahren zum Entalkylieren von methylsubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoffen
DE1917279B2 (de) Verfahren zur Herstellung eines vinylaromatischen Kohlenwasserstoffes durch katalytische Dehydrierung eines alkylierten aromatischen Kohlenwasserstoffes
DE2725020A1 (de) Verfahren zur kohle-entaschung
DE1923564C3 (de)
DE1518466C3 (de) Verfahren zur Gewinnung und Rückführung von Ammoniak und Kohlendioxid in Harnstoffsyntheseabströmen
DE1232584B (de) Verfahren zur Herstellung von methylierten oder chlormethylierten Kohlenwasserstoffen
DE880138C (de) Verfahren zur Herstellung von Styrol
DE1418628C (de) Verfahren zur Herstellung von Reinst aromaten
DE634733C (de) Verfahren zur Herstellung niedrigsiedender fluessiger Kohlenwasserstoffe durch Waermebehandlung von Teeren, Mineraloelen, deren Destillations- und Umwandlungsprodukten
AT305978B (de) Verfahren zur Isomerisierung von einer C8-Aromatenfraktion
DE2165454C3 (de) Verfahren zur Gewinnung von Isopren aus Mischungen
DE2652332A1 (de) Verfahren zur herstellung von 1,2-dichloraethan
AT206421B (de) Verfahren zur Herstellung von Äthylen
DE1962689B2 (de) Wärmeübertragungsmittel auf der Basis von Athyldiphenylen sowie Verfahren zur Herstellung von Gemischen aus 3 und 4 Athyldiphenylen
DE1668154A1 (de) Verfahren zum thermischen hydrierenden Entalkylieren von Toluol
DE2237172B2 (de) Verfahren zur pyrolyse von benzol zu polyphenylen
DE1768758B2 (de) Verfahren zum Isomerisieren von Methylbenzolen mit 2 bis 4 Methylgruppen
DE2134609A1 (de) Verfahren zur Herstellung ungesättigter Kohlenwasserstoffe