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DE1272245B - Vorrichtung an Webmaschinen zum Weben breiter Gewebe mit durch eine Duese erfolgender pneumatischer Schusseintragung - Google Patents

Vorrichtung an Webmaschinen zum Weben breiter Gewebe mit durch eine Duese erfolgender pneumatischer Schusseintragung

Info

Publication number
DE1272245B
DE1272245B DEP1272A DE1272245A DE1272245B DE 1272245 B DE1272245 B DE 1272245B DE P1272 A DEP1272 A DE P1272A DE 1272245 A DE1272245 A DE 1272245A DE 1272245 B DE1272245 B DE 1272245B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
weft
weaving
shed
nozzle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1272A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Scheffel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP1272A priority Critical patent/DE1272245B/de
Publication of DE1272245B publication Critical patent/DE1272245B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Webmaschinen zum Weben breiter Gewebe mit durch eine Düse erfolgender pneumatischer Schußeintragung Zum Weben breiter Gewebe mit durch eine Düse erfolgender pneumatischer Schußeintragung ist eine Webmaschine mit einem platinenariig ausgebildeten Lamellenkamm bekanntgeworden (deutsche Auslegeschrift 1098 456), der zum jeweiligen Eintragen so verstellt wird, daß seine Lamellen zwischen den Kettenfäden hindurch in das Webfach eintreten. Die Lamellen bilden einen Kanal, durch den der Schußfaden geblasen wird. Damit der Luftstrom, der nach dem Verlassen des Blasrohres rasch seine Energie verliert, neu genährt werden kann, werden durch die Lamellen zusätzliche Luftströme zugeführt.
  • Bei dieser bekannten Webmaschine müssen im Rhythmus der Maschinendrehzahl Massen bewegt werden, wobei diese jeweils zunächst in einer Richtung beschleunigt, hierauf bis zum Stillstand verzögert und dann in Gegenrichtung beschleunigt und hierauf wieder bis zum Stillstand verzögert werden müssen. Wegen dieses Bewegungsablaufes ist die Leistung der Maschine beschränkt, da eine verhältnismäßig niedrig liegende obere Maschinengrenzdrehzahl nicht überschritten werden darf.
  • Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, die bekannte Schußeintragungsvorrichtung so umzugestalten, daß die rhythmische Umkehrung der Massen beim Eintragungvorgang weitgehend in Fortfall kommt. Es ist zwar bereits bekannt (deutsche Patentschrift 222 086), zum Anschlagen des Schußfadens die Weblade mit Webeblatt durch rotierende Rietscheiben zu ersetzen, doch müßte auch bei Austausch der Weblade mit Webeblatt an der zuvor erwähnten Webmaschine mit pneumatischer Schußeintragung gegen das bekannte rotierende Riet der hin und her zu bewegende Lamellenkamm weiter verwendet werden. Die Notwendigkeit, die bewegten Massen rhythmisch umkehren zu müssen, bliebe auch dann bestehen, was beim Gegenstand der Erfindung jedoch nicht mehr der Fall ist. Bei dieser wird das bekannte rotierende Riet, insoweit es aus geschlitzten kreisförmigen Scheiben besteht, die auf einer parallel zur Anschlagkante verlaufenden Welle angeordnet sind, genutzt, und zugleich wird es zur Bildung des Luftkanals innerhalb des Webfaches für das Durchblasen des Schußfadens herangezogen. Demgemäß besteht die Erfindung an einer Vorrichtung an Webmaschinen zum Weben breiter Gewebe mit durch eine Düse erfolgender pneumatischer Schußeintragung und mit Führung des den Schußfaden eintragenden Luftstromes durch das Fach in einem aus einzelnen gleichachsig dicht nebeneinander angeordneten, eine geschlitzte Durchgangsöffnung aufweisenden Platinen gebildeten Kanal, der während eines bestimmten Zeitintervalls das gerade gebildete Webfach so durchsetzt, daß er randseitig gegenüber dem Auslaß der Düse zu stehen kommt, darin, daß in an sich bekannter Weise die Platinen aus kreisförmigen Scheiben bestehen, die auf einer parallel zur Anschlagkante verlaufenden Welle angeordnet sind, wobei die geschlitzte, kreisrund ausgebildete Durchgangsöffnung jeder Scheibe außermittig vorgesehen ist, und daß die Scheiben in an sich bekannter Weise als Schußfaden-Anschlagelement dienen, in der Weise, daß der Schußfaden, der sich beim Schließen des Webfaches auf die untere Kettenfadenschar auflegt, beim Weiterdrehen der auf der der Anschlagkante zugekehrten Seite von oben nach unten umlaufenden Welle durch die entgegen der Umlaufrichtung der Welle gerichteten Schlitze hindurchtritt und durch eine am Schlitzaustritt entgegen der Umlaufrichtung der Welle stark ansteigende, in den Mantel der Scheibe übergehende Kurve angeschlagen wird.
  • Der Vorteil, den die Erfindung erbringt, besteht vor allem darin, daß die Umkehrung der bewegten Massen beim Eintragen des Schußfadens weitgehend in Fortfall kommt. Infolgedessen kann die Webmaschinengeschwindigkeit beträchtlich gesteigert werden. Auch läßt sich ein verhältnismäßig ruhiger Lauf der Webmaschine erzielen, was sich in verhältnismäßig geringem Verschleiß und wenig Ausfallzeiten auswirkt.
  • Beim Betreiben der Vorrichtung läuft die Scheibenwelle in gleichbleibender Richtung um. Sobald der Scheibenlängskanal gegenüber der Düse zu stehen kommt, wird der Schußfaden in den Längskanal eingeblasen. Beim Weiterdrehen der Scheibenwelle schiebt sich der Schußfaden aus dem Schlitz und wird durch die Scheiben angeschlagen. Sofern die Vorrichtung mit Zusatzluftzuführung in Richtung der Flugbahn des jeweils einzutragenden Schußfadens über sägezahnartig vorspringende, zur Flugbahn gerichtete Luftaustrittsglieder gemäß einem älteren Vorschlag (deutsche Patentschrift 1170 879) verwendet werden soll, empfiehlt es sich, die Ausbildung so zu treffen, daß die Welle als Hohlwelle ausgebildet ist und die Luftaustrittsglieder trägt sowie auf einem Rohr gelagert ist, das mantelseitig eine längsverlaufende Auslaßöffnung aufweist und an die Blasluftleitung angeschlossen ist.
  • Vorteilhafterweise wird die Erfindung noch dadurch weitergebildet, daß auf der Welle blasrohrseitig oder an beiden Randseiten eine an sich bekannte Schneidscheibe angeordnet ist, die in an sich bekannter Weise im Zusammenwirken mit einer ruhend angeordneten Gegenschneidscheibe eine Schere bildet.
  • Lassen sich bei leichteren Geweben die Schußfäden schon allein durch die rotierende Bewegung der Scheibenwelle auf Grund der besonderen Formgebung der einzelnen Scheiben anschlagen, so ist es bei schwereren Geweben jedoch günstig, ein Verstellgetriebe vorzusehen, mittels welchem die Scheibenwelle zum Anschlagen des gerade eingetragenen Schußfadens an das Gewebe beistellbar und anschließend von diesem um ein kurzes Wegstück wegstellbar ist. Das Verstellgetriebe kann hierbei eine gleichmäßig umlaufende Welle mit einer Exzentermit und einer darin geführten Rolle umfassen, von der aus über ein Gestänge die Lager der Welle verschiebbar sind.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand mehrerer Ausführungsbeispiele veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 eine Welle mit kreisförmigen, Durchgangsöffnungen für den Schußfaden aufweisenden Scheiben in Stirnansicht bei offenem Webfach, F i g. 2 die Welle mit Scheiben nach F i g. 1 bei angeschlagenem Schußfaden, F i g. 3 ein Teilstück der in F i g. 1 und 2 dargestellten Welle mit Scheiben in Seitenansicht, F i g. 4 die Welle mit Scheiben, die zum Eintragen vom Anschlag zurückstellbar ist, in zurückgestellter Lage, F i g. 5 die in F i g. 4 dargestellte Welle mit Scheiben in Anschlagstellung, F i g. 6 das eine Endstück der in F i g. 4 und 5 veranschaulichten Welle mit Scheiben, F i g. 7 einen Teil einer Webmaschine mit einer als Hohlwelle ausgebildeten Welle mit Scheiben und einer Zusatzluftzuführung in Seitenansicht und F i g. 8 eine Welle mit Scheiben, die über ein Malteserkreuzgetriebe antreibbar ist.
  • Auf einer Welle 2 sind mit gegenseitigem Abstand befestigte, kreisförmige, platinenartig ausgebildete Scheiben 3 angeordnet. Deren Abstand ist so gewählt, daß eine der Kettenfadendichte entsprechende Anzahl Kettenfäden 4 unbehindert zwischen jeweils zwei Scheiben 3 verlaufen kann. Außermittig sind in jeder Scheibe 3 drei kreisrunde Durchgangsöffnungen 5, 6, 7 vorgesehen, deren Querschnitt ein Vielfaches des Schußfadenquerschnittes beträgt. Die Durchgangsöffnungen 5, 6, 7 fluchten miteinander, so daß ein Längskanal E entsteht, der jeweils zwischen zwei Scheiben 3 unterbrochen ist. Von jeder Durchgangsöffnung 5, 6, 7 führt ein Schlitz 8 zur Mantelseite der zugehörigen Scheibe. Die Schlitze 8 sind übereinstimmend gehalten und fluchten an sämtlichen Scheiben 3 miteinander. Sie sind so breit gehalten, daß ein Schußfaden S bequem durchtreten kann.
  • Das bereits erzeugte Gewebe T liegt auf einer ruhenden Auflage 9 auf. Beim Umlaufen der Welle 2 in Richtung des Pfeils A wird der Schußfaden S, sobald der von den Durchgangsöffnungen 5 bzw. 6 bzw. 7 gebildete Längskanal E sich innerhalb des Webfaches befindet, wobei er randseitig gegenüber dem Auslaß eines Blasrohres 23 zu stehen kommt, in den Längskanal E eingeblasen. Dieser liegt völlig frei im Webfach, so daß der eingeblasene Schußfaden S mit den Kettenfäden nicht in Berührung kommen kann. Infolgedessen wird auch bei größeren Webbreiten ein einwandfreier Eintragvorgang gewährleistet.
  • Nachdem der Schußfaden S in einen der Längskanäle E eingeschossen worden ist, wird er beim Weiterdrehen der Welle 2 in Richtung des Pfeils A nach dem bereits gebildeten Gewebe hin transportiert. Hierbei wird er auf die untere Kettenfadenreihe sich auflegen und beim Weiterdrehen der Welle 2 durch den Schlitz 8 nach außen geschoben. Beim weiteren Umlauf der Welle 2 wird der aus dem Schlitz 8 ausgetretene Schußfaden S, bedingt durch die Kurvenform der einzelnen Scheiben 3, in der Zeichnung nach links gedrückt, also angeschlagen. Inzwischen hat sich das Webfach zu erneutem Wechsel geschlossen. Um die Anschlagwirkung zu erzielen, ist jede Scheibe 3 mantelseitig durch eine Kurve B, C so profiliert, daß sie im Durchmesser von der Stelle B aus zunächst bis C stark ansteigt und dann allmählich abnimmt. Am Punkt D weist sie den geringsten Durchmesser auf.
  • Die Welle 2 kann, wie aus F i g. 7 hervorgeht, als Hohlwelle 11 ausgebildet sein, die nach dem Längskanal E, der von den Scheiben 3 gebildet wird, Luftzuführungsöfnungen aufweist. Die Luftzuführungsöffnungen nach den Längskanälen E werden mittels sägezahnförmig profilierter Luftaustrittsglieder 15,16 gebildet, die an den »Zahnschneiden« zum Längskanal E weisende Öffnungen 16 besitzen, am »Zahnrücken« geschlossen sind und am »Zahnansatz« zur Hohlwelle 11 hin offen sind. Die Richtung F der. Öffnungen 16 stimmt mit der Flugrichtung der einzutragenden Schußfäden überein. Die Hohlwelle 11 ist auf einem Rohr 17 drehbar gelagert, das über eine Leitung 18 an eine Blasluftleitung 19 angeschlossen ist. Das Rohr 17 weist mantelseitig eine längsverlaufende, nach dem Webfach gerichtete Auslaßö$nung 20 auf. Blasrohrseitig trägt die Welle 2 bzw. die Hohlwelle 11 eine fest mit ihr verbundene Schneidscheibe 21, die im Zusammenwirken mit einer ruhend angeordneten Gegenschneidscheibe 22 eine Schere bildet (F i g. 6, 7).
  • An dem Blasrohr 23 sind über den Umfang verteilt Fadeneintrittsrohre 24 angeordnet. Die Anzahl der Fadeneintrittsrohre 24 stimmt mit der Anzahl der einzutragenden unterschiedlichen Schußfäden überein. Der in F i g. 7 sichtbare Schußfaden ist mit 25 bezeichnet.
  • Die Welle 2 kann gleichförmig umlaufen. Die Ausbildung kann aber auch so getroffen werden, daß die Welle 2 dann, wenn ein Längskanal E ein Webfach frei durchsetzt, für ein bestimmtes Intervall ruhend in dieser Lage verbleibt. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß der Welle 2 ein Malteserkreuzgetriebe 55 vorgeschaltet ist, so wie dies in F i g. 8 veranschaulicht ist. Hiernach wird von einer Hauptwelle 53 aus die Welle 2 über das Malteserkreuzgetriebe 55 unter Zwischenschaltung von Rädern 56, 57, 58 angetrieben.
  • Für die Herstellung schwererer Gewebe kann es günstig sein, die Ausbildung so zu treffen, daß die Welle 2 zum Eintragen des jeweiligen Schußfadens vom Gewebe weg- und zum Anschlagen des eingetragenen Schußfadens an das Gewebe beigestellt werden kann, so wie dies aus F i g. 4 und 5 hervorgeht. In F i g. 4 ist der Zustand festgehalten, in welchem ein Schußfaden S über einen der Längskanäle E in den Scheiben 3 in das Webfach eingetragen wird. Die Welle 2 ist in diesem Zustand von dem Gewebe T um ein kurzes Wegstück V zurückgestellt. In F i g. 5 dagegen ist der Zustand festgehalten, in welchem die Welle 2 in Richtung des Pfeils U nach dem Gewebe T hin verstellt worden ist. Die Größe des Verstellweges wird so gewählt, daß der in das Webfach eingetragene, über den Schlitz 8 aus dem Längskanal E geschobene Schußfaden S an das Gewebe T angeschlagen wird.
  • Ein zum Bei- und Wegstellen der Welle 2 dienendes Verstellgetriebe 59 bis 64 zeigt F i g. B. Das Verstellgetriebe umfaßt eine gleichmäßig und synchron zur Welle 53 umlaufende Welle 59 mit einer exzentrischen Nut 60', in der eine Rolle 60 geführt ist, von der aus über ein Gestänge 61, 62, 63, nämlich über eine Gabel 61 und über einen an diese bei 62 angelenkten Hebel 63, ein Lager 64 der Welle 2 in Richtung und Gegenrichtung des Pfeils W verstellbar ist.
  • Um die Welle 2 bzw. die Hohlwelle 11 im Bedarfsfall von Hand aus der Arbeitslage stellen zu können, ist ein Hebelgetriebe 65, 66, 67 vorgesehen, das aus einer bei 62 angelenkten Stange 65 mit einem Handhebel 66, 67 besteht. In der in F i g. 8 gezeigten Rastlage des Handhebels 66, 67 befindet sich die Welle 2 in ihrer Arbeitslage. Wird der Handhebel 66, 67 so verstellt, daß sein Sperrstück 67 in eine Nut 68 einrastet, dann wird das Gelenk bei 62 durchgeknickt, wodurch die Welle 2 in Gegenrichtung des Pfeils W verschoben und aus ihrer Arbeitsstellung gebracht wird.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung an Webmaschinen zum Weben breiter Gewebe mit durch eine Düse erfolgender pneumatischer Schußeintragung und mit Führung des den Schußfaden eintragenden Luftstromes durch das Fach in einem aus einzelnen gleichachsig dicht nebeneinander angeordneten, eine geschlitzte Durchgangsöffnung aufweisenden Platinen gebildeten Kanal, der während eines bestimmten Zeitintervalls das gerade gebildete Webfach so durchsetzt, daß er randseitig gegenüber dem Auslaß der Düse zu stehen kommt, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Platinen aus kreisförmigen Scheiben (3) bestehen, die auf einer parallel zur Anschlagkante verlaufenden Welle (2) angeordnet sind, wobei die geschlitzte, kreisrund ausgebildete Durchgangsöffnung (5 bzw. 6 bzw. 7) jeder Scheibe (3) außermittig vorgesehen ist, und daß die Scheiben (3) in an sich bekannter Weise als Schußfaden-Anschlagelement dienen in der Weise, daß der Schußfaden, der sich beim Schließen des Webfaches auf die untere Kettenfadenschar auflegt, beim Weiterdrehen der auf der der Anschlagkante zugekehrten Seite von oben nach unten umlaufenden Welle (2) durch die entgegen der Umlaufrichtung der Welle (2) gerichteten Schlitze (8) hindurchtritt und durch eine am Schlitzaustritt entgegen der Umlaufrichtung der Welle (2) stark ansteigende, in den Mantel der Scheibe (3) übergehende Kurve (B, C) angeschlagen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit Zusatzluftzuführung in Richtung der Flugbahn des jeweils einzutragenden Schußfädens über sägezahnartig vorspringende, zur Flugbahn gerichtete Luftaustrittsglieder, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (2) als Hohlwelle (11) ausgebildet ist und die Luftaustrittsglieder (15, 16) trägt sowie auf einem Rohr (17) gelagert ist, das mantelseitig eine längsverlaufende Auslaßöffnung (20) aufweist und an die Blasluftleitung (19) angeschlossen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (2; 11) blasrohrseitig oder an beiden Randseiten eine an sich bekannte Schneidscheibe (21) angeordnet ist, die in an sich bekannter Weise im Zusammenwirken mit einer ruhend angeordneten Gegenschneidscheibe (22) eine Schere bildet.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Welle (2; 11) so ausgebildet ist, daß diese gleichförmig umläuft.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Welle (2; 11) so ausgebildet ist, daß diese absatzweise umläuft, indem ihr ein Malteserkreuzgetriebe (55) vorgeschaltet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein Verstellgetriebe (59 bis 64), mittels welchem die Welle (2; 11) zum Anschlagen des gerade eingetragenen Schußfadens (S) an das Gewebe (T) beistellbar und anschließend von diesem um ein kurzes Wegstück (V) wegstellbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellgetriebe (59 bis 64) eine gleichmäßig umlaufende Welle (59) mit einer Exzenternut (60') und einer darin geführten Rolle (60) aufweist, von der aus über ein Gestänge (61, 62, 63) die Lager (64) der Welle (2; 11) verschiebbar sind. B. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch ein auf das Gestänge (61, 62, 63) zur Einwirkung bringbares Hebelgetriebe (65, 66, 67), mit welchem die Welle (2; 11) von Hand aus der Arbeitslage stelIbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 222 086, 865 729; deutsche Auslegeschrift Nr. 1098 456; belgische Patentschrift Nr. 564 609; tschechoslowakische Patentschrift Nr. 83 519.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2344717A1 (de) * 1973-09-05 1975-05-07 Walter Scheffel Vorrichtung und verfahren an wellenfachwebmaschinen mit durch transportstroemung eines fludiums bewirkten schusseintrages

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DE1098456B (de) * 1958-05-09 1961-01-26 Mira Zd Y Na Pletene A Stavkov Vorrichtung an Webmaschinen mit durch eine Duese erfolgender pneumatischer Schusseintragung

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