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DE1272004B - Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung von sich im Raum bewegenden Objekten auf einem Schirm unter Einsatz mehrerer Aufzeichnungspersonen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung von sich im Raum bewegenden Objekten auf einem Schirm unter Einsatz mehrerer Aufzeichnungspersonen

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Publication number
DE1272004B
DE1272004B DE19621272004 DE1272004A DE1272004B DE 1272004 B DE1272004 B DE 1272004B DE 19621272004 DE19621272004 DE 19621272004 DE 1272004 A DE1272004 A DE 1272004A DE 1272004 B DE1272004 B DE 1272004B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
information
recording
command
signals
computing device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19621272004
Other languages
English (en)
Inventor
Maurice Abraham
Georges Kniazeff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NOUVELLES TECH RADIOELECTRIQUE
Original Assignee
NOUVELLES TECH RADIOELECTRIQUE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NOUVELLES TECH RADIOELECTRIQUE filed Critical NOUVELLES TECH RADIOELECTRIQUE
Publication of DE1272004B publication Critical patent/DE1272004B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/26Teaching or practice apparatus for gun-aiming or gun-laying
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Audible And Visible Signals (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung von sich im Raum bewegenden Objekten auf einem Schirm unter Einsatz mehrerer Aufzeichnungspersonen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Darstellung der Lage und anderer Informationen von sich im Raum bewegenden Objekten auf einem großen Schirm unter Einsatz mehrerer Aufzeichnungspersonen, auf die die von verschiedenen Informationsquellen gegebenenfalls gleichzeitig empfangenen optischen bzw. akustischen Informationen verteilt werden.
  • Ein Verfahren und eine Vorrichtung dieser Art sind erforderlich, um einen vollständigen Überblick über einen Raum wie einem bestimmten See- oder Luftraum zu einem gegebenen Zeitpunkt sowie während der folgenden Zeit zu geben. Der Raum wie auch die sich in ihm bewegenden Objekte können real sein, wenn es sich z. B. um das Sichtbarmachen von Flugbahnen von Objekten handelt, die in einem Luftraum beispielsweise durch Radargeräte ermittelt wurden. Der Raum sowie die Objekte können jedoch auch fiktiv sein, wobei beispielsweise bei der Ver wendung im taktischen und strategischen Unterricht die Lage der Objekte hauptsächlich durch einen Simulator geliefert wird.
  • Beim Einsatz mehrerer Aufzeichnungspersonen entsteht zunächst das Problem der zweckmäßigen Arbeitsteilung. Ein bekanntes Verfahren besteht darin, für jede Aufzeichnungsperson einen besonderen, abseits des Darstellungsschirms liegenden Arbeitsplatz vorzusehen, an dem er Informationen von nur einer Informationsquelle empfängt und in eine Aufzeichnungsfläche einträgt, die mittels einer Projektionseinrichtung auf dem Darstellungsschirm abgebildet wird. Die Gesamtdarstellung erfolgt also durch Übereinanderprojektion von Einzeldarstellungen, die jeweils den gesamten Darstellungsraum umfassen können.
  • Dieses Darstellungsverfahren hat, insbesondere wenn außer der Position eines Objekts auch seine Kenndaten (z. B. Kennummer, Höhe, Geschwindigkeit) eingetragen werden, den Nachteil, daß die Beschriftung von verschiedenen Aufzeichnungspersonen in dasselbe Flächenelement eingetragen werden können, so daß sie sich bei der tÇbereinanderprojektion überdecken und damit unleserlich werden.
  • Hier kann nur eine unmittelbar am Darstellungsschirm stattfindende manuelle Aufzeichnung Abhilfe schaffen, wie es an sich bei der Aufzeichnung durch eine einzige Aufzeichnungsperson bereits bekannt ist.
  • Bleibt man nun aber bei Einsatz mehrerer Aufzeichnungspersonen bei der bereits genannten Arbeitsteilung, die einer bestimmten Aufzeichnungsperson die Aufzeichnung von Informationen zuweist, welche aus einer einzigen, jedoch gegebenenfalls den ganzen Darstellungsraum erfassenden Informationsquelle stammen, dann wird hinter dem Darstellungsschirm ein untragbares Gedränge entstehen.
  • Zur Vermeidung dieses Nachteils bietet sich eine Arbeitsteilung an, bei der einer Aufzeichnungsperson nur die Bearbeitung einer bestimmten Raumzone zugewiesen wird. Nunmehr muß aber jede Aufzeichnungsperson Informationen verarbeiten, die von verschiedenen optischen bzw. akustischen Informationsquellen, gegebenenfalls gleichzeitig, geliefert werden.
  • Hierdurch werden die Aufzeichnungspersonen überfordert.
  • Man könnte nun zusätzliche Meldepersonen einschalten, die alle Informationen mündlich oder fernmündlich an die Aufzeichnungspersonen übermitteln und sich bezüglich der Reihenfolge der tJbermittlungen untereinander verständigen, wie es an sich bei der Aufzeichnung durch eine einzige Aufzeichnungsperson bereits bekannt ist. Hierbei entstehen indessen Fehlerquellen dadurch, daß die Meldepersonen sprechtechnisch von unterschiedlicher Qualität sind und keine Gewähr für eine Übermittlung der Informationen an die Aufzeichnungspersonen in einer zwangläufigen Reihenfolge besteht, ganz abgesehen davon, daß auch der Personalaufwand sehr hoch wird.
  • Durch die Erfindung soll bei einer unmittelbar am Schirm stattfindenden manuellen Aufzeichnung und einer Arbeitsteilung, die einer Aufzeichnungsperson die Bearbeitung einer bestimmten Raumzone zuweist, die Übermittlung der Aufzeichnungsbefehle an die Aufzeichnungspersonen durch rein technische Maßnahmen optimiert werden.
  • Dies erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß alle für diese Raumzone anfallenden Informationen in akustische Aufzeichnungsbefehle umgewandelt werden, die ohne zeitliche Überschneidung und in zwangläufiger Reihenfolge aus einem dafür vorbereiteten Wortspeicher wiedergegeben werden.
  • Die hierfür notwendigen technischen Mittel sind bekannt. Es wurde nämlich bereits eine Vorrichtung entwickelt, die es gestattet, die Lage verschiedener beweglicher Objekte' vollautomatisch auf einem großen Schirm darzustellen. Diese Vorrichtung besitzt eine Speicher- und Recheneinrichtung, welche die sich auf die verschiedenen Objekte beziehenden, über verschiedene Obertragungskanäle unterschiedlicher Art empfangenen Informationen in elektrische Ausgangssignale umwandelt, die nacheinander über einen einzigen Ausgangskanal weitergegeben werden, sowie einen Befehlswandler zur Umwandlung dieser aufeinanderfolgenden elektrischen Ausgangssignale in Lichtsignale des Elektronenstrahls einer Kathodenstrahlröhre, deren Schirm kinematographisch auf einen Film übertragen wird, den man nach seiner Entwicklung auf den Darstellungsschirm projiziert. Die Arbeitsweise dieser vollautomatischen Vorrichtung ist bemerkenswert, jedoch ist ihr Herstellungpreis sehr hoch, und sie muß mit äußerster Sorgfalt betrieben werden. Schließlich bietet sie auch nur geringe Möglichkeiten einer direkten Einwirkung auf die Darstellungsart.
  • Unter teilweiser Verwendung der bei dieser vollautomatischen Darstellungsvorrichtung eingesetzten Funktionselemente ist eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung gekennzeichnet a) durch eine Speicher- und Recheneinrichtung, die sämtliche eingehenden Informationen aufnimmt, gegebenenfalls in gewünschte Parameter umrechnet und in eine Folge von elektrischen Ausgangssignalen umwandelt, die nacheinander über einen einzigen Ausgangskanal abgegeben werden; b) durch einen automatischen Verteiler, der die Ausgangssignale der Speicher- und Recheneinrichtung entsprechend der jeweils zugehörigen Ortsinformation nach Raumzonen sortiert über eine entsprechende Anzahl von Ausgangskanälen abgibt; c) durch je einen an jeden Ausgangskanal des Verteilers angeschlossenen elektroakustischen Befehlswandler, der einen Wortspeicher sowie eine Zugriffs- und Wiedergabeautomatik aufweist, welch letztere durch die vom vorgeschalteten Verteiler kommenden Signale gesteuert wird; d) durch einen an jeden Befehlswandler angeschlossenen elektroakustischen Schallgeber, der hörbare Aufzeichnungsbefehle an die Aufzeichnungsperson übermittelt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist somit gegenüber dem mit Aufzeichnungs- und Meldepersonen durchgeführten Verfahren und dem erwähnten voll- automatischen Verfahren ein halbautomatisches Verfahren. Es besitzt gegenüber dem erstgenannten Verfahren den Vorteil größerer Zuverlässigkeit in der Befehlsübermittlung, während es gegenüber dem zweitgenannten Verfahren den Vorteil hat, hinsichtlich des technischen Aufwandes weniger kompliziert und infolgedessen weniger kostspielig sowie flexibler in der Handhabung zu sein. Die die Darstellung beobachtenden Überwachungsp ersonen können sich nämlich beim Aufzeichnungspersonal, beispielsweise mit Hilfe des Telefons, direkt einschalten, um die Aufzeichnung zu korrigieren, was im Fall einer Vollautomatik einen großen zusätzlichen technischen Aufwand erfordert.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Gesamtansicht der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung, wobei der Einfachheit halber nur eine Aufzeichnungsperson gezeigt ist und Fig.2 die Oberseite eines der Fernsteuerungspulte, welche den die Aufzeichnung in der Vorrichtung gemäß Fig. 1 beobachtenden Überwachungspersonen zur Verfügung stehen.
  • Die in F i g. 1 abgebildete Vorrichtung ermöglicht es, auf einem großen Schirm die Lage verschiedener Objekte in einem bestimmten Erd-, See- oder Luftraum sowie andere sich auf diese Objekte beziehende Informationen (Geschwindigkeit, Höhe, Art des Objekts usw.) darzustellen, welche insbesondere in der Nähe ihrer oder bestimmter augenblicklicher Lagen aufgezeichnet werden können.
  • Die in Fig. 1 abgebildete Vorrichtung hat einen großen Schirm, der von der Seite her beleuchtet wird und hinter dem Aufzeichnnngspersonen 2 stehen, denen jeweils eine andere Zone des Schirms 1 zur Aufzeichnung zugewiesen ist. Eine dieser Aufzeichnungspersonen ist in Fig. 1 dargestellt. Die sich auf die verschiedenen beweglichen Objekte beziehenden Informationen kommen aus unterschiedlichen Informationsquellen, die sich voneinander sowohl hinsichtlich ihrer geographischen Lage als auch ihrer Art unterscheiden. Einige davon können Radarstationen sein, die mehr oder weniger weit vom Beobachtungszentrum entfernt sind, in dem sich die Darstellungsvorrichtung befindet. Andere können Beobachtungspersonen sein, die mit optischen Geräten ausgerüstet und mit dem Beobachtungszentrum telefonisch verbunden sind. Ebenso können die Übertragungskanäle, welche die verschiedenen Informationsquellen mit dem B eobachtungszentrum verbinden, von verschiedener Art sein. So können einige der Informationen telefonisch, andere mittels elektromagnetischer Wellen oder auch durch Infrarotsignale usw. übermittelt werden. Die aus verschiedenen Informationsquellen kommenden Informationen, die im Beobachtungszentrum auf verschiedenen Übertragungskanälen unterschiedlicher Art gegebenenfalls gleichzeitig empfangen werden, werden alle auf die verschiedenen Eingänge a, b, c... .1 einer Speicher- und Recheneinrichtung 3 geleitet, welche die Informationen in elektrische Ausgangssignale umwandelt, die nacheinander in einem einzigen Ausgangskanal s weitergeleitet werden. Die Aufgabe der Speicher- und Recheneinrichtung 3 besteht nicht nur darin, die verschiedenen Informationen nach Maßgabe ihrer Ankunft bis zum Zeitpunkt ihrer Weiterleitung über den einzigen Ausgangskanal s speichern, sondern auch darin, diese verschiedenen Informationen zu sortieren, zu filtern und bestimmte unter ihnen zu vergleichen und Wechselbeziehungen festzustellen usw. Bestimmte, sich auf ein und dasselbe bewegliche Objekt beziehende Informationen können auf verschiedenen Obertragungskanälen zu etwas unterschiedlichen Zeitpunkten ankommen.
  • Dies macht es notwendig, sie zu identifizieren, d. h., das bewegliche Objekt zu identifizieren, auf welches sie sich beziehen, sowie ihre Gruppierung, damit sie auf dem Ausgangskanal s in einer für das betreffende bewegliche Objekt charakteristischen, ununterbrochenen Ausgangssignalfolge weitergeleitet werden können. Schließlich muß die Speicher- und Recheneinrichtung3 aus der augenblicklichen Lage jedes beweglichen Objekts diejenige Aufzeichnungsperson 2 ermitteln, welche die Aufgabe hat, die augenblickliche Lage aufzuzeichnen. Speicher- und Recheneinrichtungen dieser Art sind bereits entwickelt worden, insbesondere für die Verwendung bei vollautomatischen Autzeichnungsvorrichtungen der oben beschriebenen Art. Es kann z. B. auch eine digitale Recheneinrichtung verwendet werden, die zum Auswerten der von einem Netz von Informationsquellen, wie Radargeräten, gelieferten Informationen bekannt ist. In diesem Fall erscheinen die elektrischen Ausgangssignale in dem einzigen Ausgangskanals in digitaler Form, d. h. in Form von aufeinanderfolgenden verschlüsselten elektrischen Impulsen. Es ist nicht erforderlich, eine bestimmte Ausführungsform der Speicher- und Recheneinrichtung 3 zu beschreiben, da die vorliegende Erfindung nicht auf eine solche beschränkt ist und verschiedene geeignete Ausführungsformen bekannt sind.
  • Die elektrischen Ausgangssignale, die nacheinander im Ausgangskanal s der Speicher- und Recheneinrichtung 3 erscheinen, werden auf die verschiedenen Aufzeichnnngspersonen 2 mit Hilfe eines automatischen telefonischen Verteilers 4 verteilt. Durch diesen Verteiler werden die für eine bestimmte Aufzeichungsperson bestimmten elektrischen Signale gleichzeitig in einen Befehlswandler 5 und in einen Synchronisierspeicher 6 geleitet, dessen Funktion weiter unten beschrieben wird. Bei der hier beschriebenen Ausführungsform umfaßt der Befehlswandler 5 einen Wortspeicher in Form magnetischer Aufzeichnungsträger wie Bänder, Platten usw., wobei auf jedem dieser Träger ein bestimmter akustischer Aufzeichnungsbefehl gespeichert ist. Außerdem umfaßt der Befehlswandler 5 eine Zugriffs- und Widergabeautomatik, durch welche die von der Speicher-und Recheneinrichtung 3 mit Hilfe des automatischen Verteilers 4 aufgenommenen elektrischen Ausgangssignale die Auswahl entsprechender magnetischer Aufzeichnungsbefehle vornehmen und sie in Form von hörbaren Aufzeichnungsbefehlen reproduzieren.
  • Es sind verschiedene Ausführungsformen für diesen Befehlswandler möglich und bekannt, so daß sich eine besondere Beschreibung erübrigt. Die vom Befehlswandler 5 reproduzierten hörbaren Aufzeichnungsbefehle werden in Form von modulierten elektrischen Strömen mit Tonfrequenz über einen Mischer 7 zu elektroakustischen Schallgebern, wie Telefonhörern 9, übertragen, mit welchen die entsprechende Aufzeichnungsperson ausgerüstet ist. Da im Zusammenhang mit bestimmten Aufzeichnungsbefehlen eine Zeiteintragung erfolgen soll, ist die Speicher- und Recheneinrichtung 3 so ausgebildet, daß sie den diesen Befehlen entsprechenden elektrischen Ausgangssignalen, die sie in ihrem Ausgangskanals aussendet, Spezialsignale zufügt, die zusammen mit den Ausgangssignalen einem Synchronisierspeicher 6 zugeleitet werden, welcher als Funktion dieser Spezialsignale Sendebefehle an einen telefonischen Zeitansagegeber 8 der üblichen Art weitergibt. Je nach der Phasenlage der Spezialsignale zu den Ausgangssignalen kann die Zeitansage durch den Zeitansagegeber 8 vor oder nach den entsprechenden Aufzeichnungsbefehlen erfolgen, letzteres insbesondere mit Hilfe von Speichern, welche das Spezialsignal für den Zeitansagegeber 8 so lange speichern, bis die Umwandlung und Ausgabe der vorher eingetroffenen Aufzeichnungsbefehle beendet ist. Der Synchronisierspeicher 6 kann auch so ausgebildet sein, daß er zunächst alle einem bestimmten Aufzeichnungssignal entsprechenden elektrischen Signale speichert, hierauf den Zeitansagegeber 8 auslöst und nach Beendigung der Zeitansage die gespeicherten Signale zu dem Befehlswandler 5 überträgt. Die modulierten Ströme mit Tonfrequenz, die durch den Zeitansagegeber 8 ausgesandt werden, werden von dem Mischer 7 mit denjenigen gemischt, die vom Befehlswandler 5 kommen.
  • Im folgenden wird das mit der Vorrichtung nach F i g. 1 durchgeführte Aufzeichnen von Informationen, die sich auf ein bestimmtes bewegliches Objekt beziehen, kurz beschrieben. Die Lage, die Entfernung sowie gegebenenfalls die Geschwindigkeit des betreffenden beweglichen Objekts werden beispielsweise durch ein Radargerät ermittelt, welches diese Informationen dem Beobachtungszentrum zuleitet, z. B. in Form von frequenzmodulierten Trägerströmen über koaxiale Telefonleitungen. Die angenommene Identität des beweglichen Objekts wird außerdem in Form einer telefonischen Durchsage von einem Beobachter mitgeteilt, der eine bestimmte Raumzone optisch überwacht. Die Speicher- und Recheneinrichtung 3 hat die Aufgabe, diese verschiedenen Informationen zu den verschiedenen Zeitpunkten ihres Eintreffens in einigen ihrer Eingänge a, b, c. .. 1 I zu speichern, die geographischen Koordinaten sowie die Höhe des beweglichen Objekts von seinen von der Radarstation übermittelten Polarkoordinaten abzuleiten, die so erhaltenen geographischen Koordinaten des beweglichen Objekts mit denen des Beobachters zu vergleichen, um die Richtigkeit der telefonisch durchgegebenen Identifizierung zu bestimmen, aus den genannten geographischen Koordinaten die zuständige Aufzeichnungsperson herzuleiten und schließlich in ihrem einzigen Ausgangskanal s eine Anzahl modulierter elektrischer Ausgangssignale nach einem bestimmten Schlüssel je nach den auf diese Weise verarbeiteten Informationen auszusenden. Außerdem kann diesen Ausgangssignalen ein Spezialsignal zur Auslösung des Zeitansagegebers 8 zugeführt werden, beispielsweise ein Impuls mit unterschiedlicher Amplitude. Die normalen Ausgangssignale bewirken in dem Befehlswandler 5 die Auswahl und anschließend die hörbare Reproduktion beispielsweise folgender magnetischer Aufzeichnungsbefehle: Rakete Nummer 19; Koordinaten 189, 68; Höhe 2700; Geschwindigkeit 3200.
  • Das Spezialsignal, das den Ausgangssignalen folgt, wird von dem Synchronisierspeicher 6 zum Auslösen des Zeitansagegebers 8 benutzt, der beispielsweise folgende Durchsage gibt: 19 Uhr 30. Wenn die Aufzeichnungsperson, der diese Tnformation durch den automatischen Verteiler 4 als Funktion der von der Speicher- und Recheneinrichtung 3 ermittelten geographischen Koordinaten des beweglichen Objekts zugeleitet werden, diese akustischen Aufzeichaungs signale hört, zeichnet sie mit Hilfe ihres Schreibgerätes auf der ihr zugeteilten Raumzone des Schirms 1 den zugehörigen Punkt der Koordinaten in dem diesem Schirm zugeordneten System geb graphischer Koordinaten. Neben diesen Punkt schreibt sie in Spiegelschrift die Informationen über die Identität der Rakete (Nummer 19), ihre Höhe (2700), ihre Geschwindigkeit (3200) sowie den Zeitpunkt der Aufzeichnung, wobei sie die am besten lesbare Anordnung in bezug auf die bereits vorher gemachten Aufzeichnungen in der gleichen Raumzone des Schirms wählt. Man kann verschiedene Maßnahmen zur Unterscheidung der verschiedenen beweglichen Objekte untereinander treffen, beispielsweise je nach ihrer Art oder Zugehörigkeit. Die Aufzeichnungsperson kann z. B. farbige Stifte benutzen.
  • Sie hat auch die Möglichkeit, frühere Aufzeichnungen, die hinfällig geworden sind, zu löschen. Die den Schirml von vorn beobachtenden tÇberwachungspersonen sehen somit auf ihm die aufeinanderfolgenden jeweiligen Lagen von beweglichen Objekten, die sich in der in Betracht kommenden Raumzone bewegen, nach Maßgabe des Eintreffens von Informationen und ihrer Übermittlung an die verschiedenen Aufzeichnungspersonen. Sie sind mit den verschiedenen Aufzeichnungspersonen entweder gemeinsam oder einzeln mit jeder von ihnen oder besser mit einer oder mehreren unter ihnen allein durch Telefonleitungen 11 verbunden, mit deren Hilfe sie ihnen Wortbefehie erteilen und so die Darstellungsweise wesentlich beeinflussen oder auch veranlassen können, daß bestimmte, unwichtig gewordene Aufzeichnungen gelöscht werden. Die auf der Leitung 11 übertragenen Telefonströme werden mit den von dem Befehlswandler 5 erzeugten und gegebenenfalls denjenigen des Zeitansagegebers 8 im Mischer 7 gemischt. Um die Nachteile zu vermeiden, die dadurch entstehen, daß die von den Überwachungspersonen 10 an die Aufzeichnungspersonen 2 direkt gegebenen Wortbefehle nicht von der Speicher- und Recheneinrichtung 3 verarbeitet werden, sind bei der Vorrichtung nach Fig. 1 für die Überwachungspersonen 10 Fernsteuerungspulte 12, vorzugsweise mit Tastatur vorgesehen, welche ihnen gestatten, Befehle der verschiedensten Art an die Aufzeichnungspersonen 2 zu erteilen, und zwar über die Speicher- und Recheneinrichtung 3 und den Befehlswandler 5. Die durch Betätigen der Tasten eines Fernsteuerungspultes 12 ausgelösten Wortbefehle werden beispielsweise in Form von elektrischen Strö men, die sich auf der Leitung 13 fortpflanzen, zu einem Spezialeingang t der Speicher- und Recheneinrichtung 3 geleitet, deren Aufgabe derjenigen der Haupteingänge a, b, ... I mit der Ausnahme entspricht, daß die entsprechende Informationsquelle in diesem Fall das Fernsteuerungspult 12 selbst ist. Die Ausführungsart des Fernsteuerungspults 12, dessen Oberseite in F i g. 2 beispielsweise dargestellt ist, ist dazu bestimmt, Befehle zum Löschen bestimmter Objektbahnen auszugeben, Will man veranlassen, daß eine bestimmte Objektbahn auf dem Schirml gelöscht wird, so betätigt man auf einer Wählvorrichtung mit numerierten Tasten 14 die der Bezugszahl

Claims (7)

  1. dieser Qbjektbahn entsprechenden Ziffern, worauf diese Zahl auf einer Anzeigeeinrichtung 15 erscheint und kontrolliert werden kann. Bei dem dargestellten Beispiel löst man durch Drücken der Taste 16 den Befehl zum Löschen der Objektbahn 209 aus. Dieser Befehl hat zur Folge, daß in der Speicher- und Recheneinrichtung 3 alle sich auf diese Objektbahn 209 beziehenden und dort gespeicherten Informationen gelöscht werden, worauf mit Hilfe des automatischen Verteilers 4 und des Befehlswandlexs 5 an diejenigen Aufzeichnungspersonen, welche die Qbjektbahn209 verfolgt haben, der Wortbefehl zum Löschen dieser Bahn vergeht, Patentansprüche: 1. Verfahren zur Darstellung der Lage und anderer Informationen von sich im Raum bewegenden Objekten auf einem großen Schirm unter Einsatz mehrerer Aufzeichnungspersonen, auf die die von verschiedenen Informationsquellen gegebenenfalls gleichzeitig empfangenen optischen bzw. akustischen Informationen verteilt werden, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer unmittelbar am Schirm stattfindenden manuellen Aufzeichnung und einer Arbeitsteilung, die einer Aufzeichnungsperson die Bearbeitung einer bestimmten Raumzone zuweist, alle für diese Raumzone anfallenden Informationen in akustische Aufzeichnungsbefehle umgewandelt werden, die ohne zeitliche Überschneidung und in zwangläufiger Reihenfolge aus einem dafür vorbereiteten Wortspeicher wiedergegeben werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet a) durch eine Speicher- und Recheneinrichtung (3), die sämtliche eingehenden Informationen aufnimmt, gegebenenfalls in gewünschte Parameter umrechnet und in eine Folge von elektrischen Ausgangssignalen umwandelt, die nacheinander über einen einzigen Ausgangskanal abgegeben werden; b) durch einen automatischen Verteiler (4), der die Ausgangssignale der Speicher- und Recheneinrichtung entsprechend der jeweils zugehörigen Ortsinformation nach Raumzonen sortiert über eine entsprechende Anzahl von Ausgangskanälen abgibt; c) durch je einen an jeden Ausgangskanal des Verteilers angeschlossenen elektroakustischen Befehlswandler (5), der einen Wortspeicher sowie eine Zugriffs- und Wiedergabeautomatik aufweist, welch letztere durch die vom vorgeschalteten Verteiler kommen den Signale gesteuert wird; d) durch einen an jeden Befehiswandler angeschlossenen elektroakustischen Schallgeber (9), der hörbare Aufzeichnungsbefehie an die Aufzeichnungsperson übermittelt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wortspeicher des elektroakustischen Befehlswandlers (5) magnetische Aufzeichnungsträger aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem elektroakustischen Befehlswandler(5) ein Zeitansagegeber(8) parallel geschaltet ist, der von Spezialsignalen der Speicher-und Recheneinrichtung ausgelöst wird und dessen Ausgangssignale in einem Mischer(7) mit den Ausgangssignalen des B efehlswandlers gemischt werden.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen Synchronisierspeicher (6), der ein eintreffendes Zeitansagesignal so lange speichert, bis die Umwandlung und Ausgabe der vorher eingetroffenen Aufzeichnungssignale beendet ist, oder umgekehrt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechen- und Speichereinrichtung (3) einen besonderen Eingang zur Ein- gabe von Informationen durch eine Überwachungsperson über ein Steuerpult (12) aufweist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischer (7) einen weiteren Eingang zur Eingabe von Wortbefehlen durch eine Überwachungsperson über ein Mikrophon aufweist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1080159; USA.-Patentschrift Nr. 2 854 886.
DE19621272004 1961-11-15 1962-11-13 Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung von sich im Raum bewegenden Objekten auf einem Schirm unter Einsatz mehrerer Aufzeichnungspersonen Pending DE1272004B (de)

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