DE1271991B - Verfahren zur Herstellung von hydroxylierten Polymeren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von hydroxylierten PolymerenInfo
- Publication number
- DE1271991B DE1271991B DEP1271A DE1271991A DE1271991B DE 1271991 B DE1271991 B DE 1271991B DE P1271 A DEP1271 A DE P1271A DE 1271991 A DE1271991 A DE 1271991A DE 1271991 B DE1271991 B DE 1271991B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- catalyst
- hydrogenation
- polymers
- atmospheres
- stage
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08C—TREATMENT OR CHEMICAL MODIFICATION OF RUBBERS
- C08C19/00—Chemical modification of rubber
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
- Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
- Catalysts (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
deutsches mrwmt Patentamt
Int. α.:
CÖ8f
| C09j | |
| Deutsche Kl.: | 3? c-25/Oi |
| 22i-2 | |
| Nummer: | 1271991 |
| Aktenzeichen: | P 12 71 991.4-44 (E 27729) |
| Anmeldetag: | 4. September 1964 |
| Auslegetag: | 4. Mi 1968 |
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung
von hydroxylierten Polymeren in einem Zweistufenverfahren, bei dem in der ersten Stufe eine
höchstmögliche Carbonylierung und eine geringstmögliche Hydrierung erfolgt und in der zweiten
Stufe das Produkt anschließend unter Verwendung des gleichen Katalysators wie in der ersten Stufe
hydriert wird.
Es ist bereits ein Verfahren zur Herstellung von hydroxylierten Polymeren durch Umsetzen eines
olefinisch ungesättigten Kohlenwasserstoffpolymeren mit Kohlenmonoxyd und Wasserstoff in Gegenwart
einer Übergangsmetallverbindung bekannt, bei dem das carbonylierte Zwischenprodukt in Gegenwart
des gleichen Katalysators hydriert wird.
Es wurde nun überraschend gefunden, daß man ein wesentlich helleres und von kolloidalen, aus
dem verwendeten Katalysator stammenden Metallteilchen freies Produkt erhält, wenn man bestimmte
Kobaltkomplexverbindungen als Katalysator verwendet und die Hydrierung in der zweiten Stufe
bei einer bestimmten Kohlenmonoxydkonzentration durchführt. Das erfindungsgemäße Verfahren ist demgemäß
dadurch gekennzeichnet, daß man als Katalysator für beide Stufen einen kohlenwasserstofflöslichen
Komplex der allgemeinen Formel
Verfahren zur Herstellung
von hydroxylierten Polymeren
von hydroxylierten Polymeren
Anmelder:
Esso Research and Engineering Company,
Elizabeth, N. J. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. rer. nat. J. D. Frhr. v. Uexküll,
Patentanwalt,
2000 Hamburg 52, Königgrätzstr. 8
Als Erfinder benannt:
Neville Leverne CuIl, Baker, La.;
Joseph Kern Mertzweiller,
Horace Marion Tenney,
Baton Rouge, La. (V. St. A.)
Neville Leverne CuIl, Baker, La.;
Joseph Kern Mertzweiller,
Horace Marion Tenney,
Baton Rouge, La. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 9. September 1963
(307 359)
V. St. v. Amerika vom 9. September 1963
(307 359)
[Co(CO)6(XR3)2]
[(ROCo(CO)11(XR3)],
verwendet, wobei X ein Element der Gruppe Vb, vorzugsweise Phosphor oder Arsen, R eine Alkylgruppe
mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen und R' ein π-gebundenes konjugiertes Diolefin mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen
bedeutet und wobei 3; = 2 bei χ = 1 und y = 1 bei χ = 2 ist, und während der Hydrierung
des Zwischenproduktes bei einem Gesamtdruck von 7 bis 210 atü einen Kohlenmonoxydpartialdruck von
etwa 0,7 bis 35 atü aufrechterhält.
Die den vorstehenden allgemeinen Formeln entsprechenden bevorzugten Komplexe werden nachfolgend
als »Phosphin«- bzw. »Phosphit«-Katalysatorkomplexe bezeichnet.
Unter Verwendung dieser Komplexverbindungen können hochwertige Polymere hergestellt werden,
z. B. die Hydroformylierungsprodukte ungesättigter Kohlenwasserstoffpolymerer mit Molekulargewichten
von etwa 300 bis 1 000 000, in welchen etwa 5 bis 100% der Ungesättigtheit durch -CH2OH- und
— CHO-Gruppen ersetzt sind. Ausgedrückt als Sauerstoffgehalt
der Polymeren entspricht dies 0,5 bis etwa 20 Gewichtsprozent, wobei der Sauerstoff vorwiegend
in Form von primären Alkoholgruppen und Aldehydgruppen vorliegt.
Es ist bekannt, daß man die Funktionalität dieser Polymeren bis zu einem gewissen Grad durch Wahl
des Katalysatortyps und der Reaktionsbedingungen steuern kann. So ist es möglich, vorwiegend Carbonyloder,
umgekehrt, vorwiegend Hydroxylgruppen in die Polymeren einzuführen. Wenn diese Möglichkeit
auch einen großen Vorteil darstellt, so hat das Verfahren doch den Nachteil, daß keine vollständige
Steuerung erreicht werden kann. Obgleich ein weitgehend vollständig hydroxyliertes Polymeres einen
großen Anwendungsbereich finden würde und ein solches Produkt daher sehr erwünscht ist, war seine
Herstellung aber· bisher nicht durchführbar. Das erfindungsgemäße Verfahren, das unter anderem die
Herstellung eines vollständig hydroxylierten Polymeren, d.h. eines Polymeren, in welchem alle vorhandenen
Carbonylgruppen in Hydroxylgruppen übergeführt sind, ermöglicht, stellt demzufolge einen bedeutenden
technischen Fortschritt dar.
Dieser Vorteil wird mit einem Zweistufenverfahren erreicht, bei dem in der ersten Stufe die Bedingungen
so gewählt werden, daß eine maximale Oxonation und eine minimale Hydrierung der Doppelbindungen
tOS 561/572
erfolgt und die zweite Stufe unter maximalen Hydrierungsbedingungen
durchgeführt wird.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren handelt es sich um eine andere Umsetzung als bei den bisher
für bestimmte Hydroformylierungsverfahren offenharten Reaktionen wie z. B. die Behandlung eines
Dikobaltoctacarbonyl Go2(CO)8 enthaltenden Produktes
mit Wasserstoff bei hohen Drücken und Reaktionstemperaturen. Bei diesen Verfahren zersetzt
sich das Co2(CO)8 zu metallischem Kobalt, welches
dann als Hydrierungskatalysator wirkt. Dieses System hat sich als nicht allzu wirksam erwiesen und erfordert
zur Erzielung einer befriedigenden Hydrierung der Carbonylgruppe außerordentlich hohe Drücke von
z. B. 350 bis 700 atü und darüber.
Im Gegensatz dazu wird bei dem Verfahren der vorliegenden Erfindung eine sehr schnelle Hydrierung
erzielt, wobei nicht nur die Carbonylgruppen, sondern auch innenständige Doppelbindungen in der Polymerkette
hydriert werden. Durch das vorliegende Verfahren kann die Hydrierung in fast jedem gewünschten
Ausmaß von einem vollständig gesättigten hydroxylierten Polymeren bis zu einem hydroxylierten Polymeren
mit hoher Restungesättigtheit gesteuert werden. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kann
auch ein Polymeres, bei dem nur ein Teil der Aldehydgruppen hydriert ist, mit verschieden hoher Restungesättigtheit
hergestellt werden. Weitere Vorteile bei der Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens
sind die folgenden:
1. Es sind geringere Katalysatormengen als in den bekannten Verfahren erforderlich, was die anschließende
Entfernung des Kobalt erleichtert.
2. Die verwendeten Anlagen sind einfacher und billiger als die bisher in Hydrierungsverfahren
verwendeten Hochdruckanlagen.
3. Durch geringstmögliche Hydroxylierung in der ersten Stufe findet eine geringere Vernetzung
des Polymeren, d. h. Vernetzung von Hydroxylgruppen zu Äthern oder Acetal- oder HaIbacetalbildung,
statt.
4. Durch geringstmögliche Hydrierung in der ersten Stufe wird die Anzahl der für die Oxonierung
verfügbaren Stellen erhöht, wodurch die gewünschte Funktionalitätsmenge in kürzerer Zeit
in.das Polymere eingebracht werden kann, während die Möglichkeiten für Nebenreaktionen
und die Größenanforderungen für das Reaktionsgefäß in der ersten Stufe verringert werden.
Erfindungsgemäß können alle Kohlenwasserstoffpolymere eingesetzt werden, welche mindestens eine
äthylenische Doppelbindung enthalten. Dabei werden Polymere mit bestimmter Substitutionsweise an der
äthylenischen Doppelbindung bevorzugt. Polymere mit endständig unverzweigten Doppelbindungen (d.h.
der Gruppierung —CH = CH2) und endständig
verzweigten Doppelbindungen (d. h. der Gruppierung
— CR = CH2) werden bevorzugt. Innenständig unverzweigte
Doppelbindungen (d.h. der Gruppierung
— CH = CH—, eis oder trans) oder innenständige
Doppelbindungen mit einem tertiären Kohlenstoffatom (d.h. der Gruppierung —CR = CH—) folgen
in dieser Reihenfolge. Die erfindungsgemäß verwendbaren Kohlenwasserstoffpolymeren besitzen ein Molekulargewicht
im Bereich von etwa 300 bis 1000000 •und darüber. Es kann sich dabei um ölartige, elastomere,
plastische und ähnliche Polymere handeln, welche nach beliebigen geeigneten Polymerisationsverfahren
hergestellt wurden. Verwendbar sind unter anderem harzartige Polybutadiene, elastomere Polybutadiene,
Styrol - Butadienkautschuk, natürlicher Kautschuk und Äthylen-Propylen-Diolefm-Terpolymere.
Grundvoraussetzung ist dabei, daß die Poly-, meren genügend olefinsiche Doppelbindungen der
vorstehend gekennzeichneten Art enthalten, so daß sie sich in Gegenwart der erfindungsgemäßen katalytisch
wirksamen Komplexverbindungen mit Kohlenmonoxyd und Wasserstoff umsetzen.
Polymere aus Diolefinen oder Copolymere aus Diolefinen und Monoolefinen sind erfindungsgemäß
besonders geeignet. Bevorzugt werden Polymere von Butadien, Pentadien, Cyclopentadien oder Isopren
oder Copolymere dieser Diolefine oder deren Mischungen eingesetzt. Beispiele für bevorzugte Copolymere
aus Diolefinen und Monoolefinen sind Butadien-Styrol - Copolymere, Pentadien - Styrol - Copolymere,
Isopren-Styrol-Copolymere und Copolymere von Diolefinen mit aliphatischen Monoolefinen oder Methylstyrol.
Handelsübliche Polybutadiene oder Copolymere aus Butadien und Styrol mit Molekulargewichten im
Bereich von etwa 300 bis 4000 sind besonders geeignet.
Die erfindungsgemäß eingesetzten Kohlenwasserstoffpolymeren
können im allgemeinen nach beliebigen bekannten Verfahren, beispielsweise durch Verwendung
von Natrium- oder Lithiumalkylen oder radikalischen Katalysatoren hergestellt werden.
Die Polymeren werden im allgemeinen in einem inerten Kohlenwasserstoffmedium eingesetzt. Hierzu
können paraffinische oder vorzugsweise aromatische Lösungsmittel verwendet werden. Es kann jedoch
auch ohne Verdünnungsmittel gearbeitet werden.
Vorzugsweise werden in beiden Stufen des erfindungsgemäßen Verfahrens Katalysatoren der folgenden
Formel
[Co2(CO)6(PRa)2]
oder
45 verwendet, in welchen R eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist und wobei in der zweiten
Formel η eine ganze Zahl von 3 bis 6 ist und χ und y
der oben gegebenen Definition entsprechen.
Einige der in beiden Stufen des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendeten Komplexe können in stabiler
kristalliner Form mit ungewöhnlichen Eigenschaften isoliert werden. Weiterhin sind alle der genannten
Katalysatoren sowohl in Kohlenwasserstoffen als auch in polaren Lösungsmitteln ausgezeichnet löslich, wobei
sie in letzteren die Leitfähigkeit eines typischen schwachen Elektrolyten aufweisen. Sie zeigen jedoch
in allen Lösungsmitteln, in denen sie gemessen wurden, das gleiche Infrarotspektrum, d. h., sie reagieren nicht
mit Lösungsmitteln.
Die Eigenschaften und das katalytische Verhalten der Komplexe kann durch die Art der Reste R im
byphyllischen Liganden stark beeinflußt werden. Hierbei wird den sterischen Faktoren eine besondere
Bedeutung zugeschrieben, und es werden aus diesem Grunde die Alkylgruppen den Arylgruppen vorgezogen.
Die Analysenergebnisse und die physikalischen Eigenschaften der katalytisch wirksamen
Komplexe werden am besten durch Phosphorbrücken im Molekül erklärt, welche den Verbindungen die
Löslichkeit und die sterischen Eigenschaften verleihen, die für hohe katalytische Aktivität, ungewöhnliche
Leitfähigkeit, Stabilität und Vermeidung von Vernetzung in diesen Katalysatorsystemen erforderlich
sind.
Zur Hydroformylierung nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird in der ersten Stufe ein olefinisches
Kohlenwasserstoffpolymeres bei Hydroformylierungstemperatur und -druck in Gegenwart eines
Phosphin-Katalysatorkomplexes der obigen Beschreibung innig mit Kohlenmonoxyd und Wasserstoff in
Berührung gebracht. In dieser ersten Stufe werden die Bedingungen auf eine maximale Carbonylierung und
eine minimale Hydrierung abgestellt.
Die Reaktion der ersten Stufe kann bei Drücken von 21 bis 140 atü und vorzugsweise von 35 bis 84 atü
durchgeführt werden. Die in der ersten Stufe angewandte Temperatur liegt im Bereich von 135 bis
220° C und vorzugsweise von 149 bis 2040C. Die Reaktionsdauer der ersten Stufe beträgt 30 Minuten
bis 5 Stunden und vorzugsweise 1 bis 3 Stunden.
Das Molverhältnis Wasserstoff zu Kohlenmonoxyd ist nicht besonders wesentlich und kann innerhalb
gewisser Grenzen variiert werden. Das angewendete Verhältnis wird zweckmäßig 1:1 sein. Durch Erhöhung
des Verhältnisses H2ZCO auf etwa 3:1 kann
die Reaktionsgeschwindigkeit und die Ausbeute an carbonylhaltigem Produkt erhöht werden. Es können
auch Mol Verhältnisse von 10:1 oder darüber angewendet werden, jedoch werden dabei keine weiteren
Vorteile erzielt.
In dem erfindungsgemäßen Verfahren werden vorzugsweise niedrige Katalysatorkonzentrationen, d. h.
0,05 bis 0,5 Gewichtsprpzent, berechnet als Metall, bezogen auf das Polymere, eingesetzt. Der bevorzugte
Bereich liegt bei Katalysatorkonzentrationen von 0,1 bis 0,4 Gewichtsprozent als Metall, bezogen auf das
Polymere.
Bei der in der ersten Stufe angewendeten Reaktionstemperatur, d. h. 149 bis 204° C, und Anwendung von
H2ZCO-GaS im Verhältnis 1:1 und mit einem Gesamtdruck
von 35 bis 84 atü werden vorwiegend aldehydische Produkte erhalten. Unter diesen Bedingungen
verläuft die Hydroformylierung ziemlich selektiv, findet nur minimale Hydrierung statt und hängt die
Restungesättigtheit in erster Linie von der Menge der eingebrachten Funktionalität ab. Hierbei muß jedoch
der oben beschriebene Phosphjn-Katalysator verwendet werden, da das mit dem Phosphit-Katalysatorsystem
erhaltene Produkt sich von dem mit dem Phosphin - Katalysator erhaltenen unterscheidet.
Dieser Unterschied besteht darin, daß das unter Verwendung von Phosphit erhaltene Produkt zwei
verschiedene Typen von Aldehydgruppen enthält, was sich deutlich in den Infrarotbanden zeigt, während
das unter Verwendung von Phosphin hergestellte Produkt nur einen Aldehydgruppentyp enthält. Es
hat sich gezeigt, daß die beiden Aldehydgruppen verschiedene Aktivitäten zeigen und infolgedessen die
beiden Arten hydroformylierter Polymerer erwartungsgemäß verschiedene Eigenschaften für die Endverwendung
zeigen! Es wird angenommen — was jedoch keine Beschränkung auf diese Theorie bedeuten soll —,
daß die zweite Carbonylbande von einem aus dem Isomerisierungsverhalten des Phosphit-Katalysators
resultierenden konjugierten System herrührt.
Die Hydrierung in der zweiten Stufe kann bei Drücken von 7 bis 210 atü und vorzugsweise von
70 bis 105 atü durchgeführt werden. Die Temperatur der zweiten Reaktionsstufe liegt im Bereich von
163 bis 232° C und vorzugsweise von 190 bis 2200C. Die Reaktionsdauer der zweiten Stufe beträgt 30 Minuten
bis 6 Stunden und vorzugsweise 1 bis 2 Stunden. Die Hydrierung des aldehydischen Zwischenproduktes
aus Stufe 1 wird vorzugsweise unter Verwendung des gleichen Katalysators wie in Stufe 1 durchgeführt,
jedoch kann gegebenenfalls auch noch ein weiterer Katalysator zugesetzt werden.
In der zweiten Stufe erfolgt eine außerordentlich schnelle Hydrierung, bei der nicht nur die Carbonylgruppe,
sondern auch innenständige ungesättigte Bindungen in Polymerkette hydriert werden. Vermutlich
erfolgt dies mit einem Wasserstoff aktivierenden, homogenen Katalysatorsystem, das aus einem der
oben beschriebenen Komplexe als Hauptkomponente und höchstwahrscheinlich aus bisher nicht bekannten
Phosphorliganden enthaltenden Metallhydrocarbonylen, z. B.
und
H[Co(CO)3PR3)]
[(CnH2^1)Co(CO)PR3)]
[(CnH2^1)Co(CO)PR3)]
besteht, welche nun als ungewöhnlich stabile und aktive Hydrierungskatalysatoren entdeckt wurden.
Daher wird eine Umwandlung der Komplexe in metallische Kobaltformen, auch in kolloidale Formen,
vorzugsweise vermieden. Dies wird dadurch erreicht, daß man zur Stabilisierung des Systems einen CO-Partialdruck
von etwa 0,7 bis 35 atü und vorzugs-■ weise von 2,1 bis 6,3 atü aufrechterhält. Obgleich
relativ geringe Zersetzungen auftreten können, kann man nahezu den gesamten Katalysatorkomplex später
durch ein beliebiges bekanntes Verfahren, z. B. Säureextraktion, thermische Zersetzung, elektromagnetische
Fällung u. dgl., abtrennen.
Es ist hier ebenso wie in der ersten Stufe von wesentlicher Bedeutung, welcher Katalysatorkomplex verwendet
wird, da bei der Hydrierung von Zwischenprodukten des Phosphin- oder Phosphittyps in Gegenwart
der Phosphin- oder Phosphit-Katalysatoren wiederum verschiedene Verhaltensweisen beobachtet
werden. Während der Phosphin-Katalysatorkomplex eine ausgezeichnete Hydrierungsaktivität aufweist und
weitgehend die gesamten Aldehydgruppen in primäre Alkoholgruppen übergeführt sowie die Restungesättigtheit
äbsättigt, zeigt der Phosphit-Katalysator mehr selektive Hydrierungsaktivität und neigt dazu, eher
die ungesättigten Bindungen als die Carbonylgruppen zu hydrieren. So wird bei Verwendung des Phosphit-Katalysatorkomplexes
ein vorwiegend aldehydisches Endprodukt mit geringer Ungesättigtheit erhalten.
Durch die ausschließliche Einführung von Hydroxylgruppen als funktioneile Gruppen in ungesättigte
Polymere mit dem vorstehend beschriebenen breiten Molekulargewichtsbereich eröffnet sich für die erhaltenen
Hydroformylierungsprodukte ein weites Anwendungsgebiet. Die nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren erhaltenen hydroxylierten Produkte können beispielsweise als Weichmacher für Harze, als Überzugsmassen
oder Klebstoffe Verwendung finden.
Die Erfindung soll durch die folgenden Beispiele näher erläutert werden.
Ein 300-mI-Rührautoklav wurde mit dem folgenden
Ansatz beschickt:
130 g 40%iges Polybutadien (Molekulargewicht
etwa 2000 in Xylollösung,
4,3 g Katalysatorlösung, hergestellt durch Aufschlämmen von 20 g
4,3 g Katalysatorlösung, hergestellt durch Aufschlämmen von 20 g
Co2(CO)7[P(QH9)3]2
das unter den Reaktionsbedingungen in den löslichen Komplex
Co2(CO)6[P(QH9)3]2
übergeht, in 100 g η-Hexan und 35 Minuten langes Erhitzen auf 2020C unter
Synthesegas mit einem Druck von 30 bis 35 atü.
Der Autoklav wurde in der Kälte mittels Synthesegas auf einen Druck von 42 atü gebracht und dann
auf 177° C erhitzt.
Die Reaktion wurde unter diesen Bedingungen fortgesetzt, wobei zur Aufrechterhaltung eines konstanten
H2ZCO-Verhältnisses (1:1) laufend ein Strom von
Synthesegas durch das System geleitet wurde. Der Durchfluß betrug etwa 0,5 l/min. Nach 1, 2 und
3 Stunden wurden Proben entnommen und analysiert, wobei die folgenden Werte erhalten wurden:
Der Druck (Synthesegas) im Autoklav wurde auf 14 atü reduziert und dann mit reinem Wasserstoff auf
121 atü gebracht. Gleichzeitig wurde die Temperatur auf 196° C erhöht. Die Gasabsorptionsgeschwindigkeit
betrug anfänglich etwa 45,4 kg/min und fiel nach 50 Minuten bei 112 bis 119 atü und 196° C auf
0,45 kg/min. Das Produkt zeigte die folgenden KOH-Zahlen:
| Carbonylzahl mg KOH/g |
Hydroxylzahl mg KOH/g |
| 0 | 184 |
Probe
1 Stunde
2 Stunden
3 Stunden
Gewichtsprozent
O2 im Polymeren
O2 im Polymeren
Doppelbindung Doppelbindung
2,20
4,25
6,02
4,25
6,02
Verbliebene Ungesättigtheit*)
Dies entspricht einem Durchschnitt von etwa acht primären Hydroxylgruppen je Molekül. Das Infrarotspektrum
zeigte keine endständig unverzweigte Doppelbindungen und nur 46% der 30% Ausgangsungesättigtheit
vom Typ mittelständig unverzweigter Doppelbindungen.
Analog zu Beispiel 1 wurde ein Autoklav von 300 ml Inhalt mit dem folgenden Ansatz beschickt:
50 g Polybutadien (Molekulargewicht etwa 2100) mit 70% Ungesättigtheit vom Typ endständig
unverzweigter Doppelbindungen, 50 g n-Hexan,
2 g Katalysator enthaltend
endständig
unverzweigte
unverzweigte
84
66
58
66
58
mittelständig un verzweigte
100
100
100
100
100
*) In % der entsprechenden Ungesättigtheit im Ausgangspolymeren.
Da das Ausgangspolymere etwa 70% Ungesättigtheit vom Typ endständig unverzweigter Doppelbindungen
und etwa 30% Ungesättigtheit vom Typ mittelständig unverzweigter Doppelbindungen enthielt,
entspricht der Verlust von 42% endständig unverzweigter Doppelbindungen einem berechneten
Wert von 5,5 Gewichtsprozent Sauerstoff im Polymeren. Dies ist in guter Übereinstimmung mit dem
ermittelten Wert von 6,02% und außerdem ein Zeichen dafür, daß unter den vorliegenden Bedingungen
keine wesentliche Hydrierung des Polymeren erfolgte.
Nach Fortsetzung der Reaktion bis zu insgesamt 217 Minuten wurde eine Probe gezogen und analysiert,
wobei die folgenden KOH-Zahlen ermittelt wurden.
[C4H7Co(CO)2P(C4H9)3]
Der Autoklav wurde mit Synthesegas (H2: CO
= 1,4:1) auf einen Druck von 35 atü gebracht und 2V3 Stunden auf diesem Druck gehalten. Dann wurde
das Reaktionsgefäß gekühlt, das Gas daraus entfernt (mit Ausnahme des gelösten Gases), mit H2 auf einen
Druck von 7 atü gebracht und auf 193° C erhitzt. Nach 30 Minuten fand keine Gasabsorption mehr
statt. Es wurde eine Probe gezogen und mit Infrarot untersucht. Diese zeigte eine starke Absorption bei
3,0 μ (OH-Bande) und 9,5 μ (CH2OH-Bande), mäßige
Absorption bei 5,8 μ (CO-Bande) und starke Absorption bei 5,1 μ (Metall-CO-Bande); die letztere Bande
zeigte, daß der Katalysator bei diesen Bedingungen (CO-Partialdruck von etwa 0,7 atü) verhältnismäßig
stabil war. Dann wurde der Wasserstoffdruck auf 70 atü erhöht, worauf der im folgenden wiedergegebene
schnelle Druckabfall beobachtet wurde:
Zeit
" (Minuten vom Beginn)
" (Minuten vom Beginn)
| Carbonylzahl mg KOH/g Polymeres |
Hydroxylzahl mg KOH/g Polymeres |
| 60 | 93 |
15
30
60
105
Kumulativer
Druckabfall
(Atm)
7,5
14,3
16,3
17,7
14,3
16,3
17,7
Atm/min
0,5 0,45 0,067 0,031
Dies entspricht etwa einem Durchschnittswert von drei Carbonylgruppen (Aldehydgruppen) und vier
Hydroxylgruppen pro Polymermolekül. In einer nach 30 Minuten bei hohem Druck gezogenen
Probe lag der größte Teil des Katalysators in der Komplexform vor (5,1 μ Bande). Der durch die
Verhältnisse der Hauptbande im Infrarotspektrüm ermittelte Hydrierungsverlauf ist in der folgenden
Übersicht wiedergegeben:
| Zeit (Minuten) |
OH/CO | OH/Olefln Typ I | OH/Olefin Typ II |
| Beginn 30 105 |
1,05 3,4 5,8 |
1,7 oo OC' |
0,37 1,3 3,9 |
IO
Es wurde eine Ausgangsmischung aus Polybutadienpolymerem in Toluol (30% Nichtflüchtiges) hergestellt.
Diese wurde mit 10 Gewichtsprozent einer Lösung des mit Butylphosphin modifizierten Kobaltoctacarbonyl
- Katalysators (d.h. Co2(CO)6(PBu3J2;
Bu = Butyl) in Toluol versetzt, welche einen Kobaltgehalt von 1,4% hatte, so daß im Ausgangsmaterial
0,13 Gewichtsprozent Kobalt vorlagen. Das Ausgangsmaterial
wurde in eine Einfüllbürette gegeben und in ein »Parr«-Druckgefäß von 2 1 Inhalt gepumpt.
Das Produkt wurde durch ein Tauchrohr mit einer der Zuführungsgeschwindigkeit entsprechenden Geschwindigkeit
abgezogen und in einem Sammelbehälter aufgefangen. Aus dem Sammelbehälter wurde in bestimmten Abständen Hydroformylierungsprodukt
entnommen, gewogen, mit Stickstoff überschichtet und zur Hydrierung aufbewahrt.
Der Versuch wurde unter den folgenden Bedingungen durchgeführt:
Temperatur 177 bis 182°C
Synthesegasdruck 42 atü
Verhältnis CO/H2 im
Synthesegas 1:1,25
Zuführungsgeschwindigkeit 900 cm3/h
Katalysatorkonzentration 0,13 Gewichtsprozent Co
Gasaustrittsgeschwindigkeit 2 bis 3 l/min
Versuchsdauer 12 h
35
Proben des Produktes wurden auf den Sauerstoffgehalt untersucht. Der Sauerstoffgehalt betrug nach
einer kurzen Einstellzeit von 1 Stunde durchschnittlich zwischen 5 und 6 Gewichtsprozent, bezogen auf
das Polymere.
624 g des erhaltenen Produktes (Nichtflüchtiges 30,1, O2 = 5,7 Gewichtsprozent) wurden zum Vergleich
unter den folgenden Bedingungen in einem Autoklav von 2 1 Inhalt hydriert:
Zeit 113 Minuten
Temperatur 199 bis 2040C
H2-Druck 98 bis 104 atü
IP 227 kg
Das Produkt war sehr dunkel und enthielt nachweislich kolloidales Kobalt. Es wurde nicht mit
Synthesegas gespült. Durch Filtration wurde keine Aufhellung erzielt. Das Produkt wurde nicht aufgearbeitet.
Ein weiterer Teil des hergestellten Produktes (drei Proben: Nichtflüchtiges 30.3. O2 = 5,5%; Nichtflüchtiges 30,1, O2 = 5.1%; Nichtflüchtiges 30.6.
40
45 O2 = 5,8%) wurde erfindungsgemäß unter den folgenden
Bedingungen hydriert:
Zeit 90 Minuten
Temperatur 199 bis 2040C
H2-Druck*) 98 bis 105 atü
/1 P (Durchschnitt) 349 kg
*) Mit Synthesegas gespülte Bombe, beim Aufheizen mit Synthesegas auf einen Druck von 28 atü gebracht.
Das erhaltene Produkt war hellgelb in der Farbe. Das hydrierte Produkt wurde vereinigt und die
folgenden Daten ermittelt:
Nichtflüchtiges 37,4 Gewichtsprozent
Sauerstoff 7,0 Gewichtsprozent*)
Hydroxylzahl 237*)
Carbonylzahl 9*)
Kobalt 246 ppm*)
*) Auf 100% Polymerbasis.
Aus den obigen Beispielen geht hervor:
1. Die kontinuierliche Hydroformylierung von Polybutadien
ist durchführbar.
2. Eine Hydrierung ohne Spülung mit Synthesegas oder CO-Partialdruck ist weniger vollständig
(wie aus .1P [H2-Aufnahme] hervorgeht) und
ergibt ein Produkt, aus welchem das Kobalt schwer entfernbar ist.
3. Bei Spülung mit Synthesegas und einem Synthesegasdruck von 28 atü wird ein hydriertes
Produkt von guter Farbe und mit niedrigem Carbonylgehalt erhalten.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von hydroxylierten Polymeren durch Umsetzen eines olefinisch ungesättigten Kohlenwasserstoffpolymeren mit Kohlenmonoxyd und Wasserstoff in Gegenwart einer Ubergangsmetallverbindung sowie Hydrieren des carbonylierten Zwischenproduktes in Gegenwart des gleichen Katalysators, dadurch gekennzeichnet, daß man als Katalysator für beide Stufen einen kohlenwasserstofflöslichen Komplex der allgemeinen Formel556o oder[Co2(CO)6(XRa)2] [(R')Co(COyXR3)lverwendet, wobei X ein Element der Gruppe Vb, vorzugsweise Phosphor oder Arsen, R eine Alkylgruppe mit 1 bis etwa 20 Kohlenstoffatomen und R' ein jr-gebundenes konjugiertes Diolefin mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeuten und wobei y = 2 bei χ — 1 und y = 1 bei χ = 2 ist, und während der Hydrierung des Zwischenproduktes bei einem Gesamtdruck von 7 bis 210 atü einen Kohlenmonoxydpartialdruck von etwa 0,7 bis 35 atü aufrechterhält.In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 3 011 984.S09 568/572 6.68Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US307359A US3383426A (en) | 1963-09-09 | 1963-09-09 | Hydroformylation process for polymers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1271991B true DE1271991B (de) | 1968-07-04 |
Family
ID=23189404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1271A Pending DE1271991B (de) | 1963-09-09 | 1964-09-04 | Verfahren zur Herstellung von hydroxylierten Polymeren |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3383426A (de) |
| DE (1) | DE1271991B (de) |
| GB (1) | GB1072796A (de) |
Families Citing this family (18)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3539654A (en) * | 1967-05-16 | 1970-11-10 | Auxiliare De L Inst Francais D | Method of modifying natural rubber with carbon monoxide and coreactant |
| DE2414253A1 (de) * | 1974-03-25 | 1975-10-16 | Basf Ag | Verfahren zur herstellung von hexandiol-1,6 |
| US3928282A (en) * | 1974-09-09 | 1975-12-23 | Firestone Tire & Rubber Co | Blend of high-vinyl polybutadiene and hydroformylated high-vinyl polybutadiene |
| US4317932A (en) * | 1980-02-22 | 1982-03-02 | W. R. Grace & Co. | Preparation of secondary amines |
| US4297481A (en) | 1980-02-22 | 1981-10-27 | W. R. Grace & Co. | Process of forming polymeric polyamine/amide |
| US4322530A (en) * | 1980-02-22 | 1982-03-30 | W. R. Grace & Co. | Alkylation of polyamines |
| US4312965A (en) | 1980-02-22 | 1982-01-26 | W. R. Grace & Co. | Process for forming amine/amide containing polymers |
| DE3346714A1 (de) * | 1983-12-23 | 1985-07-04 | Chemische Werke Hüls AG, 4370 Marl | Verfahren zur herstellung von mit ameisensaeure teilveresterten, hydroxymethylgruppen tragenden niedermolekularen homo- und/oder copolymeren von 1,3-dienen |
| US4914157A (en) * | 1988-09-26 | 1990-04-03 | The Goodyear Tire & Rubber Company | Enhancing cure rates of rubber |
| DK0540580T3 (da) * | 1990-07-26 | 1994-05-16 | Monsanto Co | Polymert lægemiddelafgivelsessystem |
| US5232989A (en) * | 1991-03-04 | 1993-08-03 | Monsanto Company | Functionalized polymers |
| US5681479A (en) * | 1991-05-31 | 1997-10-28 | Fmc Corporation (Uk ) Limited | Phosphonic cotelomers and method of use |
| GB9111704D0 (en) * | 1991-05-31 | 1991-07-24 | Ciba Geigy | Telomers |
| CA2111277C (en) * | 1992-12-14 | 1998-06-23 | Martin P. Mcgrath | Controlled functional density poly(secondary amines) and method for preparation thereof |
| US5559193A (en) * | 1993-12-20 | 1996-09-24 | Monsanto Company | Controlled functional density polyamines and method for preparation thereof |
| US5691422A (en) * | 1994-03-07 | 1997-11-25 | Exxon Chemical Patents Inc. | Saturated polyolefins having terminal aldehyde or hydroxy substituents and derivatives thereof |
| US5674950A (en) * | 1994-03-07 | 1997-10-07 | Exxon Chemical Patents Inc. | Polymers having terminal hydroxyl aldehyde, or alkylamino substitutents and derivatives thereof |
| DE19741497A1 (de) * | 1997-09-19 | 1999-03-25 | Basf Ag | Pfropfcopolymere |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3011984A (en) * | 1957-06-14 | 1961-12-05 | Exxon Research Engineering Co | Oxonation of butyl rubber and covulcanization products of same with natural rubber or butadiene-styrene copolymer |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3118948A (en) * | 1957-07-23 | 1964-01-21 | Exxon Research Engineering Co | Preparation of high molecular weight oxygenated compounds |
| US3231621A (en) * | 1961-06-26 | 1966-01-25 | Shell Oil Co | Reaction rates in catalytic hydroformylation |
| US3168553A (en) * | 1961-08-25 | 1965-02-02 | Shell Oil Co | Reactions of olefins with carbon monoxide |
-
1963
- 1963-09-09 US US307359A patent/US3383426A/en not_active Expired - Lifetime
-
1964
- 1964-08-25 GB GB34723/64A patent/GB1072796A/en not_active Expired
- 1964-09-04 DE DEP1271A patent/DE1271991B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3011984A (en) * | 1957-06-14 | 1961-12-05 | Exxon Research Engineering Co | Oxonation of butyl rubber and covulcanization products of same with natural rubber or butadiene-styrene copolymer |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3383426A (en) | 1968-05-14 |
| GB1072796A (en) | 1967-06-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1271991B (de) | Verfahren zur Herstellung von hydroxylierten Polymeren | |
| DE2421934C2 (de) | Verfahren zur Hydrierung von ungesättigten Verbindungen | |
| DE2922757C2 (de) | Verfahren zur Hydroformylierung von olefinischen Verbindungen | |
| DE3448317C2 (de) | ||
| DE1294966B (de) | Verfahren zur Hydrierung von ungesaettigten organischen Verbindungen | |
| DE1222260B (de) | Verfahren zur katalytischen Hydrierung von Block-Mischpolymerisaten | |
| DE3232557C2 (de) | ||
| DE1293735B (de) | Verfahren zur Herstellung von Aldehyden und Alkoholen | |
| DE3106109C2 (de) | ||
| DE1213120B (de) | Verfahren zur Polymerisation von Butadien | |
| EP0008407B1 (de) | Polymere Hydrierkatalysatoren, Verfahren zur Herstellung dieser Katalysatoren und ihre Verwendung für katalytische Hydrierungen | |
| DE2064471A1 (de) | Katalytisches Verfahren | |
| DE2538364B2 (de) | Verfahren zur herstellung von butandiolen | |
| DE10108475A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Aldehyden | |
| DE2848335A1 (de) | Zweiatomiger rhodiumkomplex als katalysator zur hydroformylierung und hydrierung | |
| DE69212366T2 (de) | Katalysatorzusammensetzungen | |
| EP0761634B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Pentenalen | |
| DE2003371C3 (de) | Verfahren zur Disproportionierung äthylenisch ungesättigter Verbindungen | |
| DE69419491T2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines in einer organischen flüssigen Phase löslichen Hydrierungskatalysators | |
| DE1668326A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Butadiendimeren | |
| DE2825238A1 (de) | Homogene katalysatorsysteme zur hydrierung von olefinsubstraten und verfahren zu deren herstellung | |
| DE68915939T2 (de) | Hydrogenierungskatalysator und Hydrogenierungsverfahren mit diesem Katalysator. | |
| EP0084833A2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Ethanol und n-Propanol aus Methanol und Synthesegas | |
| DE1282633C2 (de) | Verfahren zur herstellung von aldehyden und/oder alkoholen | |
| DE1443582A1 (de) | Verfahren und Katalysator zum Herstellen von Cyclododecatrien |