DE1271769B - Matrixartige wortorganisierte Speicheranordnung - Google Patents
Matrixartige wortorganisierte SpeicheranordnungInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
GlIc
Deutsche Kl.: 21 al - 37/60
Nummer: 1271769
Aktenzeichen: P 12 71 769.0-53 (T 26554)
Anmeldetag: 9. Juli 1964
Auslegetag: 4. Juli 1968
Die Erfindung betrifft eine matrixartige wortorganisierte Speicheranordnung mit Gewebestruktur, wobei
die Zifferleiter eine magnetische Beschichtung aufweisen und wobei die Wortleiter schleifenartig die
Zifferleiter umfassen, so daß jeder Worttaststrom die Magnetisierungsrichtung der betreffenden Speicherstelle
in Achsrichtung der betreffenden Zifferleiter und jeder Zifferstellenimpuls entsprechend seinem
Vorzeichen die Magnetisierungsrichtung in die positive oder negative zirkuläre Umfangsrichtung verstellt.
Bei derartigen bekannten Speicheranordnungen werden die Magnetisierungsvektoren der einzelnen
Speicherstellen jeweils durch den Leseimpuls oder einen besonderen Rückstellimpuls in eine Vorzugsrichtung
eingestellt. Das Einschreiben erfolgt mittels eines Worttaststromes über den gewünschten Wortleiter,
der die Magnetisierungsvektoren der verschiedenen Zifferspeicherstellen aus der Vorzugsrichtung
herausdreht, sowie eines Zifferstellenimpulses, dessen Vorzeichen oder gegebenenfalls Phase dem zu speichernden
Binärwert entspricht. Dieser Zifferstellenimpuls stellt die Magnetisierungsrichtung der zugehörigen
Speicherstelle in die zirkuläre Umfangsrichtung, wobei der Drehsinn dem zu speichernden
Binärwert gleich ist.
Bei bekannten Speicheranordnungen der genannten Art sind längs eines Zifferleiters die benachbarten
Wortleitern zugeordneten axialen Magnetisierungsrichtungen einander gleich. Es hat sich gezeigt, daß
man zwischen benachbarten Speicherstellen einen erheblichen Abstand einhalten muß, damit die gegenseitige
Beeinflussung einander benachbarter Speicherstellen unterhalb einer zulässigen Grenze bleibt.
Die Aufgabe der Erfindung liegt in einer möglichst weitgehenden Herabsetzung des zulässigen Abstandes
benachbarter Speicherstellen, damit man innerhalb einer Speicheranordnung der genannten
Art eine möglichst große Speicherstellendichte erhält.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfindung vorgeschlagen, daß längs eines jeden Zifferleiters
die von Wortströmen gleicher Speicheroperationsphase (Schreibstrom oder Lesestrom) erzeugten
axialen Magnetisierungsrichtungen benachbarter Speicherstellen jeweils abwechselnd einander entgegengerichtet
sind.
Es hat sich gezeigt, daß man mit einem solchen Aufbau eine wesentliche Herabsetzung des Speicherstellenabstandes
erreicht. Bei einer bestimmten Speicheranordnung der bekannten Art mit gleichgerichteten
axialen Magnetisierungsrichtungen an be-Matrixartige wortorganisierte Speicheranordnung
Anmelder:
Toko Kabushiki Kaisha, Tokio-To (Japan)
Vertreter:
Dr.-Ing. E. Maier, Patentanwalt,
8000 München 22, Widenmayerstr. 5
Als Erfinder benannt:
Akira Matsushita,
Takashi Sakuma,
Mitsuo Sekiya, Tokio-To (Japan)
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 11. Juli 1963 (36 968/1)
nachbarten Speicherstellen hat sich ein Speicherstellenabstand von mehr als 3 mm als notwendig erwiesen.
Wenn man eine solche Speicheranordnung im Sinn der Erfindung abwandelt, ist eine Herabsetzung
des Speicherstellenabstandes auf etwa 1 mm möglich.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich an Hand der folgenden Beschreibung in Verbindung
mit den Zeichnungen, die zu Vergleichszwecken bekannte Speicheranordnungen sowie einige Ausführungsbeispiele
der Speicheranordnung nach der Erfindung zeigen. Es stellt dar
A b b. 1 eine schematische Darstellung einer bekannten Speicheranordnung, die nach einem Vorschlag
mit Gewebestruktur aufgebaut ist,
A b b. 2 einen Grundriß zur Erläuterung der Vielzahl von miteinander verflochtenen Wort- und Zifferleitern,
A b b. 3 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung bei verflochtenen gewebeartigen Speicheranordnungen,
A b b. 4 eine Versuchsanordnung zur Messung der durch die Erfindung erzielbaren Ergebnisse, zugleich
eine Schaltungsvariante der Erfindung,
A b b. 5 eine grafische Darstellung von Versuchsergebnissen und
A b b. 6 und 7 zwei weitere Ausführungsformen der Erfindung.
Zur Erleichterung des besseren Verständnisses der Erfindung wird unter Bezugnahme auf die A b b. 1
und 2 der Zeichnungen eine kurze Erläuterung einer
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3 4
magnetischen Speicheranordnung der bekannten Bau- wenn jeweils eine entgegengesetzte Information in
art gegeben. Im Prinzip besteht eine solche magneti- die Kreuzungsstelle zwischen einem beschichteten
sehe Speicheranordnung aus einer Matrix aus einer Draht 3 und dem Wortleiter B1 bzw. demselben beVielzahl
von Leitern 3 (im folgenden als beschichtete schichteten Draht und dem anderen Wortleiter B2
Drähte bezeichnet, welche jeweils einen elektrisch lei- 5 eingeschrieben wird.
tenden Kern 1 und eine Schicht oder eine Beschich- Zur Verhinderung einer derartigen Störung oder
tung 2 aus einem magnetischen Material umfassen, Beeinflussung muß man im wesentlichen große Speiwelches
jeweils auf der Oberfläche des Kernes 1 nach cherstellenabstände b wählen. Wenn man beabsicheinem
bekannten Verfahren wie z. B. einer elektroly- tigt, die Information mit typischen Arbeitsstromtischen
Beschichtung oder einem Aufdampfungsver- io werten Id = 50 mA und /w = 1 A einzuschreiben und
fahren niedergeschlagen ist, sowie einer Vielzahl von auszulesen, müssen die Speicherstellenabstände b im
Wortleitern B, welche mit den Leitern 3, dieselben allgemeinen größer als 3 mm sein, wenn z. B. magnekreuzend,
magnetisch verkettet und elektrisch von tische Beschichtungen mit einer Dicke von etwa 2 μ
denselben isoliert sind. Auf diese Weise werden zahl- benutzt werden. Es ist verständlich, daß die Abreiche
Speicherstellen von mehreren Hundert bis zu 15 stände unter Berücksichtigung der Dicke der magnemehreren
Tausend gebildet, wie in A b b. 1 erläutert. tischen Beschichtungen festgelegt werden müssen.
Es ist auch bereits eine Anzahl von derartigen An- Versuche haben gezeigt, daß die gegenseitige Beordnungen
vorgeschlagen worden, wo ein verfloch- einflussung benachbarter Speicherstellen weitgehend
tenes gewebeartiges Gefüge aus einer Vielzahl von vermindert und folglich die Speicherstellenabstände b
gruppenweise Wortleiter B1, B2, B3 ... bildenden 20 auf etwa 1 mm herabgesetzt werden können, wenn
Kettfaden sowie einer Vielzahl von aus beschichteten die Matrix so aufgebaut und angeschlossen wird, daß
Drähten 3 bestehenden Schußfäden besteht. Weiter- die in ein und demselben beschichteten Draht von
hin ist eine gedruckte Anordnung vorgeschlagen, bei dem in einem ersten Wortleiter B1 fließenden Wortder
eine Vielzahl beschichteter Drähte 3 von einer strom Iw t einerseits und von dem in einem benach-Tafel
bedeckt ist, auf welche Gruppen von Wort- 25 barten Wortleiter B2 fließenden Wortstrom Iw2 erleitern
B aufgedruckt sind. regten magnetischen Flußrichtungen Φ1 und Φ2 nach
Wie in der Technik geflochtener, gewebeartiger A b b. 3 einander entgegengesetzt gerichtet sind.
Matrix-Speicheranordnungen bekannt ist, kann man A b b. 4 zeigt die Anwendung der Erfindung bei
die Kett- bzw. Wortleiter oder auch die Schuß- bzw. einer Schaltungsvariante des Matrixspeichers, dessen
beschichteten Drähte mit Abstandsdrähten durch- 30 Zifferleiter jeweils aus zwei in Reihe geschalteten
setzen. Man kann auch ein derartiges Gefüge Teilleitern 3 und 3 a bestehen. Jeder Speicherplatz
flechten, welches aus Kett- oder Wortleitern sowie wird durch zwei einander zugeordnete Teilspeicheraus
Schußleitern in Form beschichteter Drähte be- platze der beiden in Reihe geschalteten Zifferleiter
steht, und entweder Leiter oder Drähte oder auch gebildet. Bei der Ausführungsform nach Abb. 4
beide als Abstandselemente heranziehen, indem man 35 fließt der Zifferstrom Id in den beiden Teilzifferleitern
die betreffenden Anschlußklemmen offenläßt. in entgegengesetzter Richtung. Die Wortleiter sind so
Bei einer jeden der beschriebenen Ausführungs- angeordnet, daß die von den Worttastströmen Iwl
formen, wo eine Anzahl mit einer Magnetschicht be- und Iw 2 benachbarten Wortleiter B1 und B2 in jeweils
schichteter Drähte kreuzweise mit einer Anzahl von benachbarten Teilspeicherstellen eines jeden Teil-Wortleitern
verflochten werden, führen kleine Spei- 40 Zifferleiters 3 bzw. 3 α erregten, magnetischen Flußcherstellenabstände
zu einer gegenseitigen Beein- richtungen Φχ und Φ., zueinander entgegengesetzt geflussung
zwischen benachbarten Speicherstellen. richtet sind. Dabei bezieht sich die Erfindung nur auf
Diese Erscheinung kann in Bezugnahme auf A b b. 1 die Ausrichtung der magnetischen Flußrichtung beerläutert
werden, welche eine vergrößerte Ansicht nachbarter Teilspeicherstellen innerhalb eines jeden
eines Ausschnittes einer geflochtenen gewebeartigen 45 Teilzifferleiters.
magnetischen Matrix zeigt. Es sei angenommen, daß A b b. 5 zeigt Versuchergebnisse, die mit einer
ein Wortimpuls Iw 1 in dem Wortleiter B1 und daß ein Matrix nach A b b. 4 gewonnen sind und den mit der
positiver oder ein negativer Zifferstellenimpuls Id Erfindung erzielten Fortschritt erkennen lassen. Jeder
durch einen beschichteten Draht 3 fließt. Dann wird Wortleiter besteht aus vier Einzelleitern, so daß für
die Magnetisierungsrichtung der Magnetschicht in 50 jede Speicherstelle zwei Wicklungen vorhanden
dem Bereich der Kreuzungsstelle zwischen Wort- sind. Zwischen benachbarten Wortleitergruppen verleiter
B1 und beschichtetem Draht 3 durch die je- bleibt ein Abstand b von 1 mm. Es wird mit einem
weilige Stromrichtung des Zifferstellenimpulses be- konstanten Zifferstellenstrom Id = 40 mA gearbeitet,
stimmt, so daß in Abhängigkeit von dieser Magneti- Die Messung wird einerseits mit Wortströmen Iw t
sierungsrichtung eine Information in Form einer 55 und Jn, 2a durchgeführt, die entsprechend dem bebmären
Zifferstelle »1« oder »0« gespeichert wird. kannten Stand der Technik in benachbarten Speicherin
ähnlicher Weise kann mittels eines anderen, in stellen gleichsinnige Flußrichtungen erzeugen, sowie
dem benachbarten Wortleiter B2 fließenden Wort- andererseits mit Wortströmen Iw x und Iw a, die im
Impulsstromes Iw 2 eine andere Binärzifferstelle ge- Sinn der Erfindung in benachbarten Speicherstellen
speichert werden. Da jedoch die bekannte Magnet- 60 entgegengesetzte Flußrichtungen erzeugen.
matrix-Speicheranordnung so aufgebaut und ausge- Die Kurven S und Sa in A b b. 5 stellen die Werte
legt ist, daß die in dem jeweiligen beschichteten der Ausgangsspannungen dar, welche in dem beDraht
durch den in den betreffenden Wortleitern B1, schichteten Draht 3 induziert werden, wenn einWort-
B2 ... fließende Wortströme Iw v Iw2 ... erregten ma- strom Iw t von 0,2 bis 0,8 A in dem Leiter B1 fließt,
gnetischen Flüsse in Achsrichtung der Zifferleiter so 65 Da in diesem Zustand in der jeweils benachbarten
gerichtet sind, wie es durch Φχ und Φ, angegeben ist, Speicherstelle keine Information gespeichert ist, bewird
der zuerst eingeschriebene Speicherinhalt durch steht auch keine Möglichkeit einer gegenseitigen Beden
darauf gespeicherten Informationsinhalt gestört, einflussung mit der benachbarten Speicherstelle, so
daß die Ausgangsspannung jeweils in Abhängigkeit von der Größe Iw 1 und Id in dem betreffenden Zeitpunkt
ihren Maximalwert erreicht. Die in Abb. 5 gezeigten Ausgangskurven U und U11 werden beim
Einschreiben einer »1« mittels der Ströme Iwl (axialer
Magnetfluß ^1) und Id und beim Fließen eines
Stromes Iw2a in dem benachbarten WortleiterB2 im
Sinn einer Erzeugung eines Magnetflusses in Richtung Φ2 a (Φ2 α und Φ1 in gleicher axialer Richtung)
erhalten, wenn zweihundertmal hintereinander die Binärziffer »0« in der betreffenden benachbarten
Zifferstelle gespeichert wird, welche der in der erstgenannten Zifferstelle gespeicherten Information entgegengesetzt
ist, und wenn schließlich die in der erstgenannten Zifferstelle zuvor eingeschriebene Information
mittels der Ströme /,„ x und Id ausgelesen wird.
Wie man aus Abb. 5 entnehmen kann, liegt der Maximalwert der Ausgangsspannung innerhalb eines
Bereiches von ±10 mV, welche nur etwa ein Drittel des Wertes von S und Sa beträgt.
Wenn der WorttaststromIw 2 a (/,„ in Abb. 5) auf
etwa 0,8 A erhöht wird, wird die Ausgangsspannung nahezu auf Null herabgesetzt. Die Ursache hierfür
liegt vermutlich darin, daß bei Zunahme des Stromes IW2tl die Beeinflussung zwischen benachbarten Speicherstellen
im Sinn einer Störung des mittels des Stromes Iwl eingeschriebenen Speicherwertes zunimmt.
Mit anderen Worten muß für praktische Zwecke der Speicherstellenabstand vergrößert werden.
Wenn andererseits das Einschreiben und Auslesen mittels eines in dem Wortleiter B2 in Richtung der
Erzeugung eines Flusses Φ2 in entgegengesetzter
Richtung zu dem entsprechenden Fluß Φχ fließenden
Wortstromes erfolgt und die übrigen Verhältnisse ungeändert bleiben, erhält man Ausgangsspannungen
entsprechend den Kurven V und V11 in Abb. 5,
welche sich den Kurven S und Sa annähern. Im allgemeinen
erreichen die Kurven V und Va Werte, die
jeweils sehr genau mit den Werten der Kurven S und S11 übereinstimmen, und somit zeigt die Ausgangsspannung
das Bestreben, mit dem Wortstrom /,„ anzusteigen. Hieraus folgt, daß auch bei Verminderung
des Speicherstellenabstandes b auf einen kleinen Wert von etwa 1 mm nur eine sehr geringe gegenseitige
Beeinflussung zwischen benachbarten Speicherstellen erfolgt und daß infolgedessen die durch
diese Beeinflussung bewirkte Herabsetzung der Ausgangsspannung auf einen sehr kleinen Wert begrenzt
werden kann.
Um magnetische Flüsse (P1 und Φ2 jeweils entgegengesetzter
Richtung zu erhalten, kann eines der folgenden Verfahren angewandt werden:
1. Die jeweiligen Richtungen der Ströme/wl und
Iw2 sind bei gleichem Wicklungssinn der Leiter
B1 und B2 nach Abb. 3 einander entgegengerichtet.
2. Bei gleichgerichteten Strömen Iw t und Iw 2 wird
der Wicklungssinn der Wortleitern B1 und B1,
nach A b b. 6 zueinander entgegengesetzt ausgeführt, was sich bei Einfügung einer ungeraden
Anzahl von Abstandsdrähten zwischen die Leiter B1 und B2 ohne weiteres von selbst ergibt.
3. Gleichgerichtete Ströme werden benachbarten, gleichsinnig gerichteten Wortleitern an einander
nicht entsprechenden Enden zugeführt, z. B.
wenn eine gerade Anzahl von Abstandsdrähten zwischen den Leitern B1 und B2 vorgesehen sein
soll (A b b. 7).
Die Verfahren 2 und 3 mit Verwendung von Abstandsdrähten bringen den Vorteil, daß die Herstellung
der gewebeartigen Struktur erleichtert wird, da die aktiven Drähte für die Wortleiter nach Wunsch
ausgewählt werden können, jeweils in Abhängigkeit von der Wortstromrichtung. Die frei endigenden Leiter
dienen als Abstandsdrähte.
Wenn auch die Erfindung in Verbindung mit einer Speicheranordnung mit gewebeartiger Struktur unier
Verwendung von Leitern mit magnetischer Beschichtung beschrieben ist, so kann die Erfindung selbstverständlich
auch mit gleicher Wirkung bei einer gedruckten Speicheranordnung Anwendung finden, wo
beschichtete Drähte von bedruckten Tafeln abgedeckt sind, auf denen Gruppen von Wortleitern aufgedruckt
sind.
Selbstverständlich sind die oben beschriebenen Anordnungen nur einfache Erläuterungen des Erfindungsgedankens.
Von einem Fachmann können andere Anordnungen konstruiert werden, welche den Grundgedanken der Erfindung erhalten.
Claims (3)
1. Matrixartige wortorganisierte Speicheranordnung mit Gewebestruktur, wobei die Zifferleiter
eine magnetische Beschichtung aufweisen und wobei die Wortleiter schleifenartig die Zifferleiter
umfassen, so daß jeder Worttaststrom die Magnetisierungseinrichtung der betreffenden Speicherstelle
in Achsrichtung der betreffenden Zifferleiter und jeder Zifferstellenimpuls entsprechend
seinem Vorzeichen die Magnetisierungsrichtung in positive oder negative zirkuläre Umfangsrichtung
verstellt, dadurch gekennzeichnet, daß längs eines jeden Zifferleiters die von Wortströmen gleicher Speicheroperationsphase
(Schreibstrom oder Lesestrom) erzeugten axialen Magnetisierungseinrichtungen (Φν Φ2, Φ3) benachbarter
Speicherstellen jeweils abwechselnd einander entgegengerichtet sind.
2. Speicheranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichem Wicklungssinn
jeweils benachbarter Wortleiter die Richtungen der Wortströme in benachbarten Wortleitern einander entgegengesetzt gerichtet
sind (Abb. 3).
3. Speicheranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter den gewebeartig
eingebundenen, jeweils abwechselnd einen entgegengesetzten Wicklungssinn aufweisenden Spaltendrähten
jeweils zwischen benachbarten Wortleitern (B1, B2) eine ungerade Anzahl Spaltenleiter
als Abstandsdrähte geschaltet ist (A b b. 6).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1119 017;
französische Patentschriften Nr. 1233 906;
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1119 017;
französische Patentschriften Nr. 1233 906;
618, lre Addition (77 024);
»Elektronische Rundschau«, 1963, Nr. 5, S. 239
»Elektronische Rundschau«, 1963, Nr. 5, S. 239
bis 242.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 568/393 6. 68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3696863 | 1963-07-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1271769B true DE1271769B (de) | 1968-07-04 |
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ID=12484519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1271A Pending DE1271769B (de) | 1963-07-11 | 1964-07-09 | Matrixartige wortorganisierte Speicheranordnung |
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